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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.608 Aufrufe

  1. #1271
    jugo-jebe-dugo
    Die Nachricht müsste Morgen in den westlichen Medien kommen wenn es stimmt.

  2. #1272

    Registriert seit
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    11.391
    Zitat Zitat von TigerS
    Zitat Zitat von Kosova-Kusho
    Zitat Zitat von lepotan
    Ich versteh zwar nichts aber wäre es wirklich wichtig wäre es bereits in den wichtigen zeitungen und im fernsehen.
    wir sind ja nicht unabhängig, aber sie haben beschlossen Kosova als Staat anzuerkennen im laufe des nächsten Jahres

    2007 ist es also so weit

    Au revoir Srbija
    ich dachte 2006 war es so weit und wie pristinase es immer sagte 1 januer 2007 ist es so weit und immer verschiebt es sich .
    januar ist zu früh.
    erst die serbischen wahlen abwarten.
    wenn die srs gewinnt, werden weitere tausend nato soldaten ins kosovo transportiert und us-kriegsschiffe in die adria "geparkt", dann erst unabhängigkeit.

    wenn tadic/kostunica gewinnt, denke so gegen märz wird es die ersten anerkennungen geben.

  3. #1273
    Crane
    Voelliger Bloedsinn Leute.... schon krass was manche Zeitungen da schreiben. Es ist ueberhaupt nichts beschlossen werden. Kauft euch doch mal echte Zeitungen das geht ja garnicht was hier immer fuer "Nachrichten" gepostet werden...

  4. #1274

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    4.459
    Tadic: Kosovo näher an der Unabhängigkeit als an Serbien

    Aber Serbiens Präsident will kämpfen: "Kein normales Land verzichtet auf einen Teil seines Gebietes"
    Belgrad - Der serbische Präsident Boris Tadic räumt ein, dass die derzeit von der UNO verwaltete serbische Provinz Kosovo unabhängig werden könnte. "Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kosovo unabhängig wird, ist gegenwärtig wesentlich größer (als dass dies nicht passieren wird, Anm.)", präzisierte Tadic am Sonntag auf einer Veranstaltung zum Menschenrechtstag in Belgrad. Das sei jedem Bürger Serbiens bekannt, er habe kein Recht, seine Mitbürger zu täuschen, werde aber bis zuletzt darum kämpfen, das zu verhindern, unterstrich der serbische Präsident. "Kein normales Land verzichtet auf einen Teil seines Gebietes", so der Präsident Serbiens.

    Ein führender Vertreter der regierenden Demokratischen Partei Serbiens (DSS) erklärte dazu, wie sich die Partei von von Ministerpräsident Vojislav Kostunica im Fall einer Unabhängigkeit des Kosovo verhalten würde. Die DSS würde "weder eine bedingte noch irgendwelche andere Unabhängigkeit eines Teils" des Gebietes Serbiens anerkennen, kündigte Vladeta Jankovic am Sonntag an: "Wir würden uns so verhalten, wie China gegenüber Taiwan oder wie sich die Bundesrepublik Deutschland gegenüber der Demokratischen Deutschen Republik verhalten hat", präzisierte Jankovic gegenüber der Tageszeitung "Blic".

    Lösungsvorschlag von Ahtisaari

    Der UNO-Chefverhandler für den Kosovo, Martti Ahtisaari, wird Belgrad und Pristina nach der serbischen Parlamentswahl am 21. Jänner seinen Lösungsvorschlag für den künftigen Status des Kosovo präsentieren. Während Pristina auf eine Unabhängigkeit drängt, ist Belgrad strikt dagegen.

    Jüngste Meinungsumfragen in Serbien deuten daraufhin, dass Kostunica gute Aussichten hat, sein Amt auch in den kommenden vier Jahren zu behalten. Die um die DSS entstandene Wahlkoalition liegt einigen Umfragen nach zur Zeit in leichter Führung vor der Demokratischen Partei Tadics, allerdings hinter der ultranationalistischen Serbischen Radikalen Partei (SRS). Umfragen zeigten auch, dass die DSS-Anhänger einer Regierungskoalition mit den Ultranationalisten mehrheitlich abgeneigt sind. Als wahrscheinlichster Bündnispartner Kostunicas wird daher die Demokratische Partei Tadics angesehen. (APA)

    http://derstandard.at/?url=/?id=2691171

  5. #1275
    Avatar von TigerS

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    Zitat Zitat von drenicaku
    Zitat Zitat von TigerS
    Zitat Zitat von Kosova-Kusho
    Zitat Zitat von lepotan
    Ich versteh zwar nichts aber wäre es wirklich wichtig wäre es bereits in den wichtigen zeitungen und im fernsehen.
    wir sind ja nicht unabhängig, aber sie haben beschlossen Kosova als Staat anzuerkennen im laufe des nächsten Jahres

