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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.720 Aufrufe

  1. #3541
    Avatar von Ivo2

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    Zitat Zitat von LaLa Beitrag anzeigen
    Was immo die tragbarste Lösung für beide Seiten wäre.
    Yep, aber wenn ich es richtig in Erinnerung habe, so leben über 50% im Süden. Da wird's wieder problematisch.

  2. #3542

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    Zitat Zitat von Ivo2 Beitrag anzeigen
    Yep, aber wenn ich es richtig in Erinnerung habe, so leben über 50% im Süden. Da wird's wieder problematisch.
    Das hat die Westliche Welt bei Dayton auch nicht gestört.
    Daher würde ich sagen das es ähnlich kommen wird und dann wieder zwei flüchtlingswellen, gen Norden und Süden einsetzen werden.

    http://www.mfa.gov.yu/FDP/gj_04042004_e.html

    Es wird sich vor allem am Nordwesten orientieren....Pec bis Mitrovica.

  3. #3543
    Avatar von Lepoto

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    Zitat Zitat von Ivo2 Beitrag anzeigen
    Yep, aber wenn ich es richtig in Erinnerung habe, so leben über 50% im Süden. Da wird's wieder problematisch.
    glaubst du das interessiert irgend jemanden ausser die betroffenen selbst?

  4. #3544

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    327
    frage an alle die gegen die unabhängigkeit sind:
    was macht ihr wen der kosovo dieses jahr unabhängig wird?

  5. #3545

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    671
    Zitat Zitat von Albobaner Beitrag anzeigen
    frage an alle die gegen die unabhängigkeit sind:
    was macht ihr wen der kosovo dieses jahr unabhängig wird?
    Gegenfrage: Was machst du wenn das Kosovo nicht unabhängig wird?

  6. #3546
    Avatar von Zurich

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    Es würden sehr wahrscheinlich Unruhen ausbrechen. Im einten und im anderen Fall.

  7. #3547
    Avatar von skenderbegi

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    11.090

    Idee

    Teilung des Kosovo - „Königsweg“ könnte Büchse der Pandora öffnen

    Man kennt es aus „Des Kaisers neue Kleider“. Wenn es um die hohe Politik geht, tut man sich schwer, das Offensichtliche und Naheliegende auszusprechen. Der Kosovo-Konflikt ist ein Lehrbeispiel dafür.


    Erst heuer, acht Jahre nach der Vertreibung der serbischen Truppen aus dem Kosovo, rang sich die UNO in Person von Chefvermittler Martti Ahtisaari dazu durch, die Unabhängigkeit der mehrheitlich von Albanern bewohnten Provinz vorzuschlagen. Nun nahm der neue EU-Kosovo-Vermittler Wolfgang Ischinger erstmals das bisher verpönte „T-Wort“ von einer Teilung des Kosovo in den Mund.
    Damoklesschwert Teilung
    Der erfahrene deutsche Diplomat Ischinger hat nur eins und eins zusammengezählt. Politischen Beobachtern ist schon seit längerer Zeit klar, dass es die - vom Westen gewollte - Unabhängigkeit des Kosovo nur im Doppelpack mit einer Teilung der Provinz geben wird. So wie der gesamte Kosovo völkerrechtlich weiterhin zu Serbien gehört, besteht nämlich umgekehrt die UNO-Verwaltung im Nordteil der Provinz nur auf dem Papier. Als Belgrad im Jahr 1999 aus dem Kosovo abziehen musste, sicherte es sich einen Brückenkopf nördlich des Ibar-Flusses rund um die Stadt Mitrovica. Dort leben fast nur Serben, die sich bei einer Unabhängigkeit des Kosovo wohl umgehend an ihr Mutterland anschlössen. Es darf bezweifelt werden, dass die NATO eingriffe, um diese „saubere Trennung“ der verfeindeten Volksgruppen zu verhindern.

    Teilung, für Serbien ein Königsweg

    Die Teilung des Kosovo, ein Königsweg? Für Serbien ganz bestimmt. Es könnte sein Gesicht wahren, indem es zumindest einen Teil des mythenumrankten Kosovo behielte, und wäre obendrein noch das Gros der ungeliebten albanischen Minderheit los. Kein Wunder, dass sich in Serbien vor allem nationalistische Kreise für eine solche Lösung begeistern.

    Gefahr: Nationalitätenkonflikte könnten wieder aufbrechen
    Der Pferdefuß des bestechend einfach scheinenden Teilungsplans ist, dass er eine Büchse der Pandora öffnen könnte. Wird der Kosovo nach ethnischen Kriterien geteilt, brächen wohl auch die anderen nur notdürftig gekitteten Nationalitätenkonflikte auf dem Balkan wieder auf. So wird man den bosnischen Serben kaum eine Unabhängigkeit von Sarajevo verwehren können, wenn innerhalb des Kosovo die Grenzen neu gezogen werden. Wenn selbst eine frühere jugoslawische Provinz, geschweige denn eine Teilrepublik, geteilt werden kann, könnte sich niemand mehr auf das Prinzip der „Unverletzlichkeit der Grenzen“ berufen.

    Besonders gefährlich wäre die Signalwirkung für die in mehreren Balkan-Staaten lebenden Albaner. Die Vereinigung des mehrheitlich von Albanern bewohnten südserbischen Presevo-Tals mit „Albanisch-Kosovo“ wäre dabei noch das geringste Problem. Dagegen könnte Mazedonien, dessen Bevölkerung zu einem Viertel aus Albanern besteht, an den Rand eines neuen Bürgerkriegs geraten. Auch in Montenegro dürften sezessionistische albanische Bewegungen Auftrieb erhalten.

