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Kosovarisch-serbischer Grenzkonflikt

Erstellt von Benutzername, 26.07.2011, 02:19 Uhr · 1.468 Antworten · 99.147 Aufrufe

  1. #791
    Avatar von skorpion

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    Das ist doch nicht die Frage. Ziel muß es doch sein, eine Lösung zu finden, mit der alle Beteiligten leben können, selbst wenn sie Zugeständnisse machen müssen. Dogmatismus führt da in die Sackgasse. Im Ergebnis ist es auch unerheblich, ob die Zustände objektiv gleich schlecht, anders schlecht oder ein bißchen mehr oder weniger schlecht sind. Entscheidend ist nur, wie die Betroffenen damit umgehen.

  2. #792
    Avatar von Albion

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    Zitat Zitat von Veles Beitrag anzeigen
    1. Hat Serbien in diesem Fall Spezialeinheiten an die Grenzen einer ethnischen Minderheit geschickt, ohne die zuständigen Behörden wie z.B. Eulex zu informieren?

    2. Kriegen die im Norden nicht doppelte Gehälter, die meisten halten sich kaum über Wasser.

    3. Wie sieht Deine friedliche Lösung aus, mit der die Serben im Norden auch zufrieden wären? Kannst Du überhaupt einen Vorschlag einer optimalen Lösung bringen ohne nationalistischen Anstrich?

    1. Nord Ks gehört zu kosovo und wir haben das Recht unser grenzen selbst zu kontrollieren

    2. ???

    3. Nord ks-serben wollen nicht in kosovo integrieren, sie wollen ein neue RS erschaffen , es liegt an serben nicht an uns wir wollen frieden aber die nord ks serben wollen das nicht sie wollen gewalt mehr nicht

  3. #793
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von skorpion Beitrag anzeigen
    Ob das so ist, lasse ich mal dahin gestellt, darüber kann ich mir von hier aus keine eigene Meinung bilden.

    Die Frage ist doch aber nicht, ob Serbien für Unruhe sorgen kann, das ist kein Problem. Die Frage ist, ob es umgekehrt auch für Ruhe sorgen kann. Man darf wohl getrost davon ausgehen, daß der serbische Bevölkerungsteil im Nordkosovo auch ohne besonderes Zutun mit dem Status quo unzufrieden ist. Während vielleicht ein großer Teil der Bevölkerung Serbiens insgeheim denkt "Scheiß auf Kosovo, wir wollen in die EU", ist das Paradigma rund um K. Mitrovica genau umgekehrt. Welche Möglichkeiten hat aber Serbien, um die Menschen dort ruhig zu stellen? Beograd kann den Leuten eigentlich ernsthaft nichts versprechen, das ist genau so eine Lachnummer wie früher zwischen BRD und DDR. Da kann man dann im Fernsehen auch mal die "Brüder und Schwestern" hinter der Grenze grüßen und im serbischen TV Kosovo beim Wetterbericht mit einbeziehen, aber dann hört es auch schon bald auf.

    Wenn Serbien tatsächlich Gelder dorthin zahlt, dann dient das doch eigentlich der Befriedung.

    Die Frage steht berechtigterweise im Raum. Eigentlich gibt es nur eine vernünftige Lösung: ein Referendum im serbisch-kosovarischen Grenzgebiet (natürlich auch unter Einbeziehung der noch serbischen, aber mehrheitlich albanisch besiedelten Gebiete) und eine anschließende Grenzneuziehung mit gegenseitiger Anerkennung ohne Vorbehalte. Das hat im deutsch-dänischen Grenzstreit funktioniert und auch anderenorts, warum also nicht auch auf dem Balkan?

    Im Ergebnis würde Kosovo sicher unterm Strich mehr Gebiete an Serbien zurückgeben müssen, als es umgekehrt erhalten würde, aber wenn man als Ausgangssituation die Lage vor 2008 betrachtet, ist es doch immer noch ein satter Gewinn. Abgesehen davon, daß eine dauerhafte Klärung der Gegebenheiten beiden Seiten nutzen würde. Außenpolitisch (UN, EU) wie innenpolitisch- eine Unruheregion, in der man nur mit Waffengewalt die Ruhe erhalten kann ist teuer im Unterhalt und unergiebig im Ertrag.
    schau mal sogar für tadic ist klar das dies eine organisierte aktion war....
    einige leute mehrheitlich serben aber auch albaner verdienen sich dumm & dämmlich an dieser situation wo es ein rechtsfreier raum geworden ist.

    das serbien geld in den norden pumpt ist mit einem grossen JA zu beantworten.....
    diese gelder stammen zum grossen teil wie angedeutet paradoxer-weise von der eu!!!!


    zu deiner lösung von einer abstimmung muss ganz klar mit nein beantwortet werden....
    aus dem einfachen grund ,weil eine grosse mehrheit der albaner aus dem nord vertrieben wurde.

    man muss ganz klar sagen das die serbische regierung mit dem norden sich ausgedacht hatte eine letzte trumpf-karte wie bei den auslieferungen der kriegsverbrecher an den haag ausspielen zu können.....
    dieser schachzug geht aber nicht auf!!!!

    aus dem grund ,weil man den serben im norden zu lange hoffnungen machte serbien werde als staatsmacht zurückkehren!!!

    daher greifen einige zu gewalt um wie wir wissen ehemaligen milos-gefährten dacic beispielsweise auf eine teilung hinzuarbeiten....

