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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.492 Aufrufe

  1. #191
    jugo-jebe-dugo
    26.01.2006

    Zehntausende säumen letzten Weg von Kosovo-Präsident
    Etwa 30 Auslands­delegationen nahmen in Pristina teil - Solana ruft zu schneller Nachfolgeregelung auf

    Der Sarg Rugovas wird vom Parlament in die Sporthalle "1. Oktober" gebracht, wo die offizielle Trauerfeier stattfindet.

    Pristina - Mehrere zehntausend Menschen haben am Donnerstag in Pristina an den Trauerfeierlichkeiten für den Kosovo-Präsidenten Ibrahim Rugova teilgenommen. Der Sarg mit dem Leichnam von Rugova wurde in Begleitung einer Ehrengarde des Kosovo-Schutzkorps vom Parlament in eine Sporthalle ins Zentrum Pristinas gebracht werden, wo die offizielle Trauerfeier stattfand. Zur Beerdigung (15.00 Uhr) wurden Hunderttausende Albaner aus dem ganzen Kosovo sowie etwa 30 Auslandsdelegationen erwartet. Österreich war durch Außenministerin Ursula Plassnik vertreten.

    Internationale Trauergäste

    In der Sporthalle "1. Oktober" fand die zentrale Trauerfeier statt. Unter anderem hielten der UNMIK-Chef Sören Jessen-Petersen, der EU-Außenpolitikbeauftragte Javier Solana, der Präsident des Provinz-Parlamentes Nexhat Daci und der Regierungschef Bajram Kosumi Trauerreden. Der Trauerzug begab sich anschließend durch die zentrale Agim-Ramadani-Strasse zum "Denkmal für gefallene Kämpfer" im Stadtviertel Velania, wo Rugova gegen 15.00 Uhr beerdigt werden sollte.

    Solana: Politisches Vakuum füllen

    Solana rief die Kosovo-Politiker auf, das von Rugova hinterlassene politische Vakuum schnell zu füllen. Dies werde keine leichte Aufgabe sein. Wichtig sei, dass ihm Persönlichkeiten nachfolgten, die einen "Sinn für Verantwortung, einen Sinn für Einheit, einen Sinn für Großzügigkeit für die Menschen im Kosovo" hätten. "Je früher die Entscheidungen fallen, desto besser für alle." Es sei "eine der Ironien der Geschichte", dass der Kosovo Rugova in dem Augenblick verloren habe, in dem er am meisten gebraucht worden sei, sagte Solana unter Anspielung auf die Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovos, die auf Februar vertagt wurden.

    derstandard.at

  2. #192
    jugo-jebe-dugo
    27.01.2006

    Interim-Präsident Daci verweigerte Diskussion über Nachfolge Rugovas
    Amtierender Kosovo-Präsident beendete Treffen mit Solana - Frage der Präsidentenwahl kosovarische Angelegenheit

    Pristina/Belgrad - Der amtierende Präsident des Kosovo, Nexhat Daci, scheint es mit der Wahl eines Nachfolgers für den verstorbenen Präsidenten Ibrahim Rugova nicht eilig zu haben - im Gegensatz zu den Bemühungen der Staatengemeinschaft. Die in Pristina erscheinende Tageszeitung "Koha Ditore" berichtet heute, Freitag, Daci habe am Donnerstag in der Früh ein Treffen mit dem EU-Chefdiplomaten Javier Solana für abgeschlossen erklärt, als die Frage der Nachfolge Rugovas aufgeworfen worden sei.

    Rugova war am vergangenen Samstag an Lungenkrebs gestorben und am Donnerstag in Pristina beigesetzt worden. Seitdem führt der Parlamentspräsident und Parteifreund Rugovas, Nexhat Daci, die Amtsgeschäfte. Der Spitzenfunktionär der Demokratischen Liga (LDK) kam mit Solana im Rahmen einer Treffens mit dem kosovo-albanischen Verhandlungsteam für die Gespräche um den zukünftigen Status des Kosovo zusammen.

