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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.528 Aufrufe

  1. #3531

    Registriert seit
    09.11.2004
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    671
    Zitat Zitat von Schreiber Beitrag anzeigen
    Wie definierst du das Slawentum?
    Das Slawentum definiert sich über die Sprache. Slawen sind eine Sprachfamilie. Völker mit slawischer Muttersprache sind Slawen. Die enge Sprachverwandschaft lässt den Schluss zu das sie einen gemeinsamen Ursprung haben und deswegen auch ethnisch miteinander verwandt sind.

  2. #3532
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
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    Beiträge
    11.089

    Idee

    hier noch etwas zum konflikt;


    Querschüsse der Schutzherren

    Ferdeze Efendia und ihre beiden Mitstreiterinnen gehören zu den Frauen, die seit dem Krieg im Kosovo den Spuren der Verbrechen folgen, versuchen, die Wahrheit herauszufinden, die Dokumente sammeln, Opferfamilien betreuen. Sie haben selbst Söhne und Männer verloren. An den Wänden des Zentrums "Schrei der Mutter" in der Stadt Gjakove (serbisch Djakova) im Westkosovo, der Heimatstadt der Domis, hängen die Bilder von verschwundenen Männern, die von serbischen Militärs, Polizisten oder Paramilitärs in ihren Häusern verhaftet, verschleppt und ermordet worden sind.

    Schon 1998,
    ein Jahr vor dem Angriff der Nato, bauten die serbischen Militärs auf dem an die Stadt grenzenden Hügel Xabrat einen Stützpunkt und beherrschten mit ihrer Artillerie und den Maschinengewehren die traditionsreiche, multireligiös ausgerichtete Stadt mit ihrem katholischen Dom, mit der mehr als 400 Jahre alten Moschee Xamia e Hadumit und der orthodoxen Kirche.
    Von dort kündigte der serbische Rechtsextremist und Milizenführer Vojislav Ðeðelj kurz vor dem Nato-Angriff auf Serbien im März 1999 über einen Lautsprecher an, was dann später geschehen sollte: Die Stadt würde dem Erdboden gleichgemacht.

    Am 7. Mai 1999
    und den folgenden Tagen war es so weit. Die serbischen Militärs drangen in die Häuser ein, verhafteten alle albanischen Männer, derer sie habhaft werden konnten. Hunderte wurden an Ort und Stelle erschossen, hunderte abgeführt, in das Gefängnis nach Peje (Pec) gebracht, von dort aus nach Serbien verschleppt.

    Am 24. Mai
    wurde die historische Altstadt abgefackelt, auch die Bibliotheken der Moschee und jene der hier ansässigen Baktaschi-Sekte mit ihren jeweils rund 1.500 teilweise 500 Jahre alten Folianten gingen in Flammen auf. Die Frauen erzählen dies alles mit ruhiger und gefasster Stimme.

    Von 2001
    an fand man in den Massengräbern Batajnica, Petrovo Selo und Perucac bei Belgrad 835 Überreste von Leichen, 730 konnten durch DNA-Analysen der International Commission on Missing Persons identifiziert werden. Aus Gjakove stammten 677, sagen die Frauen. Nur 145 Männer überlebten die Haft in Serbien, sie wurden nach 24 Monaten freigelassen.

    "Niemand ist bisher wegen dieser Verbrechen angeklagt worden." Die Frauen sind verbittert. Auch nicht Momcilo Stanojevic, der ehemalige serbische Bürgermeister, der wie viele einheimische Serben die Untaten der Militärs aktiv unterstützt haben soll. Das UN-Tribunal in Den Haag habe sich bisher nicht interessiert gezeigt.

    Nach dem Einmarsch der Nato im Juli 1999
    und der Errichtung einer UN-Mission fühlten sich die Albaner zunächst befreit vom Albtraum und vom Terror. Ein Zusammenleben mit Serben in Städten wie Gjakove, wo so viel Grauenhaftes passiert ist, gibt es allerdings nicht mehr. Die meisten Serben der Stadt sind nach dem Krieg geflohen. Die noch im Kosovo befindlichen ungefähr 100.000 Serben leben in ihren 13 schon vor dem Krieg mehrheitlich von Serben bewohnten Enklaven, bewacht von Soldaten der KFOR-Truppen. Oder im Norden, in der Region Mitrovica, die an Serbien grenzt.

    "Der Ahtisaari-Plan bot die Chance für ein geordnetes Nebeneinander." Alex Ivanko, seit einem Jahr Chef des Informationssektors und früherer Sprecher der Organisation, ist ein alter Balkanhase. Der ehemalige Journalist und russische Afghanistanveteran war schon im Kroatienkrieg Sprecher der UN, er war in Bosnien und seit dem Aufbau der UN-Mission lange Jahre im Kosovo. Der knapp Fünfzigjährige kennt Land und Leute wie seine Westentasche. (...)
    http://www.taz.de/index.php?id=start...ash=5de3ed5c1b

  3. #3533

    Registriert seit
    09.11.2004
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    671
    Der Kosovo bleibt bei Serbien. Das ist doch klar. Dagegen können die Albaner nichts machen.

  4. #3534
    Avatar von skenderbegi

    Registriert seit
    27.09.2006
    Beiträge
    11.089

    Idee

    Zitat Zitat von Stevan Beitrag anzeigen
    Der Kosovo bleibt bei Serbien. Das ist doch klar. Dagegen können die Albaner nichts machen.
    sehr gut für dich ....

    wenn du es sagst wird es sicher auch so sein....


  5. #3535

    Registriert seit
    09.11.2004
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    671
    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    sehr gut für dich ....

    wenn du es sagst wird es sicher auch so sein....

    Ja klar. Ihr Albaner werdet noch sehr entäuscht sein.

  6. #3536

    Registriert seit
    13.08.2007
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    327
    Zitat Zitat von Stevan Beitrag anzeigen
    Der Kosovo bleibt bei Serbien. Das ist doch klar. Dagegen können die Albaner nichts machen.

    hör mal kleiner wen der kosovo dieses jahr unabhängig wird weine bitte nicht so viel ok?

    ihr werdet es ja zurückerobern

  7. #3537

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    7.890
    Zitat Zitat von Stevan Beitrag anzeigen
    Der Kosovo bleibt bei Serbien. Das ist doch klar. Dagegen können die Albaner nichts machen.

    Der Kosovo wird unabhängig, finde dich damit endlich ab.

  8. #3538
    Avatar von Stranac

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    334
    was ist jetzt eigentlich los.. ist was neues schon passiert?

  9. #3539
    Avatar von Ivo2

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    Zitat Zitat von Stranac Beitrag anzeigen
    was ist jetzt eigentlich los.. ist was neues schon passiert?
    Eigentlich nicht, aussgenommen, dass sich immer mehr westliche Politiker eine Teilung vorstellen können.

  10. #3540

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    18.07.2004
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    9.182
    Zitat Zitat von Ivo2 Beitrag anzeigen
    Eigentlich nicht, aussgenommen, dass sich immer mehr westliche Politiker eine Teilung vorstellen können.
    Was immo die tragbarste Lösung für beide Seiten wäre.

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