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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.624 Aufrufe

  1. #3341
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    Daumen runter

    Zitat Zitat von Grobar Beitrag anzeigen
    ups...was haben wir denn hier?
    http://de.rian.ru/world/20070712/68817568.html



    ...naja....jetzt schreit halt alle den armen Nachrichtendienst zu nur weil er das dem Kongress mitgeteilt hat.....


    ...die armen
    ach ja hier noch was vor 5h.....

    Kosovo: Neuer Resolutionsentwurf - Sieg für Russland
    </B> Der neue Entwurf einer Resolution über den Kosovo-Status, der dem UN-Sicherheitsrat nun vorliegt, ist ein bemerkenswerter Sieg der russischen Diplomatie, sagte die anerkannte russische Balkanforscherin Jelena Guskowa am Donnerstag in Moskau.





    "Die Variante, die dem Sicherheitsrat heute vorliegt, ist der dritte Versuch, eine Resolution zur Abstimmung zu bringen, doch diesmal unter Berücksichtigung der Position Russlands. Das ist ein großer Sieg der russischen Diplomatie", sagte die Wissenschaftlerin vom Akademieinstitut für Slawische Studien.

    Der Entwurf, der auf die automatische Gewährung der Unabhängigkeit für Kosovo nach 120 Tagen, die für Verhandlungen eingeräumt werden, verzichtet, ist von Frankreich und Großbritannien in der vergangenen Nacht eingebracht worden.

    Der Plan des UN-Sonderbeauftragten für den Kosovo, Martti Ahtisaari, hatte viermonatige Verhandlungen zwischen Belgrad und Pristina über den politisch Status des Kosovo vorgesehen. Sollten sie nicht zu einer gegenseitig akzeptablen Einigung führen, wäre dem Kosovo danach automatisch die Unabhängigkeit gewährt worden.

    "Russland hat eine sehr klare Position bezogen und sie sehr konsequent vertreten. Moskau engagiert sich vor allem dafür, dass auf die Konfliktparteien kein Druck ausgeübt wird. Zweitens muss die Lösung beide Seiten zufrieden stellen. Drittens schließlich darf es keine zeitlichen Rahmen für die Verhandlungen geben", resümierte die Balkankennerin.

    Das entschiedene Auftreten Moskaus habe auch die Positionen der serbischen Regierung gefestigt, die alleine nicht in der Lage war, auf die internationalen Organisationen Einfluss zu nehmen. So habe sie schon geschwankt, ob sie der Lösung zustimmen sollte.

    "Heute ist auch die Position der serbischen Führung recht stabil, denn sie stützt sich auf die Gerechtigkeit und die Unterstützung durch Russland", urteilte Guskowa. Die Fortsetzung der Verhandlungen lasse auf einen erfolgreichen Abschluss hoffen.

    "Bei der Vorbereitung der vorangegangenen Resolution und während des Verhandlungsprozesses war von vornherein klar, dass niemand an der Möglichkeit einer Verständigung glaubte. Es darf jedoch nicht sein, dass die Ergebnisse der Verhandlungen noch vor deren Beginn feststehen, so wie es bei den Verhandlungen 2006 und beim Ahtissari-Plan der Fall war.

    Um Erfolge zu erzielen, sollten die Verhandlungen auf Fachexperten ausgeweitet werden und auf einen Zeitrahmen verzichten, sagte die Wissenschaftlerin.

    "Es ist überhaupt noch nicht über den Wiederaufbau der Denkmäler der orthodoxen Kultur und über Fragen der Sicherheit für die serbische Bevölkerung gesprochen worden. Die Rede war nur von der administrativen Teilung und die Fragen der Selbstverwaltung. Die Frage einer Abgrenzung zwischen der albanischen und der serbischen Seite durch die internationalen Organisationen mit einer anschließenden Diskussion über die Teilung zwischen Kosovo und Metochien kann durchaus diskutiert werden", äußerte sie.

    Guskowa fordert, dass die universalen Grundsätze der Anerkennung der Unabhängigkeit von Territorien in einem Vielvölkerstaat, welche für alle Länder gelten, diskutiert werden müssen. Jede Seite, sagte sie, müsse einen klaren Plan zur Diskussion vorlegen. Es dürften nicht einfach irgendwelche Vorschläge oder Bemerkungen zum Ahtisaari-Plan zur Debatte stehen.

    Außerdem müssten die internationalen Organisationen nicht nur von der serbischen Seite Kompromisse verlangen, sondern auch von der albanischen.

    "Die Albaner machen in keiner einzigen Frage Zugeständnisse, davon ausgehend, dass ihre Präsenz bei den Verhandlungen bereits ein großes Zugeständnis ist. Darum wollen sie über keine andere Frage als über die Unabhängigkeit sprechen", schloss sie. [ria-novosti] </B>

  2. #3342
    GjergjKastrioti
    Also über diesen ganzen Mist kann man echt nur mehr noch lachen. Die versuchen beide Parteien wirklich nur mehr noch hinzuhalten. Das wird nicht gut enden, fragt sich nur für welche Seite.....
    Ich hoffe es kommt in Ks nicht zu Aufständen.......

