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Kosovo: Für Serbien und den Westen verloren

Erstellt von Pravda, 01.11.2008, 13:54 Uhr · 105 Antworten · 4.451 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von Furyc

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    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    1. ja es mag stimmen aber es lässt sich viel viel besser JETZT leben als vor 1998 abwärts.

    2. das kann ich nur zustimmen. aber ich glaub dass es von der Serbischen Regierung kommen soll (dafür wäre die kosovarische Regierung bereit). die andere sache ist dass keine Regierung in Serbien wird ihren warmen Regierunssessel für Kosovo riskieren denn so eine Regierung hat keine Unterstützung in Serbien daher muss diese Hetze-Politik (ne dajemo Kosovo usw) weiter getrieben werden. und solang kein Umdenken in der Bevölkerung gibt, gibt es auch keine echte Möglichkeit für eine ruhige, reibungslose Koexistenz. meine Meinung....
    Das ist so nicht ganz richtig. Mittlerweile haben sich die meisten normalen Bürger Serbiens mit der politischen Situation arrangiert (ich spreche hier von den Serben, die in Zentral-Serbien wohnhaft sind, nicht von denen, die unmittelbar im Kosovo wohnen). Vergleiche ich heute die Einstellung der Leute zu der, die sie vor gut 9 Monaten hatten, kann ich schon behaupten, es hat sich viel getan in den Köpfen der Leute.

    Eine gesunde Basis für ein friedliches Nebeneinanderleben kann nicht sein, dass eine Seite den erstens Schritt machen MUSS. Vielmehr sollte man sich aufeinander zubewegen, gleichzeitig und gleichwertig.

    Die Menschen - sowohl im Kosovo als auch in Zentralserbien- wollen doch letzlich nur eins: ein friedliches und gesundes Leben. Und das hat sich auch jeder Einzelne dort verdient, gleich ob Albaner oder Serbe.

  2. #82

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    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen
    Leider schaffe ich es nur teilweise deinen Ausführungen zu folgen. Ich hoffe dennoch, alles richtig verstanden zu haben, so dass ich dir jetzt darauf antworte:

    Es wird immer Kritiker geben, die an einem Land, einer Nation, einer Regierungsform , etc. etwas auszusetzen hat. Die Kunst der Souverenität ist, diese Kritik entweder als konstruktiv anzunehmen oder aber über ihr zu stehen. Wenn man jedoch vor egal welchem Argument trotzig die Augen verschließt und nur mit dem Finger auf andere zeigt kann es keinen Fortschritt geben.

    Selbstverständlich ist es kein leichtes Leben unten im Kosovo. Es ist sicherlich schwieriger dort als in den anderen Gegenden des Balkans. Doch anstatt ewig und drei Tage mit dem Finger auf andere zu zeigen und die eigenen Probleme zu verleugnen wäre es doch für das Land viel hilfreicher, wenn man die Augen öffnet und diese Probleme anfängt zu lösen.

    Andere Länder des Balkans versuchen dies bereits, teilweise sogar mit Erfolg.

    Und eine wahre Koexistenz wird erst möglich sein, wenn diese ewigen (mittlerweile tatsächlich langweiligen) Schuldzuweisungen mal ein Ende haben und Probleme aktiv gelöst werden
    .

    nein falsch,
    eine wahre Koexistenz wird erst möglich sein,wenn die schuldigen sich ihrer schuld bewusst sind und sich dafür entschuldigen reparationzahlungen leisten so wie deutschland das gemacht hat.




    frage: warum hat sich tadic bei kroatien entschuldigt und bei den albanern nicht.??

  3. #83
    Avatar von Furyc

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    Zitat Zitat von rockafellA Beitrag anzeigen
    nein falsch,
    eine wahre Koexistenz wird erst möglich sein,wenn die schuldigen sich ihrer schuld bewusst sind und sich dafür entschuldigen reparationzahlungen leisten so wie deutschland das gemacht hat.




    frage: warum hat sich tadic bei kroatien entschuldigt und bei den albanern nicht.??

    Nur ein sehr naiver Mensch würde annehmen, Tadic hätte sich bei Kroatien entschuldigt, weil ihn sein Gewissen geplagt hat. Tatsächlich ist er Politiker, so ist sein öffentliches Handeln auch von politischen Interessen geprägt. thats it. Warum er sich noch nicht bei den Albanern entschuldigt hat?? Nun, die Frage wird dir nur Tadic selber beantworten können, denke ich.

    Reparationszahlungen???? Wofür??? Kosovo war ZUMINDEST bis Feb. 08 geographischer Bestandteil Serbiens (man möge mir die vorsichtige Formulierung an dieser Stelle verzeihen). Somit ist quasi das eigene Land zu Schaden gekommen, nicht nur Albaner haben unter dem Krieg gelitten, auch Serben. Von wem sollten diese Familen denn Geld einfordern?? Abgesehen davon ist der Aufbau des Landes im Gange, finanziert von verschiedenen Seiten, mitunter auch von Serbischer.

