BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Erweiterte Suche
Kontakt
BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen
Benutzerliste

Willkommen bei BalkanForum - das Forum für alle Balkanesen.
Seite 333 von 493 ErsteErste ... 233283323329330331332333334335336337343383433 ... LetzteLetzte
Ergebnis 3.321 bis 3.330 von 4929

Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.240 Aufrufe

  1. #3321

    Registriert seit
    21.03.2007
    Beiträge
    248
    Zitat Zitat von dado2007 Beitrag anzeigen
    Hej Serben
    Lasst euch das nicht gefallen!
    Wenn Kosovo geteilt werden soll!
    Dann gleiches Recht für alle
    Dann soll auch Bosnien geteilt werden!
    sehe ich genau so!

  2. #3322
    Avatar von lupo-de-mare

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    11.988
    Zitat Zitat von Bog-Bodiroga Beitrag anzeigen
    sehe ich genau so!
    Auf jeden Fall hat gestern Kouchner, als neuer Französicher Aussenmnister gesagt, das Frankreich keinen selbst ernannten Kosovo Staat anerkennen wird usw.. und diese Woche fliegt er am 12. Juli nach Belgrad.

    Und was plabbern die Kosovaren Gangster, weil sie mal nach Berlin wieder mal heimlich flogen und durch die Hintertür kommen durften.

    Also das Ganze war ein Tarn Besuch bei Steinmeier, aber was die wirklich in Berlin gemacht haben, wissen wohl eher die FES Leute und andere Ganoven aus Geheimdienst Kreisen. Thaci und Sejdiu, waren heimlich in Berlin und jetzt teilt Sejdiu mit, das Steinmeier den Athassari Plan unterstützt!

    Tolle Erkenntnisse, und der wahre Grund, des Berlin Besuches wird mit so einem Geschwätz getarnt.


    Stolz verkundet, Sedju, das Steinmeier hinter dem Athasaari Plan steh. Also das weiss man ja wohl wirklich sehr lange und deshalb muss niemand nach Berlin reiseen auf Kosten des Deutschen Steuerzahlers.

    Sejdiu: Gjermania pro Ahtisarit, por kerkon rezolute te KS-se

    erguar me: 08/07/2007 - 16:24
    • Sejdiu tha se ministri Shtanmajer ka rikonfirmuar qendrimin e tij ne mbeshtetje te pakos se Ahtisarit, por ka kerkuar qe vendimi te kaloje permes nje rezolute ne KS.

    Presidenti i Kosoves, Fatmir Sejdiu eshte kthyer sot nga vizita ne Gjermani ku ai bashke me kreun e Partise Demokratike, Hashim Thacin jane pritur ne nje takim dhe nga ministri i jashtem gjerman, Frank-Valter Shtanmajer. Presidenti kosovar tha se ministri Shtanmajer ka rikonfirmuar qendrimin e tij ne mbeshtetje te pakos se Ahtisarit, por ka kerkuar qe vendimi te kaloje permes nje rezolute ne Keshillin e Sigurimit.

    Ndersa paralajmerohet nje proces i ri negociues, Sejdiu tha se pala kosovare nuk ka asnje kerkese zyrtare per vazhdimin e negociatave lidhur me statusin, nderkaq ne rast te nje kerkese te tille nga bashkesia nderkombetare ai tha se vendimi do te merret ne Ekipin e Unitetit. “Per Kosoveen eshte me rendesi qe negociatat ne lidhje me ceshtjen e statusit per pavaresine e Kosoves kane perfunduar, pavaresia e Kosoves eshte e panegociueshme”, tha presidenti Sejdiu, duke rikujtuar se nese procesi sterzgjatet atehere do te kerkohen rruge alternative per te vendosur statusin e Kosoves. (Europa e Lire)

    http://balkanweb.com/sitev4/index.ph...ate=Vlereso%21

  3. #3323
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.086

    Idee

    USA fordern UN-Resolution zum Kosovo binnen eineinhalb Wochen

    UNO-Generalsekretär warnt vor Aufschub der Kosovo-Statusfrage - Ban: Geschlossenheit und Führungsstärke der EU wichtig

