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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.225 Aufrufe

  1. #2381

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    und warum haben die ks-serben nichts mit dem krieg kaputt gemacht?

    ich sag mal so, die ks-serben sollen alles bekommen was sie wollen.
    nur eben keine neue rs, weil ks schon klein genug ist.

    alles was kultur,bildung,gesundheit und polizei angeht, soll von denen verwaltet werden.

    nur eben keine befugnisse, gesetze und verordnungen zu erlassen, kein eigenes gerichtssystem und sep. armee.

    man hat ihnen sogar die doppelte staatsangehörigk. zugestanden.

    diese ganzen befugnisse haben die albaner aus serbien nicht.

    und die serben aus HR schon gar nicht.

  2. #2382
    jugo-jebe-dugo
    08.03.2007

    Belgrad und Pristina erhielten überarbeiteten UNO-Plan

    Belgrad: "Bedeutungslos" - Pristina zufrieden - Abschließendes Gipfeltreffen am Samstag in Wiener Hofburg

    Belgrad/Pristina/Wien - Belgrad und Pristina haben am Mittwoch den vom UNO-Sonderbeauftragten Martti Ahtisaari überarbeiteten Plan für die Zukunft der südserbischen Provinz Kosovo erhalten. Während Pristina auch diesen Lösungsplan annahm, wies Belgrad ihn als "bedeutungslos" zurück. Ahtisaari habe ein Dokument zusammengestellt, das eine Unabhängigkeit für die Provinz vorsieht, sagte Slobodan Samardzic, Leiter der Belgrader Delegation bei den Wiener Gesprächen. Ahtisaari habe keine Kompromisslösung gewünscht und damit sei diese Runde der Gespräche zwischen Belgrad und Pristina beendet.

    Die etwa 200 argumentativ untermauerten Einwände Belgrads seien nicht berücksichtigt worden, kritisierte Samardzic gegenüber dem serbischen Sender RTS. Ahtisaari habe nur wenige und unwichtige Änderungen vorgenommen und keinen einzigen Änderungsvorschlag Belgrads angenommen, der die Unabhängigkeit des Kosovo verhindern würde, fügte der Berater des serbischen Premiers Vojislav Kostunica hinzu. Deshalb sei der Ahtisaari-Plan für Belgrad "bedeutungslos".

    Der finnische Ex-Präsident habe hauptsächlich die albanischen Suggestionen angenommen. Erst künftige Verhandlungen würden Serben und Albaner in eine gleichberechtigte Situation versetzen, sagte Samardzic. Belgrad spekuliert offensichtlich damit, dass die gescheiterten Wiener Gespräche über die Zukunft des Kosovo in einer anderen Form fortgesetzt werden.

    Andere Fortsetzung

    Pristina hingegen zeigte sich auch mit der neuen Version des Plans von Ahtisaari zufrieden. Es gebe keine bedeutenden Änderungen, die den Grundinhalt des ersten Lösungsplans beeinflussen könnten, sagte der Kosovo-Präsident Fatmir Sejdiu laut Medienberichten in Pristina. Nach allen Ankündigungen will Ahtisaari eine international überwachte Unabhängigkeit für den seit 1999 von der UNO (UNMIK) verwalteten Kosovo vorschlagen. Belgrad ist strikt dagegen und bietet eine weit gehende Autonomie.

    Ein abschließendes Gipfeltreffen findet am Samstag in Wien in der Hofburg statt. Von der UNOSEK wurden die Präsidenten und Premiers aus Belgrad und Pristina eingeladen. Auf serbischer Seite wird Präsident Boris Tadic teilnehmen. Ob Kostunica nach Wien kommt, ist noch ungewiss. Pristina bestätigte die Teilnahme von Präsident Sejdiu, Premier Agim Ceku sowie den Parteiführern Hashim Thaci und Veton Suroi.

    Die endgültige Version seines Lösungsplans will Ahtisaari bis Ende März dem UNO-Sicherheitsrat zum Beschluss vorlegen. Sollte im wichtigsten UN-Gremium die Verabschiedung einer Resolution, die einen neuen Staat Kosovo schaffen würde, am Widerstand Russlands oder Chinas scheitern, könnten einzelne Staaten den Kosovo bilateral anerkennen.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2796393

  3. #2383
    Avatar von skenderbegi

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    Ausland – Donnerstag, 08. März 2007
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    06:58 -- Tages-Anzeiger Online
    Serbien gegen neuen Kosovo-Plan

    «Keine Verhandlungen, Selbstbestimmung!» – ein Graffiti in Pristina, der Hauptstadt des Kosovo.


    Die serbische Regierung hat den geänderten Plan des Uno-Sondergesandten Martti Ahtisaari über den zukünftigen Status der serbischen Provinz Kosovo als «bedeutungslos» abgelehnt.