    Das kann doch nicht der Weg sein. Du wirst zugeben müssen, dass deine Forderungen nichts zu einem Aufeinanderzubewegen beitragen können. Forderungen sind Fehl am Platz wenn es um sowas geht. Wie gesagt, es gilt Probleme zu lösen, und nicht neue Probleme zu schaffen.

  4. #84
    Jehona_e_Rahovecit
    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen
    Nur ein sehr naiver Mensch würde annehmen, Tadic hätte sich bei Kroatien entschuldigt, weil ihn sein Gewissen geplagt hat. Tatsächlich ist er Politiker, so ist sein öffentliches Handeln auch von politischen Interessen geprägt. thats it. Warum er sich noch nicht bei den Albanern entschuldigt hat?? Nun, die Frage wird dir nur Tadic selber beantworten können, denke ich.

    Reparationszahlungen???? Wofür??? Kosovo war ZUMINDEST bis Feb. 08 geographischer Bestandteil Serbiens (man möge mir die vorsichtige Formulierung an dieser Stelle verzeihen). Somit ist quasi das eigene Land zu Schaden gekommen, nicht nur Albaner haben unter dem Krieg gelitten, auch Serben. Von wem sollten diese Familen denn Geld einfordern?? Abgesehen davon ist der Aufbau des Landes im Gange, finanziert von verschiedenen Seiten, mitunter auch von Serbischer.

    Das kann doch nicht der Weg sein. Du wirst zugeben müssen, dass deine Forderungen nichts zu einem Aufeinanderzubewegen beitragen können. Forderungen sind Fehl am Platz wenn es um sowas geht. Wie gesagt, es gilt Probleme zu lösen, und nicht neue Probleme zu schaffen.

    serbien hat gewaltige rentenschulden an ks zu zahlen.ich spreche von mindestens 400 millionen euro.das reicht aus damit serbien bankrott geht.

  5. #85

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    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen
    Das ist so nicht ganz richtig. Mittlerweile haben sich die meisten normalen Bürger Serbiens mit der politischen Situation arrangiert (ich spreche hier von den Serben, die in Zentral-Serbien wohnhaft sind, nicht von denen, die unmittelbar im Kosovo wohnen). Vergleiche ich heute die Einstellung der Leute zu der, die sie vor gut 9 Monaten hatten, kann ich schon behaupten, es hat sich viel getan in den Köpfen der Leute.

    Eine gesunde Basis für ein friedliches Nebeneinanderleben kann nicht sein, dass eine Seite den erstens Schritt machen MUSS. Vielmehr sollte man sich aufeinander zubewegen, gleichzeitig und gleichwertig.

    Die Menschen - sowohl im Kosovo als auch in Zentralserbien- wollen doch letzlich nur eins: ein friedliches und gesundes Leben. Und das hat sich auch jeder Einzelne dort verdient, gleich ob Albaner oder Serbe.
    ja kannst mir sagen wer von der Albanische oder der kosovarischen Regierung hetzt die Albaner in Presevo-tal oder in FYROM? dagegen tut aber Serbien schon g'scheit die Serben im Kosovo hetzen bzw missbrauchen (natürliche für ihre eigene Zwecke). ist ein Unterschied dazwischen denke ich mal.

  6. #86
    Avatar von Furyc

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    Zitat Zitat von Kristalli_i_Rahovecit Beitrag anzeigen
    serbien hat gewaltige rentenschulden an ks zu zahlen.ich spreche von mindestens 400 millionen euro.das reicht aus damit serbien bankrott geht.

    Aha, so what? Es geht hier nicht darum wer wem was schuldig ist, mein Gott. Abgesehen davon, wie errechnet ihr denn solche Summen bitteschön?? Mach einen eigenen Thread dafür auf, denn das würde mich schon mal interessieren.

  7. #87
    Avatar von Furyc

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    Zitat Zitat von ooops Beitrag anzeigen
    ja kannst mir sagen wer von der Albanische oder der kosovarischen Regierung hetzt die Albaner in Presevo-tal oder in FYROM? dagegen tut aber Serbien schon g'scheit die Serben im Kosovo hetzen bzw missbrauchen (natürliche für ihre eigene Zwecke). ist ein Unterschied dazwischen denke ich mal.

    Ich kann dir nicht ganz folgen: wo und wie genau werden die Serben im Kosovo aufgehetzt? Und wie äußert sich das? Und was genau hat das nochmal mit dem Thema zu tun?

  8. #88

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    Zitat Zitat von NaleP Beitrag anzeigen
    Nur ein sehr naiver Mensch würde annehmen, Tadic hätte sich bei Kroatien entschuldigt, weil ihn sein Gewissen geplagt hat. Tatsächlich ist er Politiker, so ist sein öffentliches Handeln auch von politischen Interessen geprägt. thats it. Warum er sich noch nicht bei den Albanern entschuldigt hat?? Nun, die Frage wird dir nur Tadic selber beantworten können, denke ich.

