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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.351 Aufrufe

  1. #2391
    Avatar von skenderbegi

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    Abschließender "Elefantengipfel" in Wien
    Präsidenten und Premiers aus Belgrad und Pristina debattieren über Ahtisaari-Vorschlag - Sejdiu:"Zukunft des Kosovo schaffen"
    Wien - In Wien hat am Samstagvormittag das Gipfeltreffen über die Zukunft der südserbischen Provinz begonnen. Mit dem Treffen sollen die direkten Gespräche zwischen Belgrad und Pristina, die im Februar vorigen Jahres begannen und zu keiner Annäherung führten, abgeschlossen werden.

    Die höchsten politischen Vertreter Belgrads und Kosovos debattieren über den Lösungsvorschlag für den Status Kosovos des UNO-Sonderbeauftragten Martti Ahtisaari. Auf serbischer Seite nehmen Präsident Boris Tadic, Premier Vojislav Kostunica und Außenminister Vuk Draskovic teil. Die kosovo-albanische Delegation wird von Präsident Fatmir Sejdiu und Premier Agim Ceku angeführt.

    Endgültiger Lösungsvorschlag bis Ende März

    Ahtisaari will nach dem Gipfeltreffen seinen endgültigen Lösungsvorschlag bis Ende März dem UNO-Sicherheitsrat zum Beschluss vorlegen. Belgrad jedoch kündigte bereits an, dass der Ahtisaari-Vorschlag, der eine überwachte Unabhängigkeit für die Provinz vorsieht, nicht annehmbar sei. Serbien ist strikt gegen die Unabhängigkeit des Kosovo. Zudem hofft Belgrad, dass die Kosovo-Gespräche mit dem Gipfel nicht beendet sein werden. Man erwartet, dass sich die Status-Debatte zuerst im UNO-Sicherheitsrat fortsetzen wird, wo vor allem mit dem Widerstand Russlands und eventuell auch Chinas gegen eine Unabhängigkeit des Kosovo gerechnet wird.

    Pristina hingegen nahm das Dokument an und sprach von einem "positiven" Vorschlag Ahtisaaris. Er würde zum größten Teil den Wünschen Pristinas entsprechen, hieß es in Pristina, das auf eine Unabhängigkeit drängt.

    Sejdiu:"Zukunft des Kosovo schaffen"

    "Wir sind hier, um die Zukunft des Kosovo zu schaffen", sagte der Kosovo-Präsident Fatmir Sejdiu vor Beginn des Treffens gegenüber Journalisten. Pristina wolle eine "Vision für die Zukunft des Kosovo präsentieren", als modernen Staat, dessen Ziel die euro-atlantischen Integrationen sind. Die albanische Mehrheit und die Minderheiten im Kosovo würden gleichberechtigt sein.

    Albert Rohan, Stellvertreter des UNO-Sonderbeauftragten Martti Ahtisaari, sagte unmittelbar vor dem Treffen, dass die beiden Parteien noch einmal die Möglichkeit hätten, ihre Positionen zu präsentieren. Sollten die Änderungsvorschläge konstruktiv sein und sollten sie von beiden Parteien angenommen werden, dann würden sie in die endgültige Version des Lösungsvorschlags eingearbeitet, sagte Rohan der APA. "Wir hoffen, dass das Treffen konstruktiv sein wird, das wird aber von den Parteien abhängen", fügte Rohan hinzu.

    Die Mitglieder der serbischen Delegation wollten vor dem Gipfel keine Stellungnahme abgeben. (APA)

  2. #2392
    Avatar von skenderbegi

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    Serbien ruft UN zur Ablehnung von Kosovo-Plan aufSa Mrz 10, 2007 2:40 MEZ
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    Belgrad (Reuters) - Serbien hat an die Vereinten Nationen appelliert, den von Regierungen des Westens unterstützen Kosovo-Plan abzulehnen.

