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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.218 Aufrufe

  1. #2051

    Registriert seit
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    3.755
    Zitat Zitat von Legija
    Zitat Zitat von Revolut
    Zitat Zitat von Legija
    Zitat Zitat von drenicaku
    warum bietet serbien uns keine lose föderation an, zwei unabhängige staaten, wie es mal zwischen serbien und montenegro war...

    zwei armeen, zwei systeme, zwei pässe, aber man wäre immer noch ein land.

    und wenn eine republik nicht will,dann könnte man austreten...



    damit ihr dann wie montenegro austrettet.....kurz nen monat und dann heisst es tshuss und finger in den po


    icxh bin für ne unabhängikeit aber eine als serbisch-albansicher staat mit beiden symbolen und einer gemeinsamen hymne und armee......in nem bündniss zwischen albanien und serbien...damit diese land ein bindeglied in der beziehung zwischen den staaten wird......damit es endlich das wird was es verdient hat zu werden weil es dafür jede menge blut hergab in allen lagern...ein land des friedens und der freundschaft....
    Sorry aber das sind nationalistische Träume...

    Warum hatt eure Fahne keine ungarische.albaniscehn Symbole,???


    Wenn ihr selbst dass nicht wollt dan verlangt es nicht von anderen...
    boah alda halts maul.....wiso habt ihr in albanien nicht griechen symbole

    wir reden hier über kosovo und solang du nicht kapierst das du nix zu melden hast ..brauchen wir nicht weiter zu disskutieren....
    Weist du eigentlich was demokratie ist du genie?

    Die Mehrheit des Parlamentes bestimmt, also.....

  2. #2052
    jugo-jebe-dugo
    10.02.2007

    Russland will aufgezwungene Lösung für Kosovo blockieren

    Merkel: Sensibel mit Serbien umgehen - Belgrader Parlament kommt am Mittwoch zu konstituierender Sitzung zusammen

    München- Im Streit über den künftigen Status des Kosovo wird Russland nach den Worten von Präsident Wladimir Putin jede Lösung blockieren, die nicht die Zustimmung von Serben und Kosovo-Albanern findet. "Sollten wir feststellen, dass eine der beiden Seiten mit der Lösung nicht zufrieden ist, werden wir die Entscheidung nicht unterstützen", sagte Putin bei der Münchner Sicherheitskonferenz am Samstag. Mit seinem Veto im UNO-Sicherheitsrat kann Russland die Entscheidung über die Zukunft des Kosovo blockieren.

    "Wir sollten niemandem eine Vereinbarung aufzwingen. Wir geraten in eine Sackgasse, wenn sich jemand in diesem schwierigen Prozess verletzt fühlte", warnte Putin. Dies könne dazu führen, dass der Konflikt in der Region weitere Jahrhunderte schwele. Nur die Kosovo-Albaner und die Serben könnten wissen, was gut für sie sei. "Lassen Sie uns nicht Gott spielen und alle ihre Probleme lösen. Wir können nur Hilfe anbieten", mahnte der russische Präsident.

    Sensibel mit Serbien umgehen

    Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel plädierte dafür, sensibel mit Serbien umzugehen und dem Land ausreichend Zeit und vor allem seine Würde in den Verhandlungen zu lassen. Die Verhandlungen müssten daher mit großer Sensibilität geführt werden, auch wenn sie sich nicht bis zum Sankt-Nimmerleinstag hinziehen dürften.

    Merkel appellierte an beide Seiten, kompromissbereit zu sein. "Es wird der Augenblick kommen, in dem sich die Parteien entscheiden müssen, ob sie auf Konfrontation gehen oder kooperieren." Zugleich betonte sie, die EU müsse allen Staaten am westlichen Balkan eine europäische Perspektive offen halten.

    Das neue serbische Parlament kommt am Mittwoch zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Den Termin setzten die wichtigsten politischen Parteien fest, wie das Büro des scheidenden Parlamentspräsidenten Predrag Markovic am Samstag bestätigte. In der ersten Debatte soll es um die Zukunft des Kosovo gehen.

