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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.680 Aufrufe

  1. #41
    jugo-jebe-dugo
    28.11.2005


    Petritsch: Kosovo-Problem nicht "isoliert betrachten"
    Ehemaliger Sonderbeauftragter: Lösung sollte "eingebettet in europäische Perspektive" sein

    Zagreb/Wien - Der frühere EU-Kosovo-Sonderbeauftragte Wolfgang Petritsch hat davor gewarnt, das Problem der südserbischen Provinz losgelöst von den anderen Konfliktherden in Südosteuropa zu behandeln. "Wenn man das Problem nur isoliert betrachtet, verlängert man die Konfliktdauer", sagte Petritsch am Sonntag gegenüber der APA. Er stimme diesbezüglich mit den Ansichten des früheren slowenischen Präsidenten Milan Kucan überein.

    Kucan hatte vorige Woche in einem Interview gesagt, es gebe "keine Garantie" dafür, dass eine Unabhängigkeit des Kosovo nicht auch ähnliche Tendenzen bei den bosnischen Serben oder den Albanern in Mazedonien fördern könnte. "Wer sich für partielle Lösungen einsetzt, muss auch die Verantwortung dafür übernehmen, was passieren wird, und zwar nicht nur dort, wo man die Lösung vorschlägt, sondern auch in anderen Teilen dieses immer noch instabilen Gebiets", sagte Kucan.


    Friedenslösung

    Petritsch wies darauf hin, dass das Kosovo-Problem vor zehn Jahren von der Friedenslösung für Bosnien-Herzegowina in Dayton "ausgeschlossen" worden sei, weswegen es heute immer noch bestehe. Er deutete an, dass er in einem EU-Beitritt der betroffenen Länder eine Möglichkeit sieht, die unversöhnlich scheinenden Differenzen in der Statusfrage zu überbrücken. Die Lösung sollte "eingebettet in eine europäische Perspektive" erfolgen, sagte der heutige UNO-Botschafter Österreichs in Genf. Er forderte ein "Gesamtkonzept" der EU für die Region, mit "maßgeschneiderten Programmen" für die einzelnen Staaten.


    Lackmustest

    Die Stabilisierung der Region sei auch ein "Lackmustest des Erfolgs der europäischen Integration", die derzeit in anderen Bereichen stagniere, sagte Petritsch unter Verweis auf die EU-Verfassungskrise und den Streit um das Budget 2007-2013. Ein Erfolg in Südosteuropa könnte daher auch einen "Impetus" für die EU als Ganze geben und die "Eurooptimisten" stärken.

    Für konkrete Lösungsvorschläge sei es "noch zu früh", sagte Petritsch auf die Frage nach dem künftigen Status der südserbischen Provinz, deren albanische Mehrheitsbevölkerung nach staatlicher Unabhängigkeit strebt. Nun gehe es zunächst einmal darum, in den vom UNO-Beauftragten Martti Ahtisaari geführten Verhandlungen "technisch-administrative Teilaspekte durchzudeklinieren".


    Provinzregierung

    Konkret nannte Petritsch den Schutz der Minderheiten und die Machtverteilung zwischen Provinzregierung und Gemeinden. Diesbezüglich sollte man vom Beispiel Bosniens lernen, "schon bei Abschluss des Vertrags eine tragfähige Lösung zu finden, damit man hinterher nicht zu viel nachbessern muss". Die starke Dezentralisierung Bosniens mit großen Befugnissen und einer aufgeblähten Verwaltung in den ethnisch strukturierten Landesteilen gilt als Haupthindernis für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes und dessen EU-Annäherung.

    Bei der Suche nach Lösungen sollte man sich "vom Zeitfaktor nicht zu sehr treiben lassen", sagte Petritsch auf die Frage, ob noch während des österreichischen EU-Ratsvorsitzes im ersten Halbjahr 2006 mit Ergebnissen zu rechnen sei. Bei der Statusfrage handle es sich "letztlich um eine politische Entscheidung", wobei eine Einigung zwischen Belgrad und Pristina zu bevorzugen sei.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2257405

  2. #42
    jugo-jebe-dugo
    28.11.2005

    "Kosovo-Unabhängigkeit bringt Stabilität"
    Albaniens Premier Berisha: Traum von Vereinigung der Albaner hat sich zum Traum von Unabhängigkeit gewandelt

    Wien - Die Unabhängigkeit des Kosovo werde für die Stabilität in ganz Südosteuropa sehr nützlich sein, "weil die ungeklärte Lage für albanische Bevölkerungsteile nicht hilfreich für die Stabilität all dieser Staaten ist". Dies erklärte der albanische Premier Sali Berisha in einem Interview für die Wochenzeitschrift "profil".