    Präsident Boris Tadic sagte am Samstag bei einem Treffen in Wien, "die Souveränität und territoriale Integrität Serbiens darf nicht verletzt werden." Der von UN-Vermittler Martti Ahtisaari erarbeitete Plan sieht eine Unabhängigkeit der überwiegend von Albanern bewohnten serbischen Provinz unter internationaler Aufsicht vor. Der Präsident des Kosovo, Fatmir Sejdiu, sagte: "Wir sind hierher gekommen, um unseren Beitrag für ein unabhängiges Kosovo zu leisten."

    Sollte der Ahtisaari-Vorschlag angenommen werden, "wäre es das erste Mal in der jüngeren Geschichte, dass einem demokratischen, friedlichen Land Territorium weggenommen wird, um dem Streben einer besonderen ethnischen Minderheit gerecht zu werden, die bereits ihren Nationalstaat hat", sagte Tadic seinem Redemanuskript zufolge. Das Treffen in Wien zwischen Serben und Kosovo-Albanern wurde weithin als Auftakt für Beratungen des Plans im UN-Sicherheitsrat gewertet. Ahtisaari hatte bereits im Vorfeld erklärt, er rechne nicht damit, dass die Serben ihren Widerstand gegen seinen Plan aufgeben würden. Sein Stellvertreter Albert Rohan bekräftigte in Wien, der Entwurf werde nach dem Treffen fertig gestellt und dann dem Sicherheitsrat überstellt.

    Dem Plan zufolge soll die seit 1999 unter UN-Verwaltung stehende Provinz eine eingeschränkte Unabhängigkeit unter internationaler Aufsicht bekommen, mit einer EU-Polizeitruppe und einer Friedenstruppe der Nato. Sollte der Sicherheitsrat den Vorschlag annehmen, könnte der Kosovo bis zum Jahresende seine Unabhängigkeit verkünden. Er wäre damit der jüngste Staat Europas und zugleich das letzte Land, das aus dem ehemaligen Jugoslawien hervorgegangen ist. Vor acht Jahren hatte die Nato mit einem Krieg der Führung in Belgrad die Kontrolle über den Kosovo entrissen. Ziel der Bombardierungen war der Nato zufolge, die Verfolgung der albanischen Bevölkerung im Kosovo zu beenden.

    Serbien hofft im Sicherheitsrat auf das Veto seines langjährigen Verbündeten Russland, um den Prozess zumindest aufzuhalten. Die Nato hingegen befürchtet, dass eine Verzögerung zu neuer Gewalt im Kosovo führen könnte. Der Westen unterstützt den Plan, da es nach seiner Ansicht nicht gelingen kann, die zwei Millionen Kosovo-Albaner wieder unter die Kontrolle der serbischen Regierung zu bringen. Serbien hat dem Kosovo zwar eine weitgehende Autonomie angeboten, doch will es ihm keine Armee und kein Außenministerium zugestehen.


    IST WIRKLICH LUSTIG SICH DAS ANHÖREN ZU MÜSSEN EINEM DEMOKRATISCHEM UND FRIEDLICHEN LAND..... :idea: :idea:

  3. #2393
    Avatar von skenderbegi

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    Kosovo-Gipfeltreffen gescheitert
    Serben und Albaner beharren auf Positionen
    Ein von der UNO organisiertes Gipfeltreffen über die Zukunft der abtrünnigen südserbischen Krisenprovinz Kosovo ist am Samstag in Wien gescheitert. Bei den Verhandlungen der Präsidenten und Regierungschefs aus Serbien und dem Kosovo habe es "keinerlei Fortschritte" gegeben, berichtete UNO-Vermittler Martti Ahtisaari. Beide Seiten hätten "keinerlei gemeinsame Grundlage" gefunden und auf ihren unvereinbaren Ausgangspositionen beharrt.

    10.03.2007
    --------------------------------------------------------------------------------

    "Damit ist das Potenzial für Verhandlungen erschöpft", sagte der frühere finnische Präsident. Er werde seinen "realistischen Kompromiss", der die eingeschränkte Unabhängigkeit des Kosovos unter EU-Aufsicht bei weit reichendem Schutz für die serbische Minderheit vorsieht, bis Ende März dem UNO-Sicherheitsrat zur endgültigen Entscheidung vorlegen. Die serbisch-albanischen Verhandlungen seien "nach 17 Runden" mit dem Misserfolg des Gipfeltreffens abgeschlossen.

