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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.668 Aufrufe

  1. #3611
    Avatar von skenderbegi

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    EU erwartet Konflikt mit Russland über Kosovo
    Europa bereitet sich in den Verhandlungen um die Zukunft des Kosovo auf einen Frontalzusammenstoß mit Serbien und Russland vor. "Es ist nicht zu erwarten, dass irgendetwas bei diesen Verhandlungen rauskommt, wo Belgrad zustimmt", sagte der Chef des Stabilitätspaktes für Südosteuropa, Erhard Busek, der FTD. (...)
    http://www.finanztreff.de/ftreff/new...ktion,ftd.html


    » Kleines Dankeschön aus Serbien «

    Ministerpräsident Kostunica will sich mit der Bevorzugung russischer Investoren offenbar für die Hilfe Moskaus in der Kosovo-Frage revanchieren. Europäische Firmen schreckt die Kungelei ab. (...)

    Tatsächlich
    betrachtet die serbische Regierung Russland erst als bevorzugten Investitionspartner, seit die Kosovo-Frage ganz oben auf der politischen Agenda Belgrads steht.

    Bislang
    waren die russischen Direktinvestitionen in Serbien äußerst bescheiden. Von 2000 bis 2006 betrugen sie nach Angaben der serbischen Nationalbank 41 Mio. $. Deutschlands Direktinvestitionen lagen im selben Zeitraum bei über 1,3 Mrd. $. Noch bis vor einem Jahr schlug die serbische Regierung Angebote aus Russland sogar meist aus.


    Kein Interesse an europäischer Integration

    Noch aber profitierten unzählige Gruppen im Dunstkreis der Regierung von den Gewinnen der Staatsbetriebe und zeigen wenig Interesse an einer Privatisierung. Diese Verbandelung zwischen Politik und Wirtschaft sei es, die westeuropäische Investitionen in Serbien verhinderten, klagt ein in Belgrad ansässiger deutscher Banker: "Mit Ausnahme des Bankensektors, der nach westlichen Maßstäben funktioniert, kontrollieren der Staat oder Oligarchen den größten Teil der serbischen Wirtschaft."

    Wirkliches Interesse an der europäischen Integration seines Landes, so die Vermutung, habe Kostunica gar nicht. "Von der Lösung des Kosovo-Problems hängt letztlich die Aufnahme Serbiens in die EU ab", sagt Brkic. "Das muss Serbien verstehen, sonst hat es keine europäische Perspektive." Genau das, mutmaßen einige, könnte Kostunica ganz recht sein.

    http://www.ftd.de/politik/internatio...en/241415.html

  2. #3612
    Avatar von Grobar

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    BARTON: REŠENJE ZA KIM U SKLADU SA PRIHVAĆENIM MEĐUNARODNIM PRINCIPIMA

    Mogućnost da SAD jednostrano priznaju nezavisnost Kosova bila bi 'užasna ideja', ocenio je američki kongresmen Den Barton u autorskom tekstu u 'Vašington tajmsu', ističući da rešenje za južnu srpsku pokrajinu mora biti u skladu sa prihvaćenim međunarodnim principima.
    ....................

    Barton je istakao da veruje da se više ne može voditi politka koja se zasniva na pretpostavkama od pre više godina. 'Bilo kakvo održivo rešenje za Kosovo mora biti rezultat pregovora između Srbije i kosovskih Albanaca, na kojima će se i dobijati i davati i koji će votiti računa i o srpskoj legitimnoj zabrinutosti za svoj suverenitet i legitimnom pravu Albanaca na samoupravljanje', naglasio je on.
    ..............
    'Rešenje mora biti u skladu sa prihvaćenim međunarodnim principima, uključujući i garancije o teritorijalnim integritetu država kao i o ljudskim pravima i samoopredeljenju', istakao je Barton, dodajući da međunarodna zajednica 'niti sme nametati rešenje bilo kojoj od strana, niti se savijati pred pretnjama nasiljem jedne od strana ukoliko njeni zahtevi nisu ispunjeni'.
    usw....
    http://www.rts.co.yu/jedna_vest.asp?...&IDNews=196158

    kurzuebersetzung:
    Dan Barton(Kongressman) hat in einem Artikel in der NewYork Times geschrieben das es eine "schreckliche Idee" ware das Kosovo im alleingang anzuerkennen. Eine Loesung muesste im einklang mit den
    Internationalen gueltigen Prinzipien bleiben.

