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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.407 Aufrufe

  1. #2431
    Avatar von Ivo2

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    Der Thread ist doch vorhanden, oder ?

  2. #2432
    Avatar von skenderbegi

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    Kosovo: EU-Parlament unterstützt Ahtisaari-Plan

    * Der Auswärtige Ausschuss des Europäischen Parlaments hat den Kosovo-Plan des UN-Sonderbeauftragten Martti Ahtisaari unterstützt. Zugleich billigten die Parlamentarier einen Bericht von Joost Lagendijk von der europäischen Grünen-Fraktion, der keine Unabhängigkeit des Kosovo fordert, jedoch von „Chancen des Kosovo und Serbiens auf eine europäische Integration“ spricht.

    Die umstrittene serbische Provinz steht seit 1999 unter UN-Verwaltung. Die albanische Mehrheit fordert die Unabhängigkeit von Serbien. Belgrad lehnt dies strikt ab und bietet dem Kosovo weitgehende Autonomierechte an.


    http://de.rian.ru/russia/20070314/61965302.html

  3. #2433
    Avatar von TigerS

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    Schlacht um Kosovo

    Schlacht um Kosovo


    Es wäre voreilig und unklug, nur die serbische Obstruktion zu verurteilen
    Nach dem Scheitern der letzten Runde der von dem UN-Vermittler Martti Ahtisaari geleiteten Verhandlungen zwischen Serben und Kosovo-Albanern über die Zukunft der Provinz ist die internationale PR-Schlacht in vollem Gange. Dabei greift die serbische Seite auf die bewährte – wenn auch diesmal aussichtslose – Methode der Diskreditierung der internationalen Vermittler zurück.

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    Kaum hatte der seit 14 Monaten in 17 Gesprächsrunden tätige, frühere finnische Staatspräsident seiner "festen Überzeugung" Ausdruck verliehen, dass "das Verhandlungspotenzial erschöpft" sei, griff der serbische Ministerpräsident Vojislav Koštunica Ahtisaari öffentlich und persönlich scharf an. Sein Plan sei "grotesk", "unannehmbar" und berücksichtige nur den Standpunkt der Albaner. Schuld sei der finnische Vermittler, weil er "von Anfang an" gar nicht auf einen Kompromiss hingearbeitet habe.

    Der Plan, der noch vor Ende März an den UNO-Sicherheitsrat weitergeleitet wird, ebnet den Weg zu einer zwar überwachten, aber unwiderruflichen Unabhängigkeit der Provinz. Er sieht zwar mit detaillierten Bestimmungen den Schutz und die Gleichberechtigung der auf etwa fünf Prozent der Gesamtbevölkerung geschrumpften serbischen Volksgruppe vor, und auch die umfangreiche Präsenz internationaler Truppen (derzeit 16.000 Mann) und Polizeikräfte würde wahrscheinlich mindestens für zwei Jahre beibehalten werden. In Wirklichkeit ist freilich die Abtrennung des Kosovo von Serbien bereits 1999 nach 78 Tagen der Nato-Bombenangriffe vollzogen worden.

    Allerdings ließ die Resolution 1244 des UNO-Sicherheitsrates über die Errichtung des Kosovo-Protektorats die serbische Souveränität über das umkämpfte Gebiet und damit Serbiens territoriale Integrität formell gelten. Unter Berufung auf dieses Dokument lehnen die serbischen Politiker die Abtrennung von 15 Prozent des Territoriums eines UNO-Mitgliedsstaates ab. Selbst ein Veto Russlands im Sicherheitsrat könnte zwar als internationaler Störfaktor eingesetzt werden, jedoch die internationale Anerkennung einer überwachten Eigenstaatlichkeit Kosovos auf lange Sicht kaum aufhalten.

    Darüber hinaus hatte der österreichische UNO-Vermittler Albert Rohan zu Recht am Vorabend der geplatzten Wiener Runde gewarnt, dass es zu ihrem Vermittlungspapier keine realistische Alternative gibt und dass die Fortsetzung des unhaltbaren Zustandes eine Destabilisierung der gesamten Region bewirken würde. Diese Meinung vertreten auch die maßgeblichen EU-Staaten, und die wichtigsten Vertreter der Kosovo-Albaner scheinen bereit zu sein, die "schmerzhaften Kompromisse" bezüglich der Zusicherungen für die Kosovo-Serben zu akzeptieren.

    Trotzdem wäre es voreilig und unklug, nur die serbische Obstruktion zu verurteilen und den ehemaligen Rebellenführern der Albaner, die heute die Politik in Prishtina bestimmen, volles Vertrauen zu schenken. Ex-Premier Ramusch Haradinaj steht vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag. Dieser, vom Türsteher in einem Schweizer Nachtklub zum wichtigsten und angeblich reichsten kosovarischen Politiker aufgestiegene Schützling der Amerikaner und seine Freunde werden für brutale Kriegsverbrechen, Vertreibungen und Exekutionen, Folter und Vergewaltigung verantwortlich gemacht. Die mutige Chefanklägerin Carla Del Ponte beschwerte sich offen über den Druck von "Teilen der internationalen Gemeinschaft" zugunsten "dieser Banditen in Uniform".

