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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.541 Aufrufe

  1. #501
    Avatar von Coca_Cola

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    Die Abgeordneten der Gemeindeversammlung in Zubin Potok, im Norden des Kosovo, haben mitgeteilt, dass sie die Verbindungen mit den vorübergehenden Kosovo-Institutionen unterbrechen. Sie hätten sich dazu als Schutzmassnahme wegen der Angriffe der albanischen Extremisten entschieden, hieß es.

    Quelle: www.rts.co.yu

  2. #502
    Avatar von Coca_Cola

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    UN-Verwalter Jessen-Petersen verlässt das Kosovo
    Däne nur noch bis Anfang nächster Woche im Amt - Aus familiären Gründen keine Verlängerung des Vertrages

    Jessen-Petersen verlässt das Kosovo

    Pristina/Belgrad - Mitten in den Verhandlungen über die Zukunft der abtrünnigen südserbischen Unruheprovinz Kosovo hat der UN-Verwalter Sören Jessen-Petersen völlig überraschend seinen Rückzug angekündigt. Er wird nur noch bis zur Sitzung des UNO-Sicherheitsrates zum Kosovo am 20.Juni sein aktuelles Amt ausüben. Die Belgrader Presseagentur Beta berichtete, dass Jessen-Petersen am heutigen Montag den Kosovo-Präsidenten Fatmir Sejdiu und den Parlamentspräsidenten Kole Berisha darüber informiert habe.

    Familiäre Gründe

    Am Mittwoch läuft der zweite einjährige Vertrag des aktuellen UNMIK-Chefs mit den Vereinten Nationen ab. Aus familiären Gründen wollte Jessen-Petersen, der der fünfte UNMIK-Chef seit dem Kriegsende im Juni 1999 ist, eine weitere Verlängerung des Vertrages nicht beantragen. Als amtierender UNMIK-Chef wird zunächst der Stellvertreter von Jessen-Petersen, der US-General Steven Schooke, fungieren, berichtete die Presseagentur.

    Nach fast zwei Jahren auf diesem Posten, ist es Zeit, zu meiner Familie zurückzukehren", begründete Jessen-Petersen am Montag in der Provinzhauptstadt Pristina seinen Schritt. Er werde die Region Ende Juni verlassen. Sein Rücktritt sei ausschließlich auf "persönliche und familiäre Gründe" zurückzuführen, berichteten seine Mitarbeiter.

    Der Schritt des aus Dänemark stammenden langjährigen UN-Politikers dürfte die ohnehin fest gefahrenen Verhandlungen zwischen der albanischen Mehrheit und der serbischen Minderheit im Kosovo zusätzlich erschweren. Die Einigung auf einen Nachfolger könnte die Vermittlungsbemühungen des UN-Unterhändlers Martti Ahtisaari für Monate blockieren, hieß es bei politischen Kommentatoren in Pristina. Allein zwischen der Ernennung von Jessen-Petersen durch den UN-Generaldekretär Kofi Annan und seinen Amtsantritt im Kosovo hatten im Sommer 2004 über zwei Monate gelegen.

    "Reife Demokratie"

    "Mir ist bewusst, dass ich zur Zeit eines wichtigen Augenblicks in der Geschichte des Kosovos gehe", erklärte Jessen-Petersen. Nachdem sich das Kosovo jedoch in der Vergangenheit zu einer "reifen Demokratie" entwickelt habe, zeichne sich bereits heute die staatsrechtliche Zukunft des Kosovos ab. Seit Monaten wird in Wien ohne Ergebnis darüber verhandelt. Die Albaner streben ihre Unabhängigkeit an, während Belgrad der Region nur eine weitgehende Autonomie innerhalb der Republik Serbien einräumen will.

    Ursprünglich wollte UN-Vermittler Ahtisaari diese Frage bereits bis November klären, wenn sein Mandat ausläuft. Er möchte noch im Juli erstmals albanische und serbische Spitzenpolitiker an einen Tisch bringen. Weil nach entsprechenden Äußerungen dieser Politiker ein Kompromiss zwischen ihnen unmöglich sein dürfte, könnte der UN-Sicherheitsrat die eingeschränkte Souveränität des Kosovos unter internationaler Aufsicht beschließen. Bis zur Ernennung eines neuen Kosovo-Verwalters wird der US-General Steven Schook als bisheriger Stellvertreter die Amtsgeschäfte führen.

    Das fast nur noch von Albanern bewohnte Kosovo wird seit 1999 von den Vereinten Nationen verwaltet. Zuvor hatten NATO-Bomben die Massenvertreibungen von Albanern durch serbisches Militär und Paramilitärs gestoppt. Die Region wird von der Schutztruppe KFOR unter NATO-Führung gesichert. Von den rund 17.000 Soldaten stellt die Bundeswehr etwa 2600 Mann. (APA/dpa/Reuters)

  3. #503
    Zitat Zitat von Coca_Cola
    Was für ne neutrale quelle

  4. #504
    Avatar von Coca_Cola

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    Zitat Zitat von Athleti_Christi
    Zitat Zitat von Coca_Cola
    Was für ne neutrale quelle
    Die ist neutral,rts demokratisch.

  5. #505
    Avatar von abcdef

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    Status hahahhhah

    Und wo bleibt die unabhängigkeit!

    600.000 Tausend Menschen in Montenegro bekommen die unabhängigkeit obwohl die Montenegriner 30% der bevölkerung dort ausmachen.

    Und in Kosova sind 90 % Albaner und bekommen eine Statusverhandlung LOL.

