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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.568 Aufrufe

  1. #2671
    Avatar von Grobar

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    Abchasien-Status von Kosovo-Lösung abhängig - Russlands Sonderbotschafter

    NEW YORK, 11. April (RIA Novosti). Der Status von Abchasien, einer abtrünnigen Teilrepublik von Georgien, soll anhand der Kosovo-Regelung bestimmt werden.

    Das sagte der russische Sonderbotschafter Wladislaw Tschernow.

    Damit reagierte er auf den Appell des abchasischen Außenministers Sergej Schamba, der am Dienstag den UN-Sicherheitsrat aufgefordert hatte, Abchasien als einen unabhängigen Staat anzuerkennen
    http://de.rian.ru/world/20070411/63455372.html


    Kosovo-Behörden gegen russischen Vorschlag zum Einsatz von UN-Beobachtern vor Ort

    BELGRAD, 10. April (RIA Novosti). Die Behörden der Kosovo-Provinz sehen keine Notwendigkeit, eine Sonderdelegation von UN-Beobachtern zur Analyse der Situation vor Ort auf Vorschlag Russlands zu entsenden.

    Das sagte Ulpiana Lama, Sprecherin der provisorischen Regierung der Kosovo-Autonomie, am Dienstag in Pristina. "Die UN-Mission könnte nur den in den letzten acht Jahren im Kosovo erzielten Fortschritt bestätigen", sagte sie nach einem Treffen der Kabinettsmitglieder mit ausländischen Diplomaten im Kosovo. Dabei betonte die Sprecherin, dass der Grad der Veränderungen in der Region nur im Vergleich zum Stand von 1999, nicht aber im Vergleich zu anderen Ländern in der Balkan-Region und im übrigen Europa bestimmt werden könnte.
    http://de.rian.ru/world/20070410/63434956.html

  2. #2672
    Avatar von skenderbegi

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    Idee

    © 2007 APA/EPA
    Die kosovarische Fahne
    Politik

    Vorschlag Ahtisaaris im Kosovo mehrheitlich unterstützt
    Der Status-Vorschlag des UNO-Vermittlers für den Kosovo, Martti Ahtisaari, wird in der UNO-verwalteten südserbischen Provinz mehrheitlich unterstützt. Eine von UNO-Entwicklungsprogramm (UNDP) im März durchgeführte Umfrage legte an den Tag, dass 57 Prozent der Albaner und Nicht-Serben den Vorschlag Ahtisaaris, der eine international überwachte Unabhängigkeit des Kosovo vorsieht, unterstützen. 82 Prozent der Serben sind dagegen.

    Die albanische Volksgruppe macht etwa 90 Prozent von etwa zwei Millionen Einwohnern des Kosovo aus. Im Falle einer vom Weltsicherheitsrat verkündeten Unabhängigkeit des Kosovo würden zehn Prozent der Serben die Provinz verlassen, weitere 30 Prozent sind noch unentschlossen.

    Die Umfrage legte eine sinkende Zufriedenheit mit der UNO-Mission (UNMIK) und den Provinz-Institutionen an den Tag. Nur 26 Prozent der Befragten waren im März mit der Arbeit der UNMIK zufrieden, 30 Prozent mit der Regierung und 31 Prozent mit dem Kosovo-Parlament. Die UNMIK-Beliebtheit hat somit den niedrigsten Stand in den letzten zwei Jahren erreicht, stellte das UNDP fest.

    Die UNDP-Umfragen werden im Kosovo regelmäßig seit 2002 durchgeführt. Die jüngste Umfrage, deren Ergebnisse am Donnerstag publik gemacht wurden, zeigte, dass 50 Prozent der Befragten mit der politischen Entwicklung und 76 Prozent mit der wirtschaftlichen Entwicklung in der Provinz unzufrieden sind. Die Protestbereitschaft wegen Wirtschaftsproblemen ist seit Dezember 2006 von 43 auf 46 Prozent angestiegen, zeigte die Umfrage, im Rahmen welcher 851 Albaner, 206 Serben und 192 Angehörige anderer Volksgruppen befragt wurden.

    Donnerstag, 12. April 2007

  3. #2673
    Avatar von Grobar

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    Delegation der UNO reist in den Kosovo

    Mission erfolgt auf Wunsch Moskaus.

    Belgrad. Eine Sonderdelegation des Weltsicherheitsrats wird am 25. und 26. April nach Belgrad kommen und im Anschluss in den Kosovo reisen. Die Mission wird laut der serbischen Presseagentur Tanjug vom belgischen Botschafter bei den Vereinten Nationen, Johan Verbeke, angeführt werden.

