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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.326 Aufrufe

  1. #991
    Avatar von port80

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    Zitat Zitat von Albanesi
    --------------------

    "NUR RUSSLAND"

    sorry albanesi, will mich jetzt echt nicht streiten, aber wenn das deine meinung ist dann ist es für mich OK so.

    Wer aber die Politik verfolgt der wird wissen das es doch nicht nur russland dagegen ist und das andere Länder wie China diese bühne benutzen werden um ein klares signal nach Taiwan senden zu können, wegen Frankreich steht es Officiel so zu sagen offen wobei ich als albaner nicht auf die franzosen setzen würde....
    es wird keine einfache und klare sache für euch werden...
    wer dies nicht sieht... also ich weis nicht.

  2. #992
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Sumadinac
    13.10.2006


    Petritsch: "Kosovo für Serbien de facto schon verloren"
    Österreichischer UNO-Botschafter in Genf: Belgrad müsse "Realitäten in die Augen sehen"

    Wien - Der Kosovo ist für Serbien "de facto schon verloren". Dies sagte der österreichische Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf, Wolfgang Petritsch, in einem Gespräch mit der APA am heutigen Freitag am Rande der Außenpolitischen Gespräche im Schloss Hernstein in Niederösterreich. Für jede Regierung sei es "schwierig bis unmöglich", einen Teil des Territoriums des eigenen Landes aufzugeben. Aber Belgrad müsse "den Realitäten in die Augen sehen, dass dieses Territorium de facto schon verloren ist".

    In der Schlussphase der Verhandlungen über den künftigen Status der seit 1999 von der UNO verwalteten südserbischen Provinz Kosovo sei es wichtig, sowohl an Belgrad als auch an Pristina zu appellieren, Kompromisse ins Auge zu fassen. Es handle sich im Kosovo aber - formal gesehen - noch immer um fast zwei Millionen Bürger Serbiens, "die absolut nicht in diesem Staatsverband Serbien verbleiben wollen".

    nstre"Was könnte man den Kosovo-Albanern anbieten, damit sie dennoch in Serbien bleiben? Diese Frage ist von Belgrad noch nie beantwortet worden", meinte Petritsch. Die Formel "Mehr als Autonomie, weniger als Unabhängigkeit", die schon seit über einem Jahr bestehe, sei nie konkretisiert worden. "Persönlich glaube ich, dass es auch keine befriedigende Antwort gibt." Aus diesem Grund müsse man ein großes Maß an Realismus an den Tag legen und eine Lösung im Zusammenhang mit der internationalen Gemeinschaft, die auch eine Verantwortung habe, aben.

    Ganz sicher werde es die internationale Gemeinschaft und insbesondere Europa nicht zulassen, dass es einen "exklusiven ethnisch albanischen Staat geben wird". Bei Gesprächen mit Kosovo-Serben habe er, Petritsch, appelliert: "Kosovo, das ist auch eure Heimat". Der Verbleib der Serben im Kosovo sei wichtig. "Vertreibungen und Flucht in Europa, damit muss ein für alle Mal Schluss sein." Den Menschen müsse in ihrer Heimat ein Leben in Würde ermöglicht werden. Europa werde alles dazu beitragen, dass dies erreicht wird.

    Für Europa sei es entscheidend, den gesamten Balkan zu befrieden. Dies wäre auch ein klarer Hinweis darauf, dass die EU als Sicherheitsgemeinschaft funktionsfähig und aktionsfähig sei. Denn in Wirklichkeit gehe es längst um andere Fragen für die EU. "Die eigentliche Herausforderung für die EU ist der Nahe Osten", betonte Petritsch. Voraussetzung für die Ausübung dieser Rolle sei aber, dass der Balkan definitive Grenzen bekommt und in einer Art und Weise staatsrechtlich organisiert wird, damit die nächsten Schritte Richtung Brüssel gemacht werden könnten, und damit auch die Außenpolitik Brüssels in Richtung Nahost intensiviert werden könne.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2623301


    wie ihr entnehmen könnt habe mir die für mich sehr wichtigen punkt
    herausgehoben.(fd)

    petritsch hat recht wenn er sagt wir müssen für die zukunft schauen und die ist EUROPA .

    weil wenn WIR den frieden nicht FINFDEN werden können werden wir die ZUKUNFT auch nicht erreichen können.
    haben WIR keinen frieden werden wir uns mehr mit der vergangenheit ALS DER GEGENWART beschäftigen MÜSSEN.

    und dies wird uns schwächen ALLE . was die folge wäre ein LEBEN in ständiger ungewissheit ZU LEBEN .das sich darauf beschränkt nur in bestimmten zonen ein "geregeltes" ÜBERLEBEN" ZULEBEN.

