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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.286 Aufrufe

  1. #2571

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    us-botschafter N.Burns in Brüssel: USA für Unabhängigkeit

    von Kosova. Wir unterstützen ahtiissaris plan.

    htisaari für Unabhängigkeit von Kosovo

    NEW YORK - Der UNO-Sondergesandte Martti Ahtisaari hat für die serbische Provinz Kosovo die Unabhängigkeit vorgeschlagen. Diese soll zunächst aber international überwacht und unterstützt werden.

    Das geht aus dem in New York vorgelegten Abschlussbericht des Finnen hervor. Die internationale Gemeinschaft solle militärisch und zivil in der umstrittenen Provinz präsent sein.

    "Die Unabhängigkeit ist die einzige Option, um die politische Stabilität und die wirtschaftliche Lebensfähigkeit des Kosovo sicherzustellen", schreibt Ahtisaari. Ähnliche Vorschläge hatte der UNO-Vermittler den Vertretern von Serben und Kosovo-Albanern im vergangenen Monat vorgelegt.

    Im März waren Gespräche der Parteien über die Zukunft der Provinz nach 13 Monaten gescheitert. Belgrad lehnt die Unabhängigkeit für die südserbische Provinz ab. Das Kosovo gehört formell zu Serbien, steht aber seit 1999 unter UNO-Verwaltung.

    Unmittelbar vor der offiziellen Einschaltung der UNO haben sich die EU, die NATO und die USA für den Plan Ahtisaaris augesprochen. "Wir unterstützen die Vorschläge und die Arbeit von Ahtisaari", sagte EU-Chefdiplomat Javier Solana in Brüssel.

    NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer sagte nach Gesprächen mit Solana, er sei sicher, dass "früher oder später im UNO-Sicherheitsrat eine Lösung für den Status des Kosovo gefunden wird".

    Die NATO bereitet sich darauf vor, auf Anforderung der UNO die Sicherheit im Kosovo zu garantieren. Schon jetzt sind rund 16 000 NATO-Soldaten als Mitglieder der Kosovo-Truppe KFOR im Kosovo stationiert.

    US-Aussenstaatssekretär Nicholas Burns sagte bei einem Vortrag in Brüssel: "Ahtisaaris Plan schlägt eine Unabhängigkeit unter Aufsicht vor. Wir unterstützen das." Der Plan des UNO-Sondergesandten sei "der Weg voran".

    sda
    http://www.zisch.ch/navigation/top_m...tentOID=225283

  2. #2572
    Avatar von skenderbegi

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    Ahtisaari schlägt unabhängiges Kosovo vor

    Standort: MDR.DE | Nachrichten | Meldungen
    Ahtisaari schlägt unabhängiges Kosovo vor

    Der UN-Sondergesandte Ahtisaari hat der UNO trotz serbischer Kritik ein unabhängiges Kosovo vorschlagen. Er übergab am späten Abend seinen Abschlussbericht an den Sicherheitsrat. Darin heißt es, die Unabhängigkeit sei die einzige Option, um die politische Stabilität und die wirtschaftliche Lebensfähigkeit des Kosovo sicherzustellen. Anfangs solle das neue Land aber weiterhin international überwacht und unterstützt werden. Bereits im Februar hatte Ahtisaari seine Pläne der Regierung Serbiens vorgestellt. Sie betrachtet das Kosovo als Teil ihres Landes und lehnt die Vorschläge ab.

    zuletzt aktualisiert: 26. März 2007 | 21:42
    Quelle: MDR INFO[B][U]

  3. #2573
    Avatar von Zurich

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    Und am Anfang leugnete man, dass es sich anscheinend um einen "Kompromiss" handeln würde. Gut, wenigstens hat ers jetzt zugegeben.

