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Kompromiss mit Fußnote

Erstellt von Liiinaaa, 24.02.2012, 21:49 Uhr · 78 Antworten · 4.764 Aufrufe

  1. #61
    Avatar von Bervenik

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    Die genaue Anzahl wird man nie wissen, da von serbischer und albanischer Seite immer bei den Zahlen gemoggelt wurde. Und mich interessiert jetzt wirklich nicht was die genaue Anzahl der jeweiligen Völker vor 100 Jahren war, denn wir leben jetzt in der Gegenwart. Aber wenn man von der Seite kommt und sagt, ja es waren 85 % Serben usw in Kosovo, und man dann als Quelle eine mündliche Aussage von einem Lehrer der auch montenegrinisch ist(nichts gegen montenegriner), und dann meint das die Wikipedia-Einträge die vielleicht pro-albanisch sind, als total falsch behandelt werden und man der Propaganda Serbiens glaubt, dann muss man sich wirklich facepalmen.

    Da ich mich aber in die Diskussion jetzt eingelassen habe, nenne ich meine quellen, die aus meinem Buch ,,Vendbanimet e Kosoves" (Siedlungen von Kosovo) dass von Dr. Jusuf Osmani stammt. In diesen Büchern werden von jeder Gemeinde und den jeweiligen Dörfern usw. in Kosovo erzählt. Dabei nimmt der Autor größtenteils Archive z.B. Arhiv Jugoslavije Beograd, Ministrstvo Agrarne Reforme usw. als Quellen her.

  2. #62
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von Dovakhin Beitrag anzeigen
    Natürlich ist Kosovo noch kein vollwertiger und rundum anerkannter Staat, wir sind nicht mal UNO-Mitglied.

    Was du nicht verstehst ist, dass wenn man den Serben nichts gibt im Mai die Radikalen an die Macht kommen und dann können wir uns jegliche Fortschritte bezüglich Unabhängigkeit in die Haare schmieren. Die werden nämlich volle Kanne die Russen in den Balkan holen und was haben wir dann? Immer noch unsere 100 Anerkennungen, aber überhaupt keine Chance mehr, dass uns Serbien jemals anerkennt und wir somit jemals ein echter, souveräner Staat werden.

    Die Beitrittskandidatur Serbiens ist die Pille die wir schlucken müssen, damit weiterhin in Richtung vollständige Anerkennung arbeiten können.

    Man muss halt mal ein bisschen realistisch Politik betreiben. Diese ganzen Albaner hier die sich so aufregen sind ein bisschen Erfolgsverwöhnt und überheblich, sie wünschen sich, dass die NATO so lange Serbien bombardiert, bis sie endlich klein bei geben. Das wird aber nicht passieren, deswegen müssen wir Albaner schauen, wie wir unsere Ziele trotzdem erreichen können.

    Und es ist besser für uns wenn sich Serbien der EU annähert, als den Russen, weil alle Großen der EU sind auf unserer Seite.

    Es ist nicht unser Problem, ob in Serbien Nationalisten oder Demokraten an die Macht kommen. Das ist eine höchst persönliche Sache der Serben in Serbien und sie entscheiden über ihren Weg in Richtung Russlang oder EU, nicht wir. Sie haben abzuwägen, was für sie besser ist. Unser Problem ist, unsere Unabhängigkeit und unsere territoriale Unversehrtheit aufrecht zu erhalten. Dadurch dass wir die Res. 1244 ausdrücklich akzeptiert haben, haben wir beides in Frage gestellt. Wir haben Serbien ein weiteres Mal den Weg in Richtung EU geöffnet, dafür haben wir nicht einmal eine Anerkennung bekommen, die Serbische Regierung ironisiert sogar über uns und meint, dass wir die wahren Sieger in diesem Kompromiss wären, dabei haben sie Freudenfeste veranstaltet, weil sie nicht geglaubt haben, dass Kosovo so schnell klein beigeben wird. Und dann sollen wir noch von Erfolg verwöhnt sein, dabei bügeln wir ständig die Unfähigkeit der serbischen Politik aus. Wir haben die Res. 1244 akzpetiert und haben damit unsere Unabhängigkeit in Frage gestellt, Serbien unterhält Parallelstrukturen im Kosovo*, die unsere Unabhängigkeit torpedieren und wir machen trotzdem Serbien den Weg frei, Serbien deckt immer noch nicht das Schicksal von 1800 Kriegsvermissten Albanern auf und wir machen Serbien den Weg frei, Serbien hat eine marode und vom Krieg zerstörte Wirtschaft hinterlassen und zahlt keinen Cent dafür und wir machen Serbien den Weg frei. Das alles beweist, dass wir nicht auf Augenhöhe mit Serbien sind und wir nicht als Staat anerkannt werden, sondern lediglich wie eine Provinz, der man versucht weite Autonomierecht zu gewähren, und werden in dem Glauben gelassen, dass wir Unabhängig wären. Wenn ein anderer Staat alle diese Probleme mit Serbien gehabt hätte, dann garantiere ich dir, dass Serbien auch in 100 Jahren die EU nicht gesehen hätte. Und dann sollen wir noch von Erfolg verwöhnt sein. Aber schön dass wenigstens einer den Erfolg sieht. Wir anderen sind alle Blind.

