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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.299 Aufrufe

  1. #4201
    Avatar von skenderbegi

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    Daumen hoch

    6. Dezember 2007, Neue Zürcher Zeitung


    Gespräch mit dem Uno-Vermittler Albert Rohan über die Unabhängigkeit Kosovos

    .
    Die bessere von zwei schlechten Optionen



    Nach dem Scheitern der Verhandlungen über den Status Kosovos erscheint eine baldige Unabhängigkeit immer wahrscheinlicher. Albert Rohan, einstiger Generalsekretär im österreichischen Aussenministerium und Stellvertreter des Uno-Vermittlers Martti Ahtisaari, erläutert die Gründe dafür. Die Fragen stellte der Balkan-Korrespondent Martin Woker. ...


    Herr Botschafter Rohan, Sie haben vor den Verhandlungen der Kosovo-Troika deren Scheitern prognostiziert und erhielten recht. Freut Sie das?

    Albert Rohan: Die Prognose war nicht schwer. Wenn man sich die Standpunkte der beiden Seiten anschaut, war eine Lösung oder auch nur ein Fortschritt in der Grundsatzfrage, dem Status, nicht erzielbar. Trotz den sehr anerkennenswerten Bemühungen der Troika. Das Ausmass der möglichen Kompromissbereitschaft war ausgeschöpft. Diese war ohnehin ziemlich begrenzt, vor allem auf serbischer Seite. Die Kosovaren haben in der Status-Frage zwar auch keine Zugeständnisse gemacht, aber sie sind beim Ausgestalten der vorgelegten Lösung beträchtliche Kompromisse eingegangen. Das taten die Serben nicht.

    Ein «kompliziertes Werk»

    Welches war Ihre Funktion während der Verhandlungen der Troika?

    Wir haben eine Beobachterrolle eingenommen. Das gilt bis zum Ende dieses Verhandlungsprozesses, der Abschlussbericht der Troika soll am 7. Dezember an die Uno übergeben werden. Viel wird allerdings darin nicht stehen. Am 10. Dezember soll der EU-Vertreter in der Troika, Botschafter Ischinger, den EU-Aussenministerrat informieren.

    Ist Ihre Aufgabe dann beendet?

    Unser Mandat dauert so lange, bis eine Lösung gefunden ist. Mit der Vorlage unseres Plans im Frühling haben Herr Ahtisaari und ich den intellektuellen Teil des Auftrags abgeschlossen. An diesem Vorschlag soll nichts mehr geändert werden. Es ist ein kompliziertes Werk. Wir müssen den Plan nun begleiten und erläutern.

    Erklären gegenüber wem?

    Gegenüber allen Beteiligten, in erster Linie den Kosovo-Albanern und Kosovo-Serben. Auch gegenüber der Europäischen Union muss der Vorschlag erläutert werden. Sie soll bei der Umsetzung des Plans eine wesentliche Rolle spielen.


    Bei den Verhandlungen der Troika legten die Serben offenbar über 500 Änderungsvorschläge vor?

    Das waren formale und nicht substanzielle Änderungsanträge. Sie zielten darauf ab, in allen Formulierungen die serbische Souveränität über Kosovo festzuschreiben. Keiner dieser Vorschläge betraf konkrete Fragen wie beispielsweise die Kompetenzen der Gemeinden.

    Ischinger strebte eine Lösung nach dem innerdeutschen Modell an. Serbien hätte den Rechtsanspruch auf Kosovo behalten, doch ein unabhängiger Staat Kosovo wäre toleriert worden, so wie einst die DDR. Warum funktionierte das nicht?

    Die Idee war interessant. Also keine ausdrückliche Festlegung des Status für Kosovo, sondern ein Rahmen, in dem beide Seiten ihren Rechtsstandpunkt wahren können. Das würde allerdings voraussetzen, dass beide gewillt sind, eine Lösung zu finden. Diese Voraussetzung war nicht gegeben. Die serbische Seite hat den Vorschlag sofort abgelehnt, die albanische auch, aber mit weniger Nachdruck. Belgrad bezeichnete die Idee als Unabhängigkeit durch die Hintertüre.

    Denken Sie, eine andere serbische Regierung, etwa jene des ermordeten Reformers Djindjic, hätte eine solche Regelung akzeptiert?

    Das ist möglich. Ein Hauptproblem ist die jetzige Zusammensetzung von Serbiens Regierung.

    Hätte Ischingers Vorschlag im Uno-Sicherheitsrat eine Chance gehabt?

    Russland hat im Sicherheitsrat eine sehr konsequente Haltung eingenommen: Es wird allem zugestimmt, was zuvor von den beiden Parteien akzeptiert worden ist.
    Blockierter Sicherheitsrat

    Diese Lage ist nach dem Scheitern der Verhandlungen nun nicht gegeben. Wie geht es weiter?