  4. #2574
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Zurich
    Und am Anfang leugnete man, dass es sich anscheinend um einen "Kompromiss" handeln würde. Gut, wenigstens hat ers jetzt zugegeben.
    möchtest du heulen????

    nur zu die chinesen sagen dazu wenn du weinst bist nicht mehr traurig... :idea:

    solltest du auch etwas fairer bleiben können würdest auch du dahinter sehen das es sich um einen vorschlag nach allen verhandlungen handelt aufgrund dessen was für die region und das kosova am besten ist. :idea: :idea: 8O

  5. #2575
    Avatar von skenderbegi

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    Nicht alle Serben im Kosovo lehnen den Ahtisaari-Plan ab. Si

    brennpunkt 2

    Kosovo ist ihre Zukunft
    Nicht alle Serben im Kosovo lehnen den Ahtisaari-Plan ab. Sie hoffen auf Vorteile. Doch in Belgrad finden sie kein Gehör


    AUS PRISHTINA ERICH RATHFELDER

    Die aus der Kosovo-Hauptstadt Prishtina führende Ausfallstraße in Richtung Süden zeigt vielleicht am deutlichsten die jüngsten Veränderungen im Kosovo. Das noch vor wenigen Jahren weit vor der Stadt liegende serbische Dorf Caglavica mit seinen traditionellen Einfamilienhäuschen und Bauernkaten ist heute von mehrstöckigen Bürogebäuden, riesigen Einkaufszentren und Tankstellen eingerahmt, die von kosovo-albanischen Investoren hochgezogen wurden. Und es wird weitergebaut. Auch an der Straße in die serbische Enklave Gracanica, die ein paar Kilometer weiter in Richtung Osten liegt. Überall bauen Albaner neue Häuser mit Werkstätten und Geschäften. Das vielleicht noch 2.500 serbische Einwohner beherbergende Gracanica ist an den Rändern angefressen, immer mehr Serben verkaufen ihr Land. Es scheint, als erdrücke die albanische Mehrheit die Minderheit der Serben.

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    Nur im Garten des Klosters und um die aus dem Mittelalter stammende Kirche mit den berühmten byzantinischen Fresken spürt man noch ungebrochen die orthodox-serbische Atmosphäre. Der Ort ringsherum jedoch zeigt kaum noch Leben. Die Marktstände sind verwaist. Nur wenige Häuser wurden renoviert. Kaum jemand investiert in eine unsichere Zukunft.

    Kurz vor den letzten Verhandlungen über den Ahtisaari-Plan, der "Unabhängigkeit unter internationaler Überwachung" für Kosovo vorschlägt mit Minderheitsrechten für die Serben dort, wollten Politiker in einem Lokal gegenüber dem Kloster über den Plan beraten. Darunter Moderate wie Oliver Ivanovic aus Mitrovica, die zwar den Plan wie die serbische Regierung ablehnen, aber überlegen wollten, wie man trotzdem mit den Albanern im Gespräch bleibt.

    Doch aus dem Treffen wurde nichts. Eine Gruppe "aufgebrachter Bürger" sprengte die Veranstaltung. Es waren Anhänger der Ultranationalisten, der Radikalen Partei und der mit ihnen verbündeten Sozialisten. Sie befürchteten, dass eine Mehrheit der Versammelten sich den Moderaten anschließen würde. Einer der Radikalen ist der Lastkraftwagenfahrer Jovan. Er will keine Verhandlungen mit Albanern und sehnt sich zurück in die Zeit von Slobodan Milosevic. Die "Demokratie" hätte nur der Position der Serben geschadet, sagt er. Fällt wieder einmal der Strom aus, sind die Albaner schuld, diese Schiptari, Kosovo sei Serbien, nicht Albanien, ruft Jovan.

    Bei Novo Brdo, früher eine ergiebige Silber-, Gold- und Bleibergmine, zeigt sich bittere Armut. Die einstmals vom sozialistischen Jugoslawien gebaute Arbeitersiedlung mit ihren vierstöckigen Häusern und dem ehemaligen Gemeindezentrum steht halb leer. Holzstapel verraten: Hier funktioniert keine Zentralheizung mehr. Die Dörfer unterhalb des Bergwerks sind von Serben bewohnt.

