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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.615 Aufrufe

  1. #481

    Registriert seit
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    Busek: Selbstständigkeit des Kosovo ohne Alternative

    Sonderkoordinator für den EU-Stabilitätspakt propagiert "europäische Lösung" für Serbien und Kosovo

    Der Sonderkoordinator für den EU-Stabilitätspakt in Südost-Europa, Erhard Busek, sieht zur Unabhängigkeit des Kosovo keine Alternative. Für jede andere Lösung habe Serbien den richtigen Moment verpasst, sagte Busek im Deutschlandradio Kultur.
    (...)


    Deutschlandradio Kultur:Herr Dr. Busek, seit gut vier Jahren sind Sie Sonderkoordinator für den Stabilitätspakt für Südosteuropa, der 1999 begründet wurde, um nach vier Kriegen im ehemaligen Jugoslawien zur Beruhigung in der Region beizutragen. Was können, was sollen Sie in dieser Funktion leisten?

    Busek:Der Ausgangspunkt des Stabilitätspaktes für Südosteuropa war völlig klar, nämlich nach den genannten Kriegen beziehungsweise nach dem Dayton-Agreement für Bosnien-Herzegowina und am Ende des Kosovokrieges zu einer Gesamtstabilisierung der Region selber beizutragen.
    (...)

    http://www.dradio.de/dkultur/program...cheles/500051/

    -------------------------------------------------------------------------------------

    "Ich möchte sogar relativ brutal sagen:Wenn man Serbien etwas antun will, dann gibt man Serbien den Kosovo zurück, weil Serbien nicht in der Lage wäre, das Problem in sich zu bewältigen weder politisch, noch sicherheitsmässig und schon gar nicht wirtschaftlich", sagte Busek. Dies müssten die Menschen in Serbien aber noch begreifen.

    Busek widersprach Bedenken, ein unabhängiger Staat Kosovo sei wirtschaftlich nicht überlebensfähig.Die Beispiele Slowakei und Slowenien zeigten, dass das kein stichhaltiges Argument sei.

    Serben und Kosovo-Albaner verhandeln seit Februar über die Zukunft der mehrheitlich von Albanern bewohnten südserbischen Provinz, die derzeit von den Vereinten Nationen verwaltet wird.

    http://www.swissinfo.org/ger/interna...=1147503693000

    8) 8) 8)

  2. #482
    Avatar von TigerS

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    7.474
    Zitat Zitat von drenicaku
    also willst du damit sagen, serbien hat kosova 1989 nicht besetzt und die garantierte autonomie eines teilgebietes der sfrj entzogen?
    ich glaub das will er nich sagen , aber kosovo hat ja erts später eine gewisse autonomie von tito erhalten und vojvodina auch , das hat aber in meinen augen andere gründe nicht weil er euch so mochte oder die ungaren in norden ( sag net das er euch nicht mochte nur net liebte)
    er wollte serbien gewisser massen schwach halten er wusste wen serbien die volle konntrolle über den süden und den norden serbiens hätte dann wer titos yugoslavien schon früher zerbrochen , hat man ja dann 89 gesehn , meine meinung


    gruß tiger

  3. #483

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    Kosova Republik 2006/2007

  4. #484

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    Zitat Zitat von TigerS
    Zitat Zitat von drenicaku
    also willst du damit sagen, serbien hat kosova 1989 nicht besetzt und die garantierte autonomie eines teilgebietes der sfrj entzogen?
    ich glaub das will er nich sagen , aber kosovo hat ja erts später eine gewisse autonomie von tito erhalten und vojvodina auch , das hat aber in meinen augen andere gründe nicht weil er euch so mochte oder die ungaren in norden ( sag net das er euch nicht mochte nur net liebte)
    er wollte serbien gewisser massen schwach halten er wusste wen serbien die volle konntrolle über den süden und den norden serbiens hätte dann wer titos yugoslavien schon früher zerbrochen , hat man ja dann 89 gesehn , meine meinung


    gruß tiger
    kann sein 8)