    Reparationszahlungen???? Wofür??? Kosovo war ZUMINDEST bis Feb. 08 geographischer Bestandteil Serbiens (man möge mir die vorsichtige Formulierung an dieser Stelle verzeihen). Somit ist quasi das eigene Land zu Schaden gekommen, nicht nur Albaner haben unter dem Krieg gelitten, auch Serben. Von wem sollten diese Familen denn Geld einfordern?? Abgesehen davon ist der Aufbau des Landes im Gange, finanziert von verschiedenen Seiten, mitunter auch von Serbischer.

    Das kann doch nicht der Weg sein. Du wirst zugeben müssen, dass deine Forderungen nichts zu einem Aufeinanderzubewegen beitragen können. Forderungen sind Fehl am Platz wenn es um sowas geht. Wie gesagt, es gilt Probleme zu lösen, und nicht neue Probleme zu schaffen.

    war ja klar dass das nicht von herzen kommt.

    deutschland hat auch seine eigenen bürger in KZ gesteckt musste aber trozdem blechen.

    alle länder des balkans sind interessiert probleme zu lösen,ausser serbien möchte neue probleme schaffen.erst wenn serbien kosovo als staat anerkennt erst dan wird es keine probleme geben und vllt.eine ko-existenz vorher nicht.

  9. #89
    Avatar von Drini

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    Thaçi: Kosovo ist bestimmt für den Dialog und die gute nachbarschaftliche

    Beziehungen mit Serbien
    Kosovo-Ministerpräsident Hashim Thaçi sagte heute, dass das Kosovo ist bestimmt für den Dialog und die gute nachbarschaftliche Beziehungen mit Serbien, da, wie er sich selbst zum Ausdruck gebracht haben beide Länder eine europäische Perspektive.

    Belgrad hat zu einer Änderung ihrer Haltung gegenüber dem Kosovo, wenn es soll eine pro-westliche Politik, sagte Thaçi bei seinem Besuch in Gjilan (Ost-Kosovo), wo gemeinsam mit Peter Glaube ging er ot bieten Unterstützung für die Dezentralisierung

    .
    Wenn man über die Dezentralisierung spriht, Ministerpräsident Thaci sagte, dass Gjilan ist ein führendes Unternehmen in diesem Prozess sehr wichtig für das Kosovo.
    Nach einem Treffen mit dem Bürgermeister von Gjilan, Thaci, sagte, dass die Dezentralisierung ist ein Prozess, der sollte weiterverfolgt werden von territorialen und ethnischen Integrationen.

    .
    "Dezentralisierung ist in voller Übereinstimmung mit den Ahtisaari-Paket, das wurde von Kosovo-Parlament", sagte Ministerpräsident des Kosovo, während die Regierungen seine volle Unterstützung bei ihrer Umsetzung.

    .
    Die International Civil Vertreter Pieter Glaube sagt, dass Dezentralisierung ist ein Wandel und die Reformation war erfolgreich in vielen europäischen Staaten. Die Dezentralisierung ist nicht nur für Serben, Vorteile der wird es gespürt durch alle Bürger des Kosovo, Glaube gestresst.
    "Die Reformation Prozess der lokalen Regierung oder Dezentralisierung ist der beste Weg zur Verbesserung der Staatsführung und der kommunalen Dienstleistungen. ICO wird ihre Unterstützung bei der Umsetzung der Dezentralisierung, die zu einer besseren wirtschaftlichen Klima rfor das ganze Land ", sagte Faith.

    .
    Bürgermeister von Gjilan Qemajl Mustafa betonte die offensichtliche Fortschritte bisher erreicht in dieser Gemeinde in allen Bereichen des Lebens einschließlich des Prozesses der Reformierung der lokalen Regierung. Er sagte, dass es sich hierbei um ein Verdienst von allen politischen Themen in der Gemeinde.
    Auf der anderen Seite Sadri Ferati, Minister für lokale Regierung gesagt, dass Dezentralisierung ist ein Vorwand der alle lokalen Regierungen und fügte hinzu, dass die Kosovo-Regierung unterstützt sowohl finanziell als auch politisch die Durchführung dieses Prozesses
    Ministerpräsident Thaçi, die internationale zivile Vertreter Pieter Glaube und der Minister für örtliche Selbstverwaltung Sadri Ferati besuchten auch Kamenica (in der Nähe von Gjilan) angeboten, wo sie ihre volle Unterstützung für die Bürger und die Bürgermeister von Kamenica.

  10. #90

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    Zitat Zitat von rockafellA Beitrag anzeigen
    war ja klar dass das nicht von herzen kommt.

    deutschland hat auch seine eigenen bürger in KZ gesteckt musste aber trozdem blechen.

    alle länder des balkans sind interessiert probleme zu lösen,ausser serbien möchte neue probleme schaffen.erst wenn serbien kosovo als staat anerkennt erst dan wird es keine probleme geben und vllt.eine ko-existenz vorher nicht.
    An wen hat Deutschland denn gezahlt
    (Und den Kosovo "Krieg" mit dem 2.WK zu vergleichen ist, entschuldigt die Formulierung, unerhört)

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