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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.615 Aufrufe

  1. #1661
    Avatar von Schiptar

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    Re: Kosovo Faktor: Spaltung von Mazedonien und Bosnien ??

    Zitat Zitat von Gugica
    Man sollte lediglich diejenigen am leben lassen, die sagen "Juckt mich doch nicht...hauptsache ich hab endlich meine ruhe und kann ohne angst leben"!!!

    Die anderen sind es nicht wert!!!
    Naja...das ist wahrscheinlich, leider, nur meine meinung!
    Och, klingt eigentlich ziemlich verlockend... 8)

  2. #1662
    Avatar von Gugi

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    Re: Kosovo Faktor: Spaltung von Mazedonien und Bosnien ??

    Zitat Zitat von Schiptar
    Och, klingt eigentlich ziemlich verlockend... 8)
    Wäre zumindest mal ne lösung, bei der alle normal denken menschen zufrieden sein würden

  3. #1663
    Avatar von Schiptar

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    Zitat Zitat von Gugica
    Zitat Zitat von Schiptar
    Ich sag's doch, am besten alle jetzigen Bewohner Kosovos deportieren und dafür lauter Finnen, Schweden und Schweizer ansiedeln. DANN funktioniert ein friedliches multikulturelles Kosovo eventuell... :P
    Ja oder so
    Ist doch so. :wink:

    Schau mal, wie die Finnen seit 1917/18 ihre Schweden in ihren Staat integriert haben, oder wie die Schweizer immer noch hundertmal lieber ihren eigenen Staat haben, den sie sich mit Menschen anderer Sprache teilen, anstatt diesen Staat unter ihren größeren Nachbarn "derselben Ethnie" aufzuteilen...

    DAS sind Vorbilder für einen vernünftigen staatbürgerlichen, multikulturellen Umgang miteinander!

    Wären die Albaner, Bosnier, Makedonier, Serben usw. ein bißchen mehr wie jene Völker, gäbe es keinen Krieg der Habenichtse gegen die Habenichtse wegen nichts und wieder nichts...

  4. #1664
    Avatar von Schiptar

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    Re: Kosovo Faktor: Spaltung von Mazedonien und Bosnien ??

    Zitat Zitat von Gugica
    Wäre zumindest mal ne lösung, bei der alle normal denken menschen zufrieden sein würden
    Anfangen sollten sie aber bei den ganzen Politikern, Mafiosi und Medienheinis, die den einfachen Leuten diesen ganzen nationalistischen Dreck pausenlos einzureden versuchen...

  5. #1665
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von mi_srbi
    1.Die Kroaten in Bosnien wollten sich sehr wohl Kroatien anschließen und ein Grosskroatien errichten.

    2.In Bosnien wurde Dayton unterschrieben ind Serbien(Rechtsmässiger Nachfolgestaat von SR Jugoslawien/SCG) die UN Resolution 1244.

    In beiden fällen wird drauf hingewiesen das es keine grenzveränderungen gibt.
    und suma du kannst noch lange die geister des albanischen nationalismus rufen in bezug auf grossalbanien aber die werden nicht kommen.
    wir wollen nicht ein grossalbanien abgesehen davon sind die struckturen(staatliche institutionen) das man in richtig europa geht am aufbauen.....

    für dich noch diesen guten langen text .....kann sein das die russen einfach ihren preis auf kosten serbiens erhöhen wollen... 8O

    das andere ist russland kann nicht das eine haben und das andere wollen in bezug auf abchasien...... :idea:


    Leitartikel

    Poker um das Amselfeld

    Von Michael Martens




    23. Januar 2007
    Russland kann eine Statuslösung für das Kosovo nur verzögern.


    Russland haftet noch aus Zeiten der Sowjetunion und ihres Außenministers Gromyko der Ruf an, eine Großmacht im Verhindern von Sicherheitsratsresolutionen zu sein. Tatsächlich hat die Russische Föderation, seit sie die Rechtsnachfolge der Sowjetunion übernahm, von ihrem Vetorecht aber nur sparsam Gebrauch gemacht. Die Vereinigten Staaten legten seit dem Zerfall des kommunistischen Weltreichs dreizehnmal Einspruch im Sicherheitsrat ein, Russland nur viermal. Das Veto Moskaus traf in zwei Fällen geplante Resolutionen zum geteilten Zypern (1993 und 2004) sowie 1994 das Kriegsgeschehen in Bosnien-Hercegovina und zu Beginn dieses Jahres einen von Washington und London eingebrachten Entwurf zur Verurteilung der Menschenrechtsverletzungen durch die Militärjunta Burmas.