    Serbien erhebt schwere Vorwürfe
    Die Albaner begrüßten den Ahtisaari-Plan, der den "Aufbau eines demokratischen europäischen Kosovo-Staates" ermögliche. "Kosovo kommt jetzt in die Gemeinschaft freier Völker", sagte Präsident Fatmir Sejdiu nach Konferenzende. Er versprach, die Albaner wollten "die höchsten europäischen Demokratiestandards" erfüllen. Sejdiu hatte zuvor klar gemacht, dass die Albaner "keine institutionellen Verbindungen zu Serbien" akzeptieren werde. Die Provinz steht seit 1999 unter UNO-Verwaltung.

    Serbiens Regierungschef Vojislav Kostunica erhob dagegen schwere Vorwürfe gegen den UNO-Vermittler. "Ahtisaari zeigte von Anfang an seine Abneigung gegen einen Kompromiss", sagte er nach dem Gipfeltreffen. "Das Ahtisaari-Dokument beinhaltet ausschließlich die Position der albanischen Seite" und sei daher für Belgrad "absolut unannehmbar". "Es gibt keine einzige Begründung, mit der 15 Prozent des serbischen Territoriums weggenommen wird", behauptete Kostunica weiter. Er verlangte "keine Quasi-, sondern echte Verhandlungen".

    EU-Kommissar mahnt Einigung an
    EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn hat zu einer raschen Einigung über den künftigen Status des Kosovo aufgerufen. "Eine nachhaltige Lösung für den Status des Kosovo wird benötigt, und zwar ohne weiteren Verzug", erklärte Rehn am Samstag in Brüssel. Die Kommission biete weiterhin ihre Hilfe an. Rehn sagte, Ahtisaaris Vorschlag sei ein "realistischer Kompromiss". Er biete einen Rahmen für einen künftigen stabilen, demokratischen und multi-ethnischen Kosovo.

    Russland hatte angekündigt, den Ahtisaari-Plan im Sicherheitsrat mit einem Veto verhindern zu wollen, weil Belgrad ihm nicht zustimme. In diesem Fall überlegen die USA und die EU, nach einer einseitigen Selbstständigkeitserklärung des Kosovo-Parlaments diesen dann jüngsten europäischen Staat auf bilateraler Basis anzuerkennen. Mit Material von dpa

  4. #2394
    jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von skenderbegi
    IST WIRKLICH LUSTIG SICH DAS ANHÖREN ZU MÜSSEN EINEM DEMOKRATISCHEM UND FRIEDLICHEN LAND..... :idea: :idea:
    Da kann sich Albania was von abschneiden ne siptaru?

  5. #2395
    Avatar von skenderbegi

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    usland – Sonntag, 11. März 2007
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    10.03.2007 -- Tages-Anzeiger Online
    Kosovo-Gipfel gescheitert

    Wehren sich gegen die Loslösung des Kosovo: Serbischer Ministerpräsident Vojislav Kostunica (l.) Präsident Boris Tadic.


    Der Uno-Sonderbeauftragte für den Kosovo, Martti Ahtisaari, hat die Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovo für beendet erklärt. Es gebe keinen Willen Belgrads und Pristinas, von ihren Standpunkten abzurücken.

    Kosovo vor der Unabhängigkeit?

    Die Präsidenten und Regierungschefs Serbiens und Kosovos hätten «keinerlei gemeinsame Grundlage» gefunden. Damit sei «das Potential für Verhandlungen erschöpft», sagte Ahtisaari nach dem Treffen serbischer und albanischer Spitzenpolitiker in Wien.
    Bis Monatsende vor dem Uno-Sicherheitsrat
    Weitere Verhandlungen hätten keinen Sinn. Er werde daher seinen Plan, der die eingeschränkte Selbstständigkeit dieser fast nur noch von Albanern bewohnten Provinz vorsieht, bis zum Monatsende dem Uno-Sicherheitsrat zur endgültigen Entscheidung vorlegen.


