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Kosova llogarit mbështetjen e fortë nga Turqia

Erstellt von Kejo, 17.12.2012, 23:10 Uhr · 126 Antworten · 3.761 Aufrufe

  1. #71
    Avatar von Sazan

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Man erzählt sich: kur kish pas shku Hoxha mi kthy Rugovasit prej fese se krishter ne ate islame ata e kishin pas pyet Hoxhen "hoxhe a bon me na e shty deri ne pranvere mu kthy ne fe islame", i vet hoxha "po pse deri ne pranvere, njejt si ne dimen si ne pranvere", i thojn ata " po bre hoxhe po i kemi edhe ni kallabllak derra e deri ne pranvere i ham e nuk i lajm me shku posht"
    das glaub ich sogar

  2. #72
    Avatar von Bambi

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    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    komisch.. weder mir, noch meiner familie ist dieses massaker bekannt. dabei gehörten wir zu den familien, die den islam zuletzt angenommen haben. aber oliver jens schmitt (baujahr 1973) muss ja wissen, was sich dort 1817 zugetragen hat.
    Ja Historiker müssen die Dinge, über die sie schreiben, alle selbst erlebt haben, sonst taugen ihre Schriften nix.


  3. #73
    Avatar von Sazan

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    Zitat Zitat von Bambi Beitrag anzeigen
    Ja Historiker müssen die Dinge, über die sie schreiben, alle selbst erlebt haben, sonst taugen ihre Schriften nix.

    man bambi, nicht jeder historiker muss recht haben. ich könnte wetten, dass dieser mann kein einziges dorf in rugova kennt, geschweige denn irgendwas über unsere bräuche und sitten weiß.. wahrscheinlich hat er das bei katholischen priestern oder serbischen mönchen aufgeschnappt.

  4. #74
    Avatar von AlbaJews

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    Zitat Zitat von RedOx Beitrag anzeigen
    Der wird in Zukunft wohl untergehen.Das Toskische wird, eben weil es eher im Hochalbanischen verarbeitet ist, länger bestehen oder gar überleben.
    • In den Medien (und damit meine ich nicht nur Fernsehsendungen, sondern auch stinknormale Literatur) wird auf Hochalbanisch kommuniziert.
    • Der Medienkonsum steigt und steigt ( weil Lebensstandard+). Das Hochalbanische färbt immer mehr ab.
    • Der Lebensstandard steigt, man wird mobiler, ist vernetzter: Mehr Kontakt = Mehr Austausch zwischen diesen Personen => Auch ein sprachliches Geben und Nehmen = Die sprachlichen Grenzen verschwimmen, alles wird verwässert, wird unschärfer, inkonsequent. Dabei bleibt aber das staatlich geförderte Hochalbanisch konstant...
    • Der Einheitsstaat begünstigt zusätzlich das Bestehen/Ausbreiten des Hochalbanischen.
    Aber daheim wird noch Ghegisch gesprochen, und ich hoffe das wird sich nie ändern.

  5. #75
    RedOx
    Zitat Zitat von Axha Paqarriz Beitrag anzeigen
    Aber daheim wird noch Ghegisch gesprochen, und ich hoffe das wird sich nie ändern.
    Wird sowieso noch lange gehen. Da werden wir nichts weiter als ein Haufen Staub sein...Tja, ist halt ne bittere Pille dieses Grossalbanien.

    Zudem: Wer weiss schon, was in 100 Jahren passiert? Vielleicht gehts ja nicht unbedingt bergauf mit Europa und der Welt. Alles ist möglich.

  6. #76
    Avatar von FloKrass

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    Zitat Zitat von RedOx Beitrag anzeigen
    Der wird in Zukunft wohl untergehen.Das Toskische wird, eben weil es eher im Hochalbanischen verarbeitet ist, länger bestehen oder gar überleben.
    • In den Medien (und damit meine ich nicht nur Fernsehsendungen, sondern auch stinknormale Literatur) wird auf Hochalbanisch kommuniziert.
    • Der Medienkonsum steigt und steigt ( weil Lebensstandard+). Das Hochalbanische färbt immer mehr ab.
    • Der Lebensstandard steigt, man wird mobiler, ist vernetzter: Mehr Kontakt = Mehr Austausch zwischen diesen Personen => Auch ein sprachliches Geben und Nehmen = Die sprachlichen Grenzen verschwimmen, alles wird verwässert, wird unschärfer, inkonsequent. Dabei bleibt aber das staatlich geförderte Hochalbanisch konstant...
    • Der Einheitsstaat begünstigt zusätzlich das Bestehen/Ausbreiten des Hochalbanischen.