    Die Erkenntnis der vergangenen vier Monate kann nur sein, dass eine vereinbarte Lösung nicht möglich ist. Daher hat die internationale Gemeinschaft nur zwei Optionen: Entweder man lässt das Problem ungelöst, mit allen negativen Folgen; der Uno-Beauftragte Kai Eide konstatierte bereits vor Jahren die Unhaltbarkeit des Status quo, und Botschafter Ischinger hat dies vor wenigen Tagen neuerlich bekräftigt. Oder man findet eine Lösung, der eine oder auch beide Parteien nicht zustimmen. Beide Optionen sind nicht gut, aber die weniger schlechte ist die zweite. Wir würden uns alle wünschen, dass dies mit Zustimmung des Sicherheitsrates erfolgt. Nachdem aber Russland sein Veto gegen jegliche von Serbien nicht akzeptierte Lösung angekündigt hat, müssen wir davon ausgehen, dass diese Veto-Drohung immer noch gilt. Der Sicherheitsrat ist also blockiert, und man kann das Problem nur ohne ihn lösen.

    Ist eine neue Sicherheitsratsresolution überhaupt notwendig? Die geltende Resolution 1244 bezeichne nur in der Präambel Kosovo als zu Serbien gehörend, heisst es neuerdings in Brüssel.

    Man versucht, ein politisches Problem mit rechtlichen Argumenten zu lösen. Eine Sache ist allerdings richtig: Die Resolution 1244 enthält keinerlei Einschränkungen für den künftigen Status Kosovos. Auch spricht sie von einer «internationalen zivilen Präsenz», so dass statt der von der Uno geleiteten Mission durchaus eine EU- Mission nach Kosovo entsandt werden könnte, wie das in unserem Plan auch vorgesehen ist.

    interessanter teil für alle 1244 fanatiker

    Wie könnte das Szenario aussehen?

    Kosovo erklärt die Unabhängigkeit, diese wird von anderen Staaten anerkannt, und damit wird eine neue Realität geschaffen. Die EU beschliesst die Entsendung der vorgesehenen Mission, was wiederum das Ende der Uno-Verwaltung bedeutet. Die Resolution 1244 wäre weiterhin gültig.

    Käme in diesem Fall automatisch der Ahtisaari-Plan zur Anwendung? Haben die Kosovo-Serben mit ihrem Wahlboykott im Vormonat die Umsetzung des Plans nicht verunmöglicht?

    Auch bei diesen Wahlen wurden die Kosovo-Serben von Belgrad an der Wahlteilnahme gehindert. Aus eigenem Antrieb hätten sehr viele von ihnen am Urnengang teilgenommen. Einige Serbenführer in Kosovo bezeichneten den Boykott als kontraproduktiv. Sie haben recht, er widerspricht wirklich den Interessen der Kosovo-Serben. Wenn die Unabhängigkeit Kosovos zum Fait accompli wird, hoffen wir, dass die Kosovo-Serben aus Eigeninteresse mit der internationalen Gemeinschaft zusammenarbeiten werden. Der Ahtisaari-Plan bietet ihnen Möglichkeiten und Rechte, wie sie in diesem Ausmass weltweit einzigartig sind. Wir können allerdings niemanden zwingen, in Kosovo zu bleiben und die gebotenen Möglichkeiten in Anspruch zu nehmen. Es wird künftig sehr viel davon abhängen, wie stark Belgrad die Umsetzung des Plans zu sabotieren versucht.

    Sind Sie da optimistisch?

    Die gesamte Belgrader Strategie ist auf eine Verhinderung der Unabhängigkeit ausgerichtet. Wenn sie trotzdem kommt, ist das eine neue Situation. Vielleicht denkt man dann auch in Belgrad an das Wohlergehen der Kosovo-Serben und nicht nur an die eigene strategische Position. Dann würden selbst Blinde erkennen, dass der Ahtisaari-Plan das Maximum an Möglichkeiten bietet.


    Reaktion auf Russlands Obstruktion

    Die EU könnte ein solches Umdenken beeinflussen. Unlängst kam sie Belgrad mit der Paraphierung des Stabilisierungsabkommens entgegen. Will man Serbien auf diese Weise gewinnen?

    Serbiens Annäherung an die EU ist mit Kosovo nicht direkt verbunden. Wenn Serbien die Mitgliedschaftsbedingungen erfüllt, hat es ein Recht auf Beitritt. Tut es dies nicht, ist ein Beitritt nicht möglich. Ein beschleunigtes Verfahren als Preis für eine Kosovo-Lösung kann es nicht geben. Wenn Serbien allerdings weiterhin aktiv die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft und damit besonders jene der EU behindert, dann ist das nicht unbedingt eine Empfehlung für eine Mitgliedschaft. Man kann nicht einem Klub beitreten wollen und gleichzeitig gegen dessen Interessen agieren. Serbien muss sich früher oder später entscheiden: Wollen wir in die EU, dann müssen wir auch in der Kosovo-Frage ein entsprechendes Verhalten an den Tag legen.