    Brüssel/New York - Nach neuen Beratungen des UN-Sicherheitsrats über den künftigen völkerrechtlichen Status des Kosovo haben die USA eine Lösung binnen eineinhalb Wochen gefordert. "Wir werden mit unseren Kollegen daran arbeiten, diese Woche eine Resolution zu präsentieren", sagte der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Zalmay Khalizad, am Montag (Ortszeit) nach Beratungen im UN-Sicherheitsrat in New York. Innerhalb der kommenden Woche müssten die 15 Sicherheitsratsmitglieder dann über die Resolution entscheiden.
    Die USA hatten gemeinsam mit Großbritannien und Frankreich dem Sicherheitsrat bereits drei Resolutionsentwürfe für eine Unabhängigkeit des Kosovo unter internationaler Aufsicht erfolglos vorgelegt. Die Vetomacht Russland lehnt eine Unabhängigkeit der serbischen Provinz ab. Khalizad forderte Russland auf, sich im Streit um den künftigen Kosovo-Status zu bewegen. Washington sei bereit, Belgrad und Pristina mehr Zeit für Verhandlungen über eine kontrollierte Unabhängigkeit des Kosovo zu geben. Im Gegenzug müsse die russische Regierung "einen Schritt in die richtige Richtung machen".
    Der chinesische UN-Botschafter Wang Guangya sagte, es herrsche weiterhin Uneinigkeit in der Kosovo-Frage. "Wir brauchen mehr Zeit, um die Unstimmigkeiten im Rat zu überbrücken und die Unstimmigkeiten in der Region zu überbrücken", sagte er. Belgrad will die überwiegend von ethnischen Albanern bewohnte südserbische Provinz innerhalb seiner Grenzen belassen und wird dabei von seinem traditionellen Verbündeten Russland unterstützt.
    Ban warnt vor weiterer Verzögerung der Statuslösung
    Vor einer weiteren Verzögerung der Kosovo-Statuslösung hat UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon am Dienstag gewarnt. "Jede weitere Verzögerung oder Verlängerung dieser Frage wird nicht förderlich sein, nicht nur für ein Balkan-Land, sondern auch nicht für die gesamte Einheit der Europäischen Union", sagte Ban nach einem Treffen mit dem EU-Außenpolitik-Beauftragten Javier Solana am Dienstag in Brüssel.
    Die Kosovo-Statuslösung sei "eine der ernstesten Fragen, der wir heute gegenüberstehen", betonte der UNO-Generalsekretär. Grund dafür sei der fehlende Fortschritt bei der Umsetzung der Empfehlungen des Ahtisaari-Plans. Der Plan des UNO-Vermittlers Martti Ahtisaari sieht eine international überwachte Unabhängigkeit für die mehrheitlich von Albanern bewohnte und von den Vereinten Nationen verwaltete südserbische Provinz vor.
    Ban appellierte an die EU, Führungsstärke bei der Lösung des Kosovo-Konfliktes zu zeigen. "Die Einheit der Europäischen Union und die Führungsstärke der Europäischen Union sind jetzt von grundlegender Wichtigkeit." Als UNO-Generalsekretär werde er weiter mit allen Beteiligten diskutieren. Serbien und die Kosovo-Albaner warnte Ban vor "verfrühten, einseitigen Aktionen". Dies würde die Suche nach einer Lösung für den endgültigen Status der Provinz weiter erschweren.

    Solana betonte, die Beratungen auf Grundlage des derzeitigen Entwurfes im UNO-Sicherheitsrat seien zeitlich begrenzt. "Wir denken nicht an einen offenen Prozess ohne Ende", betonte er. (APA)
    document.getElementById('aehnlicheArtikel').src = '?page=aehnlicheArtikel&id=2953573';

  4. #3324
    Avatar von Vatrena

    Registriert seit
    16.02.2007
    Beiträge
    10.717
    Kampf um Souveränität: Neue Kosovo-Verhandlungen geplant


    Über die staatsrechtliche Zukunft der abtrünnigen südserbischen Provinz Kosovo soll noch einmal neu verhandelt werden. Der Weltsicherheitsrat ist tief gespalten.

