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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.244 Aufrufe

  1. #2011
    Avatar von skenderbegi

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    © ZEIT online, Tagesspiegel | 05.02.2007 17:04

    Ahtisaari-Pläne: Serbiens Politiker uneins über Kosovo-Konferenz
    Unter Serbiens Politikern ist ein Streit darüber entbrannt, ob das Land Vertreter zur Kosovo-Konferenz in der nächsten Woche nach Wien schicken soll.


    Belgrad - In Serbien ist ein schwerer Streit darüber ausgebrochen, ob das Land an den in der nächsten Woche geplanten UN-Verhandlungen über die abtrünnige Provinz Kosovo in Wien teilnehmen soll. Serbien solle diese Gespräche auf Einladung des UN-Kosovo-Vermittlers Martti Ahtisaari absagen, habe ein Krisentreffen der Spitzenpolitiker beim Staatschef Boris Tadic verlangt, berichteten Teilnehmer. Tadic solle am 13. Februar in Wien lediglich vortragen, dass Serbien nicht an den Gesprächen teilnehmen könne, weil sich nach den Wahlen vor zwei Wochen das neue Parlament noch nicht konstituiert habe.

    Das Staatsoberhaupt verlangte dagegen nach der Krisensitzung, das neu gewählte Parlament müsse noch vor dem 13. Februar zusammenkommen und ein serbisches Verhandlungsteam in die österreichische Hauptstadt schicken. Wegen einer Nachwahl, die wegen Unregelmäßigkeiten notwendig geworden war, hatten heimische Kommentatoren jedoch bezweifelt, ob das termingerecht möglich sein könnte. Tadic äußerte sich zunächst nicht dazu, ob er in diesem Fall nach Wien reisen wird, um einen Aufschub der Verhandlungen zu verlangen.

    Ahtisaari-Pläne sehen de facto Unabhängigkeit vor

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    UN-Vermittler Ahtisaari hatte am vergangenen Freitag seine Pläne für die Zukunft der fast nur noch von Albanern bewohnten Provinz vorgelegt. Danach soll die Region von Serbien abgetrennt und de facto ein selbstständiger Staat werden. Belgrad lehnt das entschieden ab und verlangt die Wiedereingliederung des Kosovos in seinen Staatsverband. Ahtisaari hatte Albaner und Serben für den 13. Februar zu abschließenden Verhandlungen nach Wien eingeladen.

    Das Kosovo wird seit 1999 von den Vereinten Nationen (UN) verwaltet, nachdem Nato-Bomben die Massenvertreibung von Albanern durch serbisches Militär und Paramilitär gestoppt hatten. Serben und Albaner hatten unter Vermittlung von Ahtisaari ein Jahr in Wien verhandelt, ohne auch nur die geringsten Fortschritte zu erzielen. Der ehemalige finnische Präsident will bis Anfang März seine endgültigen Vorschläge dem UN-Sicherheitsrat zur dann völkerrechtlich verbindlichen Entscheidung vorlegen. (tso/dpa)

    ------------------------------------------------------------------------------------------------------

    super idee von der serbischen führung etwas besser gar als die boykott drohungen.....


    Es geht doch auf der Plan!

    Serbien verweigert Kompromiss!
    Russland steht blöd da, da Serbien nicht bereit ist zu verhandeln.
    Russland enthält sich der Stimme da keine Wahl bzw. Geschäft mit der EU und USA doch genug gebracht hat!

  2. #2012
    Avatar von skenderbegi

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    super idee von der serbischen führung etwas besser gar als die boykott drohungen.....


    Es geht doch auf der Plan!

    Serbien verweigert Kompromiss!
    Russland steht blöd da, da Serbien nicht bereit ist zu verhandeln. 8O 8O
    Russland enthält sich der Stimme da keine Wahl bzw. Geschäft mit der EU und USA doch genug gebracht hat! 8) :idea:
    _________________

  3. #2013
    Avatar von skenderbegi

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    Dienstag, 06.02.2007
    Serbien verlangt Verschiebung der Kosovo-Verhandlungen
    Belgrad (dpa) - Serbien verlangt die Verschiebung der für den 13. Februar in Wien geplanten Verhandlungen über die Zukunft der abtrünnigen Provinz Kosovo. Die Gespräche auf Einladung des UN- Kosovo-Vermittlers Martti Ahtisaari müssten um rund zehn Tage verschoben werden. Das sagte der serbische Staatspräsident Boris Tadic in Belgrad. Die fast nur noch von Albanern bewohnte Provinz wird seit dem Bürgerkrieg 1999 von den Vereinten Nationen verwaltet.