    20 Kilometer bis zur Stadt Gjiljan zieht sich der Gürtel aus serbischen und mit Albanern gemischten Dörfern, die aber nicht den Status einer Enklave haben. Während des Krieges 1998/99 ist es hier nie zu größeren Konflikten zwischen den Bevölkerungsgruppen gekommen. Das ist bis heute so. Serben fahren hier mit den alten serbischen Autonummern, also von Albanern leicht als Serben erkennbar, in die Stadt.

    In einem kleinen Laden in Novo Mesto haben sich einige Männer versammelt, alle zwischen dreißig und vierzig Jahre alt. Man trinkt Bier aus Zweiliter-Plastikflaschen. Hier, das sei die Heimat, "da haben unsere Familien schon immer gelebt." Die Leute hoffen, dass bald Investoren das Bergwerk wieder zum Laufen bringen. Auch hier sind nach dem Krieg viele weggegangen, von ehemals 300 Einwohnern sind nur 120 geblieben. Doch Negovan Stailjkovic will mit seiner Familie bleiben. Und Svetozar Jovic sagt von sich selbst, er könne mit den Albanern zusammenleben, er spreche auch Albanisch. Einzig ein jüngerer Mann blickt düster in die Zukunft unter albanischer Herrschaft. "Kosovo ist serbisch und muss es bleiben."

    Die Serben Kosovos sind nicht mehr eine Einheit, wie es noch vor wenigen Jahren schien, es zeigen sich Spaltungen. Denn zunehmend mehr Menschen in den verstreuten Enklaven und serbischen Dörfern spüren, dass der Ahtisaari-Plan den Serben doch einige Möglichkeiten für die Zukunft bietet. Vor allem die Gemeindereform verbürgte für sie mehr Rechte, als sie in den letzten sieben Jahren unter der Herrschaft der UN-Mission hatten. Sie wären sogar privilegiert gegenüber anderen Minderheiten, den Türken, Goranj, Roma, Aschkali und Bosniaken. Die Gemeinde Gracanica würde wieder wachsen und die umliegenden albanischen Dörfer einschließen. Auch die Gemeinden Velika Hoca bei Orahovac, das Serbengebiet nahe der mazedonischen Grenze bei Stipce, die insgesamt 13 Enklaven sowie die Serbengebiete, die bisher nicht einmal Enklave sind, würden von dem Plan profitieren. Doch die allermeisten serbischen Bewohner im Gebiet um die zwischen Serben und Albanern aufgeteilte Stadt Mitrovica wollen von Kompromissen nichts wissen.

    Die Brücke über den Fluss Ibar in Mitrovica markiert die Grenze zum größten Serbengebiet im Kosovo. Zwischen Stacheldrahtbarrieren stehen UN-Polizisten sowie Kfor-Soldaten und halten jedes Auto an, auch Fußgänger werden streng kontrolliert. In den letzten Jahren kam es hier immer wieder zu Zusammenstößen zwischen Albanern und Serben.

    Nordmitrovica hat noch um die 10.000 Einwohner, im gesamten Gebiet bis hin zur serbischen Grenze sollen es noch 30.000 bis 40.000 Serben sein. Anders als die Enklaven weiter südlich ist es direkt mit Serbien verbunden. Hier wird ausschließlich mit Dinar und nicht mit dem bei den Albanern üblichen Euro bezahlt, es gibt eine Universität, alle Behörden funktionieren wie eh und je. Die Staatsangestellten beziehen dreifache Gehälter, ein doppeltes aus Serbien und eines von der Regierung aus Prishtina. Die insgesamt 600 bis 700 Euro monatlich halten noch einige Serben im Kosovo. "Manche leben besser als in Serbien", sagt die Besitzerin eines Zeitungsladens. Sie selbst muss sich mit ihrem kleinen Gewinn zufrieden geben. Sie verkauft Zeitungen aus Belgrad, Klatschblätter, den Blic und die Politika. Sie weiß, wie die Leute denken. "Kosovo gehört zu Serbien, wir akzeptieren keine Unabhängigkeit des Kosovo."
    In der Kommission der Belgrader Regierung, die über den Ahtisaari-Plan verhandelt, waren nur zwei Kosovoserben vertreten. Beide stammten aus Mitrovica. Was die Menschen in den Enklaven denken, hat in Belgrad kein Gehör gefunden.

