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Kosovo und die Statusverhandlungen NEWS

Erstellt von jugo-jebe-dugo, 15.11.2005, 15:34 Uhr · 4.928 Antworten · 156.622 Aufrufe

  1. #531
    Avatar von TigerS

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    Zitat Zitat von drenicaku2
    gerade hat der thaqi im kosovarischen fernsehen gesagt, (www.rtklive.com),dass er dem kostunica eine in die fresse hauen möchte.

    ceku hat abgelehnt, thaqi mit zunehmen.
    er will ihm selber eine rein hauen.

    ich finde es verständlich, dass beide ihn schlagen wollen....

    so ungefähr soll es ablaufen....




    kostunica ist der, der behauptet, "alles meins"...

    und dann bam...
    sind ja richtige politiker statt mit worten die fäuste sprechen lassen

  2. #532
    Avatar von drenicaku2

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    das war doch nur spaß.....

  3. #533
    Avatar von TigerS

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    Zitat Zitat von drenicaku2
    das war doch nur spaß.....
    ach so

  4. #534
    Avatar von drenicaku2

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    Zitat Zitat von TigerS
    Zitat Zitat von drenicaku2
    das war doch nur spaß.....
    ach so
    ja tiger, ruhig....

  5. #535
    Avatar von TigerS

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    Zitat Zitat von drenicaku2
    Zitat Zitat von TigerS
    Zitat Zitat von drenicaku2
    das war doch nur spaß.....
    ach so
    ja tiger, ruhig....
    rrrrrrrrr lol

  6. #536
    jugo-jebe-dugo
    18.07.2006

    Serbiens Präsident warnt vor Unabhängigkeit des Kosovo
    Tadic: "Problem" für Stabilität der Region -

    Belgrad stellt "Bedingungen" für Teilnahme an Kosovo-Gipfel
    Brüssel - Vor einer Unabhängigkeit des Kosovo hat der serbische Präsidenten Boris Tadic am Dienstag in Brüssel gewarnt. Nach einem Treffen mit EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso sagte er: "Ich mache mir echt Sorgen über die Stabilität in der Region, wenn der Kosovo ein unabhängiges Land wird". Serbien sei bereit, an den Spitzengesprächen mit der Führung der Kosovo-Albaner am 24. Juli in Wien teilzunehmen, knüpfe dies aber an Bedingungen, sagte Tadic.

    Zur Teilnahme bereit

    "Wir sind zur Teilnahme bereit, aber wir brauchen einige Bedingungen für diese Art von Verhandlungen, normale Bedingungen", betonte der serbische Präsident. Um welche Forderungen es dabei geht, sagte er nicht. Er erwarte eine detaillierte Einladung des UNO-Beauftragten Martti Ahtissari, dann werde Belgrad entscheiden, sagte Tadic. An den Gesprächen sollen die Präsidenten Serbiens und des Kosovo, Tadic und Fatmir Sejdiu, sowie die Regierungschefs Vojislav Kostunica und Agim Ceku teilnehmen. Serbien hat Ceku wegen Kriegsverbrechen angeklagt.

    Folgen für andere Weltregionen

    Ein unabhängiger Kosovo wäre ein "Präzedenzfall", warnte Tadic. Dies würde nicht nur für die Balkan-Region sondern auch für andere Weltregionen ein Problem schaffen. "Meiner Ansicht nach wäre das keine brauchbare Lösung", betonte der serbische Präsident.

    www.derstandard.at

  7. #537
    jugo-jebe-dugo
    19.07.2006

    Geteilte Städte, neue Gemeinden
    Die Wiener Kosovo-Gespräche befassen sich mit der Errichtung neuer serbischer Kommunen in mehrheitlich albanischen Gebieten - die Vorstellungen gehen dabei weit auseinander

    Wien - Die serbische und die kosovo-albanische Delegation sind am Mittwoch erneut in Wien zusammengekommen, um über die Zukunft des von der UNO verwalteten südserbischen Kosovo zu sprechen. Der zweite Tag dieser siebenten Gesprächsrunde beschäftigt sich mit dem Thema Dezentralisierung. Dabei soll die Gründung von neuen serbischen Gemeinden im mehrheitlich von ethnischen Albanern bewohnten Kosovo zur Sprache kommen. Auch die zwischen Serben und Albanern geteilte Stadt Mitrovica könnte ein Thema werden.

    Die Teams sollen dabei laut serbischer Nachrichtenagentur Tanjug über die Zahl, die Kompetenzen, Grenzen und die Finanzierung der neuen Kommunen sprechen. Pristina ist laut Medienangaben bereit, fünf bis sechs solcher Gemeinden zu erlauben. Belgrad habe unterdessen seine frühere Forderung nach 18 neuen serbischen Gemeinden auf zehn reduziert.