    hm irgendwie scheinen diese politiker jetzt wieder etwas anderes zu wollen... :wink:

    sehr wahrscheinlich wissens selber nicht was wollen......

    und das andere ist alle haben die hosen voll betreffend der lösung im kosova ....

    dies wird natürlich vorallem in serbischen medien immer wieder erwähnt um nicht zu sagen das der der das papier unterschreibt dann evtl, als verräter zu sehen ist... 8O

  4. #2014
    Avatar von Grobar

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    Kosovo: Moskau betont Vorbehalte
    Der russische Außenminister Sergei Lawrow bekräftigte die Position Russlands, keine Lösung zu unterstützen, der Serbien nicht zustimme.
    Quelle TAZ

    EU und Moskau wollen
    rasch neues Abkommen

    Steinmeier sagte, das Treffen in Moskau biete die Gelegenheit, Defizite in den europäisch-russischen Beziehungen «offen und frei» zu diskutieren. Beide Seiten sprachen auch über die künftigen Status der von Serbien abtrünnigen Kosovo-Provinz. Der Status hänge von Serben und Kosovo-Albanern ab, sagte Lawrow. Eine direkte Stellungnahme zur Haltung Moskaus wollte er nicht geben: «Der Plan (von UN-Vermittler Martti Ahtisaari) ist nicht für die Russische Föderation entworfen worden, sondern für Belgrad und Pristina.»
    Quelle Linkszeitung

    Steinmeier in Russland – Gespräche über Kosovo
    Gemeinsam mit Lawrow betonte Steinmeier die Notwendigkeit eines stabilen Balkans. Sowohl die EU als auch Russland hätten ein Interesse daran, dass "die Verhältnisse auf dem Balkan stabil bleiben.". Der von UN-Vermittler Martti Ahtisaari vorgestellte Plan dürfe nicht "zu Instabilität oder Unruhen" führen........................


    .......Die baldige Stabilität auf dem Balkan bleibt weiterhin mehr Wunsch denn Realität
    Quelle Russlandonline

  5. #2015
    Avatar von skenderbegi

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    [quote="Grobar"]
    Kosovo: Moskau betont Vorbehalte
    Der russische Außenminister Sergei Lawrow bekräftigte die Position Russlands, keine Lösung zu unterstützen, der Serbien nicht zustimme.
    Quelle TAZ

    EU und Moskau wollen
    rasch neues Abkommen

    Steinmeier sagte, das Treffen in Moskau biete die Gelegenheit, Defizite in den europäisch-russischen Beziehungen «offen und frei» zu diskutieren. Beide Seiten sprachen auch über die künftigen Status der von Serbien abtrünnigen Kosovo-Provinz. Der Status hänge von Serben und Kosovo-Albanern ab, sagte Lawrow. Eine direkte Stellungnahme zur Haltung Moskaus wollte er nicht geben: «Der Plan (von UN-Vermittler Martti Ahtisaari) ist nicht für die Russische Föderation entworfen worden, sondern für Belgrad und Pristina.»[/quote]Quelle Linkszeitung

    Steinmeier in Russland – Gespräche über Kosovo
    Gemeinsam mit Lawrow betonte Steinmeier die Notwendigkeit eines stabilen Balkans. Sowohl die EU als auch Russland hätten ein Interesse daran, dass "die Verhältnisse auf dem Balkan stabil bleiben.". Der von UN-Vermittler Martti Ahtisaari vorgestellte Plan dürfe nicht "zu Instabilität oder Unruhen" führen........................


