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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.685 Aufrufe

  1. #1221
    Avatar von albaner

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    Zitat Zitat von drenicaku
    türkischer botschafter in kosova bestätigt, dass die türkei ein unabhängiges kosova unterstützt, da die kosovarische bevölkerung ein verbleib unter serbien nicht akzeptiert.

    rtklive.com
    das haben die türken auch schon vor längerer zeit mal gesagt , irgendwo im forum hier gibt es ein thema darüber auf deutsch.

  2. #1222

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    517
    Zitat Zitat von Lepoto
    Zitat Zitat von FReitag
    Ich finde es erstaundlich dass man sagt das Kosova "Faktisch von terroristen reigiert wird"


    ZUmal dieser Mann vergessen hatt dass die Unmik das Kosova immernoch rechtlich regiert, jetzt weis man nicht ob er die Unmik meint oder doch die kosovarische Regierung die in der Praxis und sowohl auch in der Theorie keine Macht ausüben darf sondern eher als Farce für die albanische Bevölkerung dient.


    Wenns um staatlichen Terrorismus geht dan steht wohl Russland an erster stelle.

    Nachdem Putin an die Macht kam wurden alle mächtigen Leute die nicht hinter Putin stehen vom Weg geräumt, als erster durfte der Herr (nemn vergesen) dran glauben dem die grösste Ölfirma in Russland gehört (gehörte), jetzt sitz er im Gefägniss wegen angeblichen Stuerhinterziehung, vor einem Monat durfte die Journalistin dran glauben, die einzige in Russland welche das wahre Gesicht der russischen Regierung zeigte und jetzt der Herr Litwinenkos.
    wenn es um staatlichen terrorismus geht, dann steht definitiv die usa an erster stelle. - in eurem fall dummerweise euer "helfer" und verarscher.

    du kannst sagen was du willst, aber seitdem putin die macht vom alki und ausverkäufer jelzin übernommen hat, verdient russland richtig viel geld und wächst und wächst und gleichzeitig sind auslandschulden massiv abgebaut worden.
    und das ist wohl die primäre aufgabe seines jobs.

    ps: jetzt besitzen die russen sogar die "frechheit" westliche unternehmen aufzukaufen statt wie bis anhin umgekehrt zu "demokratischen" zeiten jelzins. wie kommt das wohl?

    pps: was glaubst du denn, wie dieser privatmann umgehend nach dem zusammenbruch der sowjetunion zu dieser grössten ölfirma gekommen ist? legal? mit hosenknöpfen?

    egal ob man die russen mag oder nicht spielt überhaupt keine rolle, putin hat in so kurzer die gesamte situation gedreht - und das ist erst der anfang. kurz, aus russischer sicht hat er einen verdammt guten job gemacht.
    Guten TAg

    Durch Terror erreicht man ja vieles.

  3. #1223
    jugo-jebe-dugo
    06.12.2006

    Kosovo kann nicht die Unabhängigkeit erhalten, sondern nur eine wesentliche Autonomie innerhalb Serbiens, wurde bei der internationalen Konferenz „Kosovo-Lösung: westliche Optionen und serbische Strategie“, die in Belgrad in der Organisation des US-Rates für Kosovo stattfindet.

    Die Leiterin des Koordinationszentrums für Kosovo und Metohija, Sanda Raskovic Ivic, hat daran erinnert, dass mit der neuen Verfassung klar definiert wurde, dass Kosovo untrennbarer Teil der Republik sei. „Die Lösung für die südliche, serbische Provinz muss eine Kompromisslösung sein und Serbien ist bereit für weitere Verhandlungen“, hat Raskovic Ivic wissen lassen.

    Der Analytiker und Direktor des US-Rates für Kosovo und Metohija, James Jatras, hat darauf hingewiesen, dass diese Strategie des Westens für die südliche, serbische Provinz falsch sei und die Regierung in Belgrad dazu aufgerufen, dass sie auf der Einstellung, dass Kosovo untrennbarer Teil Serbiens sei, bestehe.

    An der Konferenz nehmen Kongressabgeordnete, politische Analytiker und Wissenschaftler aus Serbiens, den USA, Kanada, Russland und Großbritannien teil, sowie Vertreter der Serbischen-Orthodoxen Kirche.