    Es sei ein Tag der Trauer, sagte Daci laut der Zeitung bei dem Treffen mit Solana. Auch solle die Frage der Präsidentenwahl unter den Kosovaren erwogen werden. Rugova war jahrelang ein unantastbarer Führer der Kosovo-Albaner. Er stand bis zuletzt auch an der Spitze des von ihm ernannten Teams für die Statusverhandlungen. Für seine Nachfolge gibt es zahlreiche Kandidaten, einer davon ist auch Daci.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2321525


    Schwer zu sagen ob es schwerer für die Albaner wird ohne Rugova.

  3. #193
    jugo-jebe-dugo
    30.01.2006


    Wien und Ljubljana balgen um den Balkan
    Österreich und Slowenien sind Partner und Konkurrenten in Südosteuropa - Mit Kommentar
    Kommentar
    Brüssels fatales Zaudern

    Wien/Brüssel - Den Titel der Konferenz "Slowenien und Österreich als Partner für den Westbalkan" könne man verschieden interpretieren, meinte Sloweniens Botschafter in Wien, Ernest Petric, am Montag in der Diplomatischen Akademie. "Es gibt auch eine Konkurrenz zwischen Slowenien und Österreich", räumt Valentin Inzko, österreichischer Botschafter in Ljubljana, ein. "Slowenien hat die besseren Kontakte." Beide Länder unterstützen ähnlich offensiv die EU-Integration Südosteuropas. Und beide Staaten verstehen sich auch als Vermittler in politischen Streitfragen.

    So schlug der slowenische Präsident Janez Drnovsek vor, die Kosovo-Statusverhandlungen in Slowenien zu beginnen, bevor Wien als Standort auserkoren wurde. Drnovsek formulierte auch einen Neunpunkte-Plan für den Kosovo. "Pläne, die aus der Region kommen, haben wenig Chancen", sagt Petric. "Wir versuchen uns nicht als Spieler zu exponieren." Drnovseks Vorschlag, das Amt des Kosovo-Präsidenten von jenem des Leiters der kosovo-albanischen Delegation zu trennen, wurde nun aber positiv aufgenommen - auch in Wien.

    Sejdiu als Rugova-Nachfolger vorgeschlagen

    Als Nachfolger des verstorbenen Kosovo-Präsidenten Ibrahim Rugova wurde am Montag in Prishtina der Generalsekretär der von ihm gegründeten Partei LDK, Fatmir Sejdiu, vorgeschlagen.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2324490

  4. #194
    jugo-jebe-dugo
    31.01.2006

    Balkan-Kontaktgruppe macht Druck nach dem Tod Rugovas
    Erstmals Zeitrahmen für Kosovo-Verhandlungen

    London - Die Balkan-Kontaktgruppe aus dem Westen, Russland und den Vereinten Nationen hat erstmals einen Zeitrahmen für die Endstatusverhandlungen für das Kosovo gesetzt. Bei dem Treffen am Dienstag in London, an dem auch Deutschlands Außenminister Frank-Walter Steinmeier teilnahm, kündigten britische diplomatische Kreise eine Erklärung an, wonach der Status der überwiegend von Albanern bewohnten serbischen Provinz bis Ende des Jahres ausgehandelt sein müsse.

    Die Festlegung gut eine Woche nach dem Tod des Präsidenten des Kosovo, Ibrahim Rugova, soll offenbar Endlosdebatten in einem politischen Vakuum verhindern. Steinmeier unterstrich, die Auflösung Jugoslawiens und die darauf folgenden Konflikte, die ethnischen Säuberungen und der Krieg von 1999 machten Kosovo zu einem "einzigartigen Fall".

