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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.654 Aufrufe

  1. #2291
    jugo-jebe-dugo
    26.02.2007

    Ahtisaari übergibt Kosovo-Vorschlag dem UN-Sicherheitsrat im März - Auch künftiger Status wird mit einem "konkreten Wort" definiert

    ...

    Ahtisaari übergibt im März Kosovo-Vorschlag dem UNO-Sicherheitsrat

    Der UNO-Chefverhandler für den Kosovo, Martti Ahtisaari, wird noch im März die endgültige Version seines Vorschlages zum künftigen Status des Kosovo dem UNO-Sicherheitsrat zustellen. In einem Gespräch für den Belgrader Sender B-92 und das TV-Netz Kohavision aus Pristina unterstrich Ahtisaari, dass im Vorschlag auch der Status der Provinz definiert sein wird. Der Vorschlag werde ein konkretes Wort für den Status enthalten, präzisierte der UNO-Chefverhandler.

    Die Verhandlerteams Belgrads und Pristinas prüfen seit vergangenem Mittwoch den Lösungsvorschlag Ahtisaaris. Bisher haben sich die beiden Seiten in keiner einzigen Frage geeinigt. Grund sind die Differenzen in der Grundfrage. Belgrad wehrt sich gegen eine Abspaltung der Provinz, während Pristina nur die Unabhängigkeit akzeptieren will.

    Ahtisaari will nach dem Abschluss der laufenden Gespräche am 2. März die endgültige Version seines Vorschlages ausarbeiten und sie am 10. März auch höchsten Vertretern der zwei Seiten bei einem Treffen in Wien präsentieren, bevor er sie dem Weltsicherheitsrat zustellt. In mehreren Interview hatte der finnische Ex-Präsident gesagt, er glaube nicht mehr an eine Einigung der Serben und Kosovo-Albaner.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2783215

  2. #2292
    Avatar von Velez

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    08.04.2006
    Beiträge
    8.514
    ejj deutscher wieso stehst du so nahe zur republik kosova?

  3. #2293
    Avatar von skenderbegi

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    11.090
    Präzedenzfall:
    Das Gleichnis Kosovo

    Arik Bechar weist in M'ariw auf die Bedeutung der jüngsten UN-Vorschläge zum Kosovo hin

    Weit entfernt von der internationalen Aufmerksamkeit, die mit Terrorismus und der globalen Erwärmung beschäftigt ist, wurde Anfang des Monats ein Beschluss getroffen, der Israel sehr beunruhigen sollte...

    Zum ersten Mal seit dem 2. Weltkrieg beschloss die internationale Gemeinschaft, eine internationale Grenze ohne das Einverständnis aller betroffenen Seiten zu ändern.

    Marti Ahtisari, Sonderbeauftragter der UN, veröffentlichte einen Bericht, in dem er die Grundlagen für die Unabhängigkeit des Kosovo von Serbien legte. Im Kosovo hatte eine Intifada der albanischen Mehrheit zum blutigen Versuch einer ethnischen Säuberung durch die serbische Minderheit geführt. Die serbischen Gewalttaten gegen die Albaner konnten damals nur durch einen Militärangriff der NATO (1999) gestoppt werden.

    Eigentlich handelt es sich hier um historische Gerechtigkeit. Die Serben zahlen den Preis für ihre Grausamkeit, nachdem sie den Bezirk von 90% seiner Bewohner, Moslems, die unter der christlich-serbischen Minderheit litten, säubern wollten. Das Problem ist, dass der Vorschlag der UNO vor dem Hintergrund der weltweiten Geschehnisse als eine populistische und relativ einfache Lösung erscheint.

    Wenn es in Serbien funktioniert, warum kann man dann nicht auch Darfur vom Sudan lösten, wo nicht nur ethnische Säuberungen sondern ein Völkermord stattfindet?
    Wenn die Serber den Israelis erklären, wie wichtig der Kosovo für ihre Nation ist, dann vergleichen sie ihn nicht mit der Westbank, sondern mit Galiläa... Für die Serber ist der Kosovo ungefähr genauso wichtig wie Jerusalem für die Juden.