    Zuvor hatten die Präsidenten und Regierungschefs Serbiens und Kosovos ihre gegensätzlichen Standpunkte wiederholt. Serbiens Regierunschef Vojislav Kostunica bestand auf der Wiederherstellung der Souveränität seines Landes über die Provinz. Die albanische Seite begrüsste dagegen den Ahtisaari-Plan.
    Eingeschränkte Unabhängigkeit bis Ende Jahr?
    Dem Plan zufolge soll die seit 1999 unter Uno-Verwaltung stehende Provinz eine eingeschränkte Unabhängigkeit unter internationaler Aufsicht bekommen, mit einer EU-Polizeitruppe und einer Friedenstruppe der Nato.
    Sollte der Sicherheitsrat den Vorschlag annehmen, könnte der Kosovo bis zum Jahresende seine Unabhängigkeit verkünden. Er wäre damit der jüngste Staat Europas und zugleich das letzte Land, das aus dem ehemaligen Jugoslawien hervorgegangen ist.

    Vor acht Jahren hatte die Nato mit einem Krieg der Führung in Belgrad die Kontrolle über den Kosovo entrissen. Ziel der Bombardierungen war der Nato zufolge, die Verfolgung der albanischen Bevölkerung im Kosovo zu beenden.

    Serbien hofft auf Veto Russlands
    Serbien hofft im Sicherheitsrat auf das Veto seines langjährigen Verbündeten Russland, um den Prozess zumindest aufzuhalten. Die Nato hingegen befürchtet, dass eine Verzögerung zu neuer Gewalt im Kosovo führen könnte.
    Der Westen unterstützt den Plan, da es nach seiner Ansicht nicht gelingen kann, die zwei Millionen Kosovo-Albaner wieder unter die Kontrolle der serbischen Regierung zu bringen. Serbien hat dem Kosovo zwar eine weitgehende Autonomie angeboten, doch will es ihm keine Armee und kein Aussenministerium zugestehen. (cpm/sda)

  6. #2396
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von jugo-jebe-dugo
    Zitat Zitat von skenderbegi
    IST WIRKLICH LUSTIG SICH DAS ANHÖREN ZU MÜSSEN EINEM DEMOKRATISCHEM UND FRIEDLICHEN LAND..... :idea: :idea:
    Da kann sich Albania was von abschneiden ne siptaru?
    http://www.drs.ch/index.cfm?gbaction...A3DAE&prg=DRS1

    Belgrad hätte Völkermord von Srebrenica verhindern müssen
    Jugoslawien ist zwar nicht für den 1995 an bosnischen Muslimen in Srebrenica begangenen Völkermord verantwortlich. Die Regierung hätte aber versuchen müssen, ihn zu verhindern. Das stellt der Internationale Gerichtshof (ICJ) in Den Haag fest.


    he dummerchen fick dich doch selbst....

    die ganze welt weis doch bescheid über die ach so friedliebende politik serbiens während der milos-zeit....

    aber kriech nur in dein schneckenhaus so musst die realität nicht sehen...

  7. #2397
    cro_Kralj_Zvonimir




    Belgrad (drf) - Serbien hat an die Vereinten Nationen (UNO) appelliert, den von der NATO initiierten sog. Kosovo-Plan abzulehnen. Präsident Boris Tadic sagte heute bei einem Treffen in Wien, "die Souveränität und territoriale Integrität Serbiens darf nicht verletzt werden."
    Der von UN-Vermittler Martti Ahtisaari vorgelegte Plan sieht eine Unabhängigkeit der serbischen Provinz Kosovo unter "internationaler" Aufsicht vor. Der durch die NATO nach den Vertreibungen der Serben installierte albanische "Präsident" des Kosovo, Fatmir Sejdiu, sagte: "Wir sind hierher gekommen, um unseren Beitrag für ein unabhängiges Kosovo zu leisten."