  3. #63
    Avatar von Dissention

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    Was hat der Kompromiss der erzielt wurde mit der Bevölkerungsverteilung des Kosovo vor 100 Jahren zu tun? ^^

    Der Kompromiss ist für beide Seiten gut, jeder der dagegen ist, ist und bleibt ein chauvinistischer Nationalist.

  4. #64
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von kerasounta Beitrag anzeigen
    Ok !

    wie war die prozentuale Verteilung um 1920 im Kosovo?

    so wie heute? 96% Albaner 4 % Serben???

    jetzt mal Tacheles...oder wir können uns jetzt in die Tascche lügen....wie sah das Bevölkerungsverhältnis im Jahr 1920 aus...

    und jetzt bitte nicht drum herum reden sondern direkt antworten...


    Du 0, schau mal bei Oliver Jens Schmitt "Kosovo - Geschichte einer Zentralbalkanischen Landschaft" rein, der wird dir die Geschichte des Kosovo genau erklären können, dieses Buch ist genau auf solche Menschen wie dich zugeschnitten, die keine Ahnung haben aber etwas verstehen wollen.

    Hier ein kleiner Auszug aus dem Buch:

    Zusammensetzung der Bevölkerung im Kosovo um das Jahr 1880


    I. Albanesen
    I.1. Mohammedanische 279 000
    I.2. Römisch-Katholische 15 000

    II. Bulgaren
    II.1. Griechisch-orientalische 86 500
    II.2. Mohammedanische 3 500

    III. Serben
    III.1. Griechisch-orientalische 83 000
    III.2. Mohammedanische 15 000
    III.3. Römisch-Katholische 1000
    III.4. Mohammedanische gemischter "Race" 3 500

    IV. Tscherkesen 7 000

    V. Zigeuner
    V.1. Mohammedanische 14 500
    V.2. Griechisch-orientalische 2 000

    VI. Wlachen (Zinzaren) 2300

    VII. Israliten 100

    Insgesamt: Christen 189 000 Mohammedaner 327 000


    Quelle: Oliver Jens Schmitt - Kosovo, S.157.


    Wie du also siehst, bestand die Bevölkerung im Kosovo um das Jahr 1880 zu über 6o% aus Albanern und der Rest gleichermaßen zwischen Serben und Bulgaren aufgteilt. So gesehen könnten die Bulgaren auch einen Anspruch auf das Kosovo erheben und dann wäre der Krieg mit drei Parteien viel interessanter

