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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.231 Aufrufe

  1. #2061
    jugo-jebe-dugo
    Sorry nicht gesehen.^^

  2. #2062
    Avatar von Zurich

    Registriert seit
    05.02.2007
    Beiträge
    18.089
    Zitat Zitat von Revolut
    Weist du eigentlich was demokratie ist du genie?

    Die Mehrheit des Parlamentes bestimmt, also.....
    Also... Ich mach da mal ein Beispiel, ein schweizerisches Beispiel (Da ich aus der Schweiz komme):

    Nehmen wir an, dass sich im Schweizer Urkanton (zum Beispiel Kation "Uri") immer mehr Albaner ansiedeln, und jede Familie pro Generation ca. 8-10 Kinder produzieren würde (die Schweizer nur 1-2 Kinder). Dank der grossen Geburten-Rate würden die Albaner im Laufe der Zeit und über viele Generationen eine grosse Mehrheit bilden.

    Da sie keine Ausländer mehr sind, sondern einen Schweizer Pass haben, dürfen sie alles genau so machen und die gleichen Rechte haben, wie andere Schweizer auch. Sie dürfen die Fahne des Kantons Uri ändern, den Namen des Kantons, der Dörfer, der Strassen,.... alles. - Ist das noch OK? Glaubst du die Schweiz würde das zulassen???

    Und dann noch, dass der Schweizer Ur-Kanton, wo die schweizerische Geschichte 1291 seinen Anfang nahm, plötzlich nicht mehr zur Schweiz gehört, nur weil die Bewohner dort, die auf dem Papier zwar Schweizer sind, doch im Bult nicht, dort entschieden haben, diesen Kanton unabhängig zu machen. Glaubst du die Schweiz würde das zulassen? Wegen eines "demokratischen Entscheids" ihr aller, aller, aller heiligstes Land wegzugeben...?

    Rechtsgültigkeit hat vor der Demokratie vorrang!
    Wenn eine Mehrheit entscheidet, dass man einen bestimmten Menschen umbringen soll, heisst das noch lange nicht, dass das rechtlich gesehen, vollzogen werden darf. (- Ist zwar ein blödes Beispiel gewesen, doch es zeigt, dass man nicht immer alles demokratisch lösen kann.)

    - So viel zur "Demokratie"

  3. #2063

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.391
    Da sie keine Ausländer mehr sind, sondern einen Schweizer Pass haben, dürfen sie alles genau so machen und die gleichen Rechte haben, wie andere Schweizer auch. Sie dürfen die Fahne des Kantons Uri ändern, den Namen des Kantons, der Dörfer, der Strassen,.... alles. - Ist das noch OK? Glaubst du die Schweiz würde das zulassen???
    ja

    eine gemeinde kann immer die namen der straße,das wappen und satzungen ändern.

    und da es sich hier um die schweiz handelt ist das sowieso rechtmäßig.
    :wink:

  4. #2064
    jugo-jebe-dugo
    12.02.2007

    Drei Festnahmen nach Ausschreitungen am Wochende

    Büroräume der nationalistischen "Vetevendosja" in mehreren Städten durchsucht

    Pristina/Belgrad - Die Kosovo-Polizei hat am heutigen Montag die Büroräume der nationalistischen kosovo-albanischen Organisation "Vetevendosja" (Selbstbestimmung) in mehreren Städten in der Provinz durchsucht. Drei Angehörige der Organisation wurden festgenommen, meldeten Medien. Die Durchsuchungen erfolgten nach den gewalttätigen Zusammenstößen zwischen "Vetevendosja"-Anhängern und der UNO-Polizei vergangenen Samstag in Pristina, bei denen zwei Menschen ums Leben kamen, Dutzende verletzt und 15 Personen festgenommen wurden.

    Ein "Vetevendosja"-Sprecher bestätigte indes, dass sich der am Samstag festgenommene Chef der Organisation, Albin Kurti, weiterhin in U-Haft befindet. Weitere vier ebenfalls festgenommene "Vetevendosja"-Mitglieder wurden zu je 40 Tagen Haft verurteilt, eine weitere Person ist mit 15 Tagen Haft davon gekommen.

