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Kosovarisch-serbischer Grenzkonflikt

Erstellt von Benutzername, 26.07.2011, 02:19 Uhr · 1.468 Antworten · 99.105 Aufrufe

  1. #951
    Mudi
    Regierung will serbische Unterhändler abschieben

    Neue Verschärfung des Kosovo-Konflikts: Die kosovarische Regierung will zwei serbische Unterhändler abschieben, weil sie sich illegal im Lande aufhielten.



    Zwei serbische Politiker sind in den Kosovo gereist, die Regierung des Landes droht nun mit ihrer Abschiebung. Das kündigte Innenminister Bajram Rexhepi am Montag in Pristina an. Der für das Kosovo zuständige Minister in der serbischen Regierung in Belgrad, Goran Bogdanovic, sowie der Chefunterhändler Borislav Stefanovic seien am Vorabend ohne die notwendige Zustimmung der Regierung ins Kosovo eingereist, begründete Rexhepi seine Ankündigung.


    Die beiden serbischen Spitzenpolitiker waren zunächst von Soldaten der internationalen Schutztruppe KFOR am Grenzübergang Jarinje abgewiesen worden. Offensichtlich hatten sie dann über die grüne Grenze die Einreise doch noch geschafft. Sie würden neue Verhandlungen mit dem KFOR-Kommandeur Erhard Bühler aufnehmen, kündigten Bogdanovic und Stefanovic an den Barrikaden an, mit denen ihre serbischen Landsleute weiter den Transitverkehr unterbrochen haben.

    In Belgrad wurde der EU-Vermittler Robert Cooper erwartet. Er will die von der EU vermittelten Gespräche zwischen dem Kosovo und Serbien wieder in Gang bringen. Die werden zusätzlich dadurch belastet, dass die Kosovoseite inzwischen Stefanovic als Unterhändler ablehnt. "Serbische Offizielle, die sich ohne Erlaubnis der Kosovo-Regierung im Kosovo aufhalten und an Gewaltaktionen teilnehmen, können keine Unterhändler in diesem Dialog sein", sagte die Kosovo-Verhandlungsführerin Edita Tahiri der Belgrader Zeitung "Danas"

    Kosovo: Regierung will serbische Unterhändler abschieben - Politik | STERN.DE

  2. #952
    Mudi
    Zitat Zitat von Ivanfi Beitrag anzeigen
    Azzlack sagt:

    "Was ist das denn für eine Scheisse, anstatt versuchen sich einigermaßen zu vertragen, versucht ihr Serben überall eure kleinen Republiken aufzubauen. Das wird in Kosovo nicht gehen. Entweder
    Leben die Serben mit der restlichen Bevölkerung Kosovos zusammen,
    wie es auch die Roma, Türken, Bosnier etc. tun, oder sie müssen umziehen."
    --------------------

    Meine Antwort:
    Die Kosovo-Albaner haben mit Hilfe der Westmächte (1999…2007) JEDE Unterordnung im Jugoslawischen Staat, in einen MULTIETHNISCHEN, astrein völkerrechtlichen souveränen Staat Jugoslawien VERWEIGERT.

    Nun, verlangen die Kosovo-Albaner, wieder mit der Hilfe der Westmächte, genau das GLEICHE PRINZIP von den, im Kosovo lebenden SERBEN, zu akzeptieren, das sie selbst schon immer in Bausch und Bogen in nationalistischem Übermut, in ethnischer Überlegenheit abgelehnt haben, nämlich die Unterordnung in einer MULTIETHNISCHEN Staatsform, jedoch JETZT in einem Staat Kosovo, der völkerrechtlich keinerlei Daseinsberechtigung hat, auch dann nicht, wenn die reichsten Länder der Welt, die atomaren Westmächte mit allen erdenklichen Mitteln viele Staaten der Welt zur Anerkennung des Kosovo genötigt haben.

    Somit haben die Serben einen ARGUMENTATORISCHEN, rechtlich sauberen, völkerrechtlich nachvollziehbaren Vorteil!