    .......Die baldige Stabilität auf dem Balkan bleibt weiterhin mehr Wunsch denn Realität
    Quelle Russlandonline
    leute wie kann man nur so blind und realitätsfremd sein.....?

    oder habt ihr vergessen vor einer woche haben die russen für ein veto plädiert und jetzt heisst es diese werden erst dann zustimmen wenn die lösung serbien gefällt.
    mittlerweile heisst es russland unterstütze die lösung die sowohl belgrad wie prishtina zusagt.....

    und ja empfehle euch einen artikel im spiegel vom 29.01.07 zu lesen;
    titel DIE FINSTERE ENERGIE UNSERES LANDES vom schriftsteller wladimir sorokin......

    jeder der über die amis schimpft (was in manchen dingen auch angebracht ist) kann in diesem artikel sehen wie sich russland entwicklet in sachen demokratie bezw. eben NICHT demokratisch geworden ist...

    kleine ausschnitte gefällig?

    spiegel ;wie äussert sich die finstere energie im heuteigen russland?

    sorokin; sie lebt in jedem bürokraten.wenn sie zu einem kleinen beamten kommen,lässt er sie spüren,dass er über ihnen steht und sie von ihm abhängen.sie zeigt sich im grossmachtdenken,das der kreml nährt.ein imperium fordert von seinem volk immer opfer.
    spiegel ;wie sollten sich deutsche politiker bis zur kanzlerin angelika merkel gegenüber der russischen regierung verhalten?

    sorokin; der wsten soll noch stärker die menschenrechte anmahnen.bei eallem verständnis für kompromisse frage ich, ob russland auf eine demokratie zusteuert. ich denke nein!russland fällt schritt für schritt in ein autoritäres imperium zurück.das schlimmste ,was uns passiern kann ,ist die gleichgültigkeit des westens, wenn ihn ausser öl und gas nichts interessieren würde.ich wundere mich wenn ich den wetterbericht im deutschen fernsehen sehe.er zeigt die karte von europa und die kamara geht nach rechts.da kommt kiew ,dann moskau und danach hört alless auf.so scheint der westen unser land zu sehen - hinter moskau beginnt das wilde russland,und da sollte man lieber nicht hingucken.das ist ein grosser fehler.der westen muss genauer aufpassen.

  6. #2016

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    06.02.2007

    Ahtisaari warnt vor Gewalt im Kosovo

    UNO-Verhandler: "Platz für Änderungen am Kosovo-Plan" - Intensive diplomatische Aktivitäten des UNO-Verhandlerteams - K

    London/Wien - UNO-Sonderbeauftragter Martti Ahtisaari hat Gesprächsbereitschaft hinsichtlich des Inhalts seines Lösungsvorschlags für die Zukunft der südserbischen Provinz Kosovo signalisiert. "Wenn es neue Ideen gibt, die in den Plan aufgenommen werden sollen, bin ich bereit, sie zu erörtern", sagte Ahtisaari am Montag dem britischen Rundfunksender BBC. "Es gibt noch Platz für Änderungen an dem Vorschlag, aber wir müssen dazu die Zustimmung beider Seiten bekommen, was nicht leicht sein wird", betonte der finnische Ex-Präsident mit Blickrichtung auf die Wiener Kosovo-Gespräche am 13. Februar.

    Einigung Belgrad-Pristina "höchst unwahrscheinlich"

    In einem Interview mit der Londoner "Financial Times" zeigte sich UNO-Sonderbeauftragter Martti Ahtisaari wenig zuversichtlich, was die Chancen für eine einvernehmliche Lösung der Kosovo-Frage betrifft. Es sei "höchst unwahrscheinlich", dass es einen Kompromiss zwischen Pristina und Belgrad geben werde. Daher habe es auch wenig Sinn, die Entscheidung weiter aufzuschieben. Serbien fordert, die Verhandlungen bis zum Abschluss der Regierungsbildung in Belgrad zu unterbrechen.

    "Wenn mich jemand um mehr Zeit fragt, dann frage ich: 'Wird das etwas an Ihren Ansichten ändern?' Ich glaube nicht, dass es einen Unterschied macht, wenn man mehr Zeit gibt", sagte der finnische Ex-Präsident der Zeitung. Das russische Argument, eine Unabhängigkeit des Kosovo wäre ein Präzedenzfall für separatistische Tendenzen im Kaukasus, bezeichnete Ahtisaari als "gutes Diskussionsargument, aber das war es dann auch schon. Man müsste die Probleme der früheren Sowjetunion vor den UNO-Sicherheitsrat bringen. Der Sicherheitsrat würde dann entscheiden, ob es sich um einen Präzedenzfall handelt".

