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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.749 Aufrufe

  1. #1541

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    13.01.2007


    Wahlfaktor Kosovo

    Die kommende Entscheidung der UNO über den völkerrechtlichen Status des Kosovo überschattet den Wahlkampf in Serbien
    "Die serbische Armee ist nicht in der Lage, Krieg zu führen", stellt Oliver Ivanovic fest, Chef der serbischen Liste im Kosovo und Abgeordneter im Parlament von Prishtina. Es ist eine beruhigende, für die Serben im Kosovo aber zugleich alarmierende Einsicht.

    Denn solche Aussagen, so sagt Ivanovic im Gespräch mit dem Standard, würden die Angst unter den im Kosovo lebenden Serben in dieser kritische Phase schüren: Am nächsten Wochenende wird in Serbien ein neues Parlament gewählt, und dann wird der UNO-Chefverhandler für den Kosovo, Marti Ahtisaari, seinen Vorschlag für die Lösung des völkerrechtlichen Status der südserbischen Provinz bekannt geben. Einen Termin wusste die albanischsprachige Tageszeitung Koha Ditore auch schon - am 2. Februar werde Ahtisaari seinen Plan in Prishtina auf den Tisch legen.

    Albanische Zeitungen in der von der Vereinten Nationen verwalteten Provinz stellen eine "bedingte und von der internationalen Gemeinschaft kontrollierte" Unabhängigkeit in Aussicht. Auf der anderen Seite beteuern fast alle serbischen Parteien im laufenden Wahlkampf, dass Serbien niemals eine Abspaltung des Kosovo akzeptieren und die dort lebenden Serben im Stich lassen würde.

    Mit Belgrad im Rücken würden die Kosovo-Serben ausnahmslos eine Souveränität der derzeitigen Provinz nicht anerkennen, sagt Ivanovic voraus. Und sollte Prishtina im Alleingang die Unabhängigkeit ausrufen, die einzelne Staaten dann anerkennen würden oder nicht, wäre, laut Ivanovic, eine Teilung des Kosovo unvermeidbar. Viel schwieriger für die Serben wäre es, einen Beschluss des UN- Sicherheitsrats über den Kosovo zu ignorieren, doch da rechnet Belgrad mit dem Vetorecht Russlands, das eine Selbstständigkeit des Kosovo ohne die Zustimmung Serbiens bisher abgelehnt hat. Ivanovic befürchtet, dass eine Unabhängigkeit des Kosovo viele Serben zur Flucht veranlassen würde.

    Die Spannungen im Kosovo spitzten sich noch zu, nachdem die Kosovo-Polizei Anfang der Woche einen Serben festgenommen und - laut serbischen Medien - brutal verprügelt hatte. Dies sei eine "bestialische" Provokation und der Versuch der "ethnischen Säuberung", erklärte Serbiens Premier, Vojislav Kostunica, der in seinen Wahlkampfreden die Existenz Serbiens mit der Bewahrung des Kosovo verbindet. "Wir geben Kosovo nicht her", schrieb Kostunica in einer zweiseitigen Anzeige der Tageszeitung Politika, und rief das serbische Volk auf, die Provinz zu verteidigen. Denn Kosovo sei Serbien, und dies sei "der erste Buchstabe des geistigen Alphabets des serbischen Volkes".

    http://derstandard.at/?url=/?id=2726297

  2. #1542
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von mi_srbi
    13.01.2007


    Wahlfaktor Kosovo


    Die Spannungen im Kosovo spitzten sich noch zu, nachdem die Kosovo-Polizei Anfang der Woche einen Serben festgenommen und - laut serbischen Medien - brutal verprügelt hatte. Dies sei eine "bestialische" Provokation und der Versuch der "ethnischen Säuberung", erklärte Serbiens Premier, Vojislav Kostunica, der in seinen Wahlkampfreden die Existenz Serbiens mit der Bewahrung des Kosovo verbindet. "Wir geben Kosovo nicht her", schrieb Kostunica in einer zweiseitigen Anzeige der Tageszeitung Politika, und rief das serbische Volk auf, die Provinz zu verteidigen. Denn Kosovo sei Serbien, und dies sei "der erste Buchstabe des geistigen Alphabets des serbischen Volkes".

    http://derstandard.at/?url=/?id=2726297
    he sumadinac hier noch paar zeilen betreffend den den kontrollierten serbischen bürger.....

    laut serbischen Medien - wohl bemerkt
    Genaues; In einer von Serben bewohnten Ortschaft in Kosova wird ein Polizeibeamter im Dienst erschossen. Bei den Ermittlungen des Täters wurden mehrere Serben angehört. Diese Maßnahmen wurden allerdings von Amerikanern vollzogen, damit man Vermutungen wie Kostunicas in Keim ersticken kann.
    Aber naja..

