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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.263 Aufrufe

  1. #1281
    jugo-jebe-dugo
    doppelt

  2. #1282
    jugo-jebe-dugo
    11.12.2006

    Die Leiterin des Koordinationszentrums für Kosovo und Metohija, Sanda Raskovic Ivic, ist nach New York gereist, wo sie am 13. Dezember an der Sitzung des UNO-Sicherheitsrates, die der Situation im Kosovo gewidmet ist, teilnehmen wird. Wie aus dem Koordinationszentrum mitgeteilt wurde, wird Sanda Raskovic Ivic die Bewertung auslegen, dass die international festgelegten Standarads für die südliche, serbische Provinz nicht realisiert wurden. Sie wird außerdem über die neuesten Gewaltausbrüche in der Provinz sprechen und das Problem der Stromversorgung der serbischen Gemeinden, sowie die Einstellung des Netzes des Mobilfunkbetreibers Telekom Serbien. Bei der Sitzung des UNO-Sicherheitsrates am Mittwoch wird der bald ehemalige UNO-Generalsekretär, Kofi Annan, einen Bericht über die Arbeit der UNMIK vorstellen. In diesem, das alle drei Monate vorgestellt wird, wurde angeführt, dass die weitere Verschiebung der Lösung des Status des Kosovo zusätzliche Instabilität verursachen könnte. Anna hat bewertet, dass die Einstellungen Belgrads und Pristinas entgegengesetzt gebliebensind und beide Seiten dazu aufgerufen, sich einseitiger Aktionen zu enthalten.

    http://www.radioyu.org/index.php3?language=German

  3. #1283
    jugo-jebe-dugo
    11.12.2006

    Der Premier Serbiens, Vojislav Kostunica, hat erklärt, dass Russland nicht zulassen wird, dass der UNO-Sicherheitsrat die UNO-Charta missachtet und die international anerkannten Grenzen ändert. Kostunica hat angeführt, dass für Serbien die Frage des Status des Kosovo beim Referendum gelöst wurde, mit der Verabschiedung der Verfassung, nach der die Provinz untrennbarer Teil Serbiens ist und hervorgehoben, dass mit dieser Entscheidung in die Welt die Botschaft geschickt wurde, dass Serbien Kosovo nie aufgeben wird. „Ich bin davon überzeugt, dass die Welt die Stimme der Bürger Serbiens gehört hat und es gibt keinen Zweifel, dass wir von unseren Freunden Unterstützung erhalten werden“, hat Kostunica bewertet. Er hat wiederholt, dass jede Lösung des Status des Kosovo außerhalb des UNO-Sicherheitsrates eine grobe Gewaltanwendung darstellen würde. „Ich glaube, dass niemand an so etwas denkt und vor allem kein NATO-Mitglied, wenn man berücksichtigt, dass sie das Völkerrecht grob verletzt und Serbien bombardiert hat“, hat Kostunica erinnert. Seinen Worten zufolge ist es völlig klar, dass die Albaner nicht zwei Staaten haben können, bzw., dass sie auf dem Territorium Serbiens nicht einen zweiten albanischen Staat gründen können. Der Premier hat wiederholt, dass auf dem Territorium Serbiens im Kosovo die albanische Gemeinde die höchste mögliche Autonomie haben kann.

    http://www.radioyu.org/index.php3?language=German





    Kostunica gefällt mir,er kämpft und hat verdammt recht mit seiner Aussage.

  4. #1284

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    7.678
    Zitat Zitat von lepotan
    Zeigt mal ne ansehliche quelle aber bitte nicht so ein klatsch blatt wie der spiegel oder so sondern eher sowas wie standard.at
    Standard.at ^^

    Dort wimmelt es von Schreibfehlern und meistens ist der Autor irgend ein Andrej Ivanov.....für mich ist Standard ein wertloses Käseblatt.

  5. #1285
    Avatar von skenderbegi

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    11.086
    Zitat Zitat von Sumadinac
    11.12.2006

    Der Premier Serbiens, Vojislav Kostunica, hat erklärt, dass Russland nicht zulassen wird, dass der UNO-Sicherheitsrat die UNO-Charta missachtet und die international anerkannten Grenzen ändert. Kostunica hat angeführt, dass für Serbien die Frage des Status des Kosovo beim Referendum gelöst wurde, mit der Verabschiedung der Verfassung, nach der die Provinz untrennbarer Teil Serbiens ist und hervorgehoben, dass mit dieser Entscheidung in die Welt die Botschaft geschickt wurde, dass Serbien Kosovo nie aufgeben wird. „Ich bin davon überzeugt, dass die Welt die Stimme der Bürger Serbiens gehört hat und es gibt keinen Zweifel, dass wir von unseren Freunden Unterstützung erhalten werden“, hat Kostunica bewertet. Er hat wiederholt, dass jede Lösung des Status des Kosovo außerhalb des UNO-Sicherheitsrates eine grobe Gewaltanwendung darstellen würde. „Ich glaube, dass niemand an so etwas denkt und vor allem kein NATO-Mitglied, wenn man berücksichtigt, dass sie das Völkerrecht grob verletzt und Serbien bombardiert hat“, hat Kostunica erinnert. Seinen Worten zufolge ist es völlig klar, dass die Albaner nicht zwei Staaten haben können, bzw., dass sie auf dem Territorium Serbiens nicht einen zweiten albanischen Staat gründen können. Der Premier hat wiederholt, dass auf dem Territorium Serbiens im Kosovo die albanische Gemeinde die höchste mögliche Autonomie haben kann.