    Man muss auch beachten, dass es eine starke Rückbesinnung auf das Gegische gibt. Immer mehr wird auf gegisch auch im Fernsehen gesprochen (natürlich mit wenigen Einflüssen aus dem Toskischen, das ist auch unabdingbar) und es gibt sogar Vertreter, die das Gegische zur offiziellen Sprache im Kosovo machen wollen, wie bspw der größte Verfechter dieser Idee Migjen Kelmendi. Man hört viel öfter im Fernsehen die Menschen auf Gegisch kommunizieren, sogar Zeitungsartikel werden manchmal an das Gegeische angelehnt, und privat wird ohnehin nur Gegisch gesprochen. Die Standardsprache, die stark an das Toskische angelehnt ist, hat bei uns zwar immer noch seinen festen Platz, aber ich denke, ausser in wissenschaftlichen Arbeiten wird sie in Zukunft nicht mehr so sehr benutzt werden wie Gegisch. Im großen und ganzen ist es mir dann doch lieber, dass ich toskisch-albanische Wörter annehme, als Türkische, Slawische oder Neugriechische.

  7. #77
    Avatar von AlbaJews

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    Zitat Zitat von Sazan Beitrag anzeigen
    man bambi, nicht jeder historiker muss recht haben. ich könnte wetten, dass dieser mann kein einziges dorf in rugova kennt, geschweige denn irgendwas über unsere bräuche und sitten weiß.. wahrscheinlich hat er das bei katholischen priestern oder serbischen mönchen aufgeschnappt.
    Das ist sogar sehr wahrscheinlich.

  8. #78
    PejaniAL
    Zitat Zitat von AlphaOmega Beitrag anzeigen
    Original:
    “Turqisë nuk i pëlqen që kosovarët të mësojnë historinë e interpretuar nga Josip Broz Tito apo Enver Hoxha”, kishte thënë Ahmet Davutoglu, ministër i Punëve të Jashtme të Turqisë, gjatë vizitës më 26 gusht 2011.

    Übersetzung:
    "Der Türkei gefällt es nicht, dass die Kosovaren von Josip Broz Tito oder Enver Hoxha interpretierte Geschichte lernen", sagte Ahmet Davutoglu, Aussenminister der Türkei bei einem Besuch am 26. August 2011.

    [...]

    Original:

    Në librin aktual të historisë së klasës së pestë, në faqen 62, fjalët “dhunë” dhe “vrasje” në raport me Perandorinë Osmane – janë fshirë. Në vend të tyre janë vendosur “pushtim” dhe “burgosje”.

    Übersetzung:
    Im aktuellen Geschichtsbuch der fünften Klasse wurden auf der Seite 62 die Begriffe "Gewalt" und "Mord" in Verbindung mit dem Osmanischen Reich gestrichen. Nun steht, dass es zwar eine Besetzung gab, diese aber nur mit einzelnen Gefangennahmen verbunden war.

    Original:
    Në faqen 48 të librit aktual, në lidhje me marrjen e pronave dhe pasurisë së shqiptarëve, janë fshirë fjalët “…hakmarrje” dhe “…vrasje”. Në vend të tyre është vendosur fjalia “…marrja e pronave, vendosja e taksave si dhe depërtimi i një pjese të popullatës vendase…”

    Übersetzung:
    Auf Seite 48 wurden in Verbindung mit der gewaltsamen Enteignung von Land und Besitz, die Wörter "Strafexpeditionen/Rache" und "Mord" gestrichen. Nun spricht man von "Besitznahme, Erhebung von Steuern und der Umsiedlung eines Teils der Bevölkerung."

    Original:
    Fjalia “…osmanët vranë shumë shqiptarë…”, është fshirë tërësisht kurse në faqen 69 të librit aktual, fjala “..ashpërsi” është shndërruar në “…ndërhyrje ushtarake”.