    Die Kosovo-Frage sei immer im Zentrum des Balkan-Konflikts gestanden. Die EU habe nun bei den Verhandlungen über den künftigen Status der Provinz ein "hilfreiches Schema" für eine Lösung ausgearbeitet: "Anerkennung der internationalen Grenzen, keine Union mit Serbien, aber auch keine mit Albanien".


    Kampf um "nationale Einheit"

    Dies sei ein "realistischer Plan", sagte Berisha. Die Idee, einen albanischen Staat in einem mehrheitlich von Albanern bewohnten Gebiet zu errichten, sei nicht nur nationales Anliegen der Albaner gewesen, sondern sei auch von Großmächten - darunter Österreich-Ungarn - unterstützt worden. "Von 1878 bis 1990 kämpften die Albaner um nationale Einheit", erinnerte Berisha an die Gründung der "Liga von Prizren", die beim Berliner Kongress 1878 erstmals öffentlich die Vereinigung aller von Albanern bewohnten Gebiete forderte.

    Zuletzt sei aber im Kosovo eine "neue und unterschiedliche albanische Realität als Folge des Kriegs mit Serbien" entstanden. "Ihre Symbolfigur heißt Ibrahim Rugova. Als er die Unabhängigkeit für den Kosovo verlangte, wusste er die Wünsche seines Volkes hinter sich. Der Traum von Vereinigung hat sich dort zum Traum von Unabhängigkeit gewandelt", sagte Berisha.


    Forderung nach Verbleib

    Oliver Ivanovic, Vorsitzender des Bündnisses "Serbischen Liste für das Kosovo und Metohija", erklärte in einem Interview mit dem "profil", dass im Kosovo auch künftig internationale Präsenz notwendig sein werde - unabhängig von der Lösung der Status-Frage. Jedenfalls müsse es einen Kompromiss zwischen den "zwei diametral entgegen gesetzten Wünschen geben, zwischen der Unabhängigkeit und unserer Forderung nach einem Verbleib des Kosovo in Serbien", sagte Ivanovic.

    Die von manchen Experten im Westen vorgeschlagene "bedingte Unabhängigkeit" der südserbischen Provinz lehnt Ivanovic ab: "Sie ist keine Lösung. Sie bringt uns nicht weiter. Wir mögen das Wort ´Unabhängigkeit´ nicht und möchten gar nicht daran denken".


    "Brückenwächter"

    Der Maschinenbauingenieur und Karate-Trainer, der sich nach dem Abzug der serbischen Sicherheitskräfte im Juni 1999 als Organisator der "Brückenwächter" in der geteilten Stadt Kosovska Mitrovica einen Namen machte, formulierte die Ängste der Kosovo-Serben: "Ich bin hier geboren, ich kenne die Albaner und die albanische Mentalität sehr gut. Unser Leben hier war nicht einmal unter unserer eigenen Verwaltung rosig. Und was nach 1999 passierte, unter den Augen von fast 50.000 NATO-Soldaten, spricht für sich. Man kann sich leicht ausmalen, was geschieht, wenn wir den Albanern ausgeliefert werden, ohne Schutz und Garantien".

    http://derstandard.at/?url=/?id=2257405


    Wers glaubt. Aufjedenfall hat der Brückenwächter recht,das lebend er Serben war schon unter unserer Verwaltung nicht so gut,geschweige den in einem unabhängigen Kosovo.