    Seit einigen Monaten macht Präsident Putin jedoch deutlich, dass er dem bisherigen Quartett russischer Vetos womöglich ein weiteres Njet hinzufügen wolle. Bei mehreren Gelegenheiten haben Putin und sein Außenminister Lawrow Russlands Einspruch für den Fall angedroht, dass die Lösungsvorschläge, die der finnische UN-Vermittler Ahtisaari zur Zukunft des Kosovos vorlegen wird, nicht Belgrads Zustimmung finden. Zuletzt bekam Angela Merkel das russische Großmachtgrummeln zu hören. Aus Russlands Sicht sei es inakzeptabel, dass die Entscheidung über den künftigen Status des Kosovos von außen aufgezwungen werde, sagte Putin am Sonntag nach seinem Gespräch mit der Bundeskanzlerin in Sotschi.


    Putins Residenz befindet sich ganz in der Nähe einer Region, die beim Poker um das Amselfeld auch immer wieder ins Spiel kommt: Kaum vierzig Kilometer östlich von Sotschi liegt die von Georgien abtrünnige und aus Russland unterstützte Region Abchasien. Und auf der anderen Seite des Schwarzen Meers beginnt unweit der ukrainischen Küste das Territorium der selbsternannten Republik Transnistrien, die ihre Abspaltung von Moldau ebenfalls der militärischen, inzwischen aber vor allem der politischen und wirtschaftlichen Unterstützung Moskaus verdankt. Sollte der westliche Teil der Staatengemeinschaft den Kosovo-Albanern erlauben, auf völkerrechtlich Serbien zugehörigem Territorium einen zweiten albanischen Staat zu errichten, werde man den Bevölkerungen in Abchasien und Transnistrien einen ähnlichen Weg in die Eigenständigkeit nicht verwehren können, orakelte Putin. Die Lösung für das Kosovo müsse deshalb "universalen Charakter" haben, so der russische Präsident.


    Allzu weit wird es Putin mit der angeblichen Parallelität dieser Konflikte aber wohl nicht treiben wollen, obschon es der Stabilität der Region gewiss dienlich wäre, Abchasien - wie 1999 das Kosovo - unter die Verwaltung der Vereinten Nationen zu stellen, mehrere zehntausend Soldaten aus Nato-Staaten für die Sicherheit Sorge tragen zu lassen und die endgültige Entscheidung über die Region dem Sicherheitsrat zu übertragen. Die Vereinigten Staaten würden sich dann gewiss gern dafür einsetzen, dass der künftige Status Abchasiens nur mit Zustimmung der Regierung in Tiflis gefunden wird.

    Gerade weil dieses Gegenbeispiel wirklichkeitsfremd ist, zeigt es die Realitätsferne, die sich der russischen Argumentation in Sachen Kosovo unterstellen ließe - wenn sie denn ernst gemeint wäre. Die Wirklichkeit lässt sich durch ein Veto im Sicherheitsrat nicht aufhalten. Deshalb will Moskau wenigstens den Preis für seine hinter verschlossenen Türen betriebene Kooperation hochtreiben.


