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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.345 Aufrufe

  1. #211
    Avatar von Kosova_Kid

    Registriert seit
    03.01.2006
    Beiträge
    2.072
    Zitat Zitat von Gjergj
    Zitat Zitat von Albanesi2
    Zitat Zitat von Deki

    Am besten alle UNMIK Penner raus jagen,serbische Polizei an den Grenzen zu Alb/Maz und den serbischen Siedlungen rein und albanische Polizei in den albanischen Gebieten was ihnen zu steht laut Autonomie.
    Verpisst euch aus dem Kosovo und kümmert euch um eure scheiss Probleme.

    Denn die habt ihr wahrlich.
    Genauso!

    Weisst du Albanesi2, der Deki ist immer noch am schlafen.
    Bei ihm haben wir das Jahr 1998 wo jeder Serbe frei seine
    Meinung über Kosovaren (Albaner) äußern durfte. Jetzt
    haben wir das Jahr 2006 und seit Ende 1999 ca. seit fast 6
    Jahren sind die Serben jetzt die Minderheit. Sie
    sind so zusagen der Kackfleck auf unseren Schuhen. Wenn
    wir wollten könnten wir ihnen Alles heimzahlen aber wir sind
    anders, wir haben Nächstenliebe, Mitleid und Güte. deshalb
    sollten wir nicht so blind wie sie werden. Ich hoffe nur für die Serben
    speziell für sie nicht für mich oder für die Albaner- ich hoffe nur das
    die PDK nicht an die Macht kommt, denn wenn: Dann können alle
    Minority's einpacken.
    maul halten nicht nur die albaner sind kosovaren sondern auch die serben und alle anderen die dort geboren sind!
    wenn wir einen staat haben dann wird es auch bald keinen unterschied mehr machen was man ist

  2. #212
    jugo-jebe-dugo
    10.02.2006

    Tadic reist zu Kosovo-Sitzung des UNO-Sicherheitsrates
    Serbischer Präsident will Standpunkte Belgrads zur Zukunft der Provinz bekräftigen

    Belgrad/Pristina - Der serbische Präsident Boris Tadic will die für Dienstag einberufene Sitzung des UNO-Sicherheitsrates zum Kosovo dazu nutzen, um die Standpunkte Belgrads zur Zukunft der von der UNO verwalteten Provinz zu bekräftigen, meldeten Belgrader Medien am Freitag. Der Leiter der UNO-Verwaltung im Kosovo (UNMIK), Sören Jessen-Petersen, soll am Dienstag dem Sicherheitsrat seinen regelmäßigen Lagebericht abliefern.

    Bei der Sitzung wird Pristina zum ersten Mal durch seinen Regierungschef Bajram Kosumi vertreten sein. Wegen der Reise Kosumis nach New York wurde die ursprünglich für den kommenden Montag angesetzte Wahl eines Nachfolgers des am 21. Jänner verstorbenen Kosovo-Präsidenten Ibrahim Rugova auf den heutigen Freitag vorverlegt. Der Rugova-Vertraute Fatmir Sejdiu wurde vom Provinz-Parlament zum neuen Präsidenten gewählt.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2338786

  3. #213
    jugo-jebe-dugo
    10.02.2006

    "Man muss dem Kosovo Zeit geben"
    Strafrichterin Fenz über ihren UNO-Einsatz, wo sie mit inter-ethnischen Spannungen, mächtigen Familienclans und wirtschaftlicher Depression konfrontiert wurde

    Zur Person
    Strafrichterin Claudia Fenz (49) hat im Rahmen einer EU-Ausbildung ziviles Krisenmanagement studiert und war eineinhalb Jahre im Kosovo als internationale Richterin tätig. In zwei Wochen tritt sie ihren Dienst im Rahmen des EUcoops-Projekt in Palästina an. Danach wird sie als einzige österreichische Richterin am Kambodscha-Tribunal teilnehmen.
    Mit Strafrichterin Claudia Fenz sprach Petra Stuiber


    Standard: Was haben Sie im Kosovo gemacht?