  3. #43
    jugo-jebe-dugo
    28.11.2005


    Ahtisaari: Kosovo-Politiker sollen von Mazedonien lernen
    Ohrid-Abkommen von Chefverhandler als Beispiel für Aufbau multi-ethnischer Gesellschaft gelobt

    Belgrad/Skopje - Der UNO-Chefverhandler für das Kosovo, Martti Ahtisaari, hat das Ohrid-Abkommen in Mazedonien als Vorbild für die südserbische Provinz genannt. Das Abkommen, mit welchem im August 2001 die mehrmonatigen bewaffneten Konflikte zwischen albanischen Extremistengruppen und den mazedonischen Streitkräften beendet wurden, sei ein Beispiel für die Prinzipien, auf welche sich eine multi-ethnische Gesellschaft, welche die Staatengemeinschaft auch im Kosovo sehen möchte, stützen solle. Ahtisaari meinte dies laut den Belgrader Medien am Sonntagabend in Skopje vor Abschluss seiner ersten Balkan-Reise.

    Die Kosovo-Politiker sollten etwa von Mazedonien lernen, wenn es um die Dezentralisierung und das Funktionieren multi-ethnischer Gemeinden gehe, betonte Ahtisaari weiters.


    Nicht Bestandteil

    Der mazedonische Präsident Branko Crvenkovski erklärte nach dem Treffen mit Ahtisaari, das Mazedonien nicht Bestandteil des Prozesses der Suche nach einer Lösung für den Kosovo-Status sei. Skopje wolle daher eine jede Lösung akzeptieren, über welche sich Belgrad und Pristina einigen würden. "Die einzige Bedingung mazedonischerseits dafür ist, dass durch diese Lösung das Prinzip der Unveränderbarkeit der aktuellen Staatsgrenzen beachtet wird", erklärte Crvenkovski.

    Gut ein Viertel der Bevölkerung Mazedoniens macht die albanische Volksgruppe aus. Die Lösung der Kosovo-Frage könnte daher beträchtliche Auswirkungen auch auf das Nachbarland haben.

    Im Rahmen seines einwöchigen Aufenthaltes in der Region hat Ahtisaari neben Pristina und Belgrad auch noch Podgorica, Tirana und Skopje besucht. Mitte dieser Woche wird der UNO-Chefverhandler auch nach Moskau reisen.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2257788



    Richtig,ein unabhängiges Kosovo könnte auf Mazedonien umschwingen genau so wie auf Bosnien. Es könnten neue Gefahren entstehen.Lieber bleiben die Grenzen wie sie sind.

  4. #44
    jugo-jebe-dugo
    28.11.2005


    UCK-Veteranen protestieren
    Angriffsdrohungen auf Pristina - Polizei: Keine Informationen über Reorganisation der "Kosovo-Befreiungsarmee"

    Pristina/Wien - Im Kosovo haben sich in den vergangenen Wochen einige Gruppierungen zu Wort gemeldet, die zu einem bewaffneten Kampf für die Unabhängigkeit der Provinz von Serbien aufrufen. Gleichzeitig protestierte die "Vereinigung der Veteranen der UCK", dass sich maskierte Personen in bestimmten Gebieten Kosovos als Ex-Kämpfer der "Kosovo-Befreiungsarmee" (UCK) präsentieren. "Hinter den Masken verstecken sich jene, die Kosovo nichts Gutes wünschen", hieß es in einer Aussendung der Veteranen, berichteten Medien in Pristina am Sonntag.


    Verhandlungen

    Den bisher letzten Aufruf sendete eine Gruppe, die sich "Sciponja" ("Adler") nennt. Sie rief die Kosovo-albanischen Bürger dazu auf, Waffen und andere Kampfmittel zu sammeln und sich in den "Dienst ihrer Heimat" zu stellen - vor allem nachdem die Verhandlungen über den künftigen Status der seit 1999 von der UNO verwalteten südserbischen Provinz begonnen haben. In einem bereits dritten Schreiben, das ein gewisser Kommandant Bashkim Shkaba unterzeichnet hat, wird betont, dass die Gruppe gegen jegliche Status-Gespräche ist. Mitglieder der extremistischen Gruppierung sollen ehemalige UCK-Kämpfer sein.


    Anfriffsdrohungen

    Vor zehn Tagen meldete sich in Kosovo-albanischen Medien die selbst ernannte "Armee für die Unabhängigkeit Kosovos" zu Wort. Sie drohte damit, ab 23. November mit Angriffen auf Pristina zu beginnen. Die Hauptstadt sei der Sitz des "modernen Besatzers" geworden, ließ die Organisation mitteilen.