  5. #65

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Es ist nicht unser Problem, ob in Serbien Nationalisten oder Demokraten an die Macht kommen. Das ist eine höchst persönliche Sache der Serben in Serbien und sie entscheiden über ihren Weg in Richtung Russlang oder EU, nicht wir. Sie haben abzuwägen, was für sie besser ist. Unser Problem ist, unsere Unabhängigkeit und unsere territoriale Unversehrtheit aufrecht zu erhalten. Dadurch dass wir die Res. 1244 ausdrücklich akzeptiert haben, haben wir beides in Frage gestellt. Wir haben Serbien ein weiteres Mal den Weg in Richtung EU geöffnet, dafür haben wir nicht einmal eine Anerkennung bekommen, die Serbische Regierung ironisiert sogar über uns und meint, dass wir die wahren Sieger in diesem Kompromiss wären, dabei haben sie Freudenfeste veranstaltet, weil sie nicht geglaubt haben, dass Kosovo so schnell klein beigeben wird. Und dann sollen wir noch von Erfolg verwöhnt sein, dabei bügeln wir ständig die Unfähigkeit der serbischen Politik aus. Wir haben die Res. 1244 akzpetiert und haben damit unsere Unabhängigkeit in Frage gestellt, Serbien unterhält Parallelstrukturen im Kosovo*, die unsere Unabhängigkeit torpedieren und wir machen trotzdem Serbien den Weg frei, Serbien deckt immer noch nicht das Schicksal von 1800 Kriegsvermissten Albanern auf und wir machen Serbien den Weg frei, Serbien hat eine marode und vom Krieg zerstörte Wirtschaft hinterlassen und zahlt keinen Cent dafür und wir machen Serbien den Weg frei. Das alles beweist, dass wir nicht auf Augenhöhe mit Serbien sind und wir nicht als Staat anerkannt werden, sondern lediglich wie eine Provinz, der man versucht weite Autonomierecht zu gewähren, und werden in dem Glauben gelassen, dass wir Unabhängig wären. Wenn ein anderer Staat alle diese Probleme mit Serbien gehabt hätte, dann garantiere ich dir, dass Serbien auch in 100 Jahren die EU nicht gesehen hätte. Und dann sollen wir noch von Erfolg verwöhnt sein. Aber schön dass wenigstens einer den Erfolg sieht. Wir anderen sind alle Blind.

    erzähl du mir mal lieber, wie wir denn bitte Serbien daran hindern sollen der EU beizutreten In dem wir Albin Kruti und seine verblendeten Mongos nach Brüssel zum Protestieren schicken?

    Und die Res1244 ist in Takt, das sehen alle Anerkennerländer ebenso, sie sind aber, genau so wie wir auch, für eine Nachfolgeresoltion, wo der endgültige Status des Kosovo beschlossen wird. Das haben wir auch schon immer so gesehen, und es steht sogar in unserer Verfassung. Du scheinst dir über die rechtliche Situation nicht genau im klaren zu sein.

    Serbien hingegen ist dagegen, und wir können leider wenig gegen Serbiens EU Beitritt tuen, sie können aber sehr wohl darüber entscheiden, ob wir nun vollkommen und rechtlich astrein unabhängig sind. Deswegen ist auch im unseren Interesse, dass in serbien keine radikalen Mächte an die Macht kommen.

    Und so eine Beitrittskandidatur ist doch wirklich nichts besonderes Und neben der Anerkennung des Kosovo werden sie während dem Integrationsprozess noch viel, viel mehr Zugeständnisse machen müssen.

    Das 2. Schlimmste was uns passieren kann, ist ein Serbien, dass auf seine Maximalforderungen beharrt. Und das Schlimmste ist ein Serbien, dass sich von der EU distanziert, dann werden wir nämlich früher oder später wieder serbisch werden.

    Beides ist nicht der Fall, und die Zeit arbeitet für uns.

  6. #66
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von Dovakhin Beitrag anzeigen
    erzähl du mir mal lieber, wie wir denn bitte Serbien daran hindern sollen der EU beizutreten In dem wir Albin Kruti und seine verblendeten Mongos nach Brüssel zum Protestieren schicken?

    Und die Res1244 ist in Takt, das sehen alle Anerkennerländer ebenso, sie sind aber, genau so wie wir auch, für eine Nachfolgeresoltion, wo der endgültige Status des Kosovo beschlossen wird. Das haben wir auch schon immer so gesehen, und es steht sogar in unserer Verfassung. Du scheinst dir über die rechtliche Situation nicht genau im klaren zu sein.

    Serbien hingegen ist dagegen, und wir können leider wenig gegen Serbiens EU Beitritt tuen, sie können aber sehr wohl darüber entscheiden, ob wir nun vollkommen und rechtlich astrein unabhängig sind. Deswegen ist auch im unseren Interesse, dass in serbien keine radikalen Mächte an die Macht kommen.