    Die sich abzeichnende Einigkeit innerhalb der EU betreffend eine Unabhängigkeit Kosovos sei eine Reaktion auf Russlands bisherige Obstruktion, sagen einige Stimmen. Stimmt das?

    Da ist viel daran. Die grosse Schwäche der EU ist ihre Uneinheitlichkeit in grossen aussenpolitischen Fragen. Diese Erkenntnis wurde angesichts des Verhaltens Russlands in der Kosovo-Frage wieder einmal sehr deutlich. Auch als Reaktion darauf entstand in den letzten Wochen und Monaten unter den EU-Mitgliedstaaten eine beinahe einheitliche Haltung.

    Ist tatsächlich nur noch Zypern konsequent gegen Kosovos Unabhängigkeit?

    Wenn man den öffentlichen Erklärungen folgt, auch Rumänien. Im Falle von Zypern ist es die total unbegründete Furcht, dass die Unabhängigkeit Kosovos einer Anerkennung von Nordzypern Vorschub leisten würde. Das ist eine falsche Einschätzung. Bei den Rumänen dürfte es auch mit Transnistrien zu tun haben, das sich in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft befindet.

    Wie geht es nun weiter?

    Nach der Vorlage des Berichts der Troika an die Uno kommt die Sache in den Sicherheitsrat. Dort wird wohl noch vor Weihnachten eine Debatte stattfinden. Erst dann wird man wissen, ob Russland seine Veto-Drohung aufrechterhält. Wenn dem so ist, werden die EU und die USA nach den orthodoxen Festtagen Mitte Januar beschliessen müssen, eine Entscheidung ohne den Segen des Sicherheitsrats zu treffen. Bis dahin muss die Union wissen, wozu sie bereit ist. Eine Zeitverschiebung könnte allerdings durch die Präsidentschaftswahlen in Serbien entstehen, die möglicherweise Ende Januar stattfinden werden.

    Serbien und Russland stünden als Verlierer da. Wie könnten sie ihr Gesicht wahren?

    Weder Russland noch Serbien haben diesbezüglich irgendwelche Wünsche erkennen lassen. Die Zeiten dafür sind auch vorbei. Man hätte alle möglichen Vereinbarungen treffen können, aber das wurde nicht in Anspruch genommen.


    In der Region sprechen einige Leute bereits von Krieg. Machen Sie sich Sorgen?

    Ministerpräsident Kostunica und Präsident Tadic haben sich stets gegen eine militärische Option ausgesprochen. Eine militärische Konfrontation im klassischen Sinne kann daher wohl ausgeschlossen werden. Serbien wird gewisse Massnahmen gegen Kosovo treffen, vielleicht auch diplomatische Massnahmen gegen Staaten, die Kosovo anerkennen.

    Ab wann würde der Ahtisaari-Plan umgesetzt?

    Wir hatten eine Übergangsphase von drei Monaten vorgesehen. Inzwischen sind aber die logistischen Vorbereitungen getroffen, und die erforderlichen neuen Gesetze einschliesslich der Verfassung könnten jederzeit vom Parlament in Pristina beschlossen werden. Eine längere Übergangsphase ist daher nicht notwendig. Auch ist eine Vorausmission der EU seit letztem Winter vor Ort. Eine Steuerungsgruppe, bestehend aus der Kosovo-Kontaktgruppe, der Nato und der EU, wird die sogenannte internationale Präsenz ernennen. Ob Moskau als Mitglied der Kontaktgruppe da mitmachen wird, ist noch offen. Russland ist jedenfalls willkommen.



    So da kommen doch einge dinge betreffend den verhandlungen zum vorschein mit welchen wohl wenige serbische user gerechnet haben düften.

    wie ich schon bei den freudengesängen einiger user nachdem veto russlands sagte werdet ihr dies später mehr bereuen als die albaner.....!

    doch lasst es mich wissen sollte ich es falsch angenommen haben.

  2. #4202

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    Zeit mit dem serbischen Kosovo-Mytos aufzuräumen...

    [h2] Teil der serbischen Nationalideologie: Der Mythos Kosovo [/h2]

    Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Das sagenumwobene Kosovo Polje heute


    Geographisch betrachtet ist das Kosovo eher klein, seine ideologische Bedeutung für die Serben ist allerdings gewaltig. Im Mittelpunkt der kollektiven Erinnerung steht ein Ereignis, das mehr als 600 Jahre zurückliegt.