  3. #1543

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    15.01.2007

    MOSKAU, 15. Januar (RIA Novosti). Der russische Präsident Wladimir Putin und der serbische Regierungschef Vojislav Kostunica haben bei einem Telefonat am Montag „praktische Fragen“ der Zusammenarbeit beider Staaten, insbesondere in den Bereichen Energie und Investitionen erörtert, berichtet das Presseamt des Kreml.

    Beide Politiker besprachen zudem die Lage auf dem Balkan. Putin bestätigte die prinzipielle Einstellung Russlands zur Lösung des Kosovo-Problems, hieß es im Presseamt. Das Gespräch kam auf Wunsch der serbischen Seite zustande.

    http://de.rian.ru/world/20070115/59099472.html






    Kosovo: Russland unterstützt laut Kostunica Serbien

    Belgrad. AP/baz. Serbien hat nach Angaben von Ministerpräsident Vojislav Kostunica im Streit um Kosovo Rückendeckung aus Russland erhalten. Der russische Präsident Wladimir Putin habe ihm versichert, dass Moskau keiner Lösung zustimmen werde, mit der Serbien nicht einverstanden sei. Die territoriale Integrität Serbiens dürfe nicht verletzt werden. Kostunica betonte vor Journalisten erneut, dass sein Land im Falle einer Abspaltung des Kosovos 15 Prozent seines Territoriums verlieren werde.

    Nach der Parlamentswahl in Serbien am Sonntag will der UNO-Sondergesandte für Kosovo, Martti Ahtisaari, eine Empfehlung über den künftigen Status der serbischen Provinz abgeben. Putin kündigte bereits im September an, dass Russland möglicherweise sein Veto im Sicherheitsrat einlegen werden, sollte es mit Ahtisaaris Vorschlag nicht einverstanden sein. Kosovo steht seit 1999 unter internationaler Verwaltung.

    http://www.baz.ch/news/index.cfm?Obj...FF7E23F02A784&

  4. #1544
    Avatar von skenderbegi

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    Dienstag, 16. Januar 2007

    «Ohne politische Lösung wird es hart»
    Interview mit Oliver Ivanovic, Serbenführer in Kosovo
    Herr Ivanovic, die serbischen Parteien boykottieren das Parlament in Pristina. Warum?
    Oliver Ivanovic: Wir können nicht erfolgreich mitarbeiten, wenn wir ständig überstimmt werden. Wir sind nicht einverstanden mit der albanischen Mehrheit, die sagt, alles sei in Ordnung. Und wir sehen momentan auch nicht, wie wir irgendetwas in den Institutionen für unsere Interessen ändern können.

    Wie bewerten Sie die Status-Verhandlungen des UNO-Vermittlers Martti Ahtisaari?
    Ivanovic: Die Vertreter der internationalen Gemeinschaft verstehen die Situation in Kosovo nicht sehr gut, Vorschläge für Lösungen gehen nie sehr tief. Natürlich bemühen sie sich, Konflikte zu lösen, aber sie zwingen uns Lokalpolitikern oft Dinge auf, die wir vor unseren Leuten nicht vertreten können.

    Was ändert sich für Sie, wenn die EU Mitte 2007 von der UNO die Macht übernimmt?
    Ivanovic: Die EU interessiert sich für Kosovo mehr als die UNO. Die Europäer sind pragmatische Leute, sie bringen auch viel Erfahrung aus Bosnien mit, weshalb sie hier vielleicht nicht die gleichen Fehler machen werden.

    Es verstärken sich Vermutungen, dass sich der serbische Norden im Fall der Unabhängigkeit Kosovos abspaltet. Wie konkret sind derlei Absichten?
    Ivanovic: Ich bin absolut dagegen, denn das wäre für uns das Schlimmste. Die Serben würden sich selbst spalten, weil nicht alle im Nordteil leben. Anderseits könnten wir eine Abspaltung nicht verhindern, sollten gewisse Leute dies anstreben.

    In Ihrer Stadt Mitrovica sind nur Plakate von den radikalen Politikern Seselj und Nikolic zu sehen. Warum sieht man von Ihnen kein Bild in den Strassen?
    Ivanovic: Die Radikalen verstehen es, die Frustration der Menschen auszunützen und Finger in offene Wunden zu legen. Deshalb sind die Seselj-Leute hier sehr populär. Weil ich das sage, hassen mich die Radikalen und sagen, ich stecke mit den Albanern, den Amerikanern und was weiss ich noch mit wem unter einer Decke.

