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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.345 Aufrufe

  1. #2731
    Luli
    Im Kampf um ihre Unabhängigkeit setzen die Kosovo-Albaner auf ihre Freundschaft mit Amerika.



    Bill Clinton begrüßt jeden, der aus Richtung Flughafen in die Stadt kommt. Das Plakat mit dem acht Meter hohen winkenden, früheren US-Präsidenten hängt an einer zwölfstöckigen Hauswand hoch oben über dem Bill-Clinton-Boulevard in Prishtina, der Hauptstadt des nach Unabhängigkeit von Serbien strebenden Kosovo. Der Polizist, der unten auf dem Boulevard den Verkehr regelt, trägt eine Mütze, die einer New Yorker Polizeiuniform der 1920er Jahre nachempfunden ist. Am Zaun gegenüber klebt ein Plakat zum amerikanischen Thanksgiving-Day vom vergangenen Jahr: "Thank you, America!"

    Dass in einer Stadt mit überwiegend moslemischer Bevölkerung eine derartige USA-Begeisterung herrscht und eine zentrale Verkehrsader an einen amerikanischen Präsidenten erinnert, ist weltweit wohl einmalig. In Bill Clintons Amtszeit fielen im März 1999 die ersten NATO-Bomben auf jugoslawische Ziele – 78 Tage später war der Kosovo-Krieg beendet und der Vertreibung der Kosovo-Albaner durch serbische Truppen Einhalt geboten.

    Andere Straßen wurden nach Kriegsende eilig nach kaum bekannten albanischen Freiheitskämpfern, Politikern und Schriftstellern benannt; selbst die Taxifahrer der Stadt können nichts damit anfangen. Statt dessen orientieren sie sich sich an Landmarken wie Moscheen, Banken oder Geschäften. Das kann das Restaurant "California" sein oder die Konditorei "Boston", die Cafés "Dallas" oder "Manhattan", die Buchhandlung "Harvard", der Supermarkt "Alaska" oder die Boutique "Hillary" am Bill-Clinton-Boulevard.

    Die Albaner lieben uns, sagt Robert Curis, der seit 2001 im Kosovo arbeitet. "Ich kann hier einfach nichts falsch machen. Wenn ich mal zu schnell fahre, drückt die Polizei ein Auge zu, nur weil ich Amerikaner bin." Curis ist Dekan der American University in Kosovo (AUK), die seit 2003 Kurse in Wirtschaft, Management und anderen gefragten Fachrichtungen durchführt.

    "Die Amerikaner sind unsere Freunde", sagt Faik Fazliu, "sie waren schon immer auf der Seite der Albaner." Fazliu, damals 22, hat noch in den letzten Kriegswochen ein Bein verloren. Jetzt ist er Vorsitzender der Vereinigung von Kriegsveteranen und Kriegsversehrten der aufgelösten kosovarischen "Befreiungsarmee" UÇK. "Schon 1998 erhielt die UÇK die meisten ihrer Waffen aus den USA", erinnert sich Fazliu. US-Albaner unterstützten die UÇK, indem sie in den USA Waffen vom Sturmgewehr bis zum Granatwerfer kauften – im großen Stil und völlig legal. Die Waffen wurden über Albanien ins Kosovo geschafft. Nach Kriegseintritt betrieben die Amerikaner in Albanien Ausbildungslager für die Kämpfer der UÇK.





    http://www.cafebabel.com/de/article.asp?T=A&Id=2447[/img]

  2. #2732

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    33

    USA "in jedem Fall" für unabhängigen Kosovo

    http://www.nachrichten.at/politik/au...dcc419910a66a5

    USA "in jedem Fall" für unabhängigen KosovoWASHINGTON. Während der UN-Sicherheitsrat über die Zukunft des Kosovo berät, haben sich die USA klar positioniert: Washington wird die Unabhängigkeit der südserbischen Provinz anerkennen.

    Dies gelte in jedem Fall, sagte US-Außenstaatssekretär Burns - also auch, wenn Pristina die Unabhängigkeit von Belgrad einseitig erklärt oder der UN-Sicherheitsrat keine Resolution für einen unabhängigen Kosovo beschließen sollte.

    Serbiens Regierung reagierte umgehend: Man werde jede Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovo als "Null und Nichtig" zurückweisen, da dies eine Einmischung in serbische Angelegenheiten sei. Russlands Regierung erinnerte an ihren Standpunkt, dass eine legitime und haltbare Lösung für den Kosovo nur mit Zustimmung Belgrads und Pristinas möglich sei.