    Eine vertrauliche Studie im Auftrag der deutschen Bundeswehr warnt sogar angesichts von Korruption, Kriminalität und Organisationschaos – laut einem im Spiegel veröffentlichten Bericht – vor verheerenden Zukunftsaussichten für den Kosovo. (Paul Lendvai/DER STANDARD, Printausgabe, 15.3.2007) [U][B]

  4. #2434

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    "Kosovo ist bald unabhängig"

    Kosovo-Politiker Hashim Thaci zu Besuch in Wien.

    Wien. (klh) Während am internationalen Parkett der zukünftige Status des Kosovo noch unklar ist, steht er für Hashim Thaci schon fest. "Ich bin mir sicher, dass wir schon in einigen Wochen die Unabhängigkeit erlangen", sagte der Vorsitzende der Demokratischen Partei des Kosovo bei einem Vortrag im Internationalen Institut für den Frieden. Was ihn so sicher macht: Die kosovarischen Parteien seien geeint wie noch nie, da sich nun durch den UNO-Plan von Martti Ahtisaari eine einmalige Gelegenheit biete. Zudem kämen aus den USA und Brüssel positive Signale.
    Der Ahtisaari-Plan zielt auf eine von der Staatengemeinschaft überwachte Unabhängigkeit des Kosovo ab. Diese müsste vom UN-Sicherheitsrat abgesegnet werden. Hier droht aber ein Veto Russlands. An diese Möglichkeit will Thaci gar nicht denken. Auf die Frage der "Wiener Zeitung", was die Konsequenzen eines derartigen Vetos wären, antwortete der Chef der größten Oppositionspartei des Kosovo knapp: "Russland wird die richtige Entscheidung treffen."

    Moskau will im Moment jedoch dem Ahtisaari-Plan nur zustimmen, wenn sich Serbien damit einverstanden erklärt. Belgrad ist aber nur zu einer Autonomie bereit - auch angesichts der serbischen Minderheit. Gegenüber dieser gibt sich der ehemalige UCK-Kommandant Thaci, der sich erst kürzlich zur Vertreibung von Serben aus dem Kosovo bekannt hatte, nun kompromissbereit: "Wir garantieren den Serben ihre Minderheitenrechte." Aber sie dürften nicht von Belgrad negativ beeinflusst werden und müssten die Vergangenheit vergessen.

    http://www.wienerzeitung.at/DesktopD...wzo&cob=275437

  5. #2435

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    scherben nicht weinen 8)

  6. #2436
    Avatar von Tihomir

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    542
    Hallo ist heute wieder Albanisches Wunschkonzert????

  7. #2437

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    373
    Zitat Zitat von Tihomir
    Hallo ist heute wieder Albanisches Wunschkonzert????
    joa, naja ihr albaner müsst ja ziemlich hart arbeiten, es gibt ja nnur drei feiertage bei euch.. Winterschlussverkauf, Sommerschlussverkauf und der Spermüll

  8. #2438

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    Arme Serben , ein paar Natobobmen mehr auf euer Müllland würde nicht schaden

  9. #2439
    Avatar von Südslawe

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    Zitat Zitat von Verios
    Arme Serben , ein paar Natobobmen mehr auf euer Müllland würde nicht schaden
    looooooool

    den muss ich mir merken

  10. #2440
    Avatar von skenderbegi

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    Samstag, 17. März 2007
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    17:20 -- Newsticker Ausland
    Russland fordert Kosovo-Gespräche unter neuem Vermittler

    MOSKAU - Russland hat eine Fortführung der Kosovo-Gespräche unter einem neuen UNO-Vermittler gefordert. Es sei wichtig, dass Serben und Kosovo-Albaner weiter über den Status der Provinz verhandelten, sagte Aussenminister Sergej Lawrow.

    Sollte der bisherige Vermittler Martti Ahtisaari nicht in der Lage sein, mehr als bisher zu erreichen, so lasse sich auch ein neuer Vermittler finden, sagte Lawrow in Moskau.



    Ahtisaari hatte die Gespräche vor wenigen Tagen für erfolglos beendet erklärt und seinen Vorschlag zur Zukunft des Kosovos an den UNO-Sicherheitsrat überstellt. Russland kritisierte den Schritt als voreilig.

    Ahtisaaris Plan sieht eine eingeschränkte Unabhängigkeit des Kosovos vor, die von der EU überwacht werden soll. Während die kosovo-albanische Führung dies akzeptiert hat, lehnt Serbien den Vorschlag ab.

    Lawrow signalisierte nun erstmals, dass Russland den Plan im Sicherheitsrat nicht automatisch blockieren werde, sollte er von den Serben weiterhin nicht unterstützt werden.

    Ein Veto hänge entscheidend von den Positionen beider Seiten ab, sagte er. "Wir können nicht serbischer als die Serben selbst sein und wir können auch nicht sagen, dass wir in jedem Fall eine Lösung blockieren, die den Parteien nicht gefällt", sagte er.


    auch russland will sein gesicht wahren gegenüber der serbischen regierung daher dieses letztes angebot bezw. vorschlages weiter zu verhandeln.....

    aber wer zwischen den zeilen lesen kann dürfte herausgehört haben das die russen sich am ehesten sich der stimme enthalten werden.....

    sieht schlecht aus für serbien in bezug auf die hilfe russlands zu hoffen.... :idea: :idea:

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