    Zudem hat er wohl verlautbaren lassen das man keine Politik mehr auf der Grundlage von ueberholten Vorstellungen fuehren kann die mehrere Jahre alt sind. Jede Loesung sollte seiner meineung nach nur durch Verhandlungen zwischen Serben und Kosovo Albanern gefunden werden.

    Die Loesung muss seiner Meinung nach wohl ebenfalls eine Garantie fuer die Teritoriale integritaet der verhandelnden Staatengebilde beeinhalten...

    Der Typ scheint Russe zu sein.....
    Werde versuchen den Originalartikel aufzutreiben(scan) oder vielleicht hat hier noch jemand nen Verwandten in USA der das kurz kopieren koennte, denn ich hab nicht so viele Kontakte zu Yugos aus USA und in der Onlineausgabe der Times konnt ich es nicht finden (was nix heisst)...

  3. #3613
    Avatar von skenderbegi

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    22. August 2007
    Merkel will Kosovo-Frage bis Dezember geklärt haben


    Budapest - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eine Lösung des Kosovo-Konflikts in der laufenden Verhandlungsrunde der internationalen Kontaktgruppe angemahnt. Die Gespräche sind bis zum 10. Dezember terminiert. Sie wisse nicht was geschehe, wenn diese Verhandlungen nicht zu einer Lösung führten, sagte die Kanzlerin am Dienstag nach einer Unterredung mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsány in Budapest.

    Gyurcsány betonte bei der gemeinsamen Pressekonferenz, dass die serbischen Interessen bei den Gesprächen der Kosovo-Troika aus EU, USA und Russland berücksichtigt werden müssten. «Es ist wichtig, die Frage der Unabhängigkeit des Kosovos und die serbische Stabilität zusammen zu behandeln, sagte der ungarische Regierungschef. Die internationale Gemeinschaft sollte nicht vergessen, dass es auch in Serbien Frieden und Ruhe geben müsse.
    Die Unterhändler der Troika der Kosovo-Kontaktgruppe haben Anfang des Monats ihre auf 120 Tage befristete Vermittlungsmission begonnen, nachdem sich der Weltsicherheitsrat nicht auf den Bericht des UN- Sonderbeauftragten Martti Ahtisaari hatte einigen können. Ahtisaari empfahl, das Kosovo in eine international überwachte Unabhängigkeit zu entlassen. Russland blockiert eine entsprechende Entscheidung im Sicherheitsrat, weil Serbien sie vehement ablehnt. Grundlage der Verhandlungen der Troika ist weiterhin der Ahtisaari-Bericht.
    Weitere Themen des eintägigen Besuchs von Merkel in Budapest waren die Handelspolitik und die Energieversorgung. Die Bundesrepublik ist für Ungarn der wichtigste Handelspartner - 30 Prozent der Exporte gehen nach Deutschland und 29 Prozent der Importe kommen aus Deutschland. In den ersten fünf Monaten dieses Jahres hatte der bilaterale Handel ein Volumen von 15,7 Milliarden Euro.
    Merkel traf auch mit Staatspräsident László Sólyom zusammen. Außerdem hielt die Regierungschefin eine Rede an der deutschsprachigen Gyula-Andrássy-Universität.
    Am Mittwoch fliegt Merkel nach London, um mit Premierminister Gordon Brown zu sprechen und am Abend im Wembley-Stadion das Fußballspiel zwischen England und Deutschland anzuschauen.



    http://www.net-tribune.de/article/220807-25.php

  4. #3614
    Avatar von skenderbegi

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    22. August 2007
    Droht dem Kosovo neues Blutvergießen?


    Pristina -
    Vor einem "blutigen und destabilisierenden Konflikt" im Kosovo hat die International Crisis Group (ICG) die EU gewarnt, wenn sie die Unabhängigkeit der serbischen Provinz nicht zügig anerkennt. "Die EU hat eine tickende Zeitbombe in ihrem eigenen Hinterhof", sagte Alexander Anderson, Kosovo-Projektleiter der ICG, am Dienstag in der Provinzhauptstadt Pristina. Die südserbische Provinz, deren Bewohner zu 90 Prozent albanischstämmig sind, strebt die Unabhängigkeit von Serbien an. Serbien lehnt dies mit Unterstützung Russlands kategorisch ab.