    Quelle: http://www.rts.co.yu/jedna_vest.asp?...&IDNews=169694

  4. #1224
    Avatar von Grobar

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    9.644
    Zitat Zitat von Sumadinac
    Der Analytiker und Direktor des US-Rates für Kosovo und Metohija, James Jatras, hat darauf hingewiesen, dass diese Strategie des Westens für die südliche, serbische Provinz falsch sei und die Regierung in Belgrad dazu aufgerufen, dass sie auf der Einstellung, dass Kosovo untrennbarer Teil Serbiens sei, bestehe.
    Sorry aber ich check den satz nicht.
    Was meinen die damit?
    welche strategie von wem ist falsch und wer besteht auf was und was will James?

    Hab den satz mehrmals durchgelesen aber check ihn nicht, echt!

  5. #1225
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von Grobar
    Zitat Zitat von Sumadinac
    Der Analytiker und Direktor des US-Rates für Kosovo und Metohija, James Jatras, hat darauf hingewiesen, dass diese Strategie des Westens für die südliche, serbische Provinz falsch sei und die Regierung in Belgrad dazu aufgerufen, dass sie auf der Einstellung, dass Kosovo untrennbarer Teil Serbiens sei, bestehe.
    Sorry aber ich check den satz nicht.
    Was meinen die damit?
    welche strategie von wem ist falsch und wer besteht auf was und was will James?

    Hab den satz mehrmals durchgelesen aber check ihn nicht, echt!

    Er meint damit den Westen,die Strategie des Westens ist ein Unabhängiges Kosovo oder zumidnest eine bedingte Unabhängigkeit.

  6. #1226
    Avatar von Grobar

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    Zitat Zitat von Sumadinac
    Er meint damit den Westen,die Strategie des Westens ist ein Unabhängiges Kosovo oder zumidnest eine bedingte Unabhängigkeit.
    und die ist laut meinung von James Falsch.
    Hab ich das richtig verstanden?
    Dachte schon.....
    ...diese verdammten Schreiberlinge!!!...wir zahlen geld fuer deren ausbildung und die koennen nicht mal nen einfachen Satz zweifelsfrei formulieren...

  7. #1227
    Avatar von port80

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    1.331
    Russland ist gegen ein unabhängiges Kosovo
    Sollte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen für das Kosovo einen unabhängigen Status durchzusetzen versuchen, könnte sich Moskau mit der Anerkennung von Abchasien und Ossetien revanchieren und damit Georgien in die Bredouille bringen. Auf dem kaukasischen Schachbrett spiegeln sich somit die Züge wider, die auf dem Balkan getätigt werden. Schach im Kosovo – Schach in Georgien. Wer Großmeister wird, ist offen.
    Von Ulrich Heyden
    EM 11-06 · 30.11.2006

    W as das Kosovo betrifft, stellt sich Russland quer. Als Wladimir Putin im Herbst westliche Russland-Experten und Journalisten in seine Vorstadtresidenz Nowo-Ogarjewo geladen hatte, wurde dies schnell klar. Seinen Besuchern sagte der Kreml-Chef ohne Umschweife, für den Fall, dass im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine Resolution zur Unabhängigkeit des Kosovo vorgelegt wird, „schließen wir nicht aus, dass wir von der Möglichkeit unseres Veto-Rechts Gebrauch machen.“ Der russische Präsident unmissverständlich: „Wir haben die Resolution Nr. 1244 und niemand hat sie außer Kraft gesetzt.“ Mit dieser 1999 beschlossenen UN-Resolution wurde das Kosovo zwar unter UN-Aufsicht gestellt, gleichzeitig wurde die Region aber als Teil Serbiens definiert.
    Der westliche Plan für die bedingte Unabhängigkeit des Kosovo hängt in der Luft

    Mit Putins „Njet“ wird ein von den westlichen Staaten ausgearbeiteter Plan für eine bedingte Unabhängigkeit des Kosovo in Frage gestellt. In der Jugoslawien-Kontaktgruppe sind neben Russland und den USA, Deutschland, England, Frankreich und Italien vertreten. Nach den Vorstellungen der westlichen Staaten soll das Kosovo einen Sitz in den Vereinten Nationen, eine eigene Armee und einen eigenen Geheimdienst bekommen. Den völkerrechtlichen Status klammerte man vorerst aus.

