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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.557 Aufrufe

  1. #2661

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von sitcho
    Der serbische Premier Vojislav Kostunica ist ein Huso ... sorry ,aber jetzt mal echt!!, das leben der Leute geht vor. Boris Tadic ist der Mann in Serbien, der Rest sind nur Geier, denen ist die Zunkunft unserer Kinder und Familien Shit egal.
    OK, Kosovo gehört Serbien schon klar, aber können wir nicht alle zusammenleben, wenn Kosovo von Albanien geführt wird?, im Moment führen die Vereinten Nationen das Land, denke Serbien muß mal an Seine Bürger und an MEIN KIND denken, sonst müssten wir die Deppen aus dem Parlament in die Wüste schicken. Mann Mann..
    Hey Shqipe, cka ki punet bre?

  2. #2662
    Avatar von sitcho

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    bin ehrlich kein Albaner, bin Serbe. Schreib nur auf deutsch,serbisch oder englisch.

    Ach ja kenne nur Schimpfwörter durch paar alte Kumpels shkardat muti ))))

  3. #2663
    Avatar von skenderbegi

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    Unterschiedliche Eindrücke von der Debatte im UN-Sicherheitsrat
    Kostunica: Serbien "stürzte" Kosovo-Vorschlag Ahtisaaris - Sejdiu: Provinz an der Schwelle zur Unabhängigkeit
    Belgrad/Pristina - Vertreter Belgrads und Pristinas haben die Sitzung des Weltsicherheitsrates, bei der am Dienstagabend die Debatte über den Status-Vorschlag des UNO-Vermittlers Martti Ahtisaari aufgenommen worden ist, offenbar ganz anders erlebt. Serbien habe mit seinen "starken und unwiderlegbaren Argumenten" den Vorschlag Ahtisaaris im Weltsicherheitsrat "gestürzt", erklärte der serbische Premier Vojislav Kostunica am heutigen Donnerstag.

    "Nachdem wir klar bewiesen haben, dass es sich um einen gesetzwidrigen und illegitimen Vorschlag zum Raub von 15 Prozent des serbischen Gebietes handelt, was der UNO-Charta entgegengesetzt ist, ist es natürlich, dass der Standpunkt Serbiens von einer beträchtlichen Mehrheit des Sicherheitsrates gewürdigt wurde, die nicht Ahtisaari unterstützte. Die einfache Wahrheit lautet: Der Vorschlag Ahtisaaris hat nicht die Unterstützung des Sicherheitsrates", wurde Kostunica in einer Aussendung seines Kabinetts zitiert.

    Belgrad widersetzt sich der von Ahtisaari vorgeschlagenen international überwachten Unabhängigkeit des Kosovo und ist um die Fortsetzung der direkten Gespräche mit Pristina bemüht. Ahtisaari hatte seinen Vorschlag dem Sicherheitsrat zugestellt, nachdem die gut einjährigen Gespräche nicht zur Annäherung der diametral entgegengesetzten Standpunkte Belgrads und Pristinas geführt haben.

    Ganz anders hingegen die Kommentare aus Pristina. Der Kosovo befinde sich an der Schwelle zur Unabhängigkeit, erklärte der Kosovo-Präsident Fatmir Sejdiu. Diese Option würde genügend Unterstützung für eine Abstimmung im Weltsicherheitsrat haben, sagte Sejdiu nach seiner Rückkehr aus New York, wo er der Sitzung des Sicherheitsrates zwar beiwohnte, allerdings wegen dem Widerstand Serbiens und Russlands nicht das Wort ergreifen durfte. Das Kosovo-Parlament unterstützte am heutigen Donnerstag in einer Erklärung den Vorschlag Ahtisaaris zusätzlich. (APA)

    so unterschiedlich können die wahrnehmungen sein.... 8O :idea:

  4. #2664
    Avatar von sitcho

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    wann wird wieder darüber verhandelt?, hab mal irgendeinen Artikel gelesen, kann ihn aber ned finden, darin stand:

    Jede Verhandlung kostet 3 Millionen Euro !!!

    Das nennt mann Geldverschwendung und nicht Aufbau oder Vormierung einer Regierung.

    Naja für 3 Millionen können wenigstens ein paar Kinder satt werden....

  5. #2665
    cro_Kralj_Zvonimir
    Zitat Zitat von sitcho
    wann wird wieder darüber verhandelt?, hab mal irgendeinen Artikel gelesen, kann ihn aber ned finden, darin stand:

    Jede Verhandlung kostet 3 Millionen Euro !!!

