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Kosovarisch-serbischer Grenzkonflikt

Erstellt von Benutzername, 26.07.2011, 02:19 Uhr · 1.468 Antworten · 99.144 Aufrufe

  1. #781
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von skorpion Beitrag anzeigen
    Sicherlich stellt es für Beograd kein größeres Problem dar, im serbischen Teil Kosovos Aufstände zu initiieren. Die Frage aber ist, inwieweit es sie auch verhindern kann, wenn die serbische Bevölkerung mit seinen Lebensverhältnissen in einem albanischen Kosovo einfach unzufrieden ist.

    Und natürlich stellt sich auch die Frage nach der Gerechtigkeit immer wieder. Während man in Bosnien nicht zu Unrecht die Vorwürfe erheben kann, daß die RS das Ergebnis "ethnischer Säuberungen" ist, stellt sich die Situation in Kosovo anders dar; die dortige serbische Bevölkerung ist schon seit Generationen dort angestammt. Von der Sachlage her ist die Situation eigentlich identisch mit der der albanischen Kosovaren während der serbischen Kontrolle über das Gebiet. Nur der Zeitraum ist kürzer und dadurch hat sich die Regierung in Priština noch nicht so viel zu Schulden kommen lassen. Wenn da jetzt nicht schnell mal eine brauchbare Lösung erzielt wird, dann fängt der ganze Mist mit umgekehrten Vorzeichen von vorne an.
    serbien schürt das konflikt-potenziall bezw, die serbische politik.....
    indem es die parallestrukturen fördert und für diese geld ausgibt.
    es ist paradox das serbien europäische-gelder dafür einsetzt um im norden durch die bevölkerung politschen druck auszuüben!!!!
    die serben im norden kassieren doppelte gehälter & löhne....
    bezahlen keine rechnungen!!!!
    die eu- und andere länder müssen ganz klar jetzt nägel mit köpfen machen.....
    ansosnten wird es auf ewig weiter gehen!!!!!

    die regierung von kosova hat meiner meinung nach zu lange gewartet bis man sich dem thema norden angenommen hat.....

  2. #782
    Avatar von DelijeSever

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    Zitat Zitat von Albion Beitrag anzeigen
    Der Angriff auf den Grenzübergang wurde keinen Falls von der serbischen Regierung eingeleitet sondern wurde von Serben im Norden Kosovos organisiert und durchgeführt!

    Die Regierung hat damit nichts zu tun.

  3. #783

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    Zitat Zitat von Josip Frank Beitrag anzeigen
    damit kann ich leben. Euch bleib ja immer noch Car Lazar und der ewige Anspruch die Nr. 1 zu sein auf dem Balkan
    Anspruch oder Wirklichkeit?

  4. #784

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    @ snezana
    Denke ich auch. Alle in die EU und das Problem mit Zoellen waere sofort erledigt. Sowas gibt es dann nicht mehr. Auch die Moeglichkeit der freieren Bewegung der Buerger waere gegeben und und und.
    Wenn man Laender wie Rumaenien und Bulgarien einfach so aufnehmen kann, dann waere es hier auch moeglich gewesen. Und organisierte Kriminalitaet liesse sich innerhalb EU auch besser bekaempfen als jetzt. Momentan blueht die Kriminalitaet im Kosovo immer mehr, Drogen, Geldwaesche, Produktpiraterie usw. hier gibt es alles!

  5. #785
    Avatar von Veles

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    serbien schürt das konflikt-potenziall bezw, die serbische politik.....
    indem es die parallestrukturen fördert und für diese geld ausgibt.
    es ist paradox das serbien europäische-gelder dafür einsetzt um im norden durch die bevölkerung politschen druck auszuüben!!!!
    die serben im norden kassieren doppelte gehälter & löhne....
    bezahlen keine rechnungen!!!!
    die eu- und andere länder müssen ganz klar jetzt nägel mit köpfen machen.....
    ansosnten wird es auf ewig weiter gehen!!!!!

    die regierung von kosova hat meiner meinung nach zu lange gewartet bis man sich dem thema norden angenommen hat.....
    1. Hat Serbien in diesem Fall Spezialeinheiten an die Grenzen einer ethnischen Minderheit geschickt, ohne die zuständigen Behörden wie z.B. Eulex zu informieren?

    2. Kriegen die im Norden nicht doppelte Gehälter, die meisten halten sich kaum über Wasser.

    3. Wie sieht Deine friedliche Lösung aus, mit der die Serben im Norden auch zufrieden wären? Kannst Du überhaupt einen Vorschlag einer optimalen Lösung bringen ohne nationalistischen Anstrich?