    Was erwarten Sie nach den Neuwahlen in Serbien am 21. Januar?
    Ivanovic: Die grösste Katastrophe für die Serben hier wäre, wenn die Radikalen gewännen und Kosovo geteilt würde. Denn das wäre eine Ausrede für die internationale Gemeinschaft, die Status-Gespräche abzubrechen und Partei für die Kosovo-Albaner zu ergreifen. Wenn es keine Lösung im UNO-Sicherheitsrat gibt, wird es hart.

    Wird Belgrad dann mehr für Sie tun als politische und humanitäre Hilfe zu leisten?
    Ivanovic: Sie werden keine Truppen schicken und auch keinen neuen Krieg erklären, das ist sicher. Aber ich sehe ein schweres Dilemma voraus: Serbien wird ein unabhängiges Kosovo nicht anerkennen, die internationale Gemeinschaft wird aber von uns Kosovo-Serben verlangen, dass wir künftig im Parlament und in allen Institutionen wieder mitarbeiten. Wenn wir das tun, werden wir hier wie Verräter behandelt.

    Wie konkret ist die Gefahr, dass paramilitärische Einheiten wieder in Kosovo ihr Unwesen treiben?
    Ivanovic: Es sind wieder viel mehr Leute auf der Strasse. In den letzten Jahren zählte der harte Kern der Extremisten vielleicht 100 oder 150, jetzt sind es sicher über 1000. Ich sehe nicht, was die Stadt Mitrovica dagegen tun könnte, wenn es so weit kommen sollte.

    Die wirtschaftliche Lage ist mehr als trist, Ohne Hilfe Belgrads könnten die Kosovo-Serben hier also nicht überleben?
    Ivanovic: Eine funktionierende Wirtschaft gibt es in ganz Kosovo nicht. Die meisten wirtschaftlichen Potenziale liegen nicht im serbischen Teil, auch die staatlichen Unternehmen wie Elektrizitätswerke oder die Eisenbahn befinden sich in albanischer Hand. Deshalb ist es für uns Serben sehr schwierig, stabile Verhältnisse aufzubauen und die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, geschweige denn Investoren zu bekommen. Aber ich habe Hoffnung: Ein Beispiel für mich sind die Iren, die sich nach 30 Jahren Krieg jetzt zusammenraufen. Ich hoffe, bei uns dauert es nicht so lange.

    Interview: Rudolf Gruber


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  5. #1545
    Avatar von skenderbegi

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    die unabhängikeit naht....

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    Dienstag, 16. Januar 2007

    Die Unabhängigkeit naht
    Kosovo wartet auf die politische Lösung – Der serbische Norden droht mit Abspaltung
    Von Mitrovica, der Industriemetropole Kosovos, schlängelt sich eine holprige Strasse entlang des Ibar durch eine felsig-graue Mondlandschaft Richtung Norden. Nach wenigen Kilometern öffnet sich die Sicht auf ein idyllisches Hochtal mit Wäldern und Wiesen. Darin eingebettet liegt das Städtchen Leposavic, topografisch vom Rest Kosovos abgeschirmt, aber zum serbischen Kernland hin offen.

    Hier also entscheidet sich im Frühjahr die Zukunft Kosovos, das formal noch zu Serbien gehört, aber seit Kriegsende 1999 von der UNO verwaltet wird. Die albanische Mehrheit (92 Prozent der 2,5 Millionen Einwohner) fordert einen eigenen Staat, die serbische Minderheit (100 000 Personen) will in einem solchen Staat nicht leben; viele fürchten anhaltende Racheakte und Diskriminierung. Milosevics Polizeistaat und blutiger Vertreibungskrieg gegen die Kosovo-Albaner Ende der Neunzigerjahre hat zu viel böses Blut geschaffen.

    Eine neue Demarkationslinie
    Sollte es zur Teilung kommen, verliefe die neue Demarkationslinie mitten durch das ethnisch geteilte Mitrovica, das immer wieder Schauplatz heftiger Konflikte ist. Serbisch-Mitrovica und die umliegenden Gemeinden Leposavic, Zubin Potok und Zvecan bilden das einzige, nahezu kompakt serbisch besiedelte Gebiet Kosovos mit insgesamt rund 40 000 Einwohnern. Die Region liesse sich durch Blockaden leicht vom Kern der Provinz trennen, die längst unter voller Kontrolle Belgrads steht, das mit materieller und finanzieller Hilfe nicht geizt.