    SO DANN MÖGEN MEINE NACHBARN MIR VERZEIHEN ABER KOSOVA UND DIE REGION BRAUCHT STABILITÄT UND OHNE ALBANER GEHTS NUN MAL NICHT. SORRY .

  3. #993

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  4. #994

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    Zitat Zitat von Sumadinac
    13.10.2006
    Petritsch: "Kosovo für Serbien de facto schon verloren"
    Braver Kroate/Slowene

  5. #995

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    5.698
    ----------------

  6. #996

    Registriert seit
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    5.698
    http://derstandard.at/?url=/?id=2628711

    Bitten und Drohungen aus Belgrad
    Debatte um Verschiebung des Kosovo-Status
    Mit leeren Händen kam Serbiens Premier, Vojislav Koatunica, aus Luxemburg zurück. Vergebens versuchte er, die EU-Außenminister zu überreden, die im Mai suspendierten Gespräche über das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit Serbien wieder aufzunehmen. Das würde den "demokratischen Block" angesichts der bis zum Jahresende erwarteten Neuwahlen stärken, begründete Belgrad seine diplomatische Initiative, die laut serbischen Medien lediglich von Österreich, Italien, Slowenien und Ungarn unterstützt wurde.

    Die meisten EU-Staaten zeigten kein Verständnis für die innenpolitischen Probleme des serbischen Premiers. Mit der Fortsetzung der EU-Gespräche könne Belgrad erst dann rechnen, wenn der wegen Kriegsverbrechen gesuchte bosnisch-serbische Exgeneral Ratko Mladiæ dem UN-Tribunal in Den Haag ausgeliefert wird, lautete die Botschaft aus Brüssel.

    Prowestliche Kräfte in Serbien sind zu Recht besorgt. Eine europäische Perspektive des Landes scheint immer entfernter zu sein, eine Verhaftung von Mladiæ mitten in der Wahlkampagne ist nicht zu erwarten. Das Referendum über die neue serbische Verfassung am 28. und 29. Oktober, die in der Präambel den Kosovo als einen untrennbaren Bestandteil Serbiens definiert, ist gleichzeitig ein Plebiszit über die zu über neunzig Prozent von Albanern bewohnte, von der UN verwaltete Provinz. Die Gegner der Verfassung meinen, dass dadurch die nationale Euphorie in Serbien wieder ins Leben gerufen wird und die rechtsradikalen Kräfte gestärkt werden.

    Beziehungsabbruch

    Sollte der UN-Sicherheitsrat Serbien eine Unabhängigkeit des Kosovo aufdrängen, müsste Belgrad diplomatische Beziehungen mit allen Staaten abbrechen, die das anerkennen, erklärte Tomislav Nikoliæ, Chef der ultranationalistischen "Serbischen Radikalen Partei" (SRS), die laut Meinungsumfragen mit rund 38 Prozent die stärkste Partei ist. Er gab zu, dass die SRS alle Entscheidungen mit ihrem Parteichef, Vojislav `eaelj, abspricht, der im Gefängnis des UN-Tribunals auf seinen Prozess wartet. Analytiker meinen, dass nach einem Verlust des Kosovo die SRS realistische Chancen hätte, in Serbien an die Macht zu kommen.

    Aus Brüssel und Washington kommen Signale, dass man aus diesem Grund mit der für Serbien wahrscheinlich negativen Entscheidung über den zukünftigen Status des Kosovo bis nach den serbischen Wahlen warten sollte.

    Die Verzögerung der Statusgespräche stieß jedoch auf heftige Proteste in Prishtina. Die Lage in der Provinz ist gespannt, Massenproteste der Kosovo-Albaner sind nicht auszuschließen. Dazu kommt, dass der Prozess gegen Ex-Premier, Ramush Haradinaj, in Den Haag ebenfalls im Frühjahr beginnen könnte. Der Ex-UÇK-Kommandant ist wegen Kriegsverbrechen angeklagt. (Andrej Ivanji aus Belgrad/DER STANDARD, Printausgabe, 19.10.2006)


    -------------


    Wie gesagt träumt weiter von EU , da gehört ihr Serben aber auch nicht hin , insbesondere wenn es den Albaner nicht passt , dann wirds Serbien erst recht dreckig gehen

  7. #997
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von Albanesi
    http://derstandard.at/?url=/?id=2628711

    Bitten und Drohungen aus Belgrad
    Debatte um Verschiebung des Kosovo-Status
    Mit leeren Händen kam Serbiens Premier, Vojislav Koatunica, aus Luxemburg zurück. Vergebens versuchte er, die EU-Außenminister zu überreden, die im Mai suspendierten Gespräche über das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit Serbien wieder aufzunehmen. Das würde den "demokratischen Block" angesichts der bis zum Jahresende erwarteten Neuwahlen stärken, begründete Belgrad seine diplomatische Initiative, die laut serbischen Medien lediglich von Österreich, Italien, Slowenien und Ungarn unterstützt wurde.

