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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.769 Aufrufe

  1. #1591
    Avatar von Grobar

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    Tut man dies nicht, bleibt als Ausweg - wie von Ivan Krastev bemerkt - nur noch die Aufrechterhaltung eines finanziell kostspieligen Imperiums der EU am Balkan auf lange Zeit. Dies ist aber keine zukunftsfähige Hoffnung - weder für die Staaten selbst noch für die EU.
    finde das am besten.
    Aufrechterhaltung heisst doch das es schon existiert, ne?

  2. #1592
    Grasdackel
    Wenn sich die Serben raushalten kann jedes Problem auf dem Balkan friedlich gelöst werden.

  3. #1593
    Avatar von Grobar

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    9.644
    Zitat Zitat von AK47
    Wenn sich die Serben raushalten kann jedes Problem auf dem Balkan friedlich gelöst werden.
    Glueckwunsch uebrigends zum Baldigen EU-Beitritt.
    Nach dem Wahlerfolg der radikalen in Serbien geht das denk ich mal fuer Kroatien jetzt in die EU.

  4. #1594

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    1.626
    Zitat Zitat von Grobar
    Zitat Zitat von AK47
    Wenn sich die Serben raushalten kann jedes Problem auf dem Balkan friedlich gelöst werden.
    Glueckwunsch uebrigends zum Baldigen EU-Beitritt.
    Nach dem Wahlerfolg der radikalen in Serbien geht das denk ich mal fuer Kroatien jetzt in die EU.
    So ganz nebenbei glückwünschen.

  5. #1595
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von mi_srbi
    23.01.2007

    ...

    Brennpunkt Kosovo

    In den nächsten Tagen wird Martti Ahtisaari seinen Bericht zum Kosovo präsentieren. Es ist klar, was er enthalten wird: überwachte Unabhängigkeit mit weiten Autonomierechten für die Serben. Wie diese durchgesetzt werden kann, kann derzeit niemand prophezeien. Eines ist klar: Es wird eine krisenhafte Zeit sein, in der neuerliche Kämpfe nicht ausgeschlossen sind. Und die gesamte Balkan-Region wird so oder so betroffen sein. Serben im Kosovo werden sich gegen die Unbahängigkeit wehren, sie werden auch Unterstützung in Belgrad finden. Eine De-facto-Teilung des Kosovo entlang dem Fluss Ibar - ein Szenario wie in Zypern - kann nicht endgültig ausgeschlossen werden.

    Dass dies fast zwangsläufig zu neuen Umsiedlungen aus den serbischen Enklaven in Richtung Norden des Kosovo führen würde, liegt auf der Hand.
    Die Prozesse der Nationalstaatsbildung unter so schwierigen Voraussetzungen wie im Kosovo sind eben krisenhaft und schmerzhaft. Kompromisse werden notwendig sein. Die entscheidende Frage lautet aber: Was passiert nach der Unabhängigkeit? Soll es ein von der EU finanziertes und am Leben erhaltenes Land werden, in dem die Kriminalität nicht verschwinden wird und die Gelder der EU in unterschiedlichen Kanälen versickern? Wer soll die Unabhängigkeit in der Tat überwachen und dafür Sorge tragen, dass die "Konditionalitäten" in Bezug auf Minderheiten und saubere Politikpraktiken eingehalten werden? Wer soll die Garantie liefern, dass die Kosovo-Albaner als Mehrheitsbevölkerung die Vereinbarungen nicht unterlaufen werden?

    Man zerbricht sich über diese Fragen derzeit zu wenig den Kopf, alles ist auf den Status fixiert. Dies kann für die gesamte Region gefährlich werden. Eine aktive Rolle und vorausschauende Politik der EU als Ausgleichs- und Überwachungsakteur wird jedenfalls entscheidend sein. Dies gilt auch für Bosnien-Herzegowina. Die im bosnischen Wahlkampf von Milorad Dodik und seinen Gegenparts in der Föderation geweckten Stimmen, die zum Referendum und zur Vertiefung der Ethnisierung der bosnischen Gesellschaft ausrufen, sind seither nicht verstummt.

    Der serbische Außenminister Drazkovic stellte vor wenigen Tagen noch einmal eine direkte Verbindung zwischen der Kosovo-Entscheidung und Bosnien her und sprach sich für ein Referendum aus, in dem die bosnischen Serben die weit gehende Anlehnung an Serbien formalisieren sollen.


    http://derstandard.at/?url=/?id=2739827
    und was willst jetzt damit eigentlich sagen suma?

    das der norden sich abspalten soll und kosova unabhängig werden?
    dafür die serben in bosnien sich serbien anschliessen sollen?

    so sollen dann die albaner in preshev und bujanovc an kosova anschliessen ?

    und wenn man schon dabei ist sollen die albaner in mazedonien sich kosova anbinden?

    so hat dann serbien sein gross-serbien oder wie soll man das verstehen?

    ach ja dann hätte man ja ein gross-albanien?
    uuppss das darf auch nicht geben oder....

    denkst wirklich die eu und die amis machen da mit?

    und weiter mit fragen meinst du so kommt man europa näher????

  6. #1596
    Avatar von Grobar

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    9.644
    Zitat Zitat von Balkan_Hass
    So ganz nebenbei glückwünschen.
    Wollt letztlich schon rundumglueckwuenschen.
    mach ich vielleicht noch.
    Is doch aber auch so.
    Wenigstens Kroatien kommt jetzt sicher rein, ob es will oder nicht.
    Vielleicht werd ich noch Passkroate eines Tages.
    Wer weiss.