  6. #786
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    UN-Sicherheitsrat lehnt Sondersitzung abFreitag, 29.07.2011, 06:56

    Kosovo: UN-Sicherheitsrat lehnt Sondersitzung ab - Weitere Meldungen - FOCUS Online - Nachrichten


    Belgrads perverses Spiel

    Für das Kosovo ist Belgrad bereit, seine europäische Zukunft zu riskieren
    Die Bilder von brennenden Grenzposten und schwer bewaffneten Nato-Soldaten machen es überdeutlich: Serbien ist Lichtjahre von einer Mitgliedschaft in der Europäischen Union entfernt. Dabei hatte Brüssel der Regierung von Präsident Tadic noch vor wenigen Tagen ein spätes Reifezeugnis ausgestellt, weil sie den letzten mutmaßlichen Kriegsverbrecher aufgespürt hatte. Bedauernswerterweise kann sich aber selbst Tadic nicht dem perversen Geist entziehen, der in Serbien von jeher die Politik bestimmt. Und so baute die Regierung, während noch die Überstellung des Gesuchten an das UN-Tribunal in Den Haag anlief, an anderer Stelle bereits die nächste Blockade auf. Der von der EU geforderte Dialog zwischen Serben und Albanern kam - wieder einmal - zum Erliegen. Ein Treffen, bei dem nach Monaten endlich überschaubare praktische Fragen geklärt werden sollten, scheiterte an Belgrads zähem Widerwillen, Minimalkompromisse einzugehen. Selbst ein kleiner Zollstempel mit der Aufschrift "Republik Kosovo" geht schon zu weit.

    Solche Schritte aber hat Brüssel zu Voraussetzung gemacht, um Bewerbern den begehrten Status eines Kandidaten für die Mitgliedschaft zu verleihen. Alle Länder des westlichen Balkans müssen regional kooperieren als Beweis dafür, dass der Krieg wirklich Geschichte ist. Die EU wird einen Teufel tun, noch einmal den Fehler zu begehen, ein Land mit ungeklärten (Grenz-)Konflikten in den Klub zu holen - siehe Zypern.
    Serbiens Führung ist das bewusst, und trotzdem stellt sie das Kosovo über alles. Dabei belegen alle Umfragen, dass den meisten Serben dieser unwirtliche Südzipfel mittlerweile herzlich egal ist. Selbst die ärgsten Nationalisten setzen kaum mehr auf diese vermeintliche Wunde in der serbischen Seele. Man kann Staatschef Tadic glauben, dass seine EU-Ambitionen aufrichtig sind. Warum aber ist er dann bereit, die europäische Zukunft seines Landes für das Kosovo aufs Spiel zu setzen?

    Kommentar: Belgrads perverses Spiel - Nachrichten Print - DIE WELT - Debatte - WELT ONLINE

    für serbien ist einiges auf dem spiel betreffend dem eu-beitritt....
    das serbien die stürmung der grenzen organisiert hat in zusammenspiel mit der alten garde der geheimdienste ist ausser frage.

    das lustige ist das serbien droht den dialog zu beenden!!!!
    hallo serbien hat auf internationaler ebene bis heute alle wichtigen "schlachten" verloren.....
    Die Staats- und Regierungsspitze Serbiens wird daher nicht müde zu beteuern, mit ihren gewalttätigen Landsleuten im Kosovo nichts zu tun zu haben. «Auf das Schärfste» verurteile Staatspräsident Boris Tadic die gewalttätigen «Extremisten, Hooligans und Kriminellen», die den Grenzübergang Jarinje in Schutt und Asche gelegt hatten. Der Regierungssprecher erklärte, Serbien habe mit den «Extremisten» nichts zu schaffen. Allerdings handele es sich nicht um eine «spontane, sondern gut organisierte» Aktion.
    Wenn man diesen Beteuerungen Glauben schenkt, bleibt für viele Beobachter eigentlich nur ein Drahtzieher hinter den Kulissen: die serbischen Geheimdienste. Auch die heimischen Medien hatten immer wieder berichtet, wie der zivile Dienst BIA und die Militärdienste VOA und VBA als «Staat im Staate» sich traditionell jeder politischen Kontrolle entziehen.
    Erst im vergangenen Oktober verwüsteten rechtsextreme Randalierer die Innenstadt von Belgrad nach einem von tausenden Polizisten gesicherten Umzug eines Häufchens Homosexueller. Auch hier habe es eine organisierende Hand gegeben, behaupteten die Behörden. Doch aufgedeckt wurden die Hintermänner bis heute nicht.
    Vor dreieinhalb Jahren brannten in Belgrad die Botschaften der USA und Kroatiens lichterloh - angezündet von einer Meute wütender Nationalisten. Zahlreiche andere Botschaften, auch die deutsche, wurden ebenfalls angegriffen. Spätere Videoaufnahmen und journalistische Recherchen ergaben, dass die Menge offensichtlich von Agenten der Geheimdienste aufgestachelt und angeführt wurde. Bis heute freuen sich die damaligen Täter über Straffreiheit - möglicherweise ein Stolperstein auf dem Weg Serbiens nach Brüssel.
    Über die Motive der serbischen Gewalttäter und ihrer Organisatoren im Hintergrund kann nur spekuliert werden. Bekannt ist, dass die serbischen Geheimdienste im Norden Kosovos ihren einträglichen Schmuggelgeschäften nachgehen. Sie nutzen dort den praktisch gesetzlosen Raum ohne Gerichte und Polizei. Undurchsichtige Verbindungen zwischen Diensten, einzelnen Familienclans, Mafiastrukturen und nicht zuletzt der serbischen Politik haben in den letzten Jahre gut funktioniert.
    Die dauerhafte Übernahme der beiden bisher serbisch beherrschten Grenzübergänge Jarinje und Brnjak durch die Kosovo-Regierung bedeuteten für diese kriminellen Geschäfte das Aus. Daran können die bisherigen Profiteure kein Interesse besitzen. Den serbischen Regierungsparteien dürften die Unruhen im Kosovo wegen der bevorstehenden Parlamentswahlen nicht ganz ungelegen kommen. So kann doch von der Wirtschaftsmisere im eigenen Land abgelenkt werden, die der amtierenden Regierung eine herbe Niederlage bescheren könnte.
    © sueddeutsche.de - erschienen am 28.07.2011 um 15:39 Uhr