    Die UNO-Protektoratsbehörde Unmik, die EU – die Mitte 2007 die Friedensmission übernimmt – sowie die Nato-Friedenstruppe Kfor sehen der Status-Entscheidung recht nervös entgegen. Vorbeugend wurde vergangenen Juni der bereits verlassene Nato-Stützpunkt bei Leposavic wieder aktiviert. Stationiert ist dort eine 250 Mann starke deutsche Spezialeinheit, die sich martialisch «Operation Rapid Force» (ORF) nennt und jederzeit aufstocken lässt. Pressekontakte sind derzeit nicht erwünscht. In Konfliktsituationen wäre die deutsche Eingreiftruppe gefordert. Einen Vorgeschmack lieferten etliche Vorfälle der letzten Jahre. Die Strasse nach Mitrovica gilt als zunehmend unsicher; Blockaden, verminte Brücken sowie Granatenanschläge auf Polizeistationen und Lokale sind an der Tagesordnung. Ein UNO-Polizist wurde sogar erschossen.

    Der Bürgermeister von Leposavic, Velimir Bojovic, bezichtigt albanische Extremisten terroristischer Umtriebe und wirft der Unmik vor, die Untersuchung zu verschleppen. Aber auch Serben blockieren Strassen und Brücken, um ihre Wut auf die UNO-Polizei zu entladen. Als einmal ein Serbe wegen illegalen Holzfällens gefasst wurde, herrschte in Leposavic tagelang Aufruhr.

    Fremde Truppen nur geduldet
    «Die deutschen Kfor-Soldaten sind willkommen, aber wir müssen sie nicht lieben», umschreibt Milan Radoslavljevic mit bissigem Charme die Tatsache, dass internationale Präsenz hier allenfalls geduldet ist. Er ist als Chef der Stadtverwaltung der höchste Kommunalbeamte in Leposavic, wo mit umliegenden Dörfern 18 000 Einwohner leben. Während er Sliwowitz, den hier unvermeidlichen Zwetschgenschnaps, kredenzt, fragt er die Besucher: «Oder haben Sie gern fremde Truppen im eigenen Land?»

    Auch über das Erscheinen vieler internationaler Hilfsorganisationen, die sich in dieser Gegend bislang kaum haben blicken lassen, amüsiert sich Radoslavljevic: «Plötzlich wollen uns alle helfen.» Natürlich nehme man die Hilfe gerne an, «aber deshalb ändern wir doch nicht unsere politische Gesinnung». Er ist entrüstet über die plumpe Erwartung der internationalen Vertreter, die Serben wären leicht zu korrumpieren und von ihren Sezessionsgelüsten abzubringen.

    Racheakte
    Im Gegenteil: Seit den pogromartigen Racheakten albanischer Extremisten im März 2004, bei denen 19 Serben getötet und viele Kirchen und Klöster zerstört wurden, graben sich die Kosovo-Serben immer tiefer ein: Im letzten Juni haben sich sämtliche Serben-Gemeinden von der albanisch dominierten Kosovo-Metropole Pristina komplett abgekoppelt und die Kooperation mit Regierung und Parlament aufgekündigt. Den Erklärungen der internationalen Vertreter und erst recht der Albanerführung traut hier niemand, dass künftig Minderheitenrechte nach europäischem Massstab garantiert würden.

    Warnung vor einer Teilung
    Der moderate Serbenführer Oliver Ivanovic warnt jedoch vor einer Teilung. «Die Serben würden sich selbst spalten, weil nicht alle im Nordteil leben.» Weitere 60 000 leben in verstreuten Enklaven der Provinz. Eine militärische Intervention Serbiens drohe nicht, glaubt Ivanovic. Premier Vojislav Kostunica würde so den Weg seines Landes nach Europa verbauen (siehe Interview).

    Auch in Leposavic regiert eine gemässigte Koalition unter Führung der DSS, der Partei Kostunicas. Doch die stärkste Partei und zugleich der grösste Unsicherheitsfaktor ist, wie in den meisten Serbengemeinden Kosovos, die ultranationalistische Radikalenpartei SRS. Deren Chef Vojislav Seselj wird gerade vor dem UNO-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag der Prozess gemacht, aber hier lächelt er allgegenwärtig von Plakatwänden.

