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Kosovarisch-serbischer Grenzkonflikt

Erstellt von Benutzername, 26.07.2011, 02:19 Uhr · 1.468 Antworten · 99.124 Aufrufe

  1. #1171

    Registriert seit
    30.07.2011
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    64
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Wirklich schlimm, dass es die bösen Tschechen gibt, die es gewagt haben, seit urgedenken in den Gegenden genauso beheimatet zu sein wie die Deutschen. Auch das, was man heute unter "Sudetenland" versteht, war nie ein ausschließlich nur deutschsprachig zusammenhängend besiedeltes Gebiet gewesen.
    ........................

    Und ähnliches gilt auch für Kosovo. Man soll nicht nur die Schuld bei bösen Westmächten suchen, die Serbien klein haben wollen. Zumindest nach so manchen Beiträgen, die man hier so sehen kann, bekommt man einen solchen Eindruck.

    Serbien selbst hat genug dafür getan, dass ein solch überwältigender Teil der Bewohner des Kosovo die Unabhängigkeit wollte. Und dass ohne Zwang diese Gebiete nie wieder unter serbische Hoheit kommen werden.
    --------------
    Lilith:
    "Serbien selbst hat genug dafür getan, dass ein solch überwältigender Teil der Bewohner des Kosovo die Unabhängigkeit wollte."

    Argumentation: Typ Totlachen.

    Hat nicht Joseph Goebbels/Fischer im Frühjahr täglich gedröhnt:
    ....MULTIETHNISCH KOSOVO!?
    Wie viel goebbels-fischersche MULTIETHNISCH wird seit dem von den Kosovo-Albaner angestrebt? Tendenz Null!

    Haben nicht die BLUTJUNGEN, übergeschnappten, gewalttätigen Kosovo-Albaner angefangen in den 80-er Jahren zunehmend gegen die immer weniger werdende, strukturell völlig VERALTETE serbischstämmige Bevölkerung loszugehen?

    Waren nicht die JUGOSLAWISCHEN REAKTIONEN nur eine notwendige Antwort auf diese albanischen Gewalttaten?
    Hätte Jugoslawien dem albanischen Terrorismus vom ersten Tag an den Roten Teppich ausrollen MÜSSEN?
    Wenn ja, dann warum gibt es dafür keine VORBILDER, wie man es macht, wie man es machen muss?
    Z.B. wir warten seit Jahrzehnten darauf, dass GB der IRA, Spanien der ETA, die Türkei und andere Länder den kurdischen Terroristen den ROTEN TEPPICH AUSROLLEN. Nun wird es aber Zeit!
    Serbien als gutes Beispiel, dank NATO-Folter haben wir doch von unseren Augen!
    Separatismen in Russland und China habe ich aus Platzgründen ausgespart.
    Die ganze Welt ist voller Separatismen (meistens vom Westen geschürt!!!!) und nirgends bombardiert die NATO den Weg frei. Nur in Jugoslawien.
    Auch Sri Lanka(die westliche "Hilfe" abgeschüttelt, Separatisten bekämpft), Indonesien, Philippinen, Myanmar, Indien, fast alle afrikanischen Länder sind mit Separatismen, Gewalt übersät. Kein Problem! Serbien ist aber Problem!
    -----------
    Lilith, Sie können sich jetzt wegen Ihrer verschweigen-verdrehen-Ansichten selbst verwarnen. Soviel "Vergesslichkeit" ist Geschichtsklitterung.

    Wieso gehört eine solche "Vergesslichkeit" zum politisch korrekten Journalismus im Westen, dem Sie sich Lilith auch gerne anschließen und mit dem gleichen Abwasch auch sämtliche Bestialitäten, mehrfache, zum Himmel schreiende VÖLKERRECHTSWIDRIGKEITEN der Westmächte in Schutz nehmen?
    -----------

