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"Kosovo ist für Belgrad verloren"

Erstellt von Adem, 09.10.2011, 14:14 Uhr · 24 Antworten · 2.178 Aufrufe

  1. #1

    Registriert seit
    03.11.2009
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    Pfeil "Kosovo ist für Belgrad verloren"

    "Kosovo ist für Belgrad verloren"Analytiker widerspricht Politiker

    In Serbien liegt die Wirtschaft am Boden, die soziale Lage der Menschen ist miserabel. Analytiker werfen den regierenden Politikern des Landes vor, die Lage nicht in den Griff zu bekommen. Zur Ablenkung würden sie stattdessen den Kampf um das Kosovo anbieten. Nur sei dieser Kampf längst verloren. Mit dem Verlust des Kosovo hätten sich bereits 70 Prozent der Serben abgefunden.



    Das Kosovo ist nach Ansicht eines der bekanntesten serbischen Politikexperten, Milan Nikolic, für Belgrad verloren. Die Regierung "sollte vor die Öffentlichkeit treten und klar sagen, dass Kosovo verloren ist", sagte der Analytiker der Belgrader Zeitung "Blic".


    Im Gegensatz zu den Politikern dieses Balkanlandes hätten sich die Bürger in allen Umfragen mit bis zu 70 Prozent mit dem Verlust des vor dreieinhalb Jahren von Serbien abgefallenen und heute selbstständigen Kosovo abgefunden.



    Für die Bürger steht nach Darstellung von Nikolic die Verbesserung ihrer sozial und wirtschaftlich miserablen Lage im großem Abstand im Vordergrund:



    "Den Bürgern ist klar, dass die Manipulatoren (die Politiker) nicht imstande sind, das zu garantieren und sie ihnen stattdessen den Kampf ums Kosovo anbieten". "Das Volk durchschaut die politische demokratische Elite als Gruppe von Manipulatoren und Gaunern, die versucht, es zu täuschen", sagte der Experte weiter.


    Im Norden des Kosovo haben Serben seit knapp einem Monat mit Straßensperren den gesamten Verkehr lahmgelegt. "Die Politiker müssen aufhören, mit dem Kosovo zu manipulieren, damit sie an der Macht bleiben oder an die Macht kommen", verlangte Nikolic. Den Serben müsse weitgehende Autonomie gewährt werden. Eine gute Grundlage dafür sei der sogenannte Ahtisaari-Plan.




    Der frühere finnische Präsident und Friedensnobelpreisträger Martti Ahtisaari hatte im Auftrag der Vereinten Nationen im Jahr 2007 eine weitgehende Autonomie für die serbische Minderheit vorgeschlagen. Die Serben hatten den Plan als unzureichend abgelehnt und wie heute die Wiedereingliederung des Kosovo in den serbischen Staatsverband verlangt.


    Quelle: "Kosovo ist für Belgrad verloren": Analytiker widerspricht Politiker - n-tv.de


    Mehr gibts dazu nicht zu sagen der Mann hat Recht.
    Er sollte noch hinzufügen das die Zukunft Kosovos in Albanien liegt

  2. #2
    Avatar von Acooo

    Registriert seit
    13.03.2011
    Beiträge
    995
    alles propaganda

  3. #3
    Avatar von BRZO

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    26.02.2011
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    2.569

  4. #4
    ~Lucifer~
    Ich glaube gar nicht das Belgrad ganz Kosovo haben will, sie wollen ein Teil des Kosovos. Aber da ist man in Serbien natürlich selbst schuld, wenn man sich bezüglich seiner Ambitionen nicht verständlich artikuliert.

  5. #5
    Cagliostro
    Eine Bekannte von mir hat in einem anderen Forum einen recht guten Beitrag geschrieben,den ich hier zitieren möchte......es ging um einen völlig andern Themenkreis (Geburten,Frauenrechte usw.), hier der Beitrag:
    "Männer legen fest, wer wann wie und warum zu leben hat/leben darf oder auch warum nicht...
    Ausbaden dürfen es eh nur die Frauen, die ja sozusagen die körperlichen Providerinnen männlicher Reproduktionsfantasien sind.
    Nun, ich möchte nicht allzu politisch werden, nur um den o.g. Charakter darzustellen.
    Wo das hinführt sehen wir im Kosovo.
    Es gab einfach mal divergierende Bevölkerungsanteile....
    Jetzt war eine Gruppe "fruchtbarer" als die andere...
    (wohl die, die patriarchaler ist und wo die Frauen nix zu sagen haben...) und schon war, sagen wir GruppeX grösser als die andere Gruppe.
    Blöderweise gehörte das Land aber den Vorfahren der anderen Gruppe und völkerrechtlich erkennt die UN auch Kosovo nicht als eigenen Staat an.
    Auch eh wurscht.
    Jedenfalls wird Biologie immer missbraucht um politische Tatsachen zu schaffen.
    Im Grunde auch immer von Männern."