    Fenz: Ich habe dort im Rahmen der nationalen Gerichtsorganisation als internationale Richterin für die UNO-Kosovo-Mission (UNMIK) gearbeitet. Ich habe bestimmte Fälle übernommen, die kosovarische Kollegen nicht übernehmen wollten oder konnten.

    Standard: Welche Fälle?

    Fenz: Es geht in erster Linie um Vergangenheitsbewältigung, um die Aufarbeitung von Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Und es geht auch um Schwerkriminalität mit ethnischem Hintergrund, zum Beispiel, wenn ein Kosovo-Albaner einen Serben ermordet hat, einfach deshalb, weil er ein Serbe war - oder umgekehrt. Ein drängendes Gegenwartsproblem ist die Bekämpfung der organisierten Kriminalität. Für alle diese Fälle gilt: Sie sind sehr komplex. Immer wieder werden Zeugen und deren Familien, aber auch Richter bedroht.

    Standard: Ist es klug, Kriegsverbrechen im Land selbst vor Gericht zu bringen?

    Fenz: Ein Vorteil ist die höhere Transparenz für die Bevölkerung, auch wenn die Qualität der Gerichtsberichterstattung noch sehr zu wünschen lässt. Außerdem: Insbesondere als Richter, der von außen kommt, bekommt man nur so die Stimmung im Land mit. Wenn zum Beispiel ein ehemaliger UCK-Kämpfer vor Gericht steht, sind die Leute empört, weil sie ihre Volkshelden als Angeklagte sehen. Man muss ihnen klar machen, dass es nicht um den Freiheitskampf, sondern um individuelle Schuld geht. Da müssen alle Seiten Geduld haben.

    Ein Nachteil ist die Gefährdung der Zeugen. Zeugenschutzprogramme sind teuer und logistisch anspruchsvoll. Wo wollen Sie jemanden in einem Zwei-Millionen-Land verstecken? Dazu kommt noch, dass im Kosovo ein Familienclan-System herrscht. Wenn Sie einen verstecken wollen, reicht das nicht. Sie müssen die ganze Großfamilie schützen - das geht eigentlich nur im Ausland. Das ist teuer, und es gibt auch nicht viele Länder, die so viele geschützte Zeugen auf einmal akzeptieren würden. Die Bedrohung ist jedenfalls sehr real. Zeugen werden vor und auch nach ihrer Aussage erschossen.

    Standard: Wie funktioniert der Strafvollzug im Kosovo?

    Fenz: Der Vollzug ist an die ^lokalen Behörden übergeben. Kosovo-Albaner und Serben müssen getrennt werden - es geht nicht, dass sie in einem Gefängnis sind. Wie die anderen Institutionen im Kosovo steckt der Strafvollzug im Entwicklungsstadium. Sie dürfen nicht vergessen, dass UNMIK dort rechtsstaatliche Strukturen fast aus dem Nichts aufgebaut hat. Das ist ein einzigartiges "Experiment", das auch deshalb so schwierig ist, weil der Kosovo keine Tradition für eigene rechtsstaatliche Institutionen und Demokratie hat.

    Standard: Das klingt nicht sehr optimistisch . . .

    Fenz: Das dauert einfach, man kann keine Wunder innerhalb weniger Jahre erwarten. Die Stimmung kann sich jederzeit gefährlich aufheizen. Denken Sie nur an die schweren ethnisch motivierten Unruhen im März 2004. Ich habe einen Fall verhandelt, da standen sehr junge Kosovo-Albaner wegen Mord an Serben vor Gericht. Die Zuschauer waren aufseiten dieser jungen Leute, und als der Gerichtsbeamte für Ruhe sorgen wollte, wurde er als ,serbischer Para-Militär‘ beschimpft, obwohl der Mann gar kein Serbe war. Ich will damit nur sagen: Es ist für das lokale Gerichtspersonal und die Polizei nicht leicht. Diese Leute müssen schon einiges aushalten. Ein Justizwachebeamter verdient ungefähr 190 Euro pro Monat. Da darf man sich nicht wundern, wenn manche der Korruption erliegen.