    Gegenüber der Londoner Tageszeitung "The Guardian" (Dienstag-Ausgabe) warnte Ahtisaari vor einem erneuten Ausbruch der Gewalt im Kosovo, sollte es keine Lösung für den Status der Provinz geben. "Wenn die internationale Gemeinschaft die Situation lösen will, muss sie mutig genug sein, den Status (des Kosovo) zu entscheiden, weil die Konfliktparteien dies nicht tun können", sagte er. Untätigkeit würde zu einer "Schwächung der Sicherheitslage" im Kosovo und einem möglichen Abzug der NATO-Friedenstruppen führen.

    Guter Kompromissplan

    Ahtisaari bezeichnete seinen Vorschlag, der von Belgrad wegen des fehlenden Hinweises auf die serbische Souveränität über die Provinz abgelehnt wird, als "guten Kompromissplan für beide Seiten". Serbien wolle dem Kosovo nicht die Unabhängigkeit gewähren, "aber die Albaner, die 90 Prozent der dortigen Bevölkerung stellen, wollen nichts anderes haben", betonte der Diplomat. "Das sind völlig gegensätzliche Ansichten." Daher habe er sich in seinem Vorschlag darauf konzentriert, wie das Zusammenleben innerhalb des Kosovo gestaltet werden solle, verwies Ahtisaari auf die vorgesehenen Schutzrechte für die serbische Volksgruppe im Kosovo.

    In der Debatte über die Unabhängigkeit des Kosovo habe er sich bewusst jeglicher Äußerung enthalten. "Natürlich hat jeder das Recht, das Dokument so zu verstehen, wie er möchte. Aber es haben alle eingeräumt, dass es sich um eine Unabhängigkeit unter internationaler Aufsicht handle", fügte Ahtisaari hinzu.

    Alles durchgehen

    Bei den Wiener Gesprächen zwischen Vertretern der Kosovo-Albaner und Serbiens wolle er "den gesamten Plan noch einmal durchgehen", kündigte er an. Angesprochen auf die negative Reaktion Russlands auf seinen Vorschlag sagte er, man solle die endgültige Version des Dokuments abwarten. Er hoffe darauf, dass diese Version von der Kosovo-Kontaktgruppe (USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien) angenommen werde. Dem UNO-Sicherheitsrat werde er den Plan Ende März vorlegen, kündigte Ahtisaari an.

    Ahtisaari und sein österreichischer Stellvertreter Albert Rohan reisen derzeit um die Welt, um ihren Vorschlag den beteiligten Parteien schmackhaft zu machen. Ahtisaari ist noch bis Dienstag in London, wo Treffen mit Außenministerin Margaret Beckett und Premierminister Tony Blair angesetzt sind, wie die serbische Nachrichtenagentur Tanjug aus Ahtisaaris Wiener Büro (UNOSEK) erfuhr. Der Finne werde nach New York weiterreisen, wo Gespräche bei den Vereinten Nationen geplant seien. Rohan, der sich am Montag in Brüssel aufhielt, besuche bis Freitag Sofia, Skopje (Skoplje) und Pristina.

    Internationales Treffen

    Der US-Diplomat Frank Wisner wollte am Dienstag in Belgrad mit Staatspräsident Boris Tadic und Ministerpräsident Vojislav Kostunica zusammentreffen. Wisner, der Ahtisaaris Verhandlungsteam angehört, hatte am Montag in Pristina gesagt, der UNO-Lösungsplan werde die Albaner auf keinen Fall enttäuschen, auch wenn er noch geändert werde. Die USA gelten als Fürsprecher einer Unabhängigkeit der südserbischen Provinz, die seit 1999 unter UNO-Verwaltung steht.

    Kroatien hat indes Unterstützung für Ahtisaaris Plan signalisiert. Staatssekretär Hido Biscevic sagte am Montag laut Tanjug, Ahtisaari versuche mit seinem Vorschlag die großen Meinungsverschiedenheiten zwischen den Konfliktparteien zu überbrücken. Dagegen gibt es weiter keine offizielle Reaktion der Slowakei, nachdem führende Politiker der links-nationalen Regierung deutliche Kritik an den Unabhängigkeitsplänen für den Kosovo geübt hatten, weil dies Beispielwirkung für die ungarische Volksgruppe in der Slowakei haben könnte. Man warte auf die endgültige Version von Ahtissaris Vorschlag, sagte ein Sprecher des Preßburger Außenamts am Montag der tschechischen Nachrichtenagentur CTK.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2756875


    Alles kacke,die machen was sie wollen und halten sich weder an die europäischen Gesetze noch an ihren so oft gesagten Spruch "Keine Grenzändeurngen auf dem Balkan".