    11.000 Quadratkilometer klein ist das Kosovo, nicht mehr als die Fläche des Bundeslandes Thüringen. Rund zwei Millionen Albaner leben in der südserbischen Provinz. Maximal 100.000 Serben sind auf dem Kosovo noch zu Hause. Wie viele genau, weiß niemand, denn der Exodus der Serben hält an und straft jede Statistik schon im Augenblick der Veröffentlichung Lügen. Wirtschaftlich ist das Kosovo auf dem Niveau eines Entwicklungslandes. Die Arbeitslosenquote liegt bei bis zu 50 Prozent, der durchschnittliche Verdienst beträgt 150 Euro, der Außenhandel ist kaum messbar. Die Provinz wird allein von der Schattenwirtschaft getragen.
    Um so mehr ist das Kosovo politisch von Bedeutung. Die wahrscheinliche Abspaltung der Provinz von Serbien birgt ungeheure Sprengkraft, die weit über die serbischen Grenzen hinaus reichen könnte. In Bosnien-Herzegowina hat sich die sowieso schon fragile innere Statik seit Monaten verschlechtert. Auch in Frankreich, Spanien und der Slowakei – sie alle Staaten mit nationalen Minderheiten – wächst die Unruhe vor einer wahrscheinlichen Unabhängigkeit der Kosovo-Albaner. Ein neuer Präzedenzfall droht.
    Niederlage umgedeutet zum "spirituellen Sieg"
    Historisch gesehen ist die Region im Süden Serbiens und umgeben von den Grenzen zu Montenegro, Albanien und Mazedonien ein Ort der Erinnerung an die Vergangenheit – zumindest aus serbischer Sicht. Hier war einmal das Zentrum des mittelalterlichen Serbien. Wenn von "Altserbien" anstatt Kosovo die Rede ist, dann wird dadurch ein Besitzanspruch zum Ausdruck gebracht. Die Bedeutung des serbischen mittelalterlichen Reiches wird durch ein einziges Datum überhöht: den 28. Juni 1389, den Vidovdan, den sogenannten Sankt Veitstag. An diesem Tag vor mehr als 600 Jahren wurden die Serben, die an der Spitze eines christlichen Heeres kämpften, von den Osmanen besiegt. Es war der Beginn des Untergangs des serbischen Reiches. Die verlorene Schlacht auf dem Kosovo wurde seitdem als spiritueller Sieg umgedeutet. Vergessen wird dabei auf serbischer Seite, dass auch Albaner auf Seiten des christlichen Heeres kämpften.
    Kosovo als Ort der kollektiven Erinnerung
    Obwohl nur durch Legenden und Sagen gespeist, wird das Kosovo fortan als "serbisches Jerusalem" stilisiert und dient seitdem als zentrales Element der serbischen Nationalideologie. Seit dem 19. Jahrhundert hielt der Kosovo-Mythos Einzug in die Nationalkultur, in die Prosa, die Lyrik und vor allem in die Malerei. Der Kosovo-Kult steigerte sich umso mehr, als sich das serbische Siedlungsgebiet in der frühen Neuzeit weg vom Kosovo, dem Kernland, nach Norden verlagerte. Erst 1912/13, während der Balkankriege, konnten die Serben die Türken wieder vertreiben, so dass nach mehr als 500 Jahren das Kosovo wieder unter serbische Kontrolle kam. Dennoch: Das Kosovo war über all die Jahrhunderte National-Kult und Ort der kollektiven Erinnerung. Eine Last für die Serben, findet Holm Sundhausen, Professor für osteuropäische Geschichte in Berlin: "Man sollte nicht nur davon sprechen, ob Kosovo 1912/13 befreit wurde, sondern was im Augenblick und für die Zukunft sehr viel wichtiger ist, ist die Frage, wann wird sich Serbien von Kosovo befreien? Es ist sicher ein schwieriger Prozess, weil sich eben mit Kosovo so viele Mythen verbinden."
    Geburtsstunde des serbischen Nationalismus
    Im Jugoslawien der Ära Tito war der Kosovo-Mythos offiziell tabu. Parallel dazu gab es Versuche der Re-Serbisierung im Kosovo. Ein politischer Versuch, der zum Scheitern verurteilt war, da sich aufgrund der schlechten Wirtschaftslage nie so viele Serben in der südlichen Provinz ansiedeln wollten, um die hohe Geburtenrate der Albaner – die höchste in Europa! – auszugleichen. Mit dem Ende Jugoslawiens und den aufkommenden Nationalismen rückte die Kosovo-Frage spätestens 1989 wieder in den Blickpunkt. Der 600. Jahrestag der Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo Polje) bot dem damals im Ausland noch unbekannten Slobodan Milosevic eine ideale Bühne, um den serbischen Anspruch auf die Region neu und machtvoll zu formulieren. Rund eine Million Serben kamen auf das Amselfeld, um der verlorenen Schlacht zu gedenken, die tatsächlich eine Niederlage war. Es war der Beginn des Aufstiegs Milosevics und die Geburtsstunde des serbischen Nationalismus.
    Das Jahrzehnt zwischen 1989 und 1999 gilt als Anfang und Ende der Kosovo-Frage aus serbischer Perspektive. Der "emotionalen Mobilmachung" der Serben am Vidovdan 1989 folgte zehn Jahre später die Unterstellung des Kosovo unter UN-Verwaltung. Tatsächlich ist die Provinz seitdem dem Einfluss Belgrads entzogen.
    Volker Wagener