    Eine Woche nach der konstituierenden Sitzung, am 21. Februar, wird eine serbische Delegation zu Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovos in Wien erwartet. Zu dem Treffen hat der UN-Sonderbeauftragte Martti Ahtisaari eingeladen. Sie waren um eine Woche verschoben worden, um Serbien Zeit für die Benennung eines Verhandlungsteams durch das neue Parlament zu lassen. Serbien wehrt sich gegen die von Ahtisaari vorgeschlagene eingeschränkte Unabhängigkeit des Kosovo.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2763297

  3. #2053
    jugo-jebe-dugo
    10.02.2007

    Albaner demonstrieren gegen Kosovo-Plan

    Verletzte und Festnahmen - Beamte setzten Tränengas und Schlagstöcke ein

    Pristina - Etwa 3.000 Albaner haben am Samstag in der Kosovo-Hauptstadt Pristina gegen den Plan des UNO-Kosovo-Vermittlers Martti Ahtisaari für die Zukunft der abtrünnigen serbischen Provinz demonstriert. Dabei kam es auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei. Die Beamten setzten Tränengas und Schlagstöcke gegen Steinewerfer ein. Nach Angaben von Augenzeugen wurden mehrere Personen verletzt. Auch habe es einige Festnahmen gegeben.

    Zu der Demonstration hatte die extremistische Organisation "Vetevendosja" (Selbstbestimmung) aufgerufen. Die Gruppe, angeführt vom ehemaligen kosovo-albanischen Studentenführer Albin Kurti, ist unzufrieden mit den Ahtisaari-Vorschlägen, weil sie keine sofortige Unabhängigkeit des Kosovos vorsehen.

    Am Freitag hatten einige tausend Kosovo-Serben im Norden der geteilten Stadt Kosovska Mitrovica gegen die Pläne des UNO-Vermittlers demonstriert. Zwischenfälle wurden nicht gemeldet.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2763304

  4. #2054
    Avatar von Grobar

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    9.644
    Zitat Zitat von jugo-jebe-dugo
    Zu der Demonstration hatte die extremistische Organisation "Vetevendosja" (Selbstbestimmung) aufgerufen.
    Was fuer eine krasse bezeichnung...."extremistische Organisation" .....

  5. #2055
    Avatar von skenderbegi

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    11.086
    Zitat Zitat von Grobar
    Zitat Zitat von jugo-jebe-dugo
    Zu der Demonstration hatte die extremistische Organisation "Vetevendosja" (Selbstbestimmung) aufgerufen.
    Was fuer eine krasse bezeichnung...."extremistische Organisation" .....
    jetzt müsste man noch extremistische noch genauer unter der lupe nehmen und schauen ab wann eine gruppe extremistisch ist????

    aber ja ein anderes thema.... :wink:

    Sevilla. Im Streit um die Zukunft Kosovos verhärten sich die Fronten: Der russische Verteidigungsminister Iwanow hat sich gestern deutlich gegen die Unabhängigkeit der serbischen Provinz ausgesprochen.

    Russland befürchte eine «Kettenreaktion», falls der Vorschlag des UNO-Sonderbeauftragten Martti Ahtisaari für eine überwachte Souveränität des Kosovos umgesetzt werde, erklärte Iwanow in Sevilla während der Sitzung des Nato-Russlands-Rates. Ahtisaari verschob unterdessen ein für kommenden Dienstag geplantes Gespräch mit Serben und Kosovaren. Auf Bitten Serbiens habe sich Ahtisaari bereit erklärt, die Verhandlungen über den künftigen Status Kosovos auf den 21. Februar zu verschieben, teilte ein UNO-Sprecher mit. Serbiens Präsident Boris Tadic hatte verlangt, die Verhandlungen zu vertagen, bis sich das neue serbische Parlament konstituiert habe.
    Risiko eines russischen Vetos

    In einem gestern veröffentlichten Interview äusserte sich der Ahtisaari skeptisch über die Chancen einer gütlichen Einigung. «Es ist sehr schwer, sich eine Verhandlungslösung vorzustellen», wurde Ahtisaari von der französischen Zeitung «Le Monde» zitiert. «Ich fürchte, der UNO-Sicherheitsrat wird entscheiden müssen.» Dort könnte jedoch die Veto-Macht Russland die von Ahtisaari vorgeschlagene Lösung blockieren. Im Nato-Russland-Rat wurde keine Annäherung zwischen den Positionen Moskaus und der westlichen Staatengemeinschaft erzielt, die Ahtisaari unterstützt.
    Befürchtungen Moskaus

    Iwanow erklärte nach der Sitzung, wenn man im Fall Kosovos das Prinzip der territorialen Integrität aufgebe, «dann können wir anderen Volksgruppen nicht erklären, warum sie anders behandelt werden». Eine Unabhängigkeit Kosovos weckte Begehrlichkeiten in Transnistrien, Südossetien, Abchasien und anderen teil-autonomen Regionen Russlands. «Wir dürfen die Büchse der Pandora nicht öffnen», hatte Iwanow bereits vor der Sitzung gewarnt.

