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Kosovo Gespräche zwischen Belgrad und Priština [Sammelthread]

Erstellt von Paraćin, 03.04.2013, 11:59 Uhr · 932 Antworten · 44.735 Aufrufe

  1. #41

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    Zitat Zitat von BIG-Eagle Beitrag anzeigen
    Man hätte Serbien auch nicht dazu aufgefordert, wenn man nicht diese Menschenrechtsverletzungen in Kosovo durchführte. Aber genau deswegen hat man Serbien die Autorität in Kosovo entzogen, weil man anders den Völkermord nicht hätte verhindern können.
    Wer nicht hören will, muss fühlen.....Milo wollte nicht hören, also musste er fühlen und das hat Serbien zu spüren bekommen
    Ja stimmt. Ich meine ich finde die Kriege die man gefuehrt hat einfach nur grausam, andererseits wenn man uns die Autoritaet entzieht und dann mit Uranbomben bewirft und unschuldige Zivilisten toetet... Da sollte die Nato lieber mal sich selbst anschauen als dann den Senf hinzugeben. Man haette gegen das Militaer angreifen sollen und nicht auf unschuldige Zivilisten und genau das gleiche mein ich bei allen Kriegen und das bei allen Seiten. Naja was geschehen ist, ist geschehen, aendern kann mans sowieso nicht.

    sry wegen ae, oe, ue, bin aber in Serbien ;P

  2. #42
    Avatar von skenderbegi

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    was man lange in belgrad & serbien nicht wahrhaben wollte ist eingetreten.....
    serbische politiker wollten die eu & kosova frage einzeln behandeln.
    aber danach siehts nicht aus.!
    serbien hat gegenüber kosova eigentlich stets die hinhalte & blockade-politik geführt die letzten jahren.
    es wurden zum teil nicht mal die dinge umgesetzt ,welche man vereinbart hatte!!!


    Um den Termin für die Beitrittsgespräche zu erhalten, muss Belgrad laut Grubjesic die mit Prishtina (Pristina) erzielten Vereinbarungen voll umsetzen sowie den Dialog über technische Fragen fortsetzen und abschließen. Offen sind derzeit noch Fragen der Telekommunikation und der Stromversorgung, präzisierte Grubjesic in einem Gespräch mit der Tageszeitung "Blic". Auch gelte es die Beziehungen zum Kosovo zu normalisieren.

    http://www.balkanforum.info/f9/belgr...inimal-218527/

    serbien weis eigentlich seit 2 jahren ,welche aufgaben es zu erfüllen hat bezüglich dem datum der beitrittsgespräche........
    das nun versucht wird über 7 mio serben in serbien für 40000 menschen als geisel zu halten müssen die serbischen politiker & das volk verantworten.

    Entweder EU oder Kosovo


    Von Adelheid Wölfl

    Serbien steckt in der Zwickmühle: Einigt sich das Land bis Dienstag nicht mit der Regierung in Prischtina nicht über den Status von Nordkosovo, dann rückt die EU-Perspektive in weite Ferne. Ein endgültiger Verzicht auf die Region, in der Serben wohnen, ist aber schmerzhaft.

    Serbiens Vizepremier Aleksandar Vucic spricht von einer „dramatischen Situation“, in der sein Land zwischen zwei „katastrophalen Lösungen“ zu wählen habe. „Wenn wir den Plan zurückweisen, heißt das, dass sich die Tore für Serbien zum Rest der Welt schließen. Und es heißt weniger Geld für unser Budget und unsere Wirtschaft“, sagte Vucic. Den Plan annehmen aber heißt, die Eingliederung des serbisch besiedelten Nordkosovo in den kosovarischen Staat zu akzeptieren. Bis Dienstag hat Serbien Zeit, sich zu überlegen, ob es den Forderungen der EU – und vor allem Deutschlands – zustimmt. Andernfalls rückt die EU-Mitgliedschaft und damit auch eine wirtschaftspolitische Perspektive für das Balkanland in weite Ferne.