    Und die Albaner sagen nix! hahahahhahaha

    Und man sagt die Politiker wissen was sie machen! o ja lol

  6. #506
    Avatar von Coca_Cola

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    Kommunalwahlen im Kosovo verschoben
    Status-Verhandlungen sollen volle Aufmerksamkeit erhalten

    Belgrad/Pristina - Der scheidende UNO-Missionschef im Kosovo (UNMIK), Sören Jessen-Petersen, hat am Wochenende die Aufschiebung der im Herbst geplanten Kommunalwahlen um bis zu zwölf Monate verkündet. Dies wird es nach Ansicht des UNMIK-Chefs allen Volksgruppen ermöglichen, ihre volle Aufmerksamkeit auf die laufenden Status-Verhandlungen zu richten, berichteten albanisch-sprachige Medien in Pristina.

    Laut der Tageszeitung "Zeri" sollen die Kommunalwahlen drei bis sechs Monate nach der Festlegung des künftigen Status der UNO-verwalteten Provinz stattfinden. Die UNO-geführten Gespräche über den künftigen völkerrechtlichen Status des Kosovo laufen seit Ende des Vorjahres.

  7. #507

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    Zitat Zitat von abcdef
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    Und wo bleibt die unabhängigkeit!

    600.000 Tausend Menschen in Montenegro bekommen die unabhängigkeit obwohl die Montenegriner 30% der bevölkerung dort ausmachen.

    Und in Kosova sind 90 % Albaner und bekommen eine Statusverhandlung LOL.

    Und die Albaner sagen nix! hahahahhahaha

    Und man sagt die Politiker wissen was sie machen! o ja lol
    Das Kosovo ist eine Provinz,keine ehemalige Teilrepublik. Think about it!

    Und was sollen die Albaner schon grossartig dazu sagen? Entscheiden werden die Grossmaechte - wie so oft auf dem Balkan!

  8. #508
    Avatar von Coca_Cola

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    Kosovo-Bericht vor UNO
    Verwalter Jessen-Petersen tritt für Unabhängigkeit ein

    New York/Pristina - Zum letzten Mal sollte Sören Jessen-Petersen am Dienstag in seiner Eigenschaft als UN-Verwalter des Kosovo vor den UN-Sicherheitsrat treten und berichten. Jessen-Petersen verlässt die Provinz nicht ohne zuvor seine Meinung über ihre Zukunft kundzutun: "Der Traum des Kosovo, die Unabhängigkeit, wird wahr werden". betonte er in den letzten Tagen.

    Ein erstes Treffen Pristinas und Belgrads auf höchster politischer Ebene dürfte am 20. oder 21. Juli stattfinden. UNO-Chefverhandler Martti Ahtisaari wird eine Woche zuvor den UN-Sicherheitsrat über die bisherigen Gespräche berichten, die großteils keine Annäherung brachten.

    Der Belgrader Tageszeitung Bliczufolge wird Ahtisaari die Direktgespräche beenden, wenn es dann keine Einigung gibt. Bereits im November soll eine Status-Lösung der Kosovo-Kontaktgruppe übermittelt werden. "Sollte Serbien die Spielregeln nicht begreifen, wird dies jenes Lager stärken, das sich für die Aufzwingung einer Status-Lösung einsetzt", schreibt Blic.

  9. #509
    Avatar von Coca_Cola

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    Situation der Kosovo-Serben bleibt laut UNO unsicher
    New York. DPA/baz. Trotz vieler Fortschritte, eine funktionierende multiethnische Gesellschaft im Kosovo aufzubauen, bleibt die Situation für die Kosovo-Serben weiter schwierig. Das sagte der UNO-Sonderbeauftragte Soeren Jessen-Petersen in seinem Zwischenbericht am Dienstag vor dem Weltsicherheitsrat in New York. Als Minderheit fühlten sich die Kosovo-Serben "verwirrt, ausgeliefert, isoliert und ohne Zukunftsperspektive", so Jessen- Petersen.

    Erwünscht wäre eine demokratische Vertretung in Parlament und Regierung, die ihnen jedoch seit zwei Jahren aus Belgrad verweigert werde. Rechtsstaatlichkeit bleibe ausserdem weiterhin von "höchster Wichtigkeit" im Kosovo, denn die Reform der Gerichte sei noch nicht durchgesetzt, auch wenn die Bildung einer funktionierenden Polizei Fortschritte mache.

    Die UNO-Verwaltung im Kosovo (UNMIK), seit 1999 vor Ort, bereitet sich derzeit auf das Ende ihrer Tätigkeit vor. Eine Entscheidung des Sicherheitsrates wird noch in diesem Sommer erwartet. Die Vorbereitungen laufen bereits. UNMIK werde zu gegebener Zeit einen "planmässigen Rückzug" machen, versprach Jessen-Petersen.

    Serben und Kosovo-Albaner sprechen seit Jahresbeginn in Wien unter Vermittlung des früheren finnischen Ministerpräsidenten Martti Ahtisaari über die Zukunft des Kosovo.

    http://www.baz.ch/news/index.cfm?Obj...46154BC057C727

  10. #510
    Avatar von Coca_Cola

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    "Ich will, dass ihr in die USA kommt und das Land so kennen lernt, wie es ist und nicht, wie es manche Medien porträtieren", sagte Bush vor den 14 – hauptsächlich vom Balkan stammende – Studenten. Entsprechend schnell kam die Kosovo-Frage zur Sprache. Die USA unterstützten einen Dialog zwischen der serbischen Regierung und den separatistischen Kosovaren, erklärte Bush. Dabei müsse eine Lösung gefunden werden, "die der Mehrheit Rechnung trägt und die Rechte der Minderheit schützt." Es sei notwendig, im Kosovo einen funktionierenden Rechtsstaat zu schaffen und die Korruption zu bekämpfen. Nur so könnten Investoren angelockt werden, die dem Land Wohlstand bringen.


    http://www.wienerzeitung.at/DesktopD...&currentpage=0

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