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Kosovo Gespräche zwischen Belgrad und Priština [Sammelthread]

Erstellt von Paraćin, 03.04.2013, 11:59 Uhr · 932 Antworten · 44.741 Aufrufe

  1. #31
    Gast829627
    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    dat blendet der diss aus....
    ich hab gestern in die gleiche richtung geschrieben bezw , versucht aus europäischer sicht die sachlage zu sehen....

    ich versuche was mir natürlich nicht gelingen wird & will trotzdem die sache aus europäischer sicht zu betrachten.
    wir , ich müssen die situation zu der wir heute angelangt sind nicht weiter erörtern.!
    wenn wir aber die serbische politik seit 99 in bezug auf kosova und damit verbundenen gewalt/verwaltungs-verlust anschauen , müssen wir sagen das serbien sich immer in der defensive befand. siehe rambouillette 99& wien 2005-06!!!
    oder die anschliessende verfassungsänderung betreffend das kosova bestandteil von serbien ist ist bei der eu damals schon kritisiert sowie als nicht demokratisch betrachtet worden da die albaner nicht abstimmen durfte & wollten.....
    was ich sagen will ist das serbien bei allen stattgefunden verhandlungen stets auf seine maximal forderungen geblieben ist.

    lächerlich............

  2. #32

    Registriert seit
    04.08.2010
    Beiträge
    3.777
    Zitat Zitat von Paraćin Beitrag anzeigen
    . Sorry aber so ein nutzlosen scheiss Thread hab ich lang nicht mehr gesehen, wo man alle wichtigen Themen in eine reinstopft wo Gott Herr Jesus Christis nicht mehr durchblickt. Zudem ist deine Umfrage sehr unangebracht da 85% der User hier Serbien feindlich gestimmt sind. Wenn ich du wäre würd ich ihn schliessen. Poz
    Das ist eine demokratische Umfrage, die weder gegen Serbien noch für Serbien gerichtet ist. Hierbei geht es nur um den Status des Kosovos. Fakten möchte ich außerdem nur ungerne schließen, da mich das Denken der Balkanforumuser interessiert hat. Du kannst ja gerne abstimmen, wir leben in der Demokratie, hajde...hop.

  3. #33
    Avatar von FloKrass

    Registriert seit
    02.12.2011
    Beiträge
    9.970
    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    dat blendet der diss aus....
    ich hab gestern in die gleiche richtung geschrieben bezw , versucht aus europäischer sicht die sachlage zu sehen....

    ich versuche was mir natürlich nicht gelingen wird & will trotzdem die sache aus europäischer sicht zu betrachten.
    wir , ich müssen die situation zu der wir heute angelangt sind nicht weiter erörtern.!
    wenn wir aber die serbische politik seit 99 in bezug auf kosova und damit verbundenen gewalt/verwaltungs-verlust anschauen , müssen wir sagen das serbien sich immer in der defensive befand. siehe rambouillette 99& wien 2005-06!!!
    oder die anschliessende verfassungsänderung betreffend das kosova bestandteil von serbien ist ist bei der eu damals schon kritisiert sowie als nicht demokratisch betrachtet worden da die albaner nicht abstimmen durfte & wollten.....
    was ich sagen will ist das serbien bei allen stattgefunden verhandlungen stets auf seine maximal forderungen geblieben ist.
    Das Problem der serbischen Diplomatie ist, dass sie früher mit maximalen Forderungen auch etwas erreicht haben. Nun sind wir aber an einem Standpunkt gelangt, an dem sich die Sichtweise der internationalen Diplomatie hinsichtlich Serbien gändert hat und solche Forderungen nur noch als lächerlich betrachtet, deshalb Serbien auch als unproduktiv bei den Verhandlungen ansehen. Insbesondere bei den Verhandlungen in Brüssel hat die internationale Diplomatie klar und deutlich gemacht, dass sie keine zweite Republika Sprska duldet, während Serbien immer noch darauf beharrt Exekutiv- und Legislativbefugnisse für die Serben auszuhandeln. Spätestens da hätte man wissen müssen, dass diese Verhandlungen zum scheitern verurteilt waren. Auf der anderen Seite glaubt die serbische Diplomatie, dass sie auf dem internationalen Parket noch etwas zu melden und geht auf maximale Forderungen. Man muss aber einsehen, dass man nicht mehr Jugoslawien heißt, sondern Serbien.