  2. #1172
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
    15.04.2010
    Beiträge
    19.294
    Zitat Zitat von Sugarcake Beitrag anzeigen
    Kohl hatte keine andere Wahl. Die Alliierten haben dies als Bedingung für eine Wiedervereinigung verlangt. Siehe auch 2+4 Vertrag. Hätte es keine Erpressung durch die Westmächte gegeben, wäre die polnische Grenze bis heute noch nicht anerkannt. Würden in Deutschland keine allierten Truppen ihre Runden drehen, hätten sich die Deutschen ihre Gebiete längst mit Gewalt wiedergeholt. Und vielleicht werden sie es eines Tages doch noch tun. Es schmerzt jeden einzelnen Deutschen enorm, wenn er nach Polen fährt und dort die ehemaligen Deutschen Bauwerke, Kirchen, Häuser und mittlerweile gut restaurierten Innenstädte sieht, die nun allesamt den Polen gehören. Genauso in Tschechien. Die Tschechen wissen, dass die Deutschen einst mit ihrem Geld wiederkommen werden und sich bei ihnen ansiedeln, deshalb haben sie die Benes-Dekrete immer noch nicht aufgehoben. Schon allein wenn man sich die geographische Lage Tschechiens anschaut. Um von Dresden nach Passau zu fahren, muss man durchs Tschechenland. Tschechien bohrt sich, wie ein Keil in Deutschland rein, daher siedeln sich dort auch immer wieder Deutsche an. Ist heute nicht anders, als wie vor ein paar hundert Jahren.
    Nachtrag: Na ja...

    Zitat Zitat von Ivanfi Beitrag anzeigen
    --------------
    Dann fehlt nur noch die PLAUSIBLE Erklärung, warum:

    ....waren weder Kohl, noch Schröder, oder Merkel bereit, den polnischen Wünschen, Avancen zu entsprechen und einen endgültigen Verzicht........ zu unterschreiben.
    Alle diese Kanzler haben solche BITTEN zurückgewiesen.

    ----------------
    Oder habe ich dies nur geträumt?

    Ist es auch nur mein Albtraum, (nicht die Wirklichkeit....) dass die BRD-Politiker (der/die jeweilige KANZLERin mit Zweidrittelmehrheit, also zusammen mit der Opposition, sprich: parteiübergreifend) eine VERFASSUNG in der Zeit der Blockteilung verweigerten und nach dem DDR-Anschluss weiterhin verweigern?
    (Gründe: "unvollständiges Staatsgebilde"?)
    Anders formuliert: eine Verfassung, die in ihrer Formulierung die endgültige Grenzfrage tangiert, wird von den (sehr wohl natinalstolzen) deutschen Abgeordneten entweder abgelehnt oder würde zu früh kommen und einem Stich ins politische Wespennest in der EU gleichen.
    Sie, "snarfkafak" wissen es bestimmt, ob und überhaupt eine BRD-Verfassung geben wird. Und wenn es nie geben wird, weil es überflüssig, "zu teuer" sei, warum hören wir a u c h darüber NICHTS?
    Projekt Verfassung: geheime Mission des BND?
    Auffällig ist, mit welchem unermüdlichen Eifer die deutschen Medien (Deutschlandfunk, Deutschlandradio insbesondere) Sudetenland thematisieren und fast täglich die Rücknahme der Benes-Dekrete fordern, oder den Sinn der Forderung in Reportagen verpacken. Ssa, ssa, ssa, das muss ja nur purer Zufall sein, um die Tschechen (Präsident Klaus) ein wenig zu ärgern?

    Kommt Zeit, kommt Rat?

    Zur gegebenen Zeit wird es heissen: "Was kümmert mich mein Geschwätz von Gestern?"

    Zur gegebenen Zeit wird gesagt werden: der 2+4 Vertrag hat sich ÜBERLEBT und gehört "reformiert" zu werden.....
    ---------------
    ???
    Die Oder-Neiße-Grenze ist völkerrechtlich anerkannt und daran wird sich nichts ändern. Was Forderungen von Privatpersonen betrifft, so werden sie von der Bundesregierung nicht unterstützt, egal welche Koalition. Allerdings kann die Bundesregierung als solche diese nicht verhindern.

    Dass keine neue Verfassung gemacht, sondern das Grundgesetz einfach in seinem Geltungsbereich ausgeweitet wurde, hat viele Gründe, aber ziemlich sicher nichts damit zu tun, dass man Schlesien, Sudeten etc. wieder zurück haben will. Übrigend IST das Grundgesetz Verfassung, deren "provisorischer Status" u.a. mit den 2+4-Verträgen beendet wurde.
    Wüsste auch nicht, dass die juristisch gesehen allerdings in der Tat nicht unproblematischen Benesdekrete irgendwo auf der politischen Agenda wären.