    Dagegen bekräftigte Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer die volle Unterstützung aller Mitgliedstaaten für den Vorschlag Ahtisaaris und für dessen Zeitplan. Der deutsche Verteidigungsminister Franz Josef Jung forderte an einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Iwanow, Russland sollte sich zusammen mit dem Westen darum bemühen, Serben und Kosovaren von Ahtisaaris Empfehlungen zu überzeugen. Dies sei «im Interesse einer friedlichen, einer stabilen Entwicklung». (ap)
    http://www.tagblatt.ch/index.php?art...sortcode=tb-au

    ja das ist doch nicht zu unterschätzen wenn der generalsekräter das sagt....

    es ist doch so das jetzt auf beiden seiten an allen fronten für jede stimme und freundliche aufmunternde worte gehascht wird......

  6. #2056

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    Weist du eigentlich was demokratie ist du genie?

    Die Mehrheit des Parlamentes bestimmt, also.....
    @revolut,

    in den "Richtlinien" des Athissari plans steht, dass Kosova/o eine eigenes Wappen und Nationalfahne erstellen soll, die die Interessen aller Völker beinhaltet.

    zudem darf die verfassung nicht gegen diese richtlinien verstoßen.

    das ergebnis wird eine nationalfahne wie die aus BiH werden, da man sich sicherlich nie mit allen minderheiten einigen wird.

    ob mir, dir oder einem anderen diese Richtlinien gefallen, ist was anderes.

  7. #2057
    Avatar von albaner

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    3.862
    Rohan: Verhandlungslösung im Kosovo-Konflikt nicht möglich
    Vize-Chefvermittler rechnet nicht mit Veto Moskaus - "Es muss eine UNO-Resolution geben" - "Teilung kommt nicht in Frage"

    Wien - Der stellvertretende UNO-Sonderbeauftragte Albert Rohan sieht im Konflikt um die südserbische Provinz Kosovo derzeit keine Chance auf eine Verhandlungslösung zwischen der serbischen Regierung und der albanischen Bevölkerungsmehrheit. "Wir würden uns auch eine Verhandlungslösung wünschen. Das ist das schönste, was es für einen Vermittler geben kann. Das ist nicht möglich unter den gegebenen Umständen", betonte der Stellvertreter von UNO-Chefvermittler Martti Ahtisaari am Sonntag im "Europastudio" des ORF-Fernsehens.

    Rohan erteilte zugleich Spekulationen eine Absage, der Westen könnte eine Unabhängigkeit der überwiegend von Albanern bewohnten Provinz am UNO-Sicherheitsrat und damit an einem Veto Russlands vorbei durchsetzen. "Es muss eine Sicherheitsrats-Resolution geben", betonte der österreichische Spitzendiplomat. Ohne neue Resolution bleibe nämlich die Resolution 1244 in Kraft, mit der die jetzige UNO-Verwaltung im Kosovo errichtet worden sei. Es gebe auch keinen "Plan B" für den Fall des Scheiterns des Vorschlags, betonte Rohan.

    Vize-Chefvermittler rechnet nicht mit Veto Moskaus

    "Wir gehen davon aus, dass es eine Resolution geben wird", rechnet Rohan nicht mit einem Veto Russlands gegen den Vorschlag. Er verwies darauf, dass der russische Präsident Wladimir Putin am gestrigen Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz nur davon gesprochen habe, keine Lösung unterstützen zu wollen, die keine Zustimmung Serbiens finde. Das sei ein "Riesenunterschied" zu einer möglichen Ansage, ein Veto einlegen zu wollen.

    Ahtisaari hatte vor einer Woche seinen Vorschlag für den künftigen Status des Kosovo vorgestellt. Darin kommt das Wort Unabhängigkeit nicht vor, das Dokument läuft aber auf eine Loslösung der Provinz von Serbien hinaus. Belgrad wehrt sich unter Verweis auf die völkerrechtlich garantierte Unverletzlichkeit der Grenzen gegen einen solchen Schritt. Rohan sagte, Ahtisaaris Plan sei ein "echter Kompromissvorschlag", was auch die Proteste von Kosovo-Albanern gegen den Plan zeigten. Es gebe nämlich in Pristina Kreise, für die Ahtisaari den Serben zu weit entgegen gekommen sei. "Dieser Vorschlag befasst sich fast ausschließlich mit Maßnahmen für die Serben und die anderen Volksgruppen im Kosovo", betonte Rohan.