    2007 ist es also so weit

    Au revoir Srbija
    ich dachte 2006 war es so weit und wie pristinase es immer sagte 1 januer 2007 ist es so weit und immer verschiebt es sich .
    januar ist zu früh.
    erst die serbischen wahlen abwarten.
    wenn die srs gewinnt, werden weitere tausend nato soldaten ins kosovo transportiert und us-kriegsschiffe in die adria "geparkt", dann erst unabhängigkeit.

    wenn tadic/kostunica gewinnt, denke so gegen märz wird es die ersten anerkennungen geben.
    bist du dir da sicher ,ihr redet immer viel und dann kommt es nicht so .

    noch mal meine frage was ist wenn es immer weiter geht mit denn verschiebungen ? was werdet ihr dann machen weiter an die unabhängigkeit glauben ,träumen ,hoffen und weiter sagen ja ja eines tages, oder werdet ihr euch dann einfach damit zufrieden geben das es kein unabhängiges kosovo gäben wird.

  6. #1276

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    Zeigt mal ne ansehliche quelle aber bitte nicht so ein klatsch blatt wie der spiegel oder so sondern eher sowas wie standard.at

  7. #1277
    Avatar von TigerS

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    Zitat Zitat von lepotan
    Zeigt mal ne ansehliche quelle aber bitte nicht so ein klatsch blatt wie der spiegel oder so sondern eher sowas wie standard.at
    gibts net .

  8. #1278
    Avatar von TigerS

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    Zitat Zitat von DonBosancero
    Tadic: Kosovo näher an der Unabhängigkeit als an Serbien

    Aber Serbiens Präsident will kämpfen: "Kein normales Land verzichtet auf einen Teil seines Gebietes"
    Belgrad - Der serbische Präsident Boris Tadic räumt ein, dass die derzeit von der UNO verwaltete serbische Provinz Kosovo unabhängig werden könnte. "Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kosovo unabhängig wird, ist gegenwärtig wesentlich größer (als dass dies nicht passieren wird, Anm.)", präzisierte Tadic am Sonntag auf einer Veranstaltung zum Menschenrechtstag in Belgrad. Das sei jedem Bürger Serbiens bekannt, er habe kein Recht, seine Mitbürger zu täuschen, werde aber bis zuletzt darum kämpfen, das zu verhindern, unterstrich der serbische Präsident. "Kein normales Land verzichtet auf einen Teil seines Gebietes", so der Präsident Serbiens.

    Ein führender Vertreter der regierenden Demokratischen Partei Serbiens (DSS) erklärte dazu, wie sich die Partei von von Ministerpräsident Vojislav Kostunica im Fall einer Unabhängigkeit des Kosovo verhalten würde. Die DSS würde "weder eine bedingte noch irgendwelche andere Unabhängigkeit eines Teils" des Gebietes Serbiens anerkennen, kündigte Vladeta Jankovic am Sonntag an: "Wir würden uns so verhalten, wie China gegenüber Taiwan oder wie sich die Bundesrepublik Deutschland gegenüber der Demokratischen Deutschen Republik verhalten hat", präzisierte Jankovic gegenüber der Tageszeitung "Blic".

    Lösungsvorschlag von Ahtisaari

    Der UNO-Chefverhandler für den Kosovo, Martti Ahtisaari, wird Belgrad und Pristina nach der serbischen Parlamentswahl am 21. Jänner seinen Lösungsvorschlag für den künftigen Status des Kosovo präsentieren. Während Pristina auf eine Unabhängigkeit drängt, ist Belgrad strikt dagegen.