    Der außenpolitische Experte Sergej Karaganow glaubt, dass sich Russland im Sicherheitsrat der Stimme enthält. Im Interview mit dem EURASISCHEN MAGAZIN erklärte Karaganow, der auch die Regierung berät, Russland habe bewusst keinen eigenen Plan für das Kosovo vorgelegt. „Wir werden unsere Freunde im Westen nicht vor den Folgern ihrer Fehler retten und dafür die Verantwortung übernehmen.“
    Wird der Kreml die Unabhängigkeit Abchasiens und Ossetiens anerkennen?

    Wenn es nach dem Kreml geht, wird die Anerkennung des Kosovo für den Westen teuer. Russland will im Gegenzug Abchasien und Süd-Ossetien, die sich 1992 in Bürgerkriegen von Georgien abgespalten hatten, als unabhängige Staaten anerkennen. Putin erklärte in Novo-Ogarjewo, der Kosovo und die Gebiete in Georgien „unterscheiden sich nicht. Man kann nicht hinsichtlich des Kosovo eine Regel anwenden und in Bezug auf Abchasien und Süd-Ossetien eine andere.“ Putin warnte, die Unabhängigkeit des Kosovo könne zur Destabilisierung „in der Region“ führen. Noch leben im Kosovo 100.000 Serben. Wenn die Region unabhängig werde, droht ihnen – so die Moskauer Prognose - die Vertreibung. Putin verwies auf die Erfahrungen im Irak. Im kurdischen Teil des Landes „hängen nur noch kurdische Flaggen, irakische Flaggen hängen dort nicht mehr.“
    Konfliktlinie auch am Dnjestr

    Dass es in Bezug auf die „eingefrorenen Konflikte“ im Kaukasus und in Moldawien erhebliche Meinungsverschiedenheiten mit dem Westen gibt, zeigt auch der Konflikt um Transnistrien, welches sich 1992 nach einem Bürgerkrieg von Moldawien abspaltete. Putin erklärte seinen Zuhörern in Nowo-Ogarjewo, Russland sei bereit mit den Partnern in Europa an der Regulierung von Konfliktsituationen - „wo sie auch entstehen“ - zu arbeiten. Der Kreml-Chef nannte die selbsternannte armenische Republik Nagorni-Karabach in Aserbaidschan, die abtrünnigen Gebiete in Georgien und das in Moldawien gelegene Transnistrien.

    Leider gelänge es aber „nicht immer unsere Tätigkeit abzustimmen.“ Der 2003 von Russland vorgelegte Föderalisierungs-Plan für Moldawien scheiterte – so Putin - „an den Ängsten unserer westlichen Partner“. Russland hatte mit einem Memorandum versucht, seinen Einfluss in Moldawien langfristig zu sichern. Mit dem Dokument wäre die korrupte Regierung der selbsternannten „Transnistrien-Republik“ aufgewertet worden und die in Transnistrien stationierten russischen Truppen hätten eine Bestandsgarantie für 20 Jahre bekommen. Der EU-Sicherheitsbeauftragte Javier Solana hatte damals bis zur buchstäblich letzten Minute um den Einfluss des Westens gekämpft. In einem nächtlichen Telefongespräch hatte er den moldawischen Präsidenten Wladimir Woronin dazu überredet, das russische Memorandum nicht zu unterschreiben.

    http://www.eurasischesmagazin.de/art...kelID=20061110

  8. #1228
    Avatar von Lepoto

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    Zitat Zitat von Grobar
    Zitat Zitat von Sumadinac
    Er meint damit den Westen,die Strategie des Westens ist ein Unabhängiges Kosovo oder zumidnest eine bedingte Unabhängigkeit.
    und die ist laut meinung von James Falsch.
    Hab ich das richtig verstanden?
    Dachte schon.....
    ...diese verdammten Schreiberlinge!!!...wir zahlen geld fuer deren ausbildung und die koennen nicht mal nen einfachen Satz zweifelsfrei formulieren...
    das nennt sich höhere diplomatie.

    viel sagen und doch nichts sagen.
    das ist ja der witz! niemand kann ihm später etwas unterstellen.