    Teil der serbischen Nationalideologie: Der Mythos Kosovo | Fokus Ost-Südost | Deutsche Welle | 06.12.2007

    ----------------------------------------------------

    Wieder mal ein Beweis, dass Serbien kein historisches Recht hat, dass Kosovo in Besitzanspruch zu nehmen....

    Ausserdem wird in vielen neuen Geschichtsbüchern immer wieder erwähnt, dass Kosovo von Serbien nach dem Zerfall des osmanischen Reiches annektiert wurde, da schon da und hundert Jahre zuvor die KS-Albaner dort die Mehrheit bildeteten übrigens auch in vielen Teilen Mazedoniens, dies ignorierten sie jedoch einfach, in dem sie zum Beispiel versuchten die KS-Albaner auszurotten, zu vertreiben, umsiedeln (nach Türkei) oder indem sie versuchten Serben in das Kosova umzusiedeln um der hohen Geburtenrate der Albaner standzuhalten, all diese Versuche scheiterten, wir KS-Albaner liessen uns nicht einfach so auslöschen, dass sind alles Fakten, die Heute bewiesen wurden...

  3. #4203
    Avatar von skenderbegi

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    Der Countdown für Europas neuen Staat Kosovo beginnt PRISTINA. Der mit Spannung erwartete Bericht der so genannten Kosovo-Troika (USA, EU und Russland) ist fertig und wird am Montag an die UNO übergeben. Dann fällt die letzte Entscheidung über die Zukunft des Kosovo.