    Jüngste Meinungsumfragen in Serbien deuten daraufhin, dass Kostunica gute Aussichten hat, sein Amt auch in den kommenden vier Jahren zu behalten. Die um die DSS entstandene Wahlkoalition liegt einigen Umfragen nach zur Zeit in leichter Führung vor der Demokratischen Partei Tadics, allerdings hinter der ultranationalistischen Serbischen Radikalen Partei (SRS). Umfragen zeigten auch, dass die DSS-Anhänger einer Regierungskoalition mit den Ultranationalisten mehrheitlich abgeneigt sind. Als wahrscheinlichster Bündnispartner Kostunicas wird daher die Demokratische Partei Tadics angesehen. (APA)

    http://derstandard.at/?url=/?id=2691171
    ach man das wolllte ich grad posten

  9. #1279
    jugo-jebe-dugo
    BELGRAD, 11. Dezember (RIA Novosti). Eine Lösung des Kosovo-Problems, die Belgrad und Pristina von außen aufgezwungen wird, wäre die schlechteste Variante einer Konfliktregelung, so meinte der neue Botschafter Serbiens in Moskau, Stanimir Vukicevic, in einem Interview für RIA Novosti.

    "Die Lösung für den Kosovo muss ausschließlich Kompromisscharakter tragen. Es darf keine Sieger und Besiegten geben. Sie muss derart sein, dass sie den Interessen der Albaner, der Serben und aller anderen Völker entspricht, die in dem Kraj leben. Dabei muss sie vom Prinzip der Unverletzlichkeit der bestehenden Grenzen Serbiens ausgehen", führte Vukicevic aus.

    Wie er sagte, "wäre es die schlechteste Variante eines Auswegs aus der Sackgasse im Kosovo, wenn die Lösung Belgrad und Pristina von außen aufgezwungen wird". " In diesem Fall würde die bereits bestehende Instabilität in der Region zu noch mehr Instabilität ausarten", unterstrich der serbische Diplomat.

    Er stellte ferner fest, dass die größten Hoffnungen in Serbien in Bezug auf das weitere Schicksal von dem Kosovo und Metochien auf Russland ruhen. "Russland hat schon unter Beweis gestellt, dass es bereit ist, mit allen Kräften auf eine gerechte Lösung der Kosovo-Frage hinzuwirken, und für uns ist die Position Moskaus akzeptabel", hob Vukicevic hervor.

    Der Diplomat zeigte sich überzeugt, dass "Russland in diesem Fall nicht nur das Kosovo verteidigt, sondern auch das Völkerrecht in seiner Gesamtheit unter seine Fittiche nimmt, und zwar all jene Prinzipien, auf denen die Weltordnung beruht". Die Welt kenne nämlich nicht nur das Problem des Kosovo in Serbien, sondern auch viele andere Länder hätten ihr "Kosovo-Problem", unterstrich er in diesem Zusammenhang.

    Der serbische Diplomat verwies darauf, dass "unmittelbar nach dem Referendum in Montenegro, welches zur Proklamation der Unabhängigkeit der Republik geführt hat, auch in der spanischen Provinz Katalonien ein Plebiszit abgehalten worden ist".

    "Das zu der Frage, dass viele im Westen meinen, das Kosovo stelle einen besonderen, spezifischen Fall dar, der zu keiner Kettenreaktion in anderen Regionen führen wird, die ihre Unabhängigkeit um jeden Preis anstreben", erläuterte er.

    "Es gibt keine bürokratischen Kräfte, die das Recht hätten, den Albanern die Schaffung eines eigenen Staates im Kosovo einzuräumen, zugleich jedoch den in Mazedonien und Griechenland lebenden Albanern eben dies zu verweigern. Denken Sie jedoch nicht, dass ich dazu aufrufe", unterstrich der Botschafter.

    Nach seiner Ernennung zum Botschafter in Russland befragt, gestand Vukicevic, dass er angenehm überrascht worden sei.

    "Vor allem wünsche ich mir, dass die Kontakte zwischen Serbien und Russland auf höchster Ebene - zwischen den Präsidenten und den Premierministern, wie auch zwischen den Ministern und Behördenchefs - in die Praxis der bilateralen Beziehungen eingehen", so charakterisierte er die Schwerpunkte seiner künftigen Tätigkeit in Russland.

    Außerdem will er den serbisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen gebührende Aufmerksamkeit widmen. Sie haben, so meint er, für Serbien eine Schlüsselbedeutung.

    "Der Handelsaustausch zwischen Russland und Serbien nähert sich der Marke von 2 Milliarden US-Dollar im Jahr. Das ist zweifellos eine gute Kennzahl, doch besteht ein bedeutsames Potenzial für den weiteren Ausbau. In diesem Sinne steht uns nicht nur eine intensive Arbeit mit Moskau bevor, sondern auch mit den Regionen in Russland", hob er hervor.