    Über die staatsrechtliche Zukunft der abtrünnigen südserbischen Provinz Kosovo soll noch einmal neu verhandelt werden. "Sehr wahrscheinlich wird es eine gewisse Zeit Verhandlungen geben, aber der Zeitraum wird begrenzt sein", zitierten die Zeitungen in Belgrad und Pristina den Staatssekretär im US-Außenministerium, Daniel Fried. Der Weltsicherheitsrat hatte sich nach neuen Kosovo-Beratungen am Vorabend in New York tief gespalten gezeigt. Dennoch kündigte der amerikanische UN-Botschafter Zalmay Khalilzad einen neuen Resolutionsentwurf und eine Abstimmung darüber an.
    "Die nächsten sieben bis zehn Tage sind entscheidend", sagte Khalilzad vor Journalisten nach den Beratungen im höchsten UN-Gremium. Bisher hatte Russland dort als traditioneller Verbündeter Serbiens die von den USA und der EU befürwortete eingeschränkte Unabhängigkeit der fast nur noch von Albanern bewohnten Provinz abgelehnt. "Jede Resolution, die für Serbien unannehmbar ist, kann den Sicherheitsrat nicht passieren", zitierten Belgrader Zeitungen den russischen Außenminister Sergej Lawrow.
    Belgrad hatte Vorschlag des UN-Vermittlers abgelehnt
    Demgegenüber versicherte Fried nach den Medienberichten: "Am Ende des Tages wird das Kosovo unabhängig sein. Es wird unabhängig und überwacht, um die Einhaltung des Ahtisaari-Plans sicherzustellen." Der UN-Vermittler Martti Ahtisaari hatte nach einjährigen erfolglosen Verhandlungen zwischen Serben und Albanern einen Plan zur eingeschränkten Souveränität des Kosovos unter Aufsicht der EU und mit ausgesprochen starken Rechten für die serbische Minderheit vorgelegt. Die fast zwei Millionen Kosovo-Albaner hatten den Vorschlag angenommen, Belgrad hatte ihn aber strikt abgelehnt.

    Die Partei des serbischen Regierungschefs Vojislav Kostunica (DSS) hat noch einmal klargestellt, dass die geplanten Neuverhandlungen nicht eine wie auch immer geartete Unabhängigkeit des Kosovos zum Thema haben dürften. "Es gibt kein Kosovo-Problem, sondern ein Problem der Lage der albanischen Minderheit in der Republik Serbien", zitierten die Medien den DSS-Sprecher. Belgrad will die Unruheprovinz mit weit gefasster Autonomie im Staatsverband behalten. Für die Albaner kommt nur ihre Souveränität in Betracht.
    Das Kosovo wird seit Juni 1999 von den Vereinten Nationen verwaltet, nachdem Nato-Bomben die Massenvertreibung der Albaner durch serbisches Militär und Paramilitär gestoppt hatten. Seitdem sorgt die von der Nato geführte Schutztruppe Kfor für Ruhe in der Region. (mit dpa)

  5. #3325
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.086
    Eine Diktatorische Regierung wie die von Russland will die Zukunft von 2.2 Mio Europäer verbauen? Moskau braucht Zeit um den neue Resulutionsentwurf zu studieren. Inkompetente möchte Gern Rechtschaffende Regierung die so Rechtschaffend ist, dass sie morde im Ausland verübt, wie in Gorssbritanien und sich weigert Verbrächer aus zu liefern:

    http://derstandard.at/?id=2956470

    eine bessere analyse gibts nicht.......

  6. #3326
    Avatar von Vatrena

    Registriert seit
    16.02.2007
    Beiträge
    10.717
    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    Eine Diktatorische Regierung wie die von Russland will die Zukunft von 2.2 Mio Europäer verbauen? Moskau braucht Zeit um den neue Resulutionsentwurf zu studieren. Inkompetente möchte Gern Rechtschaffende Regierung die so Rechtschaffend ist, dass sie morde im Ausland verübt, wie in Gorssbritanien und sich weigert Verbrächer aus zu liefern:

    http://derstandard.at/?id=2956470

    eine bessere analyse gibts nicht.......
    Sagt wer????

    Skenderbegi oder Bora Cosic!

  7. #3327
    Avatar von Vatrena

    Registriert seit
    16.02.2007
    Beiträge
    10.717
    Neue Resolution zum Kosovo


    Im monatelangen Ringen um eine neue Resolution zum künftigen Status der südserbischen Provinz Kosovo sind die Westmächte USA, Großbritannien und Frankreich Russland erneut ein Stück entgegengekommen.

    Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Zalmay Khalilzad, sagte gestern vor Journalisten am UNO-Sitz in New York, der Entwurf der Resolution sei überarbeitet worden und werde nun mit der russischen UNO-Vertretung debattiert. Angesichts der Drohung Russlands, jede Resolution durch ein Veto zu blockieren, die eine automatische Entlassung des Kosovo in die Unabhängigkeit vorsehe, war der Entwurf der Resolution schon mehrfach überarbeitet worden.