    Hier kommt - eine chinesische Enthaltung vorausgesetzt - das zweite für das Kosovo wichtige Sicherheitsratsmitglied ins Spiel: Eine der regionalen Stabilität dienliche Lösung der kosovarischen Statusfrage wird nur möglich sein, wenn die Vereinigten Staaten ihr Gewicht einbringen. Die EU hat zwar - anders als zu Beginn der Balkan-Krisen vor fünfzehn Jahren - inzwischen eigene außenpolitische und militärische Instrumente, doch damit ist noch kein Staat zu machen. Alle Friedenslösungen auf dem Balkan in den neunziger Jahren waren eine Pax Americana, und eine amerikanische Führungsrolle wird auch nun wieder nötig sein. Auf dem Verhandlungsweg allein ist eine Lösung nicht zu erreichen. Die einzige Möglichkeit voranzukommen besteht darin, Fakten zu schaffen. In diesem Fall wäre das die AnerkeTatsächlich ist sie ohnehin nur Mittel zum Zweck, denn die Drohung mit einem Veto ist nun einmal ein viel nützlicheres Instrument als das Veto selbst, das im Moment der Anwendung seine Wirkung einbüßt. Die russische Diplomatie weiß, dass sie den politischen Prozess einer Statuslösung für das Kosovo allenfalls verzögern kann. nnung des Staates Kosovo durch die Vereinigten Staaten. Amerika muss die Initiative ergreifen, sollte eine Sicherheitsratsresolution ausbleiben.


    Womöglich wird es aber auch eine Sicherheitsratsresolution unter russischer Enthaltung geben, denn darin müsste die Unabhängigkeit des Kosovos nicht einmal erwähnt werden. Der neue Text muss nur das mit der Resolution 1244 vom Juni 1999 einberufene UN-Protektorat für das Kosovo für beendet erklären. Ob einzelne Staaten danach das Kosovo als unabhängig anerkennen oder nicht, kann der Sicherheitsrat ohnehin nicht vorschreiben. Unangebracht ist auch die Furcht, die Führung der bosnischen Serben werde als Reaktion auf eine solche Entwicklung die Vereinigung mit Serbien anstreben und so Bosnien-Hercegovina zerstören. Der bosnische Serbenführer Dodik wäre in einem solchen vereinigten Mittelgroßserbien nicht mehr als ein Provinzpolitiker. Er wird schon deshalb lieber ein Provinzfürst in seiner Hälfte Bosniens bleiben wollen. Ein irredentistischer Volkstribun ist an beiden Ufern der Drina nicht in Sicht.
    Text: F.A.Z., 24.01.2007, Nr. 20 / Seite 1
    http://www.faz.net/s/Rub7FC5BF30C45B...~Scontent.html

    he suma es wäre für dich sehr hilfreich würdest du auch das lesen wenn es nicht nach deinem geschmack ist nur so um dann auch mitreden zu können. :wink:

  6. #1666
    Avatar von skenderbegi

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    will serbien an kosovas braunekohle ran kommen....?

    Herr Rücker, wie wichtig ist die Statusentscheidung für die Menschen im Kosovo?

    Die Erwartungen sind natürlich hoch: Nach sieben Jahren internationaler Verwaltung ist der völkerrechtliche Status quo nicht länger zu halten.

    Wie wird denn der neue Status aussehen?

    Das zu entscheiden ist nicht mein Mandat, aber die Vorgaben der Kontaktgruppe sind sehr klar: Kein Zurück zum Status vor 1999, kein Anschluss an ein anderes Land, keine Teilung des Kosovo. Da kann sich jeder ausrechnen, wie der Status aussehen könnte.
    Falls das Kosovo unabhängig wird, wollen viele Serben auswandern. Bereiten sich die UN auf eine Massenflucht vor?

    Die Statusvereinbarung wird sicherstellen, dass die Minderheiten im Kosovo geschützt und integriert werden. Ich halte das daher für kein realistisches Szenario.

    Warum ist das Image Ihrer Verwaltung in der Bevölkerung so schlecht?

    Sieben Jahre Übergangsverwaltung sind eine lange Zeit – man will jetzt in eine neue Phase eintreten. Ich denke aber, dass die Unmik hier unter den gegebenen Umständen gute Arbeit geleistet hat.

    Wirtschaftlich sieht es allerdings düster aus – wo sehen Sie die Chancen?

    Bei der Energiegewinnung. Es gibt hier enorme Braunkohlereserven. Damit kann das Kosovo zum Energieproduzenten für die gesamte Region werden.

    Wie lange bleibt die internationale Gemeinschaft im Kosovo präsent?

