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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.244 Aufrufe

  1. #1921

    Registriert seit
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    1.626
    Zitat Zitat von Revolut
    Viele Serben wollen die Koffer packen

    brrr

  2. #1922

    Registriert seit
    09.03.2006
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    9.864
    Zitat Zitat von skenderbegi

    wills das publikum fragen ?
    den joker nehmen ?
    oder doch einen anruf tätigen :?:
    ich nehme 50-50!! 8)

  3. #1923
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    11.086
    http://www.euronews.net/create_html....=403872&lng=3#

    Kosovo Die serbische Provinz Kosovo bereitet sich langsam auf ihre mögliche Unabhängigkeit vor

    In wenigen Tagen will der UNO-Sondergesandte Martti Ahtisaari seine Vorschläge zum künftigen Status des Kosovo offiziell vorlegen. Eine Plakatkampagne solle zum einen jetzt eine positive Stimmung verbreiten, erklärt eine Sprecherin der Demokratischen Partei. Zum anderen sollten die möglichen Vorschläge erklärt werden. Unabhängigkeit schaffe auch Verantwortung - das müsse den Menschen klargemacht werden.

    Das Kosovo wird zu neunzig Prozent von Albanern bewohnt. Sie wollen nichts anderes mehr als die völlige Unabhängigkeit. Ahtisaari wird dagegen wahrscheinlich zunächst eine eingeschränkte Souveränität vorschlagen, unter internationaler Kontrolle. Die serbische Minderheit soll ebenfalls weitgehende Rechte bekommen.

    Viele Menschen wissen aber noch nicht so recht, woran sie sein werden: Er wisse bisher nur, was in den Zeitungen stehe, sagt ein Mann in der Hauptstadt Pristina. Er sei skeptisch, und er habe auch Angst vor dem, was kommen werde. Ein anderer sagt aber, die Vorschläge würden wohl zugunsten des Kosovo und seiner Menschen ausfallen; das hoffe er jedenfalls.

    Der Ahtisaari-Vorschlag soll am Freitag vorgestellt werden; endgültig ist er aber noch nicht. Nach dem, was bisher bekannt ist, soll das Kosovo wohl nach und nach weitgehende Rechte bekommen, wie eine eigene Verfassung und das Recht auf eigene Mitgliedschaft in Organisationen wie der UNO.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------

    hm keine einfache zeit für die menschen und landsleute in kosova.....

    es ist einwenig wie auf der leiter zu sein,;

    gehst runter kannst umfallen gehst nach oben fällst noch tiefer unten.....

  4. #1924
    Avatar von Yutaka

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    4.998

    Kosovo: Warten auf Ahtisaari

    Kosovo: Warten auf Ahtisaari
    BELGRAD/PRISTINA. Morgen wird UN-Chefverhandler Martti Ahtisaari seinen Vorschlag für den künftigen Status des Kosovo in Belgrad und Pristina sowie vor der Öffentlichkeit vorstellen. Entscheiden muss dann der UN-Sicherheitsrat. Diese Entscheidung könnte aber Auswirkungen auf andere Teile der Balkan-Region haben.

    Ahtisaaris Vorschlag läuft, soweit bekannt wurde, auf eine "überwachte Unabhängigkeit" des Kosovo mit vielen Autonomierechten für die serbische Volksgruppe hinaus. Das Wort "Unabhängigkeit" selbst dürfte aber in dem Papier kaum vorkommen. Serbien lehnt die volle Unabhängigkeit des Kosovo ab. Die Demokratische Partei Serbiens von Noch-Premier Vojislav Kostunica droht Staaten, die eine Unabhängigkeit des Kosovo anerkennen, bereits mit dem Abbruch der Beziehungen. Die UN-Vetomächte China und vor allem Russland betonten gestern, dass Ahtisaaris Vorschlag "kein endgültiges Urteil" sei.

    Drohende Teilung des Kosovo

    Vor allem warten die Menschen im Kosovo selbst auf Athisaaris Vorschlag. Vertreter der serbischen Minderheit kündigen für den Fall, dass der Kosovo unabhängig wird, an, ihrerseits den nördlichen, vor allem von Serben bewohnten Landesteil bei Mitrovica für unabhängig zu erklären. Eine Eskalation der Lage, bewaffnete Auseinandersetzungen und Massenflucht könnten laut manchen Beobachtern die Folgen sein.

