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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.414 Aufrufe

  1. #1581

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    Kosovo-Albaner indifferent nach Wahl in Serbien

    http://www.euronews.net/create_html....e=402291&lng=3

    MfG

  2. #1582

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    22.01.2007


    Ahtisaari stellt am Freitag in Wien Kosovo-Lösung vor
    Bei Treffen mit Vertretern der Kontaktgruppe

    Belgrad - Der UNO-Chefvermittler Martti Ahtisaari wird seine Lösungsvorschläge für die Zukunft des Status der seit 1999 von der UNO verwalteten südserbischen Provinz Kosovo am Freitag in Wien präsentieren. Ahtisaari werde sein Lösungspaket Vertretern der Kontaktgruppe (USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien) vorstellen, hieß es in der UNOSEK nahe stehenden Kreisen am heutigen Montag. Das Treffen soll demnach hinter verschlossen Türen stattfinden.

    Unklar ist, ob Ahtisaari das gesamte Lösungspaket oder nur Teile veröffentlichen wird. Der finnische Ex-Präsident hatte angekündigt, unmittelbar nach der Parlamentswahl in Serbien seine Lösungsvorschläge präsentieren zu wollen. Erwartet wird, dass Ahtisaari Anfang Februar in Pristina und Belgrad den betroffenen Parteien seine Vorschläge vorlegen wird.

    Die vorjährigen Verhandlungen zwischen Belgrad und Pristina in Wien über die Zukunft des brachten nichts ein. Beide Parteien rückten nicht von ihren Standpunkten ab: Pristina drängt vehement in die Unabhängigkeit, Belgrad lehnt dies strikt ab und bietet eine weit gehende Autonomie.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2737572

  3. #1583

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    22.01.2007


    Handelsblatt: Wie wirkt sich die Serbien-Wahl auf die Kosovo-Verhandlungen und die Stabilität des Balkans aus?

    Christian Schwarz-Schilling: Die demokratischen Parteien haben einen klaren Auftrag. Aber jetzt muss man sehen, ob sie sich zu einer konstruktiven Haltung in der Kosovo-Frage und bei der Auslieferung von Kriegsverbrechern durchringen. Da wird gerade Kostunica von einigen Ideen Abstand nehmen müssen.


    Wird die Uno auf die schwierige Koalitionsbildung Rücksicht nehmen und ihren Vorschlag für den Kosovo-Status weiter verzögern?

    Die Uno steht bei den Albanern im Wort, für Klarheit zu sorgen. Wenn sie das nicht tut, sind im Kosovo neue Unruhen programmiert.


    Wie kann man die Serben überzeugen, Kosovo in eine Art von Unabhängigkeit zu entlassen – zumal sie die Vetomacht Russland hinter sich wissen?

    Es geht um das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der EU. Konkret geht es um Visafreiheit – das ist für die Menschen auf dem Balkan sehr wichtig und spürbar.

    Die EU engagiert sich stark, schließt aber weitere Beitritt nach Bulgarien und Rumänien aus ...

    Die Erweiterung wird schnell wieder in Gang kommen. Es ist in unserem Interesse, dass der Balkan stabilisiert wird. Von dort sind ja schon genug Unglücke nach Europa gekommen – das gilt es zu verhindern. Daher lohnt sich das Engagement auf jeden Fall. Wir müssen dieses schwarze Loch mitten in Europa ausfüllen.

    http://www.handelsblatt.com/news/Pol...usfuellen.html

  4. #1584
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von mi_srbi
    22.01.2007


    Handelsblatt: Wie wirkt sich die Serbien-Wahl auf die Kosovo-Verhandlungen und die Stabilität des Balkans aus?

    Christian Schwarz-Schilling: Die demokratischen Parteien haben einen klaren Auftrag. Aber jetzt muss man sehen, ob sie sich zu einer konstruktiven Haltung in der Kosovo-Frage und bei der Auslieferung von Kriegsverbrechern durchringen. Da wird gerade Kostunica von einigen Ideen Abstand nehmen müssen.


    Wird die Uno auf die schwierige Koalitionsbildung Rücksicht nehmen und ihren Vorschlag für den Kosovo-Status weiter verzögern?