    Es ist Konsens, dass auch nach der Statusentscheidung eine zivile Präsenz hier verbleiben wird – so klein wie möglich, so robust wie nötig. Auch eine militärische Präsenz wird es geben, voraussichtlich der Nato. Für wie lange, das kann Ihnen im Moment niemand sagen.

    http://www.tagesspiegel.de/politik/a...06/2932364.asp

    so leute da unsere möchte gerne landesväter und sonstige nationalisten sich nicht genug als beschützer ihrer jeweiligen nation aufspielen können habe hier einen text-ausschnitt betreffend den braunkohle-reserven in kosova.
    damit will ich einwerfen das den jeweiligen leuten gar nicht bewusst ist was diese hier oft von sich geben....

    was da aus belgrad kommt betreffen kulturgüter in kosova und die wiege des blablabla kann nicht mehr hören.
    weil es schlicht ein vorwand ist um an den grossen topf zu kommen.....
    denn ist euch aufgefallen immer öfter fällt von diesen leuten dann der einwand betreffen dem status ja die menschen (serben) würden sich nicht sicher fühlen und daher müsse eine abspaltung des norden zum schutze der serben möglich sein...

    und just befinden sich die meisten werke na wo echt genau im norden .

    von den klöstern und kulturgüter spricht kaum noch jemand obwohl sich die meisten im westlichen bezw. südosten kosovas befinden. :idea:

  7. #1667
    Avatar von Gugi

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    Re: Kosovo Faktor: Spaltung von Mazedonien und Bosnien ??

    Zitat Zitat von Schiptar
    Anfangen sollten sie aber bei den ganzen Politikern, Mafiosi und Medienheinis, die den einfachen Leuten diesen ganzen nationalistischen Dreck pausenlos einzureden versuchen...
    Ich würde zwischen denen und den dorf-kneipen-propagandisten nicht unterscheiden!!!
    Allesamt ins gleiche loch stecken und zwar gleichzeitig!!!

  8. #1668
    Avatar von skenderbegi

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    Re: Kosovo Faktor: Spaltung von Mazedonien und Bosnien ??

    Zitat Zitat von Gugica
    Zitat Zitat von Schiptar
    Anfangen sollten sie aber bei den ganzen Politikern, Mafiosi und Medienheinis, die den einfachen Leuten diesen ganzen nationalistischen Dreck pausenlos einzureden versuchen...
    Ich würde zwischen denen und den dorf-kneipen-propagandisten nicht unterscheiden!!!
    Allesamt ins gleiche loch stecken und zwar gleichzeitig!!!
    he gugica & schiptar ,

    muss ich euch jetzt bei jemandem anderen euch zwei melden oder erledigt ihr es auch ...?

    es mag evtl. ja am anfang gewissen sarkasmus gehabt haben eure diskussion aber was zuviel zuviel finde ich .
    so gesehen betreibt ihr hetzt gegen die menschlichkeit.......

    und wenn ihr euch daran aufgeilt dann machts doch unter euch alleine per pn wobei dies natürlich nicht die wirkung hätte wie hier es öffentlich zu machen....


    hier noch der anfang von dieser geschichte;


    Schiptar hat folgendes geschrieben:

    Von daher muß der Westen spätestens wenn Kosovo unabhängig sein und die albanischen Nationalisten in Makedonien wieder loslegen sollten, seine Samthandschuhe ausziehen und mit denen mal ein paar Takte reden, anstatt immer nur dem makedonischen Staat die Schuld zu geben...
    Denn wie gesagt, eine der drei Grundvoraussetzungen für die Unabhängigkeit Kosovos wäre, daß die territoriale Integrität Makedoniens nicht angetastet werden darf.

    gugica hat geschrieben:
    Wenn du meine ehrliche antwort haben willst sage ich jetzt folgendes:

    Meiner meinung nach sollte man JEDEN, der die unabhängigkeit forder erschießen!!!

    Das GLEICHE sollte man allerdings auch mit denjenigen machen, die GEGEN die unabhängigkeit sind!!!

    Man sollte lediglich diejenigen am leben lassen, die sagen "Juckt mich doch nicht...hauptsache ich hab endlich meine ruhe und kann ohne angst leben"!!!