    Die meisten EU-Staaten zeigten kein Verständnis für die innenpolitischen Probleme des serbischen Premiers. Mit der Fortsetzung der EU-Gespräche könne Belgrad erst dann rechnen, wenn der wegen Kriegsverbrechen gesuchte bosnisch-serbische Exgeneral Ratko Mladiæ dem UN-Tribunal in Den Haag ausgeliefert wird, lautete die Botschaft aus Brüssel.

    Prowestliche Kräfte in Serbien sind zu Recht besorgt. Eine europäische Perspektive des Landes scheint immer entfernter zu sein, eine Verhaftung von Mladiæ mitten in der Wahlkampagne ist nicht zu erwarten. Das Referendum über die neue serbische Verfassung am 28. und 29. Oktober, die in der Präambel den Kosovo als einen untrennbaren Bestandteil Serbiens definiert, ist gleichzeitig ein Plebiszit über die zu über neunzig Prozent von Albanern bewohnte, von der UN verwaltete Provinz. Die Gegner der Verfassung meinen, dass dadurch die nationale Euphorie in Serbien wieder ins Leben gerufen wird und die rechtsradikalen Kräfte gestärkt werden.

    Beziehungsabbruch

    Sollte der UN-Sicherheitsrat Serbien eine Unabhängigkeit des Kosovo aufdrängen, müsste Belgrad diplomatische Beziehungen mit allen Staaten abbrechen, die das anerkennen, erklärte Tomislav Nikoliæ, Chef der ultranationalistischen "Serbischen Radikalen Partei" (SRS), die laut Meinungsumfragen mit rund 38 Prozent die stärkste Partei ist. Er gab zu, dass die SRS alle Entscheidungen mit ihrem Parteichef, Vojislav `eaelj, abspricht, der im Gefängnis des UN-Tribunals auf seinen Prozess wartet. Analytiker meinen, dass nach einem Verlust des Kosovo die SRS realistische Chancen hätte, in Serbien an die Macht zu kommen.

    Aus Brüssel und Washington kommen Signale, dass man aus diesem Grund mit der für Serbien wahrscheinlich negativen Entscheidung über den zukünftigen Status des Kosovo bis nach den serbischen Wahlen warten sollte.

    Die Verzögerung der Statusgespräche stieß jedoch auf heftige Proteste in Prishtina. Die Lage in der Provinz ist gespannt, Massenproteste der Kosovo-Albaner sind nicht auszuschließen. Dazu kommt, dass der Prozess gegen Ex-Premier, Ramush Haradinaj, in Den Haag ebenfalls im Frühjahr beginnen könnte. Der Ex-UÇK-Kommandant ist wegen Kriegsverbrechen angeklagt. (Andrej Ivanji aus Belgrad/DER STANDARD, Printausgabe, 19.10.2006)


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    Wie gesagt träumt weiter von EU , da gehört ihr Serben aber auch nicht hin , insbesondere wenn es den Albaner nicht passt , dann wirds Serbien erst recht dreckig gehen
    Mal das Thjema Kosovo anzusprechen,ich denke das wir mit dem Status sogar bis Februar oder März warten werden da der Westen weiss das wenn Kosovo vor den serbischen Wahlen abgetrennt wird die Radikalen an die Macht kommen könnten.

    Daher denke ichd as erst Ende Dezember Wahlen in Serbien statt finden und der endgültige Status erst Februar/März ausgesprochen wird von der UN.

  8. #998

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    Die Kontakt-Gruppe muss sich auf eine Lösung des Kosovo-Status einigen. Habe kein Bock mehr auf diese Threads, diese Streitereien etc.

  9. #999
    Avatar von Sousuke-Sagara

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    Die beste Lösung für Kosova:

    Ein Gipfeltreffen irgendwo am Arsch der Welt und der Status wird über eine Partie Super Street Fighter entschieden. 8)

  10. #1000

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    Zitat Zitat von Heishiro_Mitsurugic
    Die beste Lösung für Kosova:

    Ein Gipfeltreffen irgendwo am Arsch der Welt und der Status wird über eine Partie Super Street Fighter entschieden. 8)

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