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Kosova llogarit mbështetjen e fortë nga Turqia

Erstellt von Kejo, 17.12.2012, 23:10 Uhr · 126 Antworten · 3.764 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Ilir O

    Registriert seit
    11.07.2011
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    3.513
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    War ja auch irgendwie klar. Kein Staat tut irgendwas aus Nächstenliebe oder Br00thah00d.
    Ist leider nur Menschlich. Jeder schaut erstmal, dass er selber Vorteile davon zieht.

  2. #42
    Avatar von Duušer

    Registriert seit
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    Beiträge
    4.820
    Zitat Zitat von Axha Paqarriz Beitrag anzeigen
    Wer betet Osmanen an?
    Die Balkanaleviten.

  3. #43
    RedOx
    Zitat Zitat von AlphaOmega Beitrag anzeigen
    Ich schätze die Hilfe der Türkei, wirklich. Bedenklich ist es aber, dass die Türkei darauf bestand, dass alle Geschichtslehrmittel im Kosovo und in Albanien umgeschrieben werden. So werden die Osmanen in ein besseres Bild gerückt, was so nicht stimmt.
    Und die Turkizismen werden auch langsam aber konsequent aus der Alltagssprache verbannt (in einem Zug zusammen mit den serbischen Wörtern). Shit ain't lookin' good out there.


    Ausser in Prizren und in Mamush natürlich.

  4. #44

    Registriert seit
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    5.631
    Zitat Zitat von AlphaOmega Beitrag anzeigen
    Ich schätze die Hilfe der Türkei, wirklich. Bedenklich ist es aber, dass die Türkei darauf bestand, dass alle Geschichtslehrmittel im Kosovo und in Albanien umgeschrieben werden. So werden die Osmanen in ein besseres Bild gerückt, was so nicht stimmt.
    Stimm dir da zu auch wenn wir gute Beziehungen zu den Türken aufgebaut haben
    Geschichte soll und darf man nicht umschreiben.
    Es ist ja nicht so dass wir durch unsere Geschichte die Türken als Feinde betrachten.

  5. #45
    Avatar von VoxPopuli

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    2.610
    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    stimmt das? Gibts dafür ne Quelle?

    Wenn ja -
    Original:
    “Turqisë nuk i pëlqen që kosovarët të mësojnë historinë e interpretuar nga Josip Broz Tito apo Enver Hoxha”, kishte thënë Ahmet Davutoglu, ministër i Punëve të Jashtme të Turqisë, gjatë vizitës më 26 gusht 2011.

    Übersetzung:
    "Der Türkei gefällt es nicht, dass die Kosovaren von Josip Broz Tito oder Enver Hoxha interpretierte Geschichte lernen", sagte Ahmet Davutoglu, Aussenminister der Türkei bei einem Besuch am 26. August 2011.

    [...]

    Original:

    Në librin aktual të historisë së klasës së pestë, në faqen 62, fjalët “dhunë” dhe “vrasje” në raport me Perandorinë Osmane – janë fshirë. Në vend të tyre janë vendosur “pushtim” dhe “burgosje”.

    Übersetzung:
    Im aktuellen Geschichtsbuch der fünften Klasse wurden auf der Seite 62 die Begriffe "Gewalt" und "Mord" in Verbindung mit dem Osmanischen Reich gestrichen. Nun steht, dass es zwar eine Besetzung gab, diese aber nur mit einzelnen Gefangennahmen verbunden war.

    Original:
    Në faqen 48 të librit aktual, në lidhje me marrjen e pronave dhe pasurisë së shqiptarëve, janë fshirë fjalët “…hakmarrje” dhe “…vrasje”. Në vend të tyre është vendosur fjalia “…marrja e pronave, vendosja e taksave si dhe depërtimi i një pjese të popullatës vendase…”

    Übersetzung:
    Auf Seite 48 wurden in Verbindung mit der gewaltsamen Enteignung von Land und Besitz, die Wörter "Strafexpeditionen/Rache" und "Mord" gestrichen. Nun spricht man von "Besitznahme, Erhebung von Steuern und der Umsiedlung eines Teils der Bevölkerung."