    Es gibt Befürchtungen, dass eine mögliche Teilung des Kosovo Unabhängigkeits- und Autonomiebestrebungen in anderen Teilen des Balkan entfachen könnte: Die Serben im bosnisch-herzegowinischen Landesteil Republika Srpska könnten demnach ein Referendum über die Unabhängigkeit durchführen. Manche kroatische Politiker streben die Bildung einer eigenen Entität innerhalb Bosnien-Herzegowinas an. Auswirkungen werden auch auf Montenegro erwartet, wo die Albaner im Südosten des Landes eine kompakte Minderheit stellen. Mazedonien stand 2001 schon am Rande eines Bürgerkriegs, als albanische Extremisten im Nordwesten des Landes gegen die Sicherheitskräfte kämpften.

    Petritsch: EU ist gefordert

    Eine Teilung des Kosovo würde nur Probleme verursachen, sagt auch der österreichische UN-Botschafter Wolfgang Petritsch. Sie führe zur "Atomisierung des Balkans". Der Balkanexperte und einstige Hohe Repräsentant in Bosnien-Herzegowina hält eine EU-Perspektive für Belgrad und Pristina für entscheidend: Die EU müsse "an einem Strang" ziehen und beiden Seiten sagen: "Wenn ihr nach Europa wollt, werdet ihr in Brüssel an einem Tisch sitzen müssen."

    Die EU bereitet sich bereits auf die Absicherung des neuen Status für den Kosovo vor, den der UN-Sicherheitsrat festlegen wird. Rund 1000 Polizisten, Richter, Staatsanwälte und andere Beamte sollen an Ort und Stelle dafür Sorge tragen, dass die Gewalt zwischen Albanern und Serben nicht wieder aufflammt. Die militärische Führungsrolle wird weiter bei der NATO liegen.

  5. #1925
    Avatar von Lepoto

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    1.266

    Re: Kosovo: Warten auf Ahtisaari

    Zitat Zitat von T1tt0l4r00c4
    Kosovo: Warten auf Ahtisaari
    BELGRAD/PRISTINA. Morgen wird UN-Chefverhandler Martti Ahtisaari seinen Vorschlag für den künftigen Status des Kosovo in Belgrad und Pristina sowie vor der Öffentlichkeit vorstellen. Entscheiden muss dann der UN-Sicherheitsrat. Diese Entscheidung könnte aber Auswirkungen auf andere Teile der Balkan-Region haben.

    Ahtisaaris Vorschlag läuft, soweit bekannt wurde, auf eine "überwachte Unabhängigkeit" des Kosovo mit vielen Autonomierechten für die serbische Volksgruppe hinaus. Das Wort "Unabhängigkeit" selbst dürfte aber in dem Papier kaum vorkommen. Serbien lehnt die volle Unabhängigkeit des Kosovo ab. Die Demokratische Partei Serbiens von Noch-Premier Vojislav Kostunica droht Staaten, die eine Unabhängigkeit des Kosovo anerkennen, bereits mit dem Abbruch der Beziehungen. Die UN-Vetomächte China und vor allem Russland betonten gestern, dass Ahtisaaris Vorschlag "kein endgültiges Urteil" sei.

    Drohende Teilung des Kosovo

    Vor allem warten die Menschen im Kosovo selbst auf Athisaaris Vorschlag. Vertreter der serbischen Minderheit kündigen für den Fall, dass der Kosovo unabhängig wird, an, ihrerseits den nördlichen, vor allem von Serben bewohnten Landesteil bei Mitrovica für unabhängig zu erklären. Eine Eskalation der Lage, bewaffnete Auseinandersetzungen und Massenflucht könnten laut manchen Beobachtern die Folgen sein.

    Es gibt Befürchtungen, dass eine mögliche Teilung des Kosovo Unabhängigkeits- und Autonomiebestrebungen in anderen Teilen des Balkan entfachen könnte: Die Serben im bosnisch-herzegowinischen Landesteil Republika Srpska könnten demnach ein Referendum über die Unabhängigkeit durchführen. Manche kroatische Politiker streben die Bildung einer eigenen Entität innerhalb Bosnien-Herzegowinas an. Auswirkungen werden auch auf Montenegro erwartet, wo die Albaner im Südosten des Landes eine kompakte Minderheit stellen. Mazedonien stand 2001 schon am Rande eines Bürgerkriegs, als albanische Extremisten im Nordwesten des Landes gegen die Sicherheitskräfte kämpften.

    Petritsch: EU ist gefordert

    Eine Teilung des Kosovo würde nur Probleme verursachen, sagt auch der österreichische UN-Botschafter Wolfgang Petritsch. Sie führe zur "Atomisierung des Balkans". Der Balkanexperte und einstige Hohe Repräsentant in Bosnien-Herzegowina hält eine EU-Perspektive für Belgrad und Pristina für entscheidend: Die EU müsse "an einem Strang" ziehen und beiden Seiten sagen: "Wenn ihr nach Europa wollt, werdet ihr in Brüssel an einem Tisch sitzen müssen."