    Standard: Das ist doch kein Argument - die anderen Kosovo- Albaner verdienen auch nicht mehr.

    Fenz: Für die Bediensteten ist das halt eine Zuverdienstmöglichkeit. Sie müssen bedenken, dass oft ein ganzer Familienclan - das können schon mal zehn Leute sein - von einem solchen Einkommen leben soll. Die Arbeitslosenquote liegt bei über 60 Prozent, anstatt unfinanzierbarer Pensionen wird eine Art Sozialhilfe von circa 50 Euro pro Monat bezahlt. Die meisten kämen ohne das, was ihre im Ausland arbeitenden Verwandten schicken, nicht über die Runden.

    Standard: Wie geht es den Frauen im Kosovo?

    Fenz: Das ist eine zwiespältige Sache. Die berufstätige Frau ist ein gewohntes Bild seit den Zeiten des vereinigten Jugoslawien. Aber in den Familien ist die Rolle der Frau weit gehend noch von jahrhundertealten, gewohnheitsrechtlichen Traditionen bestimmt. Der älteste Mann ist der Paterfamilias, der Herr über seinen Clan. Vor allem in ländlichen Gebieten verwaltet er noch das Einkommen aller Familienmitglieder. Dort wohnen die Großfamilien im Verband. In vielen Dörfern finden Sie Großfamilien-Ansiedlungen, die wie Festungen aussehen. Der Einzelne fühlt sich auch primär der Familie gegenüber verantwortlich, nicht gegenüber einer Gesellschaft im westlichen Sinn. Das schlägt auch auf das Verhältnis des Einzelnen zum Staat durch. Man muss das wissen und behutsam vorgehen.

    Standard: Braucht der Kosovo eine EU-Perspektive?

    Fenz: Unbedingt. Die EU will Ende 2006 die internationale Verantwortung im Kosovo übernehmen. Das Land braucht wirtschaftlichen Aufschwung, sonst war alles vergebens. Um diesen zu ermöglichen, wird die Bekämpfung der Korruption eine Priorität sein müssen. Wenn das nicht funktioniert, hat das Land keine Zukunft zu geben. Es wird schwierig genug . . .

    Standard: Warum wird das schwierig?

    Fenz: Es fällt mir schwer zu glauben, dass der Kosovo in absehbarer Zukunft als friedlicher, inter-ethnischer Staat existieren kann. Es ist vor zu kurzer Zeit zu viel passiert. Dazu kommt eine starke Verflechtung zwischen den Freiheitskämpfern der 90er-Jahre, der Politik und der Kriminalität. Die Entwicklung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit braucht Zeit. Die wird die internationale Gemeinschaft den Menschen im Kosovo geben müssen.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2338775

  4. #214
    Avatar von Kosova_Kid

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    Pristina (dpa) - Vier Wochen nach dem Tod ihres langjährigen Führers Ibrahim Rugovas werden die nach Unabhängigkeit strebenden Albaner in der abtrünnigen südserbischen Provinz Kosovo am 20. Februar in Wien an den ersten Verhandlungen mit der serbischen Seite teilnehmen.

    Das beschlossen die wichtigsten albanischen Spitzenpolitiker aus Regierung und Opposition am Samstag in Pristina. Der Oppositionsführer in der Republik Serbien, Tomislav Nikolic, hat auf der anderen Seite angekündigt, das Parlament werde Kosovo als besetztes Gebiet deklarieren, sollte die Provinz unabhängig werden.