    Im Streit um die Zukunft der Provinz vermittelt seit dem 10. August eine sogenannte Troika aus Vertretern der EU, der USA und Russlands. Sie soll eine weitere Annäherung ermöglichen, nachdem Serbien und Russland einen Plan des UN-Sondergesandten Martti Ahtisaari zu einer "überwachten Unabhängigkeit" zurückgewiesen hatten. Diese neuerlichen Versuche dürften nach Einschätzung von ICG keine neuen Ergebnisse bringen und die EU damit vor "schicksalhafte Entscheidungen" stellen. "Je schneller die EU oder eine Mehrheit innerhalb der EU sich bereiterklärt, ein unabhängiges Kosovo zu unterstützen, desto besser sind die Aussichten, eine Katastrophe zu verhindern", sagte Anderson.
    "Europa hat im früheren Jugoslawien in den 90er Jahren tragisch versagt. Es hat jetzt die Gelegenheit zu zeigen, dass es ein wirkungsvoller Akteur auf dem Balkan sein kann", sagte ICG-Europadirektorin Sabine Freizer. Das Kosovo steht seit 1999 unter UN-Verwaltung. Damals hatten NATO-Luftangriffe Serbien zum Rückzug aus der Provinz gezwungen, wo serbische Sicherheitskräfte eine Unabhängigkeitsbewegung der Kosovo-Albaner niedergeschlagen hatten.

  5. #3615
    Avatar von skenderbegi

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    21.August 2007, 15:29

    Plan C fürs Kosovo

    Die Verhandlungen über die Zukunft des Kosovo laufen weiter. Bis zum 10. Dezember soll die so genannte Troika - eine Unterhändler-Gruppe der EU, der USA und Russlands - versuchen, eine Lösung zu erreichen: Die Kosovaren wollen Unabhängigkeit, Serbien - dessen Provinz der Kosovo völkerrechtlich nach wie vor ist - lehnt das ab. Auf Seite Serbiens steht Russland, dass bislang die Bemühungen, eine neue Resolution des UN-Sicherheitsrats zu erreichen, mit seiner Veto-Drohung blockiert.
    So weit, so schlecht. Realistischerweise glauben nur wenige, dass die Troika-Verhandler bis zum 10. Dezember eine Lösung präsentieren können, die alle Beteiligten akzeptieren. Und was passiert dann? Möglicherweise enttäuschte Kosovaren, die ihr Verlangen nach Unabhängigkeit doch mit der Waffe durchsetzen wollen, Serbien, das die serbisch besiedelten Teile des Kosovo für sich reklamiert und ebenfalls mit Waffengewalt vorgeht, ein Kampf für ein Großalbanien, der neben dem Kosovo auch Albanien und Teile Mazedoniens in Mitleidenschaft ziehen würde?
    So weit darf es nicht kommen, sagt die renommierte Denkfabrik International Crisis Group (die übrigens etliche frühere Politiker, darunter den ehemaligen deutschen Außenminister Joschka Fischer, in ihren Reihen hat). Heute hat sie eine Studie veröffentlicht, die es in sich hat - und nicht weniger vorschlägt als einen Plan C (nach dem Plan A: die vom finnischen ExMinisterpräsident Martti Ahtisaari ausgearbeiteten Vorschlage für eine überwachte Unabhängigkeit des Kosovo und einem nicht existenten Plan B für irgendwas wird schon passieren).
    Der riskante Vorschlag der International Crisis Group: Okay, es kommt zu keiner Einigung zwischen den Unterhändlern, Serbien und Kosovo. Nicht gut. Doch dann sollten - zusammen mit den USA - die EU-Länder nicht nur den Kosovo als unabhängig anerkennen, sondern auch - wie im Ahtisaari-Plan vorgesehen - damit beginnen, die bisherige UN-Verwaltung durch eine EU-Verwaltung zu ersetzen. In einem ungeteilten Kosovo. Und die Nato.... bleibt mit ihren Soldaten einfach im Kosovo, um Ruhe und Ordnung zu garantieren. Auch wenn sie keine richtige rechtliche Grundlage mehr hat, weil die entsprechende UN-Resolution 1244 a) so nicht fortgilt und b) darin der Kosovo völkerrechtlich als Teil Serbiens angesehen wird.
    Am Ende einer Übergangsperiode, etwa im April/Mai 2008, wäre Kosovo dann bedingt unabhängig, unter der Aufsicht von EU und Nato. Schlägt die Denkfabrik vor.
    Ob es für diese Strategie eine Chance gibt? Das hängt vor allem davon ab, wie einmütig die Europäische Union agiert. Und da gibt es diverse unterschiedliche Ansichten - und wahrscheinlich auch unterschiedliches Verhalten, wenn es darum gehen wird, den neuen Staat anzuerkennen.
    Doch eine Alternative, meint die International Crisis Group, gebe es nicht: Vor Jahresende wird die Führung der Kosovo-Albaner unter unausweichlichen internen Druck stehen, die Unabhängigkeit auszurufen - mit oder ohne Unterstützung von außen. Wenn sie so handeln und keine Unterstützung bekommen, wird der Kosovo zerbrechen: Serbien wird das Gebiet nördlich des Flusses Ibar beanspruchen, die Serben aus anderen Teilen der Provinz werden fliehen, und acht Jahre internationaler Anstrengung für den Wiederaufbau sind verloren. Die Implosion würde die Nachbarländer destabilisieren und den Druck für weitere Brüche entlang der Volkszugehörigkeiten erhöhen. Die EU würde von Flüchtlingen überschwemmt und sehr schnell merken, wie das Chaos die Organisierte Kriminalität fördert, die schon jetzt in Europa den Heroinschmuggel und illegale Migration beherrscht und für 30 Prozent des weltweiten Frauenhandels verantwortlich ist.
    Eine Herausforderung. Auch und gerade für Deutschland: Nicht nur, weil die Auswirkungen eines Fehlschlags im Kosovo sehr schnell ganz praktisch in der Bundesrepublik zu spüren wären. Sondern auch, weil - bis nächsten Freitag noch unter deutschem Kommando - tausende Bundeswehrsoldaten mit ihren Nato-Kameraden im Kosovo stehen. Und es als erste mitbekommen, wenn die Stimmung explodiert.