    Schutzzonen gefordert

    Die siebente Gesprächsrunde hat am Dienstag begonnen. An dem Tag stand das kulturelle und religiöse Erbe des Kosovo im Mittelpunkt. In der Frage des Schutzes von serbischen Kulturgütern wurde keine Einigung erzielt. Das Verhandlungsteam Belgrads erklärte, auf 39 Schutzzonen rund um serbisch-orthodoxe Kirchen und Klöster zu bestehen, während die Vertreter Pristinas nur bereit waren, 15 solcher Zonen zu gewähren.

    "Ich kann nicht sagen, dass eine Einigung erreicht wurde", sagte Petr Ivantsov, der politische Direktor des UNO-Büros für die Kosovo-Statusgespräche (UNOSEK), der den Vorsitz bei den Kosovo-Gesprächen führte, am gestrigen Dienstag vor Journalisten. Aber die Gespräche zum Kulturerbe gehen weiter: "Wir haben unterschiedliche Vorschläge von beiden Seiten, wir haben unsere Empfehlungen, wir werden uns mit internationalen Experten zusammensetzen und sehen, ob wir einen vernünftigen Kompromiss erzielen können", sagte Ivantsov.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2522096

  8. #538
    jugo-jebe-dugo
    24.07.2006


    Verhärtete Fronten bei Kosovo-Gipfel in Wien
    Sejdiu: Unabhängigkeit "A und O" - Belgrad für "substanzielle Autonomie" - "Dynamischer Verhandlungsprozess" im August

    Wien - Erwartungsgemäß keine Bewegung in den unversöhnlichen Positionen der Konfliktparteien hat es am Montag beim ersten Gipfelgespräch von Serben und Albanern über den künftigen völkerrechtlichen Status des Kosovo am Montag in Wien gegeben. Die Unabhängigkeit der südserbischen Provinz sei "das A und O" und die "einzige realistische Lösung", bekräftigte Kosovo-Präsident Fatmir Sejdiu. Sein serbischer Amtskollege Boris Tadic warf der albanischen Seite daraufhin fehlende Verhandlungsbereitschaft über den Belgrader Plan einer weitgehenden Autonomie für den Kosovo vor.

    Beobachter werteten schon das Zustandekommen des Treffens im Wiener Palais Niederösterreich als Erfolg. Erstmals seit dem Ende des Kosovo-Kriegs im Juni 1999 saßen sich nämlich die Präsidenten und Ministerpräsidenten des Kosovo und Serbiens gegenüber. Zum ersten Mal wurde auch über die Statusfrage gesprochen, womit die im Februar begonnenen Wiener Direktgespräche zwischen Belgrad und Pristina unter UNO-Vermittlung in eine neue Phase treten. UNO-Sonderbeauftragter Martti Ahtisaari soll im September dem Weltsicherheitsrat einen Vorschlag zur Zukunft des Kosovo unterbreiten.

    "Dynamischer Verhandlungsprozess"

    Im August dürfte es einen "dynamischen Verhandlungsprozess" geben, sagte der albanische Oppositionspolitiker Vedron Surroi am Rande des Wiener Gipfeltreffens, das hinter verschlossenen Türen stattfand. Bei sieben Direktgesprächen zwischen Belgrad und Pristina auf Beamtenebene, in denen es um Dezentralisierung, den Schutz von Kulturgütern und Wirtschaftsfragen ging, hatte es keine greifbaren Fortschritte gegeben. Über 90 Prozent der zwei Millionen Kosovaren sind Albaner, die Umfragen zufolge mit großer Mehrheit für eine Unabhängigkeit des Kosovo sind.

    "Serbien wird nicht akzeptieren, dass man auf 15 Prozent seines Gebietes einen neuen Staat errichtet", sagte der serbische Ministerpräsident Vojislav Kostunica, der erst am Freitag seine Teilnahme an der "Elefantenrunde" bestätigt hatte. Er wollte nämlich Kosovo-Premier Ceku aus dem Weg gehen, der in Serbien als Kriegsverbrecher bezeichnet wird.

    Dem von Kostunica präsentierten serbischen Vorschlag zufolge soll der Kosovo eine "substanzielle Autonomie" mit gesetzgebender, exekutiver und juridischer Gewalt bekommen. Serbien wäre nur noch für Außenpolitik und Grenzkontrolle zuständig. Der Kosovo könnte auch internationale Beziehungen zu Staaten, Regionen und internationalen Organisationen unterhalten. Gesetze von lebenswichtigem Interesse für die serbische Volksgruppe sollten vom Kosovo-Parlament jedoch nur mit deren Zustimmung angenommen werden können. Der serbische Außenminister Vuk Draskovic bezeichnete diesen Vorschlag als "Unabhängigkeit des Kosovo innerhalb Serbiens".