    Für den Statusprozess, den der ehemalige finnische Präsident Martti Ahtisaari als UN-Sonderbeauftragter leitet, hatte die Kontaktgruppe bereits im November Leitlinien festgelegt. Darin wird einer Rückkehr des Kosovos zu einem Zustand als serbische Provinz wie vor dem Krieg von 1999, einer Teilung sowie einem Anschluss etwa an Albanien eine Absage erteilt.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2326325

  5. #195

    Registriert seit
    14.07.2004
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    11.391
    balkankotaktgruppe:
    "Die entscheidung muss vom kosovarischen volk akzeptabel sein"!

    http://www.rtklive.com/site/news/news_view.php?id=28933
    8)

  6. #196

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    11.391
    an belgrad:
    "die entscheidung muss von kosova akzeptiert werden, nicht von belgrad!

    www.kosovapress.com

    GK:Beogradi duhet të ketë parasysh që zgjidhja të jetë e pranueshme për Kosovën

    Londër, 1 shkurt 2006 (Kosovapress) Time: 09 : 30

    Ministrat e Jashtëm të vendeve anëtare të Grupit të Kontaktit, kanë bërë thirrje të martën në Londër që çështja e statusit të Kosovës të zgjidhet brenda këtij viti. Në deklaratën e lëshuar pas takimit, Grupi i Kontaktit ka bërë thirrje për arritjen sa më të shpejtë të një zgjidhjeje, e cila do të siguronte stabilitet në rajon.

  7. #197

  8. #198
    Avatar von Kosova_Kid

    Registriert seit
    03.01.2006
    Beiträge
    2.072
    KFOR-Truppen nicht reduzieren

    Verteidigungsminister Günther Platter (ÖVP) sprach sich am Samstag dafür aus, die KFOR-Truppen im Kosovo nicht zu reduzieren. Angesichts der Statusverhandlungen und der aktuellen Entwicklungen müsse man besonders "sensibel vorgehen".

    Am Rande der 42. Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik, die von 3. bis 5. Februar stattfand, traf Platter auch auf seinen finnischen Amtskollegen Seppo Kääriäinnen. Finnland wird im Juli 2006 den EU-Vorsitz von Österreich übernehmen.

    Beide betonten die Wichtigkeit der Zivil-Militärischen Kooperation. Nur die richtige Mischung aus militärischen und zivilen Elementen könne effektiv Stabilität garantieren, so Platter.

    Die multinationale KFOR (Kosovo Force) ist seit 1999 im Kosovo und steht unter der Leitung der NATO. Derzeit befinden sich 530 österreichische Soldaten im Kosovo. (nop)



    http://www.wienweb.at/content.aspx?i...at=8&channel=2

  9. #199
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von The_Kosova_Kid
    KFOR-Truppen nicht reduzieren

    Verteidigungsminister Günther Platter (ÖVP) sprach sich am Samstag dafür aus, die KFOR-Truppen im Kosovo nicht zu reduzieren. Angesichts der Statusverhandlungen und der aktuellen Entwicklungen müsse man besonders "sensibel vorgehen".

    Am Rande der 42. Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik, die von 3. bis 5. Februar stattfand, traf Platter auch auf seinen finnischen Amtskollegen Seppo Kääriäinnen. Finnland wird im Juli 2006 den EU-Vorsitz von Österreich übernehmen.

    Beide betonten die Wichtigkeit der Zivil-Militärischen Kooperation. Nur die richtige Mischung aus militärischen und zivilen Elementen könne effektiv Stabilität garantieren, so Platter.

    Die multinationale KFOR (Kosovo Force) ist seit 1999 im Kosovo und steht unter der Leitung der NATO. Derzeit befinden sich 530 österreichische Soldaten im Kosovo. (nop)



    http://www.wienweb.at/content.aspx?i...at=8&channel=2
    Am besten alle UNMIK Penner raus jagen,serbische Polizei an den Grenzen zu Alb/Maz und den serbischen Siedlungen rein und albanische Polizei in den albanischen Gebieten was ihnen zu steht laut Autonomie.

  10. #200

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    2.357
    Ko nepamti Kosovo i junacke daneeeeeeee nekaa dodjee pa nekk vidii kakoo srbiii otadzbinuuu braneeeeeeeee 8)

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