    Die SRS verweigert sich der Mitarbeit in der Lokalpolitik, sie ist im Gemeinderat nicht einmal als Oppositionspartei vertreten. Das findet Radoslavljevic «sehr beunruhigend». Was der Chefbeamte indes nicht ausspricht: Die SRS steht im Verdacht, den Aufbau von serbischen Bürgerwehren zu organisieren, die am Tag der Status-Entscheidung Strassen blockieren oder gar Anschläge auf öffentliche Einrichtungen verüben. Seselj und die Seinen drohen unentwegt, Kosovo «mit allen Mitteln» zu verteidigen – was immer das bedeuten mag. Das ruft freilich auch albanische Extremisten auf den Plan. Rudolf Gruber, Leposavic

  6. #1546
    Avatar von skenderbegi

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    Stabilität in Gefahr

    http://www.facts.ch/dyn/magazin/ausland/709351.html


    Joachim Rücker, 47, ist seit August Chef der Uno-Verwaltung des Kosovos und damit die höchste Autorität der Provinz. Bevor der deutsche Diplomat sein neues Amt antrat, war er für den wirtschaftlichen Wiederaufbau des Kosovos verantwortlich.

    Joachim Rücker, Chef der UN-Verwaltung des Kosovos, befürchtet neue Unruhen in der Region,wenn der Status der Provinz weiterhin ungeklärt bleibt.

    Interview: Thomas Schmid
    FACTS: Sieben Jahre schon verwaltet die Uno das Kosovo. Wann macht sie das Licht aus?

    Joachim Rücker: Ich gehe immer noch davon aus, dass ich keinen Nachfolger mehr haben werde und dass die UN-Mission im Kosovo im nächsten Herbst nicht mehr da sein wird. Es werden danach noch Sachen abgewickelt, letzte Dinge geklärt, und dann wird eben das Licht ausgemacht.

    FACTS: Die Verhandlungen zwischen Albanern und Serben über die Zukunft des Kosovos sind gescheitert. Der UN-Vermittler Martti Ahtisaari will nun dem UN-Sicherheitsrat nach den serbischen Wahlen vom 21. Januar einen eigenen Lösungsvorschlag vorlegen. Den dürfen Sie sicher nicht verraten. Aber können Sie sagen, in welchem Rahmen er sich bewegt?

    Rücker: Es gibt die Vorgaben der Kontaktgruppe (USA, Russland, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien) – dreimal Nein: Kein Zurück zur Situation vor 1999, keine Teilung des Kosovos, kein Anschluss an Nachbarländer – und ein Ja: Die Lösung muss für dieMenschen im Kosovo akzeptabel sein. Da kann man sich also ausrechnen, was dabei herauskommt. Es ist für uns sehr wichtig, dass die Statusfrage schnell geklärt wird. Ahtisaari hat über vier Aspekte verhandelt. Erstens: die Dezentralisierung und damitverbunden neue Kompetenzen für die Kommunen. Zweitens: den Schutz des kulturellen Erbes; das betrifft zum Beispiel die serbischen Kirchen und Klöster im Kosovo. Drittens: die Minderheitenrechte. Viertens: wirtschaftliche Fragen. Da geht es dann auch um Eigentumsfragen und die Aufteilung der Schulden Serbiens. Das zusammen macht die Substanz des Pakets aus, der nach den Wahlen in Serbien auf dem Tisch liegen wird.




    FACTS: Nun hat ein Mitglied des UN-Sicherheitsrates, Russland, durchblicken lassen, dass es nichts akzeptieren wird, was nicht auch von beiden Seiten – also auch von Serbien – akzeptiert wird. Was passiert, wenn Russland ein Veto einlegt, Njet sagt?

    Rücker: Alle in der Kontaktgruppe wissen, dass eine Aufschiebung der Klärung der Statusfrage für die internationale Gemeinschaft zu erheblichen politischen und wirtschaftlichen Kosten führen würde. Es könnte zu einer Destabilisierung der Region führen. Daran kann niemand ein Interesse haben. Ich gehe davon aus, dass auch Russland ein Interesse daran hat, dass dieses letzte Teil im balkanischen Puzzle zügig eingefügt wird. FACTS: Serbien hat eine neue Verfassung verabschiedet, in deren Präambel die Zugehörigkeit des Kosovos zu Serbien explizit festgeschrieben wird. Auf der andern Seite haben kosovoalbanische Spitzenpolitiker verlauten lassen, das Parlament des Kosovos könne ja auch eigenmächtig die Unabhängigkeit erklären. Trügt der Eindruck, dass im Kosovo die Uno immer mehr als Besatzungmacht empfunden wird?

    Rücker: Nach zehn Jahren Unterdrückung und nach sieben Jahren internationaler Präsenz, vor allem nach zahlreichen und sehr deutlichen Ankündigungen der internationalen Gemeinschaft, die Frage des Status des Kosovos endlich zu lösen, ist es kein Wunder, wenn hier eine gewisse Ungeduld herrscht. In diesem Zusammenhang sagt man jetzt natürlich: Wir wollen nun die nächste Stufe. Das bedeutet implizit und explizit das Ende der UN-Mission.