    Der politischen Führung in Deutschland irgdendwelche Rückholungstendenzen zu unterstellen, finde ich schon arg. Keinerlei politische Handlungen, ob auf nationaler, binationaler oder europäischer Ebene sprechen dafür, eher dagegen. In den Medien, auch den hervorgehobenen Deutschlandfunk oder Deutschlandradio bekomme ich, soweit ich das verfolge, nichts mit.

    Verzeihung für das OT

  3. #1173
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
    15.04.2010
    Beiträge
    19.294
    Zitat Zitat von Ivanfi Beitrag anzeigen
    --------------
    Lilith:
    "Serbien selbst hat genug dafür getan, dass ein solch überwältigender Teil der Bewohner des Kosovo die Unabhängigkeit wollte."

    Argumentation: Typ Totlachen.

    Hat nicht Joseph Goebbels/Fischer im Frühjahr täglich gedröhnt:
    ....MULTIETHNISCH KOSOVO!?
    Wie viel goebbels-fischersche MULTIETHNISCH wird seit dem von den Kosovo-Albaner angestrebt? Tendenz Null!

    Haben nicht die BLUTJUNGEN, übergeschnappten, gewalttätigen Kosovo-Albaner angefangen in den 80-er Jahren zunehmend gegen die immer weniger werdende, strukturell völlig VERALTETE serbischstämmige Bevölkerung loszugehen?

    Waren nicht die JUGOSLAWISCHEN REAKTIONEN nur eine notwendige Antwort auf diese albanischen Gewalttaten?
    Hätte Jugoslawien dem albnischen Terrorismus vom ersten Tag an den Roten Teppich ausurollen MÜSSEN?

    Lilith, Sie können sich jetzt selbst wegen Ihrer verschweigen-verdrehen-Ansichten verwarnen. Soviel "Vergesslichkeit" ist Geschichtsklitterung.

    Wieso gehört eine solche "Vergesslichkeit" zum politisch korrekten Journalismus im Westen, dem Sie sich Lilith auch gerne anschließen und mit dem gleichen Abwasch auch sämtliche Bestialitäten, mehrfache, zum Himmel schreiende VÖLKERRECHTSWIDRIGKEITEN der Westmächte in Schutz nehmen?
    -----------
    Im deutschsprachigen Internet ist normalerweise das "DU" üblich, soll mir allerdings recht sein.
    1. Über die Lage der albanischen Bevölkerung können und werden Ihnen hoffentlich genug Betroffene erzählen...
    2. Niemand heißt Terror gut. Was sich dann etwa nach dem Einmarsch zwecks Erlangung der Kontrolle über Kosovo 1998 abspielte, hatte wohl auch nichts mit "Recht" zu tun. Und dafür braucht es auch nicht der in der Tat auch von Scharping auch bewusst falsch verbreiteten Informationen.
    3. Vor ein paar Monaten waren die Nato-Bombardements 1999 in einem Thread in ziemlich heißer Diskussion. Das kann und soll man auch (mehr als) kritisch beleuchten dürfen. Ich wurde dafür angegriffen, weil ich sie auch völkerrechtlicher Sicht für nicht gerechtfertigt halte und das auch so schrieb. Es ändert aber nichts daran, dass
    4. noch einmal für Sie: sich mit absolut überwältigender Mehrheit die albanischen Bewohner des Kosvo für die Unabhängigkeit entschieden haben. Und das HAT seine Ursachen nicht in den Westmächten. Wenn Sie das bestreiten wollen, darf man sich fragen, wer hier Geschichtsklitterung betreibt.

  4. #1174

    Registriert seit
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    64
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Nachtrag: Na ja...


    ???
    Die Oder-Neiße-Grenze ist völkerrechtlich anerkannt und daran wird sich nichts ändern. Was Forderungen von Privatpersonen betrifft, so werden sie von der Bundesregierung nicht unterstützt, egal welche Koalition. Allerdings kann die Bundesregierung als solche diese nicht verhindern.