    "Vetevendosja" widersetzt sich jeglichen Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovo, ist mit dem Vorschlag des UNO-Chefverhandlers Martti Ahtisaari unzufrieden und fordert die sofortige Unabhängigkeit der seit 1999 von der UNO verwalteten südserbischen Provinz.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2764981

  5. #2065
    jugo-jebe-dugo
    12.02.2007

    Innenminister tritt nach Ausschreitungen zurück

    Tadic: NATO soll mehr für Sicherheit der Kosovo-Serben tun

    Pristina/Belgrad - Nach den blutigen Protesten am Wochenende in Pristina hat der kosovarische Innenminister Fatmir Rexhepi seinen Rücktritt eingereicht. Rexhepi habe seinen Rücktritt mit moralischen Gründen begründet, meldete die Presseagentur Kosovalive am Montag. Bei den Zusammenstößen zwischen albanischen Nationalisten und der UNO-Polizei waren am vergangenen Samstag in der Kosovo-Hauptstadt zwei Menschen ums Leben gekommen und mehrere Dutzend verletzt worden.

    Ministerpräsident Agim Ceku forderte seine Landsleute auf, Ruhe zu wahren. Der Kosovo brauche keine gewaltsame Revolution. Es gelte, Frieden in der Endphase des Weges in die Unabhängigkeit zu wahren, sagte Ceku. Die nationalistische Organisation "Vetevendosja" hatte den Protest gegen Vorschlag des UNO-Chefverhandlers Martti Ahtisaari zum künftigen Status des Kosovo organisiert. Sie hat neue Protestkundgebungen noch vor Monatsende in Sicht gestellt, weil ihr der Vorschlag einer "überwachten" Unabhängigkeit für den Kosovo nicht weit genug geht.

    Kirche angegriffen

    Der serbische Präsident Boris Tadic hat indes die NATO aufgerufen, mehr für die Sicherheit der serbischen Volksgruppe im Kosovo zu tun. Tadic habe wegen der Zusammenstöße in Pristina mit NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer telefoniert, teilte das Kabinett des Präsidenten am Montag in Belgrad mit. Dabei soll nach Medienberichten auch eine serbisch-orthodoxe Kirche angegriffen worden sein. Im Kosovo leben nach Angaben Belgrads etwa 150.000 Serben. Die albanische Volksgruppe macht rund 90 Prozent der Provinzbevölkerung aus.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2765337


    Die Terroristen sind wieder am gange.

  6. #2066
    Popeye

  7. #2067
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.086

    ÜBERRASCHUNG ;-)

    Belgrad will Unabhängigkeit des Kosovo erneut zurückweisen
    Entsprechend dem Parlamentserklärungsentwurf

    Belgrad - Belgrad will seinen Widerstand gegen eine Unabhängigkeit der von der UNO-verwalteten südserbischen Provinz Kosovo erneut bekräftigen. Im Entwurf einer Parlamentserklärung, die am Mittwoch bei der konstituierenden Parlamentssitzung angenommen werden soll, wird laut der Tageszeitung "Blic" (Dienstagausgabe) eine Unabhängigkeit des Kosovo als mögliche Status-Lösung zurückgewiesen. Mit der Erklärung will das Parlament auf den Vorschlag des UNO-Chefverhandlers Martti Ahtisaari zum künftigen Kosovo-Status reagieren.



    Den Kernpunkt der Erklärung stellt nach Angaben der Zeitung die Bestreitung des Rechts des Kosovo darauf dar, internationale Abkommen abzuschließen und eine Aufnahme in internationale Organisationen zu beantragen. Für Belgrad sind demnach auch jede Aufdrängung der Status-Lösung sowie die Abänderung von Staatsgrenzen unannehmbar. Das serbische Parlament will sich in seiner Erklärung auch auf die im vergangenen Oktober verabschiedete neue serbische Verfassung berufen, in der der Kosovo als ein Bestandteil Serbiens mit weitgehender Autonomie behandelt wird.