    http://www.radioyu.org/index.php3?language=German





    Kostunica gefällt mir,er kämpft und hat verdammt recht mit seiner Aussage.
    der ist gut die welt hat die stimme der bürger serbiens gehört......und die freunde werden zu serbien halten......
    es müsste eher heissen das die welt einmal mehr gesehen haben das dies keine demokratische abstimmung war ,weil die albaner wenn diese schon als teil serbiens gesehen werden nicht wählen durften......
    und wegen den freunden naja die ewiggestrigen nationalisten in russland interessieren kaum jemand....
    die EU-LÄNDER UND DAS UNO-TRIBUNAL zählen nicht unbedingt zu den freunden und haupt sächlich mit den denen muss sich serbien in nächster zeit verstehen bezw. zusammenarbeiten....

  6. #1286

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    7.678

  7. #1287
    jugo-jebe-dugo
    12.12.2006

    In New York wird morgen die Sitzung des UNO-Sicherheitsrates stattfinden, die der Situation in Kosovo und Metohija gewidmet sein wird, bei der den regelmäßigen dreimonatigen Bericht der UNMIK-Leiter, Joachim Rücker, vorstellen wird, während die Einstellungen Serbiens die Leiterin des Koordinationszentrums für Kosovo und Metohija, Sanda Raskovic Ivic, auslegen wird. Sie hat vor der Reise in die USA angekündigt, dass sie bei der Sitzung über die Anwendung der Standards in der südlichen, serbischen Provinz sprechen wird und dass sie den Mitgliedern des Sicherheitsrates auf die Tatsache hinweisen wird, dass Serbien eine neue Verfassung verabschiedet hat, in der Kosovo als dessen Bestandteil definiert wurde. Bei der Sitzung des UNO-Sicherheitsrates, bei welcher der Bericht des UNO-Generalsekretärs, Kofi Annan, vorgestellt wird, wird auch der vorübergehende Kosovo-Premier, Agim Ceku, anwesend sein.

    http://www.radioyu.org/index.php3?language=German

  8. #1288
    jugo-jebe-dugo
    12.12.2006

    „Moskau hat bereits gezeigt, dass es bereit ist, sich mit allen Kräften für eine gerechte Lösung der Kosovo-Frage einsetzen und die Hoffnungen Belgrads bezüglich des weiteren Schicksals von Kosovo und Metohija sind an Russland gebunden“, hat für RIA Novosti der neuernannte Botschafter Serbiens in Russland, Stanimir Vukicevic, erklärt. Vukicevic hat darauf hingewiesen, dass im Falle des Kosovo Russland auch das Völkerrecht schützt und bewertet, dass eine aufgezwungene Lösung die Lage in der Provinz noch mehr destabilisieren würde. „Die Lösung für Kosovo muss auf einem Kompromiss beruhen und den Interessen der Albaner, der Serben und aller anderen Völker, die in der Provinz leben gerecht sein, und aus dem Prinzip der Unverletzbarkeit der bestehenden Grenzen Serbiens hervorgehen“, hat Vukicevic gesagt.

    Der Ausschuss für Verteidigung und Sicherheit der russischen Duma ist der Ansicht, dass der Prozess der politischen Lösung der Frage des Status von Kosovo und Metohija zeitlich nicht begrenzt werden sollte. „Es ist kontraproduktiv einen zeitlichen Rahmen für den Verhandlungsprozess über den Status des Kosovo aufzustellen“, hat der Präsident dieses Ausschusses, Viktor Zavarzin bei einem Treffen mit den Militäratasches aus 58 Ländern erklärt. Nach Worten von Zavarzin sind die Reden über die Einzigartigkeit der Kosovo-Frage nichts anderes als Versuche die international rechtlichen Normen zu umgehen.

    http://www.radioyu.org/index.php3?language=German

  9. #1289

    Registriert seit
    15.01.2006
    Beiträge
    12.080

    Tadic: Kosovo näher an der Unabhängigkeit

    Tadic: Kosovo näher an der Unabhängigkeit als an Serbien

    Belgrad - Der serbische Präsident Boris Tadic räumt ein, dass die derzeit von der UNO verwaltete serbische Provinz Kosovo unabhängig werden könnte. "Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kosovo unabhängig wird, ist gegenwärtig wesentlich größer (als dass dies nicht passieren wird, Anm.)", präzisierte Tadic am Sonntag auf einer Veranstaltung zum Menschenrechtstag in Belgrad. Das sei jedem Bürger Serbiens bekannt, er habe kein Recht, seine Mitbürger zu täuschen, werde aber bis zuletzt darum kämpfen, das zu verhindern, unterstrich der serbische Präsident. "Kein normales Land verzichtet auf einen Teil seines Gebietes", so der Präsident Serbiens.

