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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.664 Aufrufe

  1. #161

    Registriert seit
    14.07.2004
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    11.391
    Zitat Zitat von Gugica
    Zitat Zitat von drenicaku
    ich bin stolzer rumäne!

    vini-vidi-vici


    Hej dreni...heißt das nich vEni, vidi, vici ???
    kann sein, ich lerne gerade latein, sollte man als neu-rumäne.....

  2. #162
    Avatar von Macedonian

    Registriert seit
    24.05.2005
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    5.739
    Zitat Zitat von drenicaku
    ich bin stolzer rumäne!

    vini-vidi-vici
    http://euro-tradinghouse.de/coins/Romania.gif
    Wie, Du hast dich mit Albanesus van Spamferkelus infiziert und wechselst jetzt nach Lust und Laune deine Nationalität?

    P.S
    Veni Vidi Vici ... siehe z.B auch auf das Marlboro-Wappen (Das mit den zwei Pferden und der Krone)

    Gruß
    Macedonian

  3. #163

    Registriert seit
    14.07.2004
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    11.391
    ich bin albanischer herkunft,
    bin kein rumäne
    oder serbe, oder bulgare, oder fyromer, oder bosnier oder sonst was,
    es gibt einen bestimmten user, der meint ich wäre rumäne?
    wie er darauf kommt?
    keine ahnung.....

    RRNOFT E QOFT LIRIA E KOSOVÈS!

  4. #164
    Avatar von Kosova_Kid

    Registriert seit
    03.01.2006
    Beiträge
    2.072
    Zitat Zitat von drenicaku
    ich bin albanischer herkunft,
    bin kein rumäne
    oder serbe, oder bulgare, oder fyromer, oder bosnier oder sonst was,
    es gibt einen bestimmten user, der meint ich wäre rumäne?
    wie er darauf kommt?
    keine ahnung.....

    RRNOFT E QOFT LIRIA E KOSOVÈS!
    oj kosove o jep lirije
    [stream:62067130cf]http://www.winguard.org/radio/?cmd=download&mp3=%2FArif%20Vladi%20-%20Marshi%20UCK-se.mp3&dir_id=0&file=%2FArif%20Vladi%20-%20Marshi%20UCK-se.mp3[/stream:62067130cf]

  5. #165
    jugo-jebe-dugo
    doppelt

  6. #166
    jugo-jebe-dugo
    18.01.2006

    Albaner wollen neue Balkanstaaten

    "Der Balkan könnte bald zwei neue Staaten haben", erklärte der kosovo-albanische Oppositionspolitiker Hashim Thaci am Mittwoch Abend in Wien. Dies seien die derzeit von der UNO verwaltete südserbische Provinz Kosovo und Montenegro, dessen Unabhängigkeitsbestrebungen die Kosovo-Albaner unterstützten, so der frühere Chef der offiziell aufgelösten Kosovo-Befreiungsarmee (UCK), die mit Gewalt versuchte, eine Unabhängigkeit des Kosovo zu erreichen.

    Aus den USA von Gesprächen im dortigen Außen- und Verteidigungsministerium sowie bei den Vereinten Nationen kommend traf Thaci am Mittwoch mit dem UNO-Chefverhandler bei den Gesprächen über den künftigen völkerrechtlichen Status des Kosovo, Martti Ahtisaari, zusammen. Er habe den finnischen Ex-Präsidenten aufgefordert, die Verhandlungen zu beschleunigen. "Wir brauchen eine Einigung", sagte Thaci und beharrte im Einklang mit der kosovo-albanischen Verhandlungsposition auf der Unabhängigkeit für die Provinz.

    Wunschzettel

    "Das Kosovo wird unabhängig sein", erklärte der Chef der oppositionellen Demokratischen Partei des Kosovo (PDK), der in der kosovo-albanischen Delegation an den Statusverhandlungen teilnimmt. Zugleich beanspruchte der 36-Jährige eine eigene Flagge, ein eigenes Staatsemblem sowie einen Sitz in den Vereinten Nationen für das Kosovo. Einer Teilung der Region erteilte er genauso eine Absage wie einer weitgehenden Autonomie, wie Belgrad sie zu gewähren bereit ist. Er verwies auf die vor dem Kosovo-Konflikt bestehende Autonomie der Provinz im Rahmen Jugoslawiens: "Wir wollen in die Zukunft blicken."

