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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.573 Aufrufe

  1. #2601
    Avatar von Grobar

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    Einigung auf kleinsten gemeinsamen Nenner Keine Fortschritte in der Kosovo-Frage beim Außenminister-Treffen

    Bremen. Im Prinzip hatte Frank-Walter Steinmeier prächtige Laune, an der er beim Bremer EU-Außenministertreffen ausführlich auch die Öffentlichkeit teilnehmen ließ.

    Tolles Wetter, vorbildliche Gastfreundschaft der Hansestädter, ein anrührendes Rahmenprogramm mit Kindern, dazu vorzeigbare Zwischenergebnisse der deutschen EU-Präsidentschaft, die vorzüglich gerüstet sei für die kommenden spannenden Aufgaben. Herz was willst du mehr!

    Ein bisschen mehr mediale Anerkennung. Mit dem, was die Presse aus den Beratungen über das Kosovo-Problem machte, war "Präsident Frank-Walter" (EU-Kommissar Olli Rehn) nämlich nicht zufrieden. Da gebe es einen merkwürdigen "Ehrgeiz, die EU auseinander zu bringen". Indes ist es mit der behaupteten Geschlossenheit nicht weit her. In der Frage der Unabhängigkeit der serbischen Provinz von Serbien sind die 27 Mitgliedsländer nach wie vor unterschiedlicher Meinung. Einig wurden sie sich in Bremen nur über das Verfahren.

    Das liegt jetzt in den Händen des UN-Sicherheitsrates. Dort hat der Sonderbeauftragte Martti Ahtisaari seine Vorschläge für eine überwachte Souveränität des Kosovo abgeliefert, dort soll die Entscheidung über den künftigen Status fallen. Wie sie nach Ansicht der EU aussehen sollte, ist hingegen auch nach dem Bremer Treffen unklar. In der Hansestadt wurde lediglich eine enge Abstimmung der europäischen Staaten im Sicherheitsrat verabredet.

    Fischer warnt Das sind neben den ständigen Mitgliedern Frankreich und Großbritannien derzeit Italien, Belgien und die Slowakei. Deren Außenminister Jan Kubis sagte, von Übereinstimmung über das Konzept Ahtisaaris könne keine Rede sein. Es blieb beim kleinsten gemeinsamen Nenner, der Unterstützung für "die Bemühungen" Ahtisaaris.
    Quelle Westfalenpost

    Haus ohne Statik Keine klare EU-Linie in der Kosovo-Krise
    Quelle ebenfalls westfalenpost


    Bei der Westfalenpost war wohl heut Kosovo-tag.

  2. #2602
    Avatar von Grobar

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    Bundeswehr stockt Kosovo-Kontingent auf

    Berlin (Reuters) - Aus Furcht vor Unruhen während der Verhandlungen über die Zukunft der serbischen Provinz Kosovo hat die Bundeswehr ihr Kontingent verstärkt. "Wir befürchten, dass die Lage während der Verhandlungen über die politische Zukunft des Kosovo gefährlicher wird. Deshalb haben wir zusätzlich ein ORF-Bataillon ins Kosovo geschickt", sagte Verteidigungsminister Franz Josef Jung der Zeitung "Die Welt" vom Montag.
    Quelle Reuters

    Unabhängigkeit für Kosovo entfacht neue Konfliktherde - „Wremja Nowostej“

    MOSKAU, 02. April (RIA Novosti). Die Eile für die Anerkennung der Unabhängigkeit vom Kosovo wird von vielen mit dem Wunsch erklärt, im Streit um den Kosovo-Status einen Schlusspunkt zu setzen und die Region zu befrieden. Niemand macht sich aber Gedanken darüber, dass Europa nach der Anerkennung der Kosovo-Unabhängigkeit neue Konfliktherde erwarten, schreibt die Tageszeitung „Wremja Nowostej“ am Montag.
    ............

    Die in diesen Ländern lebenden Albaner werden dem Kosovo-Beispiel folgen und sich zu einem Kampf um ihre Rechte und Unabhängigkeit erheben. Dies wird neue bewaffnete Zusammenstöße hervorrufen und zur Entstehung mehrerer albanischer Staaten im Süden Europas führen. Nun möchte man Europa fragen: Wie viele albanische Staaten im Süden des Kontinents kann es ertragen?
    Quelle RIA

    Neue UNO-Resolution zum Kosovo laut Zeitung im Mai

    Eine neue Resolution des UNO-Sicherheitsrates zum Kosovo dürfte im Mai erlassen werden. Dies berichtete am Montag die Belgrader Tageszeitung "Vecernje novosti" unter Berufung auf den jüngsten Bericht des EU-Planungsteams (EUPT) für den Kosovo. Die EU-Mission, die die derzeitige UNO-Mission im Kosovo (UNMIK) ablöst, soll demnach Anfang September voll funktionsfähig sein.
    Quelle kleinezeitung.at