    Er habe in einem Gespräch mit dem serbischen Regierungschef Vojislav Kostunica Übereinkunft erzielt, dass das Parlament in diesem Fall mit einer Sondersitzung reagiert. Damit sollten alle Verfassungsorgane Serbiens verpflichtet werden, gegen «die Okkupation mit allen Mitteln zu kämpfen», zitierten die Belgrader Medien Nikolic weiter. Von der Regierung gab es keine Stellungnahme.

    Wer genau für die Kosovo-Albaner in die österreichische Hauptstadt reisen wird, soll erst Anfang der Woche festgelegt werden, hieß es in Pristina weiter. Bisher war vorgesehen, dass das Albaner-Team ohne hochrangige Politiker antritt und von Lutfi Haziri, dem Minister für Lokalverwaltung, geleitet wird.

    Bei diesen ersten direkten Gesprächen zwischen den Albanern und der Regierung der Republik Serbien, die für die serbische Minderheit im Kosovo verhandelt, soll es um die Dezentralisierung lokaler Aufgaben gehen. Damit soll die serbische Minderheit mehr Eigenverantwortung erhalten. Nach dem Willen der Albaner sind Verhandlungen über die staatliche Zukunft Kosovos mit Belgrad ausgeschlossen. Für sie geht es nur noch darum, wie schnell und unter welchen Bedingungen die Loslösung von Serbien und die Eigenstaatlichkeit zu erreichen ist.

    Belgrad und die serbische Minderheit lehnen jede Selbstständigkeit Kosovos ab und wollen den Albanern lediglich umfassende Autonomie innerhalb von Serbien-Montenegro gewähren. Die Verhandlungen in Wien werden vom UN-Kosovo-Vermittler, dem früheren finnischen Präsidenten Martti Ahtisaari, geleitet. Das fast nur noch von Albanern bewohnte Kosovo wird seit 1999 von der UN verwaltet, nachdem NATO-Bomben die Massenvertreibung der Albaner durch serbisches Militär und Paramilitärs gestoppt hatten.


    http://www.frankenpost.de/nachrichte...phtm?id=920410

  5. #215
    Avatar von Kosova_Kid

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    Unabhängigkeit bleibt das Ziel
    Fatmir Sejdiu ist neuer Präsident Kosovos – Politischer Erbe Ibrahim Rugovas

    In Kosovo beginnt ein neuer Abschnitt: Das Parlament der von der UNO verwalteten südserbischen Provinz hat Fatmir Sejdiu zum neuen Präsidenten gewählt.

    Rudolf Gruber/Wien

    Der 54-jährige Rechtshistoriker Fatmir Sejdiu versteht sich als politischer Erbe Ibrahim Rugovas, des legendären kosovarischen Freiheitskämpfers, der am 21. Januar im Alter von 61 Jahren an Lungenkrebs gestorben war. Mit der Wahl Sejdius zum neuen Präsidenten ist auch der Weg für die verschobenen Verhandlungen über den endgültigen Status Kosovos frei, die nun definitiv am 20. Februar in Wien beginnen sollen.

    «Ich werde Rugovas Vision der Unabhängigkeit Kosovos fortführen», sagte Sejdiu gestern. Seine Wahl im Parlament in Pristina war gestern überraschend schnell über die Bühne gegangen: Zunächst hatte Sejdiu zwar zweimal die erforderliche Zweidrittelmehrheit verfehlt, erreichte sie dann aber im dritten Durchgang, bei dem auch die einfache Mehrheit gereicht hätte. Er erhielt 80 von 120 Stimmen – er war der einzige Kandidat.
    Wenig bekannter Politiker

    Obwohl einer von Rugovas engsten Gefolgsleuten, war Sejdiu bis zuletzt für die Öffentlichkeit kaum sichtbar. Trotzdem hatte er grossen Einfluss: Nur er hatte es wagen können, dem autokratischen Vater der Nation zu widersprechen. Seit die Kosovo-Albaner 1989 erstmals die Unabhängigkeit vom zerfallenden Jugoslawien forderten, war der Pragmatiker Sejdiu, im nordkosovarischen Podujevo geboren und Vater von drei Söhnen, Generalsekretär von Rugovas Demokratischer Liga Kosovo (LDK). Er war eine der Schlüsselfiguren, die im Untergrund den Parallelstaat organisierten und aufrechterhielten. Sejdiu war auch einer der wichtigsten Kontaktmänner zu den geldgebenden Landsleuten in der Diaspora.
    Signal an serbische Minderheit