    In Washington habe er eine Garantie für die Rechte der serbischen und die anderen Minderheiten im Kosovo abgegeben, ebenso für europäische Demokratiestandards, so Thaci. Im Gegenzug habe er in den Vereinigten Staaten um eine Garantie für die Unabhängigkeit des Kosovo gebeten. Zur Antwort habe er erhalten, dass die US-Regierung alles respektieren werde, was sich die Kosovo-Albaner "verdienten".

    NATO-Hilfe

    Wir arbeiten hart, um uns die Unabhängigkeit zu verdienen, sagte der Ex-UCK-Kommandant. Man sei dabei, alle notwendigen Institutionen zu entwickeln. Dazu brauche man die Hilfe der internationalen Gemeinschaft sowie die weitere Präsenz der NATO, die die Kosovo-Schutztruppe (KFOR) führt. An den bestehenden Grenzen des Kosovo soll laut dem PDK-Vorsitzenden nichts geändert werden.

    Überzeugt zeigte sich Thaci auch, dass aus dem Kosovo ein stabiler, überlebensfähiger, selbstständiger Staat mit einer nachhaltigen Marktwirtschaft werde. Die Ressourcen dafür seien vorhanden. In der derzeitigen Situation sei das Kosovo allerdings weder in der Weltbank noch im Internationalen Währungsfonds (IWF) vertreten und "niemand investiere".

    Haftbefehl

    Auf die Frage, ob er sich um die Nachfolge des an Lungenkrebs erkrankten Ibrahim Rugova als Kosovo-Präsident zu bewerben gedenke, sagte Thaci: Es sei "unmoralisch", sich zum jetzigen Zeitpunkt angesichts Rugovas Gesundheitszustand dazu zu äußern. Gefragt, ob der serbische Haftbefehl wegen mutmaßlicher Terrorakte als UCK-Chef noch aufrecht sei, antwortete der 36-Jährige, er könne sich frei in der Welt bewegen. Das heutige demokratische System in Serbien habe die Entscheidung des früheren Regimes unter dem jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic, das den Haftbefehl erließ, wohl nicht übernommen. Der serbische Haftbefehl war international nicht anerkannt worden.

    Die Regierung Montenegros will den Staatenbund mit Serbien verlassen. Dazu soll noch im Frühjahr eine Volksabstimmung abgehalten werden.

    http://www.kurier.at/ausland/1250220.php

  7. #167
    jugo-jebe-dugo
    21.01.2006

    Präsident Ibrahim Rugova gestorben
    61-Jähriger litt an Lungenkrebs - Parlamentspräsident Daci übernimmt Amt interimistisch - Beerdigung soll am Mittwoch stattfinden

    Pristina - Der Präsident des Kosovo, Ibrahim Rugova, ist im Alter von 61 Jahren einem Lungenkrebs-Leiden erlegen. Rugova sei nach monatelangem "mutigen Kampf" gegen die Krankheit in seiner Villa bei Pristina im Kreise seiner Familie gestorben, teilte das Präsidentenbüro am Samstag mit. Am Mittwoch sollten Vertreter Serbiens und des Kosovo unter UNO-Vermittlung zu einem ersten direkten Treffen in Wien zusammenkommen, um über den künftigen Status der Provinz zu verhandeln. Die Gespräche dürften nun verschoben werden.