  7. #2017
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von mi_srbi
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    http://derstandard.at/?url=/?id=2756875


    Alles kacke,die machen was sie wollen und halten sich weder an die europäischen Gesetze noch an ihren so oft gesagten Spruch "Keine Grenzändeurngen auf dem Balkan".

    UNO-Verhandler: "Platz für Änderungen am Kosovo-Plan" - Intensive diplomatische Aktivitäten des UNO-Verhandlerteams - K

    London/Wien - UNO-Sonderbeauftragter Martti Ahtisaari hat Gesprächsbereitschaft hinsichtlich des Inhalts seines Lösungsvorschlags für die Zukunft der südserbischen Provinz Kosovo signalisiert. "Wenn es neue Ideen gibt, die in den Plan aufgenommen werden sollen, bin ich bereit, sie zu erörtern", sagte Ahtisaari am Montag dem britischen Rundfunksender BBC. "Es gibt noch Platz für Änderungen an dem Vorschlag, aber wir müssen dazu die Zustimmung beider Seiten bekommen, was nicht leicht sein wird", betonte der finnische Ex-Präsident mit Blickrichtung auf die Wiener Kosovo-Gespräche am 13. Februar.

    Einigung Belgrad-Pristina "höchst unwahrscheinlich"

    In einem Interview mit der Londoner "Financial Times" zeigte sich UNO-Sonderbeauftragter Martti Ahtisaari wenig zuversichtlich, was die Chancen für eine einvernehmliche Lösung der Kosovo-Frage betrifft. Es sei "höchst unwahrscheinlich", dass es einen Kompromiss zwischen Pristina und Belgrad geben werde. Daher habe es auch wenig Sinn, die Entscheidung weiter aufzuschieben. Serbien fordert, die Verhandlungen bis zum Abschluss der Regierungsbildung in Belgrad zu unterbrechen.

    "Wenn mich jemand um mehr Zeit fragt, dann frage ich: 'Wird das etwas an Ihren Ansichten ändern?' Ich glaube nicht, dass es einen Unterschied macht, wenn man mehr Zeit gibt", sagte der finnische Ex-Präsident der Zeitung. Das russische Argument, eine Unabhängigkeit des Kosovo wäre ein Präzedenzfall für separatistische Tendenzen im Kaukasus, bezeichnete Ahtisaari als "gutes Diskussionsargument, aber das war es dann auch schon. Man müsste die Probleme der früheren Sowjetunion vor den UNO-Sicherheitsrat bringen. Der Sicherheitsrat würde dann entscheiden, ob es sich um einen Präzedenzfall handelt".
    Gegenüber der Londoner Tageszeitung "The Guardian" (Dienstag-Ausgabe) warnte Ahtisaari vor einem erneuten Ausbruch der Gewalt im Kosovo, sollte es keine Lösung für den Status der Provinz geben. "Wenn die internationale Gemeinschaft die Situation lösen will, muss sie mutig genug sein, den Status (des Kosovo) zu entscheiden, weil die Konfliktparteien dies nicht tun können", sagte er. Untätigkeit würde zu einer "Schwächung der Sicherheitslage" im Kosovo und einem möglichen Abzug der NATO-Friedenstruppen führen.

    Guter Kompromissplan

    Ahtisaari bezeichnete seinen Vorschlag, der von Belgrad wegen des fehlenden Hinweises auf die serbische Souveränität über die Provinz abgelehnt wird, als "guten Kompromissplan für beide Seiten". Serbien wolle dem Kosovo nicht die Unabhängigkeit gewähren, "aber die Albaner, die 90 Prozent der dortigen Bevölkerung stellen, wollen nichts anderes haben", betonte der Diplomat. "Das sind völlig gegensätzliche Ansichten." Daher habe er sich in seinem Vorschlag darauf konzentriert, wie das Zusammenleben innerhalb des Kosovo gestaltet werden solle, verwies Ahtisaari auf die vorgesehenen Schutzrechte für die serbische Volksgruppe im Kosovo.