    Er erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass es zwischen Serbien und Russland einen Vertrag über Freihandel gibt. Das Dokument sei bisher jedoch noch nicht von der russischen Duma ratifiziert worden. Wie der Botschafter zum Ausdruck brachte, würde der Vertrag den Weg für gewaltige Potenzen in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern ebnen. "Für Waren aus Serbien stellt Russland einen gewaltigen Verbrauchermarkt dar. Doch auch Serbien ist für unsere Partner strategisch attraktiv, darunter auch für Russland. Belgrad befindet sich im Zentrum des Balkan. Von hier kann man in alle Richtungen wirksam werden. Nebenan liegen Mazedonien, Montenegro und Bosnien sowie viele andere Länder der Region", sagte der Diplomat. Er ließ dabei nicht unerwähnt, dass Serbien für russische Investitionen offen ist.

    Stanimir Vukecevic ist der erste Leiter der diplomatischen Vertretung Serbiens in Russland. Das Amt des Missionschefs des nicht mehr bestehenden Unionsstaates aus Serbien und Montenegro hat zuvor der heutige Außenminister Montenegros, Milan Rocen, bekleidet.

    Vor seiner Ernennung zum Botschafter in Russland war der 58-jährige, aus Kosovo stammende Diplomat, der die juristische Fakultät der Universität Belgrad absolviert hat, stellvertretender serbischer Außenminister.

    Während seiner diplomatischen Karriere war er bei langfristigen Auslandseinsätzen in Somalia und Albanien tätig. Von 1999 bis 2001 leitete er den Regierungsausschuss für die Beziehungen mit der UN-Mission im Kosovo. Er war ferner als Botschafter in Bosnien und Herzegowina tätig.




    Wie erwartet wird, trifft der neu ernannte Botschafter schon demnächst in Moskau ein.