    Zu welchem Ergebnis ist die EU-Troika nach den monatelangen Verhandlungen zwischen Kosovo-Albanern und Serben gekommen?
    Nach der letzten Gesprächsrunde in Baden bei Wien hat die Troika bereits ihr endgültiges Scheitern eingestanden. Weder Kosovo-Albaner noch Serben hätten sich einen Millimeter aufeinander zubewegt. Für die Kosovo-Albaner kommt nur die völlige Unabhängigkeit in Frage. Die Serben wiederum wollen dem Kosovo maximal eine erweiterte Autonomie gewähren.
    Wie geht es nun weiter?
    Am 19. Dezember beschäftigt sich dann der UNO-Sicherheitsrat abschließend mit dem Kosovo.
    Wie groß sind die Chancen auf eine Entscheidung im UNO-Sicherheitsrat?
    Beobachter rechnen mit wochenlangen Verhandlungen. Ein Konflikt zwischen Amerika und Russland ist vorprogrammiert. Während die USA auf Seite der Kosovo-Albaner stehen und für die Unabhängigkeit eintreten, fordert Russland eine Fortsetzung der Verhandlungen. Moskau droht auch mit seinem Veto.
    Wie könnte eine UNO-Entscheidung aussehen?
    Die UNO wird den im Laufe des letzten Jahres ausgehandelten aber von Belgrad abgelehnten Ahtisaari-Plan wieder aus der Schublade holen, der eine begrenzte, international überwachte Unabhängigkeit vorsieht. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon wird aller Voraussicht nach die EU bitten, ihre schon lange vorbereitete Führungsrolle im Kosovo zu übernehmen und damit die seit 1999 fast unumschränkt regierende UN-Mission (UNMIK) dort abzulösen.
    Kosovo-Albaner könnten diesen Plan aber zunichte machen. Werden sie wirklich – wie angekündigt – sofort nach dem 10. Dezember die Unabhängigkeit auszurufen?
    Nicht sofort. Denn zuerst muss die neue Regierung im Kosovo gebildet werden. Aber nach dem 19. Dezember rechnen Beobachter mit einer Zuspitzung der Lage.
    Was würde nach einer Unabhängigkeitserklärung des Kosovo passieren?
    Dann ist damit zu rechnen, dass der Nord-Kosovo, wo eine Mehrheit der Serben lebt, per Referendum einen Anschluss an Serbien beschließen wird. Eventuell erwägen die Kosovo-Serben sogar eine Eigenstaatlichkeit nach dem Vorbild der Republik Transnistrien (Moldawien). Nationalistische Serben haben mit Gewalt gedroht, sollte der Kosovo unabhängig werden. Zudem könnte ein Domino-Effekt entstehen: Denn die Republika Srpsa in Bosnien will ebenfalls die Unabhängigkeit erklären. Serbien wiederum wird mit politischem und wirtschaftlichem Druck versuchen, die Unabhängigkeit des Kosovo zu torpedieren.
    Wie groß ist die Gefahr, dass die serbische Armee den Kosovo mit Gewalt „zurückholt“?
    Praktisch null. Die 27.000 Mann starke serbische Armee ist wenig motiviert und verfügt nur über hoffnungslos veraltetes Gerät. Ihr Oberbefehlshaber, Serben-Präsident Tadic, hat zudem erst am vergangenen Wochenende garantiert, dass es mit ihm keinen neuen Krieg geben werde.
    Wie wird die Welt auf die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo reagieren?
    Die USA haben den Kosovo-Albanern bereits die Unterstützung der Eigenstaatlichkeit zugesichert. Die EU ist in der Frage gespalten. Nach derzeitigem Stand würden nicht alle EU-Staaten einen unabhängigen Kosovo sofort anerkennen. Vor allem Länder mit einer großen Minderheit fürchten eine Folgewirkung.
    Warum ist Serbien eigentlich so strikt gegen die Unabhängigkeit? Zumal der Kosovo seit acht Jahren unter UN-Verwaltung steht und damit für Serbien ohnehin verloren ist?
    Zunächst spielt dabei die Psychologie eine große Rolle. Laut serbischer Geschichtsschreibung gilt der Kosovo als Wiege des Serbentums. Hätten die Serben den Kosovo durch den Krieg verloren, dann hätte das ihr Nationalstolz leichter verkraftet. Aber den Verlust mitten in Friedenszeiten will niemand in Serbien verstehen.
    Hat der Kosovo wirtschaftlich eine Überlebenschance?
    Der Kosovo ist arm, aber reich an Ressourcen: Blei, Zink, Chrom, Nickel, Silber und Gold. Mit 17 Milliarden Tonnen lagern im Kosovo die zweitgrößten Braunkohlereserven Europas. Doch seit dem Ende des Krieges ist die Wirtschaft kaum vorangekommen. Das liegt aber nur zum Teil am bislang ungelösten Status der Provinz, der Investoren abschreckt. Die Hilfsgelder, die in Milliardenhöhe in den Kosovo flossen, haben die Lage kaum verbessert. Die Massenarbeitslosigkeit ist weiter gewachsen. Schattenwirtschaft und Schmuggel blühen. Kein Wunder, dass sich viele Kosovo-Albaner allmählich fragen, was mit den Hilfsgeldern passiert ist. Denn trotz Milliardeninvestitionen funktioniert nicht einmal die Stromversorgung.


    vom 07.12.2007

  4. #4204

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    Rohan
    alleine dieser Name hat gereicht, dass ich den ganzen Artikel nicht gelesen habe. Junge, hast Du denn nicht verstanden, dass es absolut irrlevant ist, was ein Rohan zu sagen hat?

    Aber was soll ich hier diskutieren. Lassen wir die Realität sprechen, am 10.12.2007, am 16.12.2007, am 01.02.2008 und meinetwegen an jedem Tag der nächsten 100 Jahre.

    Um Kosovo wurde Krieg geführt und wird wieder Krieg geführt werden. Ich bin klar auf serbischer Seite, weil es in unserer heutigen Zeit kein einziges Argument gibt, warm Ausländer, Asylanten und illegale Immigranten ein Land besetzen, die Bevölkerung vertreiben und dann einen eigenen Staat ausrufen dürfen.

    Und ich denke dabei nicht an Kosovo, sondern an Berlin, Köln, London, Paris u.s.w.. Die Albaner sollen serbisch lernen und sich gefälligst integrieren oder Ihre Sachen packen. Genau wie die Türken in Deutschland deutsch lernen sollen und die Algerier in Frankreich französisch lernen sollen.

    Jeder, der sich integrieren möchte ist herzlich willkommen alle anderen gehören rausgeschmissen.

  5. #4205

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    Deutscher Völkerrechtler: Kosovo-Unabhängigkeit illusorisch
    Ein Staatsfragment unter internationaler Aufsicht"

    Die derzeit unter UNO-Verwaltung stehende südserbische Albanerprovinz Kosovo würde nach Auffassung des deutschen Völkerrechtlers und Friedensforschers Reinhard Mutz auch nach einer Unabhängigkeitserklärung "auf absehbare Zukunft dasselbe sein wie heute - ein Staatsfragment unter internationaler Aufsicht, ein Protektorat". Nur der Protektor hätte gewechselt, "von der UNO zur EU", sagte der ehemalige wissenschaftliche Direktor des Hamburger Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in einem Interview mit der Berliner Wochenzeitung "Freitag".