    Im Erklärungsentwurf werden ferner die Vorschläge Ahtisaaris zur Doppelstaatsbürgerschaft der Kosovo-Bürger, zur Bildung eigener Sicherheitskräfte und eigener Nachrichtendienste zurückgewiesen. Einwände werden auch gegen die Idee erhoben, wonach das staatliche Eigentum in der Provinz dem Kosovo zufallen soll.

    Die serbische Staatsspitze hatte sich bereits darüber geeinigt, an den für den 21. Februar einberufenen erneuten Wiener Gesprächen Belgrads und Pristinas teilzunehmen. Es wird erwartet, dass vom neuen Parlament auch das Mandat des bisherigen Verhandlerteams bestätigt wird.

    Die Serbische Radikale Partei (SRS) als größte Parlamentspartei widersetzt sich der Teilnahme an den Wiener Gesprächen, wenn dabei nur die so genannten technischen Fragen erörtert werden, und will auch ihre Vertreter nicht in das Verhandlerteam delegieren.

    Ahtisaari hatte am 2. Februar in Belgrad und Pristina seinen Status-Vorschlag präsentiert, in dem an keiner Stelle der Souveränitätsstatus des Kosovo explizit geklärt wird. Der Vorschlag läuft allerdings auf eine durch die internationale Gemeinschaft überwachte Unabhängigkeit der Provinz aus. (APA)


    mal schauen was in wien rauskommt in bezug auf die verhandlungen......

    wobei persönlich keine neue erkenntnisse erwarte sondern davon ausgehe das der athisaari plan bestand haben wird für die zukünftige lösung kosovas.

  8. #2068
    jugo-jebe-dugo
    13.02.2007

    Obduktion: Protestierende durch Gummigeschosse getötet

    Kosovo-albanische Organisation kündigt weitere Proteste an - Anführer der Proteste vom Sonntag festgenommen

    Pristina - Der Tod von zwei Anhängern der nationalistischen kosovo-albanischen Organisation "Vetevendosja", die nach gewalttätigen Protesten gegen die UNO-Polizei am Samstag ihren Verletzungen erlegen sind, wird auf durch Gummigeschosse verursachte Kopfverletzungen zurückgeführt. Dies erklärte der UNO-Polizeichef Stephen Curtis laut Medienberichten am heutigen Dienstag in Pristina unter Berufung auf den Obduktionsbefund.

    Bei den Zusammenstößen waren rund 70 Personen verletzt, 14 Demonstranten, unter ihnen auch "Vetevendosja"-Führer Albin Kurti, wurden festgenommen. Curtis zufolge soll Kurti noch im Laufe des Dienstags vor Gericht kommen.

    Die nationalistische Organisation, die am Samstag gegen den Vorschlag des UNO-Chefverhandlers für den Kosovo, Martti Ahtisaari, protestiert hatte, kündigte unterdessen neue Protestkundgebungen an. Sie sollen noch vor der nächsten Runde der Wiener Gespräche zwischen Vertretern Belgrads und Pristinas am 21. Februar stattfinden.


    Bei den Protesten trugen viele Demonstranten Plakate mit Parolen wie "Keine Verhandlung - Selbstbestimmung". Als die Menge versuchte, Regierungsgebäude zu stürmen, setzte die Polizei Tränengas und Gummigeschosse ein. Curtis sagte, es sei bedauerlich, dass "zwei Leben wegen eines mutwilligen Verstoßes gegen die Sicherheit von Regierungsgebäuden verloren wurden".

    Vier Schwerverletzte

    Die Demonstranten hätten die Polizei "gezwungen, defensive Maßnahmen zur Wiederherstellung der Ordnung zu ergreifen". Demonstranten hatten unter anderem ein UNO-Fahrzeug umgeworfen, als sie zu den Gebäuden vorzudringen versuchten. Vier Demonstranten wurden nach UNO-Angaben schwer verletzt, rund weitere suchten ärztliche Behandlung meist wegen Reizungen durch das Tränengas auf.