    Ich finde, Sie sollten diese Logik berücksichtigen, wenn Sie die Serben des Separatismus beschuldigen.

    Wer anfängt mit zweierlei Maß zu messen, (24.3.1999-10.6.1999: Völkerrechtswidriger NATO-Krieg gegen Jugoslawien um ein vermeintliches Unrecht zu „klären“) braucht sich nicht zu wundern, dass ihm genau dieses Prinzip heute und in der Zukunft heimgezahlt wird.



    so und jetzt bleib beim Thema sonst kickt dich die gnadenlose Cherrie weg

  3. #953
    Avatar von Grobar

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    9.644
    Zitat Zitat von Ivanfi Beitrag anzeigen
    Azzlack sagt:

    "Was ist das denn für eine Scheisse, anstatt versuchen sich einigermaßen zu vertragen, versucht ihr Serben überall eure kleinen Republiken aufzubauen. Das wird in Kosovo nicht gehen. Entweder
    Leben die Serben mit der restlichen Bevölkerung Kosovos zusammen,
    wie es auch die Roma, Türken, Bosnier etc. tun, oder sie müssen umziehen."
    --------------------

    Meine Antwort:
    Die Kosovo-Albaner haben mit Hilfe der Westmächte (1999…2007) JEDE Unterordnung im Jugoslawischen Staat, in einen MULTIETHNISCHEN, astrein völkerrechtlichen souveränen Staat Jugoslawien VERWEIGERT.

    Nun, verlangen die Kosovo-Albaner, wieder mit der Hilfe der Westmächte, genau das GLEICHE PRINZIP von den, im Kosovo lebenden SERBEN, zu akzeptieren, das sie selbst schon immer in Bausch und Bogen in nationalistischem Übermut, in ethnischer Überlegenheit abgelehnt haben, nämlich die Unterordnung in einer MULTIETHNISCHEN Staatsform, jedoch JETZT in einem Staat Kosovo, der völkerrechtlich keinerlei Daseinsberechtigung hat, auch dann nicht, wenn die reichsten Länder der Welt, die atomaren Westmächte mit allen erdenklichen Mitteln viele Staaten der Welt zur Anerkennung des Kosovo genötigt haben.

    Somit haben die Serben einen ARGUMENTATORISCHEN, rechtlich sauberen, völkerrechtlich nachvollziehbaren Vorteil!

    Ich finde, Sie sollten diese Logik berücksichtigen, wenn Sie die Serben des Separatismus beschuldigen.

    Wer anfängt mit zweierlei Maß zu messen, (24.3.1999-10.6.1999: Völkerrechtswidriger NATO-Krieg gegen Jugoslawien um ein vermeintliches Unrecht zu „klären“) braucht sich nicht zu wundern, dass ihm genau dieses Prinzip heute und in der Zukunft heimgezahlt wird.
    Wer selbst seperatistisch ist kann sich natuerlich nicht ernsthaft ueber den seperatismus anderer Wundern...

    ob die eine seite gegenueber der anderen allerdings einen argumentationsvorteil hatte kann man eigentlich nicht sagen...

  4. #954
    Avatar von Dukagjin

    Registriert seit
    17.12.2008
    Beiträge
    1.776
    Grenzkonflikt
    Serbische Regierungsvertreter auf illegalem Weg in Kosovo gelangt

    01. August 2011 11:33


    KFOR-Soldaten am Grenzübergang.
    Innenminister Bajrami droht mit Festnahme und Vertreibung

    Pristina/Belgrad/Mitrovica - Zwei serbische Regierungsvertreter, der Kosovo-Minister Goran Bogdanovic und der Chef des Kosovo-Verhandungsteams, Borislav Stefanovic, sind vergangene Nacht auf illegalem Weg in den Norden des Kosovo gelangt. Die beiden Regierungsvertreter waren zuvor am Grenzübergang Jarinje von Soldaten der Kosovo-Schutztruppe KFOR angehalten worden. Serbische Regierungsvertreter dürfen nicht ohne Genehmigung kosovarischer Behörden in den Kosovo einreisen. Diese Bestimmung war im Norden des Kosovo bisher nicht eingehalten worden.