    Und so eine Beitrittskandidatur ist doch wirklich nichts besonderes Und neben der Anerkennung des Kosovo werden sie während dem Integrationsprozess noch viel, viel mehr Zugeständnisse machen müssen.

    Das 2. Schlimmste was uns passieren kann, ist ein Serbien, dass auf seine Maximalforderungen beharrt. Und das Schlimmste ist ein Serbien, dass sich von der EU distanziert, dann werden wir nämlich früher oder später wieder serbisch werden.

    Beides ist nicht der Fall, und die Zeit arbeitet für uns.

    Nein, weder Albin Kurti noch sonst jemand nach Brüssel schicken, sondern Forderungen an Serbien stellen und damit verbunden keinerlei Verträge oder Verhandlungen mit Serbien führen, bis diese Forderungen beglichen werden: dazu zählt die Vermissten des Krieges wieder herauszugeben oder über ihr Schicksal zu berichten, Reparaturzahlungen an die Kriegsgeschädigten und eine öffentliche Entschuldigung durch die serbische Regierung für die ganzen unschuldigen Kriegsopfer. Bis dahin hätte es keinerlei Verhandlungen mit Serbien geben dürfen. Und ohne Verhandlungen mit Kosovo wäre Serbien nie in die EU bzw. hätte den Kandidatenstatus bekommen. Denn die Forderung der EU an Serbien war die Beziehungen zu Kosovo wieder herzustellen. Und diesen Wunsch haben wir Serbien erfüllt, ohne dass sie die besagten Forderungen beglichen hat.


    Ausserdem kann Serbien nicht darüber entscheiden, ob wir Unabhängig sind oder nicht, wir sind diejenigen, die darüber entscheiden, es bedarf aber einer geplanten und gezielten Politik mit klaren Linien und Forderungen an Serbien, EU und übrige Staaten. Die jetzige Regierung lässt das alles vermissen. Sie ist momentant sehr plan- und ziellos und ist dem Druck der EU und Serbiens völlig unterlegen. Ausser dass wir eine formale Unabhängigkeit ausgerufen haben, die in der Praxis sehr wenig bewirkt, haben wir also in den letzen 13 Jahren kaum etwas erreicht. Serbien kann dagegen mit ihrer vollen territorialen Integrität auf die EU hoffen. Der Plan Tadic's " Kosovo und EU" ist also aufgegangen.

  7. #67
    Hamëz Jashari
    malaka erzähl uns doch keine jugoslawische Propaganda eines montenegrinischen Lehrers 40% aller Montenegriner haben albanische Vorfahren der rest serbische siehst du auch an ihrer Stammesherkunft an.

    Und vor 20 Jahren war Südalbanien mehrheitlich griechisch ? Vor 20 Jahren hat man den Kommunismus gestürzt glaub mir da hat sich keiner Grieche genannt denn damals hat der griechische Staat keine albanische Bauern bestechen können um sich als Griechen zu deklarieren wie Heute.

    Früher war fast ganz Epirus mehrheitlich albanisch besiedelt erzähl keine Märchen


  8. #68

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Nein, weder Albin Kurti noch sonst jemand nach Brüssel schicken, sondern Forderungen an Serbien stellen und damit verbunden keinerlei Verträge oder Verhandlungen mit Serbien führen, bis diese Forderungen beglichen werden: dazu zählt die Vermissten des Krieges wieder herauszugeben oder über ihr Schicksal zu berichten, Reparaturzahlungen an die Kriegsgeschädigten und eine öffentliche Entschuldigung durch die serbische Regierung für die ganzen unschuldigen Kriegsopfer. Bis dahin hätte es keinerlei Verhandlungen mit Serbien geben dürfen. Und ohne Verhandlungen mit Kosovo wäre Serbien nie in die EU bzw. hätte den Kandidatenstatus bekommen. Denn die Forderung der EU an Serbien war die Beziehungen zu Kosovo wieder herzustellen. Und diesen Wunsch haben wir Serbien erfüllt, ohne dass sie die besagten Forderungen beglichen hat.
    Wenn die EU sagt, Serbien soll einen Ausgleich mit uns suchen, dann heißt das nicht, dass wir Serbien erpressen dürfen. Es ist eine Aufforderung an beide Seiten einen Kompromiss zu suchen, und wenn wir uns zu lange stur stellen, dann wird uns die EU dafür rügen. Und das ist mit Sicherheit das, was Serbien am meisten helfen würde.