    Die anderen sind es nicht wert!!!
    Naja...das ist wahrscheinlich, leider, nur meine meinung!

  9. #1669

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    Zitat Zitat von skenderbegi
    Zitat Zitat von mi_srbi
    1.Die Kroaten in Bosnien wollten sich sehr wohl Kroatien anschließen und ein Grosskroatien errichten.

    2.In Bosnien wurde Dayton unterschrieben ind Serbien(Rechtsmässiger Nachfolgestaat von SR Jugoslawien/SCG) die UN Resolution 1244.

    In beiden fällen wird drauf hingewiesen das es keine grenzveränderungen gibt.

    schau mal suma;;;;;

    Dabei bauen die Serben nicht einmal auf das von Moskau in Aussicht gestellte Veto im Uno-Sicherheitsrat gegen eine für Serbien inakzeptable Lösung. Angesichts leerer russischer Versprechungen während des Bosnienkriegs werden Ankündigungen aus Moskau in Belgrad eher ungläubig kommentiert.

    In der serbischen Hauptstadt fürchtet man vielmehr, dass in diesem Fall Washington und Tirana auch ohne Uno-Resolution einseitig das Kosovo als souveränen Staat anerkennen würden. (...)
    http://www.spiegel.de/politik/auslan...461432,00.html

    Tatsächlich ist sie ohnehin nur Mittel zum Zweck, denn die Drohung mit einem Veto ist nun einmal ein viel nützlicheres Instrument als das Veto selbst, das im Moment der Anwendung seine Wirkung einbüßt. Die russische Diplomatie weiß, dass sie den politischen Prozess einer Statuslösung für das Kosovo allenfalls verzögern kann. Die Wirklichkeit lässt sich durch ein Veto im Sicherheitsrat nicht aufhalten. Deshalb will Moskau wenigstens den Preis für seine hinter verschlossenen Türen betriebene Kooperation hochtreiben.

    Womöglich wird es aber auch eine Sicherheitsratsresolution unter russischer Enthaltung geben, denn darin müsste die Unabhängigkeit des Kosovos nicht einmal erwähnt werden. Der neue Text muss nur das mit der Resolution 1244 vom Juni 1999 einberufene UN-Protektorat für das Kosovo für beendet erklären. Ob einzelne Staaten danach das Kosovo als unabhängig anerkennen oder nicht, kann der Sicherheitsrat ohnehin nicht vorschreiben.
    Faz.de
    Und was ist wenn Russland doch sagt wir stimmen nur da wo Belgrad zustimmt zu.Wenn USA und Tirana Koovo anerkennen dann wird uns das wenig krazen wenn Russland ein VETO einlegt dann wird vorerst nichts aus unabhängigkeit und die USA haben das zu akzeptieren wenn ihnen die UN in kleinsterweise wichtig ist.

    Kosovo wir nicht abgegeben ,warum sollten wir unser Land verschenken das uns gehört?

  10. #1670

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von Gugica
    Zitat Zitat von Schiptar
    Ich sag's doch, am besten alle jetzigen Bewohner Kosovos deportieren und dafür lauter Finnen, Schweden und Schweizer ansiedeln. DANN funktioniert ein friedliches multikulturelles Kosovo eventuell... :P
    Ja oder so
    Ist doch so. :wink:

    Schau mal, wie die Finnen seit 1917/18 ihre Schweden in ihren Staat integriert haben, oder wie die Schweizer immer noch hundertmal lieber ihren eigenen Staat haben, den sie sich mit Menschen anderer Sprache teilen, anstatt diesen Staat unter ihren größeren Nachbarn "derselben Ethnie" aufzuteilen...

    DAS sind Vorbilder für einen vernünftigen staatbürgerlichen, multikulturellen Umgang miteinander!


    Wären die Albaner, Bosnier, Makedonier, Serben usw. ein bißchen mehr wie jene Völker, gäbe es keinen Krieg der Habenichtse gegen die Habenichtse wegen nichts und wieder nichts...
    Tja, wie besingen es die Ärzte - Warum kann nicht jedes Land wie Schweden sein

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