  4. #34
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.090
    Zitat Zitat von FloKrass Beitrag anzeigen
    Das Problem der serbischen Diplomatie ist, dass sie früher mit maximalen Forderungen auch etwas erreicht haben. Nun sind wir aber an einem Standpunkt gelangt, an dem sich die Sichtweise der internationalen Diplomatie hinsichtlich Serbien gändert hat und solche Forderungen nur noch als lächerlich betrachtet, deshalb Serbien auch als unproduktiv bei den Verhandlungen ansehen. Insbesondere bei den Verhandlungen in Brüssel hat die internationale Diplomatie klar und deutlich gemacht, dass sie keine zweite Republika Sprska duldet, während Serbien immer noch darauf beharrt Exekutiv- und Legislativbefugnisse für die Serben auszuhandeln. Spätestens da hätte man wissen müssen, dass diese Verhandlungen zum scheitern verurteilt waren. Auf der anderen Seite glaubt die serbische Diplomatie, dass sie auf dem internationalen Parket noch etwas zu melden und geht auf maximale Forderungen. Man muss aber einsehen, dass man nicht mehr Jugoslawien heißt, sondern Serbien.

    wir sollten & dürfen nicht vergessen das die serbischen politiker bis anfang märz,2013 auf eine teilung kosova`s gearbeitet haben......

    Serbiens Regierungschef für Teilung Kosovos






    • Dacic: "Einzig mögliche Lösung"



    Belgrad/Pristina (Prishtina). Der serbische Regierungschef Ivica Dacic hat die Teilung des Kosovos als einzig mögliche Lösung des Dauerkrisenherdes auf dem Balkan vorgeschlagen. "Ich glaube weiter, dass das die beste und einzig mögliche Lösung ist, beziehungsweise das Einzige, was für Albaner und Serben hinnehmbar ist", sagte Dacic am Donnerstag in Belgrad.
    Das sei auch eine Möglichkeit, die festgefahrene Vermittlung der EU im Kosovo-Konflikt voranzubringen. Die albanisch kontrollierte Kosovo-Regierung sei nicht bereit, der serbischen Minderheit substanzielle Rechte einzuräumen, beschrieb Dacic die Verhandlungen, die kommenden Montag in Brüssel weitergehen. Die EU und die USA lehnen jede Grenzänderung auf der Balkanhalbinsel ab.

    ----------------------------------------------

    mir ist schon bewusst das man bei verhandlungen mit einem hohen preis starten sollten.......
    nur muss man irgendwann auf den boden der realitäten ankommen.

  5. #35
    Avatar von KUQeZI

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    469
    ich kann mich ja auch irren aber so wie ich das sehe sitzt thaci am längeren ast.

    1.) serbien blutet langsam aber sicher finanziell aus. serbien ist so und so nicht gut aufgestellt und dadurch dass sie diese ganzen strukturen aufrecht erhalten wollen erhöht sich die last um einiges. die mögliche streichung von finanzhilfen die serbien dringend benötigt will ich gar nicht weiter erörtern.

    2.) kosova hat die globalen "big-player" hinter sich. wie die usa dazu steht wissen wir alle doch auch die "mächtigen" europäischen länder erwecken den eindruck als würden sie eher zu kosova stehen sofern kosova keine fehler macht und sich zu radikalen handlungen verleiten lässt

    3.) die forderung nach einer 2. RS wird nie nie nie mals akzeptiert weil alle wissen das es dann nur noch schlimmer wird und der kireg dann schon fast vor der tür steht. die forderungen kosovas sind da schon menschlicher. man will den serben sehr gute minderheitenrechte gewähren. alles in allem wirkt die kosovarische stellung zu dem thema "menschlicher" oder auch kooperativer.

    fazit: wenn sich kosova ruhig bleibt und geduldig ist dann wird sich serbien wieder mal bücken müssen.

