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Kosovo & das IGH Gerichtsurteil

Erstellt von Der_Buchhalter, 27.12.2008, 12:34 Uhr · 142 Antworten · 5.715 Aufrufe

  1. #111

    Registriert seit
    14.07.2004
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    11.391
    Zitat Zitat von Bl4ckR0ck Beitrag anzeigen
    volkszählungen in jugoslavien meinen es lebten früher viel mehr serben im kosovo als jetzt. die sind wohl einfach verschwunden (teilweise schon, traurigerweise).
    in meiner stadt duisburg lebten früher auch mehr deutsche, mehr menschen...

    viele arbeitsplätze gingen verloren,
    die deutschen haben ein oder kein kind,
    wandern aus....

    sind die anderen die geblieben sind daran schuld??

    ihr macht die albaner für alles was den serben passiert verantwortlich.
    wenn es serbien wirtschaftlich schlecht geht, sind die albaner schuld,
    obwohl ihr eure industrie für spott-preise an fremde verkauft...

    wenn ihr keine kinder zeugt, sind die albaner schuld, weil die albaner kinder zeugen....

    wenn ihr albaner angreift, diese sich verteitigen und serben danach auch umgebracht werden, sind die albanischen terroristen schuld....

    es ist nun mal so in serbien verbreitet, das für alles schlechte in serbien die albaner verantwortlich gemacht werden....

    das hat seinen urspung in den ersten balkankriegen und hat sich bib heute fortgesetzt.

    es gab nur wenige serbische politiker die diesen fehler angesprochen haben,
    weil die meisten politiker wieder gewählt werden wollen....

    einer der wenigen ist cedomir jovanovic!

    manchmal habe ich den eindruck, das gleiche denken die serben über die albaner....


  2. #112
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
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    11.086
    Zitat Zitat von PEJANI Beitrag anzeigen
    Der war gut!
    also es gibt schon sehr viele dumme user hier .....
    man bedenke der serbische staat vertreibt 200000 albaner in die türkei um gleichzeitig 200000 aus albanien anzusiedeln?

    welchen gott auch diese menschen anbeten lass diesen bitte etwas mehr hirn wachsen.


    und bitte bringt belege für eure beschissenen vermutungen.


    ------------------------------------------------------------------
    Mit einer massiven Kolonialisierung, durch eine oftmals mittels staatlichen Druck beguenstigte Auswanderung von Albanern in die Tuerkei, auch durch Versuche der Assimilierung suchte man daher in der Zwischenkriegszeit die ethnischen Realitaeten, die sich in den Jahrhunderten der osmanischen Herrschaft durch albanische Zuwanderung und serbische Abwanderung immer mehr zugunsten der Albaner veraendert hatten, wieder zugunsten der serbischen Bevoelkerung zu veraendern.

    Tito schlug sich auf die Seite dieses Fluegels und ebnete damit dem Kurswechsel in der Nationalitaetenpolitik den Weg. Die Entmachtung des zweiten Mannes hinter Tito, Aleksandar Rankovic, der als langjaehriger Verantwortlicher des Geheimdienstes auch fuer die Politik der Unterduerckung im Kosovo verantwortlich gewesen war, symbolisierte 1966 diesen nationalitaetenpolitischen Wechsel.


    ---------------------------------------------------------------------------------

    Aleksandar Rankovics berüchtigte Geheimpolizei übernahm mehr und mehr die Kontrolle über das Kosovo. Rankovic veranlasste, dass von 1945 bis 1966 rund 200.000 als "Türken" registrierte muslimische Kosovo-Albaner in die Türkei umgesiedelt wurden. 1966 setzte ihn Tito ab. Mit der neuen jugoslawischen Verfassung bekamen die beiden autonomen Provinzen 1974 fast denselben Status wie die sechs Teilrepubliken. Das Recht, einen eigenen Staat ausrufen zu können, blieb dem Kosovo und der Vojvodina allerdings verwehrt.