    Nach der Dominotheorie könnte "man" das überall machen, wo Minderheitenverhältnisse herrschen, man bräuchte dazu nur eine-sagen wir- etwas diszipliniertere, vielleicht auch rückständigere Volksgruppe und eine normal-europäisch aufgeklärte, mit eher weniger Geburten, schon hat man wieder ein Land erobert.
    Wenn wir das durchgehen lassen, gibt es in ganz!Mitteleuropa bald zweisprachige Ortstaferln.

  6. #6

    Registriert seit
    03.11.2009
    Beiträge
    13.141
    Zitat Zitat von Acooo Beitrag anzeigen
    alles propaganda

    Dann aber serbische Propaganda,weil der Analytiker Serbe ist:

  7. #7
    Avatar von Acooo

    Registriert seit
    13.03.2011
    Beiträge
    995
    Zitat Zitat von Adem Beitrag anzeigen
    Dann aber serbische Propaganda,weil der Analytiker Serbe ist:

    des war doch nur spaß weiß netmal um was es geht xD

  8. #8
    Avatar von snarfkafak

    Registriert seit
    17.08.2007
    Beiträge
    727
    Zitat Zitat von Cagliostro Beitrag anzeigen
    Eine Bekannte von mir hat in einem anderen Forum einen recht guten Beitrag geschrieben,den ich hier zitieren möchte......es ging um einen völlig andern Themenkreis (Geburten,Frauenrechte usw.), hier der Beitrag:
    "Männer legen fest, wer wann wie und warum zu leben hat/leben darf oder auch warum nicht...
    Ausbaden dürfen es eh nur die Frauen, die ja sozusagen die körperlichen Providerinnen männlicher Reproduktionsfantasien sind.
    Nun, ich möchte nicht allzu politisch werden, nur um den o.g. Charakter darzustellen.
    Wo das hinführt sehen wir im Kosovo.
    Es gab einfach mal divergierende Bevölkerungsanteile....
    Jetzt war eine Gruppe "fruchtbarer" als die andere...
    (wohl die, die patriarchaler ist und wo die Frauen nix zu sagen haben...) und schon war, sagen wir GruppeX grösser als die andere Gruppe.
    Blöderweise gehörte das Land aber den Vorfahren der anderen Gruppe und völkerrechtlich erkennt die UN auch Kosovo nicht als eigenen Staat an.
    Auch eh wurscht.
    Jedenfalls wird Biologie immer missbraucht um politische Tatsachen zu schaffen.
    Im Grunde auch immer von Männern."

    Nach der Dominotheorie könnte "man" das überall machen, wo Minderheitenverhältnisse herrschen, man bräuchte dazu nur eine-sagen wir- etwas diszipliniertere, vielleicht auch rückständigere Volksgruppe und eine normal-europäisch aufgeklärte, mit eher weniger Geburten, schon hat man wieder ein Land erobert.
    Wenn wir das durchgehen lassen, gibt es in ganz!Mitteleuropa bald zweisprachige Ortstaferln.
    Welch scharfsinnige Politanalyse...

  9. #9

    Registriert seit
    19.09.2008
    Beiträge
    16.600
    das weiß mehr oder weniger jeder Serbe, das Problem dabei ist der letzte Versuch vom Kuchen etwas abzubekommen und nicht als "Verlierer" da zu stehen, Balkanaken falscher Stolz eben.

  10. #10
    Avatar von IbishKajtazi

    Registriert seit
    04.08.2011
    Beiträge
    3.420
    Naja solange die serbischen Politiker den Kosovo instrumentalisieren können, um von der inneren Problemen Serbiens abzulenken, werden sie auch weiterhin den Mythos schüren. *ganz kla

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