    Eine weitere Staatsgründung auf dem Balkan sei nur durch "die politische Vernunft der Europäer" zu verhindern, so Mutz. "Billigt die sogenannte Staatengemeinschaft demnächst auch eine Unabhängigkeitserklärung der 'Repulika Srspka' in Bosnien? Wohl kaum. Aber schon, dass solche Frage jetzt massiv auftauchen, macht deutlich, wie widersprüchlich die internationale Balkanpolitik aussieht. Immer hat der Westen beteuert, keiner 'ethnischen Homogenisierung' Vorschub zu leisten. Genau das unternimmt er nun!" (APA)

    derStandard.at


    Das hast Du beim zitieren übrigens weggelassen

  6. #4206
    Avatar von Vatrena

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    Zitat Zitat von Pixi Beitrag anzeigen

    Deutscher Völkerrechtler: Kosovo-Unabhängigkeit illusorisch
    Ein Staatsfragment unter internationaler Aufsicht"

    Die derzeit unter UNO-Verwaltung stehende südserbische Albanerprovinz Kosovo würde nach Auffassung des deutschen Völkerrechtlers und Friedensforschers Reinhard Mutz auch nach einer Unabhängigkeitserklärung "auf absehbare Zukunft dasselbe sein wie heute - ein Staatsfragment unter internationaler Aufsicht, ein Protektorat". Nur der Protektor hätte gewechselt, "von der UNO zur EU", sagte der ehemalige wissenschaftliche Direktor des Hamburger Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in einem Interview mit der Berliner Wochenzeitung "Freitag".

    Eine weitere Staatsgründung auf dem Balkan sei nur durch "die politische Vernunft der Europäer" zu verhindern, so Mutz. "Billigt die sogenannte Staatengemeinschaft demnächst auch eine Unabhängigkeitserklärung der 'Repulika Srspka' in Bosnien? Wohl kaum. Aber schon, dass solche Frage jetzt massiv auftauchen, macht deutlich, wie widersprüchlich die internationale Balkanpolitik aussieht. Immer hat der Westen beteuert, keiner 'ethnischen Homogenisierung' Vorschub zu leisten. Genau das unternimmt er nun!" (APA)

    derStandard.at


    Das hast Du beim zitieren übrigens weggelassen


    wie geil!Überführt Skenderbegi!

  7. #4207
    Avatar von Cigo

    Registriert seit
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    pixi,wolltest du nicht erst am 10.12. wieder hier vorbeischauen

  8. #4208

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    Zitat Zitat von Cigo Beitrag anzeigen
    pixi,wolltest du nicht erst am 10.12. wieder hier vorbeischauen
    Ich bin immer und überall Aber ich mache es noch einfacher, ich bin erst wieder am 16.12 da, dann ist die Unabhängigkeit sicher! gaaaaaaaaaaaaaaaaanz sicher! Albanerehrenwort

  9. #4209

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    Zitat Zitat von skenderbegi Beitrag anzeigen
    Der Countdown für Europas neuen Staat Kosovo beginnt PRISTINA. Der mit Spannung erwartete Bericht der so genannten Kosovo-Troika (USA, EU und Russland) ist fertig und wird am Montag an die UNO übergeben. Dann fällt die letzte Entscheidung über die Zukunft des Kosovo.