    US-Regierung hält russisches Veto bei Kosovo für möglich

    Berlin - Im Streit um den künftigen Status der südserbischen Provinz Kosovo hält die US-Regierung ein Scheitern der Bemühungen um eine einheitliche Haltung der Staatengemeinschaft für möglich. Ein Veto Russlands im UN-Sicherheitsrat gegen den Plan des UN-Beauftragten Martti Ahtisaari sei möglich, sagte der für Europa zuständige Staatssekretär im US-Außenministerium, Daniel Fried, am Montag in Berlin.
    ..............
    "Zu sagen, ein Veto Russlands sei keine Möglichkeit, würde heißen, dass ich Zusicherungen habe, über die ich aber nicht verfüge", betonte Fried.
    Quelle Standard

  3. #2603
    Avatar von Grobar

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    Die letzte Kosovo-Schlacht - wird es Sieger geben?
    MOSKAU, 03. April (Dr. hist. Pawel Kandel - für RIA Novosti).


    Die Befürchtung eines erneuten Ausbruchs der Gewalt im Kosovo ist auch der eigentliche Hauptbeweggrund der Europäer. Bei eventuellen antiserbischen Pogromen im Kosovo werden sie sich einer äußerst heiklen Wahl gegenübersehen: entweder vor der ganzen Welt als passive Beobachter und Helfershelfer der Gewalttätigkeit dazustehen oder aber Gewalt gegen die Anstifter der Unruhen anzuwenden und dadurch den Bankrott der eigenen Politik in der Region zuzugeben und im Hinterhof Europas etwas wie einen Mini-Irak zu bekommen
    ..............
    Man muss jedoch zugeben, dass der Kampf um die Erhaltung der „papierenen“ serbischen Souveränität über das Kosovo nur eine kurzfristige taktische Linie sein kann. Auf längere Sicht aber ist das Kosovo für Serbien verloren. Seine faktische Reintegration ist unmöglich. Mehr noch: Das Kosovo ist eine für das Land untragbare Bürde, und dies aus demografischen, wirtschaftlichen und politischen Gründen.
    ...............
    Gerade hierauf beruht Russlands Politik in Bezug auf das Kosovo-Problem. Indem Moskau gegen einen Beschluss auftritt, der den Serben aufgezwungen wird, festigt es nicht nur seine Positionen auf dem Balkan. Der Einsatz ist viel höher: sein internationales Ansehen. Denn weder die Amerikaner noch die Europäer haben sich bisher bereit gezeigt, eine Einigung zu erlangen. Und es wäre zumindest nachteilig, Partnern nachzugeben, die kein Entgegenkommen zeigen.

    Wir wollen feststellen, dass Russland praktisch jede Lösung des Kosovo-Problems oder seinen Aufschub im postsowjetischen Raum in seinem Interesse nutzen könnte. Es fragt sich nur, ob und zu welcher Zeit das zweckmäßig sein könnte. In Washington und Brüssel wird man nach Belieben versichern können, die Unabhängigkeit des Kosovo werde kein Präzedenzfall sein. Das bedeutet nur, dass die USA und die EU, sich über die Möglichkeit einer solchen Entwicklung durchaus im Klaren, nicht die Absicht haben, ähnliche Lösungen in ähnlichen Situationen anzuerkennen.

    Doch die Kraft eines Beispiels hängt vom Wunsch selbst der Großmächte überhaupt wenig ab. Und wenn das Kosovo die Unabhängigkeit erlangt, wird das in der ganzen Welt - von Katalonien und Belgien bis Kurdistan - ein Echo auslösen. Ganz zu schweigen von vielen afrikanischen und asiatischen Staaten.

    Moskau hat mehr als nur einmal vor den gefährlichen Folgen einer solchen Entwicklung gewarnt. Nun wird Moskau verdächtigt, in Wirklichkeit sei sein verborgenes Ziel gerade die Schaffung eines Präzedenzfalles für eine vorteilhafte Regelung der postsowjetischen Konflikte. Dabei strebt nicht Moskau in diese Richtung, das tun vielmehr gerade seine Opponenten.
    Quelle RIA
    genialer artikel.

    UN-Bericht zum zukünftigen Status des Kosovo

    Die serbische Provinz Kosovo steht seit 8 Jahren unter Verwaltung der Vereinten Nationen.

    Vorausgegangen waren Luftangriffe der NATO auf Serbien. Damit reagierte die Allianz auf die Vertreibung tausender Kosovo-Albaner aus der Provinz. Wie soll es nun nach diesen 8 Jahren weitergehen im Kosovo
    inforadio
    inforadio audiolink

  4. #2604
    Avatar von Srb-ija

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    na wer hatt angefangen ?!?