    Keine Teilung

    Der österreichische Diplomat sprach sich auch gegen eine Teilung der Provinz in einen serbischen und albanischen Teil aus. "Für uns kommt eine Teilung nicht in Frage". Lediglich 50 Prozent der Serben lebten im serbisch dominierten Nordkosovo, 50 Prozent verstreut im Rest der Provinz, betonte Rohan. Eine Teilung "wäre das Ende dieser zweiten Gruppe". Außerdem würden dann sofort die Albaner im südserbischen Presevo-Tal eine Loslösung von Serbien verlangen, und möglicherweise auch die Albaner in West-Mazedonien.

    Befürchtungen, ein unabhängiger Kosovo könnte separatistischen Bewegungen von Albanern in den Nachbarstaaten Auftrieb geben, versuchte Rohan zu zerstreuen. Der Vorschlag enthalte eine Verfassungsbestimmung, derzufolge sich der Kosovo mit keinem anderen Land oder mit Teilen eines anderen Landes zusammenschließen dürfe.

    Tirana und Pristina hätten auch kein Interesse an einem Groß-Albanien, "Weder Albanien noch Kosovo hat irgendeine Lust sich zu vereinigen", so der frühere Generalsekretär im österreichischen Außenministerium. Albanien glaube nämlich, allein schneller in die EU zu kommen als mit dem Kosovo. Dabei stelle sich die Frage, wie Groß-Albanien überhaupt eine Gefahr darstellen solle. Dagegen wäre es für Serbien "der größte Dienst, wenn man dieses Problem ein für alle Mal löst", warb Rohan für eine Unabhängigkeit des Kosovo.


    derstandart.at

  8. #2058
    jugo-jebe-dugo
    Pristina: Zwei Tote nach Protesten gegen Ahtisaari-Plan

    Rund 3.000 Kosovo-Albaner griffen in der Hauptstadt des Kosovo Parlamentsgebäude an - Vier weiter Personen schwer verletzt

    Pristina - Bei Zusammenstößen zwischen kosovo-albanischen Demonstranten und der UNO-Polizei sind am Wochenende in Pristina mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie UNO-Polizeichef Stephen Curtis am Sonntag mitteilte, erlagen zwei Demonstranten ihren Verletzungen, die sie am Samstag bei Unruhen vor dem Parlamentsgebäude erlitten hatten.

    Rund 3.000 Menschen hatten dort gegen den Plan des UNO-Gesandten Martti Ahtisaari für eine überwachte Souveränität demonstriert. Der kosovo-albanische Ministerpräsident Agim Ceku sagte wegen der Unruhen eine Reise nach China ab.

    Viele Demonstranten trugen Plakate mit Parolen wie "Keine Verhandlung - Selbstbestimmung". Als die Menge versuchte, Regierungsgebäude zu stürmen, setzte die Polizei Tränengas und Gummigeschosse ein. Curtis sagte, es sei bedauerlich, dass "zwei Leben wegen eines mutwilligen Verstoßes gegen die Sicherheit von Regierungsgebäuden verloren wurden".

    Vier Schwerverletzte

    Die Demonstranten hätten die Polizei "gezwungen, defensive Maßnahmen zur Wiederherstellung der Ordnung zu ergreifen". Demonstranten hatten unter anderem ein UNO-Fahrzeug umgeworfen, als sie zu den Gebäuden vorzudringen versuchten. Vier Demonstranten wurden nach UNO-Angaben schwer verletzt, rund weitere suchten ärztliche Behandlung meist wegen Reizungen durch das Tränengas auf.

    Am 21. Februar wird eine serbische Delegation zu Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovos in Wien erwartet. Während die albanische Mehrheit in der Provinz die empfohlene weitgehende Autonomie des Kosovo als unzureichend kritisiert, gehen Serbien die Vorschläge Ahtisaaris zu weit. Am kommenden Mittwoch kommt das neue serbische Parlament zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Bereits in der ersten Debatte werde es um die Zukunft des Kosovo gehen, sagte Aleksandar Vucic von der ultranationalistischen Radikalen Partei (SRS).

    Die endgültige Entscheidung über den künftigen Status der seit 1999 unter UNO-Verwaltung stehenden Provinz fällt jedoch im Weltsicherheitsrat. Der russische Präsident Wladimir Putin bekräftigte auf der Münchner Sicherheitskonferenz, Russland werde keine Lösung unterstützen, mit der nicht sowohl Serben als auch Kosovo-Albaner zufrieden seien. Niemand könne für alle anderen Völker deren Probleme lösen: "Wir dürfen uns nicht aufzwingen", sagte Putin.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2763662

  9. #2059
    jugo-jebe-dugo
    11.02.2007


    Rohan: Verhandlungslösung im Kosovo-Konflikt nicht möglich

    Vize-Chefvermittler rechnet nicht mit Veto Moskaus - "Es muss eine UNO-Resolution geben" - "Teilung kommt nicht in Frage"