    Dass keine neue Verfassung gemacht, sondern das Grundgesetz einfach in seinem Geltungsbereich ausgeweitet wurde, hat viele Gründe, aber ziemlich sicher nichts damit zu tun, dass man Schlesien, Sudeten etc. wieder zurück haben will. Übrigend IST das Grundgesetz Verfassung, deren "provisorischer Status" u.a. mit den 2+4-Verträgen beendet wurde.
    Wüsste auch nicht, dass die juristisch gesehen allerdings in der Tat nicht unproblematischen Benesdekrete irgendwo auf der politischen Agenda wären.

    Der politischen Führung in Deutschland irgdendwelche Rückholungstendenzen zu unterstellen, finde ich schon arg. Keinerlei politische Handlungen, ob auf nationaler, binationaler oder europäischer Ebene sprechen dafür, eher dagegen. In den Medien, auch den hervorgehobenen Deutschlandfunk oder Deutschlandradio bekomme ich, soweit ich das verfolge, nichts mit.

    Verzeihung für das OT
    -------------------

    Lilith schreibt:
    „Die Oder-Neiße-Grenze ist völkerrechtlich anerkannt und daran wird sich nichts ändern.“
    -------------
    Eine rechtliche Festlegung, wenn ich dies richtig sehe.
    Wie viel Wert rechtliche Festlegungen (Völkerrecht) den westlichen, Faustrechtganoven sind - denen niemand auf der Welt das Wasser reichen kann, wenn sie nicht im Besitz der Atombombe sind - ist doch seit 1999 JEDEM, der bis 3 zählen kann, einleuchtend: NICHTS.

    Das Versteckspiel (ein Feigenblatt, das man schnell ansteckt, wenn man es braucht) mit rechtlichen Festlegungen ist zwecklos, solange das Völkerrecht von DENEN mit den Füßen getreten wird!
    -------------

    Nur zu Information:
    Ich bin weder ein Rechter, Nationalist oder Chauvinist. Ich gehe nur mit weit geöffneten Sinnesorganen und einem, für meine Begriffe angemessenen kriminalistischen Spürsinn durch das Leben.

    Ich habe es mal im Zusammenhang mit der Rot-Grünen Libyen-Kriegstreiberei so formuliert:
    „Die emotionsgeladene, emotionsgesättigte, bauchgesteuerte, propagandaverblendete, interventionistische, interventionssüchtige, zwangsneurotische Gutmenschengehabe (von den Politikern der etablierten Parteien ZUSÄTZLICH geschürt und gesteuert, gar EINGEPLANT) passt exakt in jede Kriegstreiberei, in JEDEN Kriegsplan, in jede Propaganda-Aufbereitung der USA, der NATO, des Westens, verbunden mit den hocheffektiven, positiven Propaganda-Rückkopplungsmechanismen der gleichgeschalteten West-Medien.“

    Und damit formulierte ich, dass ich DEGEGEN bin. Nicht nur heute, sondern auch schon in 1999, und später.
    ------------------

    (Kritik, „kriminalistischer Spürsinn“ scheint in unserer Lifestyle-Gesellschaft seit 1999 eine unwesentliche Rolle zu spielen.
    Kritisch zu sein widerspricht der Gruppendynamik (kontraproduktiv, stört das Geschäft der Machthabenden auch im Westen) und wirkt fremd, unschick.
    Glauben und vertrauen auf die Systemkonformität (Umweltpropaganda, NATO-Propaganda) ist Inn.
    Wie in der DDR übrigens. Dies sagt jedoch alles.)

    Ich bin nicht mehr so jung, dass ich die, vom mir angesprochene mögliche Entwicklung noch erleben werde.
    Deshalb bin ich dann gespannt, „aus dem Jenseits“ zu erfahren, wie lange die, von Ihnen genannte Ewigkeit „daran wird sich nichts ändern“ dauern wird.
    ------------------