  5. #485
    Avatar von TigerS

    Registriert seit
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    Beiträge
    7.474
    Zitat Zitat von Kosova-Kusho
    Zitat Zitat von TigerS
    Zitat Zitat von drenicaku
    also willst du damit sagen, serbien hat kosova 1989 nicht besetzt und die garantierte autonomie eines teilgebietes der sfrj entzogen?
    ich glaub das will er nich sagen , aber kosovo hat ja erts später eine gewisse autonomie von tito erhalten und vojvodina auch , das hat aber in meinen augen andere gründe nicht weil er euch so mochte oder die ungaren in norden ( sag net das er euch nicht mochte nur net liebte)
    er wollte serbien gewisser massen schwach halten er wusste wen serbien die volle konntrolle über den süden und den norden serbiens hätte dann wer titos yugoslavien schon früher zerbrochen , hat man ja dann 89 gesehn , meine meinung


    gruß tiger
    kann sein 8)
    ich weiss 8)

  6. #486
    jugo-jebe-dugo
    19.05.2006

    Bundesrätin Calmy-Rey fordert erneut Unabhängigkeit des Kosovo

    LAAX - Bundesrätin Micheline Calmy-Rey hat sich in Laax erneut für eine "formelle Unabhängigkeit" des Kosovo ausgesprochen. Sie äusserte sich anlässlich eines Seminars, an dem sich Serben und Kosovaren beteiligten.

    Am kommenden Dienstag beginnt unter der Schirmherrschaft der UNO die fünfte Verhandlungsrunde in Wien über das Statut des Kosovo. Die Schweiz ist nicht Mitglied der Kontaktgruppe, engagiert sich aber in der Frage.

    "Das Statut des Kosovo muss so rasch wie möglich festgelegt werden", forderte Calmy-Rey an dem Seminar, das am Donnerstag und Freitag vom Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) organisiert worden war. Im Zentrum der Gespräche stand die Erfahrung des Kantons Graubünden mit der Gemeindeautonomie.

    Bisher gab es bei den Statut-Verhandlungen kaum Fortschritte, beide Seiten beharren auf ihren Positionen. Die Albaner des Kosovo, die über 90 Prozent der zwei Millionen Einwohner stellen, wollen die Unabhängigkeit von Serbien. Belgrad lehnt das ab. Die Schweizer Position hatte zu Spannungen zwischen Bern und Belgrad geführt.

    http://www.volksblatt.li/Default.asp...=sda&region=ch

  7. #487
    jugo-jebe-dugo
    Spielräume im Kosovo

    Kostunica steht für einen weiteren Zusammenhalt beider Republiken, die Regierung in Podgorica ist dagegen. Die größte Sorge des serbischen Premiers ist aber nicht Montenegro, sondern Kosovo. Die mehrheitlich albanische Provinz steht unter UNO-Verwaltung und strebt nach der Unabhängigkeit. Eine staatliche Souveränität möchte Serbien nicht hinnehmen. In Wien laufen gerade die Status-Verhandlungen unter der Führung des UNO-Vermittlers Martti Ahtisaari. Der deutsche Außenminister Steinmeier wies Kostunica darauf hin, wie der serbische Premier erklärte, "dass der Spielraum des Herrn Ahtisaari eng ist. Ich habe gesagt, dies bedeute dass es einen Spielraum doch gibt - und eine Möglichkeit für einen Kompromiss. Ich habe angedeutet, dass unser Verhandlungs-Team der Kontakt-Gruppe bald einige Einzelheiten für den künftigen Status des Kosovo mitteilen wird."

    Die Kontakt-Gruppe - in der die USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Russland sitzen - befürwortet eine so genannte bedingte Unabhängigkeit oder begrenzte Souveränität für das Kosovo.
    Belgrad bietet eine umfassende Autonomie an. Das Thema beherrschte den größten Teil der Gespräche in Berlin. Im Bundestag hat sich ihr auch der Auswärtige Ausschuss gewidmet, so der Vorsitzende Polenz: "Hier sind noch viele Fragen fehlenden Vertrauens zu überwinden. Das geht nur von beiden Seiten. Es ist nicht so, dass es nur von serbischer Seite möglich wäre. Hier muss auch die albanische Seite Beiträge dazu leisten. Aber wichtig ist, dass man erkennt: das, was man jetzt verhandelt, ist nicht Werk der jetzt demokratisch gewählten Regierung Serbiens, sondern man muss im Grunde ausbaden, was die Politik von Milosevic angerichtet hat."