    Original:
    Fjalia “…osmanët vranë shumë shqiptarë…”, është fshirë tërësisht kurse në faqen 69 të librit aktual, fjala “..ashpërsi” është shndërruar në “…ndërhyrje ushtarake”.

    Übersetzung:
    "Die Osmanen töten beim Einfall in die albanischen Gebiete viele Menschen" wurde komplett gestrichen. Hingegen spricht man auf der Seite 69 nicht mehr von einer "Unterdrückung / harten Eingreifen" sondern von "militärischer Intervention".

    Original:
    Ndryshimet e tjera janë bërë në faqen 83 të librit të historisë së klasës së 6-të, ku fjalia “…sundimi i egër osman…”, është shndërruar në “…pushtimi osman”.

    Übersetzung:
    Desweiteren wurde im Geschichtsbuch der 6. Klasse, die "Schreckensherrschaft/Unterdrückung der Osmanen" durch "Osmanische Besatzung" geändert.

    Original:
    Vijë i është rënë edhe pjesëve të librit të historisë së klasës së 8-të si në faqen 68, ku fjalia “…merreshin masa të rrepta ndaj atyre që nuk ishin të fesë islame…”, tash ka tjetër kuptim. “..Në praktikë të gjithë shtetasit në viset e tyre të pushtuara nga Perandoria Osmane, në jetën e përditshme ishin të barabartë para ligjit. Natyrisht ndonjëherë shfaqeshin keqpërdorimet e nënpunësve lokal osmanë në kuadrin e reformave të tanzimatit”.

    Übersetzung:
    Im Geschichtsbuch der 8. Klasse wurde auf Seite 68 die Stelle "Die Osmanen ergriffen brutale Massnahmen gegen Menschen, die sich nicht zum Islam bekannten" so geändert, dass diese nun eine völlige andere Bedeutung hat. Die lautet nun: "In der Praxis waren alle Bewohner in den osmanischbesetzten Gebieten in ihrem Alltag und vor Gesetz gleichgestellt. Nur vereinzelt kam es zu Amtsmissbräuchen von osmanischen Staatsdienern."


    Ndryshimi i historisë: Në kohën e Perandorisë Osmane - s?kishte dhunë, s?kishte hakmarrje, s?kishte vrasje...!? « Lajme - Telegrafi

    tung.ch » Ndryshimi i Historisë zbut Perandorinë Osmane

    Balkanweb.com - Tekstet e historisë në Kosovë përkëdhelin pushtuesin osman - Kulturë

    Ndryshimi i historisë zbut Perandorinë Osmane

  6. #46
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von RedOx Beitrag anzeigen
    Und die Turkizismen werden auch langsam aber konsequent aus der Alltagssprache verbannt (in einem Zug zusammen mit den serbischen Wörtern). Shit ain't lookin' good out there.


    Ausser in Prizren und in Mamush natürlich.

    Habe letztens mit einem Prizrenali gesprochen (um die 40 herum), der gerade in Deutschland zu besucht ist, ob diese Menschen, die sich auch als Türken ausgeben auch wirklich Türken sind und erstmal musste er ganz groß lachen und er meinte dann nur "Qfare more, po ata jane zorragji shqiptar qe ia rrehin vetes si turq" Er kann übrigens selbst sehr gut Türkisch sprechen, weil er in der Schweiz sehr lange in einem tükischen Restaurant mit Türken gearbeitet und kommuniziert hat. Er meinte, dass er mit diese "Türken" aus Prizren und Mamush mal versucht hat auf Türkisch zu kommunizieren und die meinten dann "jok be jok nuk po marrim vesh ti qka po thush se ksi tyrqisht nuk marrim vesh"

  7. #47
    RedOx
    Zitat Zitat von Prekë Kuçi Beitrag anzeigen
    Stimm dir da zu auch wenn wir gute Beziehungen zu den Türken aufgebaut haben
    Geschichte soll und darf man nicht umschreiben.
    Es ist ja nicht so dass wir durch unsere Geschichte die Türken als Feinde betrachten.
    3 Mal darfst du raten welche Partei, bzw. welche "Art" von Vertreter im kosovarischen Parlament sich gegen die überwältigende Mehrheit, die Geschichte nicht für bessere Beziehungen pervertieren wollte, stellte...