    Systematische Serbisierung

    Die Jahre nach der Aufhebung der Provinzautonomie waren geprägt von einer systematischen Serbisierung. So mussten zum Beispiel alle Schulen nach dem serbischen Lehrplan unterrichten, den kosovo-albanischen Ärzten und Pflegekräften an den öffentlichen Krankenhäusern wurde massenhaft gekündigt. Tausenden von Kosovo-Albanern in anderen Bereichen erging es ebenso, sofern sie sich nicht per Unterschrift zur Loyalität mit [wiki=17785]Serbien[/wiki] verpflichteten. Ein Boykott sämtlicher serbischer Institutionen durch die Kosovo-Albaner war die Folge. Gleichzeitig bauten diese im Untergrund ein paralleles Schul- und Gesundheitssystem – meist in Privathäusern – auf. Durch alltäglichen Polizeiterror entstand ein Gefühl großer Unsicherheit und Angst unter den Kosovo-Albanern.

    http://www.eurotopics.net/de/magazin...ck_geschichte/

  3. #113

    Registriert seit
    12.11.2008
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    491
    Zitat Zitat von MIC SOKOLI Beitrag anzeigen
    in meiner stadt duisburg lebten früher auch mehr deutsche, mehr menschen...

    viele arbeitsplätze gingen verloren,
    die deutschen haben ein oder kein kind,
    wandern aus....

    sind die anderen die geblieben sind daran schuld??

    ihr macht die albaner für alles was den serben passiert verantwortlich.
    wenn es serbien wirtschaftlich schlecht geht, sind die albaner schuld,
    obwohl ihr eure industrie für spott-preise an fremde verkauft...

    wenn ihr keine kinder zeugt, sind die albaner schuld, weil die albaner kinder zeugen....

    wenn ihr albaner angreift, diese sich verteitigen und serben danach auch umgebracht werden, sind die albanischen terroristen schuld....

    es ist nun mal so in serbien verbreitet, das für alles schlechte in serbien die albaner verantwortlich gemacht werden....

    das hat seinen urspung in den ersten balkankriegen und hat sich bib heute fortgesetzt.

    es gab nur wenige serbische politiker die diesen fehler angesprochen haben,
    weil die meisten politiker wieder gewählt werden wollen....

    einer der wenigen ist cedomir jovanovic!

    manchmal habe ich den eindruck, das gleiche denken die serben über die albaner....

    über eine millionen menschen fliehen in einem geringen zeitraum nicht aus wirtschaftlichen gründen!

    bla bla bla, albaner, serben, albaner, serben, bla bla bla, bla bla bla

    kannst du auch was anderes ausser dumme generalisierungen zu machen?

    ich habe NIE ein VOLK für IRGENDETWAS BESCHULDIGT!

    DU aber machst das NON-STOP!

  4. #114

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    6.421
    Jeremic: Entscheidung des IGH 2010 06.01.09 15:35
    Der serbische Außenminister Vuk Jeremic erklärte, dass der IGH über den Vorschlag des offiziellen Belgrads, dass die Legalität der einseitigen Unabhängigkeitserklärung des Kosovo beurteilt werde, erst nächstes Jahr entschieden werde. „Ich glaube, dass wir diese Entscheidung erst 2010 bekommen werden, und wir werden nicht zulassen, dass das Kosovo-Problem auf der internationalen Szene auf die Seite geschoben werde, und wir werden alle tun, um zu verhindern, dass das Kosovo internationalen Organisationen beitrete, sagte Jeremic für das Belgrader Tageblatt „Press“. Jeremic wiederholte, dass Serbien drei Prioritäten in der Außenpolitik habe – die Fortsetzung des diplomatischen Kampfes mit Erhaltung der Verfassungsordnung, die Beschleunigung der europäischen Integrationen und die Konsolidierung der Umstände in der Region.

  5. #115
    Avatar von illyrian_eagle

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    6.793
    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    also es gibt schon sehr viele dumme user hier .....
    man bedenke der serbische staat vertreibt 200000 albaner in die türkei um gleichzeitig 200000 aus albanien anzusiedeln?

    welchen gott auch diese menschen anbeten lass diesen bitte etwas mehr hirn wachsen.


    und bitte bringt belege für eure beschissenen vermutungen.


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    Mit einer massiven Kolonialisierung, durch eine oftmals mittels staatlichen Druck beguenstigte Auswanderung von Albanern in die Tuerkei, auch durch Versuche der Assimilierung suchte man daher in der Zwischenkriegszeit die ethnischen Realitaeten, die sich in den Jahrhunderten der osmanischen Herrschaft durch albanische Zuwanderung und serbische Abwanderung immer mehr zugunsten der Albaner veraendert hatten, wieder zugunsten der serbischen Bevoelkerung zu veraendern.