    Finanzminister Mladan Dinkic sagte, 13 Jahre nach dem Sturz von Slobodan Miloševic sei Serbien vom Westen die Rechnung für die falsche Politik der 1990er-Jahre präsentiert worden. Serbien müsse nun ein Kapitel der Geschichte schließen und sich der Zukunft zuwenden. Premier Ivica Dacic sprach von einer „Kapitulation“, die man Serbien angeboten habe und die man nicht akzeptieren könne. Der Dienstag sei der „D-Day“. Denn wenn Serbien bis dahin keine Einigung mit dem Kosovo erreicht, wird die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton keinen positiven Beitrag zum Fortschrittsbericht der EU für den 16. April verfassen und Serbien kein Datum für EU-Verhandlungen bekommen.
    Die EU und die USA verlangen, dass Serbien seine territorialen Ansprüche auf den Kosovo aufgibt und damit auch die Region im Nordkosovo, wo etwa 40 000 Serben leben. Was freilich schon seit zwei Jahren klar ist. Denn die EU und die USA sind nicht gewillt, eine zweite „Republika Srpska“ wie in Bosnien-Herzegowina zu akzeptieren. Deshalb wurde Serbien bereits vor vielen Monaten – etwa von Kanzlerin Angela Merkel – aufgefordert, die „Parallelstrukturen“ bei Polizei, Geheimdiensten und Militärs aus dem Nordkosovo abzuziehen.
    Die kosovarische Vizepremierministerin Edita Tahiri sagte dem Tagesspiegel, dass Serbien „ursprünglich bestätigt hat, dass es die illegalen Strukturen im Norden auflösen wird. Aber als es zu einer endgültigen Entscheidung kommen sollte, schien Serbien nicht mehr dazu bereit zu sein“. Eine Art von Autonomie in einer Republika Srpska sei eine Illusion, sagt Tahiri. „Das haben wir kategorisch abgelehnt.“ Serbien solle die „neuen Realitäten“ akzeptieren, allen voran den „unabhängigen Kosovo“, und aufhören, sich in die Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen.

    Serbien: Entweder EU oder Kosovo - Politik - Tagesspiegel

  3. #43

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    Zeitung: EU will Nordkosovo verwalten

    4. April 2013, 10:21


    Vorschlag Ashtons gegenüber Serbien und Kosovo - UNO-Verwaltung Ostkroatiens in den 90er Jahren als Vorbild

    Belgrad/Prishtina/Brüssel - Die EU will einem serbischen Zeitungsbericht zufolge den Norden des Kosovo verwalten. Das habe EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton Serbien und dem Kosovo vorgeschlagen, berichtete die Zeitung "Danas" am Donnerstag. Nachdem die Verhandlungen zwischen den beiden verfeindeten Nachbarn am Dienstag in Brüssel gescheitert waren, sollen sich beide bis zum kommenden Dienstag zu dem Vorschlag äußern, hieß es in dem Bericht.
    Vorgeschlagen werde eine EU-Verwaltung nach dem Vorbild Ostkroatiens Mitte der 1990er Jahre. Nach dem Bürgerkrieg in Kroatien hatten die Vereinten Nationen für zwei Jahre den von Serben besetzten Osten übernommen. Sie hatten das Gebiet entmilitarisiert, Kommunalwahlen und die Rückkehr von Flüchtlingen organisiert und dann die Region wieder in den kroatischen Staatsverband eingegliedert. Ähnlich wolle die EU jetzt auch im Norden des Kosovo vorgehen. Dort bilden die Serben die Bevölkerungsmehrheit, ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung des Kosovo liegt dagegen nur bei zehn Prozent. (APA, 4.4.2013)


    Zeitung: EU will Nordkosovo verwalten - Kosovo - derStandard.at

  4. #44
    Avatar von FloKrass

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    Wir dürfen aber auch nicht vergessen, was unser Premieminster heute vor unseren Medien deklarierte:

    Dass die kommenden Tage kritisch für unsere Regierung sein werden, da schwere Entscheidungen erwartet werden, die für die politische Führung nicht populistisch sind. Auch Belgrad sei in einer schwierigen Lage.