    Nach seiner Wahl zum Nachfolger Rugovas versprach Sejdiu Kontinuität und nannte als seine wichtigsten Aufgaben, sich «um die Einheit der Kosovaren zu bemühen, die Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft zu garantieren und ein gutes Verhältnis mit Serbien herzustellen». Die etwa 80 000 Kosovo-Serben könnten künftig «die Brücke zwischen Kosovo und Serbien» sein, sagte Sejdiu in einem Interview. Eine erstaunlich positive Aussage, denn sie signalisiert erstmals relativ deutlich, dass die neue Kosovo-Führung Sicherheit und Schutz für die serbische Minderheit ernst zu nehmen beginnt. Die Aussage ist auch ein Signal der Gesprächsbereitschaft an die Belgrader Regierung. Sejdiu dürfte als neuer Präsident auch Anführer der kosovarischen Delegation für die Wiener Statusgespräche mit der serbischen Regierung sein.
    Serbische Kritik vor Gesprächen

    Als Leiter der Verhandlungen hat die UNO, seit Kriegsende 1999 Protektoratsmacht in Kosovo, den finnischen Ex-Präsidenten Martti Ahtisaari ernannt. Er fixierte am Donnerstag den Beginn der Gespräche auf den 20. Februar. Auf heftige Kritik stiess in Serbien eine Aussage des britischen Diplomaten John Sawyers, der vor wenigen Tagen die Unabhängigkeit Kosovos als eine «klare Option» bezeichnet hatte. Belgrad will den Kosovaren allenfalls eine weit reichende Autonomie zugestehen. Die Aussage Sawyers hat insofern Gewicht, als der Diplomat der Balkan-Kontaktgruppe angehört, die sich aus Vertretern der USA, Grossbritanniens, Frankreichs, Deutschlands, Italiens und Russlands zusammensetzt.

    Die Kosovaren plagt aber vorerst ein ganz anderes Problem, das auch ihr neuer Präsident nicht so schnell lösen kann: Bereits den ganzen Winter herrscht in der Provinz eine hartnäckige Energiekrise, Teile Kosovos haben nur noch vier Stunden pro Tag Strom. Der Grund weist auf die wirtschaftliche Schwäche des erhofften Staates hin: Die Kunden können ihre Rechnungen nicht bezahlen.




    http://www.tagblatt.ch/index.php?art...theute/ausland

  6. #216
    Avatar von port80

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    Mann darf Terroristen keinen neuen Nährboden geben....deswegen ist eine Unabhängigkeit ausgeschlossen....dazu wird eine Unabhängigkeit in Wie garnicht zur Diskussion stehen.


    Das was über Unabhängigkeit besprochen wird, ist das die Albaner sich Unabhängig gegenüber der UN bewegen und verwalten können.



    Viele Albaner verstehen das falsch und denken das über eine Staaten Unabhängigkeit verhandelt wird.....leute wacht auf und liesst mal die Dokumente richtig durch,bevor ihr sachen auf der Welt setzt die es garnicht geben wird. www.UNO.org (in englich)


    abgesehen davon müssen wir alle zusammen den Terror stoppen,da unsere Kinder in Frieden aufwachsen sollen und nicht in Kriminäle machenschaften und irgendwelche Steinzeitlich struckturen.