    Zu welchem Ergebnis ist die EU-Troika nach den monatelangen Verhandlungen zwischen Kosovo-Albanern und Serben gekommen?
    Nach der letzten Gesprächsrunde in Baden bei Wien hat die Troika bereits ihr endgültiges Scheitern eingestanden. Weder Kosovo-Albaner noch Serben hätten sich einen Millimeter aufeinander zubewegt. Für die Kosovo-Albaner kommt nur die völlige Unabhängigkeit in Frage. Die Serben wiederum wollen dem Kosovo maximal eine erweiterte Autonomie gewähren.
    Wie geht es nun weiter?
    Am 19. Dezember beschäftigt sich dann der UNO-Sicherheitsrat abschließend mit dem Kosovo.
    Wie groß sind die Chancen auf eine Entscheidung im UNO-Sicherheitsrat?
    Beobachter rechnen mit wochenlangen Verhandlungen. Ein Konflikt zwischen Amerika und Russland ist vorprogrammiert. Während die USA auf Seite der Kosovo-Albaner stehen und für die Unabhängigkeit eintreten, fordert Russland eine Fortsetzung der Verhandlungen. Moskau droht auch mit seinem Veto.
    Wie könnte eine UNO-Entscheidung aussehen?
    Die UNO wird den im Laufe des letzten Jahres ausgehandelten aber von Belgrad abgelehnten Ahtisaari-Plan wieder aus der Schublade holen, der eine begrenzte, international überwachte Unabhängigkeit vorsieht. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon wird aller Voraussicht nach die EU bitten, ihre schon lange vorbereitete Führungsrolle im Kosovo zu übernehmen und damit die seit 1999 fast unumschränkt regierende UN-Mission (UNMIK) dort abzulösen.
    Kosovo-Albaner könnten diesen Plan aber zunichte machen. Werden sie wirklich – wie angekündigt – sofort nach dem 10. Dezember die Unabhängigkeit auszurufen?
    Nicht sofort. Denn zuerst muss die neue Regierung im Kosovo gebildet werden. Aber nach dem 19. Dezember rechnen Beobachter mit einer Zuspitzung der Lage.
    Was würde nach einer Unabhängigkeitserklärung des Kosovo passieren?
    Dann ist damit zu rechnen, dass der Nord-Kosovo, wo eine Mehrheit der Serben lebt, per Referendum einen Anschluss an Serbien beschließen wird. Eventuell erwägen die Kosovo-Serben sogar eine Eigenstaatlichkeit nach dem Vorbild der Republik Transnistrien (Moldawien). Nationalistische Serben haben mit Gewalt gedroht, sollte der Kosovo unabhängig werden. Zudem könnte ein Domino-Effekt entstehen: Denn die Republika Srpsa in Bosnien will ebenfalls die Unabhängigkeit erklären. Serbien wiederum wird mit politischem und wirtschaftlichem Druck versuchen, die Unabhängigkeit des Kosovo zu torpedieren.
    Wie groß ist die Gefahr, dass die serbische Armee den Kosovo mit Gewalt „zurückholt“?
    Praktisch null. Die 27.000 Mann starke serbische Armee ist wenig motiviert und verfügt nur über hoffnungslos veraltetes Gerät. Ihr Oberbefehlshaber, Serben-Präsident Tadic, hat zudem erst am vergangenen Wochenende garantiert, dass es mit ihm keinen neuen Krieg geben werde.
    Wie wird die Welt auf die Unabhängigkeitserklärung des Kosovo reagieren?
    Die USA haben den Kosovo-Albanern bereits die Unterstützung der Eigenstaatlichkeit zugesichert. Die EU ist in der Frage gespalten. Nach derzeitigem Stand würden nicht alle EU-Staaten einen unabhängigen Kosovo sofort anerkennen. Vor allem Länder mit einer großen Minderheit fürchten eine Folgewirkung.
    Warum ist Serbien eigentlich so strikt gegen die Unabhängigkeit? Zumal der Kosovo seit acht Jahren unter UN-Verwaltung steht und damit für Serbien ohnehin verloren ist?
    Zunächst spielt dabei die Psychologie eine große Rolle. Laut serbischer Geschichtsschreibung gilt der Kosovo als Wiege des Serbentums. Hätten die Serben den Kosovo durch den Krieg verloren, dann hätte das ihr Nationalstolz leichter verkraftet. Aber den Verlust mitten in Friedenszeiten will niemand in Serbien verstehen.
    Hat der Kosovo wirtschaftlich eine Überlebenschance?
    Der Kosovo ist arm, aber reich an Ressourcen: Blei, Zink, Chrom, Nickel, Silber und Gold. Mit 17 Milliarden Tonnen lagern im Kosovo die zweitgrößten Braunkohlereserven Europas. Doch seit dem Ende des Krieges ist die Wirtschaft kaum vorangekommen. Das liegt aber nur zum Teil am bislang ungelösten Status der Provinz, der Investoren abschreckt. Die Hilfsgelder, die in Milliardenhöhe in den Kosovo flossen, haben die Lage kaum verbessert. Die Massenarbeitslosigkeit ist weiter gewachsen. Schattenwirtschaft und Schmuggel blühen. Kein Wunder, dass sich viele Kosovo-Albaner allmählich fragen, was mit den Hilfsgeldern passiert ist. Denn trotz Milliardeninvestitionen funktioniert nicht einmal die Stromversorgung.


    vom 07.12.2007

    haha nema lepubljik,kosovo je srbija!


    Jetzt wollen sie bis Januar warten wie letztes Jahr,manche sagen im Mai 100%. So was gabs schon mal letzten Januar und Mai. 100% Republjik 2007. Ich glaube es war doch Republjik 2006.

  10. #4210
    Avatar von Yutaka

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    Zitat Zitat von Slobi Beitrag anzeigen
    haha nema lepubljik,kosovo je srbija!


    Jetzt wollen sie bis Januar warten wie letztes Jahr,manche sagen im Mai 100%. So was gabs schon mal letzten Januar und Mai. 100% Republjik 2007. Ich glaube es war doch Republjik 2006.

    Die 27.000 Mann starke serbische Armee ist wenig motiviert und verfügt nur über hoffnungslos veraltetes Gerät.


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