    Die EU bereitet sich bereits auf die Absicherung des neuen Status für den Kosovo vor, den der UN-Sicherheitsrat festlegen wird. Rund 1000 Polizisten, Richter, Staatsanwälte und andere Beamte sollen an Ort und Stelle dafür Sorge tragen, dass die Gewalt zwischen Albanern und Serben nicht wieder aufflammt. Die militärische Führungsrolle wird weiter bei der NATO liegen.
    teilen.
    sag ich schon lange.

  6. #1926
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    11.086

    Re: Kosovo: Warten auf Ahtisaari

    Zitat Zitat von Lepoto
    Zitat Zitat von T1tt0l4r00c4
    Kosovo: Warten auf Ahtisaari
    BELGRAD/PRISTINA. Morgen wird UN-Chefverhandler Martti Ahtisaari seinen Vorschlag für den künftigen Status des Kosovo in Belgrad und Pristina sowie vor der Öffentlichkeit vorstellen. Entscheiden muss dann der UN-Sicherheitsrat. Diese Entscheidung könnte aber Auswirkungen auf andere Teile der Balkan-Region haben.

    Ahtisaaris Vorschlag läuft, soweit bekannt wurde, auf eine "überwachte Unabhängigkeit" des Kosovo mit vielen Autonomierechten für die serbische Volksgruppe hinaus. Das Wort "Unabhängigkeit" selbst dürfte aber in dem Papier kaum vorkommen. Serbien lehnt die volle Unabhängigkeit des Kosovo ab. Die Demokratische Partei Serbiens von Noch-Premier Vojislav Kostunica droht Staaten, die eine Unabhängigkeit des Kosovo anerkennen, bereits mit dem Abbruch der Beziehungen. Die UN-Vetomächte China und vor allem Russland betonten gestern, dass Ahtisaaris Vorschlag "kein endgültiges Urteil" sei.

    Drohende Teilung des Kosovo

    Vor allem warten die Menschen im Kosovo selbst auf Athisaaris Vorschlag. Vertreter der serbischen Minderheit kündigen für den Fall, dass der Kosovo unabhängig wird, an, ihrerseits den nördlichen, vor allem von Serben bewohnten Landesteil bei Mitrovica für unabhängig zu erklären. Eine Eskalation der Lage, bewaffnete Auseinandersetzungen und Massenflucht könnten laut manchen Beobachtern die Folgen sein.

    Es gibt Befürchtungen, dass eine mögliche Teilung des Kosovo Unabhängigkeits- und Autonomiebestrebungen in anderen Teilen des Balkan entfachen könnte: Die Serben im bosnisch-herzegowinischen Landesteil Republika Srpska könnten demnach ein Referendum über die Unabhängigkeit durchführen. Manche kroatische Politiker streben die Bildung einer eigenen Entität innerhalb Bosnien-Herzegowinas an. Auswirkungen werden auch auf Montenegro erwartet, wo die Albaner im Südosten des Landes eine kompakte Minderheit stellen. Mazedonien stand 2001 schon am Rande eines Bürgerkriegs, als albanische Extremisten im Nordwesten des Landes gegen die Sicherheitskräfte kämpften.

    Petritsch: EU ist gefordert

    Eine Teilung des Kosovo würde nur Probleme verursachen, sagt auch der österreichische UN-Botschafter Wolfgang Petritsch. Sie führe zur "Atomisierung des Balkans". Der Balkanexperte und einstige Hohe Repräsentant in Bosnien-Herzegowina hält eine EU-Perspektive für Belgrad und Pristina für entscheidend: Die EU müsse "an einem Strang" ziehen und beiden Seiten sagen: "Wenn ihr nach Europa wollt, werdet ihr in Brüssel an einem Tisch sitzen müssen."

    Die EU bereitet sich bereits auf die Absicherung des neuen Status für den Kosovo vor, den der UN-Sicherheitsrat festlegen wird. Rund 1000 Polizisten, Richter, Staatsanwälte und andere Beamte sollen an Ort und Stelle dafür Sorge tragen, dass die Gewalt zwischen Albanern und Serben nicht wieder aufflammt. Die militärische Führungsrolle wird weiter bei der NATO liegen.
    teilen.
    sag ich schon lange.
    so so teilen....?

    dann muss serbien im süden auch geteilt werden....

    und und und was denkst wohin das führen wird auf dem balkan?

    von dir könnte man mehr brain erwarten

  7. #1927

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    Klar wenn Kosovo unabhängig wird müssem die Serben im Norden alles boykotieren,der kleine Norden wo 100% Serben leben sollte bei Serbioen bleiben,Serbien würde so 10-12% vom Kosovo behalten.