    Der kosovarische Innenminister Bajram Rexhepi stellte am Montag die Festnahme der serbischen Regierungsvertreter, die illegal in den Kosovo eingereist waren, und ihre Ausweisung aus dem Land in Aussicht. "Vom Innenministerium wurde keine Genehmigung an die serbischen Regierungsvertreter ausgestellt", betonte Bajrami lokalen Medien gegenüber.

    Gegenüber dem Belgrader Sender B-92 bezeichnete Stefanovic seine illegale Einreise in den Kosovo als eine "schlechte Lösung". Er bekundete gleichzeitig die Erwartungen, dass im Laufe des Tages die Gespräche mit dem KFOR-Befehlshaber Erhard Bühler, der seit Dienstag im Grenzstreit als Vermittler zwischen Belgrad und Pristina fungiert, fortgesetzt würden. Er bestätigte auch, dass Gespräche mit dem EU-Beauftragten im Dialog Belgrads mit Pristina, Robert Cooper, bevorstehen.

    Die Leiterin des kosovarischen Verhandlungsteams im Dialog mit Belgrad, Edita Tahiri, sagte unterdessen, dass Pristina keine Verhandlungen über den Norden des Kosovo akzeptierten würde. Man werde den Dialog über technische Fragen nicht zum politischen Dialog werden lassen. "Ich habe wiederholt unterstrichen, dass es keine politischen, nur praktische Gespräche geben wird", wurde die kosovarische Vizeministerpräsidentin Tahiri von der Tageszeitung "Koha Ditore" zitiert. "Der Verhandlungstisch ist kein freier Raum, in dem jeder nach Belieben ein Thema einbringen kann", so Tahiri.

    Die internationale Schutztruppe KFOR hat am Sonntagabend nach drei Tagen die strittigen Grenzübergänge im Norden des Kosovo erneut für den Personenverkehr geöffnet. Lastkraftwagen werden von KFOR-Soldaten nicht durchgelassen.

    Von der KFOR wurden unterdessen auch zwei von Serben errichtete Verkehrssperren unweit des Grenzüberganges Brnjak, westlich von Mitrovica, beseitigt. Andere Verkehrsblockaden, an denen sich rund um die Uhr Dutzende Kosovo-Serben aufhalten, blieben bestehen.

    Die Krise im Norden des Kosovo war durch eine Operation einer kosovarischen Sonderpolizei-Einheit an den zwei Grenzübergängen im Nordkosovo in der Nacht auf Dienstag ausgelöst worden. Pristina hatte zum Ziel, die Kontrolle über die zwei Grenzübergänge zu übernehmen, an denen bisher keine kosovarischen Zollbeamten tätig waren. (APA)

  5. #955
    Avatar von BIG-Eagle

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    2.041
    Sie gehen auch noch illegal rein.
    Tja , erklaer das mal der EU. Die KFOR hat nur wegen diesem Delikt keine Verhandlungen zugalessen. Sie wollen es aber so drehen , das es wieder wird wie vorm 25. Wenn sie versuchen auf legalem weg reinzukommen , wird Kosovo sie nicht reinlassen , weil sie keine Verhandlungen ueber den Norden wollen , ganz einfach ist das.

  6. #956
    Avatar von Karoliner

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    4.079
    War heute ziemlich weit hinten in den Nachrichten, das NATO HQ in Neapel hat die angeforderte Reserve für KFOR genehmigt. Sollen wohl 550 und 150 Österreicher "demnächst" ins Kosovo kommen.