    "Im Lichte der Verhandlungen"
    Der nunmehr ausgearbeitete Entwurf, von dem die Nachrichtenagentur AFP eine Kopie erhielt, sieht nicht mehr vor, dass der Kosovo nach der von UNO-Vermittler Martti Ahtisaari vorgeschlagenen 120-Tages-Frist automatisch die Unabhängigkeit erlangt. Stattdessen ist geplant, dass der Sicherheitsrat die Lage "im Lichte der Verhandlungen" erneut überprüfen solle.

    Ahtisaari hatte im März vorgeschlagen, dem Kosovo eine "überwachte" Unabhängigkeit in Aussicht zu stellen. Dies wird von der Regierung in Belgrad abgelehnt. Der Kosovo steht seit 1999 unter UNO-Verwaltung.

  8. #3328
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.086
    Fokus Ost-Südost | 12.07.2007

    Kosovo-Präsident Sejdiu: "Werden nicht länger Geisel des Verhandlungsprozesses sein"



    Am Rande seines Berlin-Besuchs sprach Fatmir Sejdiu im Interview mit DW-RADIO über die mühsamen Verhandlungen des Kosovo-Status, eine mögliche einseitige Unabhängigkeit und die Erwartungen an Deutschland.


    DW-RADIO/Albanisch: Herr Präsident, die Albaner haben damit gerechnet, dass der Status des Kosovo im Juli gelöst sein sollte. Aber der Prozess stockt. Geht Ihre Geduld langsam zu Ende?

    Fatmir Sejdiu: Ich sehe keinen besonderen Grund, warum Lösungen, die schon längst fällig sind, nun hinausgeschoben werden. Denn die Kosovo-Frage ist reif. Der außergewöhnlich lange und mühsame Verhandlungsprozess ist abgeschlossen. Deshalb meinen wir, dass die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, in diesem Fall des Sicherheitsrats, intensiviert werden müssen, damit es so schnell wie möglich zu einer Lösung kommt. Dies ist die Erwartung aller Bürger und der politischen Klasse des Kosovo. Es ist einfach notwendig, dass die letzte ungelöste Frage Südosteuropas richtig gelöst wird – dass Kosovo unabhängig wird.


    Wie lange sind Sie denn noch bereit, zu warten?


    Für uns ist wichtig, dass es eine gemeinsame Resolution gibt. Aber falls manche Länder, wie beispielsweise bisher die Russische Föderation, den Prozess weiterhin blockieren, dann werden wir nicht länger Geisel dieses Prozesses sein. Dann werden wir uns gezwungen sehen, alternative Wege zu wählen. Diese Wege werden in Zusammenarbeit mit den wichtigsten internationalen Mächten, die das Kosovo während des ganzen Prozesses unterstützt haben, abgestimmt.


    Bedeutet das, dass Sie einseitig ihre Unabhängigkeit erklären wollen?


    Wir betrachten dies nicht als einen einseitigen Schritt unsererseits, sondern als einen kohärenten. Das beinhaltet die internationale Anerkennung des Kosovos durch die jeweiligen Länder. Wir bestehen darauf, dass dieser Schritt in Absprache mit all jenen internationalen Partnern geschieht, die das Kosovo unterstützt haben.


    Wie sind Ihre Erwartungen an Deutschland?
    Deutschland war bisher ein sehr wichtiger Faktor. Es hat viel in Kosovo investiert, nicht nur während des Kriegs und danach, sondern auch früher. In Deutschland lebt eine bedeutende Zahl kosovarischer Bürger, die hier gut aufgenommen wurden. Deutschland hat sich auch im Rahmen der Internationalen Kontaktgruppe engagiert. Wir wünschen uns, dass es auch in der jetzigen Phase ein wichtiger Partner bleibt und Kosovo und seine Unabhängigkeit unterstützt – ohne Einschränkungen.


    Das Gespräch führte Anila Shuka
    DW-RADIO/Albanisch, 6.7.2007, Fokus Ost-Südost

  9. #3329
    Avatar von Vatrena

    Registriert seit
    16.02.2007
    Beiträge
    10.717
    Moskau sieht hinter dem neuen Kosovo-Resolutionsentwurf den Ahtisaari-Plan