    Wie erwartet wird, trifft der neu ernannte Botschafter schon demnächst in Moskau ein.
    BELGRAD, 11. Dezember (RIA Novosti). Eine Lösung des Kosovo-Problems, die Belgrad und Pristina von außen aufgezwungen wird, wäre die schlechteste Variante einer Konfliktregelung, so meinte der neue Botschafter Serbiens in Moskau, Stanimir Vukicevic, in einem Interview für RIA Novosti. "Die Lösung für den Kosovo muss ausschließlich Kompromisscharakter tragen. Es darf keine Sieger und Besiegten geben. Sie muss derart sein, dass sie den Interessen der Albaner, der Serben und aller anderen Völker entspricht, die in dem Kraj leben. Dabei muss sie vom Prinzip der Unverletzlichkeit der bestehenden Grenzen Serbiens ausgehen", führte Vukicevic aus. Wie er sagte, "wäre es die schlechteste Variante eines Auswegs aus der Sackgasse im Kosovo, wenn die Lösung Belgrad und Pristina von außen aufgezwungen wird". " In diesem Fall würde die bereits bestehende Instabilität in der Region zu noch mehr Instabilität ausarten", unterstrich der serbische Diplomat. Er stellte ferner fest, dass die größten Hoffnungen in Serbien in Bezug auf das weitere Schicksal von dem Kosovo und Metochien auf Russland ruhen. "Russland hat schon unter Beweis gestellt, dass es bereit ist, mit allen Kräften auf eine gerechte Lösung der Kosovo-Frage hinzuwirken, und für uns ist die Position Moskaus akzeptabel", hob Vukicevic hervor. Der Diplomat zeigte sich überzeugt, dass "Russland in diesem Fall nicht nur das Kosovo verteidigt, sondern auch das Völkerrecht in seiner Gesamtheit unter seine Fittiche nimmt, und zwar all jene Prinzipien, auf denen die Weltordnung beruht". Die Welt kenne nämlich nicht nur das Problem des Kosovo in Serbien, sondern auch viele andere Länder hätten ihr "Kosovo-Problem", unterstrich er in diesem Zusammenhang. Der serbische Diplomat verwies darauf, dass "unmittelbar nach dem Referendum in Montenegro, welches zur Proklamation der Unabhängigkeit der Republik geführt hat, auch in der spanischen Provinz Katalonien ein Plebiszit abgehalten worden ist". "Das zu der Frage, dass viele im Westen meinen, das Kosovo stelle einen besonderen, spezifischen Fall dar, der zu keiner Kettenreaktion in anderen Regionen führen wird, die ihre Unabhängigkeit um jeden Preis anstreben", erläuterte er. "Es gibt keine bürokratischen Kräfte, die das Recht hätten, den Albanern die Schaffung eines eigenen Staates im Kosovo einzuräumen, zugleich jedoch den in Mazedonien und Griechenland lebenden Albanern eben dies zu verweigern. Denken Sie jedoch nicht, dass ich dazu aufrufe", unterstrich der Botschafter. Nach seiner Ernennung zum Botschafter in Russland befragt, gestand Vukicevic, dass er angenehm überrascht worden sei. "Vor allem wünsche ich mir, dass die Kontakte zwischen Serbien und Russland auf höchster Ebene - zwischen den Präsidenten und den Premierministern, wie auch zwischen den Ministern und Behördenchefs - in die Praxis der bilateralen Beziehungen eingehen", so charakterisierte er die Schwerpunkte seiner künftigen Tätigkeit in Russland. Außerdem will er den serbisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen gebührende Aufmerksamkeit widmen. Sie haben, so meint er, für Serbien eine Schlüsselbedeutung. "Der Handelsaustausch zwischen Russland und Serbien nähert sich der Marke von 2 Milliarden US-Dollar im Jahr. Das ist zweifellos eine gute Kennzahl, doch besteht ein bedeutsames Potenzial für den weiteren Ausbau. In diesem Sinne steht uns nicht nur eine intensive Arbeit mit Moskau bevor, sondern auch mit den Regionen in Russland", hob er hervor. Er erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass es zwischen Serbien und Russland einen Vertrag über Freihandel gibt. Das Dokument sei bisher jedoch noch nicht von der russischen Duma ratifiziert worden. Wie der Botschafter zum Ausdruck brachte, würde der Vertrag den Weg für gewaltige Potenzen in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern ebnen. "Für Waren aus Serbien stellt Russland einen gewaltigen Verbrauchermarkt dar. Doch auch Serbien ist für unsere Partner strategisch attraktiv, darunter auch für Russland. Belgrad befindet sich im Zentrum des Balkan. Von hier kann man in alle Richtungen wirksam werden. Nebenan liegen Mazedonien, Montenegro und Bosnien sowie viele andere Länder der Region", sagte der Diplomat. Er ließ dabei nicht unerwähnt, dass Serbien für russische Investitionen offen ist. Stanimir Vukecevic ist der erste Leiter der diplomatischen Vertretung Serbiens in Russland. Das Amt des Missionschefs des nicht mehr bestehenden Unionsstaates aus Serbien und Montenegro hat zuvor der heutige Außenminister Montenegros, Milan Rocen, bekleidet. Vor seiner Ernennung zum Botschafter in Russland war der 58-jährige, aus Kosovo stammende Diplomat, der die juristische Fakultät der Universität Belgrad absolviert hat, stellvertretender serbischer Außenminister. Während seiner diplomatischen Karriere war er bei langfristigen Auslandseinsätzen in Somalia und Albanien tätig. Von 1999 bis 2001 leitete er den Regierungsausschuss für die Beziehungen mit der UN-Mission im Kosovo. Er war ferner als Botschafter in Bosnien und Herzegowina tätig. Wie erwartet wird, trifft der neu ernannte Botschafter schon demnächst in Moskau ein.BELGRAD, 11. Dezember (RIA Novosti). Eine Lösung des Kosovo-Problems, die Belgrad und Pristina von außen aufgezwungen wird, wäre die schlechteste Variante einer Konfliktregelung, so meinte der neue Botschafter Serbiens in Moskau, Stanimir Vukicevic, in einem Interview für RIA Novosti. "Die Lösung für den Kosovo muss ausschließlich Kompromisscharakter tragen. Es darf keine Sieger und Besiegten geben. Sie muss derart sein, dass sie den Interessen der Albaner, der Serben und aller anderen Völker entspricht, die in dem Kraj leben. Dabei muss sie vom Prinzip der Unverletzlichkeit der bestehenden Grenzen Serbiens ausgehen", führte Vukicevic aus. Wie er sagte, "wäre es die schlechteste Variante eines Auswegs aus der Sackgasse im Kosovo, wenn die Lösung Belgrad und Pristina von außen aufgezwungen wird". " In diesem Fall würde die bereits bestehende Instabilität in der Region zu noch mehr Instabilität ausarten", unterstrich der serbische Diplomat. Er stellte ferner fest, dass die größten Hoffnungen in Serbien in Bezug auf das weitere Schicksal von dem Kosovo und Metochien auf Russland ruhen. "Russland hat schon unter Beweis gestellt, dass es bereit ist, mit allen Kräften auf eine gerechte Lösung der Kosovo-Frage hinzuwirken, und für uns ist die Position Moskaus akzeptabel", hob Vukicevic hervor. Der Diplomat zeigte sich überzeugt, dass "Russland in diesem Fall nicht nur das Kosovo verteidigt, sondern auch das Völkerrecht in seiner Gesamtheit unter seine Fittiche nimmt, und zwar all jene Prinzipien, auf denen die Weltordnung beruht". Die Welt kenne nämlich nicht nur das Problem des Kosovo in Serbien, sondern auch viele andere Länder hätten ihr "Kosovo-Problem", unterstrich er in diesem Zusammenhang. Der serbische Diplomat verwies darauf, dass "unmittelbar nach dem Referendum in Montenegro, welches zur Proklamation der Unabhängigkeit der Republik geführt hat, auch in der spanischen Provinz Katalonien ein Plebiszit abgehalten worden ist". "Das zu der Frage, dass viele im Westen meinen, das Kosovo stelle einen besonderen, spezifischen Fall dar, der zu keiner Kettenreaktion in anderen Regionen führen wird, die ihre Unabhängigkeit um jeden Preis anstreben", erläuterte er. "Es gibt keine bürokratischen Kräfte, die das Recht hätten, den Albanern die Schaffung eines eigenen Staates im Kosovo einzuräumen, zugleich jedoch den in Mazedonien und Griechenland lebenden Albanern eben dies zu verweigern. Denken Sie jedoch nicht, dass ich dazu aufrufe", unterstrich der Botschafter. Nach seiner Ernennung zum Botschafter in Russland befragt, gestand Vukicevic, dass er angenehm überrascht worden sei. "Vor allem wünsche ich mir, dass die Kontakte zwischen Serbien und Russland auf höchster Ebene - zwischen den Präsidenten und den Premierministern, wie auch zwischen den Ministern und Behördenchefs - in die Praxis der bilateralen Beziehungen eingehen", so charakterisierte er die Schwerpunkte seiner künftigen Tätigkeit in Russland. Außerdem will er den serbisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen gebührende Aufmerksamkeit widmen. Sie haben, so meint er, für Serbien eine Schlüsselbedeutung. "Der Handelsaustausch zwischen Russland und Serbien nähert sich der Marke von 2 Milliarden US-Dollar im Jahr. Das ist zweifellos eine gute Kennzahl, doch besteht ein bedeutsames Potenzial für den weiteren Ausbau. In diesem Sinne steht uns nicht nur eine intensive Arbeit mit Moskau bevor, sondern auch mit den Regionen in Russland", hob er hervor. Er erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass es zwischen Serbien und Russland einen Vertrag über Freihandel gibt. Das Dokument sei bisher jedoch noch nicht von der russischen Duma ratifiziert worden. Wie der Botschafter zum Ausdruck brachte, würde der Vertrag den Weg für gewaltige Potenzen in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern ebnen. "Für Waren aus Serbien stellt Russland einen gewaltigen Verbrauchermarkt dar. Doch auch Serbien ist für unsere Partner strategisch attraktiv, darunter auch für Russland. Belgrad befindet sich im Zentrum des Balkan. Von hier kann man in alle Richtungen wirksam werden. Nebenan liegen Mazedonien, Montenegro und Bosnien sowie viele andere Länder der Region", sagte der Diplomat. Er ließ dabei nicht unerwähnt, dass Serbien für russische Investitionen offen ist. Stanimir Vukecevic ist der erste Leiter der diplomatischen Vertretung Serbiens in Russland. Das Amt des Missionschefs des nicht mehr bestehenden Unionsstaates aus Serbien und Montenegro hat zuvor der heutige Außenminister Montenegros, Milan Rocen, bekleidet. Vor seiner Ernennung zum Botschafter in Russland war der 58-jährige, aus Kosovo stammende Diplomat, der die juristische Fakultät der Universität Belgrad absolviert hat, stellvertretender serbischer Außenminister. Während seiner diplomatischen Karriere war er bei langfristigen Auslandseinsätzen in Somalia und Albanien tätig. Von 1999 bis 2001 leitete er den Regierungsausschuss für die Beziehungen mit der UN-Mission im Kosovo. Er war ferner als Botschafter in Bosnien und Herzegowina tätig. Wie erwartet wird, trifft der neu ernannte Botschafter schon demnächst in Moskau ein.


    http://de.rian.ru/world/20061211/56775474.html

  10. #1280
    jugo-jebe-dugo
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