    In der Debatte über die Unabhängigkeit des Kosovo habe er sich bewusst jeglicher Äußerung enthalten. "Natürlich hat jeder das Recht, das Dokument so zu verstehen, wie er möchte. Aber es haben alle eingeräumt, dass es sich um eine Unabhängigkeit unter internationaler Aufsicht handle", fügte Ahtisaari hinzu.

    aber aber suma jetzt redest du von gesetzen nachdem der milos knapp 15 jahre sich nie an irgendwelche standarts gehalten hat....????

    europäische gesetze bedeutet auch kriegsverbrecher auszuliefern und nicht so wie du noch stolz hier im forum präsentieren....... :idea: :idea:

    also nimme deine pillen und leg dich einwenig hin soviel aufregung verträgt dein schwaches herz nicht oder?

    oder such dir einfach einen job wie alle normalen menschen.... :wink:

  8. #2018

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    06.02.2007

    Albaner nehmen an Kosovo-Gesprächen teil

    Serbien für Verschiebung, Montenegro für Verhandlungslösung, Prag für Ahtisaari-Vorschlag

    Belgrad/Pristina/Wien - Die Führung der Kosovo-Albaner will an den für den 13. Februar in Wien geplanten Verhandlungen über die Zukunft der südserbischen Provinz Kosovo teilnehmen. Das albanische Verhandlungsteam habe die Einladung des UNO-Kosovo-Vermittlers Martti Ahtisaari angenommen und schon eigene Vorschläge für bestimmte Veränderungen des Ahtisaari-Plans vorbereitet, sagte der Sprecher des Teams am Dienstag in der Provinz-Hauptstadt Pristina.

    Serbien hat bis Dienstag auf die Einladung nicht geantwortet, wie Ahtisaaris Büro in Wien mitteilte. Am Montagabend verlangte Präsident Boris Tadic die Verschiebung der Verhandlungen um zehn Tage. Bis dahin solle das vor zwei Wochen neu gewählte Parlament - zunächst müssen noch Nachwahlen in mehreren Wahlkreisen stattfinden - seine Arbeit aufgenommen und sich über den Ahtisaari-Plan ausgesprochen haben, sagte Tadic nach Konsultationen mit den parlamentarischen Parteien.

    Er werde diese Verschiebung mit den Botschaftern der Kosovo-Kontaktgruppe erörtern, kündigte Tadic weiter an. Dieser Gruppe, die in der Kosovo-Frage seit Jahren die wichtigsten Entscheidungen trifft, gehören die USA, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien und Russland an. Am Mittwoch kommt die EU-Troika aus jetzigem und künftigem EU-Ratsvorsitz sowie EU-Kommission zu einem Besuch nach Belgrad.

    Die zu 90 Prozent von Albanern bewohnte Provinz wird seit dem Bürgerkrieg 1999 von den Vereinten Nationen verwaltet. Der UNO-Vermittler Ahtisaari hatte vorigen Freitag die Trennung der Provinz von Serbien und ihre Unabhängigkeit vorgeschlagen, ohne das Wort selbst zu verwenden. Das wird von Belgrad strikt abgelehnt. Ahtisaari will nach den Wiener Abschlussverhandlungen im März seinen endgültigen Bericht dem UNO-Sicherheitsrat vorlegen, der dann eine völkerrechtlich verbindliche Entscheidung treffen soll.

    Der montenegrinische Präsident Filip Vujanovic sprach sich indes für eine "nachhaltige Lösung" der Kosovo-Frage aus, die "in Verhandlungen zwischen Belgrad und Pristina, unter internationaler Beteiligung" gefunden werden solle. Die Gespräche sollen auf Grundlage von Ahtisaaris Vorschlag geführt werden, sagte Vujanovic am Dienstag im montenegrinischen Radio.

    Tschechien signalisierte Unterstützung für Ahtisaaris Vorschlag. "Die Lösung des Kosovo-Status wird auch den Weg der Länder der Region in die europäischen und euro-atlantischen Strukturen bedeutend erleichtern", heißt es in einer am Dienstag auf der Internet-Seite des Prager Außenministeriums veröffentlichten Erklärung. Es rief Serben und Kosovo-Albaner auf, den Plan zu unterstützen. "Damit würden sie die weiteren Gespräche in den Vereinten Nationen erleichtert. Eine weitere Aufschiebung der Lösung würde die Sicherheit und Stabilität der gesamten Region betreffen."

    http://derstandard.at/?url=/?id=2756301


    Gesetze der EU werden gebrochen,unglaublich.Da sieht mand as derren Papiere nichts wert sind auf was sie geschrieben werden.

