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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.790 Aufrufe

  1. #1201
    jugo-jebe-dugo
    05.12.2006

    USA überrascht von Veto-Drohung Russlands
    Moskau bekräftigt: Lösung nur durch Kompromiss und Verhandlungen - Iwanow warnt vor neuen Konflikten am Balkan

    Belgrad - Die USA haben sich vom Standpunkt Russlands, ein Veto im UNO-Sicherheitsrat einlegen zu wollen, sollte die Entscheidung über den Kosovo-Status nicht von Pristina und Belgrad angenommen werden, "sehr überrascht" gezeigt. Er könne nicht glauben, dass Russland mit einem Veto drohe, obwohl der UNO-Kosovo-Sonderbeauftragten Martti Ahtisaari seinen Lösungsvorschlag noch gar nicht präsentiert habe, wurde der US-Außenstaatssekretär Nicolas Burns von Belgrader Medien zitiert.

    "Wenn die Lösung für den Status nicht für beide Seiten annehmbar ist, für Belgrad und Pristina, dann wird Russland von seinem Veto-Recht Gebrauch machen", hatte der russische Botschafter in Belgrad, Aleksandar Aleksejev (Aleksejew), am gestrigen Montag in einem Interview für den Belgrader Sender B-92 erklärt. Vielleicht sei der russische Botschafter nur "falsch zitiert" worden, sagte Burns. Er sei jedenfalls "sehr überrascht, so etwas zu hören", fügte er hinzu.

    Standpunkte respektieren

    Der russische Außenminister Sergej Lawrow bekräftigte am Dienstag, dass bei der Lösung der Kosovo-Frage die Standpunkte sowohl Pristinas als auch Belgrads respektiert werden müssten und dass eine Lösung ausschließlich durch Verhandlungen möglich sei. Diese Verhandlungen dürften nicht durch "künstliche Fristen" beschränkt werden. In einem Gespräch mit dem serbischen Außenminister Vuk Draskovic betonte Lawrow, dass die UNO-Resolution 1244 die Basis für jegliche Lösung sei, berichteten Belgrader Medien.

    Der russische Verteidigungsminister Sergej Iwanow warnte unterdessen, dass am Balkan neue Konflikte ausbrechen könnten, sollten sich Belgrad und Pristina nicht über den Kosovo-Status einigen. Im Falle des Kosovo-Konflikts gebe es weiterhin Faktoren, die eine Verschärfung des Konflikts auf internationalem Niveau und ein Einmischen der Nachbarländer in diesen Konflikt hervorrufen könnten. Gerade aus diesem Grund setze sich Russland für eine Fortsetzung des Verhandlungsprozesses ein. "Ein schlechter Friede ist besser als ein guter Krieg", wurde Iwanow von B-92 zitiert.

    Unabhängigkeit als einzig mögliche Lösung

    Der Kosovo wird seit Juni 1999 von der UNMIK verwaltet. Pristina sieht in der Unabhängigkeit die einzig mögliche Lösung, Belgrad ist um den Verbleib der Provinz in den Staatsgrenzen Serbiens bemüht. Ahtisaari will seinen Lösungsvorschlag unmittelbar nach der Parlamentswahl in Serbien (21. Jänner) präsentieren. Laut diplomatischen Kreisen soll eine Status-Lösung dem UNO-Sicherheitsrat im März präsentiert werden.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2684145

  2. #1202

    Registriert seit
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    http://www.mosnews.com/news/2006/12/05/kosovo.shtml

    Russia Will Veto Kosovo Solution Unless Acceptable for Both Sides — Envoy

    Created: 05.12.2006 11:49 MSK (GMT +3), Updated: 17:27 MSK, 1 hour 20 minutes ago

    MosNews

    Russia could use its veto power in the U.N. Security Council to block a solution for Kosovo’s status if both sides are not in agreement, Russia’s ambassador to Serbia said Monday, according to a news report.

    Russia would veto any solution for the contested province that is not agreed upon by both Serbia and the province’s separatist ethnic Albanians, Aleksander Alexeyev said, according to B92 Radio and Television.

    “In case the status solution is not acceptable to both sides — both Belgrade and Pristina — the Russian side will use its veto power,” Alekseyev was quoted as saying.

    There was no immediate confirmation of the comments by the Russian Embassy in Belgrade. Alexeyev spoke in Russian with a Serbian translation by B92, The Associated Press reports.

    Kosovo is formally part of Serbia, but its majority ethnic Albanians overwhelmingly support independence for the province — the demand that Serbia has vowed never to accept.

    International talks aimed at defining a solution for Kosovo started early this year under U.N. mediation, but so far have produced no result because the two sides remain entrenched in their positions.

    The Kosovo issue is believed to be the last potential flashpoint in the Balkans.

    Following lack of progress in the talks, U.N. envoy Martti Ahtisaari has started working on a proposal for the province. The draft solution is expected to be presented to major world powers of the so-called Contact Group, and the two sides in the talks early next year.

    The future solution also needs approval at the U.N. Security Council — where Russia has veto power — before it can take effect.

    Serbian officials repeatedly have said they count on Russia’s veto in the Security Council to prevent Kosovo independence, but Alexeyev comments to B92 mark the first time a Russian official confirmed such a possibility. There was no immediate comment from Moscow.

    Russia in the past has urged both sides to find a negotiated settlement and warned against one-sided solutions. Moscow fears that Kosovo independence could set a precedent for Russian-backed separatist regions in the former Soviet Union.

    Kosovo became an international protectorate in 1999, after NATO intervened in the province to stop a Serbian crackdown against ethnic Albanian separatists.

    Russia is considered to be a traditional Serbian ally. Both countries share strong cultural, historic and religious ties.