    Da die UCK von der Ganze Welt als eine Terror Organisation eingetragen ist,und sie für ihre verbrechen an die Zivilbevölkerung weltweit bekannt geworden ist, wird man in Kosovo keine neue Bassis für Terroristen erschaffen wollen.
    Zumal ja die Welt im Krieg gegen den Terror steht....Putin aber auch Busch haben vor Kurzem gesagt das Terroristen wie Raten aus ihre löcher Ausgerottet werden müssen.

    sogar die Eigene Albane haben die schnauze voll von UCK Terroristen die ihr Land anstat nach vorne eher nach hinten bringen.Das Problem der Albaner ist, sie machen ein schritt nach vorne,und danach 5 schritte nach hinten...
    so wird es nichts leute.....wir reden jetzt seit fast 10 jahre über Unabhängigkeit.....aber geworden ist nichts......na???????merkt ihr was?????? na???? jetzt vieleicht???????

    gel es ist so....wirst wohl selber bemerkt haben....


    auf gehts...runter vom sofa.....

  7. #217
    Avatar von Kosova_Kid

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    nährboden für terror

    junge du hast ein gehirn benutz es mal vorher bevor du postest.
    wenn die amis sagen "eine unabhängigkeit ist möglich" dann meinen sie nicht damit das sie sich nur unabhängig im zukünftigen staat kosovo bewegen können(das können sie jetzt nähmlich auch).
    Die unabhängigkeit steht ausserdem erst jetzt zur debatte
    serbe halt einfach dein maul!

  8. #218
    Avatar von Kosova_Kid

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    ihr soltet hoffen das albanien 2012 nicht so aussieht:

    http://img96.imageshack.us/img96/778/mapalko8du.gif

  9. #219

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    Zitat Zitat von The_Kosova_Kid
    ihr soltet hoffen das albanien 2012 nicht so aussieht:

    http://img96.imageshack.us/img96/778/mapalko8du.gif
    Grossalbanischer Terrorist. haha 60% FYROMS?

  10. #220
    jugo-jebe-dugo
    12.02.2006

    Nikolic: "Mit allen Mitteln" gegen Unabhängigkeit Kosovos vorgehen

    Der serbische Ultranationalist Tomislav Nikolic sorgt wenige Tage vor dem Beginn der direkten Gespräche zwischen Belgrad und Pristina im Rahmen der Kosovo-Statusverhandlungen mit seinen Aussagen für Aufsehen. Regierungschef Vojislav Kostunica, der angeblich mit Nikolic Maßnahmen vereinbart hat, sollte die seit 1999 von der UNO verwaltete südserbische Provinz Kosovo tatsächlich unabhängig werden, hüllt sich hingegen in Schweigen.

    Nikolic verkündete am Freitag, mit Kostunica vereinbart zu haben, dass der Kosovo für besetztes Gebiet Serbiens erklärt werde, sollte die Provinz die Unabhängigkeit erlangen. Auch würden "zuständige" Institutionen "mit allen Mitteln" gegen eine solche Entscheidung vorgehen, sagte Nikolic, der als Chef der Serbischen Radikalen Partei (SRS) seit Anfang 2003 fungiert, nachdem sich Parteichef Vojislav Seselj dem UNO-Kriegsverbrechertribunal gestellt hatte.

    "Wir dürfen nie mehr zulassen, in einen Krieg mit den Großmächten verwickelt zu werden", warnte am Sonntag der serbisch-montenegrinische Verteidigungsminister Zoran Stankovic. Auch die Bündnispartner der Demokratischen Partei Serbiens (DSS), die G-17plus, die Serbische Erneuerungsbewegung (SPO) und Neues Serbien, ließen wissen, dass sie im Parlament eine solche Entscheidung nicht unterstützen würden.


    Hoffnung auf "Kräfte der Zukunft"

    Die SPO-Abgeordnete Sanja Cekovic zeigte sich gegenüber der Tageszeitung "Vecernje novosti" (Sonntag) überzeugt, dass sich der Regierungschef bei den Verhandlungen über den künftigen Kosovo-Status wie bisher auf demokratische Kräfte der Zukunft und nicht auf jene der Vergangenheit stützen werde.

