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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.351 Aufrufe

  1. #2311
    Avatar von skenderbegi

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    kurz zu russland ......

    Fokus Ost-Südost | 22.02.2007
    Tschetschenien unter Kadyrow: "Ruhe durch Gewaltherrschaft"
    Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Rudolf Bindig beklagt Menschenrechts-Verletzungen
    Seit dem 15. Februar ist Ramsan Kadyrow amtierender Präsident. Im Gespräch mit DW-RADIO bewertet Rudolf Bindig, ehemaliger Berichterstatter der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, die dortige Lage.

    DW-RADIO/Russisch: Ramsan Kadyrow ist nun nicht nur de facto, sondern auch de jure der wahre Herrscher in Tschetschenien. Wird sich Ihrer Meinung nach die Lage nun verändern?

    Rudolf Bindig: Eine Ernennung von Ramsan Kadyrow zum Präsidenten war eigentlich zu erwarten. Man kann aber auch sagen: es war zu befürchten. Denn Ramsan Kadyrow steht in dem Ruf, ein arroganter, machtbesessener Politiker zu sein und dass seine private Sicherheitsmiliz schwerste Menschenrechtsverletzungen an der Zivilbevölkerung begangen hat. Deshalb wird das intern wenig ändern, und es wird nicht dazu führen, dass sich in diesem Lande demokratische Rechte und Prinzipien ausbreiten.

    Man sagt, Kadyrow habe heute mehr Vollmachten als seinerzeit der frühere tschetschenische Präsident Aslan Maschadow.

    Bisher muss man sagen, dass Kadyrow eng mit dem Kreml und der Führung der Russischen Föderation zusammenarbeitet. Seine ganze Macht ist davon abgeleitet, dass er die Unterstützung durch den Kreml erhält. Seine Sicherheitsmiliz wird hervorragend ausgestattet mit Waffen und Gerät. Sie wird auch ansonsten logistisch unterstützt von den Truppen der Russischen Föderation. Kadyrows ganze Macht hängt davon ab, dass er ein treuer Befürworter ist, dass Tschetschenien ein integraler Bestandteil Russlands ist.

    In den letzten Tagen kam es zu einem offenen Konflikt zwischen Kadyrow und dem früheren Präsidenten Alu Alchanow. Kann man Kadyrow als berechenbar betrachten?

    Ich habe Herrn Kadyrow mehrmals gesprochen und muss sagen, dass er einen wenig berechenbaren Eindruck macht. Er ist angetrieben von Selbstüberzogenheit und Machtbesessenheit. Wohin sich das letztlich wenden wird, ist sehr schwer vorauszusagen. Dass er mit dem früheren Präsidenten Alu Alchanow gewisse Konflikte hat, hängt mehr damit zusammen, dass er endlich die ganze Macht in Tschetschenien haben wollte, und deshalb den früheren Präsidenten auch verdrängt hat. Es ist auch verwunderlich, dass der frühere Präsident, der immerhin für eine ganze Amtsperiode gewählt worden ist, so einfach abgesetzt werden kann, indem man in hochlobt, so dass er in der Russischen Föderation Vize-Justizminister wird.

    Viele Menschenrechtler berichten, wie schlecht es den Menschen in Tschetschenien geht. Aber ging es den Menschen unter Aslan Maschadow etwa besser?

    Die Lage in Tschetschenien war immer schwierig. Zur damaligen Zeit standen verschiedene Gruppen von tschetschenischen Führern gegeneinander und trugen miteinander Konflikte aus. Immerhin muss man sagen, dass unter Ramsan Kadyrow jetzt eine gewisse Ruhe eingekehrt ist, aber es ist eine Ruhe, die durch Gewaltherrschaft erzeugt worden ist. Es ist ein Klima der Angst. Die Bevölkerung ist total kriegsmüde und zieht die Ruhe vor. Aber das ist natürlich kein gedeihlicher Aufbau eines Staatswesens, wo Rechtsstaatlichkeit vorherrscht – das ist eine Gewaltherrschaft.

    Die Menschenrechtler werden in Tschetschenien zwar massiv unterdrückt, sie dürfen aber trotzdem ihre Arbeit in der Republik fortsetzen.

    Ich glaube, dass dies zur Außendarstellung einfach akzeptiert wird. Aber man muss sehen, dass es immer wieder schwerste Vergehen gegeben hat, ohne dass die Täter zur Rechenschaft gezogen wurden. Und die Vermutungen sind sehr stark, dass Leute aus der Sicherheitsmiliz von Ramsan Kadyrow an diesen schwersten Menschenrechtsverletzungen selbst beteiligt sind.

    Kann man sagen, dass die Ernennung Kadyrows das endgültige Aus für die Wiederaufnahme der Verhandlungen mit den Separatisten bedeutet?