    Ahtisaaris Plan verhindere eine Unabhängigkeit des Kosovos nicht und sei deswegen bedeutungslos, sagte der serbische Unterhändler Slobodan Samardzic gestern am Abend.
    Der Präsident des Kosovo, Fatmir Sejdiu, beurteilte die Änderungen hingegen als positiv. Sie fassten die gemachten Vorschläge gut zusammen. Ahtisaari hatte seinen revidierten Plan zuvor in Pristina und Belgrad vorgestellt.

    Souveränität als Streitpunkt
    Ahtisaari hatte Anfang Februar einen ursprünglichen Plan vorgestellt. Darin war zwar nicht die Unabhängigkeit des Kosovo vorgesehen, doch eine weitgehende Souveränität unter internationaler Kontrolle.


    Die Serben lehnen dies ab, weil sie das Kosovo als Teil ihres Staatsgebiets betrachten. Die Kosovo-Albaner wünschen die vollständige Unabhängigkeit. Der geänderte Vorschlag soll Ende des Monats dem UN-Sicherheitsrat vorgelegt werden. (sda)

  4. #2384
    Avatar von skenderbegi

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    8. März 2007, 20:08, NZZ Online





    Serben lehnen auch den neuen Kosovo-Plan der Uno ab
    Zustimmung bei den Albanern

    Auch die überarbeitete Version des Uno-Plans zur Zukunft Kosovos ist von der serbischen Seite abgelehnt worden. Der Plan enthalte keine wesentlichen Änderungen und sei nicht akzeptabel.




    Der serbische Präsident Tadic (Bild ap)

    (ap) Eine geänderte Version des Uno-Plans zur Zukunft Kosovos ist wie erwartet bei den Serben auf Ablehnung und bei den Kosovo-Albanern auf Zustimmung gestossen. Der Vorschlag enthalte keine wesentlichen Änderungen und sei für Serbien deshalb nicht akzeptabel, erklärten Präsident Boris Tadic und Ministerpräsident Vojislav Kostunica nach einem Treffen am Donnerstag in Belgrad.

    Der Präsident der mehrheitlich von Albanern bewohnten Provinz, Fatmir Sejdiu, bezeichnete den Plan hingegen als «wichtige Grundlage für die Unabhängigkeit Kosovos». Der Vorschlag des Uno-Vermittlers Martti Ahtisaari sieht für Kosovo eine weit reichende Selbstbestimmung unter internationaler Aufsicht vor. Dazu gehört das Recht auf eine eigene Flagge, Nationalhymne, Streitmacht, Verfassung und Mitgliedschaft in internationalen Organisationen. Serbien beharrt jedoch darauf, dass Kosovo integraler Teil seines Staatsgebiets bleiben müsse.

    Beide Seiten kommen am Samstag in Wien zu einer letzten Gesprächsrunde zusammen, bevor Ahtisaari seinen Plan dem Weltsicherheitsrat vorlegt. Bei diesem liegt die endgültige Entscheidung über die Zukunft der Provinz, die seit 1999 von den Vereinten Nationen verwaltet wird.

  5. #2385

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    http://rtklive.com/?newsId=3660&PHPS...63bd4e40270e32

    draskovic bedankt sich für die russische unterstützung, sagt aber, dass man sich nicht auf russland verlassen kann.


  6. #2386
    Avatar von skenderbegi

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    für den dummen suma wie ich schon seit monaten sagte das sich eine teilung nicht lohnt .....

    dies sehen sogar serbische politiker ein nur die dummen nationalisten nicht.. 8O 8O

    Teilungsidee

    Neuerdings werden von Belgrad Pläne zur fremdenverkehrsmäßigen Erschließung von Leposavic, einer Ortschaft an den Südhängen des Kopaonik-Gebirges, unterstützt. Radulovic will nicht so recht daran glauben. "Wer würde schon in Bagdad einen Urlaub machen", meinte er halb im Spaß.

    Von Oliver Ivanovic, dem Chef der Serbischen Liste für den Kosovo und Metohija, der einzigen serbischen Koalition im Kosovo-Parlament, wird die Teilungsidee ganz und gar nicht unterstützt. "Dies wäre gefährlich, auch sinnlos." Er glaube nicht, dass es in Belgrad einen Politiker geben könnte, der zur Teilung des Kosovo aufrufen würde. Dies würde unvermeidlich zur Vertreibung der Serben aus den Regionen südlich von Mitrovica führen, warnte er. "Kein einziger Belgrader Politiker wird rund 67.000 Serben (die südlich von Mitrovica leben) am Gewissen haben wollen."
    http://derstandard.at/

  7. #2387
    Avatar von skenderbegi

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  8. #2388

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    weitere 2000 albanische massaker-opfer in serbien versteckt gehalten.

    belgrad verweigert jede stellungnahme.