  7. #1597
    Avatar von skenderbegi

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    11.090

    Re: Kosovo Faktor: Spaltung von Mazedonien und Bosnien ??

    Zitat Zitat von mi_srbi
    ...

    Man zerbricht sich über diese Fragen derzeit zu wenig den Kopf, alles ist auf den Status fixiert. Dies kann für die gesamte Region gefährlich werden. Eine aktive Rolle und vorausschauende Politik der EU als Ausgleichs- und Überwachungsakteur wird jedenfalls entscheidend sein. Dies gilt auch für Bosnien-Herzegowina. Die im bosnischen Wahlkampf von Milorad Dodik und seinen Gegenparts in der Föderation geweckten Stimmen, die zum Referendum und zur Vertiefung der Ethnisierung der bosnischen Gesellschaft ausrufen, sind seither nicht verstummt.

    Der serbische Außenminister Drazkovic stellte vor wenigen Tagen noch einmal eine direkte Verbindung zwischen der Kosovo-Entscheidung und Bosnien her und sprach sich für ein Referendum aus, in dem die bosnischen Serben die weit gehende Anlehnung an Serbien formalisieren sollen.

    ...

    Die mit dem Ohrider- Abkommen 2001 eingeleitete langfristige Stabilisierung Mazedoniens ist keinesfalls abgeschlossen. Die Differenzen zwischen den albanischen und slawischen Mazedoniern sind nach wie vor akut. Eine tiefe Spaltung der mazedonischen Gesellschaft ist infolge der Statusentscheidung nicht auszuschließen. Auch hier ist die EU gefragt.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2739827



    Wie gross ist die Möglichkeit das neue Unruhen in Mazedonien und Bosnien entstehen nach einer möglichen Unabhängigkeit des Kosovo :?: Werden die Albaner in Mazedonien wieder auf die Straße gehen :?: Werden die Serben in RS ein referendum ausrufen mit der Begründung das Kosovo auch unabhängig sein dürfe :?:
    suma genau wegen solchen nationalisten die immer und immer wieder unruhe bringen kann der balkan nicht zur ruhe kommen.

    und es ist ein phänomen das sobald man für das eigentliche problem nicht eine lösung finden will :?:

    auf die anderen zeigt und auf deren probleme schielt bezw. diese sogar anheizt.......

  8. #1598

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    1.896
    Zitat Zitat von skenderbegi
    und was willst jetzt damit eigentlich sagen suma?

    das der norden sich abspalten soll und kosova unabhängig werden?
    dafür die serben in bosnien sich serbien anschliessen sollen?

    so sollen dann die albaner in preshev und bujanovc an kosova anschliessen ?

    und wenn man schon dabei ist sollen die albaner in mazedonien sich kosova anbinden?

    so hat dann serbien sein gross-serbien oder wie soll man das verstehen?

    ach ja dann hätte man ja ein gross-albanien?
    uuppss das darf auch nicht geben oder....

    denkst wirklich die eu und die amis machen da mit?

    und weiter mit fragen meinst du so kommt man europa näher????
    Du hast fast alles gesgat,mit der unabhängigkeit Kosovos hätte man ein zweiten albanischen Staat und indirekt ein kleines Grossalbanien,genau das hat man bei den Kroaten und Serben verhindert in den Kriegen von 1991-1995.

    Genau diese Unruhen die du genannt hast könnten ebenfalls pasieren.


    Wie gesgat hast du alle probleme aufgezählt.

  9. #1599
    Avatar von skenderbegi

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    11.090

    Re: Kosovo Faktor: Spaltung von Mazedonien und Bosnien ??

    Zitat Zitat von mi_srbi
    ...

    Man zerbricht sich über diese Fragen derzeit zu wenig den Kopf, alles ist auf den Status fixiert. Dies kann für die gesamte Region gefährlich werden. Eine aktive Rolle und vorausschauende Politik der EU als Ausgleichs- und Überwachungsakteur wird jedenfalls entscheidend sein. Dies gilt auch für Bosnien-Herzegowina. Die im bosnischen Wahlkampf von Milorad Dodik und seinen Gegenparts in der Föderation geweckten Stimmen, die zum Referendum und zur Vertiefung der Ethnisierung der bosnischen Gesellschaft ausrufen, sind seither nicht verstummt.

    Der serbische Außenminister Drazkovic stellte vor wenigen Tagen noch einmal eine direkte Verbindung zwischen der Kosovo-Entscheidung und Bosnien her und sprach sich für ein Referendum aus, in dem die bosnischen Serben die weit gehende Anlehnung an Serbien formalisieren sollen.

    ...

    Die mit dem Ohrider- Abkommen 2001 eingeleitete langfristige Stabilisierung Mazedoniens ist keinesfalls abgeschlossen. Die Differenzen zwischen den albanischen und slawischen Mazedoniern sind nach wie vor akut. Eine tiefe Spaltung der mazedonischen Gesellschaft ist infolge der Statusentscheidung nicht auszuschließen. Auch hier ist die EU gefragt.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2739827



    Wie gross ist die Möglichkeit das neue Unruhen in Mazedonien und Bosnien entstehen nach einer möglichen Unabhängigkeit des Kosovo :?: Werden die Albaner in Mazedonien wieder auf die Straße gehen :?: Werden die Serben in RS ein referendum ausrufen mit der Begründung das Kosovo auch unabhängig sein dürfe :?:
    suma genau wegen solchen nationalisten die immer und immer wieder unruhe bringen kann der balkan nicht zur ruhe kommen.

    und es ist ein phänomen das sobald man für das eigentliche problem nicht eine lösung finden will :?:

    auf die anderen zeigt und auf deren probleme schielt bezw. diese sogar anheizt.......

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