  3. #1203

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    http://news.monstersandcritics.com/e...nce_ambassador

    Also....never ever zur Unabhängigkeit.

  4. #1204

    Registriert seit
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    7.678
    Diplomaten labern so viel

    Auch zig andere westliche Diplomaten haben von der Unabhängigkeit gesprochen, was bringt es wenn ein russischer nun gegen eine Unabhängigkeit spricht?

    Nichts

  5. #1205

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    Zitat Zitat von port80
    CEKU DER KASPER DER NATION!!!!
    Allein durch diese kurze Aussage denkt dein Gehirn(obwohl es sehr minimal ist) an eine Unabhängigkeit.

  6. #1206

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    Auszug aus dem Standard-Forum:

    Friedrich Ebert:
    Ich habe gehört, dass vor kurzem die USA eine Genehmigung für den Beitritt Russlands in der WTO gegeben haben oder haben die Russen das vergessen? Es gab immer wieder solche "dummen" Aussagen von russischen Diplomaten, unter anderem der Außenminister, der seine Aussage revidiert hat. Die Unabhängigkeit Kosovos ist nicht mehr zu verhindern oder wie stellt sich Russland das vor? Das ein Volk, dass auf die Unabhängigkeit vorbereitet ist, doch in Serbien verbleibt? Das wird nicht gehen und außerdem äußerten sich oft auch westliche Diplomaten genauso wie russische Diplomaten, dass es kein Veto geben wird! Und alles andere wäre auch eine Überraschun. Oder will Russland mit den USA einen politischen Streit?

    ----------------

    Hier ein richtiger Grieche

    Philantropolus
    @Herrn Ebert
    Sie sagen´s. Aber versuchen Sie mal einem Kind beizubringen, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Ebenso erfolglos ist es mit den Serben, aber irgendwann werden Kinder groß und Serben wach und erkennen die Realität!

  7. #1207

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    http://www.eurasischesmagazin.de/art...kelID=20061111

    Russland wird seine Beziehungen wegen Europa nicht mit den USA verschlechtern, ebenso spricht der stellvertretender Direktor des Moskauer Europa-Instituts und Vorsitzender des „Unabhängigen Rates für Außen- und Verteidigungspolitik“ von einer Enthaltung des Vetos.
    (Dieses Gremium berät die russische Regierung bei der Erarbeitung außenpolitischer Strategien.)

    Muss nichts Eindeutiges heissen, aber es könnte in diese Richtung gehen.

  8. #1208
    Avatar von skenderbegi

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    11.090
    Zitat Zitat von Taulant
    http://www.eurasischesmagazin.de/artikel/?artikelID=20061111

    Russland wird seine Beziehungen wegen Europa nicht mit den USA verschlechtern, ebenso spricht der stellvertretender Direktor des Moskauer Europa-Instituts und Vorsitzender des „Unabhängigen Rates für Außen- und Verteidigungspolitik“ von einer Enthaltung des Vetos.
    (Dieses Gremium berät die russische Regierung bei der Erarbeitung außenpolitischer Strategien.)

    Muss nichts Eindeutiges heissen, aber es könnte in diese Richtung gehen.
    http://www.mz-web.de/servlet/Content...=1018881578341

    der nikolic ist gut und hat humor......
    dieser droht doch tatsächlich den länder die kosova anerkennen würden mit totalem diplomatischen-boykott......!

    die frage muss erlaubt sein wer wohl von den länder eine zusammenarbeit braucht .......?

  9. #1209

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    Unser Nikolic, immer wieder für einen Witz zu haben.

  10. #1210
    jugo-jebe-dugo
    Regierung beschließt Entsendung weiterer Polizisten in den Kosovo

    Plassnik: Weiterer Beitrag Österreichs zur Sicherheit und Stabilität am Balkan
    Wien - Die Regierung hat am Dienstag die Entsendung von bis zu sechs weiteren Polizisten in den Kosovo beschlossen, wie aus einer Aussendung des Außenministeriums von Dienstag hervorgeht. Damit wird das österreichische Kontingent in der UN-Mission im Kosovo (UNMIK) bis Ende Juni 2007 auf bis zu 30 Beamte aufgestockt. Bis zu drei österreichische Polizei-Instruktoren sollen zudem weiterhin in Jordanien irakische Polizisten ausbilden.

    Außenministerin Ursula Plassnik sprach nach dem Ministerrat von einem "weiteren Beitrag Österreichs zur Sicherheit und Stabilität am Balkan". Dass die UNO Österreich um eine Aufstockung seines Kosovo-Kontingentes gebeten habe, sei "eine besondere Anerkennung der Leistungen unserer Exekutivbeamten", sagte sie laut Aussendung.

    Die Ausbildner für irakische Polizisten hätten sich ebenfalls bewährt. Das sei ihr auch bei ihrem Besuch in Jordanien am Montag mehrfach versichert worden, wird die Ministerin zitiert. In Jordanien erhalten irakische Polizisten seit Ende 2003 an einer Außenstelle der irakischen Polizeiakademie durch internationale Instruktoren eine Grundausbildung.

    Der Ministerrat entschied am Dienstag außerdem die Novellierung des Konsulargebührengesetzes, wie durch einen EU-Beschluss vorgesehen. Demnach sollen die Gebühren für Schengen-Visa von 35 auf 60 Euro erhöht werden. Davon ausgenommen sind bestimmte Personengruppen sowie Staaten, mit denen über Visaerleichterungen verhandelt wird oder bereits Abkommen geschlossen wurden. Die Ausnahme der Balkan-Länder von der Erhöhung bezeichnete Plassnik laut Aussendung als ein "wichtiges Signal für den Annäherungsprozess" dieser Staaten an die EU.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2685675

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