    Tito schlug sich auf die Seite dieses Fluegels und ebnete damit dem Kurswechsel in der Nationalitaetenpolitik den Weg. Die Entmachtung des zweiten Mannes hinter Tito, Aleksandar Rankovic, der als langjaehriger Verantwortlicher des Geheimdienstes auch fuer die Politik der Unterduerckung im Kosovo verantwortlich gewesen war, symbolisierte 1966 diesen nationalitaetenpolitischen Wechsel.


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    Aleksandar Rankovics berüchtigte Geheimpolizei übernahm mehr und mehr die Kontrolle über das Kosovo. Rankovic veranlasste, dass von 1945 bis 1966 rund 200.000 als "Türken" registrierte muslimische Kosovo-Albaner in die Türkei umgesiedelt wurden. 1966 setzte ihn Tito ab. Mit der neuen jugoslawischen Verfassung bekamen die beiden autonomen Provinzen 1974 fast denselben Status wie die sechs Teilrepubliken. Das Recht, einen eigenen Staat ausrufen zu können, blieb dem Kosovo und der Vojvodina allerdings verwehrt.


    Systematische Serbisierung

    Die Jahre nach der Aufhebung der Provinzautonomie waren geprägt von einer systematischen Serbisierung. So mussten zum Beispiel alle Schulen nach dem serbischen Lehrplan unterrichten, den kosovo-albanischen Ärzten und Pflegekräften an den öffentlichen Krankenhäusern wurde massenhaft gekündigt. Tausenden von Kosovo-Albanern in anderen Bereichen erging es ebenso, sofern sie sich nicht per Unterschrift zur Loyalität mit [wiki=17785]Serbien[/wiki] verpflichteten. Ein Boykott sämtlicher serbischer Institutionen durch die Kosovo-Albaner war die Folge. Gleichzeitig bauten diese im Untergrund ein paralleles Schul- und Gesundheitssystem – meist in Privathäusern – auf. Durch alltäglichen Polizeiterror entstand ein Gefühl großer Unsicherheit und Angst unter den Kosovo-Albanern.

    http://www.eurotopics.net/de/magazin...ck_geschichte/

    Danke dir Skanderbegi....

    Und wenn dan so ein griechischer möchtegern Kosovo kenner namens Balkanmensch ankommt und dann noch mit einer Bevölkerungstatistik rumpralt so gibt man die Hoffnung auf, dass es noch richtig denkene Menschen gibt.

    Noch witziger sind die kleinen Dekis hier, die uns miteilen möchten das kosovo noch um 1912 noch 50:50 war, wo doch wir alle wissen, das noch vor dieser Zeit die Albaner in Novi Pazar und Nis in überzahl waren geschweige in Kosovo.

    Aber was solls. Wenn man sich die Beiträge von Cubrilovic liest dann weiss man in was für einer gespenstigen Welt die sich doch befinden.

  6. #116

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    Fokus Ost-Südost | 15.01.2009

    „Regierung des Kosovo muss aktiv auf serbische Minderheit zugehen“


    Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:


    Johanna Deimel, Balkan-Expertin, die für das Internationale Zivilbüro in Kosovo arbeitete, spricht im DW-Interview ein Jahr nach der Unabhängigkeit von Serbien über die Schwierigkeiten Kosovos bei der Staatsbildung.


    DW-Albanisch: Frau Deimel, wenn Olli Rehn sagt, das Jahr 2009 wird das „Jahr des Westlichen Balkan“ sein, gilt das auch für Kosovo?

    Johanna Deimel: Das gilt natürlich auch für Serbien und Kosovo. Aber es wird für Kosovo trotzdem schwierig, weil die internationalen Organisationen sich noch in einem Verortungsprozess befinden. Die entsprechenden Zuständigkeitsbereiche müssen definiert und auch organisiert werden. Das ist schwierig für das Kosovo, den jungen Staat, der gleichzeitig seine eigene Staatlichkeit unter Beweis stellen muss. Dafür wird die Regierung des Kosovo jede Unterstützung der EU erfahren, und zwar durch die EULEX-Mission, aber auch durch das Internationale Zivilbüro (ICO) und den Sonderbeauftragten der EU. Insofern ist das Kosovo natürlich ein Bestandteil des „Jahres des westlichen Balkan“.