    Übersetzung:
    "Die Osmanen töten beim Einfall in die albanischen Gebiete viele Menschen" wurde komplett gestrichen. Hingegen spricht man auf der Seite 69 nicht mehr von einer "Unterdrückung / harten Eingreifen" sondern von "militärischer Intervention".

    Original:
    Ndryshimet e tjera janë bërë në faqen 83 të librit të historisë së klasës së 6-të, ku fjalia “…sundimi i egër osman…”, është shndërruar në “…pushtimi osman”.

    Übersetzung:
    Desweiteren wurde im Geschichtsbuch der 6. Klasse, die "Schreckensherrschaft/Unterdrückung der Osmanen" durch "Osmanische Besatzung" geändert.

    Original:
    Vijë i është rënë edhe pjesëve të librit të historisë së klasës së 8-të si në faqen 68, ku fjalia “…merreshin masa të rrepta ndaj atyre që nuk ishin të fesë islame…”, tash ka tjetër kuptim. “..Në praktikë të gjithë shtetasit në viset e tyre të pushtuara nga Perandoria Osmane, në jetën e përditshme ishin të barabartë para ligjit. Natyrisht ndonjëherë shfaqeshin keqpërdorimet e nënpunësve lokal osmanë në kuadrin e reformave të tanzimatit”.

    Übersetzung:
    Im Geschichtsbuch der 8. Klasse wurde auf Seite 68 die Stelle "Die Osmanen ergriffen brutale Massnahmen gegen Menschen, die sich nicht zum Islam bekannten" so geändert, dass diese nun eine völlige andere Bedeutung hat. Die lautet nun: "In der Praxis waren alle Bewohner in den osmanischbesetzten Gebieten in ihrem Alltag und vor Gesetz gleichgestellt. Nur vereinzelt kam es zu Amtsmissbräuchen von osmanischen Staatsdienern."


    Ndryshimi i historisë: Në kohën e Perandorisë Osmane - s?kishte dhunë, s?kishte hakmarrje, s?kishte vrasje...!? « Lajme - Telegrafi

    tung.ch » Ndryshimi i Historisë zbut Perandorinë Osmane

    Balkanweb.com - Tekstet e historisë në Kosovë përkëdhelin pushtuesin osman - Kulturë

    Ndryshimi i historisë zbut Perandorinë Osmane
    Interessant. Da sind einige Argumente dabei (seitens Davutoglu), die unteranderem auch von BF-Usern verwendet werden, sobald es um die osmanische Ära Albaniens geht.
    Von einem Extrem ins Andere.

    Im BF gibt es unter den Albanern zwei Lager:

    Die einen meinen, es sei ehrenlos zu sagen, wir hätten uns von den Osmanen den Islam aufzwingen lassen, da das für ein schwächliches, nicht kriegerisches albanisches Volk sprechen würde. Wir hätten uns in das Osmanische Reich integriert, seien dankbare Bürger und ergebene Untertanen des Sultans gewesen, die für das osmanische Ideal kämpften und starben. Die anderen sind der Meinung, es sei hingegen ehrenlos zu sagen, die Albaner hätten den Osmanen 500 Jahre lang treu gedient, hätten mit ihnen kooperiert und somit Hand in Hand mit ihnen andere Balkanvölker unterdrückt. Das würde schliesslich auch nicht für ein kriegerisches, rebellisches albanisches Volk sprechen.

    Die Wahrheit wird wohl in der Mitte liegen.

    Es gab sowohl treue Diener, als auch grosse Patrioten, die für einen albanischen Staat einstanden. Fakt ist, dass 500 Jahre eine Realität sind und wohl kaum jemand damals dachte, dass Osmanische Reich sei ein endliches Reich. Man hat das beste aus der Situation gemacht, in der Politik mitgemischt, hohe Posten angenommen oder ist der Armee beigetreten. Wobei Letzteres eher auf den ärmeren Teil der Bevölkerung zutreffen mag. Warum auch nicht? Wie ein Klotz die Geschichte passieren lassen, noch ärmer werden und auf ein Ende hoffen, wäre auch keine Lösung gewesen.