    Wien - Der stellvertretende UNO-Sonderbeauftragte Albert Rohan sieht im Konflikt um die südserbische Provinz Kosovo derzeit keine Chance auf eine Verhandlungslösung zwischen der serbischen Regierung und der albanischen Bevölkerungsmehrheit. "Wir würden uns auch eine Verhandlungslösung wünschen. Das ist das schönste, was es für einen Vermittler geben kann. Das ist nicht möglich unter den gegebenen Umständen", betonte der Stellvertreter von UNO-Chefvermittler Martti Ahtisaari am Sonntag im "Europastudio" des ORF-Fernsehens.

    Rohan erteilte zugleich Spekulationen eine Absage, der Westen könnte eine Unabhängigkeit der überwiegend von Albanern bewohnten Provinz am UNO-Sicherheitsrat und damit an einem Veto Russlands vorbei durchsetzen. "Es muss eine Sicherheitsrats-Resolution geben", betonte der österreichische Spitzendiplomat. Ohne neue Resolution bleibe nämlich die Resolution 1244 in Kraft, mit der die jetzige UNO-Verwaltung im Kosovo errichtet worden sei. Es gebe auch keinen "Plan B" für den Fall des Scheiterns des Vorschlags, betonte Rohan.

    Vize-Chefvermittler rechnet nicht mit Veto Moskaus

    "Wir gehen davon aus, dass es eine Resolution geben wird", rechnet Rohan nicht mit einem Veto Russlands gegen den Vorschlag. Er verwies darauf, dass der russische Präsident Wladimir Putin am gestrigen Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz nur davon gesprochen habe, keine Lösung unterstützen zu wollen, die keine Zustimmung Serbiens finde. Das sei ein "Riesenunterschied" zu einer möglichen Ansage, ein Veto einlegen zu wollen.

    Ahtisaari hatte vor einer Woche seinen Vorschlag für den künftigen Status des Kosovo vorgestellt. Darin kommt das Wort Unabhängigkeit nicht vor, das Dokument läuft aber auf eine Loslösung der Provinz von Serbien hinaus. Belgrad wehrt sich unter Verweis auf die völkerrechtlich garantierte Unverletzlichkeit der Grenzen gegen einen solchen Schritt. Rohan sagte, Ahtisaaris Plan sei ein "echter Kompromissvorschlag", was auch die Proteste von Kosovo-Albanern gegen den Plan zeigten. Es gebe nämlich in Pristina Kreise, für die Ahtisaari den Serben zu weit entgegen gekommen sei. "Dieser Vorschlag befasst sich fast ausschließlich mit Maßnahmen für die Serben und die anderen Volksgruppen im Kosovo", betonte Rohan.

    Keine Teilung

    Der österreichische Diplomat sprach sich auch gegen eine Teilung der Provinz in einen serbischen und albanischen Teil aus. "Für uns kommt eine Teilung nicht in Frage". Lediglich 50 Prozent der Serben lebten im serbisch dominierten Nordkosovo, 50 Prozent verstreut im Rest der Provinz, betonte Rohan. Eine Teilung "wäre das Ende dieser zweiten Gruppe". Außerdem würden dann sofort die Albaner im südserbischen Presevo-Tal eine Loslösung von Serbien verlangen, und möglicherweise auch die Albaner in West-Mazedonien.

    Befürchtungen, ein unabhängiger Kosovo könnte separatistischen Bewegungen von Albanern in den Nachbarstaaten Auftrieb geben, versuchte Rohan zu zerstreuen. Der Vorschlag enthalte eine Verfassungsbestimmung, derzufolge sich der Kosovo mit keinem anderen Land oder mit Teilen eines anderen Landes zusammenschließen dürfe.

    Tirana und Pristina hätten auch kein Interesse an einem Groß-Albanien, "Weder Albanien noch Kosovo hat irgendeine Lust sich zu vereinigen", so der frühere Generalsekretär im österreichischen Außenministerium. Albanien glaube nämlich, allein schneller in die EU zu kommen als mit dem Kosovo. Dabei stelle sich die Frage, wie Groß-Albanien überhaupt eine Gefahr darstellen solle. Dagegen wäre es für Serbien "der größte Dienst, wenn man dieses Problem ein für alle Mal löst", warb Rohan für eine Unabhängigkeit des Kosovo.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2763635

  10. #2060
    Avatar von albaner

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    kannst du nicht vorher lesen was hier drinsteht bevor du was kopierst und reinpostet ??? guck mal 2 posts weiter oben.

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