  5. #1175

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Im deutschsprachigen Internet ist normalerweise das "DU" üblich, soll mir allerdings recht sein.
    1. Über die Lage der albanischen Bevölkerung können und werden Ihnen hoffentlich genug Betroffene erzählen...
    2. Niemand heißt Terror gut. Was sich dann etwa nach dem Einmarsch zwecks Erlangung der Kontrolle über Kosovo 1998 abspielte, hatte wohl auch nichts mit "Recht" zu tun. Und dafür braucht es auch nicht der in der Tat auch von Scharping auch bewusst falsch verbreiteten Informationen.
    3. Vor ein paar Monaten waren die Nato-Bombardements 1999 in einem Thread in ziemlich heißer Diskussion. Das kann und soll man auch (mehr als) kritisch beleuchten dürfen. Ich wurde dafür angegriffen, weil ich sie auch völkerrechtlicher Sicht für nicht gerechtfertigt halte und das auch so schrieb. Es ändert aber nichts daran, dass
    4. noch einmal für Sie: sich mit absolut überwältigender Mehrheit die albanischen Bewohner des Kosvo für die Unabhängigkeit entschieden haben. Und das HAT seine Ursachen nicht in den Westmächten. Wenn Sie das bestreiten wollen, darf man sich fragen, wer hier Geschichtsklitterung betreibt.
    -------------------
    Ich schrieb:
    Hat nicht Joseph Goebbels/Fischer im Frühjahr täglich gedröhnt:
    ....MULTIETHNISCH KOSOVO!?
    Wie viel goebbels-fischersche MULTIETHNISCH wird seit dem von den Kosovo-Albaner angestrebt? Tendenz Null!

    Haben nicht die BLUTJUNGEN, übergeschnappten, gewalttätigen Kosovo-Albaner angefangen in den 80-er Jahren zunehmend gegen die immer weniger werdende, strukturell völlig VERALTETE serbischstämmige Bevölkerung loszugehen?

    Waren nicht die JUGOSLAWISCHEN REAKTIONEN nur eine notwendige Antwort auf diese albanischen Gewalttaten?
    Hätte Jugoslawien dem albanischen Terrorismus vom ersten Tag an den Roten Teppich ausrollen MÜSSEN?
    -------------------Zitat Ende.

    Ich habe weder auf den Hinweis: Ursache/Wirkung (Beginn albanischer Gewalttaten), noch auf die Lügen der NATO/Fischer-Propaganda (MULTIETHNISCH) eine Antwort bekommen.

    Warum JEDER, sogar Israel, Bahrain, etc., auf der Welt Separatismus und Terror bekämpfen dürfen, (GB, Spanien, Türkei sowieso! Sie sind im CLUB der NATO-Mächtigen) nur Jugoslawien und Libyen nicht, (bald kommt Syrien dazu) ist nur mit NATO-Hörigkeit zu erklären.

    Nur die Atombombe bringt Immunität, sichere Souveränität. Iran strebt gerade deshalb nach dem Besitz der Atombombe.

    Ist dies eine gesunde westliche "Pedagogik"?
    Ich denke, NEIN!
    ---------------------

  6. #1176

    Registriert seit
    30.07.2011
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    64
    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Im deutschsprachigen Internet ist normalerweise das "DU" üblich, soll mir allerdings recht sein.
    1. Über die Lage der albanischen Bevölkerung können und werden Ihnen hoffentlich genug Betroffene erzählen...
    2. Niemand heißt Terror gut. Was sich dann etwa nach dem Einmarsch zwecks Erlangung der Kontrolle über Kosovo 1998 abspielte, hatte wohl auch nichts mit "Recht" zu tun. Und dafür braucht es auch nicht der in der Tat auch von Scharping auch bewusst falsch verbreiteten Informationen.
    3. Vor ein paar Monaten waren die Nato-Bombardements 1999 in einem Thread in ziemlich heißer Diskussion. Das kann und soll man auch (mehr als) kritisch beleuchten dürfen. Ich wurde dafür angegriffen, weil ich sie auch völkerrechtlicher Sicht für nicht gerechtfertigt halte und das auch so schrieb. Es ändert aber nichts daran, dass
    4. noch einmal für Sie: sich mit absolut überwältigender Mehrheit die albanischen Bewohner des Kosvo für die Unabhängigkeit entschieden haben. Und das HAT seine Ursachen nicht in den Westmächten. Wenn Sie das bestreiten wollen, darf man sich fragen, wer hier Geschichtsklitterung betreibt.
    ---------------------
    Sie schreiben:
    4. noch einmal für Sie: sich mit absolut überwältigender Mehrheit die albanischen Bewohner des Kosovo für die Unabhängigkeit entschieden haben.