    Der Sprecher der Kosovo-Polizei, Refki Morina, erklärte, dass es keine Informationen über die Reorganisation von Einheiten der offiziell aufgelösten extremistischen UCK gebe. Die erwähnten Gruppierungen seien illegal und die Polizei sei bereit, ihnen entschieden entgegen zu treten, zitierte ihn die Belgrader Nachrichtenagentur Beta am Sonntag.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2257352


    Die UNMIK aber auch dier serbische Armee muss vorbereitet sein um diese Terroristen auszurotten falls der Terror wieder los geht.

  5. #45

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    Zitat Zitat von Deki
    28.11.2005


    UCK-Veteranen protestieren
    Angriffsdrohungen auf Pristina - Polizei: Keine Informationen über Reorganisation der "Kosovo-Befreiungsarmee"

    Pristina/Wien - Im Kosovo haben sich in den vergangenen Wochen einige Gruppierungen zu Wort gemeldet, die zu einem bewaffneten Kampf für die Unabhängigkeit der Provinz von Serbien aufrufen. Gleichzeitig protestierte die "Vereinigung der Veteranen der UCK", dass sich maskierte Personen in bestimmten Gebieten Kosovos als Ex-Kämpfer der "Kosovo-Befreiungsarmee" (UCK) präsentieren. "Hinter den Masken verstecken sich jene, die Kosovo nichts Gutes wünschen", hieß es in einer Aussendung der Veteranen, berichteten Medien in Pristina am Sonntag.


    Verhandlungen

    Den bisher letzten Aufruf sendete eine Gruppe, die sich "Sciponja" ("Adler") nennt. Sie rief die Kosovo-albanischen Bürger dazu auf, Waffen und andere Kampfmittel zu sammeln und sich in den "Dienst ihrer Heimat" zu stellen - vor allem nachdem die Verhandlungen über den künftigen Status der seit 1999 von der UNO verwalteten südserbischen Provinz begonnen haben. In einem bereits dritten Schreiben, das ein gewisser Kommandant Bashkim Shkaba unterzeichnet hat, wird betont, dass die Gruppe gegen jegliche Status-Gespräche ist. Mitglieder der extremistischen Gruppierung sollen ehemalige UCK-Kämpfer sein.


    Anfriffsdrohungen

    Vor zehn Tagen meldete sich in Kosovo-albanischen Medien die selbst ernannte "Armee für die Unabhängigkeit Kosovos" zu Wort. Sie drohte damit, ab 23. November mit Angriffen auf Pristina zu beginnen. Die Hauptstadt sei der Sitz des "modernen Besatzers" geworden, ließ die Organisation mitteilen.

    Der Sprecher der Kosovo-Polizei, Refki Morina, erklärte, dass es keine Informationen über die Reorganisation von Einheiten der offiziell aufgelösten extremistischen UCK gebe. Die erwähnten Gruppierungen seien illegal und die Polizei sei bereit, ihnen entschieden entgegen zu treten, zitierte ihn die Belgrader Nachrichtenagentur Beta am Sonntag.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2257352


    Die UNMIK aber auch dier serbische Armee muss vorbereitet sein um diese Terroristen auszurotten falls der Terror wieder los geht.

    Ich glaube das wird wieder los gehen,die Terroristen haben nur eins im Kopf und das ist schnelle Unabhängigkeit ansonsten drohem sie mit Terror.

    Könnte euer Vorteil sein.

  6. #46
    bcs
    Avatar von bcs

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    Zitat Zitat von Makedonec_Skopje
    Zitat Zitat von Deki
    28.11.2005


    UCK-Veteranen protestieren
    Angriffsdrohungen auf Pristina - Polizei: Keine Informationen über Reorganisation der "Kosovo-Befreiungsarmee"

    Pristina/Wien - Im Kosovo haben sich in den vergangenen Wochen einige Gruppierungen zu Wort gemeldet, die zu einem bewaffneten Kampf für die Unabhängigkeit der Provinz von Serbien aufrufen. Gleichzeitig protestierte die "Vereinigung der Veteranen der UCK", dass sich maskierte Personen in bestimmten Gebieten Kosovos als Ex-Kämpfer der "Kosovo-Befreiungsarmee" (UCK) präsentieren. "Hinter den Masken verstecken sich jene, die Kosovo nichts Gutes wünschen", hieß es in einer Aussendung der Veteranen, berichteten Medien in Pristina am Sonntag.