    FACTS: Noch vor drei Jahren, im März 2004, kam es zu einem Pogrom, bei dem 19 Serben getötet und fast 300 serbische Häuser und ein Dutzend serbische Kirchen zerstört wurden. Ist angesichts der Frustration der Albaner mit weiteren Pogromen zu rechnen?

    Rücker: Nein. Die Gesellschaft ist jetzt wesentlich reifer. Auch die Institutionen sind reifer als im Jahr 2004. Und die internationale Gemeinschaft ist nun auch besser vorbereitet, solchen Entwicklungen schon im Ansatz zu begegnen.
    FACTS: Etwa die Hälfte der Kosovo-Serben hat nach der Nato-Intervention die Provinz verlassen. Werden noch mehr Serben fliehen oder auswandern, falls das Kosovo unabhängig wird?

    Rücker: Ich glaube nicht, dass es zum Exodus kommt. Immer mehr Kosovo-Serben werden erkennen, wie wichtig es ist, dass sie sich ins politische und wirtschaftliche Leben im Kosovo integrieren und einen Beitrag zu einem demokratischen, multiethnischen Kosovo leisten.

    FACTS: Das sind schöne Worte. Aber im Norden des Kosovos, wo die Serben weitgehend unter sich leben, scheint Belgrads Strategie, die serbische Bevölkerung gegen das multiethnische Projekt aufzubringen, erfolgreich zu sein. Die Serben dort werden ein unabhängiges Kosovo nie akzeptieren. Sie fühlen sich zu Serbien gehörig.

    Rücker: Wir haben auf die jüngsten Tendenzen zu einer weichen Abspaltung des Nordens deutlich reagiert. Es gab eine Erklärung der Bürgermeister des Nordens, nicht mehr mit der «Provisorischen Regierung» zusammenarbeiten zu wollen. Wir haben danach den Dialog mit unseren kosovo- serbischen Gesprächspartnern intensiviert. Wir haben zusätzliche Infrastrukturprojekte angeboten, und die internationale Schutztruppe KFor hat ihre Präsenz im Norden verstärkt.

    FACTS: Trotzdem ist die Lage im serbisch besiedelten Norden brenzlig. Das Auto des Trainers der Basketballmannschaft Bambi, die als einziges serbisches Team in der Liga des Kosovos spielte, wurde von serbischen Extremisten angezündet …

    Rücker: Die Bambi-Mannschaft zeigt ja auch, dass es eben Serben gibt, und es sind viele, die sagen: Wir sehen unsere Zukunft hier im Kosovo. Wirwollen mit seinen politischen Institutionen zusammenarbeiten. Wir wollen uns ins Wirtschaftsleben integrieren. Wir wollen nicht aus Belgrad ferngesteuert werden. Das gefällt dann offenbar manchen nicht, und die setzen dann die integrationswilligen Serben unter Druck. Das ist völlig unakzeptabel.

    FACTS: Aber die Bambi-Mannschaft war da wohl eher die Ausnahme. Letztlich kontrollieren doch von Belgrad gesteuerte Serben den Norden Kosovos.

    Rücker: Es gibt zwei Tendenzen: Serben, die sich von Belgrad fernsteuern lassen. Und – immer mehr – Serben, die ihre Zukunft in einem demokratischen, multiethnischen Kosovo sehen.

    FACTS: Bevor Sie Ihr jetziges Amt antraten, waren Sie für den wirtschaftlichen Wiederaufbau des Kosovos zuständig. Die Arbeitslosigkeit beträgt rund 50 Prozent. Jedes Jahr strömen 35 000 neue Jugendliche auf den Arbeitsmarkt. Würde die Anerkennung eines unabhängigen Kosovo in wirtschaftlicher Hinsicht etwas bringen?

    Rücker: Die Unklarheit des politischen Status ist ein Grund unter andern für die unbefriedigenden wirtschaftlichen Indikatoren. Das Wirtschaftswachstum ist allerdings momentan gar nicht so schlecht. Wir haben hier wahrscheinlich dieses Jahr ein reales Wachstum von gegen fünf Prozent, und das kommt fast ausschliesslich aus dem Privatsektor. Das Kosovo hat heute – wegen des ungeklärten politischen Status – keinen Zugang zu den internationalen Finanzinstitutionen wie IWF und Weltbank. Das Kosovo kann sich nicht verschulden, kann keine Kredite aufnehmen. Das ist für eine Entwicklungsökonomie ein grosses Problem. Gewisse, zum Glück nicht alle, Investoren halten sich auch noch immer zurück, weil der Status noch nicht geklärt ist.