    Sollte der Ahtisaari-Vorschlag angenommen werden, "wäre es das erste Mal in der jüngeren Geschichte, dass einem demokratischen, friedlichen Land Territorium weggenommen wird, um dem Streben einer besonderen ethnischen Minderheit gerecht zu werden, die bereits ihren Nationalstaat hat", sagte Tadic gegenüber Medien. Da sich Serben und die durch die NATO unterstützten Kosovo-Albaner bei dem Wiener Treffen erwartungsgemäß nicht auf diesen Plan einigen konnten, kündigte Ahtisaari an, seinen Vorschlag jetzt an den Sicherheitsrat weiterzuleiten. Der UN-Vermittler erklärte die seit einem Jahr dauernden Gespräche für gescheitert.


    Dem Plan zufolge soll die seit 1999 faktisch durch die NATO annektierte Provinz eine eingeschränkte Unabhängigkeit unter internationaler Aufsicht erhalten, mit einer "EU-Polizeitruppe" und einer "Friedenstruppe" der NATO. Damit beabsichtigt das Imperium die Annexion Kosovos und Zerschlagung Jugoslawiens und Serbiens abzuschliessen.
    Sollte der UNO-Sicherheitsrat den Vorschlag annehmen - was zu erwarten ist-, könnte die Provinz Kosovo bis zum Jahresende von Serbien endgültig abgetrennt werden.
    Die Provinz wäre somit das letzte Land, das aus dem ehemaligen Jugoslawien nach der Zerschlagung durch die NATO hervorgegangen ist. Vor acht Jahren hatte das NATO-Imperium mit einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Jugoslawien die Kontrolle über den Kosovo entrissen. Ziel der Bombardierungen der NATO war, die angestammte serbische Bevölkerung zu vertreiben.

    Serbien hofft im Sicherheitsrat nun auf das Veto seines langjährigen Verbündeten Russland, um den Prozess zumindest aufzuhalten.


    http://die-rote-fahne.eu/news/2007/5...50252FE8B.html







    Na ja was solls Kosovo wird doch Unabhängig!

  8. #2398
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von cro_Kralj_Zvonimir




    Belgrad (drf) - Serbien hat an die Vereinten Nationen (UNO) appelliert, den von der NATO initiierten sog. Kosovo-Plan abzulehnen. Präsident Boris Tadic sagte heute bei einem Treffen in Wien, "die Souveränität und territoriale Integrität Serbiens darf nicht verletzt werden."
    Der von UN-Vermittler Martti Ahtisaari vorgelegte Plan sieht eine Unabhängigkeit der serbischen Provinz Kosovo unter "internationaler" Aufsicht vor. Der durch die NATO nach den Vertreibungen der Serben installierte albanische "Präsident" des Kosovo, Fatmir Sejdiu, sagte: "Wir sind hierher gekommen, um unseren Beitrag für ein unabhängiges Kosovo zu leisten."

    Sollte der Ahtisaari-Vorschlag angenommen werden, "wäre es das erste Mal in der jüngeren Geschichte, dass einem demokratischen, friedlichen Land Territorium weggenommen wird, um dem Streben einer besonderen ethnischen Minderheit gerecht zu werden, die bereits ihren Nationalstaat hat", sagte Tadic gegenüber Medien. Da sich Serben und die durch die NATO unterstützten Kosovo-Albaner bei dem Wiener Treffen erwartungsgemäß nicht auf diesen Plan einigen konnten, kündigte Ahtisaari an, seinen Vorschlag jetzt an den Sicherheitsrat weiterzuleiten. Der UN-Vermittler erklärte die seit einem Jahr dauernden Gespräche für gescheitert.


    Dem Plan zufolge soll die seit 1999 faktisch durch die NATO annektierte Provinz eine eingeschränkte Unabhängigkeit unter internationaler Aufsicht erhalten, mit einer "EU-Polizeitruppe" und einer "Friedenstruppe" der NATO. Damit beabsichtigt das Imperium die Annexion Kosovos und Zerschlagung Jugoslawiens und Serbiens abzuschliessen.
    Sollte der UNO-Sicherheitsrat den Vorschlag annehmen - was zu erwarten ist-, könnte die Provinz Kosovo bis zum Jahresende von Serbien endgültig abgetrennt werden.
    Die Provinz wäre somit das letzte Land, das aus dem ehemaligen Jugoslawien nach der Zerschlagung durch die NATO hervorgegangen ist. Vor acht Jahren hatte das NATO-Imperium mit einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Jugoslawien die Kontrolle über den Kosovo entrissen. Ziel der Bombardierungen der NATO war, die angestammte serbische Bevölkerung zu vertreiben.