    20:50|12/ 07/ 2007


    GORKI-8, 12. Juli (RIA Novosti). Der neue Resolutionsentwurf zum Kosovo verschleiert hinter den schwülstigen Formulierungen den Plan des UN-Beauftragten Martti Ahtisaari, der eine Unabhängigkeit dieser serbischen Provinz vorsieht. Das sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag im Moskauer Vorort Gorki-8. "Das Positive am Entwurf besteht darin, dass er zu weiteren Verhandlungen aufruft und keine automatische Unabhängigkeit des Kosovo voraussetzt", führte der russische Außenminister aus.
    Am Mittwoch unterbreiteten Frankreich und Großbritannien im Weltsicherheitsrat einen neuen Resolutionsentwurf, der keine automatische Unabhängigkeit des Kosovo nach viermonatlichen Verhandlungen vorsieht.
    Das Kosovo gehört seit dem Angriff der Nato im Jahre 1999 formell zu Serbien, steht jedoch unter UN-Verwaltung. Die albanische Mehrheit fordert die Unabhängigkeit der Provinz ohne Zustimmung Belgrads, was auch im Plan von Martti Ahtisaari vorgesehen ist. Die USA und die europäischen Staaten unterstützen eine international überwachte Unabhängigkeit des Kosovo. Serbien lehnt jede Form von Unabhängigkeit ab und bietet statt dessen weitgehende Autonomierechte an. Eine endgültige Entscheidung soll der UN-Sicherheitsrat fällen.
    Die USA, Frankreich und Großbritannien plädieren für eine UN-Resolution, die den Ahtisaari-Plan unterstützt. Die Vetomacht Russland kündigte an, es werde eine Lösung aber nur mit Zustimmung Serbiens mittragen.
    Der Plan des UN-Vermittlers sah vor, dass Belgrad und Pristina binnen 120 Tagen den zukünftigen Status der südserbischen Provinz vereinbaren sollen. Wenn sie keine Einigung erzielen, soll das Kosovo unabhängig werden. Im neuen Resolutionsentwurf wurde die Formulierung über die automatische Unabhängigkeit gestrichen.

  10. #3330
    Avatar von Grobar

    Registriert seit
    14.07.2004
    Beiträge
    9.644
    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Moskau sieht hinter dem neuen Kosovo-Resolutionsentwurf den Ahtisaari-Plan


    20:50|12/ 07/ 2007


    GORKI-8, 12. Juli (RIA Novosti). Der neue Resolutionsentwurf zum Kosovo verschleiert hinter den schwülstigen Formulierungen den Plan des UN-Beauftragten Martti Ahtisaari, der eine Unabhängigkeit dieser serbischen Provinz vorsieht. Das sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag im Moskauer Vorort Gorki-8. "Das Positive am Entwurf besteht darin, dass er zu weiteren Verhandlungen aufruft und keine automatische Unabhängigkeit des Kosovo voraussetzt", führte der russische Außenminister aus.
    Am Mittwoch unterbreiteten Frankreich und Großbritannien im Weltsicherheitsrat einen neuen Resolutionsentwurf, der keine automatische Unabhängigkeit des Kosovo nach viermonatlichen Verhandlungen vorsieht.
    Das Kosovo gehört seit dem Angriff der Nato im Jahre 1999 formell zu Serbien, steht jedoch unter UN-Verwaltung. Die albanische Mehrheit fordert die Unabhängigkeit der Provinz ohne Zustimmung Belgrads, was auch im Plan von Martti Ahtisaari vorgesehen ist. Die USA und die europäischen Staaten unterstützen eine international überwachte Unabhängigkeit des Kosovo. Serbien lehnt jede Form von Unabhängigkeit ab und bietet statt dessen weitgehende Autonomierechte an. Eine endgültige Entscheidung soll der UN-Sicherheitsrat fällen.
    Die USA, Frankreich und Großbritannien plädieren für eine UN-Resolution, die den Ahtisaari-Plan unterstützt. Die Vetomacht Russland kündigte an, es werde eine Lösung aber nur mit Zustimmung Serbiens mittragen.
    Der Plan des UN-Vermittlers sah vor, dass Belgrad und Pristina binnen 120 Tagen den zukünftigen Status der südserbischen Provinz vereinbaren sollen. Wenn sie keine Einigung erzielen, soll das Kosovo unabhängig werden. Im neuen Resolutionsentwurf wurde die Formulierung über die automatische Unabhängigkeit gestrichen.
    hier die Quelle:
    http://de.rian.ru/world/20070712/68862918.html

Ähnliche Themen

  1. Kosovo NEWS
    Von Fushe Kosove im Forum Kosovo
    Antworten: 14
    Letzter Beitrag: 26.11.2010, 23:06
  2. Kosovo News
    Von SRB_boy im Forum Kosovo
    Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 28.05.2010, 21:43
  3. Heute 2 Runde der Kosovo Statusverhandlungen begonnen
    Von jugo-jebe-dugo im Forum Politik
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 17.03.2006, 13:51
  4. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 12.01.2006, 17:45