    http://blog.focus.de/wiegold/?p=187

  6. #3616

    Registriert seit
    13.08.2007
    Beiträge
    327
    unabhängigken so oder so
    wen wir die USA haben können die reden soviel sie wollen

  7. #3617
    GjergjKastrioti
    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    21.August 2007, 15:29

    Plan C fürs Kosovo

    Die Verhandlungen über die Zukunft des Kosovo laufen weiter. Bis zum 10. Dezember soll die so genannte Troika - eine Unterhändler-Gruppe der EU, der USA und Russlands - versuchen, ........
    http://blog.focus.de/wiegold/?p=187
    Wie schon mal jemand gesagt hat: :sleeping:

  8. #3618
    Avatar von CHIKA

    Registriert seit
    23.07.2006
    Beiträge
    6.611
    KOSOVO JE SRPSKOOO I SRPSKOOO OSTACEEEEEEEEEEEEEEEEEEE

    opsaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

  9. #3619
    IbishKajtazi
    Zitat Zitat von GheTToChicA Beitrag anzeigen
    KOSOVO JE SRPSKOOO I SRPSKOOO OSTACEEEEEEEEEEEEEEEEEEE

    opsaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

    nur in deinen freuchten träumen baby

  10. #3620
    IbishKajtazi
    Hriste Boze raspeti i sveti,
    Srpska zemlja kroz oblake leti.
    Leti preko nebeskih visina,
    Krila su joj Morava i Drina

    Zbogom prvi nerodjeni sine, Zbogom ruzo, zbogom ruzmarine. Zbogom leto, jeseni i zimo, Odlazimo da se ne vratimo.
    Na tri sveto i na tri sastavno,
    Odlazimo na Kosovo ravno.
    Odlazimo na sudjeno mesto
    Zbogom majko, sestro i nevesto.

    Zbogom prvi nerodjeni sine, Zbogom ruzo, zbogom ruzmarine. Zbogom leto, jeseni i zimo.
    Odlazimo da se ne vratimo.

    Kad je draga da odlazim cula,
    Za rever mi neven zadenula.

    Zbogom prvi nerodjeni sine, Zbogom ruzo, zbogom ruzmarine. Zbogom leto, jeseni i zimo.
    Odlazimo da se ne vratimo.




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