    Seit Monatsbeginn debattiert der UN-Sicherheitsrat über den Kosovo-Lösungsvorschlag von Martti Ahtisaari, der eine überwachte Unabhängigkeit vorsieht. Belgrad widersetzt sich dem Plan und hofft auf ein russisches Veto.

    In Serbien sorgte unterdessen ein Interview mit Bundeskanzler Alfred Gusenbauer für Aufregung: Gusenbauer hatte gesagt, er kooperiere mit Serbiens Präsidenten Boris Tadic in der Suche nach einer Kosovo-Lösung. Tadics Berater Leon Koren trat daraufhin zurück, weil Tadics Team ohne sein Wissen Kosovo-Verhandlungen führe, wie er sagte.

    vom 18.04.2007

  3. #2733
    Avatar von Südslawe

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    Beide Threads darüber wurden zusammengefügt.

  4. #2734

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    11.391

    Reden

    Zitat Zitat von Lepoto Beitrag anzeigen
    schau, schau....ich wusste es doch. es gibt auch solche die es sehen.

    pech ist allerdings, dass es aus der arschkriecherei kein zurück mehr gibt. wenn man sich einmal auf diese weise mit den amis einlässt, gibt's kein zurück mehr.

    insofern, viel spass beim kriechen (obwohl es für manche echt leid tut)
    die albaner haben den westen als partner gewählt (USA/EU), die serben wollen lieber östliche demokratie einführen und kriechen den russen und chinesen ganz tief in den "After"!

    ob die serben je aus dem russisch-chinesischen "Arsch" rauskommen können, ist eine andere Frage.

    vielleicht will mein ein slawischen pakt in die welt rufen, gegen den westen und die nato....

  5. #2735
    Avatar von Zurich

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    Zitat Zitat von drenicaku Beitrag anzeigen
    die albaner haben den westen als partner gewählt (USA/EU), die serben wollen lieber östliche demokratie einführen und kriechen den russen und chinesen ganz tief in den "After"!

    ob die serben je aus dem russisch-chinesischen "Arsch" rauskommen können, ist eine andere Frage.

    vielleicht will mein ein slawischen pakt in die welt rufen, gegen den westen und die nato....
    Ich bin eigentlich mehr dafür, dass sich die Serben an den Westen sehen!!!

    Dennoch muss ich dir was sagen, was ich bis jetzt aus zahlreichen Dokus gehört habe und sonst viel darüber gelesen habe:
    China und Russland haben weltweit das stärkste bzw. das zweitstärkste Wirtschaftswachstum der Welt. Mit der besseren wirtschaflichen Lage gewinnen sie in der Welt wieder Langsam an alter Macht. Viele Experten sind überzeugt, China wird spätestens im Jahre 2020 die USA an der Weltspitze ablösen, und ca. 2025 Russland sie wieder vom 2. Platz.
    Manche Experten sehen sogar für Indien eine stakre Zukunft!

    Die Macht-Verhältnisse auf der Welt ändern sich langsam. Aber momentan sind es noch immer die USA, das einzige Land, welches sich über die UNO stellt und UNO-Relgen (und Regeln anderer int. Organisationen) nicht respektiert.

  6. #2736

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    11.391
    mit dem unterschied, dasss die chinesen/russen innere konflikte haben und die ami´s nicht.

    sobald es so sein könnte, muss man die dortigen völker aufheizen und alles geht hinunter.

  7. #2737
    Avatar von Zurich

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    18.089
    Nur dass das grosse China und Russland nun mal nicht wie Jugoslawien sind, wo man die Völker einfach so von Aussen anheizen kann.

  8. #2738

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    ach ja, denke nur an die kaukasus völker, die wollen nur waffen.
    und genauso ist es in china mit den ganzen provinzen.

  9. #2739
    Avatar von skenderbegi

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    11.086

    Idee

    Zitat Zitat von Zurich Beitrag anzeigen
    Ich bin eigentlich mehr dafür, dass sich die Serben an den Westen sehen!!!

    Dennoch muss ich dir was sagen, was ich bis jetzt aus zahlreichen Dokus gehört habe und sonst viel darüber gelesen habe:
    China und Russland haben weltweit das stärkste bzw. das zweitstärkste Wirtschaftswachstum der Welt. Mit der besseren wirtschaflichen Lage gewinnen sie in der Welt wieder Langsam an alter Macht. Viele Experten sind überzeugt, China wird spätestens im Jahre 2020 die USA an der Weltspitze ablösen, und ca. 2025 Russland sie wieder vom 2. Platz.
    Manche Experten sehen sogar für Indien eine stakre Zukunft!