    Die Entsendung einer UN-Sonderdelegation war im März vom russischen UNO-Botschafter Witali Tschurkin vorgeschlagen worden. Die Mission soll sich unter anderem über die demokratischen Standards in der südserbischen Provinz informieren. Der Kosovo wird seit Juni 1999 von der UNO verwaltet.
    http://www.wienerzeitung.at/DesktopD...wzo&cob=279670

    Gusenbauer fordert Konsenslösung für Kosovo

    Bundeskanzler Gusenbauer kooperiert mit dem serbischen Präsidenten Tadic bei der Suche nach einer Lösung für den Kosovo-Status, die auch für Belgrad annehmbar wäre. Dies bestätigte der Sprecher des Kanzlers, Stefan Pöttler, am Samstag der APA.

    Es gehe darum, die Grundessenz des Plans des UNO-Sonderbeauftragten Ahtisaari umzusetzen, aber zugleich eine Lösung zu finden, die sowohl für Pristina als auch Belgrad gut sei, sagte er zuvor der Nachrichtenagentur Reuters am Freitag. Das von Reuters in diesem Zusammenhang verwendete Wort "Unabhängigkeit" sei von Gusenbauer jedoch nicht verwendet worden, stellte Pöttler klar. Laut Reuters sagte Gusenbauer, dass mit Belgrad an einer Lösung gearbeitet werde, die dem Kosovo eine Unabhängigkeit gewähren würde, die auch für Belgrad akzeptabel wäre.
    http://www.kleine.at/nachrichten/pol...06150/index.do

  4. #2674

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    'Laut Reuters sagte Gusenbauer, dass mit Belgrad an einer Lösung gearbeitet werde, die dem Kosovo eine Unabhängigkeit gewähren würde, die auch für Belgrad akzeptabel wäre.'

    Belgrad und arbeiten? Etwas ganz neues.

    Und wenn man es seit einem Jahr Verhandlungen noch nicht geschafft hat, eine für Belgrad akzeptable Lösung zu finden, wird man es jetzt auch nicht mehr.

  5. #2675
    Avatar von skenderbegi

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    Reden dankes thread für amerika...

    USA wollen Unabhängigkeit Kosovos anerkennen
    Gusenbauers Berater: "Gangbare Lösung"
    Von WZ Online / APA

    Die USA würden in jedem Fall die Unabhängigkeit des Kosovo anerkennen - selbst wenn der UNO-Sicherheitsrat keine entsprechende Resolution verabschieden sollte. Dies sagte der US-Außenstaatssekretär Nicholas Burns im Laufe einer Debatte im Kongress-Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten.
    Bernhard Wrabetz, der außenpolitische Berater von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, bezeichnete die vom UNO-Sonderbeauftragten Martti Ahtisaari vorgeschlagene international überwachte Unabhängigkeit für den Kosovo als "gangbare Lösung".

    Washington werde die Unabhängigkeit des Kosovo auch anerkennen, sollte diese von den kosovo-albanischen Behörden einseitig ausgerufen werden, hieß es in Berichten serbischer Medien am Dienstag. Entsprechende Hinweise hatte es von hochrangigen amerikanischen Diplomaten bereits mehrmals gegeben.

    Gusenbauers Berater Wrabetz bezeichnete am Dienstag den Ahtisaari-Vorschlag als "ausgewogene Grundlage". Dies habe der Kanzler dem serbischen Präsidenten Boris Tadic auch bei allen Gesprächen mitgeteilt.

    Zudem seien für den Kanzler folgende Punkte wichtig: Der UN-Sicherheitsrat müsse eine rasche Entscheidung treffen und die "richtigen Schlüsse" aus dem Ahtisaari-Vorschlag ziehen.

    Der Eindruck einer Demütigung Serbiens bei der Lösungssuche müsse vermieden werden. Serbien sei ein zentraler Faktor für die regionale Entwicklung und Stabilität und eine positive Entwicklung sei im "höchsten Interesse" Österreichs. Als zentral und entscheidend betrachte Gusenbauer die europäische Perspektive Serbiens, betonte Wrabetz. Österreich werde sich dafür einsetzen, dass diese Perspektive realisiert werde.

    Dienstag, 17. April 2007

    bitte nicht verschieben den thread das ist ein dankes thread...

  6. #2676
    Avatar von skenderbegi

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    USA wollen Kosovo-Unabhängigkeit anerkennen

    17.04.2007 | 16:32 | (APA)

    APA (epa)

    Die USA würden in jedem Fall die Unabhängigkeit des Kosovo anerkennen - selbst wenn der UNO-Sicherheitsrat keine entsprechende Resolution verabschieden sollte. Dies sagte US-Außenstaatssekretär Burns. Washington werde die Unabhängigkeit des Kosovo auch anerkennen, sollte diese von den kosovo-albanischen Behörden einseitig ausgerufen werden, hieß es in den Berichten.