    Und das HAT seine Ursachen nicht in den Westmächten.
    ----------------------------------

    Das ist ja beruhigend.
    Schließlich haben die Westmächte auch für den Südsudan eine Volksabstimmung veranstaltet, die GENAUSO ausging, wie man es haben wollte.

    Dann bin ich ja ganz beruhigt, dass jetzt in Baskenland, Nordirland und in den kurdischen Gebieten (Iran, Irak, Syrien, Türkei), in Uiguristan, in Tibet, im maoistischen Südindien, in den muslimischen Teil Philippinen, im muslimischen Teil Südthailand, usw. eine Volksabstimmung stattfinden wird.

    Bislang offensichtlich wegen Geldmangel verschoben.

    Wir können hier ein Spendenkonto für die Organisation der Abstimmungen einrichten.

    GB, Spanien, Türkei würden sich bestimmt für die freundliche finanzielle Unterstützung freuen. (Stimmt Lilith?)

    Und dann haben wir einige NEUE Staaten, mit UN-Sitz, mit der soooo gewünschten eigenen Vorwahl und endlich eine eigene Länderkennzeichnung!

    Endlich was Eigenes! Sagt auch der deutsche Häuslebauer...
    ------------

  7. #1177
    Avatar von Lilith

    Registriert seit
    15.04.2010
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    19.294
    Ivan, verzeihen Sie bitte, wenn ich Ihnen "im Block" antworte. Zum Thema Kosovo, wer hat quasi "angefangen" usw. wissen sehr viele User hier um einiges mehr und besser bescheid als ich. Was ich nur weiß, dass ich auch hier im Forum noch keinem Serben aus dem Kosovo begegnet bin, der von Repressalien, Diskriminierungen, Übergriffen auch auf Kirchen, Friedhöfe etc berichtet hat. (Wenn wir von den 80ern reden) Umgekehrt und zwar vielmals schon. Spätestens seit der Milosevic-Zeit. Ich persönlich kann nichts dazu sagen. Ich weiß, dass so etwas dem Milosevic vorgetragen wurde bei seinem wohl ersten offiziellen Besuch in Kosovo. Ich weiß von den Krawallen, wo er dann vor die Tür trat und diesen berühmten, auch fatalen Satz sprach "Niko ne sme da vas bije". Ich weiß aber auch, dass dies und der Besuch insgesamt von Nationalisten wie Miroslav Solevic gut "vorbereitet" wurde, die Kosovopolizei von ihnen auch nach eigenen Aussagen mit Steinewürfen etc. provoziert wurde, um dann es so hinzustellen und ein Bild zu transportieren, Serben werden geschlagen, was dann auch "erfolgreich" geschah.

    Zum Sudan lässt sich sagen. Ja, der Westen und überhaupt Außenstehende verdienen immer kräftig mit und gibt es genug auch "Stellvertreterkriege". Und werden auch beim Thema Unabhängigkeit viele auswärtige Interessen mit spielen. Im Sudan herrschte allerdings seit über 20 Jahren Bürgerkrieg, wenn mich nicht alles täuscht. Wobei die Gegnerschaft leider das sich wieder an unterschiedlichen Religionen fest zu machen scheint. Ganze Generationen junger und heranwachsender Menschen kennen nichts anderes als gegenseitige Gewalt, Brutalität, Krieg. Wie frage ich Sie, soll da ein gemeinsamer Staat funktionieren. Die Teilung wurde meines Wissens nach per Vollsabstimmung sogar mehr oder weniger einvernehmlich entschieden von den Menschen dort. Was die anderen Konfliktherde betrifft. Sie können nicht als Begründung heran gezogen werden. Jede Situation ist anders und hat ihre eigenen, spezifischen Hintergründe, die auch völkerrechtlich jeweils eine Betrachtung für sich erfordern.