    Ausserdem kann Serbien nicht darüber entscheiden, ob wir Unabhängig sind oder nicht, wir sind diejenigen, die darüber entscheiden, es bedarf aber einer geplanten und gezielten Politik mit klaren Linien und Forderungen an Serbien, EU und übrige Staaten. Die jetzige Regierung lässt das alles vermissen. Sie ist momentant sehr plan- und ziellos und ist dem Druck der EU und Serbiens völlig unterlegen. Ausser dass wir eine formale Unabhängigkeit ausgerufen haben, die in der Praxis sehr wenig bewirkt, haben wir also in den letzen 13 Jahren kaum etwas erreicht. Serbien kann dagegen mit ihrer vollen territorialen Integrität auf die EU hoffen. Der Plan Tadic's " Kosovo und EU" ist also aufgegangen.
    Du bist so ein Träumer. Erstens hängt es sehr wohl von Serbien ab, ob wir endgültig unabhängig sind oder nicht, Zweitens mit was wollen wir denn "gezielten und klaren" Forderungen begründen? Weisst du die Europäer lieben uns nicht und sie hassen die Serben nicht, das darf man nicht vergessen. Drittens in der Praxis sind wird ein voll souveränder Staat, das ist nicht wenig, Viertens ist Serbien gerade mal am Anfang des Integrationsprozesses, und das hier war nicht die erste und nicht die letzte Verhandlungsrunde. Und Serbien hat beinahe sein gesamtes "Kompromisspolster" bereits aufgebracht, es wird nicht mehr lange dauern, bis das einzige, worauf wir noch bestehen können die formale Anerkennung ist, und das wird dann auch passieren.

    Weisst du, selbst wenn die Serben nur eine Schüssel Pasul bekommen hätten, würdet ihr Nationalisten Verrat rufen, weil es euch gar nicht um eine Einigung geht, ihr wollt Serbien nur gedehmütigt sehen und ihnen einen Frieden diktieren. Das könnt ihr aber wollen so sehr ihr wollt, die EU gibt deen Handlungsspielraum vor, und sie sieht das ganz anders.

  9. #69

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    Zitat Zitat von Dovakhin Beitrag anzeigen
    Wenn die EU sagt, Serbien soll einen Ausgleich mit uns suchen, dann heißt das nicht, dass wir Serbien erpressen dürfen. Es ist eine Aufforderung an beide Seiten einen Kompromiss zu suchen, und wenn wir uns zu lange stur stellen, dann wird uns die EU dafür rügen. Und das ist mit Sicherheit das, was Serbien am meisten helfen würde.



    Du bist so ein Träumer. Erstens hängt es sehr wohl von Serbien ab, ob wir endgültig unabhängig sind oder nicht, Zweitens mit was wollen wir denn "gezielten und klaren" Forderungen begründen? Weisst du die Europäer lieben uns nicht und sie hassen die Serben nicht, das darf man nicht vergessen. Drittens in der Praxis sind wird ein voll souveränder Staat, das ist nicht wenig, Viertens ist Serbien gerade mal am Anfang des Integrationsprozesses, und das hier war nicht die erste und nicht die letzte Verhandlungsrunde. Und Serbien hat sein gesamtes "Kompromisspolster" bereits aufgebracht, es wird nicht mehr lange dauern, bis das einzige, worauf wir noch bestehen können die formale Anerkennung ist, und das wird dann auch passieren.

    Weisst du, selbst wenn die Serben nur eine Schüssel Pasul bekommen hätten, würdet ihr Nationalisten Verrat rufen, weil es euch gar nicht um eine Einigung geht, ihr wollt Serbien nur gedehmütigt sehen und ihnen einen Frieden diktieren. Das könnt ihr aber wollen so sehr ihr wollt, die EU gibt deen Handlungsspielraum vor, und sie sieht das ganz anders.
    also siehst du den kompromiss als ein erfolg?

  10. #70

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    Zitat Zitat von Karl der Kuehne Beitrag anzeigen
    also siehst du den kompromiss als ein erfolg?
    Ich sehe es als einen weiteren Schritt hin zum Erfolg

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