Die Behörden des Kosovo haben heute dem Internationalen Gerichtshof ihre zweite schriftliche Erklärung zur Verteidigung der Unabhängigkeit des Kosovo abgegeben. Der kosovarische Aussenminister, Skender Hyseni, zeigte sich erneut zuversichtlich über einen unparteiischen und neutralen Entschluss des Internationalen Gerichtshofs.
Das Gericht hatte allen Beteiligten drei Monate Zeit gegeben, die Argumente der anderen Teilnehmer anzufechten. Über 30 Länder haben für oder gegen die Unabhängigkeit des Kosovo ausgesagt. Die Mehrzahl dieser Länder habe laut dem kosovarischen Aussenministerium die Behauptungen Serbiens, wonach die Unabhängigkeit des Kosovo im Widerspruch zum Internationalen Recht stehe, widerlegt.

Hyseni sagte, dass das 160-seitige Dokument alle nötigen Fakten zur Verteidigung der Rechtmäßigkeit der Unabhängigkeit sicher stelle.

Heute war der letzte Tag für den Kosovo, um seine zweite schriftliche Erklärung mit Argumenten beim IGH einzureichen. Diese beinhaltet auch alle bisherigen Anerkennungen des Kosovo, erklärte Hyseni.

Ab dem 1. Dezember sollen dann die Anhörungen beginnen. Obgleich nicht sicher steht, wie lange die Anhörungen dauern werden, geht Hyseni davon aus, dass sie bis zum Ende des Monats Dezember reichen werden.

Hyseni sprach seine Zuversicht und seinen Optimismus über eine positive Entscheidung des IGH aus, die weitere Anerkennungen der Unabhängigkeit des Kosovo nach sich ziehen werde.

Der Kosovo wurde bereits von 62 UN-Staaten völkerrechtlich anerkannt, darunter den USA, 22 EU-Staaten und der Schweiz.









Kosovo reicht zweites Dokument beim IGH ein