    Die Uno steht bei den Albanern im Wort, für Klarheit zu sorgen. Wenn sie das nicht tut, sind im Kosovo neue Unruhen programmiert.


    Wie kann man die Serben überzeugen, Kosovo in eine Art von Unabhängigkeit zu entlassen – zumal sie die Vetomacht Russland hinter sich wissen?

    Es geht um das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der EU. Konkret geht es um Visafreiheit – das ist für die Menschen auf dem Balkan sehr wichtig und spürbar.

    Die EU engagiert sich stark, schließt aber weitere Beitritt nach Bulgarien und Rumänien aus ...

    Die Erweiterung wird schnell wieder in Gang kommen. Es ist in unserem Interesse, dass der Balkan stabilisiert wird. Von dort sind ja schon genug Unglücke nach Europa gekommen – das gilt es zu verhindern. Daher lohnt sich das Engagement auf jeden Fall. Wir müssen dieses schwarze Loch mitten in Europa ausfüllen.

    http://www.handelsblatt.com/news/Pol...usfuellen.html
    ja suma hier meine worte von gestern ....

    zitat skenderbegi:
    es ist doch so das schluss und endlich eine frage des geldes ist bezw. die stabilität zählt und ihre perspektiven für die zukunft.
    und so gesehen wird russland ihre wirtschafts-interessen vertreten und dabei hoffen wenigstens bei einer baldigen lösung auch in der region evtl. selber noch mehr aktiv zu werden????


    europa ist nicht daran interessiert das armut und undemokratische kräfte gebiete in schach halten und bei destabilisierungs massennahmen dann den geldbeutel als schelle bezw. überlebenshife locker zu machen...........

  5. #1585

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    Zitat Zitat von skenderbegi
    Zitat Zitat von mi_srbi
    22.01.2007


    Handelsblatt: Wie wirkt sich die Serbien-Wahl auf die Kosovo-Verhandlungen und die Stabilität des Balkans aus?

    Christian Schwarz-Schilling: Die demokratischen Parteien haben einen klaren Auftrag. Aber jetzt muss man sehen, ob sie sich zu einer konstruktiven Haltung in der Kosovo-Frage und bei der Auslieferung von Kriegsverbrechern durchringen. Da wird gerade Kostunica von einigen Ideen Abstand nehmen müssen.


    Wird die Uno auf die schwierige Koalitionsbildung Rücksicht nehmen und ihren Vorschlag für den Kosovo-Status weiter verzögern?

    Die Uno steht bei den Albanern im Wort, für Klarheit zu sorgen. Wenn sie das nicht tut, sind im Kosovo neue Unruhen programmiert.


    Wie kann man die Serben überzeugen, Kosovo in eine Art von Unabhängigkeit zu entlassen – zumal sie die Vetomacht Russland hinter sich wissen?

    Es geht um das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der EU. Konkret geht es um Visafreiheit – das ist für die Menschen auf dem Balkan sehr wichtig und spürbar.

    Die EU engagiert sich stark, schließt aber weitere Beitritt nach Bulgarien und Rumänien aus ...

    Die Erweiterung wird schnell wieder in Gang kommen. Es ist in unserem Interesse, dass der Balkan stabilisiert wird. Von dort sind ja schon genug Unglücke nach Europa gekommen – das gilt es zu verhindern. Daher lohnt sich das Engagement auf jeden Fall. Wir müssen dieses schwarze Loch mitten in Europa ausfüllen.

    http://www.handelsblatt.com/news/Pol...usfuellen.html
    ja suma hier meine worte von gestern ....

    zitat skenderbegi:
    es ist doch so das schluss und endlich eine frage des geldes ist bezw. die stabilität zählt und ihre perspektiven für die zukunft.
    und so gesehen wird russland ihre wirtschafts-interessen vertreten und dabei hoffen wenigstens bei einer baldigen lösung auch in der region evtl. selber noch mehr aktiv zu werden????


    europa ist nicht daran interessiert das armut und undemokratische kräfte gebiete in schach halten und bei destabilisierungs massennahmen dann den geldbeutel als schelle bezw. überlebenshife locker zu machen...........
    Serbien ist seit Gestern rein demokratisch mit Tadic als Führer.