    Anführer der Proteste festgenommen

    Der Führer der kosovo-albanischen nationalistischen Organisation "Vetevendosja" (Selbstbestimmung), Albin Kurti, ist einige Stunden nach den Protesten in Pristina festgenommen worden, die auch zwei Todesopfer gefordert hatten. Kurti wurde nach einer Pressekonferenz festgenommen, bei der er die Polizei für die gewalttätigen Zusammenstöße verantwortlich machte, meldeten Belgrader Medien am Sonntag.

    Bei der Pressekonferenz hatte Kurti die Dezentralisierung im Kosovo als "größtes Übel" bezeichnet. Das Lösungspaket von UNO-Chefvermittler Martti Ahtisaari habe zum Ziel, dass aus den serbischen Enklaven im Kosovo so etwas Ähnliches wie die Republika Srpska in Bosnien-Herzegowina gemacht werde, meinte Kurti.

    Der ehemalige politische Führer der extremistischen "Kosovo-Befreiungsarmee" (UCK), Adem Demaci, erklärte, die Albaner seien dagegen, dass "fünf Prozent Serben im Kosovo dominieren".
    "Europa muss unsere Stimme hören. Europa muss unseren Willen respektieren", sagte Demaci laut Belgrader Medien. Ein Nachgeben hinsichtlich des Status sei für die Albaner nicht annehmbar, betonte Demaci, der gemeinsam mit Kurti die Proteste in Pristina anführte.

    "Vetevendosja" verlangt die sofortige Unabhängigkeit des Kosovo und ist gegen jegliche Gespräche mit Belgrad. Die Organisation hat unterdessen neue Proteste angekündigt.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2763662


    Die Terroristen fangen wieder an ihr wahres Gesicht zu zeigen,doch die Autonomie der Serben werden sie nicht verhindern können falls es zu einer Unahängigkeit kommt.Selbst die Nicht-Unabhängigkeit können sie nicht verhindern wenn die UN es am Ende doch so bescließt,sie können nur wieder Terrorkrieg gegen die NATO(UMNIK) führen en die verlieren werden.

  9. #2069
    jugo-jebe-dugo
    13.02.2007

    "Serbien ist im Prinzip klar, dass das Kosovo verloren ist"

    Balkanforscher Franz-Lothar Altmann hofft auf eine Stimmenthaltung Russlands, wenn die UN über Kosovos Unab­hängigkeit abstimmen

    "Die Serben können im Kosovo serbisch bleiben," das müsse auch Belgrad einsehen und deshalb der eingeschränkten Souveränität des Kosovo zustimmen, meint der Balkanforscher Franz-Lothar Altmann im Interview mit derStandard.at. Der Ahtisaari-Plan ist seiner Meinung nach ausgeglichen und fair. Hinter den Demonstrationen am vergangenen Wochenende könnten neben nationalistischen Gruppierungen auch handfeste Interessen bestimmter krimineller "Kreise" stehen.

    Sollte Russland sich im UN-Sicherheitsrat gegen eine Unabhängigkeit aussprechen, sieht Altmann eine schwere Zeit für den Balkan kommen. Er hofft auf eine Stimmenthaltung des ständigen Mitglieds des UN-Sicherheitsrats.


    ****

    derStandard.at: Wie bewerten Sie die Demonstrationen und Ausschreitungen mit zwei Toten am Wochenende in Pristina? Auftakt für die Verschärfung des Konflikts?

    Altmann: Kurti (Anm. Albin Kurti, Chef der nationalistischen kosovo-albanischen Organisation "Vetevendosja") hatte vorher versprochen, dass die Demonstration ruhig ablaufen würden. Das war definitiv ja nicht der Fall. Die Frage ist nun, ob hier aktiv gezündelt wurde. Wenn die Albaner sich den Ahtisaari-Vorschlag genau anschauen, dann werden sie sehen, dass das ein guter Vorschlag ist. Unter diesen Voraussetzungen hat der Vorschlag Chancen, durch den Sicherheitsrat zu kommen. Demonstrationen waren auf Grund der Äußerungen von Herrn Kurti zu erwarten, letzendlich waren mit 3000 Personen ohnehin relativ wenige auf der Straße. Die Frage ist, ob er sich hier nicht auch von bestimmten Kreisen instrumentalisieren ließ.

    derStandard.at: Welche Kreise meinen Sie genau?