    Markenzeichen Seidenschal

    Rugovas Erkrankung war im September bekannt geworden. Damals hatte der Präsident nach einer Untersuchung in Deutschland gesagt, er wolle trotzdem im Amt bleiben, und sich einer Chemotherapie unterzogen. Rugova war ein Verfechter der Unabhängigkeit des Kosovo, setzte sich jedoch für eine friedliche Lösung des Konflikts mit Serbien ein. Der stets mit Seidenschal auftretende Politiker galt bei den Kosovo-Albanern als "Vater der Nation". Zum letzten Mal hatte sich Rugova am 23. Dezember in der Öffentlichkeit gezeigt, danach hatte er alle Termine abgesagt. Radio und Fernsehen sendeten nach der Nachricht von seinem Tod nur klassische Musik.

    Rugova-Tod - Beerdigung soll am Mittwoch stattfinden Jessen-Petersen: Kosovo in Ausrichtung auf friedliche Zukunft einig


    Belgrad/Pristina (APA) - Die Beerdigung des verstorbenen Kosovo-Präsidenten Ibrahim Rugova soll am Mittwoch stattfinden. Das berichtete der Belgrader Sender "B-92" am Samstag.

    Politische Führungspersönlichkeiten der südserbischen Provinz bekundeten nach dem Tod Rugovas ihre Einheit. Der Leiter der UNO-Mission im Kosovo, Sören Jessen-Petersen, hielt im Laufe des Samstags Treffen mit höchsten Provinz-Funktionären und Politikern ab. Unter ihnen waren Parlamentspräsident Nexhat Daci, Regierungschef Bajram Kosumi, der Chef der Demokratischen Partei, Hashim Taci, sowie der Parteivorsitzende von Ora, Veton Surroi.


    Beerdigung soll am Mittwoch stattfinden

    Die Beerdigung des verstorbenen Kosovo-Präsidenten Ibrahim Rugova soll am Mittwoch stattfinden. Das berichtete der Belgrader Sender "B-92" am Samstag.


    Jessen-Petersen: Kosovo in Ausrichtung auf friedliche Zukunft einig

    Politische Führungspersönlichkeiten der südserbischen Provinz bekundeten nach dem Tod Rugovas ihre Einheit. Der Leiter der UNO-Mission im Kosovo, Sören Jessen-Petersen, hielt im Laufe des Samstags Treffen mit höchsten Provinz-Funktionären und Politikern ab. Unter ihnen waren Parlamentspräsident Nexhat Daci, Regierungschef Bajram Kosumi, der Chef der Demokratischen Partei, Hashim Taci, sowie der Parteivorsitzende von Ora, Veton Surroi.

    "Gemeinsam mit den Bürgern des Kosovo sind wir im tiefen Schmerz, aber auch in der Entschlossenheit vereinigt, das Kosovo in eine friedliche und erfolgreiche Zukunft zu führen", erklärte der UNMIK-Leiter im Anschluss.


    Schüssel: "Rugova hat Politik in Südosteuropa mitgeprägt"

    Rugova kam in den seit November laufenden Verhandlungen über den künftigen Status der Provinz eine Schlüsselrolle zu. Nach seinem Tod rief der Chef der UNO-Mission im Kosovo (UNMIK), Sören Jessen-Petersen, die albanischen Unterhändler zusammen, um über das weitere Vorgehen zu beraten.

    Bundeskanzler Wolfgang Schüssel nahm die Nachricht vom Ableben des Kosovo-Präsidenten mit Betroffenheit zur Kenntnis. Rugova habe "mit seiner starken Persönlichkeit die Politik in Südosteuropa entscheidend mitgeprägt. Er hat sich für eine friedliche Lösung im Kosovo-Konflikt eingesetzt und ohne Rücksicht auf seinen eigenen Gesundheitszustand für die Zukunft des Kosovo gearbeitet". Österreich werde "weiter alle Anstrengungen, Stabilität und dauerhaften Frieden im Kosovo zu erreichen, nach Kräften unterstützen", sagte der Kanzler.


    Ungewisse Zukunft

    Der künftige Status der seit Ende der 90er Jahre unter UNO-Verwaltung stehenden Provinz ist ungeklärt: Pristina fordert die vollständige Unabhängigkeit, Belgrad lehnt dies entschieden ab und bietet eine weit gehende Autonomie.