  6. #1586
    Avatar von Srb-ija

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    Zitat Zitat von mi_srbi
    Zitat Zitat von skenderbegi
    Zitat Zitat von mi_srbi
    22.01.2007


    Handelsblatt: Wie wirkt sich die Serbien-Wahl auf die Kosovo-Verhandlungen und die Stabilität des Balkans aus?

    Christian Schwarz-Schilling: Die demokratischen Parteien haben einen klaren Auftrag. Aber jetzt muss man sehen, ob sie sich zu einer konstruktiven Haltung in der Kosovo-Frage und bei der Auslieferung von Kriegsverbrechern durchringen. Da wird gerade Kostunica von einigen Ideen Abstand nehmen müssen.


    Wird die Uno auf die schwierige Koalitionsbildung Rücksicht nehmen und ihren Vorschlag für den Kosovo-Status weiter verzögern?

    Die Uno steht bei den Albanern im Wort, für Klarheit zu sorgen. Wenn sie das nicht tut, sind im Kosovo neue Unruhen programmiert.


    Wie kann man die Serben überzeugen, Kosovo in eine Art von Unabhängigkeit zu entlassen ? zumal sie die Vetomacht Russland hinter sich wissen?

    Es geht um das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der EU. Konkret geht es um Visafreiheit ? das ist für die Menschen auf dem Balkan sehr wichtig und spürbar.

    Die EU engagiert sich stark, schließt aber weitere Beitritt nach Bulgarien und Rumänien aus ...

    Die Erweiterung wird schnell wieder in Gang kommen. Es ist in unserem Interesse, dass der Balkan stabilisiert wird. Von dort sind ja schon genug Unglücke nach Europa gekommen ? das gilt es zu verhindern. Daher lohnt sich das Engagement auf jeden Fall. Wir müssen dieses schwarze Loch mitten in Europa ausfüllen.

    http://www.handelsblatt.com/news/Pol...usfuellen.html
    ja suma hier meine worte von gestern ....

    zitat skenderbegi:
    es ist doch so das schluss und endlich eine frage des geldes ist bezw. die stabilität zählt und ihre perspektiven für die zukunft.
    und so gesehen wird russland ihre wirtschafts-interessen vertreten und dabei hoffen wenigstens bei einer baldigen lösung auch in der region evtl. selber noch mehr aktiv zu werden????


    europa ist nicht daran interessiert das armut und undemokratische kräfte gebiete in schach halten und bei destabilisierungs massennahmen dann den geldbeutel als schelle bezw. überlebenshife locker zu machen...........
    Serbien ist seit Gestern rein demokratisch mit Tadic als Führer.
    das sehe ich anderst

  7. #1587

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    Jaooo. Das sind alles demokratische Parteie ihr volldeppen. Denn in keinem Programm steht: Wir schaffen die Demokratie ab oder: Anderes System.

  8. #1588
    Avatar von skenderbegi

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    Kosovo: Suche nach Minus Malus

    Was den zukünftigen Status des Kosovo betrifft, erwartet Busek "keine Lösung, der Belgrad zustimmen wird. Es geht nur um die Frage: ob Serbien mit der Lösung leben kann oder nicht. Es ist eine Suche nach dem Minus Malus." Für Kostunica liege das Problem darin, dass Serbien seine Grenzen aufrecht erhält, nur sei das eine Quadratur des Zirkels. Busek: "Wie können Sie jemand einreden, dass er unabhängig ist und trotzdem in den Grenzen eines Staates."
    http://derstandard.at/

    was ich an weisen älteren menschen schätze ist das diese kurz und genau die sache auf den punkt bringen.....

    wenn wir also die worte von herrn busek weiter spannen dürfen dann kann das nichts anders als ein ............. kosova bedeuten.

  9. #1589

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    ...

    Brennpunkt Kosovo

    In den nächsten Tagen wird Martti Ahtisaari seinen Bericht zum Kosovo präsentieren. Es ist klar, was er enthalten wird: überwachte Unabhängigkeit mit weiten Autonomierechten für die Serben. Wie diese durchgesetzt werden kann, kann derzeit niemand prophezeien. Eines ist klar: Es wird eine krisenhafte Zeit sein, in der neuerliche Kämpfe nicht ausgeschlossen sind. Und die gesamte Balkan-Region wird so oder so betroffen sein. Serben im Kosovo werden sich gegen die Unbahängigkeit wehren, sie werden auch Unterstützung in Belgrad finden. Eine De-facto-Teilung des Kosovo entlang dem Fluss Ibar - ein Szenario wie in Zypern - kann nicht endgültig ausgeschlossen werden.