  3. #3343
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Zhan_Si_Min Beitrag anzeigen
    Also über diesen ganzen Mist kann man echt nur mehr noch lachen. Die versuchen beide Parteien wirklich nur mehr noch hinzuhalten. Das wird nicht gut enden, fragt sich nur für welche Seite.....
    Ich hoffe es kommt in Ks nicht zu Aufständen.......

    die welt und europa kann und ist nicht gewillt nach den historischen versäumnissen.....nach den balkan-kriegen 1912 wieder die fehler zu machen die seite zu unterstützen welche als einer der wichtigen aggressoren auf den balkan-gebieten auch in den 90er jahren aufgetreten ist.

    sollte die welt und europa dazu bereit sein wollen so müssen sollten die grenzen nochmals neu-gezogen werden.

    wenn es sein sollte mit kriegerischen auseinandersetzungen???

    aber ein kosova unter serbien wird es nicht geben.....

  4. #3344
    Avatar von Vatrena

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    10.717
    Skenderbegs Märchenstunde beginnt wieder.....

    Hoffentlich kommen wieder die Frösche und Igel zum Einsatz!

  5. #3345
    Avatar von skenderbegi

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    Zitat Zitat von Vatrena Beitrag anzeigen
    Skenderbegs Märchenstunde beginnt wieder.....

    Hoffentlich kommen wieder die Frösche und Igel zum Einsatz!
    ach madel wenn du provozieren willst ....?

    musst dir schon etwas einfallen...

    ansonsten hier gehts um den status von kosova ....

    hast nichts zum thema zusagen so verzieh dich leise ja....

  6. #3346
    Avatar von Vatrena

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    Zitat Zitat von Zhan_Si_Min Beitrag anzeigen
    Naja der Begriff automatische Unabhängigkeit, ist soetwas wie der Schmarrn mit der VORERST ÜBERWACHTEN UNABHÄNGIGKEIT. Also dass diese Formulierung gestrichen wurde, braucht nichts heissen.
    Und es steht auch drinn, dass es weitere Verhandlungen geben wird, nur ob die einen anderen Ausgang als die Unabhängigkeit haben steht auch in den Sternen
    Weiters steht drinn, dass die USA, Frankreich und GB weiterhin den Ahthisaari Plan weiterhin unterstützen
    Dann steht da drinn noch geschrieben dass Russlang dagegen ist, was wir auch schon wussten....
    Kurz gesagt ich finde nicht dass die Serben jetzt soooooo extrem im Vorteil sind. An der Situation hat sich meiner Meinung nach gar nichts geändert Also liebe Serben macht noch nicht allzu viel Hoffnung

    Les dir das doch bitte genauer durch....im neuen Plan wird die automatische Unabhängigkeit des Kosovos nach 120 Tagen eben nicht mehr erwähnt und es soll auch keinen zeitlichen Druck für die Verhandlungen mehr geben!Was letztlich passiert weiss keiner von uns!Das steht wie du schon sagtest in den Sternen!Keiner macht sich hier Hoffnungen, nur offensichtlich wird der Ahtissari Plan eben nicht mehr so verhandelt wie er vorgelegt wurde!Das dir das so nicht gefällt leuchtet mir ein aber ich prognotiziere hier keinen endgültigen Ausgang....ich lass mich mal überraschen!Nicht mehr und nicht weniger!

  7. #3347
    Avatar von Grobar

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    Neues Angebot des Westens in Kosovo-Frage
    In einer inzwischen zum vierten Mal überarbeiteten UN-Resolution verzichten die drei westlichen Länder auf einen Passus, nach dem der Plan von UN-Vermittler Martti Ahtisaari für eine begrenzte Unabhängigkeit der serbischen Provinz automatisch greifen würde, sollte es bei neuen Gesprächen zwischen Serben und Albanern nicht innerhalb von 120 Tagen zu einer Einigung kommen.....................
    ................Das Papier zirkuliert den dpa-Informationen zufolge vorerst nur zwischen den Vetomächten des Sicherheitsrats und sollte möglicherweise noch an diesem Freitag allen Mitgliedern informell zugeleitet werden.
    Serbien erhob unterdessen schwere Vorwürfe gegen die Vereinten Nationen. In einem Brief an UN-Generalsekretär Ban Ki Moon nannte der serbische UN-Botschafter Pavle Jevremovic den jüngsten UN-Bericht zur Lage auf dem Balkan «einseitig und parteilich».
    http://www.ftd.de/politik/international/225996.html