  8. #1928

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    01.02.2007

    Kosovo: Ahtissari stellt morgen in Belgrad und Pristina seine Vorschläge vor

    Beratungen über Pläne des UNO-Chefverhandlers bis Ende Februar geplant
    Belgrad - Der UNO-Chefverhandler für den Kosovo, Martti Ahtisaari, wird am morgigen Freitag in Belgrad und Pristina seinen Vorschlag zum künftigen Status der UNO-verwalteten südserbischen Provinz präsentieren. Wie aus dem Büro Ahtisaaris (UNOSEK) verlautet, dürften die darauf folgenden Beratungen der Verhandlerteams mit dem UNO-Chefverhandler bis etwa Ende Februar dauern. Nicht ausgeschlossen werden auch erneute Direktgespräche Belgrads und Pristinas. Nach Angaben des UNOSEK-Sprechers Remi Dourlot gegenüber der Tageszeitung "Danas" wird dies allerdings von der Reaktion beider Seiten auf den Vorschlag abhängen.

    Während Belgrad in den letzten Monaten auf der Fortsetzung der direkten Gespräche beharrte, ist Pristina den Ankündigungen aus dem Verhandlerteam nach nur an Beratungen mit Ahtisaari interessiert. Die Standpunkte der beiden Seiten sind auch nach den Verhandlungen in Wien im Vorjahr genauso diametral entgegengesetzt geblieben, wie sie es vor ihrem Beginn waren. Belgrad ist um die Bewahrung des Kosovo in den Staatsgrenzen Serbiens bemüht, Pristina drängt auf eine Unabhängigkeit. Was der Vorschlag Ahtisaaris anbietet, soll eine "überwachte" Unabhängigkeit sein. Die Entscheidung über die Status-Frage liegt beim UNO-Sicherheitsrat.

    Angebot an beide Seiten

    Der Vorschlag Ahtisaaris sei kein endgültiges Dokument, sondern ein Angebot an beide Seiten. Auf Grund der Bemerkungen, die aus Belgrad und Pristina kommen würden, werde Ahtisaari seinen endgültigen Vorschlag formulieren und dem UNO-Sicherheitsrat zustellen, sagte Dourlot.

    In Belgrad wird Ahtisaari voraussichtlich nur mit dem serbischen Präsidenten Boris Tadic zusammenkommen. Regierungschef Vojislav Kostunica hatte ein Treffen mit dem UNO-Chefverhandler mit dem Argument ausgeschlossen, dass seine Regierung nach der Parlamentswahl nur "technische Aufgaben" verrichte. Ein eventuelles Treffen Ahtisaaris mit Außenminister Vuk Draskovic wurde am Donnerstag zuerst nicht bestätigt.

    Kritik

    Ahtisaari hätte die Bildung einer neuen Regierung abwarten müssen, er habe erwarten können, dass das Kabinett Kostunicas gleich nach der Wahl nicht auf seinen Vorschlag reagieren werde können, meinte Kostunicas Berater und Leiter des Verhandlerteams Belgrads, Slobodan Samardzic, gegenüber dem TV-Sender RTS am Mittwochabend. Auch sei der UNO-Chefverhandler mit seiner Eile womöglich bemüht, "im Trüben zu fischen".

    Mit der Feststellung, dass Ahtisaari die Regierungsbildung in Belgrad werde abwarten müssen, war gegenüber dem staatlichen TV-Sender auch der Berater Tadics und Mitglied des Verhandlerteams, Leon Kojen, einverstanden. Analytiker warnen indes, dass das offizielle Belgrad in der Endphase der Status-Verhandlungen den "Faktor Zeit" berücksichtigen müsste. Die Entscheidung über den künftigen Status des Kosovo werde "mit oder ohne uns" getroffen werden, warnte am Donnerstag der Belgrader Außenpolitikexperte Ivo Viskovic.

    Hohe Wogen

    Hohe Wogen, die in Belgrad das Positionspapier der Demokratischen Partei Serbiens (DSS) des Ministerpräsidenten Kostunica für die Gespräche über eine künftige Regierungskoalition am Mittwoch auslöste, haben sich in Belgrad noch nicht gelegt. Die DSS stellte darin "ernste Folgen" für die Beziehungen Belgrads mit jenen Staaten in Sicht, die die Unabhängigkeit des Kosovo anerkennen würden. Das Positionspapier stelle die "letzte Verteidigungslinie der Staatssouveränität" dar, erklärte indes der DSS-Spitzenfunktionär Vladeta Jankovic.