  4. #794
    Avatar von skorpion

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    Zitat Zitat von Albion Beitrag anzeigen
    1. Nord Ks gehört zu kosovo und wir haben das Recht unser grenzen selbst zu kontrollieren

    2. ???

    3. Nord ks-serben wollen nicht in kosovo integrieren, sie wollen ein neue RS erschaffen , es liegt an serben nicht an uns wir wollen frieden aber die nord ks serben wollen das nicht sie wollen gewalt mehr nicht
    Zu 1. Dieses Recht steht auch Serbien zu. Die serbischen Grenzen wurden aber gewaltsam verändert durch die Entstehung eines "souveränen" Kosovo. So wenig, wie Du vermutlich diese ehemaligen serbischen Grenzen für rechtmäßig hältst, so wenig Anerkennung genießen die neuen kosovarischen bei den dort lebenden Serben. Von der Sache her gibt es keinen Unterschied.

    Zu 3. Die KS-Serben wollen sich genausowenig in einen albanischen Staat integrieren, wie es die KS_Albaner in den serbischen wollten. Die Situation ist die gleiche, nur die umstrittenen Gebiete werden immer kleiner.

  5. #795
    Bendzavid
    Wird mal wieder höchste Zeit für nen Pfirsichauflauf.

  6. #796
    Avatar von skenderbegi

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    Kritik an Serbien aus dem Parlament
    Bildunterschrift:
    Bernd Posselt, CSU-Abgeordneter im Europäischen Parlament, kritisiert Serbien scharf. Solange das Land die Grenzen des Kosovo massiv in Frage stelle, könne es seinen Weg nach Europa nicht fortsetzen, sagte Posselt im DW-Interview. "Einige rückwärts gewandte Kräfte in Serbien wollen nicht verstehen, dass die Unabhängigkeit des Kosovo endgültig und unabänderlich ist." Posselt kritisierte Ashtons Bemühen, Neutralität zu wahren. Nach einem Banküberfall müsse man den Bankräuber stellen und nicht an den Verhandlungstisch bitten, sagte Posselt.

    Grenzstreit belastet EU-Kurs Serbiens | Europa | Deutsche Welle | 29.07.2011

  7. #797
    Avatar von skenderbegi

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    "Wenn die Situation an den Grenzübergängen nicht auf den vorherigen Stand zurückgeführt wird, wird es keinen Dialog mehr geben", sagte der serbische Verhandlungsführer Borislav Stefanovic der Belgrader Zeitung Blic. Schon am Vortag hatten die serbischen Unterhändler von der Nato-geführten Schutztruppe KFor verlangt, wieder serbische Beamte an den beiden umstrittenen Grenzübergängen zuzulassen. KFor-Kommandeur Erhard Bühler hingegen hatte angekündigt, dort in Zukunft Zöllner und Grenzpolizisten der Zentralregierung des Kosovo in Prishtinë zu unterstützen.
    Beratungen im UN-Sicherheitsrat
    Der UN-Sicherheitsrat hatte sich am Vorabend hinter verschlossenen Türen über die Situation im Kosovo informieren lassen. Dem eigens angereisten serbischen Außenminister Vuk Jeremic war der Zutritt verwehrt worden. Die Lage sei ruhig aber labil, hatte es nach der Sitzung geheißen. Der Einsatz der KFor-Soldaten habe die Situation etwas stabilisiert.

    Balkan: Serbien droht mit Abbruch des Kosovo-Dialogs | Politik | ZEIT ONLINE

    ------------------------------------
    schon krass da zünden serbische extremisten einen grenzposten an und serbien will keinen dialog mehr führen!!!!!!

  8. #798
    Avatar von Aktivist Vetevendosje

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    Zitat Zitat von Veles Beitrag anzeigen
    1. Hat Serbien in diesem Fall Spezialeinheiten an die Grenzen einer ethnischen Minderheit geschickt, ohne die zuständigen Behörden wie z.B. Eulex zu informieren?

    2. Kriegen die im Norden nicht doppelte Gehälter, die meisten halten sich kaum über Wasser.

    3. Wie sieht Deine friedliche Lösung aus, mit der die Serben im Norden auch zufrieden wären? Kannst Du überhaupt einen Vorschlag einer optimalen Lösung bringen ohne nationalistischen Anstrich?