    Altmann: Das können nur nationalistische Kreise sein, die sich keine überwachte Souveränität wünschen, um ihre dunklen Geschäfte weiterhin ohne stärkere Aufsicht von internationaler wie kosovarischer Seite betreiben wollen. Damit meine ich konkret Bereiche wie Drogenhandel oder human trafficking.

    derStandard.at: Was erwarten Sie von den Verhandlungen in Wien?

    Altmann: Der albanischen Sache waren die Demonstrationen und ihr Folgen natürlich eher abträglich. Dass die Demonstrationen außer Kontrolle gerieten, wird von serbischer Seite bei den Verhandlungen in Wien als Beweis dafür vorgebracht werden, dass das Kosovo nicht mit dem Ahtisaariplan umgehen kann und der kosovarische Polizeiapparat vollkommen überfordert ist.

    Serbien hat ja erneut Widerstand gegen eine Unabhängigkeit des Kosovo angekündigt. Auch das Kosovo muss natürlich in Wien Kritikpunkte vorbringen, um den Eindruck zu vermeiden, es lässt sich über den Tisch ziehen. Serbien ist aber im Prinzip klar, dass das Kosovo verloren ist. Es geht ihnen nun darum, innenpolitisch den Eindruck zu vermitteln, dass man das meiste aus den Verhandlungen für die serbischen Interessen raus geholt hat.

    Beide Seiten müssten aber einsehen, dass der Plan viel bietet. Einerseits schlägt er eine Souveränität in weitestem Ausmaß für das Kosovo vor und andererseits wird versucht, der Minderheit der Serben viele Sicherheiten zu geben. Die serbische Seite im Kosovo kann zu Serbien weiterhin enge Kontakte halten. Die Serben können im Kosovo serbisch bleiben.

    derStandard.at: Dann bleibt nur noch der Stolperstein Russland.

    Altmann: Wenn die Russen vorgeben, Unterstützer für die serbischen Belange zu sein, müssen sie auch sehen, dass der Plan für Serbien einiges bereit hält. Zustimmen werden sie dem Plan sicher nicht, aber eine Enthaltung wäre möglich. Es sieht zwar derzeit noch nicht danach aus, noch dazu, da das Verhältnis Russlands mit der USA und der EU derzeit ein gespanntes ist. Ich mache mir hier eher Sorgen, man sollte aber Optimist bleiben.

    derStandard.at: Sollten sich die Russen im UN-Sicherheitsrat querlegen ...

    Altmann: ... dann haben wir keine UNO-Resolution und da wird es dann schwierig. Lässt man dann die UN-Resolution 1244 weiterlaufen und ersetzt die UNMIK schrittweise durch eine EUMIK? Das wird ein Problem.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2766149


    Dieser Altman hat wohl soviel Ahnumg von Balkangeschichte besonders von serbischer Geschichte wie mein Opa von chinesischer Geschichte.Sonst würde er so was nicht sagen,Serbien unser heiliges Kosovo anerkennen als Staat. haha Witziger Typ.

  10. #2070
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von jugo-jebe-dugo
    13.02.2007

    Obduktion: Protestierende durch Gummigeschosse getötet

    Kosovo-albanische Organisation kündigt weitere Proteste an - Anführer der Proteste vom Sonntag festgenommen

    Pristina - Der Tod von zwei Anhängern der nationalistischen kosovo-albanischen Organisation "Vetevendosja", die nach gewalttätigen Protesten gegen die UNO-Polizei am Samstag ihren Verletzungen erlegen sind, wird auf durch Gummigeschosse verursachte Kopfverletzungen zurückgeführt. Dies erklärte der UNO-Polizeichef Stephen Curtis laut Medienberichten am heutigen Dienstag in Pristina unter Berufung auf den Obduktionsbefund.