    Teilungen, so der Balkan-Experte Wolfgang Petritsch, haben in der Region bisher nie positive Ergebnisse gehabt. Sie verschaffen nur kurzfristig und scheinbar Erleichterung. „Der Zerfall Jugoslawiens ist eine große Aufteilung gewesen und die Ergebnisse kennen wir“, lautet seine Warnung. Teilungen führen zu neuen Minderheitenproblemen und Vertreibungen, lösen aber das Grundproblem nicht. Denn am ethnisch durchmischten Balkan führe kein Weg am Zusammenleben vorbei, betont Petritsch. Man könne ja nicht jedes einzelne Dorf teilen.
    Möglicherweise hatte der profunde Balkan-Kenner Ischinger, der Mitte der 1990er Jahre maßgeblich an den Dayton-Friedensverhandlungen für Bosnien mitgewirkt hat, mit seiner Aussage etwas ganz Anderes im Sinn. War es gar ein Wink mit dem Zaunpfahl an die Kosovo-Albaner, bei den Statusgesprächen mit Serbien doch mehr Entgegenkommen zu zeigen? Bisher hat Pristina stur auf der Maximalforderung „Unabhängigkeit“ bestanden. Dass nun auch offiziell das Damoklesschwert „Teilung“ über den Verhandlungen schwebt, könnte die Bereitschaft Pristinas vergrößern, auch andere Varianten wie eine Konföderation mit Serbien in Erwägung zu ziehen.
    was soll man da sagen ?

    eine verzwickte lage welche wirkliche keine gute aussichten auf einen frieden auf dem balkan hervorbringen wird...

    leider.......leider

  8. #3548

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    Ganz einfach, das man sich nicht von recht und demokratie abringen lässt, weil einige albanische Terroristen mit unruhen drohen wenn etwas kommt was ihnen nicht passt.

    Wir sind nicht erpressbar.

  9. #3549
    Avatar von skenderbegi

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    11.090

    Idee

    Zitat Zitat von LaLa Beitrag anzeigen
    Ganz einfach, das man sich nicht von recht und demokratie abringen lässt, weil einige albanische Terroristen mit unruhen drohen wenn etwas kommt was ihnen nicht passt.

    Wir sind nicht erpressbar.
    wer sind diese einige albanische terroristen?

    ich glaube eher das die gut 30% serben welche diese partei gewählt habendrohen mit krieg;

    Bei Unabhängigkeit des Kosovo

    Größte Partei Serbiens droht mit Krieg

    Die extrem nationalistische Radikale Partei, will die Abspaltung der mehrheitlich von Albanern bewohnten Provinz verhindern – und notfalls "ewig kämpfen."

    mehr zum Thema
    Unabhängigkeits-Referendum
    Montenegro löst sich von Serbien
    „Wir haben Kosovo schon mit Waffengewalt gegen viel stärkere Gegner verteidigt“, zitierten die Medien in Belgrad den Parteivorsitzenden Tomislav Nikolic. „Wir werden ewig kämpfen, dass Kosovo in Serbien bleibt“, sagte er weiter.

    Sollte die fast nur noch von Albanern bewohnte Provinz souverän werden, werde er die Bevölkerung zunächst zu Demonstrationen auf die Straßen führen, kündigte er weiter an. Mit einem Verlust dieser Region „werden wir uns niemals abfinden“. Bei den nächsten Parlamentswahlen erwarte er die absolute Mehrheit, sagte Nikolic weiter.


    Unabhängigkeit zeichnet sich ab
    Dann werde seine Regierung „der Verfassung Geltung verschaffen, die keine Unabhängigkeit Kosovos vorsieht“. Seit Monaten verhandeln Serben und Albaner erfolglos über die staatsrechtliche Zukunft Kosovos. Die Albaner wollen ihre Unabhängigkeit, Belgrad bietet weitgehende Autonomie innerhalb des serbischen Staatsverbandes an.

    Da beide Seiten offenbar keinen Kompromiss zu Stande bringen, dürfte der UN-Sicherheitsrat bis zum Jahresende die eingeschränkte Unabhängigkeit Kosovos beschließen. Bei diesem Modell müsste die Europäische Union (EU) für einige Jahre den neuen Staat überwachen.

    (dpa)


    Belgrad: Nikolic droht Kosovo bei Unabhängigkeit mit Krieg


    Der serbische Extremistenführer Nikolic will die südserbische Provinz Kosovo notfalls mit Waffengewalt von der Unabhängigkeit fernhalten. Bereits früher habe man den Kosovo gegen stärkere Gegner verteidigt. Nikolic will nach eigenen Angaben ewig kämpfen.

    Die demokratische Partei um Tadic kritisiert Nikolics Drohung, der kein moralisches Recht dazu habe. Der Kosovo wird fast nur von Albanern bewohnt. Mit einem Verlust des Kosovos will sich Nikolic nie abfinden.

    Nikolic erwartet die absolute Mehrheit bei der nächsten Parlamentswahl.
    Quelle: www.neue-oz.de




    also hör auf als mod irgendwelche pauschalisierungen von dir zu geben.

    denn du vergisst wohl gerne wer mit dem krieg angefangen hat!!!

  10. #3550
    Avatar von albaner

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    Zitat Zitat von LaLa Beitrag anzeigen
    Ganz einfach, das man sich nicht von recht und demokratie abringen lässt, weil einige albanische Terroristen mit unruhen drohen wenn etwas kommt was ihnen nicht passt.

    Wir sind nicht erpressbar.
    vergiss nicht die einigen serbischen affen zu erwähnen de mit krieg gedroht haben falls kosovo unabhängig wird. wer fragt die serben überhaupt oder die albaner ? keiner von beiden hat was bei der sache zu sagen.

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