  9. #1229

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    erster kosova-serbe beantragt rückkehr nach ks.
    der serbe der ein haus in kraljevo hat, will in seine stadt gjakova zurück.

    wörtlich:"unter den albanern ist es einfacher zu leben als mit serben"!



    Miodrag Radojecic, me banim në Kralevë, ka bërë kërkesë në zyrën e UNMIK-ut për rikthim në komunën e Gjakovës
    www.kosovalive.com
    -------------------------

    was ist eigentlich, wenn seine rückkehr abgelehnt wird?
    wie lange kann er in kraljevo überleben?


  10. #1230
    Avatar von TigerS

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    EU sucht Weg aus Kosovo-Dilemma

    EU sucht Weg aus Kosovo-Dilemma
    Von Wolfgang Tucek


    Harte Fronten rund um den Kosovo: Die USA und die EU müssen versuchen, die Zustimmung Serbiens und Russlands für eine Lösung der Statusfrage zu gewinnen. Belgrad beharrt darauf, dass die unter UNO-Verwaltung stehende südserbische Provinz ein "integraler Bestandteil" Serbiens sei. Die albanisch dominierte Führung in Pristina will die Unabhängigkeit.
    Der die Verhandlungen leitende UNO-Sondergesandte Matti Ahtisaari hat bereits durchblicken lassen, dass er für eine einvernehmliche Lösung keine Chance sehe.

    Eine einseitige Entscheidung gegen den Willen Serbiens müsste jedoch der UNO-Sicherheitsrat einstimmig beschließen – aber Russland winkt mit dem Veto. Und die Zeit drängt: Nach den serbischen Wahlen am 21. Jänner wird Ahtisaari seinen Lösungsvorschlag präsentieren. Experten erwarten, dass sich die Sicherheitslage im Kosovo um diesen Termin "anspannen" werde.

    Den ersten Riesenschritt in Richtung Belgrad hat die Nato unternommen. Völlig überraschend wurde Serbien beim Gipfeltreffen Ende November in Riga ein Kooperationsvertrag als Mitglied der so genannten Partnerschaft für den Frieden (PfP) angeboten. Dabei sei die Kosovo-Situation "hundertprozentig ein Aspekt" gewesen, hieß es in Diplomatenkreisen.

    Nato-Beschluss als Wegweiser?
    Die USA erwarteten sich im Gegenzug für ihre Zustimmung in letzter Minute eine "flexiblere Haltung" Serbiens. Denn bis dahin sei die Vorbedingung für diesen Schritt stets die volle Kooperation Belgrads mit dem UNO-Kriegsverbrechertribunal (ICTY) in Den Haag gewesen. Das bedeutete bisher – und nach Lesart der EU noch immer – die Auslieferung des als Kriegsverbrecher gesuchten serbischen Ex-Generals Ratko Mladic.

    Jetzt schreiben die Nato-Staats- und Regierungschefs in ihren Beschlüssen lediglich, dass sie die Zusammenarbeit "erwarten" – "wir werden die diesbezüglichen Fortschritte genau kontrollieren." Dass eine Aufnahme in die PfP aber rückgängig gemacht werden könnte, sei "sehr unwahrscheinlich", hieß es. Und unterschrieben haben dieselben Staats- und Regierungschefs aus Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden, die Annäherungsgespräche mit Serbien an die EU genau mit dem Mladic-Argument auf Eis gelegt hatten.

    Zwar sind Nato und EU nicht unmittelbar vergleichbar. Es gebe aber sehr wohl einen "indirekten Effekt" auf die EU, "die Situation neu zu bewerten", sagte ein hochrangiger Diplomat. Und dass weder Georgien noch der Ukraine irgendwelche Avancen von Seiten der Nato gemacht wurden, könne auch als Signal an Russland verstanden werden. Doch Ahtisaari habe eben nur ein Mandat, um Vorschläge zu machen, aber nicht zur Lösung des Problems, erklärte der russische EU-Botschafter Wladimir Chizhov.



    http://www.wienerzeitung.at/DesktopD...wzo&cob=260464

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