    Verhandlungen

    Den bisher letzten Aufruf sendete eine Gruppe, die sich "Sciponja" ("Adler") nennt. Sie rief die Kosovo-albanischen Bürger dazu auf, Waffen und andere Kampfmittel zu sammeln und sich in den "Dienst ihrer Heimat" zu stellen - vor allem nachdem die Verhandlungen über den künftigen Status der seit 1999 von der UNO verwalteten südserbischen Provinz begonnen haben. In einem bereits dritten Schreiben, das ein gewisser Kommandant Bashkim Shkaba unterzeichnet hat, wird betont, dass die Gruppe gegen jegliche Status-Gespräche ist. Mitglieder der extremistischen Gruppierung sollen ehemalige UCK-Kämpfer sein.


    Anfriffsdrohungen

    Vor zehn Tagen meldete sich in Kosovo-albanischen Medien die selbst ernannte "Armee für die Unabhängigkeit Kosovos" zu Wort. Sie drohte damit, ab 23. November mit Angriffen auf Pristina zu beginnen. Die Hauptstadt sei der Sitz des "modernen Besatzers" geworden, ließ die Organisation mitteilen.

    Der Sprecher der Kosovo-Polizei, Refki Morina, erklärte, dass es keine Informationen über die Reorganisation von Einheiten der offiziell aufgelösten extremistischen UCK gebe. Die erwähnten Gruppierungen seien illegal und die Polizei sei bereit, ihnen entschieden entgegen zu treten, zitierte ihn die Belgrader Nachrichtenagentur Beta am Sonntag.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2257352


    Die UNMIK aber auch dier serbische Armee muss vorbereitet sein um diese Terroristen auszurotten falls der Terror wieder los geht.

    Ich glaube das wird wieder los gehen,die Terroristen haben nur eins im Kopf und das ist schnelle Unabhängigkeit ansonsten drohem sie mit Terror.

    Könnte euer Vorteil sein.
    Naja wir werden zwar den vorteil rausziehen das es nicht getrennt wird, aber dafür
    haben wir das problem falls wir losgehen und das alles verteidigen müssen...naja
    dann haben wir wieder nach dem krieg sanktionen.....

  7. #47
    Avatar von Monte-Grobar

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    Zitat Zitat von bcs
    Zitat Zitat von Makedonec_Skopje
    Zitat Zitat von Deki
    28.11.2005


    UCK-Veteranen protestieren
    Angriffsdrohungen auf Pristina - Polizei: Keine Informationen über Reorganisation der "Kosovo-Befreiungsarmee"

    Pristina/Wien - Im Kosovo haben sich in den vergangenen Wochen einige Gruppierungen zu Wort gemeldet, die zu einem bewaffneten Kampf für die Unabhängigkeit der Provinz von Serbien aufrufen. Gleichzeitig protestierte die "Vereinigung der Veteranen der UCK", dass sich maskierte Personen in bestimmten Gebieten Kosovos als Ex-Kämpfer der "Kosovo-Befreiungsarmee" (UCK) präsentieren. "Hinter den Masken verstecken sich jene, die Kosovo nichts Gutes wünschen", hieß es in einer Aussendung der Veteranen, berichteten Medien in Pristina am Sonntag.


    Verhandlungen

    Den bisher letzten Aufruf sendete eine Gruppe, die sich "Sciponja" ("Adler") nennt. Sie rief die Kosovo-albanischen Bürger dazu auf, Waffen und andere Kampfmittel zu sammeln und sich in den "Dienst ihrer Heimat" zu stellen - vor allem nachdem die Verhandlungen über den künftigen Status der seit 1999 von der UNO verwalteten südserbischen Provinz begonnen haben. In einem bereits dritten Schreiben, das ein gewisser Kommandant Bashkim Shkaba unterzeichnet hat, wird betont, dass die Gruppe gegen jegliche Status-Gespräche ist. Mitglieder der extremistischen Gruppierung sollen ehemalige UCK-Kämpfer sein.