    Ein führender Vertreter der regierenden Demokratischen Partei Serbiens (DSS) erklärte dazu, wie sich die Partei von von Ministerpräsident Vojislav Kostunica im Fall einer Unabhängigkeit des Kosovo verhalten würde. Die DSS würde "weder eine bedingte noch irgendwelche andere Unabhängigkeit eines Teils" des Gebietes Serbiens anerkennen, kündigte Vladeta Jankovic am Sonntag an: "Wir würden uns so verhalten, wie China gegenüber Taiwan oder wie sich die Bundesrepublik Deutschland gegenüber der Demokratischen Deutschen Republik verhalten hat", präzisierte Jankovic gegenüber der Tageszeitung "Blic".

    Lösungsvorschlag von Ahtisaari

    Der UNO-Chefverhandler für den Kosovo, Martti Ahtisaari, wird Belgrad und Pristina nach der serbischen Parlamentswahl am 21. Jänner seinen Lösungsvorschlag für den künftigen Status des Kosovo präsentieren. Während Pristina auf eine Unabhängigkeit drängt, ist Belgrad strikt dagegen.

    Jüngste Meinungsumfragen in Serbien deuten daraufhin, dass Kostunica gute Aussichten hat, sein Amt auch in den kommenden vier Jahren zu behalten. Die um die DSS entstandene Wahlkoalition liegt einigen Umfragen nach zur Zeit in leichter Führung vor der Demokratischen Partei Tadics, allerdings hinter der ultranationalistischen Serbischen Radikalen Partei (SRS). Umfragen zeigten auch, dass die DSS-Anhänger einer Regierungskoalition mit den Ultranationalisten mehrheitlich abgeneigt sind. Als wahrscheinlichster Bündnispartner Kostunicas wird daher die Demokratische Partei Tadics angesehen. (APA)


    http://derstandard.at/?url=/?id=2691171

  10. #1290

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    23.11.2006
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    617

    Re: Tadic: Kosovo näher an der Unabhängigkeit

    Zitat Zitat von Kosova-Kusho
    Tadic: Kosovo näher an der Unabhängigkeit als an Serbien

    Belgrad - Der serbische Präsident Boris Tadic räumt ein, dass die derzeit von der UNO verwaltete serbische Provinz Kosovo unabhängig werden könnte. "Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kosovo unabhängig wird, ist gegenwärtig wesentlich größer (als dass dies nicht passieren wird, Anm.)", präzisierte Tadic am Sonntag auf einer Veranstaltung zum Menschenrechtstag in Belgrad. Das sei jedem Bürger Serbiens bekannt, er habe kein Recht, seine Mitbürger zu täuschen, werde aber bis zuletzt darum kämpfen, das zu verhindern, unterstrich der serbische Präsident. "Kein normales Land verzichtet auf einen Teil seines Gebietes", so der Präsident Serbiens.

    Ein führender Vertreter der regierenden Demokratischen Partei Serbiens (DSS) erklärte dazu, wie sich die Partei von von Ministerpräsident Vojislav Kostunica im Fall einer Unabhängigkeit des Kosovo verhalten würde. Die DSS würde "weder eine bedingte noch irgendwelche andere Unabhängigkeit eines Teils" des Gebietes Serbiens anerkennen, kündigte Vladeta Jankovic am Sonntag an: "Wir würden uns so verhalten, wie China gegenüber Taiwan oder wie sich die Bundesrepublik Deutschland gegenüber der Demokratischen Deutschen Republik verhalten hat", präzisierte Jankovic gegenüber der Tageszeitung "Blic".

    Lösungsvorschlag von Ahtisaari

    Der UNO-Chefverhandler für den Kosovo, Martti Ahtisaari, wird Belgrad und Pristina nach der serbischen Parlamentswahl am 21. Jänner seinen Lösungsvorschlag für den künftigen Status des Kosovo präsentieren. Während Pristina auf eine Unabhängigkeit drängt, ist Belgrad strikt dagegen.

    Jüngste Meinungsumfragen in Serbien deuten daraufhin, dass Kostunica gute Aussichten hat, sein Amt auch in den kommenden vier Jahren zu behalten. Die um die DSS entstandene Wahlkoalition liegt einigen Umfragen nach zur Zeit in leichter Führung vor der Demokratischen Partei Tadics, allerdings hinter der ultranationalistischen Serbischen Radikalen Partei (SRS). Umfragen zeigten auch, dass die DSS-Anhänger einer Regierungskoalition mit den Ultranationalisten mehrheitlich abgeneigt sind. Als wahrscheinlichster Bündnispartner Kostunicas wird daher die Demokratische Partei Tadics angesehen. (APA)


    http://derstandard.at/?url=/?id=2691171
    Wer fragt denn ihn!!!!!!!!

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