    Welche Rolle spielt Serbien in diesem Zusammenhang?

    Aus den diplomatischen Störfeuern, die kontinuierlich und konsequent aus Belgrad kommen, ergeben sich Schwierigkeiten: Die Anerkennungen der Institutionen des Kosovo werden schwieriger, weil sich Staaten zunehmend überlegen werden, ob sie die Staatlichkeit des Kosovo anerkennen werden. Das gilt insbesondere, solange Verfahren vor dem internationalen Gerichtshof anhängig sind. Insofern fährt Belgrad eine sehr geschickte Taktik, die im weltweiten Umfeld für Verunsicherung sorgt. Dies kann sich auch auf die Mitgliedschaft des Kosovo in internationalen Organisationen auswirken. Insofern spielt Serbien sehr geschickt die diplomatische Karte bei seinem Versuch, die Rechtmäßigkeit der Unabhängigkeit des Kosovo in Frage zu stellen. Das bringt Verwerfungen mit sich, mit denen die junge Regierung, der junge Staat umgehen muss.

    Die EU ist immer noch nicht einig bezüglich des Kosovo. Kann sich die Situation in diesem Jahr verbessern?

    Gerade Tschechien, das sich den Balkan als eine der Prioritäten seiner Ratspräsidentschaft gesetzt hat, aber auch Schweden mit der großen Balkanerfahrung, die Carl Bildt mitbringt, könnten ein gutes Momentum geben, um auf diesem Weg weiterzukommen. Die nachfolgende Präsidentschaft ist die spanische. Spanien hingegen hat große Probleme mit der Anerkennung und wird dies nach derzeitiger Sachlage auch nicht tun. Das bringt auch den großen Konflikt wieder in die EU hinein, wenn dann ein Land die Ratspräsidentschaft übernimmt, das Kosovo nicht anerkannt hat.

    Welche Herausforderung sehen Sie hier für die kosovarische Regierung?

    Das Kosovo muss sich als eigenständiger und auch als verantwortlicher Staat beweisen. Dabei geht es dann nicht mehr darum, mit Blick auf internationale Interventionen oder internationale Proteges zu agieren und die Schuld auf diese abzuwälzen. Kosovo muss „Ownership“ übernehmen und Verantwortung zeigen. Von außen kann die EU das nur unterstützen. Man kann Kosovo nur ermutigen, auf diesem Wege voranzuschreiten und den Ahtisaari-Plan auch wirklich umzusetzen. Das gleiche gilt auch für Serbien. Serbien hat die Unterstützung der EU, dass es verstärkt in die Integrationsprozesse aufgenommen wird. Aber auch hier gibt es Anforderungen, die Serbien erfüllen muss. Mann kann dabei nur bis zu einem bestimmten Punkt, dem Land entgegen kommen. Danach muss man warten, dass der andere Partner einem ebenso weit entgegenkommt.

    Wie könnte die Integration der Serben in Kosovo gefördert werden?

    Kosovo hat von der Unabhängigkeitserklärung bis hin zur Umsetzung der Verfassung große Schritte getan. Das war auch notwendig, und dazu hatte sich die Regierung des Kosovo auch verpflichtet. Ich glaube, dass es jetzt für die Regierung sehr wichtig ist, aktiv und konstruktiv auf die serbische Minderheit zuzugehen. Sich mit den Problemen der Kosovo-Serben intensiv und verantwortungsvoll zu befassen, hat die kosovoarische Regierung meines Erachtens bislang völlig versäumt. Es geht zum Beispiel um solche Dinge: Wenn Ministerpräsident Thaci das Wort an die Bevölkerung richtet, sei es öffentlich oder im Parlament, dann wären ein paar Worte auf Serbisch sicher eine gute Geste. Symbole zählen. Man kann nicht erwarten, dass die Serben im Kosovo plötzlich Vertrauen in die Regierung gewinnen, sondern das muss erarbeitet werden. Es ist auch wichtig, wie man die Hilfe kanalisiert. Es ist zum Beispiel kontraproduktiv, die Hilfen an die wenigen Albaner im Norden von Mitrovica zu geben, aber nicht für die Serben dort zu sorgen. Die Mittel, die von der Geberkonferenz zur Verfügung gestellt werden, müssen meines Erachtens ganz gezielt in Richtung der Kosovo-Serben gehen. Dass es zunehmend eine Bereitschaft der Kosovo-Serben gibt, mit den Albanern zusammenzuarbeiten, zeigen einerseits Umfragen, aber auch Ergebnisse einer Forschungsreise, die die serbische Menschenrechtlerin Sonja Biserko vor einigen Monaten im Kosovo gemacht hat. Sie hat ein Büro in Pristina aufgemacht, das als Verbindungsbüro für die Kosovo-Serben agieren soll.