    Anfriffsdrohungen

    Vor zehn Tagen meldete sich in Kosovo-albanischen Medien die selbst ernannte "Armee für die Unabhängigkeit Kosovos" zu Wort. Sie drohte damit, ab 23. November mit Angriffen auf Pristina zu beginnen. Die Hauptstadt sei der Sitz des "modernen Besatzers" geworden, ließ die Organisation mitteilen.

    Der Sprecher der Kosovo-Polizei, Refki Morina, erklärte, dass es keine Informationen über die Reorganisation von Einheiten der offiziell aufgelösten extremistischen UCK gebe. Die erwähnten Gruppierungen seien illegal und die Polizei sei bereit, ihnen entschieden entgegen zu treten, zitierte ihn die Belgrader Nachrichtenagentur Beta am Sonntag.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2257352


    Die UNMIK aber auch dier serbische Armee muss vorbereitet sein um diese Terroristen auszurotten falls der Terror wieder los geht.

    Ich glaube das wird wieder los gehen,die Terroristen haben nur eins im Kopf und das ist schnelle Unabhängigkeit ansonsten drohem sie mit Terror.

    Könnte euer Vorteil sein.
    Naja wir werden zwar den vorteil rausziehen das es nicht getrennt wird, aber dafür
    haben wir das problem falls wir losgehen und das alles verteidigen müssen...naja
    dann haben wir wieder nach dem krieg sanktionen.....
    Es werden keine sanktionen auf uns kommen, da der Westen nun weiss wer die echten verbrecher sind. Sie werden uns ganz einfach spielen lassen.

  8. #48
    jugo-jebe-dugo
    Richtig,Makednec meint bestimmt damit das wenn Kosovo bei Serbien bleibt mit Autonomie das die Albaner dann angreifen werden und Terror machen. Demnach würden sie anfangen und hätten nicht nur Serbia gegen sich sondern auch die UNMIK ect.

  9. #49
    bcs
    Avatar von bcs

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    Zitat Zitat von Monte-Grobar
    Es werden keine sanktionen auf uns kommen, da der Westen nun weiss wer die echten verbrecher sind. Sie werden uns ganz einfach spielen lassen.
    hmm ja das könnte stimmen, aber warten wir noch ab was alles sich ergibt in naher zukunft

  10. #50
    jugo-jebe-dugo
    29.11.2005


    13-Punkte-Vorschlag der USA für Kosovo-Statusverhandlungen

    Keine Festlegung auf Eigenstaatlichkeit - Verbleib der Internationale Schutztruppe KFOR und der NATO-Allianz unterstrichen


    Belgrad - Die USA haben einen 13-Punkte-Vorschlag für die Kosovo-Statusverhandlungen vorgelegt, berichteten heute, Dienstag, Belgrader Medien. Das Dokument mit dem Titel "Fragen zum Prozess des endgültigen Status des Kosovo", das den Partnern in der Europäischen Union und der NATO zugestellt worden sei, enthalte keinen ausdrücklichen Vorschlag zur Frage der Eigenstaatlichkeit der unter UNO-Verwaltung stehenden serbischen Provinz, heißt es in Medienberichten.


    Problembereiche

    Laut dem US-Vorschlag sollen in den Verhandlungen zwischen Belgrad und Pristina unter anderen folgende Problembereiche im Vordergrund stehen: Festlegung von Befugnissen für den Abschluss von Abkommen und Konventionen mit dem Europarat und der Europäischen Union, Umsetzung der demokratischen Standards, Dezentralisierung, Minderheitenrechte, Flüchtlingsrückkehr, Schutz des Kulturguts, wirtschaftliche Entwicklung, Sicherheit.

    Die Belgrader Tageszeitung "Danas" präzisierte, dass in dem Dokument Punkte enthalten seien, die geklärt werden müssten, damit der Weg zur Einigung zwischen Belgrad und Pristina über den Kosovo-Status gebahnt werde. In dem Papier würden auch die künftige "erstarkte Rolle der Europäischen Union" im Kosovo und der Verbleib der internationalen Schutztruppe KFOR und der NATO-Allianz unterstrichen. Belgrad und Pristina haben das US-Dokument bisher nicht erhalten.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2258982

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