    taz vom 27.3.2007, S. 4, 222 Z. (TAZ-Bericht), ERICH RATHFELDER


    ja leute so funktioniert die serbische politik die beruht nur auf mythen und entspricht nicht der zeit und den gegebenen umständen und setzt sich nicht für die serben die ,die in kosova leben ein.
    so reagiert übrigens auch der zürich der jegliche realität verloren hat.

  6. #2576
    Avatar von skenderbegi

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    27. März 2007, 14:49
    Agim Ceku bittet Serben um Mithilfe
    Gemeinsam mit Albanern den Kosovo aufbauen
    Der Ministerpräsident des Kosovos hat die serbische Minderheit aufgefordert, den UNO-Plan für eine Unabhängigkeit der Provinz zu unterstützen.
    Serben seien in der Gesellschaft willkommen, sagte der albanische Regierungschef Agim Ceku in Pristina. Er lade sie ein, gemeinsam mit den Albanern die Zukunft des Kosovos aufzubauen. Ceku betonte, der UNO-Plan biete den Serben in der Provinz die Garantie, dass ihre Rechte geschützt würden.

    Unabhängigkeit «einzig praktikable Lösung»

    UNO-Vermittler Martti Ahtisaari hat eine Unabhängigkeit des Kosovos als «einzig praktikable Lösung» bezeichnet. Er schlug in einem Bericht zur Zukunft der südserbischen Provinz, den er am Montag dem UNO-Sicherheitsrat übergab, eine vorübergehende internationale Begleitung und Überwachung vor.

    Serbien will das Kosovo als integralen Teil seines Staatsgebiets sichern und lehnt eine Unabhängigkeit der Provinz ab.

    (ap/bers)

    Kosovos Ministerpräsident wünscht im Kosovo Zusammenarbeit zwischen Serben und Albanern. (reuters)

  7. #2577
    Avatar von skenderbegi

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    Politik - International
    Kosovo-Status: NATO-Staaten unterstützen Ahtisaari-Plan
    13:11 | 28/ 03/ 2007



    BRÜSSEL, 28. März (RIA Novosti). Vertreter der 26 Nato-Staaten haben dem Kosovo-Plan des UN-Sonderbeauftragten Martti Ahtisaari Unterstützung ausgesprochen.

    Das erfuhr RIA Novosti vom Presseamt der NATO.

    Laut Berichten europäischer Medien sprach NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer am Dienstag nach einer Beratung der politischen Direktoren der NATO-Staaten in Brüssel sogar vom „zukünftigen Staat Kosovo".

    Laut Plan des ehemaligen finnischen Präsidenten Ahtisaari soll das Kosovo zunächst unter internationaler ziviler und militärischer Kontrolle bleiben und völlig unabhängig werden.

    Für die Sicherheit in dieser serbischen Provinz sollen zuerst 16 500 NATO-geführte Friedenssoldaten sorgen. Diese werden abgezogen, sobald im Kosovo dauerhaft Sicherheit und Stabilität einkehren.


    ein neuer staat entstehet in europa....

  8. #2578

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    kosova ist schon unabhängig

  9. #2579
    Avatar von Srb-ija

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    Zitat Zitat von Te-Town
    kosova ist schon unabhängig


    aber nur in deinen träumen

    http://de.rian.ru/world/20070328/62727262.html

  10. #2580

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    novoskjijjji sibjirsjkji ....

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