    Ich finde es nicht gut, dass die Geschichte aufgewühlt wird. Dass die 500 Jahre nicht ewige Sonnentage waren, ist nunmal wahr. Die albanische Sprache konnte Jahrhunderte lang nicht gefördert werden, in den Städten setzte sich sogar langsam eine türkische Identität durch. Städter begannen Türkisch zu sprechen, weil es der Ton der türkischen Oberschicht war. Albanische Schulen gab es sehr lange nicht und kleinste Reformbewegungen wurden zerschlagen. Dass die albanische Identität vorhanden blieb, ist nicht dem durchschnittlichen Stadtbewohner zu verdanken, sondern dem eher armen Bergbewohner. Wenn man das verschweigt, ist man ein Lügner und ein Verdreher der Geschichte. Wer aber sagt, dass das Osmanische Reich nur Schlechtes über uns gebracht hat, lügt ebenfalls. Unter islamischer Herrschaft konnten unsere Nachbarn uns wenigstens nicht an die Kehle gehen und wir waren insofern geschützt. Man hat ja gesehen, was nach dem Abzug der Osmanen geschehen ist.

    Albanien wurde auf einen Drittel seiner eigentlichen Fläche aufgeteilt, die Hälfte der Albaner ausserhalb von Albanien verbleibend. Die Leute wurden in alle Himmelsrichtungen vertrieben. 600 albanische Dörfer in Serbien wurden niedergemetzelt, die muslimischen Albaner in Griechenland wurden als Türken deklariert und in die Türkei verfrachtet (Bevölkerungsaustausch), Serben marschierten in Kosovo ein, Albaner wurden vertrieben und Serben angesiedelt.

    Dass nun aber auf Wunsch eines Kobolds wie Davutoglu die Geschichte umgeschrieben werden soll und dass dieser das in "aller Freundschaft" anmerkt, ist natürlich wieder eine pure Knechtung der Albaner.

    Zitat Zitat von Axha Paqarriz Beitrag anzeigen
    Ich würde auf eine Wiedervereinigung verzichten, wenn das das Ende des Ghegischen Dialektes bedeuten würde.
    So haben wohl Isa Boletini, Azem Galica, Shaban Polluza etc. auch gedacht. Mein Freund, das was wir heute "Ghegisch" nennen, untersteht bereits einem riesigen toskischen Einfluss. Das ist kein pures Ghegisch mehr.

  9. #79
    Avatar von Sazan

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    albanische nationalisten müssen immer aus allem ein drama machen. alles muss gewaltsam zu uns gekommen sein, weil wir ein volk von versagern sind, im gegensatz zu den starken und stolzen serben, griechen, zigeunern, bulgaren und mazedonen, bzw bulgaromazedonen, die sich von den türken nichts haben aufzwingen lassen. glaubt von mir aus was ihr wollt. ich bin jedenfalls kein nachfahre von stiefelleckern, aber wenn ihr es sein möchtet, bitte schön...

  10. #80
    Avatar von AlbaJews

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    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Man muss auch beachten, dass es eine starke Rückbesinnung auf das Gegische gibt. Immer mehr wird auf gegisch auch im Fernsehen gesprochen (natürlich mit wenigen Einflüssen aus dem Toskischen, das ist auch unabdingbar) und es gibt sogar Vertreter, die das Gegische zur offiziellen Sprache im Kosovo machen wollen, wie bspw der größte Verfechter dieser Idee Migjen Kelmendi. Man hört viel öfter im Fernsehen die Menschen auf Gegisch kommunizieren, sogar Zeitungsartikel werden manchmal an das Gegeische angelehnt, und privat wird ohnehin nur Gegisch gesprochen. Die Standardsprache, die stark an das Toskische angelehnt ist, hat bei uns zwar immer noch seinen festen Platz, aber ich denke, ausser in wissenschaftlichen Arbeiten wird sie in Zukunft nicht mehr so sehr benutzt werden wie Gegisch. Im großen und ganzen ist es mir dann doch lieber, dass ich toskisch-albanische Wörter annehme, als Türkische, Slawische oder Neugriechische.
    Und du glaubst es ist nicht möglich Ghegisch zu sprechen mit Albanischen Wörtern sondern nur Toskisch? Außerdem haben die Tosken genauso Türkische und Griechische Wörter.

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