    Das Interview führte Anila Shuka

  7. #117
    Avatar von Ben Drenicaku

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    11.01.2009
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    Hej jungs ich dachte nur Jeremic treuimt das Kosova wieder zu serbien gechürt aber wi ich zehe treuimt ir alles.
    Kosova war nimals ihre und werde nimals sein jungs mal errlich Türkei war 500 jahre da und ist wieder gegangen hier werd keine aushalten.
    Amerika hilft uns Albanien werd dieses jahr Nato mitglid es werd ganz anderes ausgenwenn jemand wieder in Kosova angreifen will am 21 01 2009 werd FSK gegründet

  8. #118
    Avatar von OptimusPrime

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    5.772
    Zitat Zitat von Ben Drenicaku Beitrag anzeigen
    Hej jungs ich dachte nur Jeremic treuimt das Kosova wieder zu serbien gechürt aber wi ich zehe treuimt ir alles.
    Kosova war nimals ihre und werde nimals sein jungs mal errlich Türkei war 500 jahre da und ist wieder gegangen hier werd keine aushalten.
    Amerika hilft uns Albanien werd dieses jahr Nato mitglid es werd ganz anderes ausgenwenn jemand wieder in Kosova angreifen will am 21 01 2009 werd FSK gegründet
    was bist du denn für ne neanderthaler? kann jemand diesen text übersetzen?

  9. #119
    Bloody
    Zitat Zitat von Šljivovica Beitrag anzeigen
    Fokus Ost-Südost | 15.01.2009

    „Regierung des Kosovo muss aktiv auf serbische Minderheit zugehen“


    Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift:


    Johanna Deimel, Balkan-Expertin, die für das Internationale Zivilbüro in Kosovo arbeitete, spricht im DW-Interview ein Jahr nach der Unabhängigkeit von Serbien über die Schwierigkeiten Kosovos bei der Staatsbildung.


    DW-Albanisch: Frau Deimel, wenn Olli Rehn sagt, das Jahr 2009 wird das „Jahr des Westlichen Balkan“ sein, gilt das auch für Kosovo?

    Johanna Deimel: Das gilt natürlich auch für Serbien und Kosovo. Aber es wird für Kosovo trotzdem schwierig, weil die internationalen Organisationen sich noch in einem Verortungsprozess befinden. Die entsprechenden Zuständigkeitsbereiche müssen definiert und auch organisiert werden. Das ist schwierig für das Kosovo, den jungen Staat, der gleichzeitig seine eigene Staatlichkeit unter Beweis stellen muss. Dafür wird die Regierung des Kosovo jede Unterstützung der EU erfahren, und zwar durch die EULEX-Mission, aber auch durch das Internationale Zivilbüro (ICO) und den Sonderbeauftragten der EU. Insofern ist das Kosovo natürlich ein Bestandteil des „Jahres des westlichen Balkan“.

    Welche Rolle spielt Serbien in diesem Zusammenhang?

    Aus den diplomatischen Störfeuern, die kontinuierlich und konsequent aus Belgrad kommen, ergeben sich Schwierigkeiten: Die Anerkennungen der Institutionen des Kosovo werden schwieriger, weil sich Staaten zunehmend überlegen werden, ob sie die Staatlichkeit des Kosovo anerkennen werden. Das gilt insbesondere, solange Verfahren vor dem internationalen Gerichtshof anhängig sind. Insofern fährt Belgrad eine sehr geschickte Taktik, die im weltweiten Umfeld für Verunsicherung sorgt. Dies kann sich auch auf die Mitgliedschaft des Kosovo in internationalen Organisationen auswirken. Insofern spielt Serbien sehr geschickt die diplomatische Karte bei seinem Versuch, die Rechtmäßigkeit der Unabhängigkeit des Kosovo in Frage zu stellen. Das bringt Verwerfungen mit sich, mit denen die junge Regierung, der junge Staat umgehen muss.