    Ivan, gerade als Russin habe ich gelernt, eigenen und westlichen Medien etwa nicht blind zu vertrauen. Und ich habe keinen Grund, Ihnen nicht zu glauben, wenn Sie schreiben, dass sie kein Nationalist sind. So wie Sie schreiben, bekommt man jedoch den Eindruck, dass Serben nur in der Opferrolle gesehen werden, für die gegenwärtige Situation mit Kosovo allein der Westen mit seine ohne Frage auch Interessen verantwortlich gemacht wird ohne auch nur ansatzweise kritisch die eigene Politik etc. zu beleuchten. Darum hatte ich Ihnen eigentlich geschrieben.

  8. #1178
    Avatar von Bosanski Vojnik

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    667
    Die Serben machen nur Probleme!
    Aber die brauchen rumzujammern wenn die kosovarischen Polizei bzw. Spezialeinheit sie dann mit Schlagstöcken verprügel!

  9. #1179

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Ivan, verzeihen Sie bitte, wenn ich Ihnen "im Block" antworte. Zum Thema Kosovo, wer hat quasi "angefangen" usw. wissen sehr viele User hier um einiges mehr und besser bescheid als ich. Was ich nur weiß, dass ich auch hier im Forum noch keinem Serben aus dem Kosovo begegnet bin, der von Repressalien, Diskriminierungen, Übergriffen auch auf Kirchen, Friedhöfe etc berichtet hat. (Wenn wir von den 80ern reden) Umgekehrt und zwar vielmals schon. Spätestens seit der Milosevic-Zeit. Ich persönlich kann nichts dazu sagen. Ich weiß, dass so etwas dem Milosevic vorgetragen wurde bei seinem wohl ersten offiziellen Besuch in Kosovo. Ich weiß von den Krawallen, wo er dann vor die Tür trat und diesen berühmten, auch fatalen Satz sprach "Niko ne sme da vas bije". Ich weiß aber auch, dass dies und der Besuch insgesamt von Nationalisten wie Miroslav Solevic gut "vorbereitet" wurde, die Kosovopolizei von ihnen auch nach eigenen Aussagen mit Steinewürfen etc. provoziert wurde, um dann es so hinzustellen und ein Bild zu transportieren, Serben werden geschlagen, was dann auch "erfolgreich" geschah.

    Zum Sudan lässt sich sagen. Ja, der Westen und überhaupt Außenstehende verdienen immer kräftig mit und gibt es genug auch "Stellvertreterkriege". Und werden auch beim Thema Unabhängigkeit viele auswärtige Interessen mit spielen. Im Sudan herrschte allerdings seit über 20 Jahren Bürgerkrieg, wenn mich nicht alles täuscht. Wobei die Gegnerschaft leider das sich wieder an unterschiedlichen Religionen fest zu machen scheint. Ganze Generationen junger und heranwachsender Menschen kennen nichts anderes als gegenseitige Gewalt, Brutalität, Krieg. Wie frage ich Sie, soll da ein gemeinsamer Staat funktionieren. Die Teilung wurde meines Wissens nach per Vollsabstimmung sogar mehr oder weniger einvernehmlich entschieden von den Menschen dort. Was die anderen Konfliktherde betrifft. Sie können nicht als Begründung heran gezogen werden. Jede Situation ist anders und hat ihre eigenen, spezifischen Hintergründe, die auch völkerrechtlich jeweils eine Betrachtung für sich erfordern.

    Ivan, gerade als Russin habe ich gelernt, eigenen und westlichen Medien etwa nicht blind zu vertrauen. Und ich habe keinen Grund, Ihnen nicht zu glauben, wenn Sie schreiben, dass sie kein Nationalist sind. So wie Sie schreiben, bekommt man jedoch den Eindruck, dass Serben nur in der Opferrolle gesehen werden, für die gegenwärtige Situation mit Kosovo allein der Westen mit seine ohne Frage auch Interessen verantwortlich gemacht wird ohne auch nur ansatzweise kritisch die eigene Politik etc. zu beleuchten. Darum hatte ich Ihnen eigentlich geschrieben.
    --------------


    Danke, Sie haben im Block geantwortet. Auch ich möchte keine unendliche Diskussion mit Ihnen führen.