  7. #957
    Avatar von Albion

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    4.614

    Mehr Bundeswehrsoldaten in Kosovo

    Heute landen 513 deutsche und 172 österreichische Soldaten in Kosovo. Die Krise in Kosovo führt zu spürbarer Panik innerhalb der NATO. Die neuen Soldaten sollen helfen die Krise zu beheben. Ziel der KFOR Mission ist es nicht die Lage in Kosovo zu verbessern, sondern den Status Quo zu garantieren. Nach dem Athisaari Plan der die „ überwachte Unabhängigkeit“ Kosovas definiert, gibt es die ethnische Teilung Kosovas. Auf Rund
    25 % des Territoriums von Kosovo existieren rein serbische Parallelstrukturen. Besonders ausgeprägt sind diese Strukturen im Norden Kosovos. Dort wurden unter den Augen der KFOR und UNMIK 21.000 Albaner ab 1999 vertrieben. Jetzt existieren Barrikaden von serbischen Nationalisten, welche die Grenzkontrolle zu Serbien durch „ Kosovarische Einsatzkräfte“ verhindern sollen. Viele serbische Faschisten sind aus Serbien nach Kosova geeilt. Laut Berichten aus der Presse wurden auch russische Faschisten in Kosovo gesehen. In der Tat, verschiedene russische Rechtsextremisten haben zu einer „ heiligen Kosovo“ Mission aufgerufen.


    Die NATO erntet ihre eigenen Früchte


    Kosovo wurde planmäßig ab 1999 ethnisch geteilt. Diese Teilung war die Bedingung für die „ Unabhängigkeit“ Kosovos durch den Athisaari Plan. Jetzt kann das ganze Konstrukt explodieren. Deshalb erhöht die NATO jetzt wieder ihre Truppenzahl. Die Junge Welt berichtet heute: „Der Einsatz der »Operational Reserve Forces Bataillons« der NATO wurde vom aktuellen Befehlshaber der KFOR, Generalmajor Erhard Bühler, beantragt. Die Soldaten sollen »die Durchhaltefähigkeit der KFOR-Einsatzkräfte auch über einen längeren Zeitraum gewährleisten«, heißt es in dem als »Verschlußsache« deklarierten Papier. Die Bundeswehr bestätigte unterdessen den Einsatzbefehl auf ihrer Internetseite. Die Lage im Nordkosovo sei »angespannt«, heißt es dort. An der serbisch-kosovarischen Grenze hatte es zuletzt gewaltsame Auseinandersetzungen gegeben. Momentan stellt die Bundeswehr im Kosovo das größte Truppenkontingent mit rund 1100 Mann.“

    Kosova-Aktuell - Mehr Bundeswehrsoldaten in Kosova

  8. #958
    Avatar von delije1984

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    28.07.2004
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    3.536
    Zitat Zitat von BIG-Eagle Beitrag anzeigen
    Sie gehen auch noch illegal rein.
    Tja , erklaer das mal der EU. Die KFOR hat nur wegen diesem Delikt keine Verhandlungen zugalessen. Sie wollen es aber so drehen , das es wieder wird wie vorm 25. Wenn sie versuchen auf legalem weg reinzukommen , wird Kosovo sie nicht reinlassen , weil sie keine Verhandlungen ueber den Norden wollen , ganz einfach ist das.
    erkär das mal der eu, dass viele ks albaner illegal in der eu sind und schwarz arbeiten!

  9. #959
    Avatar von Albion

    Registriert seit
    10.04.2010
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    4.614
    Zitat Zitat von delije1984 Beitrag anzeigen
    erkär das mal der eu, dass viele ks albaner illegal in der eu sind und schwarz arbeiten!
    quelle?

  10. #960
    Mudi
    Zitat Zitat von delije1984 Beitrag anzeigen
    erkär das mal der eu, dass viele ks albaner illegal in der eu sind und schwarz arbeiten!
    haha bei Bauarbeiten in FFM, Stuttgart usw. ist jeder 2. ein serbischer Baustelac

    Immer wieder dieser Satz: Ima Riken schmerze

    Aberr das hat nichts mit dem Thema zutun, also geh aufs Thema ein!

LinkBacks (?)

  1. 23.05.2012, 22:59
  2. 27.04.2012, 07:54

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