    Die EU ist immer noch nicht einig bezüglich des Kosovo. Kann sich die Situation in diesem Jahr verbessern?

    Gerade Tschechien, das sich den Balkan als eine der Prioritäten seiner Ratspräsidentschaft gesetzt hat, aber auch Schweden mit der großen Balkanerfahrung, die Carl Bildt mitbringt, könnten ein gutes Momentum geben, um auf diesem Weg weiterzukommen. Die nachfolgende Präsidentschaft ist die spanische. Spanien hingegen hat große Probleme mit der Anerkennung und wird dies nach derzeitiger Sachlage auch nicht tun. Das bringt auch den großen Konflikt wieder in die EU hinein, wenn dann ein Land die Ratspräsidentschaft übernimmt, das Kosovo nicht anerkannt hat.

    Welche Herausforderung sehen Sie hier für die kosovarische Regierung?

    Das Kosovo muss sich als eigenständiger und auch als verantwortlicher Staat beweisen. Dabei geht es dann nicht mehr darum, mit Blick auf internationale Interventionen oder internationale Proteges zu agieren und die Schuld auf diese abzuwälzen. Kosovo muss „Ownership“ übernehmen und Verantwortung zeigen. Von außen kann die EU das nur unterstützen. Man kann Kosovo nur ermutigen, auf diesem Wege voranzuschreiten und den Ahtisaari-Plan auch wirklich umzusetzen. Das gleiche gilt auch für Serbien. Serbien hat die Unterstützung der EU, dass es verstärkt in die Integrationsprozesse aufgenommen wird. Aber auch hier gibt es Anforderungen, die Serbien erfüllen muss. Mann kann dabei nur bis zu einem bestimmten Punkt, dem Land entgegen kommen. Danach muss man warten, dass der andere Partner einem ebenso weit entgegenkommt.

    Wie könnte die Integration der Serben in Kosovo gefördert werden?

    Kosovo hat von der Unabhängigkeitserklärung bis hin zur Umsetzung der Verfassung große Schritte getan. Das war auch notwendig, und dazu hatte sich die Regierung des Kosovo auch verpflichtet. Ich glaube, dass es jetzt für die Regierung sehr wichtig ist, aktiv und konstruktiv auf die serbische Minderheit zuzugehen. Sich mit den Problemen der Kosovo-Serben intensiv und verantwortungsvoll zu befassen, hat die kosovoarische Regierung meines Erachtens bislang völlig versäumt. Es geht zum Beispiel um solche Dinge: Wenn Ministerpräsident Thaci das Wort an die Bevölkerung richtet, sei es öffentlich oder im Parlament, dann wären ein paar Worte auf Serbisch sicher eine gute Geste. Symbole zählen. Man kann nicht erwarten, dass die Serben im Kosovo plötzlich Vertrauen in die Regierung gewinnen, sondern das muss erarbeitet werden. Es ist auch wichtig, wie man die Hilfe kanalisiert. Es ist zum Beispiel kontraproduktiv, die Hilfen an die wenigen Albaner im Norden von Mitrovica zu geben, aber nicht für die Serben dort zu sorgen. Die Mittel, die von der Geberkonferenz zur Verfügung gestellt werden, müssen meines Erachtens ganz gezielt in Richtung der Kosovo-Serben gehen. Dass es zunehmend eine Bereitschaft der Kosovo-Serben gibt, mit den Albanern zusammenzuarbeiten, zeigen einerseits Umfragen, aber auch Ergebnisse einer Forschungsreise, die die serbische Menschenrechtlerin Sonja Biserko vor einigen Monaten im Kosovo gemacht hat. Sie hat ein Büro in Pristina aufgemacht, das als Verbindungsbüro für die Kosovo-Serben agieren soll.


    Das Interview führte Anila Shuka
    wieso sollte thaci serbisch sprechen haha

  10. #120

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von OptimusPrime Beitrag anzeigen
    was bist du denn für ne neanderthaler? kann jemand diesen text übersetzen?


    ja klar doch,


    er meinte KOSOVO je ALBANIJA

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