    Der Widerstand ist durch die vielfältigen Maßnahmen weitgehend unterdrückt worden, es gibt ihn nicht mehr in der aktiven Form. Trotzdem kann man die Entwicklung in Tschetschenien schwer vorhersagen. Dazu wirken dort viel zu viele Kräfte. Man hat in der Vergangenheit immer wieder erlebt, dass es zu überraschenden Veränderungen gekommen ist. Nun haben wir den neuen Präsidenten, und man kann nur hoffen, dass er wesentlich mehr Recht und Ordnung einhält - Recht vor allen Dingen. Bisher hat er sich kaum an Gesetze gehalten.

    Das Gespräch führte Viacheslav Yurin
    DW-RADIO/Russisch, 16.2.2007, Fokus Ost-Südost



    Menschenrechtskommissar des Europarats in Tschetschenien eingetroffen
    11:26 | 27/ 02/ 2007



    GROSNY , 27. Februar (RIA Novosti). Der Menschenrechtskommissar des Europarates, Thomas Hammarberg, ist am Dienstag in der Tschetschenen-Republik eingetroffen.

    Er wird an einer Konferenz von Bürgerrechtlern teilnehmen, die am 01. März in Grosny stattfindet, teilte Nurdi Nuchaschijew, der Menschenrechtsbeauftragte in der Republik, gegenüber RIA Novosti mit.

    Zur Teilnahme an der Konferenz sind außerdem namhafte russische Bürgerrechtler und Vertreter internationaler Menschenrechtsorganisationen eingeladen.

    „Der Kommissar wird die Möglichkeit bekommen, beliebige Einrichtungen oder Orte auf dem Territorium der Tschetschenen-Republik nach Wunsch zu besuchen: Haftanstalten, Schulen, Krankenhäuser, provisorische Unterkünfte usw.“ sagte Nuchaschijew.

    Hammarberg wird drei Tage in Tschetschenien weilen.



    Per E-Mail versenden
    http://de.rian.ru/society/20070227/61296160.html

    nastrovje :wink:

  2. #2312

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    Zitat Zitat von jugo-jebe-dugo
    28.02.2007

    45 Schutzzonen,wenigstens etwas was unseren Kirchen gut tun wird.
    und weißt du, wer diese kirchen schützen wird?

    das wird wie in der osmanen zeit und für immer so bleiben.
    die ältesten kirchen kosovas gab es vor der slaweneinwanderung, und schon damals waren diese eigentum der damaligen "Albaner" und werden heute wieder von albanern geschützt.

  3. #2313

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    ach ja, nach der anerkennung werden es kosovarische kirchen sein.

  4. #2314
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von jugo-jebe-dugo
    Klar geht das,innerhalb der autonomen serbischen Provinz Kosovo.
    ja und du kannst wasser zu wein machen ich weis es.... 8)

  5. #2315
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von drenicaku
    Zitat Zitat von jugo-jebe-dugo
    28.02.2007

    45 Schutzzonen,wenigstens etwas was unseren Kirchen gut tun wird.
    und weißt du, wer diese kirchen schützen wird?

    das wird wie in der osmanen zeit und für immer so bleiben.
    die ältesten kirchen kosovas gab es vor der slaweneinwanderung, und schon damals waren diese eigentum der damaligen "Albaner" und werden heute wieder von albanern geschützt.
    Klar doch Siptaru,ihr habt die Kirchen erbaut vor 800 Jahren obwohl ihr erst seit 500 jahren im Kosovo lebt,wers glaubt wird...

    Eine serbisch-orthodoxe Kirche kann nur serbisch sein,was sonst.


    Apropo bewachung der Kirchen,Belgrad hat Athissari vorgeschlagen das 800 Polizisten aus Serbien die Kirchen zusammen mit der KFOR bewachen. Nach der UN Resolution 1244 hätten wir sogar ein Recht drauf.


    Belgrad will 800 Polizisten in den Kosovo schicken

    Raskovic-Ivic: Zur Bewachung serbisch-orthodoxer Kulturstätten - Vertreter Pristinas spricht von "Provokation"

    Wien/Belgrad - Belgrad hat vorgeschlagen, dass die serbisch-orthodoxen Kulturstätten und Denkmäler im Kosovo von der internationalen Schutztruppe und 800 serbischen Polizisten bewacht werden sollen. Das teilte die Leiterin der serbischen Kosovo-Behörde, Sanda Raskovic-Ivic, zum Abschluss der Wiener Gespräche vom Mittwoch, die dem Schutz von Kulturgut in der von der UNO verwalteten serbischen Provinz gewidmet waren, mit. Belgrad stützt seine Forderung auf die UNO-Resolution 1244 vom Juni 1999.

    Ylber Hisa, der für Pristina die Gespräche leitete, bezeichnete den Vorschlag Belgrads als "Provokation". Die Wiener Gespräche bezögen sich auf jene Lösung, die im Kosovo gelten werde, wenn die UNO-Resolution 1244 nicht mehr in Kraft sei, meinte er. Entsprechend der Resolution wird der Kosovo als Bestandteil Serbiens behandelt. Ihre Bestimmung, wonach eine bestimmte Anzahl serbischer Soldaten zur Bewachung von Kulturstätten in die Provinz zurückkehren dürfte, wurde nie umgesetzt.