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,...025531,00.html

  8. #488
    jugo-jebe-dugo
    "Unabhängiger Kosovo wäre inakzeptabel"
    Serbien-Montenegros EU-Botschafterin Nincic über Separationstendenzen

    "Wiener Zeitung": Am Sonntag will sich Montenegro per Referendum aus dem Staatenverbund mit Serbien lösen. Was werden die Probleme sein, wenn es die erforderliche Mehrheit gibt?

    Roksanda Nincic: Wenn es in Montenegro eine Mehrheit für die Unabhängigkeit zu den von der EU unterstützten Bedingungen gibt, also von mehr als 55 Prozent der Wahlberechtigten, sollte es nicht viele Probleme geben.
    (...)

    Was könnte denn eine mögliche Lösung für den Kosovo sein und was wäre für Serbien inakzeptabel?

    Die Unabhängigkeit des Kosovo wäre für uns inakzeptabel. Es gibt zwar Raum für Kompromisse. Bisher sind die Verhandlungen aber noch nicht so weit. Wichtige Fragen wie die Grenzen, die bewaffneten Kräfte und ein UN-Sitz sind noch gar nicht angesprochen worden. Der Schutz der Minderheiten muss absolut garantiert sein, die serbische ist die größte von ihnen. Es darf keine Lösung geben, die von einer Seite als unfair angesehen. Das würde anhaltende Instabilität nicht nur für Serbien sondern für die gesamte Region bedeuten.

    Wäre Serbien nicht besser dran, wenn es den Kosovo los wäre?

    Ich kenne niemanden in der serbischen Regierung oder Beamtenschaft, der das so sieht.

    http://www.wienerzeitung.at/DesktopD...wzo&cob=232355

  9. #489

    Registriert seit
    30.08.2004
    Beiträge
    373
    ach viel pallaver um nichts. kosovo wird die unabhängigkeit bekommen,
    wenn nicht jetzt ne totale suverenität dann paar jahre später. das steht
    gar nicht mehr zur diskussion, das einzige was diese gespräche an sich
    haben ist dass der westen den serben sagen kann wir haben euch doch
    miteinbezogen in der entscheidung. die entscheidung ist schon längst
    gefallen, und zwar an dem tag als die nato ihre erste bombe über
    serbien geworfen hat.

  10. #490

    Registriert seit
    04.06.2005
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    7.678
    Es war einmal Jugoslawien . . .

    Die schwierigste Loslösung steht Belgrad allerdings noch bevor:Neben den Verhandlungen über den Status des Kosovo nimmt sich das Referendum in Montenegro vom Sonntag wie ein Kinderspiel aus. Denn die Regierung in Belgrad hat sich im Fall Kosovo darauf festgelegt, eine Unabhängigkeit nie zu akzeptieren. Kosovo war zudem anders als Montenegro keine jugoslawische Teilrepublik. Die Unabhängigkeit Montenegros könnte die Bestrebungen der Kosovo-Albaner nun noch beflügeln. Und die Kopf-in-den-Sand-Politik in Belgrad auch.

    Die Tatsache, dass der Staatenbund Serbien-Montenegro nie funktioniert hat, wurde von vielen Serben zwar ebenso ignoriertwie der Umstand, dass Belgrad auf das tägliche Leben der allermeisten Kosovaren seit vielen Jahren keinerlei Einfluss mehr hat.

    Doch mit einer staatlichen Eigenständigkeit des Kosovo würde Serbien noch etwas ganz anderes vor Augen geführt:dass es den Krieg mit allen Konsequenzen verloren hat.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2455574

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