    Jetzt sagt ihnen die UNO, dass sie sich auf eine Trennung von ihm vorbereiten müssen, und natürlich hat das serbische Parlament, das erst vor Kurzem gewählt wurde, letzte Woche den Vorschlag empört zurückgewiesen. Ahtisari sagt, es sei ihm klar, dass das Programm nur umgesetzt werden kann, wenn der Sicherheitsrat es erzwingt. Der Vorschlag spricht zwar nicht ausdrücklich von Unabhängigkeit, der Kosovo erhält jedoch eine Fahne, eine Hymne, eine Verfassung, eine Armee und die Mitgliedschaft in internationalen Organisationen.

    Ich fragte diese Woche den NATO-Generalsekretär, Jaap de Hoop Scheffer, ob es eine gesunde Idee sei, mit internationalen Grenzen zu spielen.[B] [U]
    Der Fall Kosovo ist für Israel aus zwei Aspekten von Bedeutung. Erstens ist der demographische Aspekt entscheidend, denn es kann leicht behauptet werden, dass eine ethnische Mehrheit in einer bestimmten Region das Recht hat, ihr Schicksal selbst zu bestimmen. Zweitens verleiht das gewaltsame Verhalten gegenüber einer Minderheit internationalen Organisationen das Recht, sich plump in die internen Belange eines anderen Staates einzumischen, wenn es ihm nicht gelingt, diese nach vernünftigen Normen zu handhaben.

    http://www.hagalil.com/archiv/2007/02/kosova.htm

    wie ich schon in einem anderen thread geschrieben habe muss für die zukunft egal wo die konfliktherde sich befinden früher eingegriffen werden....

    Verfasst am: Mo Feb 26, 2007 3:47 am Titel: NEUE FORMEN DES DURCHSETZEN/KAMPF BEZW. UMGANG AUF UMSTÄNDE

    --------------------------------------------------------------------------------

    16:03 -- Tages-Anzeiger Online
    Piraten kapern Uno-Schiff
    Vor der Küste Somalias haben Piraten ein Frachtschiff mit Hilfslieferungen der Vereinten Nationen in ihre Gewalt gebracht.

    Die «MV Rozen» wurde angegriffen und geentert, nachdem sie Lebensmittel im Nordosten des Landes abgeladen hatte, wie eine Sprecherin des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen (WFP) mitteilte. Das Schicksal der zwölf Besatzungsmitglieder war zunächst unklar, auch über die Zahl der Angreifer war nichts bekannt.
    Der Frachter werde nahe einer Insel vor der halbautonomen Region Puntland im Nordosten Somalias festgehalten, erklärten kenianische Behörden. Zum Zeitpunkt des Überfalls war das Schiff auf dem Weg in den Hafen der kenianischen Stadt Mombasa.



    Nach einer schweren Dürre im vergangenen Jahr sind rund eine Million Menschen in Somalia auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Die Lieferung auf dem Landweg ist zu gefährlich, mehrfach wurden Mitarbeiter von Hilfsorganisationen entführt und getötet.
    Vor der somalischen Küste kommt es immer wieder zu Angriffen von Piraten. Im Jahr 2005 hatte das Internationale Seeschifffahrtsbüro (IMB) 35 Zwischenfälle gemeldet. Die «MV Rozen» konnte erst im vergangenen März einen Überfall schwer bewaffneter Piraten entkommen. (ret/ap)
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    mit diesem posting will auf die situation/en aufmerksam machen die sich öfter abspielen betreffend kriesenregionen oder anders gesagt wo unruhe&unzufriedenheit herrscht......