    1. Kosovo hat Spezialleinheiten in ihrem eigenen Land an der Grenze geschickt , da muss man niemand fragen !!

    2. Nicht nur die serben können sich über wasser halten allg alle nationalitäten im kosovo sind arm !!

    3. Die serben aktzeptieren den Staat wenn nicht serbien ist vor der Tür , denn wie wir wissen interessiert sich serbien ein scheiß dreck über die albaner die in Presheva-Tal leben !!


    Tuh hier nicht auf Experte , deine fragen Wiederspiegeln sich alle !!

  9. #799
    Avatar von skorpion

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    schau mal sogar für tadic ist klar das dies eine organisierte aktion war....
    einige leute mehrheitlich serben aber auch albaner verdienen sich dumm & dämmlich an dieser situation wo es ein rechtsfreier raum geworden ist.
    Daß die Aktion nicht aus einer Bierlaune heraus durchgeführt wurde, steht wohl außer Frage. Interessant wäre jedoch zu erfahren, wer der große Planer ist. da würden mir mehrere einfallen, aber Tadić ist nicht darunter, weil es seinen Interessen eher schadet, als nützt.
    das serbien geld in den norden pumpt ist mit einem grossen JA zu beantworten.....
    diese gelder stammen zum grossen teil wie angedeutet paradoxer-weise von der eu!!!!
    Wie gesagt, dafür habe ich keine zuverlässigen Quellen, weder pro noch contra. Die Tatsache an sich sehe ich auch nicht so problematisch. Auch hier wäre es interessant zu wissen, wer wem wofür Geld gibt. In dem ganzen Spiel gibt es einfach zu viele, die mit gezinkten Karten auf eigene Rechnung spielen.

    zu deiner lösung von einer abstimmung muss ganz klar mit nein beantwortet werden....
    aus dem einfachen grund ,weil eine grosse mehrheit der albaner aus dem nord vertrieben wurde.

    man muss ganz klar sagen das die serbische regierung mit dem norden sich ausgedacht hatte eine letzte trumpf-karte wie bei den auslieferungen der kriegsverbrecher an den haag ausspielen zu können.....
    dieser schachzug geht aber nicht auf!!!!

    aus dem grund ,weil man den serben im norden zu lange hoffnungen machte serbien werde als staatsmacht zurückkehren!!!

    daher greifen einige zu gewalt um wie wir wissen ehemaligen milos-gefährten dacic beispielsweise auf eine teilung hinzuarbeiten....
    Nur um das vorweg klarzustellen: mir ist es persönlich völlig egal, wer da wieviel Macht worüber hat, ich bin kein Serbe, noch Albaner und kenne da unten keine Sau. Wenn die Erde sich auftäte und alles verschlingen würde, wäre es mir auch egal.

    Tatsache ist jedoch, daß es Vertreibungen auf beiden Seiten gegeben hat. Und anderes Unrecht. Aber es führt zu nichts, wenn man das gegeneinander aufrechnet. Die Haltung, die Du da vertrittst, erinnert mich an den Grabstein eines Autofahrers, auf dem steht "Er hatte Vorfahrt". Man kann sich noch Jahrzehnte streiten, mit Worten und mit Waffen, und dabei zusehen, wie die ganze Gegend komplett vor die Hunde geht, weil keiner da irgendein Recht durchsetzen kann, außer dem Faustrecht. Die Frage ist aber, was man davon hat. Was bringt es den Albanern, wenn auf der Landkarte steht, daß die Gegend zu Kosovo gehört, aber letztendlich trauen sich nur ein paar schwerbewaffnete Einheiten überhaupt dorthin und bewegen sich da wie Fremdkörper. So verlieren nur alle Beteiligten, bis auf ein paar Verbrecher, die ihre Geschäfte machen.

    Ganz ehrlich: eine Lösung sieht für mich anders aus...


  10. #800
    Avatar von skorpion

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    Kritik an Serbien aus dem Parlament
    Bildunterschrift:
    Bernd Posselt, CSU-Abgeordneter im Europäischen Parlament, kritisiert Serbien scharf. Solange das Land die Grenzen des Kosovo massiv in Frage stelle, könne es seinen Weg nach Europa nicht fortsetzen, sagte Posselt im DW-Interview. "Einige rückwärts gewandte Kräfte in Serbien wollen nicht verstehen, dass die Unabhängigkeit des Kosovo endgültig und unabänderlich ist." Posselt kritisierte Ashtons Bemühen, Neutralität zu wahren. Nach einem Banküberfall müsse man den Bankräuber stellen und nicht an den Verhandlungstisch bitten, sagte Posselt.

    Grenzstreit belastet EU-Kurs Serbiens | Europa | Deutsche Welle | 29.07.2011
    Na wenn Herr Posselt spricht, dann haben natürlich alle anderen Pause.

    Hat eigentlich schon mal irgend jemand was von dem gehört?

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