    Serbien hofft im Sicherheitsrat nun auf das Veto seines langjährigen Verbündeten Russland, um den Prozess zumindest aufzuhalten.


    http://die-rote-fahne.eu/news/2007/5...50252FE8B.html







    Na ja was solls Kosovo wird doch Unabhängig!
    Serbien hofft im Sicherheitsrat nun auf das Veto seines langjährigen Verbündeten Russland, um den Prozess zumindest aufzuhalten.

    das tönt doch gut eigentlich haben wir das spiel verloren aber wir wollen euch noch solange die zeit da ist euch verletzen damit man für die nächsten-spiele nicht in voll & bestbesetzung spielen
    kann..... :?: :idea: :idea: :idea:

    he he der suma wird keine freude an den roteen -fahnen haben....

  9. #2399
    cro_Kralj_Zvonimir
    Zitat Zitat von skenderbegi
    Zitat Zitat von cro_Kralj_Zvonimir




    Belgrad (drf) - Serbien hat an die Vereinten Nationen (UNO) appelliert, den von der NATO initiierten sog. Kosovo-Plan abzulehnen. Präsident Boris Tadic sagte heute bei einem Treffen in Wien, "die Souveränität und territoriale Integrität Serbiens darf nicht verletzt werden."
    Der von UN-Vermittler Martti Ahtisaari vorgelegte Plan sieht eine Unabhängigkeit der serbischen Provinz Kosovo unter "internationaler" Aufsicht vor. Der durch die NATO nach den Vertreibungen der Serben installierte albanische "Präsident" des Kosovo, Fatmir Sejdiu, sagte: "Wir sind hierher gekommen, um unseren Beitrag für ein unabhängiges Kosovo zu leisten."

    Sollte der Ahtisaari-Vorschlag angenommen werden, "wäre es das erste Mal in der jüngeren Geschichte, dass einem demokratischen, friedlichen Land Territorium weggenommen wird, um dem Streben einer besonderen ethnischen Minderheit gerecht zu werden, die bereits ihren Nationalstaat hat", sagte Tadic gegenüber Medien. Da sich Serben und die durch die NATO unterstützten Kosovo-Albaner bei dem Wiener Treffen erwartungsgemäß nicht auf diesen Plan einigen konnten, kündigte Ahtisaari an, seinen Vorschlag jetzt an den Sicherheitsrat weiterzuleiten. Der UN-Vermittler erklärte die seit einem Jahr dauernden Gespräche für gescheitert.


    Dem Plan zufolge soll die seit 1999 faktisch durch die NATO annektierte Provinz eine eingeschränkte Unabhängigkeit unter internationaler Aufsicht erhalten, mit einer "EU-Polizeitruppe" und einer "Friedenstruppe" der NATO. Damit beabsichtigt das Imperium die Annexion Kosovos und Zerschlagung Jugoslawiens und Serbiens abzuschliessen.
    Sollte der UNO-Sicherheitsrat den Vorschlag annehmen - was zu erwarten ist-, könnte die Provinz Kosovo bis zum Jahresende von Serbien endgültig abgetrennt werden.
    Die Provinz wäre somit das letzte Land, das aus dem ehemaligen Jugoslawien nach der Zerschlagung durch die NATO hervorgegangen ist. Vor acht Jahren hatte das NATO-Imperium mit einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Jugoslawien die Kontrolle über den Kosovo entrissen. Ziel der Bombardierungen der NATO war, die angestammte serbische Bevölkerung zu vertreiben.

    Serbien hofft im Sicherheitsrat nun auf das Veto seines langjährigen Verbündeten Russland, um den Prozess zumindest aufzuhalten.


    http://die-rote-fahne.eu/news/2007/5...50252FE8B.html







    Na ja was solls Kosovo wird doch Unabhängig!
    Serbien hofft im Sicherheitsrat nun auf das Veto seines langjährigen Verbündeten Russland, um den Prozess zumindest aufzuhalten.

    das tönt doch gut eigentlich haben wir das spiel verloren aber wir wollen euch noch solange die zeit da ist euch verletzen damit man für die nächsten-spiele nicht in voll & bestbesetzung spielen
    kann..... :?: :idea: :idea: :idea:

    he he der suma wird keine freude an den roteen -fahnen haben....