    Rugova: Von der Literatur zur Politik

    Der 1944 in einem Dorf im Westen der Provinz geborene Rugova fand über die Literatur zur Politik. Unter seiner Leitung entwickelte sich der Schriftstellerverband im Kosovo zur geistigen Speerspitze der Opposition gegen Belgrad. 1989 wurde Rugova zum Vorsitzenden der wichtigsten albanischen Partei, der Demokratischen Liga des Kosovo (LDK), gewählt. Zehn Jahre lang leistete der verheiratete Vater dreier Kinder dem jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic konsequenten, aber gewaltfreien Widerstand. Von den albanischen Hardlinern der "Kosovo-Befreiungsarmee" (UCK) wurde Rugova wegen seiner pazifistischen Haltung scharf kritisiert.

    Im März 2002 wurde Rugova bei den durch die UNO organisierten Wahlen erstmals zum Präsidenten des Kosovo gewählt. Im März vergangenen Jahres entkam er nur knapp einem Bombenanschlag in Pristina, dessen Drahtzieher nie ermittelt werden konnten. Als mögliche Nachfolger sind Parlamentspräsident Nexhat Daci, Regierungschef Bajram Kosumi und auch Oppositionsführer Hashim Thaci.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2313501

  8. #168
    jugo-jebe-dugo
    21.01.2006

    Petritsch schlägt "kreative Unabhängigkeit" vor
    Rohan: Status-Frage wird zunächst nicht gestellt

    Wien - Der österreichische UNO-Botschafter in Genf, Wolfgang Petritsch, hat kurz vor Beginn der Kosovo-Verhandlungen in Wien ein neues Modell vorgeschlagen: Als wahrscheinlichen Status der derzeit von der UNO verwalteten südserbischen Provinz sehe er eine Art "kreative Unabhängigkeit" mit zeitweise "geteilter Souveränität". Dies sagte er am Freitag bei einer Konferenz, die vom Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien veranstaltet wurde.

    Hintergrund seines Gedankens einer "kreativen Unabhängigkeit" ist, dass EU-Mitgliedsländer nicht mehr so unabhängig wie Nationalstaaten des 19. Jahrhunderts sind, erläuterte Petritsch gegenüber der APA. Jeder Staat gebe auch Souveränität an Brüssel ab.


    "Denkanstoß"

    Er, Petritsch, versuche mit seinem "Denkanstoß" die gegensätzlichen Positionen zu überwinden. Denn Pristina drängt vehement in die Unabhängigkeit und schließt jegliche andere Option aus. Belgrad wiederum lehnt eine Unabhängigkeit der südserbischen Provinz ebenso vehement ab und zeigt sich bereit, höchstens eine weit gehende Autonomie zu gewähren. Petritsch selbst hat keine endgültige Lösung parat. Diese solle gemeinsam mit "beiden Konfliktparteien" gefunden werden.

    Jedenfalls halte er ein "unkonventionelles Modell des Zusammenlebens" im Kosovo für wahrscheinlich. Auch die internationale Gemeinschaft oder die EU würden darin eine Rolle spielen. Der ehemalige Hohe Repräsentant Bosnien-Herzegowinas sagte: "Ich kenne das aus Bosnien".

    Die Kosovo-Verhandlungen starten am Mittwoch in Wien. Die Status-Frage soll dabei zunächst nicht gestellt werden, sagte der stellvertretende UNO-Chefverhandler Albert Rohan am Rande der Konferenz gegenüber der APA. Stattdessen sollen zunächst Themen wie die Dezentralisierung, die Kompetenzen von Gemeinden oder die Frage der Vermissten besprochen werden. Es solle um technische Fragen wie "Wer ist zuständig für die Müllabfuhr", Wasser oder Bildungseinrichtungen gehen. Ziel ist, möglichst viele Gemeinsamkeiten und konkrete Lösungen zu finden.