  9. #2019
    Avatar von Grobar

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    Dienstag, der 6. Februar 2007
    Kosovo-Frage: UN-Beauftragter resigniert

    Er habe jedoch kaum Hoffnung auf eine Einigung, sagte Ahtisaari in dem Interview. Wenn jemand jedoch eine brillante Idee habe, mit der die unterschiedlichen Positionen von Serben und Albanern überbrückt werden könnten, werde er sie in seinen Plan aufnehmen. Er werde die Gespräche aber nicht über den Februar hinaus fortsetzen.
    Quelle Net Tribune
    heisst das das ab Februar jemand anderes kommt?

    Premier Ceku: Russland wird sich wegen Kosovo nicht mit der übrigen Welt streiten - Interview
    Frage: Wie stehen Sie zu den Erklärungen, dass sich die serbischen Siedlungen im Norden des Kosovo für unabhängig erklären würden, sollte diese Provinz unabhängig werden?

    Antwort: Eine solche Entwicklung ist zum Scheitern verdammt. Nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo werden die NATO-Friedenstruppen dessen territoriale Integrität sichern. Als Garant dieser territorialen Integrität wird also nicht unsere Regierung, sondern die Weltgemeinschaft auftreten.
    Ceku koennte noch nicht mal garantieren wenn er woellte. Ein echter Serbe.
    Frage: Haben Sie Angst vor der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat? Moskau hat schon mehrmals angekündigt, es würde eine entsprechende Resolution mit einem Veto blockieren, sollte sie von Belgrad abgelehnt werden.

    Antwort: Man darf nicht vergessen, dass Ahtisaari ein UN-Beauftragter ist und dass Belgrad und Pristina bei den Konsultationen in Wien ihre Bemerkungen äußern werden, die dann in der endgültigen Fassung berücksichtigt werden müssen. Ich glaube nicht, dass sich Russland wegen des Kosovo auf einen Streit mit der Weltgemeinschaft einlassen und so seinen internationalen Ruf gefährden wird.
    Quelle RIA
    Ganz echt.
    Hoffentlich macht Russland das nicht wegen des Kosovo sondern wegen Serbien und Russlands Ziele die nur durch den Bruch der UN-Charta seitens der Weltgemeinschaft zu erreichen sind.
    Ausserdem darf man nicht vergessen das Ahtisaari ein UN-Beauftragter ist.

    Kosovo: Moskau bleibt hart
    Derzeit wird erwartet, das Russland den Kosovo-Plan des UN-Chefverhandlers Martti Ahtisaari nicht unterstützt. Ahtisaaris Plan sieht einen unabhängigen Kosovo vor, was Belgrad nicht akzeptiert. Russland ist dagegen, dass Ahtisaaris Plan dem Sicherheitsrat vorgelegt wird. Im März soll sich das UN-Gremium mit dem Status des Kosovo befassen. Russland will aber nur einer Lösung zustimmen, die auch für Serbien akzeptabel ist
    Quelle Wiener Zeitung
    Also im Maerz ist Ahtisaari doch schon gar nicht mehr dabei, oder?

    Pristina - Ein Staat, zum Scheitern geboren
    Es wundert daher wenig, dass sich die dort angesiedelten Serben mitnichten mit dem neuen Staat anfreunden. Die Strassen von Einheimischen unbefahrbar, der Gang in die ethnisch verbotene Zone lebensgefährlich, der Besuch des einstigen Besitzes Tabu: Der hier heraufdämmernde neueste UNO-Mitgliedsstaat entstammt nicht gerade den Idealvorstellungen von Tocqueville oder Montesquieu, aber auch nicht jenen eines jeden Ökonomen. Solange die Macht des Stärkeren überall unangefochten gilt sowie Drogen- und Waffenschmuggel die einzigen prosperierenden Wirtschaftszweige bleiben, ist das Kosovo ein Pulverfass, dessen Lunte von den Finanzspritzen und Sicherheitsgarantien der westlichen Welt nass gehalten wird.
    Quelle Europolitan
    Was auch immer....egal...