  8. #48
    Avatar von VoxPopuli

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Habe letztens mit einem Prizrenali gesprochen (um die 40 herum), der gerade in Deutschland zu besucht ist, ob diese Menschen, die sich auch als Türken ausgeben auch wirklich Türken sind und erstmal musste er ganz groß lachen und er meinte dann nur "Qfare more, po ata jane zorragji shqiptar qe ia rrehin vetes si turq" Er kann übrigens selbst sehr gut Türkisch sprechen, weil er in der Schweiz sehr lange in einem tükischen Restaurant mit Türken gearbeitet und kommuniziert hat. Er meinte, dass er mit diese "Türken" aus Prizren und Mamush mal versucht hat auf Türkisch zu kommunizieren und die meinten dann "jok be jok nuk po marrim vesh ti qka po thush se ksi tyrqisht nuk marrim vesh"
    Eigentlich tun mir diese Leute aus Prizren leid.
    Prizren und Shkup waren die von Jugoslawien geleiteten Zentren für die Rückführung der Albaner in die Türkei. Aus diesen Städten strömten dann auch Propaganda, die den Leuten dort fruchtbares Land versprach, wenn sie sich ihrem osmanischen Erbe bekennen und dort hinziehen. So kam es zur Entwicklung einer Möchtegern-Türken-Identität. Es gibt keine Kosovo-Türken, nur von Jugoslawien türkisierte Kosovo-Albaner. Auch Gjakova war eine, zu osmanischen Zeiten, wichtige Stadt und trotzdem gibt es da keine "Türken".

  9. #49

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    Zitat Zitat von RedOx Beitrag anzeigen
    Und die Turkizismen werden auch langsam aber konsequent aus der Alltagssprache verbannt
    Meistens benutzen nur ungebildete Menschen oder Menschen vom Lande türkische/serbische Wörter.
    Vorallem ältere Menschen die albanische Schulen kaum besucht haben. Jetzt wo Kosova unabhängig
    geworden ist und in den Schulen vernünftig albanisch unterrichtet wird lernt man auch Standard-Albanisch.
    Im Standard-Albanischen sind mir keine serbischen Wörter bekannt (jedoch slawisch-Bulgarische), Turkizismen
    tauchen auch seltener auf.

  10. #50
    RedOx
    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Habe letztens mit einem Prizrenali gesprochen (um die 40 herum), der gerade in Deutschland zu besucht ist, ob diese Menschen, die sich auch als Türken ausgeben auch wirklich Türken sind und erstmal musste er ganz groß lachen und er meinte dann nur "Qfare more, po ata jane zorragji shqiptar qe ia rrehin vetes si turq" Er kann übrigens selbst sehr gut Türkisch sprechen, weil er in der Schweiz sehr lange in einem tükischen Restaurant mit Türken gearbeitet und kommuniziert hat. Er meinte, dass er mit diese "Türken" aus Prizren und Mamush mal versucht hat auf Türkisch zu kommunizieren und die meinten dann "jok be jok nuk po marrim vesh ti qka po thush se ksi tyrqisht nuk marrim vesh"
    Oberpeinlich, wenn man mit Absicht versucht, sich als etwas auszugeben, das man nicht ist.
    Prizren ist halt ein Fossil. Andere Städte wie Peje und Gjakove haben sich weiterentwickelt. Auch da wurde während einer gewissen Zeit in manchen Kreisen vornehmlich Türkisch gesprochen. Ist halt ein Relikt aus der Besatzungszeit, dass eine grosse Schicht (vorallem die Oberschicht...oder das Fussvolk, das gerne dazugehören würde) sich den Herren anpasst und Kulturimport betreibt. Ist überall festzustellen, wo Besatzungen passieren. Liegt aber eben nicht nur daran, dass es Amtssprache ist. Man möchte ja sich oft förmlich abgrenzen oder "abheben" von den Dorfbaurern, man sucht diese Assoziation mit den "Herrschenden".
    Dass Prizren so tickt liegt am langen und intensiven Einfluss.

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