    die methoden und dessen einsetzungen treffen gerade die schwächsten
    und die die mit den besten absichten dahinter gehen diesen zu helfen.
    dabei werden mit jedem dieser "aktionen" die möglichkeiten ausgereizt wo die grenzen der machbarkeit im sinne von jeglichen internationalen verpflichtungen sich abzuwenden.
    natürlich hats viele dabei die auf diese momentanen situationen aus persönlichen motiven des profits das ausnützen wollen bezw. es bereits tun...

    evtl. sollte/müssten die perspektiven hinterfragt werden in den jeweiligen androhenden kriesenregionen und deren umgang anders angepackt .....
    um dies anzupacken müssen die umstände besser beigezogen werden und die daraus möglichen erkenntnisse schneller & effizienter greifen.

    dies bedingt wiederum das man in zukunft auch auf die form der bekämfung anders zurückgreifen sollte viel schöner wäre natürlich die option der bekämpfung im sinne von ohne gewalt zu gestalten.....
    denn ich persönlich denke die bekämpfung der extremen formen von gewalt & androhung zeigt doch in einigen regionen auch älterekonfliktherde wie der irak dabei sticht der zwischen israel und paléstina aus......

    es soll dies auch keine legimation sein für anwendung von gewaltformen sondern ein anspruch die konflikte durch internationale und gleichwertige behandlung beider parteien versucht zu einer einigung zu kommen die beiden parteien ein bessers leben möglich macht......
    _________________

  4. #2294
    cro_Kralj_Zvonimir
    Wird Kosovo Unabhängig??

  5. #2295
    cro_Kralj_Zvonimir
    ja oder nein

  6. #2296
    Avatar von thatz_me

    Registriert seit
    07.02.2007
    Beiträge
    2.738
    Zitat Zitat von cro_Kralj_Zvonimir
    ja oder nein
    Es ist noch nichts sicher, aber ich vermute ja

  7. #2297
    cro_Kralj_Zvonimir
    Zitat Zitat von thatz_me
    Zitat Zitat von cro_Kralj_Zvonimir
    ja oder nein
    Es ist noch nichts sicher, aber ich vermute ja

    irgendwo denkt man ja aufjeden Fall aber dann kommen doch Zweifel kann das sein ja oder nein das ist schwierig!

  8. #2298
    jugo-jebe-dugo
    27.02.2007

    Beständig uneinig über den Kosovo

    Keine Einigung bei Gesprächen am Dienstag - EU-Kommissar Rehn warnt vor einem russischen Veto

    Serben und Albaner einigten sich am Dienstag bei den Kosovo-Gesprächen wieder einmal nicht. EU-Kommissar Rehn warnte vor einem russischen Veto gegen die Unabhängigkeit.

    Wien/Belgrad/Prishtina – Am Dienstag wiederholte sich das, was der kosovo-albanische Politiker Veton Surroi "Pingpong-Spiel" nennt: Die albanische und die serbische Delegation redeten miteinander in Wien in der Absicht, die Position des jeweils anderen zurückzuweisen. Insgesamt gibt es seit Tagen keinerlei Annäherung. Am Dienstag ging es um die Anzahl neuer serbischer selbstverwalteter Kommunen: Belgrad will nicht nur elf Gemeinden, sondern auch, dass diese direkte Beziehungen zu Belgrad haben sollen und eine gemeinsame serbische Entität gründen dürfen. Martti Ahtisaari schlägt fünf serbische Gemeinden vor.

    Die albanische Delegation stimmt dem prinzipiell zu, wie sämtlichen Vorschlägen des UN-Chefverhandlers. Die serbische Seite hat hingegen den Anfang Februar präsentierten Vorschlag Ahtisaaris mittlerweile umgeschrieben und vor allem vermerkt, dass alle Punkte mit der Verfassung Serbiens in Einklang gebracht werden müssten. Und die sieht für den Kosovo Autonomie, aber niemals Selbstständigkeit vor. Ahtisaari, der seinen endgültigen Vorschlag bis 10. März fertig haben will, kündigte an, dass darin der Status der Provinz mit einem konkreten Wort definiert sein wird – also Unabhängigkeit. Ende März wird er das Papier dem UN-Sicherheitsrat übergeben. Russland will dort aber nur einem Status zustimmen, den auch Belgrad unterstützt.