    Dass dies fast zwangsläufig zu neuen Umsiedlungen aus den serbischen Enklaven in Richtung Norden des Kosovo führen würde, liegt auf der Hand.
    Die Prozesse der Nationalstaatsbildung unter so schwierigen Voraussetzungen wie im Kosovo sind eben krisenhaft und schmerzhaft. Kompromisse werden notwendig sein. Die entscheidende Frage lautet aber: Was passiert nach der Unabhängigkeit? Soll es ein von der EU finanziertes und am Leben erhaltenes Land werden, in dem die Kriminalität nicht verschwinden wird und die Gelder der EU in unterschiedlichen Kanälen versickern? Wer soll die Unabhängigkeit in der Tat überwachen und dafür Sorge tragen, dass die "Konditionalitäten" in Bezug auf Minderheiten und saubere Politikpraktiken eingehalten werden? Wer soll die Garantie liefern, dass die Kosovo-Albaner als Mehrheitsbevölkerung die Vereinbarungen nicht unterlaufen werden?

    Man zerbricht sich über diese Fragen derzeit zu wenig den Kopf, alles ist auf den Status fixiert. Dies kann für die gesamte Region gefährlich werden. Eine aktive Rolle und vorausschauende Politik der EU als Ausgleichs- und Überwachungsakteur wird jedenfalls entscheidend sein. Dies gilt auch für Bosnien-Herzegowina. Die im bosnischen Wahlkampf von Milorad Dodik und seinen Gegenparts in der Föderation geweckten Stimmen, die zum Referendum und zur Vertiefung der Ethnisierung der bosnischen Gesellschaft ausrufen, sind seither nicht verstummt.

    Der serbische Außenminister Drazkovic stellte vor wenigen Tagen noch einmal eine direkte Verbindung zwischen der Kosovo-Entscheidung und Bosnien her und sprach sich für ein Referendum aus, in dem die bosnischen Serben die weit gehende Anlehnung an Serbien formalisieren sollen.


    http://derstandard.at/?url=/?id=2739827

  10. #1590

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    Kosovo Faktor: Spaltung von Mazedonien und Bosnien ??

    ...

    Man zerbricht sich über diese Fragen derzeit zu wenig den Kopf, alles ist auf den Status fixiert. Dies kann für die gesamte Region gefährlich werden. Eine aktive Rolle und vorausschauende Politik der EU als Ausgleichs- und Überwachungsakteur wird jedenfalls entscheidend sein. Dies gilt auch für Bosnien-Herzegowina. Die im bosnischen Wahlkampf von Milorad Dodik und seinen Gegenparts in der Föderation geweckten Stimmen, die zum Referendum und zur Vertiefung der Ethnisierung der bosnischen Gesellschaft ausrufen, sind seither nicht verstummt.

    Der serbische Außenminister Drazkovic stellte vor wenigen Tagen noch einmal eine direkte Verbindung zwischen der Kosovo-Entscheidung und Bosnien her und sprach sich für ein Referendum aus, in dem die bosnischen Serben die weit gehende Anlehnung an Serbien formalisieren sollen.

    ...

    Die mit dem Ohrider- Abkommen 2001 eingeleitete langfristige Stabilisierung Mazedoniens ist keinesfalls abgeschlossen. Die Differenzen zwischen den albanischen und slawischen Mazedoniern sind nach wie vor akut. Eine tiefe Spaltung der mazedonischen Gesellschaft ist infolge der Statusentscheidung nicht auszuschließen. Auch hier ist die EU gefragt.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2739827



    Wie gross ist die Möglichkeit das neue Unruhen in Mazedonien und Bosnien entstehen nach einer möglichen Unabhängigkeit des Kosovo :?: Werden die Albaner in Mazedonien wieder auf die Straße gehen :?: Werden die Serben in RS ein referendum ausrufen mit der Begründung das Kosovo auch unabhängig sein dürfe :?:

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