    Wir sind in einer wichtigen Phase angelangt, einer entscheidenden Phase. Ich kann freilich sagen, dass wir im finalen Prozess der Entscheidungsfindung und der Eröffnung sensibler Themen angelangt sind, die weder für die kosovarische als auch serbische politische Führung populistisch sind, die aber im Interesse des Friedens und der Stabilität aber auch im Interesse des Kosovo sind.


    Daraus könnt ihr euch ableiten, was auch uns die kommenden Tage blühen wird.

    http://lajmonline.com/sq/Politike/Ma...-9-prill-21901

  5. #45
    Avatar von skenderbegi

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    nur so zur errinnerung bezüglich nikolic & dacic äusserungen zu kosova.....
    ist nicht mal ein jahr her!!!!

    Serbien setzt alles daran die Unabhängigkeit des Kosovo aufzulösen und die Wiedereingliederung Kosovos in Serbien voranzutreiben. Wenn es nicht auf dem diplomatischen Weg funktioniert, drohen serbische Politiker, wie der neue Präsident Serbiens Nikolic, auch durch einen neuen Krieg das Kosovo zurückzuerobern.
    Nikolic wiederholte am 29. Juli 2012 in einem Interview für die Zeitung ,,Guardian” in London, dass er sich nicht dafür schäme, was in den 90er Jahren in Jugoslawien vorgefallen ist und bekräftigte, dass seiner Ansicht nach kein Genozid in Sebrenica/Bosnien stattgefunden habe.

    Belgrads Reaktionen auf Ahtisaaris Aussage | Kosovo News

    oops;
    eigentlich wird bezw, sollte heute schon der norden durch eulex verwaltet werden???

    heisst das damit serbien die staatsgrenze kosova`s aktzeptieren würde könnte man sich eine solche "zwischenlösung" vorstellen.....
    dat würde aber bedeutet das serbien die parallel-strukturen aufgeben bezw, auflösen müsste.

    serbien sollte dadurch definitiv keine chance bekommen sich im norden institutionell-einzunisten.

    mit diesem vorschlag kommt man aber anderseits serbien wiedermal entgegen!!!!
    was für vorteile sind für kosova drin?

  6. #46

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    Hoffentlich hat es bald gutes ende

  7. #47

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    oops;
    eigentlich wird bezw, sollte heute schon der norden durch eulex verwaltet werden???

    heisst das damit serbien die staatsgrenze kosova`s aktzeptieren würde könnte man sich eine solche "zwischenlösung" vorstellen.....
    dat würde aber bedeutet das serbien die parallel-strukturen aufgeben bezw, auflösen müsste.

    serbien sollte dadurch definitiv keine chance bekommen sich im norden institutionell-einzunisten.

    mit diesem vorschlag kommt man aber anderseits serbien wiedermal entgegen!!!!
    was für vorteile sind für kosova drin?
    nö, Serbien wird die kriminelle Strukturen im Norden nie freiwillig aufgeben,, es ist politisch der einzige Erpressungsmittel was noch Serbien im Bezug auf kosovo hat. Wenn sie nicht aufgelöst werden, werden sie Fortbestand haben.

  8. #48

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    Ich bin gespannt Was passiert wenn Serbien Kosovo anerkennt ich bin gespannt was danach passiert.

  9. #49
    Avatar von Kampfposter

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    Heute ist Stichtag?

    Ich tippe darauf das die zustimmen, eventuell wenn möglich noch etwas Zeit schinden um es gut verpackt in der öffentlichkeit zu verkaufen.
    Wenn nicht dann ists kacke für beide, wieder ein Jahr für nichts vorbei.

  10. #50

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    Zitat Zitat von Tony Montana123 Beitrag anzeigen
    Ich bin gespannt Was passiert wenn Serbien Kosovo anerkennt ich bin gespannt was danach passiert.
    was soll den so großartiges passieren? eben nichts, Kosovo-Anerkennung ist nur ein Staatsakt was aber nicht heisst dass die jetzige Politik Serbiens gegenüber Kosovo nicht fortgeführt wird.

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