    :?

    was wollen die serben mit den leichen?

    http://kosovalive.com/?cid=1,2,44387

  9. #2389

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    türkei unterstütz die unabhängigkeit kosovas.

    http://www.kosova.com/artikulli/36914

  10. #2390
    Avatar von skenderbegi

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    Suche nach Kosovo-Kompromiss
    Letzter Anlauf für einen Kosovo-Kompromiss





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    Abermals sitzen Vertreter aus Serbien und dem Kosovo in Wien zusammen, um einen Kompromiss zu finden. Die verhärteten Positionen lassen, wie bereits im Februar, die Erfolgschancen auf null sinken. Am Ende könnte also der UN-Sicherheitsrat über die Unabhängigkeit des Kosovo entscheiden.

    Von Jörg Paas, ARD-Hörfunkstudio Wien

    Zum letzten Mal geht es in Wien um den künftigen politischen Status des Kosovo. Sollten sich beide Seiten dabei nicht einigen - wovon auszugehen ist - dann wird UN-Vermittler Martti Ahtisaari keine weiteren Treffen mehr anberaumen, sondern seinen eigenen Lösungsvorschlag an den UN-Sicherheitsrat nach New York schicken.

    Keine Annäherung der Standpunkte
    Ende Februar hatte der frühere finnische Staatspräsident noch einmal Delegationen aus Belgrad und Pristina zum Gespräch in die österreichische Hauptstadt gebeten, um mit ihnen Einzelheiten seines knapp 60-seitigen Entwurfes zu erörtern. Schon dabei war sehr schnell klar, dass es keine Annäherung der Standpunkte geben würde: Die Kosovo-Albaner bestehen weiterhin auf die völlige staatliche Unabhängigkeit, die Serben sprechen von der Möglichkeit weitgehender Autonomie. Ein unabhängiger Staat Kosovo kommt für sie nicht in Frage.

    Kosovaren kämpfen um Unabhängigkeit
    In der Wiener Hofburg steht ein viereckiger Tisch für die Gipfelteilnehmer bereit. Die Vertreter Belgrads und Pristinas werden sich gegenübersitzen. Eine Seite ist für UN-Vermittler Ahtisaari und seine Mitarbeiter reserviert. Ihm gegenüber werden Vertreter der so genannten Kosovo-Kontaktgruppe Platz nehmen. Diese setzt sich aus den USA, Russland, Frankreich, Großbritannien, Deutschland und Italien zusammen.

    Aller Voraussicht nach wird Kosovo-Präsident Fatmir Sejdiu noch einmal begründen, weshalb es aus Sicht der Albaner zur staatlichen Unabhängigkeit keine Alternative gibt - so wie er es bisher schon bei vielen Gelegenheiten getan hat: "Wir Kosovaren haben eine bittere Vergangenheit hinter uns, die in einen schrecklichen Krieg mündete - mit schlimmen Folgen für uns und auch für unsere Nachbarn. Aber jetzt wollen wir daran arbeiten, dass die Zukunft besser wird. Und die Zukunft des Kosovo ist seine vollständige Unabhängigkeit."

    Serben fordern eine andere Lösung
    Auf der anderen Seite des Tisches wird Serbiens Präsident Boris Tadic sitzen. Er wird wiederholen, was er zuletzt Mitte der Woche in Brüssel erläutert hat, nämlich dass ein unabhängiger Staat Kosovo ein gefährlicher Präzedenzfall wäre: "Ich wiederhole noch einmal: Ein unabhängiger Staat Kosovo ist für Serbien nicht akzeptabel. Das wäre nicht nur für Serbien ein Problem, sondern auch für andere Länder in der Region. Ich rufe dazu auf, alle Konsequenzen eines solchen Schrittes sehr sorgfältig zu bedenken. Zugleich unterstreiche ich, dass Serbien sich weiterhin für eine Lösung dieses Problems einsetzen wird. Wir tun dies, weil wir an unsere territoriale Integrität denken, aber zugleich auch an unsere europäische Zukunft."

    Mehr als 200 Änderungsvorschläge hätte die serbische Delegation Ende Februar in Wien vorgebracht, aber kein einziger sei von Ahtisaari berücksichtigt worden, beklagte ein Mitglied des Verhandlungsteams dieser Tage in Belgrad.

    Hoffnung auf russische Unterstützung
    Für den Fall, dass der UN-Vermittler nach dem Treffen in der Hofburg seinen Plan tatsächlich direkt an den Weltsicherheitsrat weiterleitet, hofft Serbien auf russische Unterstützung. Die politische Führung in Moskau hat in den letzten Monaten stets beteuert, dass sie sich jeder Regelung der Kosovo-Frage widersetzen werde, die nicht die Zustimmung beider Konfliktparteien findet. Noch in diesem Monat dürfte der Ahtisaari-Vorschlag dem wichtigsten Gremium der Vereinten Nationen vorliegen.



    Quelle: tagesschau.de

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