    Die Reaktion aus Serbien ließ nicht lange auf sich warten. Belgrad werde jede Anerkennung der Unabhängigkeit der Provinz "vollständig als Null und Nichtig" zurückweisen, da dies eine direkte Einmischung in innere Angelegenheiten Serbiens darstellen würde, teilte die Regierung Kostunica in einer Aussendung mit. In der weiterhin geltenden UN-Resolution vom Juni 1999 seien die Staatssouveränität und die Gebietseinheit Serbiens hinsichtlich des Kosovo "explizit" bestätigt worden, ließ die Kostunica-Regierung mitteilen.

    Auch Moskau reagierte umgehend: Den USA sei der russische Standpunkt, dass es eine legitime und haltbare Lösung für den künftigen Status des Kosovo ohne die Zustimmung beider Seiten (Belgrad und Pristina) nicht zu finden sei, gut bekannt, wurde ein hoch rangierter russischer Diplomat zitiert.

    Im Weltsicherheitsrat wurde Anfang des Monats die Debatte über den Lösungsvorschlag des UNO-Vermittlers für den Kosovo, Ahtisaari, aufgenommen. Der finnische Ex-Präsident setzte sich für eine Unabhängigkeit des Kosovo unter internationaler Aufsicht ein. Belgrad widersetzt sich diesem Vorschlag vehement und hofft auf ein russisches Veto.

    Auf Vorschlag des russischen UN-Botschafters Witali Tschurkin soll eine Delegation des Weltsicherheitsrates nächste Woche erneut Belgrad und Pristina besuchen, bevor die Debatte im Weltsicherheitsrat fortgesetzt wird.

    (APA)

  7. #2677
    Avatar von skenderbegi

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    Plassnik, Lawrow und Hu am Mittwoch in Belgrad
    Außenministerin: Status quo im Kosovo "nicht haltbar"
    Wien - Außenministerin Ursula Plassnik reist am Mittwoch nach Belgrad, wo sie mit der serbischen Staats- und Regierungsspitze Gespräche führen wird. Auf dem Programm stehen unter anderem Treffen mit Präsident Boris Tadic, Ministerpräsident Vojislav Kostunica und Außenminister Vuk Draskovic, teilte das Außenministerium in einer Aussendung am Dienstag mit.


    Plassnik kommt übrigens inmitten sehr intensiver diplomatischer Aktivitäten nach Serbien. In Belgrad werden am Mittwoch auch der russische Außenminister Sergej Lawrow und der chinesische Vize-Premier Hui Liangyu weilen. Im Mittelpunkt der Gespräche steht der Kosovo. Belgrad erhielt die Unterstützung Moskaus für die Bemühungen um eine Fortsetzung der Kosovo-Gespräche. Ähnliche Unterstützung erhofft sich Belgrad auch von China.

    Österreich unterstützt Ahtisaari-Plan

    Plassnik wies auf die "unverändert klare Unterstützung Österreichs für die Vorschläge des UNO-Sonderbeauftragten Martti Ahtisaari" hin. Ahtisaari setzt sich in seinem an den UNO-Sicherheitsrat unterbreiteten Vorschlag für eine internationale überwachte Unabhängigkeit des Kosovo ein. Belgrad widersetzt sich diesem Vorschlag vehement und will von einer Loslösung der seit 1999 von der UNO verwalteten südserbischen Provinz nichts wissen.

    Gerade in der jetzigen kritischen Phase des Statusprozesses zum Kosovo sei es wichtig, engagiert zu bleiben, sagte Plassnik. Der Status quo sei "nicht haltbar". "Wir wollen und brauchen Klarheit", sagte die Außenministerin im Parlament und fügte hinzu: "Das letzte Statusproblem des Balkans muss im Interesse seiner Bewohner und aller seiner Volksgruppen rasch gelöst werden. Die Region braucht Stabilität und die Möglichkeit, sich mit voller Kraft dem europäischen Reformkurs widmen zu können. Dafür werden wir uns gemeinsam weiterhin mit unseren Partnern hartnäckig einsetzen".

    Plassnik nimmt an der dritten Ministerkonferenz des Donauraum-Kooperationprozesses teil. Das politisch-wirtschaftliche Gremium wurde im Juni 2001 als österreichisch-rumänische Initiative ins Leben gerufen. Die erste Ministerkonferenz fand im Mai 2002 in Wien statt, die zweite im Juli 2004 in Bukarest. Die Hauptaufmerksamkeit gilt sechs "Dimensionen" : Wirtschaft, Schifffahrt, Umwelt, Fremdenverkehr, Kultur und subregionale Zusammenarbeit. (APA)

  8. #2678

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    Ob es was nützt weiss ich nicht.

  9. #2679
    Rehana
    Ach so früh? Wooww die anderen Länder waren aber schneller glaub ich

  10. #2680

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    Wart es ab bis sie euch im Gegenzug dafür mit Army Kasernen und Radar Stationen zupflastern.

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