    Ach du Scheiße das ist so ein verdammtes Kommunisten Zeug Scheiße°

  10. #2400
    jugo-jebe-dugo
    Kostunica ruft zu weiteren Verhandlungen auf

    Serbischer Ministerpräsident warnt vor "gefährlichstem Präzedenzfall" in der Geschichte der UNO

    Wien - Der serbische Ministerpräsident Vojislav Kostunica hat zu weiteren Verhandlungen über den künftigen Status des Kosovo aufgerufen. Diese Verhandlungen müssten auf Grundlage der UNO-Resolution 1244, die die Souveränität und territoriale Integrität sowie die Unverletzbarkeit der international anerkannten Grenzen Serbiens bestätigt, und im Einklang mit der UNO-Charta und der Verfassung der Republik Serbien geführt werden, sagte Kostunica laut Redetext, der der APA vorlag, beim Kosovo-Gipfeltreffen am Samstag in Wien.

    Jede "falsche Entscheidung" werde unvermeidlich weitreichende Folgen für Serbien, den gesamten Balkan haben, und würde einen "gefährlichen Präzedenzfall für die gesamte internationale Ordnung" darstellen, warnte der Premier. Der Lösungsvorschlag von Ahtisaari verletze in vielen Punkten die Souveränität und territoriale Integrität Serbiens, ändere die internationalen Grenzen, teile das Territorium und ermögliche, dass mit der Wegnahme von 15 Prozent des Territoriums Serbiens ein weiterer albanischer Staat am Balkan gegründet wird.

    Seitdem die UNO bestehe, sei noch keinem Land ein bedeutender Teil des Territoriums weggenommen worden. Im Falle des Kosovo wäre dies der "gefährlichste Präzedenzfall" in der Geschichte der UNO. Jeder Versuch einer aufgezwungenen Lösung komme einer "rechtlichen Gewalt" gleich. Bestehende Probleme auf diese Art und Weise zu lösen, sei "absolut unzulässig". Die destruktiven Folgen für die Stabilität könnten heute noch gar nicht abgeschätzt werden, sagte Kostunica.

    Rückkehr der Serben "systematisch verhindern"

    Hunderttausende Serben seien aus dem Kosovo vertrieben worden. In den vergangenen 50 Jahren sei die Struktur der Bevölkerung in der Provinz radikal verändert worden. Nach dem Zweiten Weltkrieg hätten die Serben noch 30 Prozent der Bevölkerung ausgemacht, erinnerte Kostunica. Diese Zahl sei durch das "Wirken der Separatisten und der Vertreibung von Serben heute extrem verringert". In der Idee eines unabhängigen Kosovo sei das "Projekt des ethnisch reinen" Kosovo integriert. Dies sei auch Hauptgrund dafür, weshalb die Separatisten, trotz der internationalen Präsenz im Kosovo, die Rückkehr von hunderttausenden Serben "systematisch verhindern".

    Serben und Albaner hätten über Jahrhunderte gemeinsam im Kosmet (serbische Bezeichnung für Kosovo und Metohija) gelebt. Und für Belgrad sei die Schlussfolgerung - dass Serben und Albaner nicht gemeinsam leben könnten und dass der "ultimative Standpunkt der Separatisten, dass die Albaner im Kosovo nicht gemeinsam mit Serben in Serbien leben können", angenommen wird - nicht zulässig, sagte Kostunica.

    Die von Belgrad vorgeschlagene wesentliche Autonomie sei "keine Floskel", sondern "die beste und sicherste Art und Weise, dass die albanische nationale Minderheit" ihr Leben und ihre Zukunft in der Provinz selbst verwaltet. "Die wesentliche Autonomie ist eine reale Lösung und sie ist gegen jede extreme Lösung gerichtet."

    derstandard.at

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