    Auch wundere ich mich nicht, dass Sie auf das Thema: Westen misst mit ZWEIERLEI MAß gar nicht eingegangen sind:

    "Dann bin ich ja ganz beruhigt, dass jetzt in Baskenland, Nordirland und in den kurdischen Gebieten (Iran, Irak, Syrien, Türkei), in Uiguristan, in Tibet, im maoistischen Südindien, in den muslimischen Teil Philippinen, im muslimischen Teil Südthailand, usw. eine Volksabstimmung stattfinden wird."

    Auch in anderen Zusammenhängen habe ich auf diese Art von NATO-"Völkkerrecht" (was vielleicht mit Völkern, aber nicht mit Recht, sondern mit UNrecht zu tun hat, im doppeltem Sinne des Wortes.) hingewiesen.

    Da beisst sich der Hund in den Schwanz.

    Und diese Dinge, gar eklatante Widersprüche zu erklären können Sie genausowenig, wie andere Systemkonformisten.
    Na, wenigstens haben Sie auch nicht versucht.....
    ------------

  10. #1180
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von Ivanfi Beitrag anzeigen
    --------------


    Danke, Sie haben im Block geantwortet. Auch ich möchte keine unendliche Diskussion mit Ihnen führen.

    Auch wundere ich mich nicht, dass Sie auf das Thema: Westen misst mit ZWEIERLEI MAß gar nicht eingegangen sind:

    "Dann bin ich ja ganz beruhigt, dass jetzt in Baskenland, Nordirland und in den kurdischen Gebieten (Iran, Irak, Syrien, Türkei), in Uiguristan, in Tibet, im maoistischen Südindien, in den muslimischen Teil Philippinen, im muslimischen Teil Südthailand, usw. eine Volksabstimmung stattfinden wird."

    Auch in anderen Zusammenhängen habe ich auf diese Art von NATO-"Völkkerrecht" (was vielleicht mit Völkern, aber nicht mit Recht, sondern mit UNrecht zu tun hat, im doppeltem Sinne des Wortes.) hingewiesen.

    Da beisst sich der Hund in den Schwanz.

    Und diese Dinge, gar eklatante Widersprüche zu erklären können Sie genausowenig, wie andere Systemkonformisten.
    Na, wenigstens haben Sie auch nicht versucht.....
    ------------
    Ich habe tatsächlich nicht geschrieben, dass die Vorgehensweise richtig war. Es gibt Quellen, die vielleicht tatsächlich glaubhaft belegen, dass die Nato das Bombardement bewusst und um jeden Preis gesucht hat. Und niemand ist naiv um nicht anzuerkennen, dass es bei Kosovo natürlich auch um größere Interessen als anderswo ging. Serbien als Partner des russischen Feindes, Basen wie Camp Bondsteel auf dem Balkan usw. Vielleicht war das Bombardement auch ein wenig eine Vergeltung für die Jugoslawienkriege, vielleicht auch ein (Mit)Ergebnis "westlicher" Schuldgefühle oder auch Lehren für Srebrenica etwa. Wer von uns weiß das schon, was da alles hinein gespielt hat.

    Wie gesagt, Spanien, Basken, ETA und all die von Ihnen aufgezählten anderen Beispiele für Sezessions- oder Unabhängigkeitstendenzen, wie man will, lassen sich jedoch keinesfalls mit Kosovo vergleichen. Das hat auch wie ich finde durchaus nachvollziehbar der IGH in seinem Gutachten fest gestellt.

    Nun gut, um was es mir ging habe ich schon geschrieben. Und wenn ich mal ein wenig böse wieder bin, verzeihen Sie. Natürlich ist nicht alles schwarz weiß und darf und soll man auch das Nato-Verhalten mehr als hinterfragen. In Kosovo aber wurde sich serbischerseits nun selbst auch Weiß Gott nicht an Menschenrechte gehalten. Da betreibe ich bestimmt keine Geschichtklitterung. Dann gibt es schon ein sehr merkwürdiges Gefühl, das umgekehrt und ausschließlich so heraus zu stellen. Kein Verbrechen rechtfertigt andere. Insbesondere gibt es auch keine "Kollektivschuld". Aber wie das so ist "Wer im Glashaus sitzt...":-(

    Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Tag

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  1. 23.05.2012, 22:59
  2. 27.04.2012, 07:54

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