Artikel: » drucken » mailen
31. August 2007, 18:04 [h3]Schmid für unabhängigen Kosovo[/h3]
Laut Samuel Schmid will der Bundesrat, dass der Kosovo-Plan des Uno-Vermittlers Martti Athisaari umgesetzt wird. Er betonte bei seinem Besuch in Kosovo aber auch die Wichtigkeit des Minoritätenschutzes.
Laut Martin Bühler, dem Sprecher von Samuel Schmid, bedeutet dies vor allem der Schutz der im Kosovo lebenden Serben. Der Plan von Athisaari sieht eine von der Europäischen Union «überwachte Unabhängigkeit» Kosovos vor.
Auch Fatmir Sejdiu, der Präsident des Kosovos, habe sich klar für die Unabhängigkeit des Kosovos und den Athissaari-Plan ausgesprochen, sagte Bühler. Sejdiu habe der Schweiz zudem für den Einsatz der Swisscoy und der Hilfswerke vor Ort sowie für die Aufnahme seiner Landsleute gedankt.
Vor dem Treffen mit dem Präsidenten nahm Schmid im Rahmen seines Kurzbesuchs im Kosovo an der Kommandoübernahme im Hauptquartier der internationalen Kosovo Force (KFOR) in Pristina teil. Anschliessend traf er den neuen französischen Verteidigungsminister Hervé Morin und seinen deutschen Amtskollegen Josef Jung. Mit Jung hat Schmid laut Bühler unter anderem über die Lage in Afghanistan gesprochen.
Vor seiner Rückkehr in die Schweiz will Schmid noch Angehörige des 16. Swisscoy-Kontingents treffen, die in der Nähe von Suva Reka die serbische Enklave Zociste sichern. (mow/ap)
</DIV>