    Bei den Zusammenstößen waren rund 70 Personen verletzt, 14 Demonstranten, unter ihnen auch "Vetevendosja"-Führer Albin Kurti, wurden festgenommen. Curtis zufolge soll Kurti noch im Laufe des Dienstags vor Gericht kommen.

    Die nationalistische Organisation, die am Samstag gegen den Vorschlag des UNO-Chefverhandlers für den Kosovo, Martti Ahtisaari, protestiert hatte, kündigte unterdessen neue Protestkundgebungen an. Sie sollen noch vor der nächsten Runde der Wiener Gespräche zwischen Vertretern Belgrads und Pristinas am 21. Februar stattfinden.


    Bei den Protesten trugen viele Demonstranten Plakate mit Parolen wie "Keine Verhandlung - Selbstbestimmung". Als die Menge versuchte, Regierungsgebäude zu stürmen, setzte die Polizei Tränengas und Gummigeschosse ein. Curtis sagte, es sei bedauerlich, dass "zwei Leben wegen eines mutwilligen Verstoßes gegen die Sicherheit von Regierungsgebäuden verloren wurden".

    Vier Schwerverletzte

    Die Demonstranten hätten die Polizei "gezwungen, defensive Maßnahmen zur Wiederherstellung der Ordnung zu ergreifen". Demonstranten hatten unter anderem ein UNO-Fahrzeug umgeworfen, als sie zu den Gebäuden vorzudringen versuchten. Vier Demonstranten wurden nach UNO-Angaben schwer verletzt, rund weitere suchten ärztliche Behandlung meist wegen Reizungen durch das Tränengas auf.

    Anführer der Proteste festgenommen

    Der Führer der kosovo-albanischen nationalistischen Organisation "Vetevendosja" (Selbstbestimmung), Albin Kurti, ist einige Stunden nach den Protesten in Pristina festgenommen worden, die auch zwei Todesopfer gefordert hatten. Kurti wurde nach einer Pressekonferenz festgenommen, bei der er die Polizei für die gewalttätigen Zusammenstöße verantwortlich machte, meldeten Belgrader Medien am Sonntag.

    Bei der Pressekonferenz hatte Kurti die Dezentralisierung im Kosovo als "größtes Übel" bezeichnet. Das Lösungspaket von UNO-Chefvermittler Martti Ahtisaari habe zum Ziel, dass aus den serbischen Enklaven im Kosovo so etwas Ähnliches wie die Republika Srpska in Bosnien-Herzegowina gemacht werde, meinte Kurti.

    Der ehemalige politische Führer der extremistischen "Kosovo-Befreiungsarmee" (UCK), Adem Demaci, erklärte, die Albaner seien dagegen, dass "fünf Prozent Serben im Kosovo dominieren".
    "Europa muss unsere Stimme hören. Europa muss unseren Willen respektieren", sagte Demaci laut Belgrader Medien. Ein Nachgeben hinsichtlich des Status sei für die Albaner nicht annehmbar, betonte Demaci, der gemeinsam mit Kurti die Proteste in Pristina anführte.

    "Vetevendosja" verlangt die sofortige Unabhängigkeit des Kosovo und ist gegen jegliche Gespräche mit Belgrad. Die Organisation hat unterdessen neue Proteste angekündigt.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2763662


    Die Terroristen fangen wieder an ihr wahres Gesicht zu zeigen,doch die Autonomie der Serben werden sie nicht verhindern können falls es zu einer Unahängigkeit kommt.Selbst die Nicht-Unabhängigkeit können sie nicht verhindern wenn die UN es am Ende doch so bescließt,sie können nur wieder Terrorkrieg gegen die NATO(UMNIK) führen en die verlieren werden.
    komisch das du deinen landesleuten zumuten willst mit & neben(terroristen) zu leben :idea: :idea: :idea:

    was wäre dieses forum doch nur ohne dich ??????

    ein forum mit über 19500 beiträgen weniger schit...

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