    Künftig von lokaler Polizei bewacht

    Laut einem Vorschlag des UNO-Chefverhandlers Martti Ahtisaari sollen serbische Kulturdenkmäler künftig von der lokalen Polizei und internationalen Soldaten bewacht werden. Am Donnerstag sollen die Verhandlerteams Pristinas und Belgrads im Rahmen der Wiener Gespräche Sicherheitsfragen debattieren.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2787912

  6. #2316
    Avatar von TigerS

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    Belgrad will 800 Polizisten in den Kosovo schicken
    Raskovic-Ivic: Zur Bewachung serbisch-orthodoxer Kulturstätten - Vertreter Pristinas spricht von "Provokation"
    Wien/Belgrad - Belgrad hat vorgeschlagen, dass die serbisch-orthodoxen Kulturstätten und Denkmäler im Kosovo von der internationalen Schutztruppe und 800 serbischen Polizisten bewacht werden sollen. Das teilte die Leiterin der serbischen Kosovo-Behörde, Sanda Raskovic-Ivic, zum Abschluss der Wiener Gespräche vom Mittwoch, die dem Schutz von Kulturgut in der von der UNO verwalteten serbischen Provinz gewidmet waren, mit. Belgrad stützt seine Forderung auf die UNO-Resolution 1244 vom Juni 1999.


    Ylber Hisa, der für Pristina die Gespräche leitete, bezeichnete den Vorschlag Belgrads als "Provokation". Die Wiener Gespräche bezögen sich auf jene Lösung, die im Kosovo gelten werde, wenn die UNO-Resolution 1244 nicht mehr in Kraft sei, meinte er. Entsprechend der Resolution wird der Kosovo als Bestandteil Serbiens behandelt. Ihre Bestimmung, wonach eine bestimmte Anzahl serbischer Soldaten zur Bewachung von Kulturstätten in die Provinz zurückkehren dürfte, wurde nie umgesetzt.

    Künftig von lokaler Polizei bewacht

    Laut einem Vorschlag des UNO-Chefverhandlers Martti Ahtisaari sollen serbische Kulturdenkmäler künftig von der lokalen Polizei und internationalen Soldaten bewacht werden. Am Donnerstag sollen die Verhandlerteams Pristinas und Belgrads im Rahmen der Wiener Gespräche Sicherheitsfragen debattieren. (APA)


    http://derstandard.at/?url=/?id=2787912

  7. #2317
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von TigerS
    Belgrad will 800 Polizisten in den Kosovo schicken
    Raskovic-Ivic: Zur Bewachung serbisch-orthodoxer Kulturstätten - Vertreter Pristinas spricht von "Provokation"
    Wien/Belgrad - Belgrad hat vorgeschlagen, dass die serbisch-orthodoxen Kulturstätten und Denkmäler im Kosovo von der internationalen Schutztruppe und 800 serbischen Polizisten bewacht werden sollen. Das teilte die Leiterin der serbischen Kosovo-Behörde, Sanda Raskovic-Ivic, zum Abschluss der Wiener Gespräche vom Mittwoch, die dem Schutz von Kulturgut in der von der UNO verwalteten serbischen Provinz gewidmet waren, mit. Belgrad stützt seine Forderung auf die UNO-Resolution 1244 vom Juni 1999.


    Ylber Hisa, der für Pristina die Gespräche leitete, bezeichnete den Vorschlag Belgrads als "Provokation". Die Wiener Gespräche bezögen sich auf jene Lösung, die im Kosovo gelten werde, wenn die UNO-Resolution 1244 nicht mehr in Kraft sei, meinte er. Entsprechend der Resolution wird der Kosovo als Bestandteil Serbiens behandelt. Ihre Bestimmung, wonach eine bestimmte Anzahl serbischer Soldaten zur Bewachung von Kulturstätten in die Provinz zurückkehren dürfte, wurde nie umgesetzt.

    Künftig von lokaler Polizei bewacht

    Laut einem Vorschlag des UNO-Chefverhandlers Martti Ahtisaari sollen serbische Kulturdenkmäler künftig von der lokalen Polizei und internationalen Soldaten bewacht werden. Am Donnerstag sollen die Verhandlerteams Pristinas und Belgrads im Rahmen der Wiener Gespräche Sicherheitsfragen debattieren. (APA)


    http://derstandard.at/?url=/?id=2787912
    TAKTIK FÜR VERZÖGERUNGEN WAS SONST ALLES PROVOKATIONEN.....
    wenn jemand glaubt mit solchen super einfällen den prozess zu
    fördern ist der ist etwas verwirrt .......

    ob diese polizisten keine UNRUHE stiften können.... :idea: :idea: :?: :?: :?:

  8. #2318

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.391
    naja, wenn serbien 800 tote polizisten haben möchte....

  9. #2319
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von drenicaku
    naja, wenn serbien 800 tote polizisten haben möchte....

    800 würde man mit 8000 bestrafen.

  10. #2320

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.391
    hahahahaha

    ihr würdet nur singen können.....
    oj kosovo, oj kosovo



    muhahaha..

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