    Das nennt mann Geldverschwendung und nicht Aufbau oder Vormierung einer Regierung.

    Naja für 3 Millionen können wenigstens ein paar Kinder satt werden....
    Die Politiker üssen ja versorgt werden und die arme Bevölkerung halt eben nicht!!

  6. #2666
    Avatar von sitcho

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    93
    Egal wo mann hinsieht, diese Sch... Politiker Vo...., beklauen dieBürger, der Eine sanft der andere radikal. Es werden wieder neue Dienstfahrzeuge für Kostunica gebraucht, laut Interview werden die nur freundlicher weise ausgetauscht, Portokasse lässt grüßen :?

  7. #2667
    Avatar von Grobar

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    Zitat Zitat von sitcho
    Egal wo mann hinsieht, diese Sch... Politiker Vo...., beklauen dieBürger, der Eine sanft der andere radikal. Es werden wieder neue Dienstfahrzeuge für Kostunica gebraucht, laut Interview werden die nur freundlicher weise ausgetauscht, Portokasse lässt grüßen :?
    Ach die machen das schon richtig.
    Kopf hoch.
    Das wird schon.

  8. #2668
    Avatar von skenderbegi

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    Kosovo – Die Entdeckung der Langsamkeit
    05.04.2007 | 18:29 | HELMAR DUMBS (Die Presse)

    Russland und Serbien setzen auf Verzögerungs-
    taktik. Dahinter könnte ein eiskaltes Kalkül stecken.


    Das Lieblingsbuch der Regierungen in Moskau und Belgrad ist offensichtlich „Die Entdeckung der Langsamkeit“: Der UN-Sicherheitsrat solle eine Art Klassenfahrt in den Kosovo machen, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen, wünscht Russland. Ein Vorschlag, der sich nahtlos in das seit Monaten gepflegte System serbischer und russischer Verzögerungstaktik fügt, und dem, wie es aussieht, einmal mehr entsprochen werden wird.
    Seit dieser Woche liegt das Schicksal der UN-verwalteten Provinz, nominell Teil Serbiens, in Händen des Sicherheitsrats. Dem hat Sondervermittler Marti Ahtisaari eine „überwachte Unabhängigkeit“ vorgeschlagen. Mehr als ein Jahr haben er und Vize Albert Rohan versucht, die Konfliktparteien einander näher zu bringen.



    Drei Rettungsringe für Serbien

    Nicht in der Gretchenfrage des Status, da waren die Positionen Serbiens (substanzielle Autonomie) und der Kosovo-Albaner (Unabhängigkeit) unversöhnlich. Aber in Detailfragen, die sich überwiegend um einen möglichst umfassenden Schutz der mehr als 100.000 verbliebenen Kosovo-Serben drehten – und zwar in einem unabhängigen Kosovo, das war allen Verhandlungspartnern klar.

    Doch Serbien gibt den Kosovo noch nicht verloren und sieht dabei drei mögliche Rettungsringe:
    Veto Moskaus im UN-Sicherheitsrat: Russland drückt sich um klare Aussagen, taktisch verständlich. Bisher gilt, dass man nur eine Lösung akzeptiert, die für Belgrad und Pristina annehmbar ist. Dies mit „Veto“ zu übersetzen, wäre aber gewagt. Wird es Moskau auf Konfrontation mit den USA, die vehement Kosovos Unabhängigkeit wollen, ankommen lassen?

    Dagegen spricht, dass Kosovo für Moskau geringe Primär-Bedeutung hat, und das Gerede von den „slawischen Brüdern“ vor allem eines ist: Gerede. Den selbstlosen Verteidiger der UN-Charta nimmt sich Russland wohl selbst nicht ab, ebenso wird niemand in Moskau ernsthaft fürchten, der Westen werde nach der Lösung der Kosovo-Frage die Trennung Tschetscheniens von Russland betreiben. Moskau und Washington haben gewichtigere Konfliktthemen: Irans Atomprogramm, das US-Raketenabwehrsystem. Hier wäre Kosovo Verhandlungs-Masse, Russland könnte sich eine Stimmenthaltung abkaufen lassen.