    in serbien können immer wieder organisierte banden menschen angreiffen ,brandstiften und jedesmall werden die hinter-männer nie gefasst!!!!!

    wie ich es vermutet habe ....
    in kosova dürfen die albaner gerade mal demonstrieren und dabei von un & kfor leuten erschossen und dabei wird keiner zu rechenschafft gezogen!!!

  7. #787
    Leo
    Avatar von Leo

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    Zitat Zitat von skorpion Beitrag anzeigen
    Sicherlich stellt es für Beograd kein größeres Problem dar, im serbischen Teil Kosovos Aufstände zu initiieren. Die Frage aber ist, inwieweit es sie auch verhindern kann, wenn die serbische Bevölkerung mit seinen Lebensverhältnissen in einem albanischen Kosovo einfach unzufrieden ist.

    Und natürlich stellt sich auch die Frage nach der Gerechtigkeit immer wieder. Während man in Bosnien nicht zu Unrecht die Vorwürfe erheben kann, daß die RS das Ergebnis "ethnischer Säuberungen" ist, stellt sich die Situation in Kosovo anders dar; die dortige serbische Bevölkerung ist schon seit Generationen dort angestammt. Von der Sachlage her ist die Situation eigentlich identisch mit der der albanischen Kosovaren während der serbischen Kontrolle über das Gebiet. Nur der Zeitraum ist kürzer und dadurch hat sich die Regierung in Priština noch nicht so viel zu Schulden kommen lassen. Wenn da jetzt nicht schnell mal eine brauchbare Lösung erzielt wird, dann fängt der ganze Mist mit umgekehrten Vorzeichen von vorne an.
    Das ist doch wirklich übertrieben. Da wird eine Grenze wieder unter
    Kontrolle gebracht. Da werden keine Regierungsgegner lebenszeitlich
    in Gefängnisse gesteckt. Da wird kein Geld investiert um Albaner im
    Norden anzusiedeln. usw.

  8. #788
    Avatar von skorpion

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    serbien schürt das konflikt-potenziall bezw, die serbische politik.....
    indem es die parallestrukturen fördert und für diese geld ausgibt.
    es ist paradox das serbien europäische-gelder dafür einsetzt um im norden durch die bevölkerung politschen druck auszuüben!!!!
    die serben im norden kassieren doppelte gehälter & löhne....
    bezahlen keine rechnungen!!!!
    die eu- und andere länder müssen ganz klar jetzt nägel mit köpfen machen.....
    ansosnten wird es auf ewig weiter gehen!!!!!

    die regierung von kosova hat meiner meinung nach zu lange gewartet bis man sich dem thema norden angenommen hat.....
    Ob das so ist, lasse ich mal dahin gestellt, darüber kann ich mir von hier aus keine eigene Meinung bilden.

    Die Frage ist doch aber nicht, ob Serbien für Unruhe sorgen kann, das ist kein Problem. Die Frage ist, ob es umgekehrt auch für Ruhe sorgen kann. Man darf wohl getrost davon ausgehen, daß der serbische Bevölkerungsteil im Nordkosovo auch ohne besonderes Zutun mit dem Status quo unzufrieden ist. Während vielleicht ein großer Teil der Bevölkerung Serbiens insgeheim denkt "Scheiß auf Kosovo, wir wollen in die EU", ist das Paradigma rund um K. Mitrovica genau umgekehrt. Welche Möglichkeiten hat aber Serbien, um die Menschen dort ruhig zu stellen? Beograd kann den Leuten eigentlich ernsthaft nichts versprechen, das ist genau so eine Lachnummer wie früher zwischen BRD und DDR. Da kann man dann im Fernsehen auch mal die "Brüder und Schwestern" hinter der Grenze grüßen und im serbischen TV Kosovo beim Wetterbericht mit einbeziehen, aber dann hört es auch schon bald auf.