    Kritik von Olli Rehn

    Dies stieß am Montag auf scharfe Kritik von EU-Erwei_terungskommissar Olli Rehn: Ein russisches Veto gegen die Eigenstaatlichkeit des Kosovo würde „Chaos und Instabilität“ auf dem Balkan auslösen. Es sei nicht verständlich, dass Russland, das immer den „Multilateralismus“ predige, in der Statusfrage mit dem Gebrauch seines Vetorechts, dem „Gipfel des Unilateralismus“, drohe, sagte Rehn. „Wie in den 90er-Jahren müsste Europa dann den Preis zahlen, nicht Russland und nicht die USA.“

    Begrenzte Sichtweise

    Dass die Unabhängigkeit des Kosovo Auswirkungen auf das von Georgien abtrünnige Abchasien oder Südossetien haben könnte – wie von Moskau moniert –, wies nun der georgische Präsident Michail Saakaschwili zurück: „Die Parallelen, die von einigen gezogen wurden, basieren auf Ignoranz oder einer begrenzten politischen Sichtweise, die sich nicht um Wahrheit oder Realität kümmert.“ Georgien werde eine Abspaltung nie hinnehmen. Auch der EU-Außenbeauftragte Javier Solana versicherte, dass die EU die territoriale Souveränität Georgiens unterstützen werde.

    Im Kosovo sorgte die Abreise des wegen Kriegsverbrechen angeklagten Ex-Premiers Ramush Haradinaj für Aufregung. Er muss sich ab dem 5. März vor dem Haager Tribunal verantworten.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2785998

  9. #2299
    cro_Kralj_Zvonimir
    Das ist eine Zwickmühle Bulgarien Spanien Griechenlaand und Russland dagegen!

  10. #2300
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    Beiträge
    11.090
    Premiers Sloweniens und des Kosovo bei informellen Treffen
    Rupel: "Ahtisaari-Vorschlag soll realisiert werden"
    Skopje - Der slowenische Ministerpräsident Janez Jansa ist am Dienstag am Rande seines zweitägigen Besuches in Mazedonien mit dem kosovarischen Premier Agim Ceku zusammen getroffen. Beide Regierungschefs äußerten die Erwartungen, dass der zukünftige Kosovo-Status bald festgelegt sein wird. Ceku hoffe auf eine "günstige Lösung", berichtete die slowenische Nachrichtenagentur STA.

    Das Szenario von UNO-Chefverhandlers Martti Ahtisaari sieht eine überwachte, bedingte Unabhängigkeit des fast nur noch von Albanern bewohnten Gebiets vor. Jansa zeigte sich zuversichtlich, dass die kosovarische Regierung Verständnis für die Forderungen der serbischen Bevölkerung in der Provinz habe. "Ich glaube, die internationale Gemeinschaft hat in dem aktuellen Ministerpräsidenten der kosovarischen Regierung einen sehr vernünftigen Gesprächspartner," sagte Jansa laut einer Presseaussendung nach dem Gespräch mit Ceku.

    Die slowenische Seite betonte auch, Slowenien wünsche sich gute Beziehungen mit jedem in der Region zu haben, einschließlich Serbien. Der slowenische Außenminister Dimitrij Rupel, der bei den Gespräch mit Ceku dabei war und später auch seinen kosovarischen Amtskollegen Antonio Milososki traf, sagte zu STA, beide seien der selben Meinung gewesen, dass "die Zeit der Auseinandersetzung in der Region vorbei ist und die Zeit der Zusammenarbeit angetreten ist". Die beiden Außenminister waren sich auch einig, der Vorschlag von Ahtisaari zum Kosovo-Status sei angemessen und sollte realisiert werden. (APA)

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