    --------------------------------------------------------------------------------


    SERBIEN UND DAS KOSOVO
    Kein Kompromiss in Sicht

    Im kommunistischen Jugoslawien erhielt das Kosovo 1974 einen autonomen Status innerhalb Serbiens. Unter Serbiens Präsident Slobodan Milosevic wurde 1989 die Provinz gleichgeschaltet. Nach einem Jahrzehnt von Repression gegen die Albaner, die etwa neun Zehntel der Bevölkerung des Kosovos ausmachten, tauchte Ende 1997 unter dem Kürzel UCK eine Guerilla auf, die bald weite Teile der Provinz unter Kontrolle hatte. Als internationale Friedensverhandlungen im Frühjahr 1999 scheiterten und die serbische Polizei und die jugoslawische Armee zur massiven Vertreibung der Albaner übergingen, bombardierte die Nato Ziele in ganz Serbien. Schliesslich akzeptierte Milosevic den Abzug der serbischen Verbände und eine internationale Verwaltung der Provinz.

    Ein Finne soll vermitteln

    Vor einem Jahr beauftragte UN-Generalsekretär Kofi Annan den Finnen Martti Ahtisaari mit Verhandlungen zwischen Serbien und dem Kosovo. Belgrad besteht auf der Zugehörigkeit des Kosovos zu Serbien, wie sie auch der UN-Sicherheitsrat 1999 in einer Resolution explizit festhielt. Die Albanerwollen keine Regelung akzeptieren, die ihnen die Unabhängigkeit vorenthält. Ein Kompromiss ist nicht in Sicht. So will Ahtisaari unmittelbar nach den Wahlen in Serbien (vom 21. Januar) dem UN-Sicherheitsrat einen eigenen Vorschlag unterbreiten.


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    es sieht doch so aus als würde auf eine momentane eingeschränkte unabhängikeit gehen...

    ich wenn es der mann nicht weis wer solls dann wissen......

    ein gutes interview wie ich finde das alle aspekte der problematik in kosova anspricht.

    das mit der basketball-mannschaft habe ich gar nicht mitbekommen....

    ach ja es war ja kein albanischer terorristischer anschlag....
    _________________

  7. #1547
    Avatar von Srb-ija

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  8. #1548

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    -Der rumänische Präsident, Trajan Basescu, hat nach einem Gespräch mit dem Präsidenten Serbiens, Boris Tadic, in Belgrad bewertet, Serbien brauche eine starke demokratische Regierung, die als Partner im Dialog mit der EU und der Kontaktgruppe angenommen werden würde. Was Kosovo und Metohija betrifft, wiederholte Basescu, dass Rumänien die Lösung unterstützt, die in Einklang mit dem internationalen Recht wäre.


    -Der Botschafter Russlands in Serbien, Alexander Aleksejew, hat die feste Ablehnung des offiziellen Moskaus gegen eine aufgezwungene Lösung für den zukünftigen Status von Kosovo und Metohija wiederholt. Aleksejew präzisierte, die Lösung des Kosovo-Problems müsse auf den geltenden Bestimmungen des internationalen Rechts begründet sein. „Wir setzen uns für eine Kompromisslösung ein, und die Verhandlungen zwischen Belgrad und Pristina sind für uns sehr wichtig“, sagte der russische Botschafter.


    -Der Präsident der Republika Srpska, Milan Jelic, hat bewertet, die Kosovo-Frage sei innere Sache Serbiens, als eines souveränen, international anerkannten Staates. „Kosovo und Metohija ist Teil Serbiens und alle Lösungen, die in Richtung der Verselbständigung der Provinz führen würden, können zur Destabilisierung führen, nicht nur in der Region, sondern auch weiter“, sagte Jelic in Banja Luka. Er hob hervor, eine große Zahl von Territorien in Europa würden ungeduldig erwarten, wie die Lösung für Kosovo und Metohija sein werde, weil sie die Aspiration hätten, den gleichen Weg der Sezession einzuschlagen. Es sei sicher, dass die Trennung von Kosovo und Metohija von Serbien ein Präzedenzfall im internationalen Recht wäre, weil dadurch der albanischen nationalen Minderheit das Recht auf Trennung anerkannt wäre, und in Einklang mit dem internationalen Recht und den Konventionen über Menschenrechte hätten nur Völker das Recht auf Selbstbestimmung, so Jelic. Er erklärte, der Unterschied zwischen der Republik Serbien und Kosovo und Metohija liege darin, dass es in der Republika Srpska um einen konstitutiven Volk handele, und in Kosovo und Metohija um eine nationale Minderheit.

    http://www.radioyu.org/index.php3?language=German

  9. #1549

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    die republika srpsak kann die unabhängigkeit serbiens von kosova feiern....