    Wenn Serbien tatsächlich Gelder dorthin zahlt, dann dient das doch eigentlich der Befriedung.
    Zitat Zitat von Veles Beitrag anzeigen
    ...

    3. Wie sieht Deine friedliche Lösung aus, mit der die Serben im Norden auch zufrieden wären? Kannst Du überhaupt einen Vorschlag einer optimalen Lösung bringen ohne nationalistischen Anstrich?
    Die Frage steht berechtigterweise im Raum. Eigentlich gibt es nur eine vernünftige Lösung: ein Referendum im serbisch-kosovarischen Grenzgebiet (natürlich auch unter Einbeziehung der noch serbischen, aber mehrheitlich albanisch besiedelten Gebiete) und eine anschließende Grenzneuziehung mit gegenseitiger Anerkennung ohne Vorbehalte. Das hat im deutsch-dänischen Grenzstreit funktioniert und auch anderenorts, warum also nicht auch auf dem Balkan?

    Im Ergebnis würde Kosovo sicher unterm Strich mehr Gebiete an Serbien zurückgeben müssen, als es umgekehrt erhalten würde, aber wenn man als Ausgangssituation die Lage vor 2008 betrachtet, ist es doch immer noch ein satter Gewinn. Abgesehen davon, daß eine dauerhafte Klärung der Gegebenheiten beiden Seiten nutzen würde. Außenpolitisch (UN, EU) wie innenpolitisch- eine Unruheregion, in der man nur mit Waffengewalt die Ruhe erhalten kann ist teuer im Unterhalt und unergiebig im Ertrag.


  9. #789
    Avatar von skorpion

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    @ skenderbegi: Das ist natürlich ein anderes Problem. Viele Funktionäre in den unterschiedlichsten Funktionen haben auch ganz private Interessen, für deren Durchsetzung sie ihr Amt nutzen. Ob mit oder ohne Zustimmung der Regierung.


    Zitat Zitat von Leorit Beitrag anzeigen
    Das ist doch wirklich übertrieben. Da wird eine Grenze wieder unter
    Kontrolle gebracht. Da werden keine Regierungsgegner lebenszeitlich
    in Gefängnisse gesteckt. Da wird kein Geld investiert um Albaner im
    Norden anzusiedeln. usw.
    Die zum Schluß für die albanische Bevölkerung unerträgliche Situation unter serbischer Verwaltung war auch nicht von Beginn an so. Solche Dinge entwickeln sich und steigern sich. Wenn man so weitermacht, wie bisher, wird es in absehbarer Zeit eine serbische Entsprechung zur UCK geben. Eine mehr oder weniger organisierte Untergrundinstitution, die für die einen aus Freiheitskämpfern und Nationalhelden, für die anderen aus Terroristen besteht. Nur daß das Eskalationspotential ungleich höher ist, weil bereits jede Menge Waffen vorhanden sind. Die Gewaltspirale kann sich unter diesen Umständen sehr schnell drehen. Daran kann aber ernsthaft niemandem gelegen sein, jedenfalls nicht von offizieller Seite.


  10. #790
    Leo
    Avatar von Leo

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    Zitat Zitat von skorpion Beitrag anzeigen
    @ skenderbegi: Das ist natürlich ein anderes Problem. Viele Funktionäre in den unterschiedlichsten Funktionen haben auch ganz private Interessen, für deren Durchsetzung sie ihr Amt nutzen. Ob mit oder ohne Zustimmung der Regierung.



    Die zum Schluß für die albanische Bevölkerung unerträgliche Situation unter serbischer Verwaltung war auch nicht von Beginn an so. Solche Dinge entwickeln sich und steigern sich. Wenn man so weitermacht, wie bisher, wird es in absehbarer Zeit eine serbische Entsprechung zur UCK geben. Eine mehr oder weniger organisierte Untergrundinstitution, die für die einen aus Freiheitskämpfern und Nationalhelden, für die anderen aus Terroristen besteht. Nur daß das Eskalationspotential ungleich höher ist, weil bereits jede Menge Waffen vorhanden sind. Die Gewaltspirale kann sich unter diesen Umständen sehr schnell drehen. Daran kann aber ernsthaft niemandem gelegen sein, jedenfalls nicht von offizieller Seite.
    1912 und nach 1945 war sie nicht viel besser.

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