    Die Status-Frage aus den Verhandlungen auszuklammern, werde nicht einfach, gab Rohan zu. Denn wenn etwa der Schutz von serbisch-orthodoxen Kirchen und Klöstern oder Eigentumsfragen behandelt werden, komme man indirekt auch zur Status-Frage. "Aber wir wollen nicht damit beginnen." Die Grundsatz-Positionen beider Seiten seien einfach "völlig entgegengesetzt".

    Die UNO-Verhandler haben indes noch keine Bestätigung über die Zusammensetzung der Delegationen. Nur aus den Medien wisse man, wer von serbischer Seite nach Wien kommt. Als Zeitrahmen für die Verhandlungen hat sich das Team um Martti Ahtisaari 2006 gesetzt. Bis Ende des Jahres wollen sie entweder eine Lösung finden oder so weit kommen, dass ein Ende absehbar ist. Dass es zu keiner Einigung kommt, hält Rohan zwar für "möglich". "Wir bemühen uns aber", dass dem nicht so ist.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2313450

  9. #169
    jugo-jebe-dugo
    21.01.2006

    UNMIK-Chef fordert Kosovo-Politiker zur Einheit auf
    "Einheit, Reife und Vernunft" beweisen - Belgrader Kosovo-Beauftragte wegen Nachfolge Rugovas besorgt
    Belgrad/Pristina - Der Chef der UNO-Mission im Kosovo (UNMIK), Sören Jessen-Petersen, hat die politischen Führer der Albaner zur Einheit nach dem Tod des Präsidenten Ibrahim Rugova aufgefordert. "Dies ist der Augenblick für alle Bürger und alle politischen Führer des Kosovo, Einheit, Reife und Vernunft an den Tag zu legen, die für das Wohl des Kosovo jetzt und künftig sein werden", hieß es in einer Aussendung des UNMIK-Büros in Pristina.

    Jessen-Petersen hat den verstorbenen Präsidenten als eine "vereinigende Kraft" und fähigen Führer bezeichnet, der "unermüdlich bis zum Tode zum Guten des Kosovo" gewirkt habe. "Ich werde ihn immer als eine vernünftige, aufmerksame, liebe und herzliche Persönlichkeit in Erinnerung bewahren", sagte Jessen-Petersen.

    Die Belgrader Kosovo-Beauftragte Sanda Raskovic-Ivic erklärte gegenüber Medien, dass sie wegen der Nachfolge Rugovas besorgt sei. Angehörige der derzeitigen politische Szene im Kosovo seien ein "Arsenal der bewaffneten Demokratie" gehören, sagte Raskovic-Ivic.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2313661

  10. #170
    jugo-jebe-dugo
    21.01.2006

    Ahtisaari nach Rugova-Tod für Verschiebung der Direktgespräche
    UNO-Sondergesandter hofft auf Bewahrung der Ruhe im Kosovo

    Helsinki - Der UNO-Sondergesandte für die Verhandlungen über den künftigen Status der südserbischen Provinz Kosovo, Martti Ahtisaari, hat sich nach dem Tod des Kosovo-Präsidenten Ibrahim Rugova am Samstag für eine Verschiebung der Direktgespräche zwischen Belgrad und Pristina ausgesprochen. Die Gespräche hätten am Mittwoch in Wien beginnen sollen. Er wolle noch darüber mit beiden Seiten Gespräche führen, sagte Ahtisaari am Samstag in Helsinki gegenüber Journalisten.

    Er hoffe, die Situation im Kosovo werde "ruhig bleiben und die Verfassung respektiert werden", sagte Ahtisaari zuvor bei einer Pressekonferenz. Weitere Schritte sollten im Rahmen der Verfassung und in enger Kooperation mit ihm als UNO-Sondergesandten unternommen werden. Der Kosovo-Chefverhandler, der für ein Treffen mit dem indonesischen Vize-Präsidenten Yussuf Kalla und dem Führer der ehemaligen Aceh-Rebellen Malik Mahmud nach Finnland angereist war, drückte der Familie von Rugova sein "tiefstes Beileid" aus.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2313581

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