    "Bisher war in Europa nur ein einziger Fall bekannt, wo der Raub eines Gebietes anerkannt wurde: dies geschah 1938 mit der Tschechoslowakei", meinte der außenpolitische Berater Kostunicas für die Tageszeitung "Vecernje novosti". "Es ist unsere Pflicht, alle Staaten rechtzeitig darauf aufmerksam zu machen, dass ihre eventuelle Zustimmung zum Raub des Kosovo nicht ohne Auswirkungen auf unsere wechselseitigen Beziehungen bleiben würde. Dies gilt namentlich für die NATO-Staaten, die an den Luftangriffen gegen Serbien (1999) beteiligt waren".

    In Pristina wird Ahtisaari seinen Vorschlag dem Verhandlerteam präsentieren. Zu einem Treffen mit dem UNO-Chefverhandler wurden auch Führer der Kosovo-Serben und der serbisch-orthodoxen Kirche eingeladen.

    Sicherheitsmaßnahmen

    In der UNO-verwalteten Provinz galt in den letzten Tagen besondere Aufmerksamkeit den Sicherheitsmaßnahmen. Ministerpräsident Agim Ceku, der vor zwei Tagen in Pristina mit Bürgermeistern aller Kosovo-Gemeinden die Sicherheitslage besprach, appellierte wiederholt an seine Landsleute, die "Einheit" zu wahren und den Aufforderungen zu eventuellen Protesten nicht zu folgen. Dass die internationale Schutztruppe KFOR auf das "schlimmste Gewaltszenario" vorbereitet sei, ließ auch der KFOR-Kommandant, Roland Kather, wissen.

    Der Vorschlag Ahtisaaris besteht den Ankündigungen nach aus zwei Teilen, einem politischen, der sich auf den künftigen Status selbst bezieht, und einem zweiten Teil mit elf Anhängen, in welchen die so genannten technischen Fragen wie die Dezentralisierung, Menschenrechte, Wirtschaftsfragen, Schutz von Kulturgut behandelt werden. Auch den Erkenntnissen des Belgrader Verhandlerteams nach wird im politischen Teil des Vorschlages die Unabhängigkeit des Kosovo nicht erwähnt, allerdings auch nicht die Souveränität Serbiens.

    Spekulationen

    Laut Medienberichten soll der Kosovo das Recht auf multiethnische Symbole - Hymne und Flagge -, Eingliederung in internationale Organisationen und Finanzinstitutionen, Grenzkontrolle und eigene Sicherheitskräfte unter Zivilkontrolle erhalten. Vorgesehen ist ferner die Errichtung einer EU-Mission, deren Chef breite Befugnisse ähnlich jenen des internationalen Bosnien-Beauftragten haben soll, aber auch die Präsenz der internationalen Schutztruppe.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2751301

  9. #1929
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von mi_srbi
    Klar wenn Kosovo unabhängig wird müssem die Serben im Norden alles boykotieren,der kleine Norden wo 100% Serben leben sollte bei Serbioen bleiben,Serbien würde so 10-12% vom Kosovo behalten.
    ma suma hör auf solchen unsinn zu erzählen von wegen 100% serben leben im norden.

    und wenn das erzählst dann bring die quelle ja....

    und was würde das den leuten bringen zu boykottieren dann gibts auch keine hilfe und auch die von serbien nicht da diese über prischtina laufen müssen.

    denk dcoh vorher bevor die tasten drückst ja...

  10. #1930

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    Zitat Zitat von skenderbegi
    Zitat Zitat von mi_srbi
    Klar wenn Kosovo unabhängig wird müssem die Serben im Norden alles boykotieren,der kleine Norden wo 100% Serben leben sollte bei Serbioen bleiben,Serbien würde so 10-12% vom Kosovo behalten.
    ma suma hör auf solchen unsinn zu erzählen von wegen 100% serben leben im norden.

    und wenn das erzählst dann bring die quelle ja....

    und was würde das den leuten bringen zu boykottieren dann gibts auch keine hilfe und auch die von serbien nicht da diese über prischtina laufen müssen.

    denk dcoh vorher bevor die tasten drückst ja...
    Siptaru der Norden grenzt direkt an Serbien,wir finden da immer ein Weg und kennen jeden Winkel.Im Norden leben nahezu 100% Serben,auch wenn es dir weh tut musst du es hinnehmen.

    Nordkosovo(Zubin Potok,Nord K. Mitrovica,Zvecan,Leposavic) sollte bei Serbien bleiben und das steht ihnen auch zu.


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