    Für ein Veto spricht jedoch Präsident Putins Versuch, Russland als Großmacht, die man nicht übergehen kann, auferstehen zu lassen. Den Westen zu piesacken, wo es geht, passt da gut ins Kalkül.
    •Fehlende Mehrheit im Sicherheitsrata Belgrad auf Moskau eben nicht zu 100 Prozent vertrauen kann, rücken abseits der Vetomächte Russland und China, das lautstark schweigt, die zehn nichtständigen Ratsmitglieder ins Bild: Ohne zumindest neun „Ja“-Stimmen gibt es keine Resolution. Belgrad wirft also alle diplomatischen Kräfte in den Ring, um die „Kleinen“ auf seine Seite zu ziehen. Freilich betreibt auch Pristina eifrig Lobbying.

    Italien und Belgien gelten als sichere Bank Pristinas, in Panama und Katar können die USA in diese Richtung wirken. Die Slowakei redet Belgrad das Wort, das auch auf Südafrika und Ghana hofft und sie heftig umwirbt. Bleiben Peru, Republik Kongo und Indonesien, das sich, obwohl muslimisch, noch nicht für die Albaner deklariert hat.
    •Verzögerung und Gewaltausbruch: Je länger sich eine Lösung hinzieht, desto größer ist die Gefahr von Unruhen seitens der Kosovo-Albaner. Das muss gar nicht gesteuert sein, bei einer Arbeitslosigkeit von 60 Prozent gibt es Unzufriedene genug. Belgrad und Moskau könnte ein teuflisches Kalkül leiten: So lange auf Verzögerung zu setzen, bis es Gewalt-Eruptionen gibt, ein PR-Desaster für die Wünsche der Albaner. Leidtragende wären einmal mehr Kosovos Serben.

    Ob Kosovos Unabhängigkeit der Region tatsächlich Stabilität bringt, ist offen. Das Hinausschieben einer Lösung bis zum Sankt Nimmerleinstag ist aber ohne Zweifel ein Garant für Chaos und Instabilität.

    wie schon mehrmals erwähnt ist alles ein taktisches spiel von seiten der russen....
    und immer noch verhält sich die serbische politik so alles ginge ihr nur um kosova als land (boden) statt um die serbischen bürger kosovas....
    dazu passt bestens das die serbische politik noch nicht geschafft hat eine regierung zu bilden.
    es sieht dort danach aus als würde neu-wahlen geben....

    und meine befürchtungen von einer kooalition zwischen dss und srs möglich werden könnte....

  9. #2669

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    :?

  10. #2670
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Boban_der_Echte
    :?
    Athisaari: Serbien muss Standpunkt zum Kosovo ändern
    zurückSerbien müsse seinen Standpunkt zum Kosovo ändern, sollte es tatsächlich Mitglied der EU werden wollen. Das sagte der UNO-Sonderbeauftragte für das Kosovo, Martti Ahtisaari, der slowenischen Tageszeitung "Delo" (Freitag-Ausgabe).

    Er wiederholte seinen Standpunkt, dass die von ihm vorgeschlagene überwachte Unabhängigkeit für das Kosovo die "einzige Alternative" sei. "Kosovo kann kein Teil Serbiens mehr sein." Die Albaner, die mehr als 90 Prozent der Bevölkerung in der Provinz stellten, würden das einfach nicht wünschen.

    Hoffen auf Resolution im Juni
    Befürchtungen, dass die Kosovo-Lösung einen globalen Präzedenzfall schaffen könnte, wies der finnische Ex-Präsident erneut zurück. Das Kosovo sei "ein Fall für sich" und ein "einzigartiger Fall", so Ahtisaari in serbischen Medien unter Verweis auf das Regime von Slobodan Milosevic und die Folgen davon.
    Er äußerte die Hoffnung, dass der UNO-Sicherheitsrat im Juni, unter dem Vorsitz der USA, eine Resolution zum Kosovo verabschieden wird. Russland sei in der Kontaktgruppe ein "konstruktives Mitglied". Er bezweifle, dass Moskau im Sicherheitsrat ein Veto einlegen werde.

    Serbien hofft auf Ausbleiben von Machtwort
    Angeblich soll nächste Woche ein Entwurf einer Kosovo-Resolution im US-Senat behandelt werden, der Ahtisaaris Plan unterstützt. Belgrad geht indes weiter davon aus, dass der UNO-Sicherheitsrat für die Fortsetzung der Gespräche zwischen Serben und Albanern stimmen werde.

    quelle orf.at

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