    Die jetzige Situation auf dem Balkan ist nur eine Feuerpause in der blutigen Fehde. Das Zentrum dieser Fehde liegt im Kosovo. Der Westen ist sich dessen bewusst, dass die Kosovo-Befreiungsarmee (UCK) seinerzeit den Krieg entfacht hatte, indem die Streitkräfte Jugoslawiens zu Gegenschritten gezwungen wurden.

    Diese Armee und etliche kriminelle Clans genießen immer noch einen großen Einfluss im Kosovo. Insofern braucht sich Moskau bei den zu erwartenden Anschuldigungen des Westens nicht in die Defensive zu gehen. Die Gewalt wird von den Kräften im Kosovo ausgehen, die diese betrieben haben und auch heute betreiben. Das mögliche Veto Russlands gegen die Resolution des UN-Sicherheitsrats wird dies in keiner Weise beeinflussen.


    hier nochmal alles nachzulessen!

    http://de.rian.ru/analysis/20070403/63029171.html

  5. #2605

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    Eure Enttäuschung am Ende wird groß sein. Noch könnt ihr euch eure Augen zuhalten.

  6. #2606
    Avatar von Südslawe

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    Nur ich frage mich, wielange soll das alles noch dauern?

    Wann wird Athisaaris Plan angehört?

  7. #2607

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    [quote="Grobar"]
    .....Auf längere Sicht aber ist das Kosovo für Serbien verloren. ....[/b]
    Also haben sie nichts zu gewinnen. Auch falls Kosovo nicht unabhängig werden sollte in nächster Zeit. Für Serbien wird dabei nichts rausspringen.

  8. #2608
    Avatar von Zurich

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    [quote="Balkan_Reign"]
    Zitat Zitat von Grobar
    .....Auf längere Sicht aber ist das Kosovo für Serbien verloren. ....[/b]
    Also haben sie nichts zu gewinnen. Auch falls Kosovo nicht unabhängig werden sollte in nächster Zeit. Für Serbien wird dabei nichts rausspringen.
    Belgrad hat sich damit abgefunden, dass sie keinen Einfluss auf dem Kosovo mehr haben werden. Sie sagten selbst, die Albaner können das Kosovo selber verwalten. Ist ja eigentlich schon de facto Unabhängigkeit. Belgrad gehts nur darum, dass das Kosovo noch auf dem Papier zu Serbien gehört.

  9. #2609

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    Zitat Zitat von Schiptar
    Zitat Zitat von SERBE
    Der Präsident der russischen Staatsduma Sergei Baburin hat erklärt, dass Russland niemals die Unabhängigkeit des Kosovo annehmen wird
    Tja, nur haben die Herren in Moskau in der Sache nichts zu melden: Nobody has asked for your opinion, Baboon.

    Moskau wird das nicht zu lassen ganz einfach es ist mitglied
    der Kosovo Kontakt gruppe.

    Außerdem ist der kosovo immernoch serbisches staatgebiet
    wenn serbien nein sagt heißt das nein auch EU länder sind
    gegen diese abspaltung.

  10. #2610

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    Vereinte Nationen loben Kosovo Unabhängigkeitsplan

    Vereinte Nationen loben Unabhängigkeitsplan für das Kosovo

    Der Weltsicherheitsrat hat sich für die Unabhängigkeit der abtrünnigen serbischen Republik Kosovo unter internationaler Aufsicht ausgesprochen. Die britische Ratspräsidentschaft erklärte, es habe große Unterstützung für den Vorschlag des UN-Sonderbeauftragten Martti Ahtisaari gegeben. Eine baldige Abstimmung sei jedoch unwahrscheinlich.

    "Unser Ziel ist klar", sagte Kosovo-Präsident Fatmir Sejdiu nach der Sitzung des Sicherheitsrats. "Wir wollen Ahtisaaris Plan so schnell wie möglich umsetzen."

    In Serbien ist der Vorschlag jedoch sofort auf Widerstand gestoßen. Ministerpräsident Vojislav Kostunica erklärte, Serbien habe den Vorschlag abgelehnt. Ahtisaari habe sich nicht mit dem zukünftigen Status des Kosovo befasst, so Kostunica, sondern mit dem völkerrechtlichen Status Serbiens. Das Infragestellen international anerkannter Grenzen sei eine Verletzung der territorialen Integrität und Souveränität eines bestehenden Staates.

    Kostunica verlangte neue Verhandlungen mit einem anderen Vermittler. Kosovo befindet sich 1999 unter Verwaltung der Vereinten Nationen.

    http://www.euronews.net/index.php?pa...e=415109&lng=3


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