  10. #2020
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    11.086
    Zitat Zitat von Grobar
    Dienstag, der 6. Februar 2007
    Kosovo-Frage: UN-Beauftragter resigniert

    Er habe jedoch kaum Hoffnung auf eine Einigung, sagte Ahtisaari in dem Interview. Wenn jemand jedoch eine brillante Idee habe, mit der die unterschiedlichen Positionen von Serben und Albanern überbrückt werden könnten, werde er sie in seinen Plan aufnehmen. Er werde die Gespräche aber nicht über den Februar hinaus fortsetzen.
    Quelle Net Tribune
    heisst das das ab Februar jemand anderes kommt?

    Premier Ceku: Russland wird sich wegen Kosovo nicht mit der übrigen Welt streiten - Interview
    Frage: Wie stehen Sie zu den Erklärungen, dass sich die serbischen Siedlungen im Norden des Kosovo für unabhängig erklären würden, sollte diese Provinz unabhängig werden?

    Antwort: Eine solche Entwicklung ist zum Scheitern verdammt. Nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo werden die NATO-Friedenstruppen dessen territoriale Integrität sichern. Als Garant dieser territorialen Integrität wird also nicht unsere Regierung, sondern die Weltgemeinschaft auftreten.
    Ceku koennte noch nicht mal garantieren wenn er woellte. Ein echter Serbe.
    Frage: Haben Sie Angst vor der Abstimmung im UN-Sicherheitsrat? Moskau hat schon mehrmals angekündigt, es würde eine entsprechende Resolution mit einem Veto blockieren, sollte sie von Belgrad abgelehnt werden.

    Antwort: Man darf nicht vergessen, dass Ahtisaari ein UN-Beauftragter ist und dass Belgrad und Pristina bei den Konsultationen in Wien ihre Bemerkungen äußern werden, die dann in der endgültigen Fassung berücksichtigt werden müssen. Ich glaube nicht, dass sich Russland wegen des Kosovo auf einen Streit mit der Weltgemeinschaft einlassen und so seinen internationalen Ruf gefährden wird.
    Quelle RIA
    Ganz echt.
    Hoffentlich macht Russland das nicht wegen des Kosovo sondern wegen Serbien und Russlands Ziele die nur durch den Bruch der UN-Charta seitens der Weltgemeinschaft zu erreichen sind.
    Ausserdem darf man nicht vergessen das Ahtisaari ein UN-Beauftragter ist.

    Kosovo: Moskau bleibt hart
    Derzeit wird erwartet, das Russland den Kosovo-Plan des UN-Chefverhandlers Martti Ahtisaari nicht unterstützt. Ahtisaaris Plan sieht einen unabhängigen Kosovo vor, was Belgrad nicht akzeptiert. Russland ist dagegen, dass Ahtisaaris Plan dem Sicherheitsrat vorgelegt wird. Im März soll sich das UN-Gremium mit dem Status des Kosovo befassen. Russland will aber nur einer Lösung zustimmen, die auch für Serbien akzeptabel ist
    Quelle Wiener Zeitung
    Also im Maerz ist Ahtisaari doch schon gar nicht mehr dabei, oder?

    Pristina - Ein Staat, zum Scheitern geboren
    Es wundert daher wenig, dass sich die dort angesiedelten Serben mitnichten mit dem neuen Staat anfreunden. Die Strassen von Einheimischen unbefahrbar, der Gang in die ethnisch verbotene Zone lebensgefährlich, der Besuch des einstigen Besitzes Tabu: Der hier heraufdämmernde neueste UNO-Mitgliedsstaat entstammt nicht gerade den Idealvorstellungen von Tocqueville oder Montesquieu, aber auch nicht jenen eines jeden Ökonomen. Solange die Macht des Stärkeren überall unangefochten gilt sowie Drogen- und Waffenschmuggel die einzigen prosperierenden Wirtschaftszweige bleiben, ist das Kosovo ein Pulverfass, dessen Lunte von den Finanzspritzen und Sicherheitsgarantien der westlichen Welt nass gehalten wird.
    Quelle Europolitan
    Was auch immer....egal...
    ach gobar was für ein katz und maus spiel hast du vor ?
    oder machst einfach paar gedanken die nicht einen furz wert sind....

    du kannst noch so lange an deiner nase poppeln aber es ändert nichts daran das athisaari einen klaren auftrag hat und diesen bis ende februar von beiden seiten mit den gewünschten änderungsvorschlägen abschliessen wird um dann mitte ende märz der uno zu überbringen.

    also lesen solltest ja können und such dieses haar nicht in der suppe das du selber fallen lassen hast. :wink:

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