  8. #3348
    Avatar von skenderbegi

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    Albaner wollen Plan B

    USA droht mit einseitiger Unabhängigkeit ohne Sicherheitsrat

    In Prishtina werden die Stimmen für eine einseitige Unabhängigkeitserklärung ohne einer UN-Resolution immer lauter. Die Bemühungen um eine Zustimmung Russlands seien "Zeitverschwendung", erklärte etwa Veton Surroi, Mitglied des kosovo-albanischen Verhandlungsteams. Plan A sei gescheitert, man müsse nun zu Plan B übergehen. Und dies bedeute, eine Frist zu bestimmen, nach der der Kosovo mit der Unterstützung der USA und der EU die Unabhängigkeit ausrufen würde.
    Der Kosovo bleibe der internationalen Gemeinschaft treu, sollte es aber weitere Verzögerungen der Unabhängigkeit geben, könnte auch ein "alternativer" Weg eingeschlagen werden, warnte Präsident Fatmir Sejdiu. Auch die USA drohen, notfalls ohne die Zustimmung Russlands eine Entscheidung zu erzwingen. "Wir sind entschlossen voranzukommen, entweder im Sicherheitsrat oder auf anderem Weg", sagte der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Zalmay Khalilzad.
    Vier Absagen
    Moskau hat bisher vier Resolutionsentwürfe für den Kosovo abgewiesen, die allerdings unter dem Strich alle eine Souveränität der zu über neunzig Prozent von Albanern bewohnten südserbischen Provinz vorsahen. Der jüngste Entwurf, an dem die Europäer und die USA arbeiteten, sieht zwar weitere vier Monate direkter Gespräche zwischen Belgrad und Prishtina vor. Danach soll jedoch automatisch der Plan des UN-Sondergesandten, Martti Ahtisaari, angewendet werden, der eine bedingte Unabhängigkeit des Kosovo vorsieht. "Kosmetische Korrekturen" reichten nicht aus, sagte der russische Vizeaußenminister Wladimir Titow. Moskau wolle nur an tiefgreifenden Veränderungen einer Kosovo-Resolution mitarbeiten. Russische Diplomaten legten auch eine Ablösung Martti Ahtisaaris wegen seiner "offensichtlichen Parteilichkeit" nahe. Die Koordination einer eventuellen neuen Verhandlungsrunde sollte einem neuen "unparteiischen internationalen Vermittler" anvertraut werden.
    Zugleich kritisierte der russische Außenminister Sergej Lawrow meinte zu Äußerung Ahtisaaris, wonach Moskau mit seiner Blockadehaltung seine internationale Stellung nicht stärke, sondern schwäche: "Ich habe diese Äußerung nicht gehört, aber wenn es sie gab, betrachte ich sie als deplatziert." (Andrej Ivanji aus Belgrad, DER STANDARD, Print, 16.7.2007)

  9. #3349
    Avatar von skenderbegi

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    14.07.2007 01:41
    USA in Kosovo-Frage notfalls im Alleingang

    Im Tauziehen um den künftigen Status des Kosovo drohen die USA, notfalls auch ohne die Zustimmung Russlands im UNO-Sicherheitsrat eine Entscheidung zu erzwingen. Es liege in der Hand Moskaus, ob der UN-Sicherheitsrat dabei eine Rolle spielen werde, sagte der US-Botschafter bei der UNO, Zalmay Khalilzad: "Wir sind entschlossen voranzukommen, entweder im Sicherheitsrat oder auf anderem Weg."
    Unter den Mitgliedern des Gremiums kursiert derzeit ein von den USA und europäischen Regierungen erarbeiteter Resolutionsentwurf. Dieser sieht eine 120-tägige Frist für weitere Verhandlungen zwischen Serbien und der nach Unabhängigkeit strebenden Provinz vor. Die russische Führung beharrt darauf, dass eine Unabhängigkeit des Kosovo nicht ohne die Zustimmung Serbiens zu beschließen, mit der jedoch nicht zu rechnen ist. Im Mai hatte Russland deshalb einen Beschluss verhindert, demzufolge die seit 1999 unter UNO-Verwaltung stehende Provinz unter Aufsicht der EU in die Unabhängigkeit entlassen werden sollte.
    Khalilzad betonte, die Regierung in Moskau habe zwar um Erläuterungen zu einigen Passagen des neuen Vorschlags gebeten, diesen jedoch nicht rundheraus zurückgeweisen. Ob die westlichen Staaten eine Abstimmung im Sicherheitsrat erzwingen und dabei ein Veto Russlands riskieren würden, ließ der US-Botschafter offen. Die USA treten offen für eine Unabhängigkeit der zu 90 Prozent von Albanern bewohnten Provinz ein.

  10. #3350
    Avatar von lupo-de-mare

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    Albaner wollen Plan B

    USA droht mit einseitiger Unabhängigkeit ohne Sicherheitsrat

    )
    USA ist pleite und zu dumm, selbst für ihre Kriegs Inzenierungen. Der CIA ist ein Deppen Verein, weil ihn Georg Tenet voll runter gewirtschaftet hat.

    Ansonsten Zitat aus der Presse von morgen!

    Völlig frustriert sind die Kosovo-Albaner über die jüngste Entwicklung.I

    JW

    Die USA sind fertig, weil sie niemand mehr Ernst nimmt, nach dem Debakel im Irak.

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