    so sehe ich das

  6. #36
    Avatar von BIG-Eagle

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    Ich sage euch soviel..........Serbien hat bis jetzt jedes Mal, wenn es um Verhandlungen ging, die Arschkarte gezogen. In Ramboulliet wollten sie nicht unterzeichnen, Thaqi hat unterzeichnet und Milosevic nicht und Serbien hat Bomben einstecken müssen. Ebenfalls in Wien, wo man den Serben die größten Minerheitenrechte angeboten hat und diese abgelehnt haben, was auch zum Scheitern der Verhandlungen in Wien führte. Die Reaktion darauf war die Unabhängigkeitserklärung.
    Jetzt geht es um den Norden, wo man über die Kompetenzen der Assoziation diskutiert. Serbien beharrt darauf, dass die Assoziation exekutive und legislative Kompetenzen erhält, etwas was Prishtina ablehnt.....zu Recht, denn sowas würde den ganzen Staat Kosovo blockieren.

    Man sieht, dass Serbien wegen seiner Sturheit bei jedem Dialog verloren hat.
    In Ramboulliet hat man die Souveränität über Kosovo verloren.
    In Wien hat man Kosovo verloren wegen der Unabhängigkeitserklärung, die heute von der UN-Mehrheit anerkannt ist.
    Jetzt wird man auch noch den Norden verlieren und wenn es schlimm kommt auch den Beitrittstermin. Serbien bringt sich praktisch selbst in diese elende Lage aber man kann es dem Volk nicht beibringen, da man als Verräter abgestempelt werden würde.
    Ich meine, welcher serb. Politiker in der Regierung würde heute vor einem Podest stehen und eingestehen, dass Kosovo verloren ist, ohne wie Zoran Djindjic zu enden?

    Es ist einfach traurig. Traurig für Serbien, weil sie einerseits immer weniger in Kosovo zu sagen haben und auch noch ihre Chancen für die EU schmälern, aber auch traurig für Kosovo, weil man die Entwicklung aufhält und wegen vieler politischer Probleme, kann sich Kosovo nicht so entwickeln, wie es eigentlich sein sollte.

    Ich habe da übrigens ein perfekter Bild dazu


    Thaqi, der King

  7. #37
    Avatar von Lilith

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    Rambouillet hätte kein Land der Welt unterzeichnet weil es quasi die Aufgabe staatlicher Souveränität bedeutet hätte.

  8. #38
    Avatar von BIG-Eagle

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    Man hätte Serbien auch nicht dazu aufgefordert, wenn man nicht diese Menschenrechtsverletzungen in Kosovo durchführte. Aber genau deswegen hat man Serbien die Autorität in Kosovo entzogen, weil man anders den Völkermord nicht hätte verhindern können.
    Wer nicht hören will, muss fühlen.....Milo wollte nicht hören, also musste er fühlen und das hat Serbien zu spüren bekommen

  9. #39
    Avatar von Lilith

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    Zitat Zitat von BIG-Eagle Beitrag anzeigen
    Man hätte Serbien auch nicht dazu aufgefordert, wenn man nicht diese Menschenrechtsverletzungen in Kosovo durchführte. Aber genau deswegen hat man Serbien die Autorität in Kosovo entzogen, weil man anders den Völkermord nicht hätte verhindern können.
    Wer nicht hören will, muss fühlen.....Milo wollte nicht hören, also musste er fühlen und das hat Serbien zu spüren bekommen
    Es geht mir nicht um Kosovo, sondern das Problem war wohl insbesondere Annex B, zu dem sich sehr kritisch wohl selbst etwa Henry Kissinger geäußert hat. Braucht man nicht weiter diskutieren, DAS ist ohnehin Geschichte im Gegensatz zu den aktuellen Gesprächen.

  10. #40

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    Zitat Zitat von Lilith Beitrag anzeigen
    Rambouillet hätte kein Land der Welt unterzeichnet weil es quasi die Aufgabe staatlicher Souveränität bedeutet hätte.
    Apropos Souveränität, es ist lächerlich wenn Serbien auf Souveränität beharrt, 25% des in der Verfassung beinhaltenden Territorium Serbiens steht nicht unter serbischer Staatsgewalt. Genauso lächerlich ist die Behauptung Thacis wen er über "souveräner Kosovo" redet da der Norden nicht unter Staatsgewalt steht.

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