    Die Macht-Verhältnisse auf der Welt ändern sich langsam. Aber momentan sind es noch immer die USA, das einzige Land, welches sich über die UNO stellt und UNO-Relgen (und Regeln anderer int. Organisationen) nicht respektiert.
    eigentlich bist dafür das serbien mit dem westen geht aber da du denkst die wirtschaftliche lage sich ändern wird ist somit serbien der zeit voraus...

    das china wirtschaftlich nicht schlecht dasteht gehe mit dir ein.
    was auch kein wunder ist bei 1,3 milliarden menschen....

    man bedenke nur in amerika besitzen 790 bürger von 1000 ein auto in china 22 bürger von 1000 .!!!!!

    aber ist lustig zu hören das du soweit gehst und china als demokratie bezeichnest???

    oder russland nach den bildern und den erreignissen der letzten monate???

    ja wie gut es die einen serbischen bürger es doch können alles so zu drehen und sich so auf dem weg der gerechten sehen...!!!


    und bitte zürich wenn irgendwas weis was wir nicht wissen so lass es uns auch wissen aber dafür solltest quellen liefern.....

  10. #2740
    Avatar von skenderbegi

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    Idee

    Gefährliche Bruderliebe und ein letzter Weckruf
    Eine Kosovo-Lösung außerhalb des Sicherheitsrats wäre ein letzter Ausweg. Verlieren würden dabei aber alle.

    Auch wenn Burns nun so manches doch nicht gesagt haben will. Eines ist sicher: Die USA sind fest entschlossen, den Kosovo in die Unabhängigkeit zu führen – auf die eine oder die andere Art. Sollte innerhalb der UNO keine Lösung gefunden werden, müsse man sich „Alternativen“ überlegen, war schon im Jänner von hohen Beamten des State Departments zu hören gewesen. In Washington beschäftigen sich vor allem Diplomaten mit dem Balkan, die das schon zu Zeiten Clintons getan haben. Und damals hatten die USA Partei für die von Serbien bedrängten Kosovo-Albaner ergriffen. Viele Ex-Kommandeure der kosovoalbanischen Rebellenarmee UK, die mittlerweile die Uniform gegen Maßanzüge getauscht haben, sind alte Waffenbrüder der US-Streitkräfte.

    Die Bemühungen Washingtons für einen unabhängigen Kosovo kommen freilich nicht nur aus alter Liebe zu den Albanern. Die USA wollen die lästige Angelegenheit auf dem Balkan endlich vom Tisch haben, um alle Hände frei zu bekommen für ihre eigentlichen außenpolitischen Probleme: den Nahen Osten und Afghanistan. Zwei Millionen frustrierte Kosovo-Albaner, die plötzlich eine Revolte gegen die Nato-Friedenstruppen starten, sind das Letzte, was Washington derzeit brauchen kann.

    Und Belgrad wehrt sich derzeit mit Händen und Füßen gegen eine Unabhängigkeit des Kosovo. Mit der UN-Vetomacht Russland im Rücken fühlt sich Serbiens Regierung dabei stark.
    Doch auch unter führenden Politikern in Belgrad weiß man um die Gefährlichkeit dieses Spiels. Denn Russlands Eintreten für Serbien erfolgt keineswegs nur aus slawischer Bruderliebe. Vielmehr geht es um eigene Interessen im Kaukasus (Tschetschenien, Georgien) und vor allem darum, dem Westen neue Stärke zu demonstrieren. Ist ein Deal mit Washington in Sicht, kann sich die Bruderliebe rasch in Luft auflösen. Allein zurück bliebe dann ein Serbien, das in die EU und die Nato will, Europäer und Amerikaner jedoch mit der sturen Haltung zum Kosovo verärgert hat.

    Sollten die USA die Geduld verlieren und gemeinsam mit einer Reihe europäischer Länder einen Staat Kosovo einseitig anerkennen, könnte Serbien – und auch Russland – dies nicht verhindern. Belgrad hätte aber genügend Macht, um im Norden des Kosovo für Unruhe zu sorgen.
    http://www.diepresse.com/home/meinun.../home/index.do

    Auch wenn die sozialliberalen Demokraten (DS) von Serbiens Präsidenten Boris Tadi den kompromisslosen Kosovo-Kurs von Premier Vojislav Kotunica offiziell lautstark mittragen, wird in ihren Reihen auch leise Sorge über eine zu enge Annäherung an Russland und die Abkehr vom Westen laut.
    Serbiens EU-Beitritt sei für die Partei nach wie vor das wichtigste Ziel, pflegen DS-Funktionäre im privaten Gespräch zu versichern: Kosovo habe untergeordnete Priorität.
    http://www.diepresse.com/home/politi...litik/index.do

    so an alle serbischen user da habts noch mal mit der bruderliebe ......

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