    Sejdiu und Kosovo-Ministerpräsident Agim Ceku wiesen das serbische Angebot zurück. Er sei nicht nach Wien gekommen, um mit Serbien zu verhandeln, sagte Ceku der Nachrichtenagentur Reuters. Es gehe nur darum, die internationale Gemeinschaft von der Unabhängigkeit des Kosovo zu überzeugen. "Der Kosovo ist de facto ein demokratischer Staat, de jure fehlt ihm nur noch die Anerkennung." Sejdiu sagte, die Bürger des Kosovo erwarteten, dass der Verhandlungsprozess noch vor Jahresende mit der Unabhängigkeit der Provinz beendet sein werde. Es gehe nicht um die Unabhängigkeit an sich, sondern nur noch um den Grad der Integration mit Serbien, betonte Oppositionspolitiker Surroi.

    Tadic warf der Gegenseite in einer Verhandlungspause zu Mittag Gesprächsverweigerung vor. "Unsere Seite ist gekommen, um zu verhandeln. Von albanischer Seite haben wir nichts außer der ultimativen Forderung nach Unabhängigkeit bekommen."

    "Mehr Realismus und Engagement"

    Außenministerin Ursula Plassnik, die gemeinsam mit Bundeskanzler Wolfgang Schüssel der Eröffnung der Gespräche zwischen den beiden jeweils 15-köpfigen Delegationen beiwohnte, rief die Konfliktparteien zu "mehr Realismus und Engagement" in den Verhandlungen auf. Ahtisaaris Stellvertreter Albert Rohan kritisierte in der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe) beide Seiten für ihre starre Haltung. "Leider ist es so, dass weder die eine noch die andere Seite zu echten Konzessionen bereit war." Der EU-Sonderkoordinator für den Stabilitätspakt Südosteuropa, Erhard Busek, sagte dem Berliner "Tagesspiegel", er rechne langfristig mit einer Unabhängigkeit des Kosovo.

    http://derstandard.at/?url=/?id=2527608

  9. #539
    jugo-jebe-dugo
    Wie imemr,die Albaner wollen nicht verhandeln und sind zu keinen Kompromissen bereit.


    24.07.2006

    Ahtisaari: Kein Durchbruch in Statusfrage
    UNO-Sonderbeauftragter: Belgrad und Pristina haben ihre Standpunkte "gut" präsentiert - Intensive Gespräche im Sommer

    Wien - Beim ersten Wiener Gipfelgespräch über den künftigen Status des Kosovo hat es offenbar keine Annäherung zwischen Belgrad und Pristina gegeben. "Es ist offensichtlich, dass die Positionen der beiden Seiten weit auseinander sind", sagte der UNO-Sonderbeauftragte Martti Ahtisaari nach Abschluss des Treffens der Präsidenten und Ministerpräsidenten von Serbien und dem Kosovo. Die Atmosphäre sei aber besser gewesen "als ich erwartet habe".

    Auf die Frage, ob es einen Durchbruch bei dem Treffen gegeben habe, antwortet Ahtisaari mit "Nein". Er habe dies aber auch nicht erwartet. Zweck des Treffens sei gewesen, dass beide Seiten ihre jeweiligen Positionen präsentieren. Sie hätten dies "gut gemacht". Belgrad sei bereit, "fast alles zu geben außer der Unabhängigkeit", während Pristina "nichts als volle Unabhängigkeit" akzeptieren wolle. Er halte weiterhin am Plan fest, bis Ende des Jahres eine Lösung zu finden. Nach dem Mittagessen habe es eine "gute Diskussion" gegeben, von der er "positiv überrascht" gewesen sei.

    "Technische" Fragen

    "Es tut mir Leid, dass ich die Urlaubspläne der Teilnehmer, so sie welche hatten, zerstören muss", kündigte Ahtisaari intensive Verhandlungen an, die schon in der ersten August-Woche beginnen sollen. Sie sollen jenen "technischen" Fragen gewidmet sein, die ohne Lösung der Status-Frage angegangen werden können, wie Dezentralisierung, Minderheitenrechte, Wirtschaftsfragen oder Schutz der Kulturgüter. Hier wolle er "schnell vorankommen". Ergebnisse in diesen Bereichen könnten sich auch positiv auf die Statusgespräche auswirken, weil damit das Vertrauen beider Seiten gestärkt werde.

    Ahtisaari rief Serbien auf, sich an der Verbesserung der Lebensbedingungen im Kosovo beteiligen. Die Schaffung einer multiethnischen Gesellschaft in der südserbischen Provinz sei "nicht möglich, wenn Belgrad es ablehnt, zu kooperieren".

    http://derstandard.at/?url=/?id=2527974

  10. #540

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    Der serbische Ministerpräsident Vojislav Kostunica erklärte rigoros, Belgrad werde nicht hinnehmen, "dass auf 15 Prozent seines Territoriums ein zweiter Staat gebildet wird"
    das kann ich verstehen......in Kroatien haben wir dies auch nicht geduldet....

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