    Ein hochrangiges Mitglied der Demokratischen Partei Kosovos, Enver Hoxhaj, erklärte beim Symposium in der Diplomatischen Akademie in Wien, dass die Unabhängigkeit der seit 1999 von der UNO verwalteten südserbischen Provinz die "einzige Option" sei. Serbien und Kosovo würden sich eines Tages erneut treffen - jedoch nicht in Belgrad, sondern in Brüssel, sagte Hoxhaj. 2006 werde das entscheidende Jahr sein. Er hoffe, dass die internationale Gemeinschaft von der bisherigen Strategie, auf Zeit zu spielen, Abstand nehmen werde.


    Direkte Verhandlungen ab 20. Februar

    Am 20. Februar sollen in Wien die ersten direkten Gespräche im Rahmen der Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovo beginnen. Pristina drängt vehement in die Unabhängigkeit. Belgrad ist strikt dagegen und bietet eine weit gehende Autonomie an.


    Hoffnung auf "Kräfte der Zukunft"

    Die SPO-Abgeordnete Sanja Cekovic zeigte sich gegenüber der Tageszeitung "Vecernje novosti" (Sonntag) überzeugt, dass sich der Regierungschef bei den Verhandlungen über den künftigen Kosovo-Status wie bisher auf demokratische Kräfte der Zukunft und nicht auf jene der Vergangenheit stützen werde.

    Von führenden politischen Repräsentanten der Kosovo-Serben wurde die Äußerung Nikolic' unterschiedlich kommentiert. Für Oliver Ivanovic ist sie eine "quasi patriotische Äußerung, die mehr schadet als nutzt". Milan Ivanovic, Leiter des Serbischen Nationalrates, einer Vereinigung mit engen Kontakten zur Partei des serbischen Premiers, begrüßte sie hingegen als eine "Warnung an die Staatengemeinschaft".

    "Die Außenpolitik eines Landes wird nicht auf eine solche Weise geführt. Leider ist gerade dies in Serbien noch immer der Fall", sagte der Belgrader Völkerrechtsexperte Vojin Dimitrijevic. Serbische Politiker haben ohne Ausnahme wiederholt unterstrichen, dass es in Belgrad keinen Politiker gebe, der eine Unabhängigkeit des Kosovo unterzeichnen würde. Von einem Eingreifen "mit allen Mitteln" war in den vergangenen Jahren jedoch nie die Rede.

    Die Regierung des nationalkonservativen serbischen Regierungschef ist tatsächlich in Bedrängnis. Die SRS hat gute Aussichten, bei der nächsten Parlamentswahl an die Macht zu kommen. Laut Meinungsumfragen wird sie bereits von einem Drittel der Serben unterstützt. Anhaltende hohe Arbeitslosigkeit, niedriger Lebensstandard, Perspektivlosigkeit der jungen Generation, Affären, die im Privatisierungsprozess immer wieder auftauchen, sind Hauptargumente, auf denen die Popularität der Ultranationalisten beruht. Analysten sind sich einig, dass bei einem Verlust des Kosovo die Popularität der SRS weiter steigen würde.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2339818

    So muss das sein.


    Serbien: "Okkupation"

    Unterdessen verhärtet sich in Serbien die Haltung in der Kosovo-Frage. Eine eventuelle Unabhängigkeit des Kosovo werde Serbien als "Okkupation" seines Territoriums betrachten, erklärte in Belgrad Tomislav Nikolic, Chef der ultranationalistischen Serbischen Radikalen Partei. Er habe sich mit Premier Vojislav Kostunica auf eine Parlamentsresolution geeinigt, die die Streitkräfte verpflichten soll, die "territoriale Integrität Serbiens mit allen Mitteln zu verteidigen". Kostunica dementierte nicht. Der national-konservative Premier hat bereits erklärt, er werde eine Unabhängigkeit des Kosovo niemals akzeptieren. Dagegen würde er den Mehrheitswillen der Montenegriner anerkennen.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2340204

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