  10. #1550
    Avatar von skenderbegi

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    Freitag, 19. Januar 2007

    Programmierter Konflikt
    Die Kosovo-Frage bereitet der UNO Kopfzerbrechen – Lösung in Sicht?
    Darf die vorwiegend von Albanern besiedelte Krisen-Provinz Kosovo unabhängig werden oder muss sie Teil Serbiens bleiben? Unmittelbar nach der Wahl in Serbien von kommendem Wochenende naht die politische Entscheidung. Der UNO-Sonderemissär Martti Ahtisaari, der die Status-Entscheidung wegen der Wahlen um mehrere Wochen verschoben hatte, will laut Medienberichten noch im Januar einen Lösungsvorschlag präsentieren.

    Mit Spannung wird erwartet, ob das Reizwort «Unabhängigkeit» in dem Papier über den Status Kosovos vorkommt oder diplomatisch verschleiert wird. Die USA und die wichtigsten EU-Länder setzen sich seit längerer Zeit für eine bedingte Souveränität Kosovos unter internationaler Beobachtung ein. US-Vertreter drohen sogar, notfalls werde diese Lösung auch gegen den Willen Belgrads durchgesetzt.

    Dies hat Russland veranlasst, stärker denn je die Rolle des mächtigsten Verbündeten Serbiens zu spielen. Aussenminister Sergej Lawrow reiste mehrmals nach Belgrad und warnte: Seine Regierung werde keiner Lösung zustimmen, die Serbien ablehne – ein unmissverständlicher Hinweis, dass Moskau bei der für Anfang März geplanten Sitzung im UNO-Sicherheitsrat die westliche Kosovo-Politik mit einem Veto durchkreuzen könnte.

    «Wir geben Kosovo nicht her»
    Kosovo steht seit Ende des ethnischen Krieges 1999, den Ex-Diktator Slobodan Milosevic zwecks Vertreibung der albanischen Bevölkerung angezettelt hatte, unter Verwaltung der UNO. In sieben Jahren schafften es mehrere UNO-Gouverneure nicht, die einbetonierten Standpunkte aufzuweichen.

    Die serbische Regierung will allenfalls eine «weitreichende, substanzielle Autonomie» gewähren. «Wir geben Kosovo nicht her», liess Premier Vojislav Kostunica grossflächig in Zeitungen inserieren. Sein Gegenspieler in Kosovo, Agim Ceku, wiederholt ebenso reflexartig: «Die Unabhängigkeit ist nicht verhandelbar.»

    Die Belgrader Führung wird angesichts der nahenden Entscheidung immer nervöser: Kostunica und Präsident Boris Tadic wollen die Präsentation des Vorschlags von UNO-Sonderemissär Martti Ahtisaari weiter verzögern, weil andernfalls die Regierungsbildung «erheblich erschwert» werde. Dahinter steckt die Drohung, Kostunicas nationalkonservative Partei DSS werde gegebenenfalls nicht mit Tadics pro-westlicher Demokratischer Partei DS koalieren, sondern mit der anti-westlichen, ultranationalistischen Radikalenpartei SRS, die als stärkste Partei aus den Wahlen hervorgehen dürfte. Dies wäre das Ende von Ahtisaaris Vermittlermission.

    Spaltung der Provinz?
    Die SRS spielt sich als wichtigste Beschützerin der rund 100 000 Kosovo-Serben auf. Deren Chef Vojislav Seselj ist wegen Kriegsverbrechen vor dem UNO-Tribunal in Den Haag angeklagt. Von seiner Zelle aus übermittelte er kürzlich seiner Partei sein «Vermächtnis»: Sie dürfe Kosovo «unter keinen Umständen aufgeben».

    Im Fall der Unabhängigkeit drohen die Kosovo-Serben mit der Abspaltung des nördlichen Teils Kosovos. Im Fall eines Autonomie-Vorschlags will die Albaner-Führung einseitig einen souveränen Staat proklamieren. In beiden Fällen drohen bewaffnete Auseinandersetzungen. Die EU, die Mitte 2007 die UNO als Protektoratsmacht ablösen wird, lässt bislang ein Krisenmanagement vermissen. Man hofft lediglich, die rund 17 000 Nato-Soldaten behalten das Balkan-Pulverfass weiter unter Kontrolle.

    Rudolf Gruber, Wien

    http://www.tagblatt.ch/index.php?art...sortcode=tb-hi

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